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  • Kernkraft: Stromversorger EDF senkt seine Produktionsschätzung für 2022

    Kernkraft: Stromversorger EDF senkt seine Produktionsschätzung für 2022

    Der Stromversorger gab nicht an, ob sich diese Korrektur der Atomstromproduktion auch auf seine Finanzergebnisse auswirken wird.

    Die EDF passt ihre Prognosen an. Der Konzern gab am Donnerstag, dem 3. November, bekannt, dass er seine Atomstromproduktion für das Jahr 2022 nach unten korrigieren muss, insbesondere aufgrund der längeren Abschaltung mehrerer Reaktoren wegen Korrosionsproblemen. Das Unternehmen rechnet für das Jahr 2022 mit 275-285 TWh (Terawattstunden) nuklearer Produktion, gegenüber den zuvor prognostizierten 280-300 TWh.

    Diese Revision hängt insbesondere mit der „Verlängerung der Abschaltdauer von vier Kernreaktoren zusammen, die vom Programm zur Kontrolle und Reparatur von Spannungsrisskorrosion betroffen sind“, erklärt der Stromversorger EDF. Der Energieriese, dessen Reaktoren derzeit fast zu 50% nicht am Netz sind, machte auch die Streikbewegung in den Kraftwerken im Herbst 2022 verantwortlich, die sich „auf die Planungen der Wartungsarbeiten“ ausgewirkt habe.

    Ein Risiko für die finanzielle Gesundheit des Konzerns

    Die EDF gab allerdings nicht an, ob diese Abwärtskorrektur der Nuklearproduktion Auswirkungen auf seine Finanzergebnisse haben wird. Letzte Woche prognostizierte der Konzern jedoch bereits finanzielle Auswirkungen aufgrund der geringeren Atomstromproduktion in Höhe von 32 Milliarden Euro auf sein Bruttobetriebsergebnis (Ebitda), ein buchhalterischer Indikator für die Rentabilität, an.

    Die Atomstrom-Produktion der EDF befindet sich auf einem historischen Tiefstand, da fast die Hälfte der 56 Reaktoren (nur 29 sind in Betrieb) wegen geplanter Wartungsarbeiten oder vermuteter oder tatsächlicher Korrosionsprobleme nicht zur Verfügung stehen. In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich die Nuklearproduktion in Frankreich auf 209,2 TWh, das sind 59 TWh weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021.

  • Rassismus in der Nationalversammlung: Emmanuel Macron zeigt sich „verletzt“ wegen „unerträglicher Worte“

    Rassismus in der Nationalversammlung: Emmanuel Macron zeigt sich „verletzt“ wegen „unerträglicher Worte“

    Der Präsident sei verärgert über rassistische Beleidigungen, die sowohl im Plenarsaal als auch außerhalb des Plenarsaals nicht tolerierbar seien, hieß es am Donnerstagabend, dem 3. November, aus dem Umfeld des Staatschefs. „Soll er doch nach Afrika zurückkehren“. Emmanuel Macron zeigt sich betroffen von diesen „unerträglichen Worten“, die ein Abgeordneter des Rassemblement National am Donnerstag, dem 3. November, gegenüber einem Abgeordneten von La France Insoumise ausgerufen hatte. Macron drückte seine Unterstützung für den so beleidigten Parlamentarier aus, wie das Umfeld des Staatschefs am Donnerstagabend mitteilte. „Der Präsident fühlt sich durch diese Worte verletzt, die sowohl im Plenarsaal als auch außerhalb des Plenarsaals nicht tolerierbar sind. Unterstützung für den beleidigten Parlamentarier“. Während einer Rede des aus dem Kongo stammenden LFI-Abgeordneten Carlos Martens Bilongo über das „Drama der illegalen Einwanderung“ warf der RN-Abgeordnete Grégoire de Fournas ein „sol…

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  • Porschefahrer wird auf der A62 mit 203 km/h geblitzt und muss sofort 1.750 Euro zahlen

    Porschefahrer wird auf der A62 mit 203 km/h geblitzt und muss sofort 1.750 Euro zahlen

    Der Osteuropäer, der in seinem Porsche auf dem Weg nach London war, musste auf der Stelle 1.750 Euro bezahlen, um mit seinem Fahrzeug weiterfahren zu können.

    Ein Autofahrer, der mit 203 km/h auf der A 62 in Höhe von Campsas (Tarn-et-Garonne) unterwegs war, wurde von der Gendarmerie der Verkehrssicherheitsstaffel des Departements Tarn-et-Garonne (EDSR) abgefangen.

