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  • Marseille: Spektakuläre Bilder eines unter einer Brücke eingeklemmten Lastwagens

    Marseille: Spektakuläre Bilder eines unter einer Brücke eingeklemmten Lastwagens

    Der Fahrer eines Lastwagens dachte, er könne unter der Brücke des Cours Lieutaud im sechsten Arrondissement von Marseille hindurchfahren. Aber dann blieb sein Fahrzeug in einer völlig unerwarteten Position stecken.

    Es war kurz nach 10.30 Uhr am Dienstag, dem 30. Mai, als ein LKW-Fahrer in Marseille mit sich selbst eine Wette abschloss, die er nun bereuen wird. Er war davon überzeugt, dass sein LKW unter der Fußgängerbrücke Cours Lieutaud im sechsten Arrondissement der Stadt Marseille hindurchfahren könne. Doch als er unter die nur 3,20 m hohe Brücke fahren wollte, krachte die linke Vorderseite seines Aufbaus in die Brücke. Die rechten Räder hoben ab und berührten den Boden nicht mehr, sodass das Fahrzeug nur noch mit zwei seiner Räder auf dem Boden stand, wie die Zeitung La Provence berichtete.

    Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein solcher Unfall unter dieser 1867 errichteten Fußgängerbrücke des Cours Lieutaud ereignet.

    Regelmäßig bleiben Lastwagen auf mehr oder weniger spektakuläre Weise unter dieser Brücke des Cours Lieutaud stecken. Jedes Mal wird der Verkehr auf der stark befahrenen Straße blockiert, was zu erheblichen Staus in einer Stadt führt, die schon zu normalen Zeiten kurz vor Verkehrsinfarkt steht.

  • Frankreich weiht die erste seiner vier „Gigafactories“ für Elektrobatterien ein

    Frankreich weiht die erste seiner vier „Gigafactories“ für Elektrobatterien ein

    Die allererste große Fabrik für Batterien für Elektrofahrzeuge wird am heutigen Dienstag in Frankreich eröffnet. Drei weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Damit bereitet sich Frankreich auf die Einführung des reinen Elektroantriebs in der Automobilbranche vor, da ab 2035 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen.

    Frankreich strebt an, die Region Hauts-de-France zum europäischen Zentrum für elektrische Batterien zu machen. Eine erste große Fabrik wurde am Dienstag, den 30. Mai, in Billy-Berclau-Douvrin im Departement Pas-de-Calais eröffnet.

    Die Automotive Cells Company (ACC) eröffnete die „Gigafactory“, den ersten von vier Standorten in der Region, mit dem Ziel, dieser ehemaligen Bergbauregion in Nordfrankreich neuen industriellen Schwung zu verleihen.

    Der Standort wird bis Ende des Jahres die ersten Lithium-Ionen-Batteriezellen mit einer Anfangskapazität von 13 GWh für eine Investition von rund 800 Millionen Euro produzieren. Die Investition wird zu mehr als der Hälfte von den drei Anteilseignern Stellantis, TotalEnergies und Mercedes, getragen, der Rest kommt vom Staat und den lokalen Gebietskörperschaften.

    Die Gigafactory könnte im Laufe der Zeit eine Gesamtkapazität von etwa 40 GWh erreichen – genug, um etwa 500.000 Fahrzeuge pro Jahr auszustatten – bei einer Gesamtinvestition von mehr als zwei Milliarden Euro. Sie soll bis 2030 zwischen 1.400 und 2.000 direkte Arbeitsplätze schaffen, Unterauftragnehmer und Zulieferer nicht mitgerechnet.

    Sie ist die erste von vier „Gigafactories“ im Norden Frankreichs, die zusammen eine Kapazität von über 100 GWh im Jahr 2030 haben sollen. ACC Billy-Berclau-Douvrin wird nach dem Pionier Northvolt in Schweden die zweite „Gigafactory“ in Westeuropa sein.

    Vorbereitung auf das Ende der Verbrennungsmotoren
    Auf diese Weise versucht Frankreich, ein umfassendes Produktionssystem zu schaffen, um diese überaus wichtige Komponente für Elektrofahrzeuge bereitzustellen, da der Verkauf von Verbrennungsmotoren in Europa 2035 auslaufen soll.

    Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 zwei Millionen Elektrofahrzeuge pro Jahr in Frankreich zu produzieren.

    Auf dem europäischen Kontinent gibt es immer mehr Pläne für „Gigafactories“, die strategisch darauf ausgerichtet sind, die Nachfolge der Fabriken für Benzin- und Dieselmotoren und der Standorte für Schaltgetriebe anzutreten. Es sind nicht weniger als 40 davon geplant, um die Abhängigkeit Europas von Asien zu verringern, das immer noch mit großem Abstand der wichtigste Batterielieferant der weltweiten Automobilindustrie ist.

