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  • Luftverschmutzung: Hohe Feinstaubbelastung betrifft große Teile Frankreichs

    Luftverschmutzung: Hohe Feinstaubbelastung betrifft große Teile Frankreichs

    Dreiundzwanzig Städte sind am Dienstag, dem 14. Februar, von einer starken Feinstaubbelastung betroffen. Seit Sonntag, dem 12. Februar, ersticken sechs französische Regionen regelrecht unter Feinstaub, meldet France Bleu und beruft sich dabei auf Informationen, die auf der Website des Verbands der zugelassenen Vereine zur Überwachung der Luftqualität (Atmo) veröffentlicht wurden. Der Atmo-Index für die Luftqualität ist derzeit in ganz Frankreich schlecht. Nur sieben Städte bekommen von Atmo grünes LichtAm Dienstag, dem 14. Februar, soll sich die Situation zum Beispiel in Straßburg weiter verschlechtern, das von Atmo als scharlachrot „sehr schlecht“ eingestuft wird. Die elsässische Hauptstadt tritt die Nachfolge von Lyon an, das am Montag, scharlachrot war. An diesem Dienstag werden 22 Städte von Atmo als rot „schlecht“ eingestuft, gelb gilt in 14 Städten. In ganz Frankreich gibt es heute nur sieben Städte, die grün eingestuft sind, was einer „mittleren“ Feinstaubbelastung entspricht. D…

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  • Landwirtschaft: Winzer in der Krise stellen nun Olivenöl her

    Landwirtschaft: Winzer in der Krise stellen nun Olivenöl her

    In der Region Bordeaux können die Weinbauern nicht mehr so viel verkaufen, wie sie produzieren. Die Preise brechen ein. Einige haben vielleicht eine Lösung gefunden, indem sie neben Wein auch Olivenöl herstellen.

    In den prestigeträchtigen Weinbergen der Region Bordeaux schlagen jetzt Olivenbäume Wurzeln. Fabien Bouges, Winzer in Gironde-sur-Drops (Gironde), testet auf einer seiner Parzellen 14 Olivenbaumsorten aus dem Mittelmeerraum. Eine Antwort auf den Klimawandel. „Wir haben im Winter immer weniger Wasser. Wir haben ein Klima, das weniger feucht ist, weniger kalte Winter (…) In England pflanzen sie Weinberge und wir pflanzen Olivenbäume, das folgt einer gewissen Logik“, erklärt der Winzer auf dem Sender France 2.

    Diversifizierung gegen Verluste

    In der Gironde zwingt eine Überproduktionskrise die Erzeuger zur Rodung ihrer Weinberge. „Wir verkaufen unsere Bestände nicht mehr oder nur noch sehr schlecht, wir verdienen heute kein Geld mehr“, bedauert Thomas Bouriene, Winzer in Caplong (Gironde), der jetzt auch einen Olivenhain anlegen möchte. Eine Diversifizierung, die von der Landwirtschaftskammer gefördert wird: „Die Einnahmen aus dem Olivenanbau könnten die Betriebe absichern“, so Thomas Solans, Leiter der Abteilung Diversifizierung, auf dem Sender France 2. Im Bordelais sollen in den nächsten fünf Jahren 200 Hektar mit Olivenbäumen bepflanzt werden.

  • Ukraine-Krieg: Französische Bürger sollen Weißrussland dringend verlassen

    Ukraine-Krieg: Französische Bürger sollen Weißrussland dringend verlassen

    Vor dem Hintergrund einer Eskalation des russisch-ukrainischen Krieges und ohne Aussicht auf Frieden oder Gespräche ruft das Aussenministerium in Paris alle französischen Staatsbürger in Weißrussland auf, das Land unverzüglich zu verlassen. Da Russland seine Angriffe auf die Ukraine intensiviert, fordert das Aussenministerium alle Franzosen jetzt auf, auch Weißrussland dringend zu verlassen. Dieser Aufruf ist ein Echo auf den Aufruf des US-Aussenministeriums, das seine Staatsbürger ebenfalls auffordert, Weißrussland und Russland zu verlassen. „Vor dem Hintergrund der bewaffneten Offensive Russlands gegen die Ukraine und der Schließung des Luftraums zwischen Weißrussland und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird von Reisen nach Weißrussland weiterhin ausdrücklich abgeraten“, heißt es auf der Website des Außenministeriums. Weiter heißt es: „Franzosen, die sich in Weißrussland befinden, werden daran erinnert, dass sie das Land unverzüglich verlassen sollten“. Das Ministerium rä…

