Autor: Nachrichten

  • Plastikverschmutzung bis 2040 beenden – 175 Nationen treffen sich in Paris

    Plastikverschmutzung bis 2040 beenden – 175 Nationen treffen sich in Paris

    Repräsentanten aus 175 Staaten treffen sich zu der zweiten von fünf geplanten Gesprächsrunden, um einen rechtsverbindlichen Vertrag zur Beendigung der Plastikproduktion auszuarbeiten. Wird der Kampf gegen die Plastikverschmutzung bald einen Wendepunkt erreichen? Eine „hochrangige Veranstaltung“ zur Beendigung dieser Plastikplage beginnt am Montag in Paris. Die französische Außenministerin Catherine Colonna und ihr Kollege für den ökologischen Wandel, Christophe Béchu, empfingen bereits am Samstag rund 40 Vertreter von Staaten aus der ganzen Welt, um den Verhandlungen einen stärkeren politischen Impuls zu verleihen. Die eigentlichen Diskussionen zwischen den Nationen mit unterschiedlichen Ambitionen und unter dem Druck der Industrie und der NGOs werden am Montag beginnen. Ziel ist es, einen internationalen Vertrag zu schließen, um die ungezügelte Produktion und Nutzung von Plastik zu stoppen. Die Verhandlungen werden bis zum 2. Juni andauern. Verhandlungen zwischen 175 NationenVor etwas…

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  • Marseille: Mann von falschen Pizzalieferanten angeschossen und schwer verletzt

    Marseille: Mann von falschen Pizzalieferanten angeschossen und schwer verletzt

    Vier schwarz gekleidete Personen gaben vor, eine Pizza liefern zu wollen, näherten sich jedoch einem Mann und schossen plötzlich auf ihn. Das Opfer wurde von zwei Kugeln getroffen und befindet sich schwer verletzt im Krankenhaus. Ein Mann wurde am Sonntagabend, dem 29. Mai, im 14. Bezirk von Marseille angeschossen, wie France Bleu Provence berichtete. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall. Gegen Mitternacht am Sonntag war der 32-jährige, polizeibekannte Mann mit seiner Familie zu Hause, als Personen, die sich als Pizzalieferanten ausgaben, an seiner Tür klingelten und eine Lieferung vorgaben. Als das Opfer die Tür öffnete, eröffneten die falschen Pizzalieferanten das Feuer auf den Mann. Er wurde von zwei Kugeln im Rücken getroffen. Zwei 9-Millimeter-Hülsen wurden auf dem Boden gefunden. Verletzt wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist jedoch stabil, wie France Bleu Provence berichtet.
  • Frankreich: Was sich ab dem 1. Juni 2023 ändern wird

    Frankreich: Was sich ab dem 1. Juni 2023 ändern wird

    Jeder neue Monat bringt eine Reihe von Änderungen mit sich. Gas, Versicherungen, Steuern – das wird sich am 1. Juni 2023 ändern.

    Gaspreise vergleichen, Versicherungen kündigen, Ihre Steuererklärung abgeben – am 1. Juni 2023 ändern sich für französische Haushalte mehrere Dinge.

    Neuer Referenzpreis für Gas
    Die alten regulierten Gastarife von Engie (TRV) laufen aus. Die Commission de régulation de l’énergie (CRE) hat aufgrund des Endes des regulierten Gastarifs am 30. Juni 2023 ihren ersten Referenzpreis in 2023 für Gas veröffentlicht. Ziel ist es, den 12 Millionen Haushalten dabei zu helfen, den Tarif zu wählen, der am besten zu ihrem Verbrauch und ihrem Budget passt.

