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  • Lockdown: Ladenbesitzerin im Hungerstreik, um die Schließung kleiner Geschäfte anzuprangern

    Lockdown: Ladenbesitzerin im Hungerstreik, um die Schließung kleiner Geschäfte anzuprangern

    Sie prangert die ungleiche Behandlung von Supermärkten an, die weiterhin Non-Food-Produkte verkaufen dürfen. Eine Ladenbesitzerin in Blotzheim (Haut-Rhin), Geschäftsführerin eines Damenkonfektionsgeschäfts, das schließen musste, hat einen Hungerstreik begonnen, um die Ungerechtigkeit anzuprangern, die durch den neuen Lockdown verursacht wurde, berichtet France Bleu Alsace am Samstag, dem 31. Oktober 2020. Véronique Weingarten betreibt mit ihrer Mutter eine Konfektionsboutique nahe der Schweizer Grenze. Sie glaubt, dass der neue Lockdown ihr Geschäft gefährden wird und ist empört über die unterschiedliche Behandlung im Vergleich mit den Supermärkten. Sie startete ihre Aktion, um die öffentlichen Behörden und gewählten Vertreter zu alarmieren. Für sie ist klar, dass wir „auf den Tod des Kleingewerbes zusteuern“. Sie hofft, „dort oben, in der Regierung, bis hin zu Herrn Macron“ gehört zu werden, sagt sie. Eine Botschaft an Emmanuel Macron Die Ladenbesitzerin schlägt dem Präsidenten der Re…

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  • Allerheiligen: Die Not der Familien ohne Friedhof in Saint-Martin-Vésubie nach den Überschwemmungen

    Allerheiligen: Die Not der Familien ohne Friedhof in Saint-Martin-Vésubie nach den Überschwemmungen

    „Wir haben unsere Toten verloren“: In Saint-Martin-Vésubie in der Nähe von Nizza haben verheerende Überschwemmungen Anfang Oktober einen ganzen Abschnitt des Friedhofs zerstört und eine klaffende Leere hinterlassen. Ein nicht wieder gutzumachender Verlust für die Familien, der insbesondere zu Allerheiligen schmerzlich bewusst wird.

    „Die Tatsache, dass der Friedhof weg ist, ist schockierend“, sagt Brigitte Martini, 63. Die Katastrophe forderte sieben Tote, zehn Vermisste und zerstörte einen weiteren Friedhof in Saint-Dalmas-de-Tende in der Nähe von Menton. Sie besuchte regelmäßig das Grab ihres Vaters und das ihres Sohnes, der im Alter von 22 Jahren bei einem Motorradunfall vorzeitig starb: „Ich wusste, dass sie da waren, aber jetzt weiß ich nicht mehr, wo sie sind. Ich stelle sie mir vom Wasser weggerissen vor, es ist ein Bild der Qual, auch wenn sie schon tot sind“.
    Sie wagte es nicht, mit ihrer 83-jährigen Mutter darüber zu sprechen, bevor Allerheiligen sie dazu zwang. In diesem Dorf mit katholischer Tradition ist es üblich, die Gräber zu segnen und den Friedhof zu besuchen: „Ich rief sie an, um ihr zu sagen, dass wir nicht gehen würden, da wurde sie sich dessen bewusst“, was geschehen war.
    Von den etwa 80 Gewölben, die in den 1980er Jahren unter dem alten, zu kleinen Friedhof gebaut wurden, haben nur sieben oder acht überlebt. Die Tür des neuen Friedhofs öffnet sich über einem Abgrund. Das Wasser hat alles weggeschwemmt, alles weggefegt, und mitten in den Felsen im Fluss Boréon, dessen Bett sich unglaublich verbreitert hat, liegt ein entwurzelter Baum.

    „Wir haben unsere Toten verloren“
    „Einige haben ihr Zuhause verloren, wir haben unsere Toten verloren. Es muss eine Gedenktafel geben“, sagt der 74-jährige Christian Einaudi.
    „Vielleicht wollen wir aus Anstand gegenüber denjenigen Menschen, die ihre Toten verloren haben, nicht darüber reden, aber es ist traumatisch“, sagt eine andere Bewohnerin, die bei ihrer 86-jährigen Mutter lebt und schockiert beschreibt, wie der Sturm am 2. Oktober alles erschüttert hat.
    „Früher bin ich sehr oft zum Friedhof gegangen, und nun, nun ist die ganze Familie weg … und wir wissen nicht, was als nächstes passieren wird.“

