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  • Dürre: Im Departement Aude sind die Nadelbäume besonders stark betroffen

    Dürre: Im Departement Aude sind die Nadelbäume besonders stark betroffen

    Im Departement Aude sind die Tannen der Region aufgrund der herrschenden Dürre sehr geschwächt. Sie könnten im Laufe der Zeit vollständig verschwinden.

    In Belvis im Departement Aude sind die rostroten Flecken im Wald des Plateau de Sault immer deutlicher zu erkennen. Holzfressende Insekten haben die durch die Trockenheit des letzten Sommers geschwächten Tannen zerfressen. „Man stellt fest, dass es in der Umgebung viele Gebiete gibt, in denen es Regenschauer und Gewitter gab, und wir auf dem Plateau de Sault hatten überhaupt nichts. Zusammen mit den Auswirkungen von Trockenheit und vergangenen Hitzewellen ist das fatal“, sagt Dominique Micaud, ONF-Leiter der Gebietseinheit des Plateau de Sault, gegenüber France 2.

    „Es gibt Gebiete, in denen die Tanne aussterben wird“.
    Da sie schwer zugänglich sind, wird nur die Hälfte der toten Bäume genutzt werden können. Die Dürre wird klaffende Wunden in den Wäldern hinterlassen und den Rückgang der Tanne als Opfer der Klimaerwärmung – ohne Hoffnung auf Wiederkehr – noch ein wenig beschleunigen. „Es gibt Gebiete, in denen die Tanne ganz aussterben wird“, sagt Dominique Micaud. Die Tannen, die bereits an den exponierteren Südhängen fehlen, verschwinden nun allmählich auch von der Ost- und Westseite des Plateaus von Sault.

  • Paris: Proteste von Umweltschützern vor der Hauptversammlung von TotalEnergies

    Paris: Proteste von Umweltschützern vor der Hauptversammlung von TotalEnergies

    Einige hundert Personen haben sich vor dem Salle Pleyel im 17. Arrondissement der französischen Hauptstadt versammelt, wenige Stunden vor der Hauptversammlung des französischen Energiekonzerns.

    Am Freitag, dem 26. Mai, kam es in der Nähe des Pariser Saals, in dem die Jahreshauptversammlung von TotalEnergies stattfinden soll, zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Klimademonstranten. Der französische Ölmulti bereitet sich auf eine Versammlung vor, die von einer Koalition von Umweltschützern ins Visier genommen wird, die drohen, sie zu blockieren. Aber auch ein Teil der Aktionäre ist mit der Klimapolitik des Energiekonzerns nicht einverstanden.

    Bereits im Morgengrauen versuchten etwa 100 Klimademonstranten, in den gesperrten Straßenabschnitt vor dem Salle Pleyel im 17. Arrondissement von Paris einzudringen. Ein Dutzend von ihnen, die sich vor dem Eingang niedergelassen hatten, wurden von den Ordnungskräften weggetragen. Nach drei Aufforderungen, den Platz zu verlassen, versprühten die Ordnungskräfte Tränengas.

    Zahlreiche Bilder der Auseinandersetzungen wurden von Journalisten und von Aktivisten in sozialen Netzwerken verbreitet.

  • Politik: Die Popularitätswerte von Emmanuel Macron und Elisabeth Borne erholen sich wieder

    Politik: Die Popularitätswerte von Emmanuel Macron und Elisabeth Borne erholen sich wieder

    Der Staatschef und die Premierministerin haben bei 32% der Befragten nach Ende der Auseinandersetzungen um die Rentenreform wieder eine gute Popularität. Das ist kein steiler Wiederanstieg, aber doch eine sichtbare Verbesserung. Die Popularitätswerte von Emmanuel Macron und Elisabeth Borne erholen sich nach dem Kampf um die Rentenreform laut einer Umfrage von BVA für den Sender RTL, die am Freitag, dem 26. Mai veröffentlicht wurde. Der Staatschef gewinnt 6 Punkte zurück und 32% der Franzosen haben zur Zeit eine „gute Meinung“ von ihm. Emmanuel Macron  scheint aus dem Beliebtheitstief herauszukommen, in dem er sich wegen der Rentenreform befand. Premierministerin Elisabeth Borne gewinnt laut dem Barometer fünf Punkte an positiver Meinung zurück und liegt auch bei 32% Zustimmung. Die Befragten wurden auch zur Einwanderung befragt, die im Mittelpunkt eines Gesetzentwurfs steht, der bis zum Sommer verabschiedet werden soll wird. Fast 69% der befragten Franzosen gaben an, über die derzeitig…

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  • Schwere Gewitterstürme mit Hagel in Südfrankreich

    Schwere Gewitterstürme mit Hagel in Südfrankreich

    Seit Anfang der Woche fällt immer wieder schwerer Hagel in Frankreich, viele Pflanzenkulturen können dem nicht standhalten.

