Autor: Nachrichten

  • Ukraine-Krieg: Spanische Entwicklungshelferin durch russischen Beschuss getötet – Deutscher schwer verletzt

    Ukraine-Krieg: Spanische Entwicklungshelferin durch russischen Beschuss getötet – Deutscher schwer verletzt

    Die spanische Staatsangehörige „arbeitete für eine NGO, die sich für die Verbesserung der humanitären Lage in der Ukraine einsetzt“, so der spanische Außenminister.

    Eine freiwillige spanische Entwicklungshelferin und ihr kanadischer Kollege sind in der Ukraine getötet worden, wie der spanische Außenminister am Sonntag, dem 10. September, mitteilte. „Ein Projektil fiel auf das Fahrzeug, in dem die spanische Staatsbürgerin unterwegs war. Sie arbeitete dort für eine NGO, die sich für die Verbesserung der humanitären Lage in der Ukraine einsetzt“, sagte José Manuel Albares am Rande des G20-Gipfels in Indien. Er gab an, dass er „eine mündliche Bestätigung ihres Todes“ erhalten habe.

    Ein schwedischer und ei n deutscher Mitarbeiter der Organisation wurden schwer verletzt.

    Russland hat 420.000 Soldaten in den besetzten Gebieten stationiert. Ein General des ukrainischen Geheimdienstes sagte am Samstagabend, dass „die Russische Föderation mehr als 420.000 Soldaten in unseren zeitweilig besetzten Gebieten, einschließlich der Krim, konzentriert hat“. Diese Zahl „beinhaltet nicht die russische Nationalgarde und andere Sonderstruppen, die damit beauftragt sind, die Besatzungsmacht in unseren Gebieten aufrechtzuerhalten“, fügte er hinzu.

    Die russischen Streitkräfte haben 32 Kampfdrohnen auf die Ukraine abgefeuert. Die ukrainische Armee meldete, sie habe 25 russische Kampfdrohnen bei einer Reihe von Angriffen, die sich hauptsächlich gegen Kiew richteten, in der Nacht von Samstag auf Sonntag abgeschossen. Herabfallende Trümmerteile hätten in der Hauptstadt Sachschäden verursacht und einen Verletzten gefordert, fügte die Militärverwaltung in Kiew hinzu.

    Russland behauptet, drei ukrainische Schnellboote zerstört zu haben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag „zerstörte die Marinefliegerei der Schwarzmeerflotte drei militärische Schnellboote“, die „Landungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte“ an Bord hatten, wie das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mitteilte. Die Boote „waren in Richtung der Halbinsel Krim unterwegs“, die 2014 von Russland annektiert wurde, so Moskau. Die Ukraine bestätigte diese Meldungen nicht.

    Wahlen in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten. Moskau hält bis Sonntag lokale Wahlen in den im September 2022 annektierten Gebieten des Donbass sowie auf der Krim ab. Das ukrainische Außenministerium kritisiert sie als „Pseudowahlen“ ohne „jeglichen Wert“.

  • Internet: Google feiert 25. Geburtstag

    Internet: Google feiert 25. Geburtstag

    Die Geschichte von Google begann vor 25 Jahren in einem Vorort von San Francisco in den USA. Heute hat sich die Suchmaschine weltweit unentbehrlich gemacht.

    Es ist eine Geschichte, die die Legende des Silicon Valley geprägt hat. Die Geschichte von zwei Studenten, die in ihrer Garage eines der mächtigsten Unternehmen der Welt gründeten: Google. 25 Jahre später werden von Google nicht nur indizierte Daten im Internet zur Verfügung gestellt, sondern Reisende auf der ganzen Welt können sich mit Google orientieren, fast alles bezahlen, ein Restaurant finden oder Dutzende von Sprachen „on the fly“ übersetzen. Google hat sich im World Wide Web regelrecht unentbehrlich gemacht. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1998 in einem Vorort von San Francisco (USA).