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  • Zerstückelte Frauenleiche in Paris in Mülltüten gefunden

    Zerstückelte Frauenleiche in Paris in Mülltüten gefunden

    Schrecklicher Fund an einem beliebten Naherholungsort in der französischen Hauptstadt: Eine Untersuchung wegen Mordes wurde eingeleitet, nachdem am Montag, dem 13. Februar, ein Teil des Körpers einer Frau in einer Mülltüte in Les Buttes-Chaumont, einem beliebten Park im Nordosten von Paris, entdeckt worden war.

    Der Bürgermeister des 19. Arrondissements von Paris, François Dagnaud, teilte mit, dass die Mitarbeiter der städtischen Park- und Gartenverwaltung am Mittag des 13. Februars die grausige Entdeckung gemacht hätten. Laut der Zeitung Le Parisien wurde das Körperteil, das sich in einer Mülltüte befand, am frühen Nachmittag in einem Wäldchen im Süden des Parks entdeckt.

    Laut Pressemeldungen soll es sich bei dem gefundenen Körperteil um den Unterkörper einer Frau handeln. Le Parisien berichtet, dass es „von der Oberseite der Brust bis zu den Knien abgetrennt“ war. Zeugen zufolge wurde der Körper wahrscheinlich zerteilt, als das Opfer noch bekleidet war. Am Montag wurde der gesamte Park mithilfe einer Hundestaffel durchsucht, um weitere Teile der Leiche zu finden – jedoch ohne Erfolg. Der Park soll auch am Dienstag geschlossen bleiben, um weitere Untersuchungen durchzuführen.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte, dass es derzeit noch nicht möglich sei, den Todeszeitpunkt zu bestimmen. „Der Leichnam befand sich nicht in einem Zustand der Verwesung, was auf einen kürzlichen Tod hinzudeuten scheint“, berichtet die Zeitung Le Parisien.

    Das Opfer konnte noch nicht formell identifiziert werden. Der gefundene Körperteil soll nun gerichtsmedizinisch untersucht werden. In der Zwischenzeit werden von den Ermittlern alle möglichen Hypothesen in Betracht gezogen: vom Mord an einer Prostituierten bis hin zu einem Feminizid.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

    Am Dienstagnachmittag wurde bekannt, dass die Polizei im Parc des Buttes-Chaumont weitere menschliche Körperteile gefunden hat. Dies berichtete Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFMTV. Die Teile waren in Müllsäcken verpackt, die an verschiedenen Stellen im Park verteilt waren.

    Die technische und wissenschaftliche Polizei ist vor Ort, um zu überprüfen, ob diese menschlichen Körperteile zu dem Becken einer Frau gehören, das am Vortag in einem Müllsack in dem Park gefunden worden war. Das Opfer wurde bislang noch nicht identifiziert.

  • Dienstag: Streik der niedergelassenen Ärzte und bei SOS Médecins

    Dienstag: Streik der niedergelassenen Ärzte und bei SOS Médecins

    Die liberalen Ärzte sind am Dienstag, dem 14. Februar, erneut zum Streik aufgerufen. In Paris ist eine Demonstration geplant, um Tariferhöhungen zu fordern und sich gegen einen Gesetzesvorschlag zu wehren, der derzeit im Senat diskutiert wird. Praxisschließungen, Streik bei SOS Médecins, Demonstrationszug zwischen Gesundheitsministerium und Senat. Dienstag, der 14. Februar 2023, verspricht ein schwarzer Tag für die medizinische Versorgung in Frankreich zu werden. Die Gewerkschaften der niedergelassenen Ärzterufen zu einer Reihe von Aktionen auf, die viel über den Zustand der Beziehungen der französischen Ärzte mit der Krankenversicherung aussagen. Zwei Wochen vor Abschluss der für den Berufsstand entscheidenden Verhandlungen scheint ein Scheitern sehr wahrscheinlich. Nach drei Monaten zäher Verhandlungen wurde der Vorschlag einer Erhöhung der Basiskonsultation um nur 1,50 € – von 25 auf 26,50 € – von den Ärzten als „eine Provokation“ der Krankenkasse empfunden. Das Kollektiv „Ärzte für…

