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  • Rentenreform: Für Emmanuel Macron hat die Opposition „keinen Kompass mehr und ist völlig verloren“

    Rentenreform: Für Emmanuel Macron hat die Opposition „keinen Kompass mehr und ist völlig verloren“

    Präsident Emmanuel Macron sagte am Mittwoch im Ministerrat, dass die Oppositionen in der Rentendebatte keine Richtung mehr habe und völlig verloren sei. Präsident Emmanuel Macron war am Mittwoch, 15. Februar, im Ministerrat der Ansicht, dass „die Oppositionellen keinen Kompass mehr haben und in der Rentendebatte völlig verloren sind“, wie zwei Teilnehmer des Ministerrates der Nachrichtenagentur AFP berichteten. „Sie sind völlig verloren und betrachten wie üblich die Franzosen nur als Kulisse für ihr Handeln, da sie nicht im Mittelpunkt ihrer Sorgen stehen“, soll der Präsident gesagt haben, wie die Zeitung Le Figaro berichtete. Der Präsident kritisierte auch die konservativen Republikaner (LR), die während der Präsidentschaftswahl die Rente mit 65 Jahren „verteidigt“ hätten. „Diejenigen, die die 65 Jahre vor weniger als einem Jahr verteidigt haben, stellen sich jetzt gegen die 64 Jahre“, so der Präsident während der Kabinettssitzung. Der Präsident kritisierte auch diejenigen unter der L…

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  • Rentenreform: Linksbündnis Nupes zieht tausende Änderungsanträge zurück

    Rentenreform: Linksbündnis Nupes zieht tausende Änderungsanträge zurück

    „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den berühmten Artikel 7 abzustimmen“, erklärte der PS-Abgeordnete Philippe Brun und meinte, es gebe „eine mögliche Mehrheit“ im Plenarsaal, um gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters zu stimmen. Das Linksbündnis Nupes beschloss am Mittwochabend, 15. Februar, zahlreiche Änderungsanträge zur Rentenreform zurückzuziehen, mit dem erklärten Ziel, bis zum Ende der Woche über den Artikel beraten zu können, der die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre vorsieht. Die Partei LFI hat bis zum späten Mittwochabend „mehr als tausend“ Änderungsanträge zurückgezogen und die Sozialisten „90 % ihrer Anträge“, wie aus der nationalversammlung bekannt wurde. „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den berühmten Artikel 7 abzustimmen“, erklärte der PS-Abgeordnete Philippe Brun und meinte, es gebe „eine mögliche Mehrheit im Saal, um gegen“ die Altersgrenze zu stimmen, an der sich der Widerstand gegen die Reform kristallisiert. Am Mittwoch um …

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  • Calvados: Frau mit Messer getötet – flüchtiger Lebensgefährte wird von der Polizei gesucht

    Calvados: Frau mit Messer getötet – flüchtiger Lebensgefährte wird von der Polizei gesucht

    Die Leiche der 28-jährigen Frau wurde am Dienstagabend in ihrer Wohnung in Lisieux (Calvados) entdeckt.

    Die Leiche einer 28-jährigen Frau wurde am Dienstag, dem 14. Februar, in ihrer Wohnung in Lisieux (Calvados) entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft von Caen am Mittwoch gegenüber France Bleu Normandie (Calvados – Orne) mitteilte. Ihr 30-jähriger Lebensgefährte, der verdächtigt wird, sie getötet zu haben, ist auf der Flucht und wird von der Polizei gesucht. Das Opfer hatte im Januar 2022 wegen häuslicher Gewalt Anzeige gegen ihren Lebensgefährten erstattet, im wurde verboten sich ihr zu nähern.

    Die Leiche wurde am Abend entdeckt, das Opfer war bereits verstorben, als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen. Die Eltern des Opfers, die sich Sorgen machten, weil sie nichts mehr von ihrer Tochter hörten, hatten die Polizei alarmiert.

    Die junge Frau ihren Eltern ihren dreijährigen Sohn über das Wochenende anvertraut und sich seit dem 6. Februar nicht mehr gemeldet. Seit dem 6. Februar erhielten die Eltern des Opfers nach eigenen Angaben zwar SMS-Nachrichten, die vom Handy ihrer Tochter gesendet wurden, zweifelten aber daran, dass diese wirklich von ihrer Tochter stammten.

    Die Polizei ermittelte zunächst in einem Vermisstenfall und orteten das Telefon der jungen Frau. Das Handy wurde am 6. Februar im Departement Oise geortet, bevor es an mehreren verschiedenen Orten in Frankreich, jedes Mal im Grenzgebiet, aufgespürt wurde: an der belgischen, schweizerischen und luxemburgischen Grenze. Zuletzt wurde das Handy am 12. Februar an der spanischen Grenze geortet.