    „Wo sollen wir sie beerdigen?“
    Die Feuerwehrleute finden immer noch Knochen. Sie werden im Krankenhaus gesammelt und dann nach Nizza zur DNA-Analyse gebracht. Es ist in den meisten Fällen nicht möglich, den Angehörigen zu sagen ‚es ist dein Papa oder deine Mama‘, aber die DNA beweist immerhin, ob es ein Familienmitglied ist oder nicht. Nora Kelloud, 63, ist eine der wenigen, deren verstorbener Vater schnell gefunden werden konnte, dank des Bleisargs, in dem er wegen des Zustands seines Körpers begraben werden musste. Der ehemalige Berg-Zollbeamte war von einem Auto überfahren worden.
    „Wir haben Papi gefunden, aber was machen wir jetzt?“, sagte sie. „Wir haben eine Bestattungserlaubnis, aber wo begraben wir ihn? Mein Vater muss in Frieden ruhen, die Zeit drängt, meine Mutter ist 91 Jahre alt, und da liegt er in einer Schublade im Kühlschrank“ im forensischen Institut des Krankenhauses Pasteur in Nizza.

  • Coronavirus: Die Vergütung für den Bereitschaftsdienst medizinischer Praktikanten erhöht sich um 25%.

    Coronavirus: Die Vergütung für den Bereitschaftsdienst medizinischer Praktikanten erhöht sich um 25%.

    Mitten in der zweiten Welle des Coronavirus wurde an diesem Samstag, dem 31. Oktober, ein Erlass zur Neubewertung der Vergütung des Bereitschaftsdienstes während der Woche und an Wochenenden veröffentlicht. Sie tritt an diesem Sonntag, dem 1. November, in Kraft und versucht, die Attraktivität des Berufes wiederherzustellen. Dies war eine der Maßnahmen, die im Juli letzten Jahres im „Ségur de la santé“ ausgehandelt wurde, und sie wird an diesem Sonntag, dem 1. November, in Kraft treten: Die rund 30.000 medizinischen Praktikanten bekommen eine Erhöhung des Entgelts für Wochentags- und Wochenendschichten. Diese Aufstockung sollte es ermöglichen, das Medizinstudium fortzusetzen und „junge Menschen zu überzeugen, sich zu engagieren“. Eine Erhöhung um 25%. Es handelt sich um ein Dekret vom 30. Oktober, das am Samstag, den 31. Oktober veröffentlicht wurde: Ab Sonntag, den 1. November wird die Vergütung für eine Wochentagsschicht von 119 Euro brutto auf 149 Euro erhöht, während die Vergütung a…

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  • Der britische Schauspieler Sean Connery, der erste James-Bond-Star, starb im Alter von 90 Jahren, teilte seine Familie der BBC mit.

    Der britische Schauspieler Sean Connery, der erste James-Bond-Star, starb im Alter von 90 Jahren, teilte seine Familie der BBC mit.

    Er war der erste Darsteller, der James Bond spielen durfte.

    Der britische Schauspieler Sean Connery starb im Alter von 90 Jahren, teilte seine Familie am Samstag, dem 31. Oktober, der BBC mit. Alle Welt kannte ihn als Agenten 007 aus den Filmerfolgen „James Bond 007 gegen Dr. No“, „Liebesgrüße aus Moskau“, „Goldfinger“, „Feuerball“, „Man lebt nur zweimal“ und „Diamantenfieber“. Der Schauspieler spielte auch in „Die Unberührbaren“, für die er 1988 den Oscar als bester Nebendarsteller gewann.

    Jean Connery besaß eine Villa in Nizza, in der er sich immer wieder für längere Zeit aufhielt. Das Haus mit dem Namen „Le Roc Fleuri“ wurde erst vor wenigen Wochen zum Verkauf angeboten.

    Sean Connerys Villa „Le Roc Fleuri“ in Nizza
  • Wiedererlangen des Geruchssinns nach einer Covid-19-Erkrankung dank Geruchs-Schulung

    Wiedererlangen des Geruchssinns nach einer Covid-19-Erkrankung dank Geruchs-Schulung