    Abgabe einer Immobilienerklärung
    Zum ersten Mal müssen französische Steuerpflichtige bis zum 30. Juni 2023 zusätzlich zu ihrem Einkommen auch ihre Immobilien angeben. Der Juni ist also der letzte Monat, in dem diese Steuererklärung abgeben werden kann. Auch wenn das Finanzamt in diesem Jahr keine Strafen, sondern nur Mahnungen vorsieht, droht Ihnen in Zukunft ein Bußgeld von 150 € pro Immobilie, die nicht bis zum Stichtag angemeldet wurde. Die Meldung von Immobilien folgt auf die am 1. Januar 2023 in Kraft tretende Verpflichtung, das Finanzamt über den Belegungsstatus von Wohnungen und Häusern zu informieren.

    Leichtere Kündigung von Versicherungsverträgen
    Ein Gesetz, das diejenigen freuen wird, die sich bei der Kündigung ihrer Versicherung die Haare raufen. Die neue Verwaltungsvorschrift, die am 1. Juni in Kraft tritt, sieht einen Grundsatz der Symmetrie vor. Kurz gesagt: Der Versicherer muss seinen Kunden eine Möglichkeit zur Kündigung anbieten, die genauso einfach ist wie der Abschluss der Versicherung. Wer eine Versicherung innerhalb von fünf Minuten auf einer Website abgeschlossen hat, muss auf die gleiche Weise kündigen können. Das Gesetz soll nicht nur den Ärger bei der Kündigung verhindern, sondern auch den Wettbewerb fördern, um die Preise für Versicherungen zu senken.

  • La Baule: Bürgermeister Frank Louvrier wird mit dem Tod bedroht

    La Baule: Bürgermeister Frank Louvrier wird mit dem Tod bedroht

    Bürgermeister werden angegriffen und manchmal mit sogar dem Tod bedroht. Der Bürgermeister von La Baule, Franck Louvrier, erhielt Anfang Mai einen anonymen Brief, dem unter anderem Bilder eines Terroranschlags beigefügt waren. Er beschloss, mit seinem Gemeinderat darüber zu sprechen. Am Freitag, dem 26. Mai, fand in La Baule (Loire-Atlantique) die Stadtratssitzung statt, eine Bühne des gewöhnlichen politischen Lebens. Doch der Bürgermeister Franck Louvrier eröffnete den Gemeindevertretern, dass er eine Todesdrohung erhaltenn hatte. Eine Information, die die Anwesenden zutieftst erschütterte. Franck Louvrier zögerte zuerst, auf Transparenz zu setzen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden, wie er sagte, aber entschied sich schließlich doch dafür, die Angelegenheit öffentlich zu machen, um seine Familie zu beruhigen. Jede Bedrohung öffentlich machen Franck Louvrier ist seit 2020 Bürgermeister und wird von allen gewählten Vertretern des Gemeinderats unterstützt. „Ich gehöre überhaupt nich…

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  • Lyon: 5.000 Patienten nach Sterilisationsfehler zu HIV-Tests aufgefordert

    Lyon: 5.000 Patienten nach Sterilisationsfehler zu HIV-Tests aufgefordert

    5.000 Patienten des zahnärztlichen Behandlungszentrums der Hospices Civils in Lyon (Rhône) erhielten ein Schreiben, in dem sie aufgefordert wurden, sich auf HIV und Hepatitis testen zu lassen. Der Grund dafür soll eine mangelhafte Sterilisation von medizinischem Material sein. Ein Schreiben, das im Mai von der Zahnklinik der Hospices Civils in Lyon (Rhône) verschickt wurde, versetzte 5.000 Patienten in Angst und Schrecken. Darin war von Infektionsrisiken und Vorsichtsmaßnahmen die Rede, und es wurde ein Test auf HIV, Hepatitis C und B empfohlen. In der Zeitung Le Progrès berichtet eine Patientin: „Ich zittere immer noch…. Ich habe wirklich Angst. Ich war mein ganzes Leben lang vorsichtig, ich möchte mir nicht so einen Dreck einfangen, nur wenige Monate vor der Rente“. Das Risiko einer Ansteckung sei geringDer Alarm wurde am 19. Dezember 2022 zunächst intern ausgelöst. Laut einem Angestellten, der anonym bleiben möchte, wurde an diesem Tag die gleichen medizinischen Instrumente bei ve…