    Schließlich begaben sich Polizisten am frühen Dienstagabend zum Haus des Opfers. Vor Ort entdeckten sie im Eingangsbereich der Wohnung starke Blutspuren und nahmen einen starken Verwesungsgeruch wahr. Das Opfer wurde in seinem Bett in Seitenlage entdeckt. Laut dem Gerichtsmediziner, der das Opfer untersuchte, wies der Körper deutliche Spuren von Gewalteinwirkung auf.

    Nach ersten Erkenntnissen starb die junge Frau an den Folgen von Schlägen und Verletzungen mit einer Stichwaffe, so die Staatsanwaltschaft von Caen gegenüber France Bleu. Die Nachbarn sagten aus, dass das Opfer wieder Kontakt zu seinem früheren Lebensgefährten aufgenommen hatte und glaubten, dass beide beschlossen hatten, wieder zusammenzuleben.

    Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau bereits im Januar 2022 Anzeige gegen den Mann wegen häuslicher Gewalt erstattet hatte. Er stand unter richterlicher Aufsicht und durfte sie eigentlich nicht mehr sehen.

    Der Mann ist der Justiz wegen zahlreicher früherer Straftaten bekannt. Insbesondere im Jahr 2020 wurde er zweimal gegen eine andere ehemalige Lebensgefährtin gewalttätig, mit der er auch ein Kind hat. Er ist derzeit auf der Flucht und wird gesucht.

  • Wetter: 25 aufeinanderfolgende Tage ohne Regen in Frankreich – ein Rekord seit 1989

    Wetter: 25 aufeinanderfolgende Tage ohne Regen in Frankreich – ein Rekord seit 1989

    Der letzte Rekord vom 12. Februar 1989, als es in Frankreich 22 Tage ohne Niederschlag gab, wurde jetzt übertroffen. Seit Januar sind es nun 25 Tage mit Hochdruck-Wetterlagen, die sich aneinanderreihten.

    Am Dienstag, dem 14. Februar, berichtete Météo France von „bereits 23 Tagen mit einer aggregierten täglichen Niederschlagssumme auf französischer Ebene von weniger als 1 mm“. Auch in der vierten Woche in Folge blieben die trockenen Hochdruckbedingungen über Frankreich bestehen, mit einem durchschnittlichen Luftdruck von über 1025 hPa.

    Diese Hochdruck-Wetterlage verhinderte, dass die in den unteren Schichten der Atmosphäre enthaltene Feuchtigkeit in die Höhe entweichen kann.

    Laut der Website Météo-villes ist es schwierig, „eine Aussage über die Rückkehr eines regnerischen Wetters über Frankreich zu treffen. Die letzten Aktualisierungen der saisonalen Modelle tendieren nun zu einem nasseren März 2023 als ursprünglich vorhergesagt…“ Die Prognosen sind jedoch nicht wirklich verlässlich, da es den Langzeitmodellen an Genauigkeit mangelt.

    Tatsächlich sagten die Prognosen zu Jahresbeginn eine ozeanische Tiefdruck-Wetterlage für den Februar voraus. Nun scheint die Sonne und die Tagestemperaturen steigen nach einigen Morgenfrösten (-3°C in der Region Hauts de France am Mittwochmorgen) recht schnell an und werden als sehr mild wahrgenommen.

  • Neue Mobilisierung gegen die Rentenreform in Frankreich

    Neue Mobilisierung gegen die Rentenreform in Frankreich

    Am fünften Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform werden die Chefs der acht größten Gewerkschaften im südfranzösischen Albi demonstrieren. Das soll ein Symbol für die mittelgroßen Städte Frankreichs sein, die bereits stark gegen die ungeliebte Reform mobilisiert haben. Inmitten der Schulferien wird jedoch mit einer geringeren Beteiligung gerechnet. Bevor sie am 7. März Frankreich „zum Stillstand bringen“, organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 16. Februar, ihren fünften Mobilisierungstag gegen die Rentenreform. Dadurch soll der Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten werden, die bis Freitag um Mitternacht in der Nationalversammlung über die Verschiebung des gesetzlichen Rentenalters streiten. Mit Ausnahme der Regionen Île-de-France und Okzitanien dürfte die Beteiligung an den Streiks mitten in den Schulferien allerdings deutlich niedriger sein, als an den vorherigen Protest-Tagen. Im Zugverkehr werden sich die Störungen diesmal voraussichtlich auch in Grenzen halt…

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  • Verkehr: EU-Kommission will bis 2040 die umweltschädlichsten LKWs verbieten

