Autor: Nachrichten

  • SNCF: Wird die erste Klasse in den TGVs abgeschafft?

    SNCF: Wird die erste Klasse in den TGVs abgeschafft?

    Die sogenannte „Businessklasse“ ist für die Fahrgäste der SNCF anscheinend nicht mehr attraktiv. Erlebt die erste Klasse in den TGVs also ihre letzten Stunden?

    In einem TGV in der „Ersten“ sind nicht viele Menschen unterwegs. Die Sitzreihen sind sogar zur Hauptverkehrszeit fast leer. Ist die sogenannte „Business-Klasse“ also dem Untergang geweiht? Um 17.30 Uhr am Gare Montparnasse (Paris) ist der Berufsverkehr in vollem Gange. Arbeitnehmer fahren mit dem TGV nach Hause, und zwar in der zweiten Klasse. „Das ist die Politik meines Unternehmens“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. In der zweiten Klasse ist der TGV gut gefüllt. An diesem Tag sind dort 77 % der Sitze belegt, gegenüber nur 56 % in der „Ersten“.

    An Bord des Zuges sind viele Berufstätige, aber in Zeiten der Telearbeit und Videokonferenzen reisen sie weniger. Die „erste Klasse“ wird gemieden und fehlt in manchen Zügen sogar ganz. Im Bahnhof von Château-du-Loire (Sarthe) wird die „Première“ in der Hauptverkehrszeit abgekoppelt. Durch diesen Vorgang können 10 % mehr Sitzplätze gewonnen werden. Trotzdem ist der Zug allzu oft überfüllt.

    Ist die „Business Class“ der SNCF also am Ende? Nicht wirklich, denn mit neuen Sitzen in der ersten Klasse hofft die Bahngesellschaft, Geschäftsreisende zurückzugewinnen. Außerdem wird der TGV der Zukunft modular aufgebaut sein. Es wird möglich sein, bei Bedarf weitere Wagen hinzuzufügen.

  • Macron bei G20 in Indien: Konsens wird schwierig

    Macron bei G20 in Indien: Konsens wird schwierig

    Der G20-Gipfel beginnt am Samstag, den 9. September, in Neu Delhi. Der französische Staatspräsident wird am Freitagmittag in Indien eintreffen. US-Präsident Joe Biden wird am G20-Gipfel teilnehmen, der ab Samstag, den 9. September in Neu Delhi (Indien) stattfindet, aber es gibt zwei wichtige Abwesende: Wladimir Putin, gegen den ein internationaler Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine vorliegt, und der chinesische Präsident Xi Jinping. Eine Abwesenheit, die die starken Spannungen zwischen China und Indien verdeutlicht. Die beiden Länder haben eine gemeinsame Grenze im Himalaya und es gibt Streitigkeiten über deren Verlauf. Verurteilung des Krieges in der Ukraine: Emmanuel Macron will versuchen, Einfluss zu nehmen.Da Xi Jinping nicht kommt, ist dies eine verpasste Gelegenheit für den Westen, China zu einer deutlicheren Unterstützung eines Friedens in der Ukraine zu bewegen. Emmanuel Macron wird allerdings seinerseits versuchen, Einfluss zu nehmen, um eine Verurteilung des Kri…

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  • Kraftstoffpreise: Benzin und Diesel werden in Frankreich immer teurer