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  • Galentine’s day: Der „Anti-Valentinstag“ als Alternative zum Tag der Liebenden

    Galentine’s day: Der „Anti-Valentinstag“ als Alternative zum Tag der Liebenden

    Viele haben die grosse Liebe noch nicht gefunden oder haben einfach keine Lust, den Valentinstag zu feiern. Seit einigen Jahren gibt es eine Alternative: den Galentine’s Day.

    Viele Menschen können mit dem Valentinstag einfach nichts anfangen. Viele sehen ihn nicht als Feiertag, vielleicht, weil sie die „die grosse Liebe“ (noch) nicht gefunden haben, oder weil sie die künstliche Aufregung um diesen Tag ablehnen und diesem sogenannten Tag der Liebe eher mit Gleichgültigkeit begegnen. Seit einigen gibt es daher einen neuen „Feiertag“, mit dem die Liebe ganz allgemein gefeiert werden soll: Der Galentine’s Day. Er feiert die Freundschaft unter Mädchen und Frauen. Der Galentine’s Day ist nicht nur für Verliebte gedacht, sondern vor allem ein guter Vorwand, um einen Abend mit Freundinnen zu verbringen.

    Woher kommt der Galentine’s Day?
    Dieser neue und ganz besondere Feiertag wurde von den Machern der amerikanischen Serie Parks & Recreation (2009) erfunden. Die Hauptdarstellerin Leslie Knope schwört auf den „Galentine’s Day“, einen Tag, der ins Leben gerufen wurde, um am Vorabend des Valentinstags die Freundschaft unter Frauenzu feiern – im Englischen wird der umgangssprachliche Begriff „gal“ in der Regel für Mädchen verwendet.

    Dieses aus dem Nichts erfundene Konzept kam bei den Fernsehzuschauern so gut an, dass mittlerweile überall auf der Welt Mädelsabende organisiert werden. Das Prinzip ist zwar das gleiche wie bei einer „normalen“ Party (Essen, Geschenke, …), aber, und das ist wichtig, man muss nicht unbedingt ein Paar sein, um den Galentine’s Day zu feiern.

    Das Ziel ist es, einen Gegenpol zum Valentinstag zu bilden und sich gleichzeitig vom gesellschaftlichen Druck zu befreien.

    Dieser reine Frauen“feier“tag hat bis heute kein männliches Pendant. Eine Idee, die man eventuell weiterentwickeln sollte?

  • Feinstaubbelastung: Verkehrseinschränkungen im Departement Rhône

    Feinstaubbelastung: Verkehrseinschränkungen im Departement Rhône

    Für 15 Metropolen im Departement Rhône gilt am Montag, dem 13. Februar, Alarmstufe Rot wegen Feinstaubbelastung, darunter auch die Grossstadt Lyon. In dem Departement werden Verkehrsbeschränkungen eingeführt.

    Am Montag, dem 13. Februar, herrscht in 15 Städten die Alarmstufe Rot wegen Feinstaubbelastung, darunter auch in Lyon (Rhône), wo der Journalist Thibault Grosse für den Sender France 2 berichtet. Die Präfektur hat daraufhin beschlossen, verschärfte Verkehrsbeschränkungen in Lyon für diesen Tag einzuführen. „Diese Verschmutzungsepisode dauert hier schon mehrere Tage an. Wir merken es selbst: Trotz strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel bleibt der Horizont grau und nebelig, und ich versichere Ihnen, dass das nicht nur mit dem Nebel zusammenhängt“, beschreibt der Journalist Thibault Grosse die Lage.

    Einschränkungen des Verkehrs
    Fahrzeuge der Kategorie Crit’Air 3, d. h. Dieselfahrzeuge, die vor 2010 gebaut wurden, und Benzinfahrzeuge, die vor 2005 gebaut wurden, haben heute Fahrverbot in der Umweltzone der Metropole Lyon. Das betrifft einen großen Teil der Stadt Lyon, aber auch die Gemeinden Villeurbanne (Rhône) und Caluire (Rhône). „Im gesamten Departement Rhône müssen die Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit je nach Verkehrsachse um 10 bis 20 km/h reduzieren“, so der Journalist.