    Verkehr: EU-Kommission will bis 2040 die umweltschädlichsten LKWs verbieten

    Die Europäische Kommission kündigt an, dass umweltschädliche LKWs und Busse bis 2040 annähernd vollständig abgeschafft werden sollen. Der Zeitplan soll schrittweise umgesetzt werden. Allerdings mit Ausnahmen, daher herrscht Enttäuschung bei den Umweltschützern. Nachdem das Europäische Parlament am Dienstag, dem 14. Februar, in einer Abstimmung das Ende der Zulassung neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Jahr 2035 gebilligt hatte, gab die Europäische Kommission jetzt ihre Pläne für schwere Fahrzeuge bekannt. Es ist das Quasi-Ende von umweltschädlichen LKWs und Bussen bis 2040. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen schwere LKWs ihre Emissionen im Vergleich zu 2019 um 90% reduziert haben. Busse in Städten müssen ab 2030 sogar zu 100 % sauber sein. Die ersten Elektro-LKWs kommen gerade erst auf den Markt, die ersten Wasserstoffzellen für schwere LKWs werden erst in etwa zwei Jahren erwartet. Vizepräsident der Kommission Frans Timmermans, EU-Kommissar für Klimapolitik, ist der Ansicht, dass man…

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  • Russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska von US-Kampfjets abgefangen

    Russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska von US-Kampfjets abgefangen

    Am Dienstag, den 14. Februar, gab das Nordamerikanische Luft- und Raumfahrtverteidigungskommando (Norad) bekannt, dass es vier russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska abgefangen habe. Ein „routinemäßiges“ Abfangen, wie man mitteilte.

    Zwei US-Kampfjets haben vier russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska abgefangen, wie das Nordamerikanische Luft- und Raumfahrtverteidigungskommando (Norad) am Dienstag, dem 14. Februar bekannt gab. Diese „routinemäßige“ Abfangaktion russischer Flugzeuge, darunter Modelle des schweren Bombers Tu-95 und des Jagdflugzeugs Su-35, habe bereits am Montag stattgefunden, erklärte das Norad.

    Dies geschieht regelmäßig.
    Dabei handelt es sich um eine Operation, bei der ein potenziell feindliches Flugzeug, das zu nahe an den US-amerikanischen Luftraum gelangt oder gar in diesen eingedrungen ist, eskortiert wird. „Die russischen Flugzeuge blieben im internationalen Luftraum und drangen nicht in den souveränen Luftraum der USA oder Kanadas ein“, fügte das Norad hinzu und erklärte, dass eine solche russische Aktivität „regelmäßig vorkommt und weder als Bedrohung noch als provokative Aktivität angesehen wird“.

    Diese Abfangaktionen sind also Routine, aber die in Nordamerika stationierten Kampfflugzeuge hatten im Februar die Gelegenheit zu echten offensiven Aktionen, als sie einen von Washington als Spionagegerät bezeichneten chinesischen Ballon vor der Ostküste des Landes und drei weitere bisher unidentifizierte Flugobjekte über Alaska und Kanada abschießen mussten.

  • Rassismus: 91% der in Frankreich lebenden schwarzen Menschen fühlen sich diskriminiert

    Rassismus: 91% der in Frankreich lebenden schwarzen Menschen fühlen sich diskriminiert

    Laut einer neuen Umfrage geben fast alle in Frankreich lebenden Schwarzen oder Mischlinge mit schwarzer Abstammung an, mindestens einmal Opfer von Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe gewesen zu sein.

    Neun von zehn schwarzen Menschen in Frankreich geben an, dass sie in ihrem Alltag rassistisch diskriminiert werden, genauer gesagt sind es 91%. Dies geht aus der neuesten Umfrage des Conseil représentatif des associations noires (Cran)* hervor, das Franceinfo und die Zeitung Le Parisien jetzt veröffentlichten.

    Im Einzelnen antworteten in dieser vom Cran in Auftrag gegebenen Ipsos-Umfrage auf die Frage „Würden Sie sagen, dass Sie persönlich in Ihrem Alltag Opfer von rassistischer Diskriminierung sind…?“ nur 9% der Schwarzen oder Mischlinge schwarzer Abstammung mit „nie“, während 22% mit „selten“, 44% mit „gelegentlich“ und 25% mit „häufig“ antworteten.

    Der „Alltagsrassismus“ äußert sich manchmal auf fast unmerkliche Weise. Nach Ansicht von 41 % der befragten schwarzen Franzosen sind Diskriminierungen im öffentlichen Raum, auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, am stärksten spürbar. Auch am Arbeitsplatz (31 %), in Bahnhöfen, Flughäfen oder an den Grenzen (18 %) sowie in der Schule oder Universität (14 %) kommt es zu Diskriminierungen.