    Kraftstoffpreise: Benzin und Diesel werden in Frankreich immer teurer

    Kraftstoff ist derzeit in Frankreich sehr teuer, aber die Regierung lehnt einen erneuten Tankstellen-Rabatt strikt ab. Stattdessen fordert sie TotalEnergies auf, die Preise auch im Jahr 2024 bei 1.99 € zu deckeln. 1,99 € im Durchschnitt für einen Liter Bleifrei 98, an vielen Tankstellen wurde sogar die symbolische Grenze von zwei Euro bereits überschritten. „Ich tanke zweimal pro Woche, was mich letztendlich 20 Euro mehr kostet, das ist nicht wenig. Das wird sehr besorgniserregend für die Zukunft“, meint ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo. Mitten in einer Phase, in der Saudi-Arabien und Russland beschlossen haben, ihre Produktion zu drosseln, appelliert der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire an TotalEnergies, die Preise auch im Jahr 2024 bei 1.99 € zu deckeln. „Ich wünsche mir, dass Total, das eine Verpflichtung eingegangen ist, die Preise für alle Kraftstoffe bis zum Jahresende bei 1,99 € zu deckeln, diese Deckelung über den 31. Dezember 2023 hinaus verlängert“, erk…

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  • Abaya-Verbot: Vater einer Schülerin nach Todesdrohungen gegen den Schulleiter verhaftet

    Abaya-Verbot: Vater einer Schülerin nach Todesdrohungen gegen den Schulleiter verhaftet

    Dem Mädchen wurde zweimal der Zutritt zum Gymnasium verweigert. Der Schulleiter hatte den Vater bereits Anfang der Woche zu einem Gespräch geladen. Der Vater einer Gymnasiastin, der der Zutritt zur Schule verweigert wurde, weil sie eine Abaya trug, ist in Polizeigewahrsam, weil er verdächtigt wird, Todesdrohungen gegen den Schulleiter in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) ausgesprochen zu haben. Das meldete der Sender France Bleu Pays d’Auvergne am Freitag, dem 8. September. Am Montag konnte eine Schülerin des Lycée Ambroise-Brugière das neue Schuljahr nicht beginnen, weil sie sich weigerte, ihre Abaya abzulegen. Bildungsminister Gabriel Attal hatte jedoch zuvor das Tragen dieses langen traditionellen Kleides, das insbesondere von muslimischen Schülerinnen getragen wird, verboten. Der Vater der Gymnasiastin wurde daher Anfang der Woche vom Schulleiter zu einem Gespräch geladen. Seiner Tochter am Donnerstag erneut der Zugang zur Schule verweigert. Ihr Vater wird nun verdächtigt, daraufhin i…

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  • Rhône: Fünfjähriges Kind am ersten Schultag auf der Straße vergessen

    Rhône: Fünfjähriges Kind am ersten Schultag auf der Straße vergessen

    Als die Mutter ihren Sohn am Montag gegen 18 Uhr aus der Vorschule abholen wollte, entdeckte sie ihr Kind unbeaufsichtigt auf dem Bürgersteig vor der Schule, deren Türen verschlossen waren.

    Eine Mutter mußte am Montag entdecken, dass die Verantwortlichen der Vorschule in Tassin-la-Demi-Lune, einem Vorort von Lyon (Rhône), ihren fünfjährigen Sohn den ganzen Tag allein und unbeaufsichtigt auf der Straße zurückgelassen hatten. Man hatte den Kleinen  einfach vergessen…

    Der kleine Junge hätte theoretisch bis 18.30 Uhr betreut werden sollen.

    Die Mutter beschloss nun, Klage gegen den Verein Léo-Lagrange einzureichen, der für den außerschulischen Bereich der Schule zuständig ist. Die Stadt Tassin-la-Demi-Lune spricht von einem inakzeptablen Vorfall. Die Stadtverwaltung fordert eine detaillierte Untersuchung und harte Sanktionen.

    Der Betreiber der Kinderbetreuungsstätte seinerseits entschuldigte sich bei der Mutter und der Familie. Man habe seit dem Vorfall am Montag das Protokoll für den Empfang der Vorschulkinder überarbeitet.

  • Südfrankreich: 800 Meter langes Ameisennest an Strand an der Mittelmeerküste entdeckt

    Südfrankreich: 800 Meter langes Ameisennest an Strand an der Mittelmeerküste entdeckt

    Eine invasive Ameisenart die Dünen am Strand von Carnon im Departement Hérault besiedelt. Ihre Ausbreitung wird von Wissenschaftlern genauestens untersucht und überwacht, da diese Ameisen sehr negative Auswirkungen auf das Ökosystem haben.