  • Valence: Vater setzt seine zwei 4- und 5-jährigen Kinder vor einem Restaurant aus

    Valence: Vater setzt seine zwei 4- und 5-jährigen Kinder vor einem Restaurant aus

    Am Sonntag ließ ein Mann seine vier und fünf Jahre alten Kinder vor einem Fast-Food-Restaurant in Valence im Departement Drôme zurück.

    Wie die Zeitung Le Dauphiné Libéré berichtet, hatte die Polizei in Valence im Departement Drôme am Sonntag einen etwas ungewöhnlichen Einsatz zu bewältigen. Die Polizei wurde von Angestellten eines Schnellrestaurants darüber informiert, dass zwei kleine Kinder zwei Stunden zuvor von ihrem Vater offensichtlich vor dem Restaurant verlassen worden waren.

    Die Beamten mussten den sehr hungrigen Kindern zunächst ein paar Croissants anbieten – die Kleinen hatten offensichtlich seit geraumer Zeit nichts gegessen.

    Der 58-jährige Vater der Kinder tauchte schließlich nach einigen Stunden wieder auf. Er wurde wegen Vernachlässigung von Minderjährigen in Polizeigewahrsam genommen, wie Le Dauphiné Libéré berichtet.

  • Kaufkraft: Angst vor weiteren Preiserhöhungen in französischen Supermärkten im März

    Kaufkraft: Angst vor weiteren Preiserhöhungen in französischen Supermärkten im März

    Experten befürchten, dass die Preise in den französischen Supermärkten im März weiter steigen werden. Derzeit finden die jährlichen Verhandlungen zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsunternehmen statt. Sie sollen in zwei Wochen abgeschlossen sein.

    Werden die Preise für Produkte in den Regalen der französischen Supermärkte im März weiter steigen? Das befürchten jedenfalls die Einkäufer der großen Einzelhandelsketten, die bereits von einem „roten“ März sprechen. Der Grund dafür ist, dass die jährlichen Verhandlungen zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsunternehmen zukünftige Preiserhöhungen zur Folge haben werden. Einige Preiserhöhungen werden im zweistelligen Bereich liegen. Bei vielen Artikeln werden sie sogar bis zu 40 % betragen.

    Über das Jahr gesehen könnte dies für französische Haushalte Mehrausgaben von 790 Euro bedeuten, verglichen mit entsprechenden Einkäufen, die im Jahr 2021 getätigt wurden. Laut der Zeitschrift „60 millions de consommateurs“ sind 45 % der Franzosen derzeit durch den Preisanstieg in ihrer Kaufkraft spürbar geschwächt. Im Vergleich zum Mai 2022 ist diese Zahl um 25 % gestiegen.

  • Mindestrente: Ein Viertel der französischen Rentner wird nach der Reform eine bessere Rente bekommen

    Mindestrente: Ein Viertel der französischen Rentner wird nach der Reform eine bessere Rente bekommen

    Arbeitsminister Olivier Dussopt war am Montag, dem 13. Februar 2023, Gast der Sendung „8h30 Franceinfo“. „200.000 von 800.000 Rentnern pro Jahr werden mit dieser Rentenreform“ eine bessere Rente haben „als ohne die Reform“, erklärt Olivier Dussopt, Minister für Arbeit, Vollbeschäftigung und Eingliederung, am Montag auf Franceinfo. Der Minister war zu Gast in der Sendung „8h30 franceinfo“ und erklärte Ausgleichsmassnahmen des umstrittenen Gesetzestextes für die Verschiebung des gesetzlichen Rentenalters.

    Trotz der vorgesehenen Erhöhung werden nicht alle Rentner den von der Regierung angegebenen Betrag von 1.200 Euro Mindestrente erreichen. Um 1.200 Euro zu erhalten, muss man alle erforderlichen Quartale (168, also 42 Jahre heute, 172, also 43 Jahre bis 2027) mit einem Gehalt in der Höhe des Mindestlohnes gearbeitet haben. Die Erhöhung der Mindestrente wird im Mittelpunkt der Debatten in der Nationalversammlung stehen, die am Mont…

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