  • Französische Gefängnisse waren am 1. Mai mit 73.162 Häftlingen zu 120,2% überbelegt

    Französische Gefängnisse waren am 1. Mai mit 73.162 Häftlingen zu 120,2% überbelegt

    In den Strafvollzugsdiensten von Paris sind mit 13.454 relativ gesehen die meisten Häftlinge in Gefängnissen.

    73.162 Menschen waren am 1. Mai 2023 in französischen Gefängnissen inhaftiert. Diese Zahl ist im Jahresvergleich um 3% gestiegen, wie aus den Zahlen hervorgeht, die das Justizministerium am Dienstag, dem 30. Mai auf seiner Website veröffentlichte.

    Die Zahl von 73.162 Häftlingen in französischen Gefängnissen ist ein Rekord. Am 1. Mai 2022 lag sie bei 71.038 und am 1. Mai 2021 bei 65.384. Bei eigentlich nur 60.867 verfügbaren Plätzen in französischen Gefängnissen klettert die Überbelegungsrate auf 120,2 %. In manchen Haftanstalten steigt die Überbelegung sogar auf 142,9 %.

    In Paris ist die Zahl der Häftlinge am höchsten.
    67.310 Personen sind im französischen Mutterland und 5.852 in den Überseegebieten inhaftiert. In der interregionalen Direktion der Strafvollzugsdienste (DISP) von Paris ist die Zahl der Häftlinge mit 13.454 am höchsten, in der interregionalen Direktion von Dijon mit 4.749 am niedrigsten.

    Im Gegensatz dazu ist die durchschnittliche Überbelegung in der Region Toulouse mit 135,6 % am höchsten und in der DISP Straßburg mit einer Überbelegung von 100,2 % am niedrigsten.

  • Ukraine-Krieg: Moskau wird nun auch von Drohnen angegriffen

    Ukraine-Krieg: Moskau wird nun auch von Drohnen angegriffen

    Moskau und sein Umland, mehr als 1.000 km von der Ukraine entfernt, wurden seit Beginn des Konflikts bisher nur sehr selten von Drohnenangriffen heimgesucht. Diese Art von Angriffen hat allerdings in anderen Teilen Russlands schon deutlich zugenommen.

    Die russische Hauptstadt wurde am Dienstag, dem 30. Mai, im Morgengrauen von einem Drohnenangriff betroffen, der „geringfügige“ Schäden an Gebäuden verursachte, aber keine Opfer forderte, wie der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin mitteilte.

    „Heute Morgen in der Morgendämmerung verursachte ein Drohnenangriff kleinere Schäden an mehreren Gebäuden. Alle Notdienste der Stadt sind vor Ort (…) Bisher wurde niemand ernsthaft verletzt“, schrieb Sergej Sobjanin auf Telegram. Moskau und seine Region, die mehr als 1.000 km von der Ukraine entfernt liegt, wurden seit Beginn des Konflikts bisher nur sehr selten von Drohnenangriffen heimgesucht, obwohl diese Art von Angriffen in anderen Teilen Russlands bereits häufiger wurde.

    Auf Bildern, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, waren Rauchspuren am Himmel zu sehen. Auf anderen wurde ein zerbrochenes Fenster eines Gebäudes gezeigt.

    Der Angriff folgte auf einen Angriff auf Kiew in der Ukraine durch russische Drohnen in der Nacht, bei dem nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt, Vitali Klitschko, mindestens ein Mensch getötet wurde. Am Montag, dem 29. Mai, hatten russische Luftangriffe am helllichten Tag Panik in der ukrainischen Hauptstadt ausgelöst, die seit Anfang Mai wieder mehrfach angegriffen wurde. Anfang Mai waren zwei Drohnen über dem Kreml, dem Sitz der russischen Regierung, bei einem Angriff abgeschossen worden, für den die Ukraine verantwortlich gemacht wurde.