    Patienten, denen der Geruchssinn durch Covid-19 verloren gegangen ist: Dies ist das Ziel des Universitätskrankenhauses Nancy-Brabois, das gerade eine Studie über ein neues Protokoll zur olfaktorischen Rehabilitation gestartet hat. Werden Covid-Patienten bald wieder „die Nase vorn“ haben? Die Idee von Dr. Duc Trung Nguyen, einem Krankenhausarzt in der HNO-Abteilung, besteht darin, den vier Grunddüften (Lavendel, Erdbeere, Fichte, geschnittenes Gras) vier Düfte (Nelke, Eukalyptus, Rose, Zitrone) hinzuzufügen, die bereits von deutschen und belgischen Ärzten für diese Rehabilitation verwendet werden. „Mit vier neuen Düften soll die Rehabilitation beschleunigt werden, um zu sehen, ob sie wirksamer ist“, erklärt Dr. Nguyen, der bedauert, dass diese „olfaktorische Rehabilitation in Frankreich wenig praktiziert wird“. Der Verlust des Geruchssinns, die Anosmie, betrifft zwei Drittel der Menschen, die in Europa an Covid leiden, aber nur 4,8% in China, ohne dass man bisher den Grund dafür kennt. …

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  • Covid-19: Warum der Lockdown über den 1. Dezember hinaus andauern könnte

    Covid-19: Warum der Lockdown über den 1. Dezember hinaus andauern könnte

    Die Regierung will die Zahl der Ansteckungen bis zum 1. Dezember von 40.000 auf 5.000 pro Tag reduzieren, ein Ziel, dem viele Experten nach wie vor skeptisch gegenüberstehen. Sie glauben, dass dafür eine Verlängerung des Lockdowns notwendig sein wird. „Nach einem Monat werden wir sehen.“ Gesundheitsminister Olivier Véran deutete gegenüber franceinfo an, dass der neue Lockdown insgesamt mehr als einen Monat dauern könnte. Ein erster Etappenpunkt wird in zwei Wochen erreicht werden, „da werden wir sehen, ob es notwendig ist, zusätzliche Maßnahmen zu treffen, wenn sich die Situation verschlechtert“, sagte er. Das Ziel der Regierung ist es, die Zahl der Ansteckungen von 40.000 pro Tag auf 5.000 innerhalb von vier Wochen zu begrenzen, ein Ziel, das einige Wissenschaftler für nicht erreichbar halten. „Bis zum 1. Dezember werden wir nicht bei 5.000 Kontaminationen pro Tag sein, das kann ich Ihnen heute schon sagen. Es wird mehr Zeit brauchen“, sagte Jean-François Delfraissy, Präsident des wis…

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  • Lockdown: Bürgermeister fordern die Öffnung weiterer lokaler Geschäfte

    Lockdown: Bürgermeister fordern die Öffnung weiterer lokaler Geschäfte

    Bürgermeister von kleinen und mittelgroßen Städten haben Anordnungen erlassen, um die Öffnung von lokalen Non-Food-Unternehmen zu ermöglichen. Der Kampf gegen die Schließung kleiner lokaler Non-Food-Läden organisiert sich und wächst. Mehrere Bürgermeister und die Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (AMF) haben am Freitag, dem 30. Oktober, die Öffnung von mehr lokalen Geschäften gefordert während des Lockdowns gefordert, insbesondere solcher, die sich in einer Situation eines ernsthaften Ungleichgewichts der Konkurrenz befinden, verursacht durch Super- und Hypermärkte. „Die Geschäfte im Stadtzentrum, die bereits durch den ersten Lockdown geschwächt sind, werden von kleinen Unternehmen betrieben, die einem plötzlichen und anhaltenden Geschäftsrückgang nicht standhalten können, ohne ihre Existenz zu gefährden“, so die AMF in einer Erklärung. Laut der AMF „sollte auch Geschäfte, wie Buchhandlungen und Friseursalons, als wesentliche Dienstleistungen eingestuft werden“. Die Bürgermeist…

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  • Lockdown: Fünf Tipps zum Wohlfühlen zu Hause

    Lockdown: Fünf Tipps zum Wohlfühlen zu Hause

    Sortieren Sie Ihre ObjekteUm positive Energien zu fördern, vermeiden Sie es, zerbrochene, beschädigte oder tote Gegenstände, wie z.B. Trockenblumen, aufzubewahren. Trennen Sie sich von Gegenständen, die schlechte Erinnerungen tragen, wie z.B. etwas, das Sie an Ihre Ex-Freundin oder Ihren Ex-Mann erinnert. Solche Dinge wirken auf unser Unterbewusstsein, und können einen nach unten ziehen. Bevorzugen Sie einen Raum, in dem Sie Gegenstände haben, die Ihnen gefallen, in gutem Zustand sind und die gute Erinnerungen wecken. Achten Sie auf symbolische ObjekteSeien Sie sehr vorsichtig mit den symbolischen Gegenständen in Ihrer Wohnung. Wenn Sie z.B. eine alleinstehende Frau sind, vermeiden Sie kleine Statuetten von Tänzerinnen, Porträts von Frauen. Eine aggressive Person sollte Bilder von Krieg und Kampf vermeiden. Dasselbe gilt für zerbrechliche Menschen, vermeiden Sie traurige Dinge. Und so weiter… Stellen Sie Ihr Bett und Ihren Schreibtisch an den richtigen PlatzVermeiden Sie es, Ihr Bett o…

