Autor: Nachrichten

  • 14-jähriges Mädchen stirbt bei Hausbrand im Departement Finistère

    14-jähriges Mädchen stirbt bei Hausbrand im Departement Finistère

    Gegen 6 Uhr am Montagmorgen, 13. Februar, brach in Pont-de-Buis-lès-Quimerch (Finistère) ein Feuer in einem Einfamilienhaus aus. Eine 14-jährige Jugendliche kam dabei ums Leben.

    Ein 14-jähriges Mädchen kam am Montag, dem 13. Februar, bei einem Hausbrand in Pont-de-Buis-lès-Quimerc’h im Département Finistère ums Leben. Gegen 6 Uhr heute Morgen brach in Pont-de-Buis-lès-Quimerch (Finistère) ein Feuer in einem Einfamilienhaus aus. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits vollständig in Flammen. Die Feuerwehr konnte nichts mehr tun, um das junge Mädchen zu retten.

    Einsatz dauert zur Zeit noch an
    Vierundzwanzig Feuerwehrleute und mehrere Einsatzfahrzeuge wurden an den Brandort entsandt. Der Einsatz ist derzeit noch im Gange. Vier Personen erlitten eine Rauchvergiftung.

  • Gabriel Attal: 4 von 10 Franzosen werden vor dem 64. Jahr in Rente gehen – auch nach der Reform

    Gabriel Attal: 4 von 10 Franzosen werden vor dem 64. Jahr in Rente gehen – auch nach der Reform

    Gabriel Attal, stellvertretender Minister für öffentliche Finanzen, war am Montag, dem 13. Februar, Gast der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2. Am Montag, dem 13. Februar, war Gabriel Attal, stellvertretender Minister für öffentliche Finanzen, Gast der Sendung „4 Vérités“ auf France 2. Er ging zunächst auf die in der Reform der Regierung vorgesehene Erhöhung der Mindestrente ein. Gabriel Attal machte klar, dass 1,8 Millionen derzeitige Rentner „ihre Rente aufgewertet bekommen werden“, und dass „unter ihnen mehrere Hunderttausend die Mindestrente von 1.200 Euro bekommen werden“, da sie eine volle Berufskarriere bei Mindestlohn absolviert haben. „Bei den neuen Rentnern haben Sie jedes Jahr etwa 200 000, die eine Aufwertung ihrer Rente erhalten werden“, fährt der für die öffentlichen Finanzen zuständige stellvertretende Minister fort. Er kommt dann auf die Ausweitung der Regelung für die Länge der Berufsjahre zu sprechen, was in der Rentenreform vorgesehen ist. „4 von 10 Franzos…

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  • Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Die Treibstoffbeihilfe von 100 €, die bereits seit dem 27. Januar ausgezahlt wird, wird bis Ende März verlängert, wie Wirtscjaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. Februar, auf RTL ankündigte. Laut dem Wirtschaftsminister hat die Hälfte der Haushalte, die Anspruch darauf haben, sie noch nicht beantragt. Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft und Finanzen, war am Montag, dem 13. Februar, zu Gast auf dem Sender RTL und kündigte an, dass die Treibstoffpauschale bis Ende März verlängert werde. „Wir haben eine Arbeiter-Treibstoffzulage eingeführt. Bis heute hat fast die Hälfte derjenigen, die Anspruch auf diese Zulage hätten, sie nicht abgeholt.“ Nach Berechnungen der Regierung betrifft diese Beihilfe 10 Millionen der einkommensschwächsten Steuerhaushalte. Die Frist für die Beantragung, die eigentlich Ende Februar auslaufen sollte, wird nun bis Ende März verlängert, kündigte der Minister an, „damit die Millionen unserer Landsleute, die Anspruch darauf haben, sie sich abholen können…

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  • Karneval: Das berühmte Zitronenfest in Menton ist in vollem Gange

    Karneval: Das berühmte Zitronenfest in Menton ist in vollem Gange

    Vom 11. bis 26. Februar findet in Menton die weithin bekannte Fête du Citron statt. Ein buntes Spektakel mit vielen Umzugswagen, Tänzern und Akrobaten.