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  • Erste französische Paella-Meisterschaft in Nîmes

    Erste französische Paella-Meisterschaft in Nîmes

    Die Region Okzitanien veranstaltete am Samstag, dem 27. Mai 2023, anlässlich der Pfingstferien in Nîmes den ersten nationalen Paella-Wettbewerb. Ein Bewohner des Departments Bouches-du-Rhône wurde zum französischen Paella-Meister gekürt. Ein appetitlicher Duft hing am Samstag, dem 27. Mai, über dem …

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  • Pfingstwochenende: Die Côte d’Azur erlebt viele Touristen

    Pfingstwochenende: Die Côte d’Azur erlebt viele Touristen

    Am Pfingstwochenende sind sehr viele Touristen in Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) angekommen.

    Juan-les-Pins ist einer der ältesten Badeorte an der Côte d’Azur. Und auch an diesem Wochenende suchen an den Stränden Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) viele Touristen einen Platz an der Sonne. Jedes Jahr strömen mehr als 100.000 Urlauber an die feinen Sandstrände zwischen Antibes und Cannes in den Alpes-Maritimes. Aber als Beweis dafür, dass es noch nicht ganz Sommer ist, waren am Samstagnachmittag, dem 27. Mai, viel mehr Menschen im Sand als im Wasser zu sehen. Die Wassertemperatur hat gerade mal 18 Grad erreicht.

    „Es gibt trotzdem jede Menge kostenloses Vergnügen“
    Es ist eines der ersten heißen Wochenende, daher sind an den Bars eines Privatstrandes die Cocktails heiß begehrt. Sich etwas gönnen und gleichzeitig auf seinen Geldbeutel achten, das ist die schwierige Balance, die eine Lehrerin aus Avignon (Vaucluse) finden muss. „Man verzichtet auf Dinge, man verzichtet auf Ausflüge, aber danach gibt es trotzdem viele kostenlose Vergnügungen, den Strand, die Freunde, wir werden die Aperitifs bei unseren Freunden geniessen“, erzählt eine Urlauberin auf Franceinfo. Im Jahr 2022 gaben Touristen an der Côte d’Azur durchschnittlich 65 Euro pro Tag aus. Im Jahr 2023 werden sie zwar sicherlich genauso zahlreich sein, aber vielleicht nicht mehr ganz so großzügig.

  • Frankreich: Warum steigt die Grundsteuer im Jahr 2023 stark an?

    Frankreich: Warum steigt die Grundsteuer im Jahr 2023 stark an?

    Der Betrag der Grundsteuer, den Hausbesitzer in Frankreich im nächsten Herbst werden zahlen müssen, wird stark ansteigen. Und das liegt nicht nur an der Inflation …

    Die Grundsteuer 2023 wird sehr hoch ausfallen. Mit Rekordsteigerungen in einigen Städten: +62 % in Paris, +34 % in Grenoble, +22 % in Metz, +16 % in Lyon oder +12 % in Bordeaux, um nur einige Beispiele zu nennen. Mehrere Faktoren erklären den starken Anstieg dieser lokalen Steuer.

    Die Grundsteuer ist an die Inflation gekoppelt.
    Die Höhe der Grundsteuer hängt vom Katastermietwert der betreffenden Immobilie oder des betreffenden Grundstücks ab. Dabei handelt es sich um die theoretische Miete, die der Eigentümer erhalten könnte, wenn er seine Immobilie vermietet. Dieser Mietwert wird jedes Jahr entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes, die die Statistik-Behörde Insée im November 2022 auf 7,1 % geschätzt hat, ne berechnet. Alle Grundsteuern werden daher 2023 um mindestens diesen Betrag steigen.