    Der Mann aus einem osteuropäischen Land, der mit seinem Porsche den Kontinent durchquerte, um mit seiner Frau über Paris nach London zu reisen, musste eine hohe Geldstrafe zahlen, damit sein Auto nicht beschlagnahmt wurde. Da er kein EU-Bürger war, musste er bei der Gendarmerie eine Sofortzahlung in Höhe von 1.750 Euro leisten und erhielt darüber hinaus ein Fahrverbot für Frankreich.

    Nach der Zahlung des Bußgeldes setzte sich dann die Frau des Mannes ans Steuer und die Reise ging weiter… 

    Der Porsche wurde mit 203 km/h auf der A62 bei Campsas angehalten. (Photo: Gendarmerie)
  • Gemeinde in den Alpes-Maritimes schenkt ihren Einwohnern Holz zum Heizen

    Gemeinde in den Alpes-Maritimes schenkt ihren Einwohnern Holz zum Heizen

    Am Donnerstag, dem 3. November, schenkt die Gemeinde Tourrettes-sur-Loup im Département Alpes-Maritimes, ihren Anwohnern Holz, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Am Donnerstag, dem 3. November, herrscht in der Gemeinde Tourrettes-sur-Loup (Alpes-Maritimes) ein ungewöhnlicher Andrang. An diesem Tag kommen die Einwohner in den Genuss einer kostenlosen Verteilung von Brennholz. Jeder Haushalt kann sechs Portionen von je einem Meter erhalten. Die Anwohner wählen das Holz aus, das ihnen am besten gefällt und am leichtesten zu transportieren ist. Obwohl die meisten Menschen von dieser Initiative begeistert sind, beschweren sich einige über die Qualität des Holzes, das ihre Schornsteine verrussen könnte.

    Die Verteilung ist ein echter Publikumserfolg. „Wir haben angefangen, darüber nachzudenken, was wir tun könnten, um Energieverschwendung zu vermeiden, und wir haben eine große Kampagne gestartet, um Bäume in der Gemeinde zu fällen, es wurden mehr als 60 Bäume“, erklärt Frederic Poma, Bürgermeister der Gemeinde, gegenüber dem Sender France 3. Es war von Anfang an klar, dass die Gemeinde nach der Fällung das Holz der Bevölkerung zur Verfügung stellen wollte. Angesichts der Energiepreise, die derzeit herrschen, freuen sich die Anwohner über die Verteilung. Am Samstag, dem 5. November soll nochmals Holz verschenkt werden.

  • Brigitte Giraud erhält den Prix Goncourt für ihr Buch „Vivre vite“ (Flammarion)

    Brigitte Giraud erhält den Prix Goncourt für ihr Buch „Vivre vite“ (Flammarion)

    Bei ihrem Treffen im Restaurant Drouant in Paris haben die zehn Juroren des Prix Goncourt soeben den Namen der Preisträgerin 2022 bekannt gegeben. Es handelt sich um Brigitte Giraud für ihr Buch „Vivre vite“, das bei Flammarion erschienen ist. Der Goncourt 2022, der prestigeträchtigste Literaturprei…

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  • Tod von Pierre Soulages: Frankreich ehrt einen seiner größten Maler

    Tod von Pierre Soulages: Frankreich ehrt einen seiner größten Maler

    Am Mittwoch, dem 2. November, würdigte Präsident Emmanuel Macron im Hof des Louvre in Paris den Künstler Pierre Soulages, der letzte Woche im Alter von 102 Jahren verstorben war. Der am Mittwoch, dem 26. Oktober verstorbene Maler Pierre Soulages ist nach Georges Braque, Le Corbusier und André Malraux erst der vierte Künstler in 70 Jahren, dem im Herzen des Louvre eine offizielle Ehrung zuteil wird. „Welchen anderen Ort als diesen quadratischen Hof, umgeben von tausendjährigen Meisterwerken und ewigen Genies, und von seinen Freunden, von so vielen zeitgenössischen Talenten, könnte es geben, um ihm in der Stunde seines Abschieds die Ehre zu erweisen“, sagte Präsident Emmanuel Macron bei der Zeremonie am Mittwoch, dem 2. November. Der große französische Maler war neben Pablo Picasso und Marc Chagall einer der wenigen, die schon zu Lebzeiten eine Retrospektive ihres Werkes in den Mauern des Louvre erleben durften. Er ist einer von ganz wenigen Künstlern, dem in seiner Heimatstadt Rodez (Av…