    Zitrusfrüchte werden seit Sonntag, dem 12. Februar, in den Straßen von Menton (Alpes-Maritimes) prominent gefeiert. Nach drei Jahren der Corona-Einschränkungen erreicht der bunte Umzug wieder die gewohnte Größe wie vor der Gesundheitskrise. Zehn Wagen, die mit mehreren Tonnen Zitronen und Orangen beladen sind, ziehen unter den staunenden Blicken der Zuschauer vorbei. „Wir mussten kommen! Diejenigen, die dieses Jahr nicht gekommen sind, kommen nächstes Jahr!“, ruft einer von ihnen in die Kamera des Senders France 3. Die grosse Parade 2023 steht ganz im Zeichen des Rock ’n‘ Roll.

    Mitreißende Rhythmen, die von Auftritten von Akrobaten oder brasilianischen Tänzern begleitet werden, um die Karnevalsstimmung perfekt zu machen. Und um das Fest unter der Sonne Mentons zu genießen, waren einige mit der ganzen Familie sogar 1.000 km aus dem Departement Eure-et-Loir angereist. Der nächste Umzug in Menton wird am Donnerstagabend, dem 16. Februar, stattfinden. Diesmal mit einer grossen mit einer Lichtshow…

  • Meteoroid erhellte in der Nacht den Himmel über Nordfrankreich

    Meteoroid erhellte in der Nacht den Himmel über Nordfrankreich

    Der kleine Asteroid mit einem Durchmesser von etwa einem Meter war besonders gut über der Stadt Rouen (Seine-Maritime) zu sehen, aber Internetnutzer posteten auch Videos, in denen er von Paris oder Südengland aus gefilmt wurde.

    Ein heller Blitz mitten in der Nacht. Wer in Nordfrankreich lebt, konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 13. Februar, eine grosse Sternschnuppe sehen. Es handelte sich dabei um einen Meteoroiden mit dem Namen Sar 2667, der laut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gegen 4 Uhr morgens in die Erdatmosphäre eintrat.

    Der kleine Asteroid mit einem Durchmesser von etwa einem Meter war besonders gut über Rouen (Seine-Maritime) zu sehen, aber Internetnutzer teilten auch Videos, in denen er von Paris oder Südengland aus zu sehen ist. Es war erst das siebte Mal, dass die Ankunft eines Asteroiden vorhergesagt wurde, bevor er in die Atmosphäre eintrat. „Ein Zeichen für die schnellen Fortschritte bei (ihrer) Entdeckung“, freute sich die ESA auf Twitter.

  • Inflation: Droht jetzt auch der Preis für Orangensaft deutlich höher zu werden?

    Inflation: Droht jetzt auch der Preis für Orangensaft deutlich höher zu werden?

    Der Preis für Orangensaft könnte in den nächsten Monaten explodieren. Naturkatastrophen, Insektenplage und sinkende Produktion sind Gründe für den drohenden Anstieg.

    Viele Menschen können zum Frühstück nicht darauf verzichten. Die Rede ist nicht von Kaffee, sondern von Orangensaft. Aber, auch wenn die Regale in den Supermärkten noch immer gut gefüllt sind, steigen die Preise immer weiter an.

    Mehr als 77% Preissteigerung zwischen Mitte Juli 2022 und Februar 2023: Seit dem 30. Januar ist der Anstieg besonders stark und hat in Frankreich den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren erreicht. Im Jahr 2022 lag der Durchschnittspreis für einen Liter Orangensaft aus Konzentrat bei 1,13 Euro. Das waren bereits 4,4 % mehr als im Jahr 2021.

    Es gibt mehrere Gründe für den Preisanstieg bei Orangensaft. Die meisten Orangen für Saft kommen aus Brasilien und Florida (USA). Die letzten Hurrikane des vergangenen Jahres haben jedoch viele Ernten zerstört, insbesondere im November 2022. Experten warnen, die internationalen Lagerbestände seien auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

    Und dann ist da noch die „Krankheit des gelben Drachen“. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die von einer kleinen Baumwanze übertragen wird, die sich von Baumsäften ernährt. Diese Baumkrankheit ist für Zitrusfrüchte tödlich und dezimiert bereits seit 2005 die Ernten. Während damals in Florida 9 Millionen Tonnen produziert wurden, waren es in den Jahren 2021 und 2022 schon nur noch 1,6 Millionen Tonnen.