    Am späten Nachmittag des Donnerstags, 25. Mai, gingen in Génois (Haute-Garonne) sintflutartige Regenfälle nieder. Ein Feld hat sich in einen See verwandelt und Landwirte in ihren Traktoren eingeschlossen. Innerhalb weniger Stunden fiel der Regen von zwei Wochen. Der Bürgermeister wurde, wie alle anderen auch, von den heftigen Unwettern überrascht.

    In den Departements Gard und Hérault kam es zu beeindruckenden Hagelschauern. Am Montagmorgen wurde das Departement Allier als erstes getroffen, wo innerhalb weniger Stunden 10 Zentimeter Regen fielen und Straßen überschwemmt wurden. In Tulle (Corrèze) stand ein Supermarkt im Wasser: Für die Kunden war es über eine halbe Stunde lang unmöglich, das Geschäft zu verlassen. Auch in der Region Bouches-du-Rhône kam es zu starkem Hagelschlag, wie in Aix-en-Provence. Die Straßen im Stadtzentrum von Nîmes standen unter Wasser. Am Donnerstag, dem 25. Mai, hatte der ganze Südwesten Frankreichs mit Gewittern zu kämpfen, beeindruckende Blitze wurden nördlich von Marseille gesichtet.

  • 86% der Franzosen lehnen laut einer Umfrage Umweltzonen in Städten ab

    86% der Franzosen lehnen laut einer Umfrage Umweltzonen in Städten ab

    Die Einführung von Umweltzonen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in Ballungsgebieten stößt in der Bevölkerung auf eine „sehr geringe Akzeptanz“. 86% der Franzosen lehnen sie ab. Die Einrichtung von Umweltzonen (Low Emission Zones, LEZ) zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in großen Ballungsräumen stößt auf starken Widerstand in der Bevölkerung, die eine Vertiefung der sozialen und territorialen Ungleichheiten befürchtet. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Senats hervor. Noch nie hat eine Bürgerbefragung des Senats so viele Meinungen gesammelt: über 51.300 Antworten in weniger als einem Monat. Auch hat sie noch nie so viele negative Stellungnahmen erhalten. „Dies zeugt von den zahlreichen Bedenken, die diese Maßnahme bei den Franzosen hervorruft, auch wenn es sich um eine Konsultation handelt, die auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruht, und nicht um eine repräsentative Umfrage“, erklärte der Senator des Departements Alpes-Maritimes Philippe Tabarot (LR),…

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  • Vogelgrippe: In Frankreich getestete Impfstoffe erweisen sich als „sehr wirksam“

    Vogelgrippe: In Frankreich getestete Impfstoffe erweisen sich als „sehr wirksam“

    Um Mulard-Enten, die für Stopfleber gezüchtet werden, vor dem Vogelgrippevirus zu schützen, haben sich zwei Impfstoffe, die jetzt in Frankreich getestet wurden, als „sehr wirksam“ erwiesen.

    Zwei Impfstoffe, die in Frankreich gegen die Vogelgrippe getestet wurden, haben sich als „sehr wirksam“ erwiesen, um Enten, die für Stopfleber gezüchtet werden, vor dem Virus zu schützen. Dies erklärte die Gesundheitsbehörde am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und ebnete damit den Weg für eine landesweite Impfung in wenigen Monaten.

    Die „günstigen Ergebnisse bieten ausreichende Garantien, um eine Impfkampagne ab Herbst 2023 zu starten“, schrieb das französische Landwirtschaftsministerium auf seiner Internetseite. Die Wiederholung und das Ausmaß der Krisen im Zusammenhang mit der Vogelgrippe (mehr als 20 Millionen geschlachtete Tiere in den Jahren 2021-2022 in Frankreich, bereits mehr als sechs Millionen in den Jahren 2022-23) haben eine Impfstrategie in der EU nötig gemacht.

    In Frankreich wurde im vergangenen Jahr ein Versuch mit zwei Impfstoffen gestartet, die von den Laboratorien Boehringer Ingelheim und Ceva Santé Animale entwickelt wurden. Andere Europäische Länder testen Impfstoffe bei anderen Geflügelarten.

    An dem französischen Versuch waren einige hundert Enten beteiligt. Einige der zuvor geimpften Enten wurden anschliessend mit dem derzeit zirkulierenden Virus geimpft, um zu messen, wie viel Virus sie ausschieden und ob sie ihre Artgenossen noch anstecken konnten.