  • Kampf gegen Belästigung: Gérald Darmanins Flyer-Kampagne wird in sozialen Netzwerken verspottet

    Kampf gegen Belästigung: Gérald Darmanins Flyer-Kampagne wird in sozialen Netzwerken verspottet

    Der französische Innenminister hatte es bereits AnfangMai angekündigt: Ab dem heutigen Dienstag werden fünf Millionen Flyer zur Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum von Polizisten und Gendarmen verteilt. Die Initiative löste in den sozialen Netzwerken Spott und Gelächter aus. Belästigung auf der Straße ist ein Thema, das für die Sicherheit der Frauen in Frankreich im Jahr 2023 von immer größerer Bedeutung geworden ist. Laut dem jüngsten Bericht des Hochkommissariats für Gleichberechtigung haben acht von zehn Frauen Angst, abends allein nach Hause zu gehen. Und diese Feststellung hat den obersten Polizisten Frankreichs, Innenminister Gérald Darmanin, auf den Plan gerufen, der Anfang Mai den Start einer großen Operation für die Sicherheit von Frauen ankündigte. Ab Dienstag, dem 30. Mai, werden nun fünf Millionen Flyer von den Ordnungskräften verteilt, um das Übel der Belästigung von Frauen auf der Straße einzudämmen. Diese Aktion hat allerdings viel Kritik und Spott hervorgerufen. …

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  • Ukraine-Krieg: Kiew hat 29 von 31 russischen Drohnen über Kiew und Umgebung abgeschossen

    Ukraine-Krieg: Kiew hat 29 von 31 russischen Drohnen über Kiew und Umgebung abgeschossen

    Die ukrainischen Streitkräfte gaben heute bekannt, dass sie 29 von insgesamt 31 Kamikaze-Drohnen abgeschossen haben. Der neueste russische Luftangriff auf Kiew war bereits der dritte innerhalb von 24 Stunden. Die Ukraine meldete am Dienstag, den 30. Mai, dass sie während eines neuen russischen Luftangriffs auf die ukrainische Hauptstadt 29 von insgesamt 31 Kamikaze-Drohnen über Kiew und der Region abgeschossen habe. Der russische Angriff war der dritte innerhalb von nur 24 Stunden. „Von 23:30 bis 04:30 Uhr Ortszeit griffen die russischen Besatzungstruppen die Ukraine an“ mit 31 Drohnen iranischer Bauart Shahed-136/131, von denen 29 abgeschossen wurden, „in der Nähe der Hauptstadt und auch am Himmel direkt über Kiew“, meldete die ukrainische Luftwaffe auf Telegram. Im Stadtteil Holosiivskyi beschädigten Trümmer einer abgeschossenen Drohne ein Hochhaus, eine Person starb, vier weitere wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Durch herabfallende Trümmer wurden in verschiedenen Stadtgebieten Kiews Schäden an Gebäuden und Autos festgestellt.
  • Morbihan: Leiche einer 23-jährigen Frau in Fluss gefunden

    Morbihan: Leiche einer 23-jährigen Frau in Fluss gefunden

    Die Leiche einer 23-jährigen Frau wurde am Samstag, dem 27. Mai, in einem Fluss in Morbihan gefunden. Einer der Männer, die am Abend mit ihr gesehen worden waren, wurde in Polizeigewahrsam genommen aber später ohne Anklage wieder freigelassen.

    Am Samstagmorgen, den 27. Mai, wurde die Leiche der 23-jährigen Iris in im Wasser des Flusses Blavet in Lanester (Morbihan) treibend aufgefunden. Sie war entblößt und wies Würgemale auf. Die Bewohner sind schockiert. „Es gab nie einen Übergriff, wir kennen uns alle. Also ja, das war ein großer Schock“, kommentiert eine Anwohnerin gegenüber dem Sender France 3. Die junge Iris hatte den Abend in Lorient (Morbihan) in einem irischen Pub verbracht, in dem sie gewöhnlich und oft verkehrte.

    Ein Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und später wieder freigelassen
    Die junge Frau verließ das Lokal gegen 3.30 Uhr morgens mit drei Männern, die alle offensichtlich alkoholisiert waren. Am nächsten Morgen wurde sie sechs Kilometer entfernt tot aufgefunden. „Wir haben sie schon als kleines Kind gekannt, sie war ein liebenswertes Kind, immer fröhlich. Sie hat viele Freunde, das ist katastrophal“, berichtet ihre Tante. Einer der drei Männer, die mit Iris beim Verlassen der Bar gesehen worden waren, wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen und am Montagmittag ohne Anklage wieder freigelassen. Am Dienstag wird eine Autopsie durchgeführt, um die Umstände des Todes der 23-Jährigen zu klären.

  • Tourismus: Übernachten in einem Naturschutzgebiet am Mittelmeer

    Tourismus: Übernachten in einem Naturschutzgebiet am Mittelmeer

    Kurs auf Saint-Lucie im Departement Aude, mitten in einem Naturschutzgebiet. Seit April kann man hier zu Abend essen und sogar übernachten. Der Zugang erfolgt zu Fuß oder eventuell mit dem Fahrrad – aber nur mit einem Führer.