    Invasiv, aber an sonnigen Tagen fast unsichtbar. Für Urlauber sind die Ameisen, die sich in den Dünen am Strand in Le Petit Travers in der Gemeinde Mauguio-Carnon eingenistet haben kaum auffällig.

    Direkt hinter den Touristen, unter dem Sand, leben jedoch viele Millionen dieser Insekten. Die kleinen Ameisen aus der Familie der „Tapinoma“ sind weniger als 5 mm groß. Sie sind nicht giftig, haben sich aber in den letzten Jahren so schnell vermehrt, dass sie inzwischen Hunderte von Metern der Küste besiedelt haben. Wissenschaftler sprechen in solchen Fällen von „Superkolonien“.

    Es wird geschätzt, dass sich mindestens einige hundert Millionen Ameisen in dem gesamten Nest befinden, das sich über eine Länge von etwa 800 Metern erstreckt.

    Die aus Nordafrika stammenden Ameisen wurden inzwischen auch in Lyon, Bordeaux und Straßburg gesichtet. Die globale Erwärmung scheint ihre Ausbreitung auf Kosten anderer Arten zu begünstigen.

    Die winzigen Ameisen vermehren sich dermaßen stark, dass sie alle anderen Ameisenarten verdrängen, mit denen sie in Konkurrenz stehen können. Sie können darüber hinaus negative Auswirkungen auf andere Insektenarten haben, die sie anzugreifen versuchen, um sie zu verzehren. Durch Dominoeffekte kann es auch Auswirkungen auf bestimmte Pflanzenarrten geben, befürchten Wissenschaftler.

    Aber woher genau kommen diese Ameisen? Analysen werden derzeit durchgeführt, um das genetische Profil der Insekten zu bestimmen und eine möglichst gezielte Behandlung gegen die Insekten zu entwickeln.

  • Paris: Staatsrat bestätigt das Verbot der Abaya in französischen Schulen

    Paris: Staatsrat bestätigt das Verbot der Abaya in französischen Schulen

    Das Tragen dieses langen Kleides habe eine religiösen Bedeutung, entscheidet das höchste französische Verwaltungsgericht. Die Abaya, ein traditionelles Kleidungsstück für Frauen aus muslimischen Ländern, wird in französischen Schulen verboten bleiben. Am Donnerstag, dem 7. September, lehnte der Staatsrat eine einstweilige Verfügung gegen das Verbot dieses langen Gewandes ab, das die Regierung kurz vor Beginn des Schuljahres 2023-2024 erlassen hatte. Der von der Vereinigung „Action droits des musulmans“ im Eilverfahren angerufene Richter ist der Ansicht, dass das Verbot des Tragens dieser Kleider keine schwerwiegende und offensichtlich rechtswidrige Beeinträchtigung einer Grundfreiheit darstellt, begründet der Staatsrat auf seiner Website. „Nach dem Stand der Ermittlungen ist der Richter der Ansicht, dass das Verbot des Tragens dieser Kleidungsstücke keinen schweren und offensichtlich rechtswidrigen Eingriff in eine Grundfreiheit darstellt“, fährt das höchste französische Verwaltungsger…

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  • Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Im Wetter-Bulletin vom Donnerstagnachmittag hat Météo France die Departements Ile-de-France und Centre-Val de Loire ab Freitagmittag auf die Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung gesetzt. Es ist das erste Mal seit 2004, dass eine solche Hitzewarnung ausserhalb der Sommerperiode ausgelöst wird, so Météo-France. Am Donnerstag, dem 7. September, wurde angekündigt, dass für Freitag in 14 französischen Departements die Warnstufe Orange für hohe Wärmebelastung ausgegeben wird. Ab Mittag werden folgende Departements betroffen sein: Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Indre-et-Loire, Cher, Eure-et-Loir, Indre, Loiret und Loir-et-Cher.