    „Das sind die Orte des täglichen Lebens“, beklagt der Gründer des Cran, Patrick Lozès, gegenüber der Zeitung Le Parisien. So gaben sieben von zehn Menschen in der französischen Hauptstadt an, dass sie innerhalb eines Jahres respektlosen oder verächtlichen Haltungen ausgesetzt waren, die ihrer Meinung nach mit ihrer Hautfarbe zusammenhingen. Ein gesellschaftlicher Rassismus, der sich auch am Arbeitsplatz einschleicht, bis hin zu echten Schwierigkeiten bei der Einstellung, bezeugen zwei Drittel der Befragten.

    Die Umfrage ergab auch, dass schwarze Menschen immer noch doppelt so häufig von der Polizei kontrolliert werden als die weisse französische Bevölkerung insgesamt. 49 % der Schwarzen und Mischlinge mit schwarzer Abstammung gaben an, mindestens einmal kontrolliert worden zu sein, während es in der französischen Gesamtbevölkerung nur 23 % waren.

    Schließlich wirft die Umfrage auch ein Schlaglicht auf die familiäre Ablehnung von Minderheiten: Ein Drittel (31 %) der Franzosen gibt an, dass sie „schlecht“ reagieren würden, wenn ihr Kind eine schwarze Person oder eine Person gleichen Geschlechts (36 %) heiraten würde, und bis zu 46 %, wenn diese Person nordafrikanischer Abstammung ist.

    * Online- und Telefonumfrage, durchgeführt vom 10. bis 26. November 2022 von Ipsos für den Cran bei einer Stichprobe von 807 Personen, die repräsentativ für die schwarze oder gemischtrassige französische Bevölkerung ab 18 Jahren ist.

  • Rentenreform: 30% der Flüge fallen am Donnerstag wegen Streiks in Paris-Orly aus

    Rentenreform: 30% der Flüge fallen am Donnerstag wegen Streiks in Paris-Orly aus

    Die Streichung von 30 % der Flüge am Flughafen Paris-Orly am Donnerstag, dem 16. Februar, wurde von der Verwaltung vor dem Hintergrund der Mobilisierung der Fluglotsen gegen die Rentenreform entschieden. Am Dienstagabend forderte die Verwaltung die Fluggesellschaften auf, wegen der Mobilisierung der Fluglotsen gegen die Rentenreform präventiv 30 % ihrer Flüge am Donnerstag vom und zum Flughafen Paris-Orly zu annullieren. Aus denselben Gründen forderte die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) von den Fluggesellschaften, 20 % ihrer für Donnerstag geplanten Flugbewegungen auf den Flughäfen Toulouse, Marseille, Lyon, Montpellier und Nantes zu streichen, wie in einer Pressemitteilung mitgeteilt wurde. Zum ersten Mal seit Beginn der Bewegung sind auch andere Flughäfen als Orly von den Streiks betroffen. Aufgrund der schlechten Organisation an den ersten drei Tagen der Mobilisierung, die Flugstreichungen im letzten Moment und sogar die Schließung des Flughafens von Toulouse für einen Ab…

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  • Hochzeiten: 244.000 Hochzeiten in Frankreich im Jahr 2022 – ein Rekord seit 10 Jahren

    Hochzeiten: 244.000 Hochzeiten in Frankreich im Jahr 2022 – ein Rekord seit 10 Jahren

    Die Zahlen des amtlichen Statistikinstituts Insee zeigen, dass die Ehe für die Franzosen nach wie vor eine wichtige Institution ist. Eine Tradition, die in Frankreich fest verankert ist. Im Jahr 2022 wurden 244.000 Ehen geschlossen, so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

    Letzte Anproben für diese zukünftige Braut. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Kleid. Ihre lang ersehnte Hochzeit wird nicht unter der Sonne, sondern im November stattfinden, da es im Sommer keine freien Termine mehr gab. Im Jahr 2022 gaben sich 244.000 Brautpaare in Frankreich das Jawort. Ein Rekord in den letzten zehn Jahren, der vor allem auf die Verschiebung von Hochzeiten zurückzuführen ist, die in den Covid-Jahren nicht stattfinden konnten.

    Im Jahr 2023 ist der Andrang noch größer als 2022. Viele Brautpaare befürchteten, dass Covid ihren großen Tag stören könnte, wie dieses Paar, das einen Raum für den grossen Hochzeitsempfang besichtigt. Die Brautleute zogen es vor, sich zu gedulden, um sicherzugehen, dass sie ihre 120 Gäste ohne gesundheitliche Einschränkungen und Masken empfangen können.

    Trotzdem heiraten heute weniger Franzosen als noch im letzten Jahrhundert. In den 1970er Jahren waren es fast 400.000 Menschen, die jedes Jahr ihre Liebe offiziell machten un die Ehe eingingen.