    Nach der Impfung wurde bei den geimpften Tieren nur noch eine sehr geringe Viruslast und Ansteckungsfähigkeit festgestellt, erklärte Béatrice Grasland, Leiterin des nationalen Referenzlabors für Vogelgrippe der Anses, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die beiden Impfstoffe haben auch die direkte Übertragung „fast gestoppt“ und die indirekte, über die Luft erfolgende Ansteckung vollständig gestoppt. Der Impfstoff erwies sich als sehr wirksam und die geimpften Enten waren sehr gut geschützt, selbst wenn sie direkten Kontakt mit dem Kot infizierter Enten hatten.

    Frankreich plant nun, vorrangig Enten (vom Typ Mulard, aber auch Peking- und Barbarie-Enten – letztere werden eher wegen ihres Fleisches gezüchtet) aufgrund ihrer besonderen Rolle bei der Verbreitung der Tierseuche zu impfen. Enten sind sehr empfindlich gegenüber dem Virus und scheiden es aus, noch bevor sie Symptome zeigen, was zu einer zunächst unbemerkten Verbreitung der Vogelgrippe führt.

  • Loire-Atlantique: Bürgermeisteramt von Saint-Brevin seit Mittwoch Opfer eines Cyberangriffs

    Loire-Atlantique: Bürgermeisteramt von Saint-Brevin seit Mittwoch Opfer eines Cyberangriffs

    Der Hackerangriff ereignete sich am Mittwoch wenige Stunden vor Beginn einer Demonstration zur Unterstützung des Bürgermeisters der Gemeinde. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem die Behörden sieben rassistische Graffitis in der Gemeinde entdeckt hatten. Das Rathaus von Saint-Brevin (Loire-Atlantique), dessen Bürgermeister vor wenigen Tagen zurückgetreten ist, nachdem sein Haus Ende März angezündet wurde, ist seit Mittwoch, dem 24. Mai, Ziel einer Cyberattacke, wie France Bleu Loire Océan erfahren hat. Der Hackerangriff fans kurz vor einer Unterstützungsdemonstration für den zurückgetretenen Bürgermeister statt. Rund 2.000 Menschen marschierten am Mittwoch zur Unterstützung von Yannick Morez, der zu einem der Symbole der Gewalt geworden war, der viele Bürgermeister Frankreichs täglich ausgesetzt sind. Als die IT-Abteilung der Stadtverwaltung vor der Cyberattacke warnte, wurden vorsichtshalber alle Festnetztelefone und Computer ausgeschaltet. „Wir haben die Leitung auf ein Mobil…

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  • Pfingstwochenende: Wieder Staus auf den französischen Autobahnen

    Pfingstwochenende: Wieder Staus auf den französischen Autobahnen

    Der Verkehr am Pfingstwochenende wird in ganz Frankreich wieder als sehr dicht eingestuft.

    Ein Freitag mit sehr dichtem Verkehr. „Das Pfingstwochenende ist das letzte verlängerte Wochenende vor den Sommerferien und dürfte daher sehr viele Freizeitfahrten mit sich bringen“, warnt die staatliche Verkehrswarnstelle  Bison futé in ihrer Verkehrsprognose für den Zeitraum von Freitag, 26. Mai, bis zum Pfingstmontag, 29. Mai. Der Freitag ist insbesondere auf nationaler Ebene in der Abfahrtsrichtung als rot und in der Rückfahrtsrichtung als orange eingestuft. Der Samstag ist ebenfalls im gesamten Land in der Abreiserichtung als orange eingestuft.

    Am Freitag rät das Verkehrsinformationszentrum, die Île-de-France sowie die großen Metropolen bis zum Mittag durchfahren zu haben. Bison futé empfiehlt außerdem, die Autobahn A1 zwischen Paris und Lille zwischen 17.00 und 21.00 Uhr sowie die Autobahn A7 zwischen Lyon und Orange zwischen 14.00 und 22.00 Uhr zu meiden. Auch auf der A9 zwischen Orange und Narbonne, der A61 zwischen Toulouse und Narbonne oder der A10 zwischen Orléans und Tours wird der Verkehr am Nachmittag und Abend sehr dicht sein.

    Regionen mit orangefarbener Einstufung in der Rückreiserichtung am Montag
    Am Samstag „wird der Verkehr in der Abreiserichtung auf nationaler Ebene schwierig sein, insbesondere auf den Autobahnen A7, A8 und A10“, warnt Bison futé. Die Organisation rät, die Île-de-France vor 8 Uhr zu verlassen oder zu durchqueren und beispielsweise die Autobahn A10 zwischen Orléans und Tours zwischen 11 und 14 Uhr sowie die A7 zwischen Lyon und Orange über weite Strecken des Tages (von 11 bis 17 Uhr) zu meiden.