    In diesen 14 Departements hält die starke Hitze tagsüber an und auch die Nachttemperaturen sollen in den nächsten Tagen nochmals ansteigen, so Météo France. Für den Freitag wurden ausserdem siebenunddreißig Departements auf Hitze…

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  • Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Ende des Jahres wird die seit fast zehn Jahre eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin wieder eingeführte. Und zieht bereits jetzt Fahrgäste an. Es ist eine Nachricht, die auf beiden Seiten des Rheins von künftigen Reisenden mit offenen Armen aufgenommen wurde: Am 6. September kündigte die österreichische Bahngesellschaft ÖBB an, ihre 2014 eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin Ende des Jahres 2023 wieder aufzunehmen. Zunächst wird es drei Hin- und Rückfahrten pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten geben, bevor die Verbindung ab Oktober 2024 täglich angeboten werden soll. Für viele ist das eine sehr gute Nachricht, denn man verliert keinen ganzen Tag mehr für die An- ode Abreise. Bisher dauert die Reise zwischen Paris und Berlin etwa zehn Stunden. Man muss drei verschiedene Züge nehmen und zum Beispiel in Frankfurt und Erfurt umsteigen. Das fällt künftig weg und der Nachtzug bietet noch ein anderes kleines Highlight: Man kann sich mit Freunden oder der Familie ein eigenes kleines Abteil reservieren und teilen. Der Nachtzug wird auf seiner Fahrt zwischen der französischen und der deutschen Hauptstadt in Straßburg, Mannheim, Erfurt und Halle halten. Abfahrt in Paris um 19:12 Uhr, Ankunft in Berlin am nächsten Morgen um 8:26 Uhr mit Preisen, die bei 34,90 Euro für Sitzplätze und 49,90 Euro für Liegeplätze starten. Viel besser als Fliegen – ein klimafreundlicher Nachtzug zwischen zwei europäischen Hauptstädten – das soll viele künftige Reisende von dem Angebot überzeugen. Der Anbieter ÖBB rechnet mit einer ganzen Reihe von neuen Kunden, die ansonsten die bisher doch recht beschwerliche Reise nicht angetreten hätten. Nächster Schritt soll dann ein Hochgeschwindigkeitszug Paris-Berlin sein, der am Tag verkehrt und für Ende 2024 angekündigt ist. Die Fahrt wird dann sieben Stunden dauern, also nur halb so lang wie mit dem Nachtzug und auch wesentlich kürzer als die heutigen Zugverbindungen.
  • Selbstmord eines 15-jährigen Mobbingopfers: Brigitte Macron wird am Donnerstag die Eltern besuchen

    Selbstmord eines 15-jährigen Mobbingopfers: Brigitte Macron wird am Donnerstag die Eltern besuchen

    Brigitte Macron wird am Donnerstag in Poissy (Yvelines) die Familie eines 15-jährigen Jugendlichen besuchen, der sich am Dienstag das Leben genommen hat, weil er in der Schule gemobbt wurde. Brigitte Macron, die sich für die Bekämpfung von Mobbing einsetzt und sich bereits mehrfach zu diesem Thema geäußert hat, seit Emmanuel Macron im Amt ist, wird am Donnerstag das Haus des 15-jährigen Jugendlichen besuchen, der sich am Dienstag in Poissy (Yvelines) das Leben genommen hat. Diese Information wurde zunächst von der Zeitung Le Parisien und dann von dem Sender BFMTV veröffentlicht. Bei diesem Anlass wird Brigitte Macron vom ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Karl Olive, einem Renaissance-Abgeordneten, der dem Präsidentenpaar nahesteht, begleitet. Am Dienstag wurde der Oberschüler tot in seinem Zimmer aufgefunden. Er hatte seinem Leben durch Erhängen ein Ende gesetzt und konnte trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr nicht wiederbelebt werden. Nach ersten Informationen des Bildungsm…

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