    Damit der Preisanstieg vorübergehend ist, müssen Lösungen gefunden werden, um die Orangensaftvorräte aufzufüllen. Ob und in welchem Rahmen das bald gelingen kann, ist jedoch noch vollständig unklar.

  • Erdbeben in der Türkei: Frankreich schickt Feldlazarett zur Unterstützung

    Erdbeben in der Türkei: Frankreich schickt Feldlazarett zur Unterstützung

    Um der Türkei zu helfen, schickte Frankreich am Sonntag, dem 12. Februar, ein Feldlazarett und 45 Tonnen medizinisches Material in die türkische Region Adiyaman.

    Am Sonntag, dem 12. Februar, brachen 87 Personen in Marseille in Richtung Türkei auf. Es handelt sich um Feuerwehrleute und Rettungskräfte des Zivilschutzes. Zur gleichen Zeit werden in Roissy (Île-de-France) 45 Tonnen medizinisches Material und ein Feldlazarett verladen, um in die Region Adiyaman geschickt zu werden. Diese Einrichtung wird von französischen Helfern aufgebaut und betrieben, die mit Naturkatastrophen vertraut sind. „Es gibt Chirurgen, Ärzte, Kinderärzte und Biologen, die Blutproben nehmen. Wir sind auf sanitärer Ebene völlig autonom, um die notwendige Versorgung und Hilfe zu gewährleisten“, erklärt François Pradon, Leiter des Stabs für zivile Sicherheit.

    Schwierige Wetterbedingungen
    Das Feldlazarett, E.S.C.R.I.M. genannt, ist 1.000 m² groß. Es enthält zwei Operationssäle und kann 100 Patienten pro Tag aufnehmen. Es ist eine materielle und medizinische Hilfe, die bereits bei gesundheitlichen oder humanitären Katastrophen eingesetzt wurde, wie 2010 beim Erdbeben in Haiti oder bei der COVID-19-Pandemie. Diesmal wird man sich jedoch auf schwierige Wetterbedingungen einstellen müssen. Die beiden Transporte starteten am späten Vormittag. Das Feldlazarett wird voraussichtlich bis zu einem Monat in der Türkei bleiben.

  • Rentenreform: Wie geht es mit den Streiks und Protesten weiter?

    Rentenreform: Wie geht es mit den Streiks und Protesten weiter?

    Am Samstag fand der vierte Tag der Proteste und Demonstrationen gegen die Rentenreform statt. Nach Angaben des Innenministeriums nahmen fast 963.000 Franzosen daran teil- etwa 200.000 mehr als am 7. Februar.  Nachdem laut Innenministerium am Samstag wieder fast eine Million Menschen gegen die von der Regierung angestrebte Rentenreform demonstrierten, bestätigten die Gewerkschaften, dass weitere Aktionstage geplant sind. Nächster Termin: Donnerstag, 16. Februar.Der fünfte grosse Protesttag ist für Donnerstag, den 16. Februar, geplant. Eine Ankündigung, die Dominique Corona, stellvertretender Generalsekretär der Gewerkschaft Unsa im Namen der acht größten französischen Gewerkschaften, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte: „Die Gewerkschaften haben beschlossen, am 16. Februar einen nationalen, berufsübergreifenden Aktionstag durchzuführen“. Presseinformationen zufolge haben die Generalsekretäre der acht Gewerkschaften, die den Kampf gegen die Rentenreform anführen, darunter Phi…

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  • Rentenreform: Olivier Véran lobt „ruhigen und gewaltfreien“ Verlauf der Demonstrationen

    Rentenreform: Olivier Véran lobt „ruhigen und gewaltfreien“ Verlauf der Demonstrationen