    Wenn man den Kanal aufwärts fährt, trägt einen die Strömung bis zur Insel Sainte-Lucie (Aude). Auf dieser weitläufigen, noch unberührten grünen Fläche offenbart die Natur all ihre Reichtümer. Die wilden Landschaften bieten jedem, der sich dorthin begibt, das Gefühl, in einem zeitlosen Heiligtum zu sein. Um das zu genießen, muss man zunächst die erlaubten Wanderwege nutzen. Für eine Familie aus der Region ist es die perfekte Gelegenheit, einen Tag lang abzuschalten. „Man kann ganz in der Nähe sein und ist doch schon ganz woanders“, kommentiert der Familienvater auf dem Sender France 2.

    30 Schlafplätze
    Am Ende des Weges befindet sich eine zwischen Wasser und Vegetation verloren wirkende Wanderhütte, ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen, das gerade erst renoviert wurde, um die von der Reise ermüdeten Wanderer aufzunehmen. Rozenn Olichon, die Chefin der Hütte, empfängt die Besucher. 30 Schlafplätze sind auf kleine Schlafsäle aufgeteilt, um einen vertraulichen Charakter zu wahren. Aber vorher gibt es nach dem Abendessen noch eine Exkursion in die Natur – bis die letzten Sonnenstrahlen hinter dem Horizont verschwinden.

  • Unwetter: Heftige Gewitter im Süden Frankreichs

    Unwetter: Heftige Gewitter im Süden Frankreichs

    Seit Sonntag, dem 28. Mai, wird Südfrankreich von zum Teil sehr heftigen Gewittern heimgesucht. Zuerst ging eine Sintflut aus Regen und Hagel über dem Puy-de-Dôme nieder, später waren auch die Departements Gard und Var betroffen.

    Vor seinem Haus filmt ein Anwohner am Montag, dem 29. Mai, eine Straße, die zum Fluss geworden ist. In der Region Var kam es zu sintflutartigen Regenfällen. Die Straßen mehrerer Wohnsiedlungen wurden überflutet. 70 Liter Wasser fielen innerhalb einer Stunde pro Quadratmeter. Einige Kilometer entfernt verwandelte sich ein Fluss in einen reißenden Strom. Auch im Departement Gard kam es zu größeren Unwettern. An einigen Orten gingen Hagelschauer nieder.

    Eine Schlammlawine in der Region Puy-de-Dôme.
    Am Sonntag, 28. Mai, war es die Region Puy-de-Dôme, in der das Wetter verrückt spielte. In Champeix ergoss sich eine unaufhaltsame Schlammlawine durch die Straßen und durchbrach manchmal sogar Mauern. Eine Straße wurde durch die Kraft der Strömung regelrecht aufgerissen. „Man hat das Gefühl, dass das Haus wegfliegt, dass alles weggerissen wird. Es ist wie eine Sintflut“, kommentierte die Anwohnerin Brigitte Béraud auf dem Sender France 2. Die Anwohner versuchen nun, die Schäden zu beheben. Der Bürgermeister der Gemeinde hofft, für seine Gemeinde den Status „Naturkatastrophe“ – und damit entsprechende Staatshilfen – zu erhalten.

  • Plastikverschmutzung: Emmanuel Macron will „einem unhaltbaren Modell ein Ende setzen“

    Plastikverschmutzung: Emmanuel Macron will „einem unhaltbaren Modell ein Ende setzen“

    Der Präsident der Republik äußerte sich am Montag, dem Tag, an dem die Verhandlungen über ein zukünftiges globales Abkommen gegen die Produktion von Plastik in Paris aufgenommen wurden. „Wenn wir nichts unternehmen, wird sich der Plastikmüll bis 2060 noch einmal verdreifachen. Die Plastikverschmutzung ist sowohl eine Zeitbombe und gleichzeitig eine bereits vorhandene Geißel“. Emmanuel Macron forderte am Montag, dem 29. Mai, bei der 2. Runde der Verhandlungen über ein künftiges globales Abkommen gegen diese weitreichende Umweltverschmutzung in Paris, „ein globalisiertes und unhaltbares Modell“ der Plastikproduktion und des Plastikverbrauchs zu beenden. Der französische Präsident sprach in einer Videobotschaft zu den Vertretern von 175 Nationen, die bis kommenden Freitag am Sitz der UNESCO in Paris zusammenkommen.

    Der französische Staatschef sagte: „Wir müssen definitiv ein unhaltbares, globalisiertes Modell beenden, das darin bes…

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