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  • Grünes Licht für Fahrschulen in Agen

    Grünes Licht für Fahrschulen in Agen

    Der Donnerstag war ein aufgeregter Tag für die Fahrschulen in Agen. Man wusste nicht, was unger dem Lockdown erlaubt ist und was nicht,  also erst einmal alles abgesagt.

    Unmittelbar nach Bekanntgabe des neuen Lockdowns waren die Inhaber von Fahrschulen davon überzeugt, dass sie wieder einmal für mindestens einen Monat ihre schulen schließen müssten. Das wäre für diese Branche eine Katastrophe gewesen. Aber im Gegensatz zum Monat März soll der Lockdown je „flexibler“ gehandhabt werden. Um genaueres zu erfahren, mußten die Fahrschulen bis spät in die Nacht von Donnerstag auf Freitag warten.

    Fahren ja, Theorie nein
    In der Tat legt ein Erlass des Ministeriums für Solidarität und Gesundheit fest, dass praktische Kurse und Prüfungen fortgesetzt werden können. Dagegen sind theoretische Kurse zur Vorbereitung auf die Prüfung, die theoretisch per Videokonferenz abgehalten werden können, in den französischen Fahrschulen nicht mehr erlaubt.

    „Es ist eine große Erleichterung“, sagt Fahrlehrer Jean-Marie Lamouroux. Für ihn verdankt man diese Entscheidung den Verhandlungen des Syndicat des Moniteurs d’Autoecoles, das seit einigen Tagen daran arbeitete, der Regierung zu beweisen, dass dank der drakonischen Hygiene-Maßnahmen in den Fahrschulen keine Covid-Cluster festgestellt wurden. „Man muß wissen, dass wir alle Fahrzeuge zwischen jedem Schüler desinfizieren und dass Masken in der Fahrschule und während der Fahrstunden obligatorisch sind“, sagte der Leiter der „L’Ecole de conduite d’Aquitaine“.

    Die Fahrschüler können also beruhigt sein, die Prüfungen werden alle beibehalten, sie müssen nicht bis Frühjahr oder noch noch länger warten!

  • Anschlag in Nizza: Dritte Person am Freitagabend in Gewahrsam genommen

    Anschlag in Nizza: Dritte Person am Freitagabend in Gewahrsam genommen

    Der 33-jährige Mann war in der Wohnung der zweiten inhaftierten Person angetroffen worden. Letzterer wird verdächtigt, am Vorabend des Anschlags auf die Basilika Notre-Dame in Nizza mit dem Täter in Kontakt gestanden zu haben.

    Nach dem Anschlag, bei dem drei Menschen in der Notre-Dame-Basilika in Nizza ums Leben kamen, wurde am Abend des Freitags, dem 30. Oktober, eine dritte Person verhaftet und in Gewahrsam genommen, erfuhr franceinfo am Samstagmorgen von einer Justizquelle. Der 33-jährige Mann war in der Wohnung der zweiten in Gewahrsam genommenen Person angetroffen worden.

    Bei letzterem handelt es sich um einen 35-jährigen Mann, der am Freitagabend in Gewahrsam genommen wurde. Der Mann, der in Nizza lebt, wird verdächtigt, am Vortag mit dem Täter in Kontakt gestanden zu haben. Am Donnerstagabend wurde aus den gleichen Gründen ein 47-jähriger Mann verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Im Zusammenhang mit dieser Terrorismusuntersuchung kann der Polizeigewahrsam bis zu vier Tage dauern. Der Angriff auf die Basilika von Notre Dame fand am Donnerstag, 29. Oktober, gegen 9 Uhr morgens statt. Der Angreifer, Brayim A., ein 21-jähriger tunesischer Staatsangehöriger, wurde von der Polizei durch Schüsse schwer verletzt und festgenommen. Unter den drei Opfern befanden sich ein Mann, Vincent Loquès, 55 Jahre alt, der Sakristan der Pfarrei, und zwei Frauen im Alter von 44 und 70 Jahren.