    „Frankreich knüpft an eine uralte Tradition an, die darin besteht, in der Lage zu sein, friedlich zu demonstrieren“, meinte der Regierungssprecher und lobte die Gewerkschaften und den neuen Pariser Polizeipräfekten Laurent Nuñez. „Frankreich knüpft an eine uralte Tradition an, die darin besteht, in der Lage zu sein, in Ruhe, ohne Ausschreitungen und ohne Gewalt zu demonstrieren“, lobte Regierungssprecher Olivier Véran am Sonntag, dem 12. Februar, in der Sendung Questions politiques auf France Inter, am Tag nach dem vierten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform. Am Samstag nahmen an den Demonstrationen in Frankreich laut Innenministerium 963.000 Menschen teil, laut der Gewerkschaft CGT waren es mehr als 2,5 Millionen. Der Regierungssprecher räumte ein, dass es „viele Leute“ auf der Straße gegeben habe, „Familien, junge und weniger junge Menschen“. Olivier Véran „zieht den Hut vor den Gewerkschaften“ und dem Pariser Polizeipräsidenten „Laurent Nuñez, die dafür gesorgt haben, dass …

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  • Paar wird Opfer von „Hausbesetzern“ und will nun Frankreich verlassen

    Paar wird Opfer von „Hausbesetzern“ und will nun Frankreich verlassen

    Monatelang lieferte sich ein Ehepaar in den Vierzigern einen Rechtsstreit mit den Mietern seines Hauses, die nicht ausziehen wollten. Das Gericht hat ihnen zwar Recht gegeben, doch die Besitzer sind entmutigt: unbezahlte Mieten, Schäden, die repariert werden müssen, körperliche Auseinandersetzungen… 

    „Mein Mann und ich überlegen, ob wir unseren gesamten Besitz verkaufen und in ein anderes Land ziehen sollen“, sagte Audrey Oberweis der Zeitung Le Figaro.

    Um die Erschöpfung der 40-Jährigen aus der Vendée zu verstehen, muss man ins Jahr 2019 zurückgehen. Damals kaufte das Paar ein Restaurant. Um den Kredit zurückzuzahlen und ein festes Einkommen zu generieren, vermieteten sie ihr Haus und bauten eine Wohnung über dem Restaurant aus. Das Paar fand auch bald Mieter; „Leute, die uns empfohlen wurden“. Zunächst läuft alles gut, doch 2021 eskaliert die Situation, als die Eigentümer beschließen, die Immobilie zum Verkauf anzubieten.

    Die Mieter werden durch einen persönliche übergebenen Brief informiert. Die Familie, die in den Räumlichkeiten lebt, ist jedoch ganz anderer Meinung und beginnt im wahrsten Sinne des Wortes ein Armdrücken. „Der Mann wurde wütend, begann uns zu beschimpfen und schlug mich dann mit der Faust“, beschreibt Audrey die Situation.

    Ein Rechtsstreit folgte dem anderen, aber für den Geschmack der Eigentümer viel zu langsam. Erst im Oktober 2022 wird eine Entscheidung getroffen. Aber es hilft nichts: Die Mieter, die Audrey als „professionelle Hausbesetzer“ bezeichnet, sind immer noch nicht bereit, auszuziehen. Das finanziell erschöpfte Gastronomenpaar ist sogar gezwungen, eine Mitarbeiterin zu entlassen.

    Mehr als 15.000 € für Renovierungsarbeiten
    Die Situation verbessert sich erst am 17. Oktober 2022. Das Ehepaar organisiert eine Demonstration vor der Präfektur der Vendée. Acht Tage später sind die Mieter draußen. Aber das Gesetz verlangt: Eigentümer dürfen erst zwei Monate später, in diesem Fall also am 28. Dezember 2022, wieder in das Haus.

    Dann findet das Ehepaar sein Haus in einem erbärmlichen Zustand vor: Nagetiere, Katzenurin und -kot, beschädigte Wände… Das Ehepaar ist deprimiert angesichts des Ausmaßes der Reparaturarbeiten, die durchgeführt werden müssen. Der Schaden wird auf 15.000 € geschätzt. Hinzu kommen 3.000 € für die Reinigung durch eine Firma und 7.000 € für Möbel, die auf dem Wertstoffhof entsorgt werden mussten.

    Das Paar hofft, sein Haus im März verkaufen zu können, ist jedoch von der Langsamkeit der französischen Justiz „angewidert“. Das geht so weit, dass sie Frankreich verlassen und sich in einem anderen Land niederlassen wollen.