    Der Steuersatz variiert je nach Gebietskörperschaft.
    Das andere Element, das die Höhe der Grundsteuer verändert, ist der Steuersatz, den die jeweilige Gebietskörperschaft, in der sich die Immobilie befindet, anwendet. Ein Steuersatz, der je nach Gemeinde oder Departement variiert. Dies erklärt, warum es zwischen zwei benachbarten Städten große Unterschiede geben kann. Einige entscheiden sich dafür, keine weiteren Erhöhungen zu beschließen. Dies ist beispielsweise 2023 in Nantes, Caen, Le Havre, Clermont-Ferrand, Besançon, Dijon, Montpellier, Marseille oder Aix-en-Provence der Fall.

  • Cannes 2023: Justine Triet kritisiert bei Verleihung der Goldenen Palme die Politik der Regierung

    Cannes 2023: Justine Triet kritisiert bei Verleihung der Goldenen Palme die Politik der Regierung

    Die Kulturministerin Rima Abdul Malak zeigte sich „verblüfft“ über die „unfaire“ Rede der französischen Regisseurin, die in diesem Jahr die Goldene Palme gewann. Justine Triet nahm kein Blatt vor den Mund, nachdem sie die Goldene Palme erhalten hatte.Sie griff die Regierung wegen ihres Umgangs mit den Protesten gegen die Rentenreform und der „Kommerzialisierung“ der Kultur an.Die Filmemacherin bestätigte und erweiterte ihre Äußerungen auf der anschliessenden Pressekonferenz. Die Politik hat sich am Samstagabend in den Glamour der Filmfestspiele von Cannes eingeschlichen. Als die französische Regisseurin Justine Triet am Samstagabend ihre Goldene Palme entgegennahm, prangerte sie die Rentenreform der Regierung Macron an. Die Bewegung gegen diese Reform sei „auf schockierende Weise missachtet und unterdrückt“ worden, sagte die Regisseurin, als sie den Preis für ihren Film „Anatomie eines Sturzes“ entgegennahm. „Das Land wurde von einem extrem starken und einstimmigen historischen Protest…

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  • Pas-de-Calais: 13-jähriges Mädchen nimmt sich nach monatelangem Mobbing in der Schule das Leben

    Pas-de-Calais: 13-jähriges Mädchen nimmt sich nach monatelangem Mobbing in der Schule das Leben

    Im Departement Pas-de-Calais nahm sich eine 13-jährige Jugendliche das Leben. In einem Brief, den sie hinterließ, berichtete sie, was sie erlitten hatte, obwohl die Schule mehrfach gewarnt worden war. Vier Minderjährige wurden angeklagt.

    Vor den Türen der Schule in Vendin-le-Vieil (Pas-de-Calais) sind über mehrere Dutzend Meter mit Blumen und Hommagen bedeckt, mit Botschaften gegen Mobbing in der Schule und Fotos des Mädchens, das am 12. Mai dieses Jahres ein Opfer von Mobbing wurde. Lindsay war 13 Jahre alt, besuchte die vierte Klasse und hatte sich seit mehreren Monaten darüber beschwert, dass sie zur Zielscheibe mehrerer Mitschüler geworden war. Am Mittwoch, dem 24. Mai, wurde ein Trauermarsch organisiert. Unter den Teilnehmern befanden sich auch zahlreiche verstörte Mittelschüler.

    Mehrere Male von den Eltern alarmiert
    Die Eltern des Mädchens gaben an, die Schule mehrfach alarmiert zu haben. Das Rektorat erklärte, dass ein beschuldigter Schüler von der Schule ausgeschlossen wurde. Für den Vater einer Schülerin ist das nicht ausreichend: „Man hätte sich schon viel früher mobilisieren müssen (…) der Schulleiter wusste Bescheid.“ Gegen vier Minderjährige wurde Anklage erhoben.