    Der Sonntag wird sowohl in der Abreise- als auch in der Rückreiserichtung als grüner Tag eingestuft. Am Montag ist der Tag in der Ile-de-France, in einem Teil Westfrankreichs und im Norden in der Rückreiserichtung als orange eingestuft. Bison futé rät insbesondere, vor 14 Uhr in die Region um die Ile-de-France zu fahren (oder sie zu durchqueren) oder die A7 zwischen Marseille und Lyon zwischen 12 und 18 Uhr zu meiden.

  • Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Am Donnerstagmorgen, dem 25. Mai, wurden drei Personen tot in einem Einfamilienhaus in Dreux aufgefunden. Es handelte sich um eine Frau, einen Säugling und einen 15-jährigen Jugendlichen.

    Eine Frau und zwei Kinder wurden am Donnerstagmorgen in Dreux (Département Eure-et-Loir) tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die einen kriminellen Hintergrund in Betracht zieht.

    „Eine Frau, ein 15-jähriger Jugendlicher und ein Säugling wurden in einem Einfamilienhaus in Dreux tot aufgefunden“, erklärte der Staatsanwalt von Chartres, Frédéric Chevallier, der die Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Orléans eingeschaltet hat.

    Der Staatsanwalt sprach von möglichen „Tötungsdelikten“, konnte aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine näheren Angaben zu den Umständen des Todes machen, insbesondere ob es ein Drittverschulden gegeben habe oder nicht. Wie der Sender France 3 berichtet, de sich auf den Bürgermeisters der Gemeinde beruft, sind die Opfer wohl mit durchschnittener Kehle aufgefunden worden.

    Die Kriminaltechniker haben versucht, die drei Leichen zu identifizieren, so der Staatsanwalt. Laut einer polizeilichen Quelle handelt es sich bei den drei Opfern um eine Mutter und ihre Kinder.

  • Mehr als 43.200 Minderjährige wurden 2022 in Frankreich als vermisst gemeldet

    Mehr als 43.200 Minderjährige wurden 2022 in Frankreich als vermisst gemeldet

    Anlässlich des Internationalen „Tags der vermissten Kinder“ am Donnerstag, dem 25. Mai, enthüllt das Innenministerium Zahlen über das Verschwinden von Minderjährigen in Frankreich.

    43.202 Minderjährige wurden 2022 in Frankreich als vermisst gemeldet, eine Zahl, die im Vergleich zum Jahr 2021 um 1,5% leicht gesunken ist, so ein Bericht der Behörden, der am Donnerstag, dem 25. Mai veröffentlicht wurde.

    Der Bericht wurde anlässlich des Internationalen Tages der vermissten Kinder veröffentlicht. Er weist darauf hin, dass die Zahl der verschwundenen Minderjährigen im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen ist, „aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau liegt“. „Alle zwölf Minuten wurde ein Kind als vermisst gemeldet“, so der Bericht. Zu den wichtigsten Fakten gehört die Feststellung, dass die Zahl der Ausreißer unter 15 Jahren seit 2018 landesweit um 3,6 % gestiegen ist.

    Von den 43.202 Vermisstenmeldungen von Minderjährigen waren 41.158 Ausreißer, mehrheitlich Minderjährige über 15 Jahre, die meisten davon Jungen. „Der Hauptgrund für das Weglaufen ist nach wie vor ein Eltern-Kind-Konflikt und die große Mehrheit der Fälle – 71% – betrifft immer noch die Ausreißer“, heißt es in dem Bericht.

    Zusammenhang zwischen wiederholtem Weglaufen und sexueller Ausbeutung
    Hinzu kommen 544 Entführungen durch Elternteile, von denen 43% einen Umzug in ein fremdes Land betreffen. „Ganz überwiegend werden diese elterlichen Entführungen an Kindern unter 15 Jahren vorgenommen (94,1%), eine Zahl, die seit 2019 kontinuierlich ansteigt (+3,2%)“. Schließlich wurden 1.140 besorgniserregende Vermisstenfälle gezählt. „Die besorgniserregenden Vermisstenfälle betreffen mehr junge Mädchen (56%) als junge Jungen (44%), eine von Jahr zu Jahr relativ stabile Realität“, heißt es in dem Bericht weiter.

    Seit mehreren Jahren stellt die Fachbehörde für Vermisste Kinder einen zunehmenden Zusammenhang, insbesondere bei jungen Mädchen, zwischen wiederholtem Weglaufen und sexuellen Belästigungen fest. „Im Jahr 2022 ist dies bei einem Drittel der Fälle von Weglaufen, die Mädchen betreffen, erwiesen oder wird vermutet“.

    Die Telefonnummer 116 000 ist eine kostenlose europäische Notrufnummer, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche im Falle eines vermissten Kindes erreichbar ist. Die Betreuung durch die 116 000 wird während der gesamten Dauer des Verschwindens und bis zur Rückkehr des Kindes gewährleistet.