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  • Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Die Leichen einer Frau, 60 Jahre alt, und ihres Mannes, etwa 70 Jahre alt, wurden am Mittwoch in ihrem Haus in Neuvy aufgefunden. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach. Die Staatsanwaltschaft Châlons-en-Champagne (Marne) leitete eine strafrechtliche Untersuchung „wegen Mordes durch den Ehepartner oder Lebensgefährten des Opfers“ ein, nachdem am Mittwoch, dem 2. November, in Neuvy die Leichen einer 60-jährigen Frau und ihres etwa 70-jährigen Ehemannes in ihrem Haus gefunden wurden. Beide waren durch Schüsse getötet worden. Die Leichen wurden in zwei verschiedenen Räumen ihres Wohnhauses gefunden. Ihr Tod „soll sich zwischen dem Nachmittag des 1. November und dem Morgen des 2. November ereignet haben“, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte seinen Kindern einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach. Beide Getöteten waren nicht vorbestraft und es gab keine Erkenntnisse über frühere Gewalttätigkeiten in der Ehe.
  • Atomkraft: Regierung will den Bau von EPR-Reaktoren beschleunigen

    Atomkraft: Regierung will den Bau von EPR-Reaktoren beschleunigen

    Am Mittwoch, dem 2. November, wurde im Ministerrat ein Gesetzentwurf vorgelegt, der den Bau von sechs EPR, Kernreaktoren der neuen Generation, beschleunigen soll. Die Exekutive will die Verwaltungsverfahren vereinfachen. Am Fuße der normannischen Klippen von Penly (Seine-Maritime) sollen die beiden herkömmlichen Atomreaktoren bis 2035-2037 um zwei EPR-Kraftwerke erweitert werden. Um den Prozess zu beschleunigen, schlägt die Regierung vor, die Verwaltungsvorschriften zu vereinfachen. Befreiung von der Stadtplanungsgenehmigung, Beginn der Arbeiten vor Abschluss der öffentlichen Anhörung, Ausnahmeregelungen für geschützte Arten… Ein Gesetzentwurf mit all diesen Maßnahmen wurde am Mittwoch, dem 2. November, im Ministerrat vorgestellt. Umweltverbände kritisieren die Maßnahmen.Die lokale Industrie freut sich über diese Nachricht, insbesondere im Hinblick auf die Beschäftigung. Um den alternden Kernkraftwerkspark abzulösen, ist die Errichtung von acht modernen EPR-Kraftwerken geplant, an be…

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  • Céline Dion kündigt Comeback an: Der Star veröffentlicht neuen Song und wird in einem Film zu sehen sein

    Céline Dion kündigt Comeback an: Der Star veröffentlicht neuen Song und wird in einem Film zu sehen sein

    Auf seinem Twitter-Account verkündete der kanadische Star seinen Fans die gute Nachricht. Im Jahr 2023 wird sie nicht nur mit einem neuen Song, sondern auch mit einem Film zurückkehren. Vor kurzem hatte auch ihre Schwester Claudette Dion beruhigende Neuigkeiten mitgeteilt. In einem Interview mit dem…

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  • Ukraine-Krieg: Hinter dem Rücken von Wladimir Putin sollen russische Militärführer den Einsatz von Atomwaffen diskutieren

    Ukraine-Krieg: Hinter dem Rücken von Wladimir Putin sollen russische Militärführer den Einsatz von Atomwaffen diskutieren

    Aufgrund der Rückschläge im Krieg gegen die Ukraine hätten hochrangige russische Militärs nach Angaben des US-Geheimdienstes in letzter Zeit Gespräche darüber geführt, wann und wie Moskau taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen könnte. Die New York Times meldete am Mittwoch, dem 2. November, dass laut Informationen des US-Geheimdienstes „hochrangige russische Militärs vor kurzem Gespräche darüber geführt haben, wann und wie Moskau taktische Atomwaffen in der Ukraine einsetzen könnte“. Wladimir Putin soll von den Gesprächen ferngehalten worden sein. Diese Gespräche der russischen Generäle alarmierten die Biden-Administration, die Mitte Oktober über den Austausch informiert worden war. Sie würden veranschaulichen, wie frustriert diese hohen Beamten über ihre Misserfolge vor Ort seien und legten nahe, dass sich Wladimir Putins verschleierte Drohungen, Atomwaffen einzusetzen, als sehr ernst zu nehmend erweisen könnten. Dennoch entdeckte der US-Geheimdienst keine Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Einsatz von Atomwaffen und versicherte, er habe „keine Beweise dafür, dass die Russen Atomwaffen in Stellung bringen oder andere taktische Maßnahmen ergreifen, um sich auf einen Atomschlag vorzubereiten“. Bereits im April dieses Jahres erklärte der ehemalige CIA-Chef William Burns, dass man in Betracht ziehen müsse, dass „Präsident Putin und die russische Führung angesichts der Rückschläge, die sie bisher aus militärischer Sicht erlitten haben, sich verzweifelt wehren“. Diese Verzweiflung könnte sie nach Ansicht des Experten auch dazu veranlassen, taktische Atomwaffen einzusetzen. Das Pentagon schätzt, dass Russland über einen Bestand von nicht weniger als 2.000 taktischen Atomwaffen verfügt, die für den Einsatz in einem lokalen Krieg konzipiert sind.