    Zu dieser Zeit hatten Larry Page und sein Kommilitone Sergej Brin gerade ihr Studium an der renommierten Stanford University abgebrochen, um sich ganz ihrem n euen Geschäft widmen zu können. Die beiden Männer hatten allerdings Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen, bis sie ihr Projekt einem Investor vorstellten, der ihnen daraufhin einen Scheck über 100.000 Dollar ausstellte. Ihre Suchmaschine soll die Indexierung von Informationen im Internet revolutionieren. Es ist die Geburtsstunde eines Imperiums.

    Doch dann gerät Google wegen seines Umgangs mit persönlichen Daten ins Kreuzfeuer der Kritik und wird in Europa wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung mit Rekordstrafen belegt. Ist Google also zu beherrschend und deswegen gefährlich geworden? In den letzten Monaten allerdings wurde der Einfluss von Google durch neue Akteure wie die künstliche Intelligenz des Chatbots GPT, der auf alles eine Antwort hat, mehr und mehr in Frage gestellt…

  • Frankreich: Jagdsaison beginnt in 43 Departements

    Frankreich: Jagdsaison beginnt in 43 Departements

    In Frankreich gibt es knapp eine Million Jäger*innen, für die heute in weiten teilen des Landes die Saison beginnt.

    Die Jagd beginnt am Sonntag, dem 10. September, in zunächst 43 Departements, die hauptsächlich in Südfrankreich und der Franche-Comté liegen. Die anderen Regionen müssen sich noch eine Woche gedulden, bevor sie die Gewehre aus dem Schrank holen können. Das Ende der Jagdsaison wird für alle der 29. Februar sein.

    In Frankreich gibt es derzeit knapp eine Million Jäger und Jägerinnen. Die Frauen sind allerdings mit 3 % deutlich in der Minderheit.

    Die Jäger in Frankreich sind also meist Männer, fast 97 %, die überwiegend in ländlichen Gebieten leben. Sie sind eher älter: 58 % sind über 55 Jahre alt, und leben meist abseits der großen Städte, 77 % von ihnen leben in ländlichen Gemeinden. Und mehr als zwei Drittel jagen aus Familientradition an durchschnittlich 44 Tagen im Jahr.

    Das meistgejagte Wild ist das Wildschwein, das sich auf dem Land in Frankreich stark vermehrt. In geringerem Maße werden Rehe erlegt. Hasen werden dagegen immer seltener, ebenso wie Rebhühner, die aus den französischen Landschaften fast ganz verschwinden. Das gejagte Wild wird vor allem für den Verzehr genutzt: 97% der erlegten Tiere werden nicht gehandelt, sondern vom Jäger selbst, seiner Familie und seinen Verwandten verzehrt.

    Die Jagd ist in Frankreich zunehmend umstritten, da sie nicht nur für die Jäger selbst, sondern vor allem auch für Spaziergänger, die zufällig Opfer von Schüssen werden, ein deutliches Risiko darstellt. Die Zahl der Unfälle ist allerdings stark rückläufig. Seit Beginn des Jahrhunderts hat sich ihre Zahl halbiert. Im Jahr 2000 wurden noch 39 Todesfälle gezählt, im Jahr 2022 waren es „nur“ 6.

    Die Omnipräsenz der Jäger in bestimmten Gebieten wird von Bürgerverbänden immer öfter kritisiert. Verbände wie France nature environnement (FNE) haben einen jagdfreien Sonntag gefordert, ohne diesen jedoch bisher erhalten zu haben. Der Vorschlag der Jagdverbände, ab diesem Herbst eine App einzurichten, die Wanderer und Spaziergänger in Echtzeit vor Jagdaktivitäten warnt, hat die Liebhaber von Waldspaziergängen bisher nicht überzeugen können.

    Eine Bestimmung, für Jäger einen zulässigen Blutalkoholgehalt von maximal 5 Promille einzuführen, wird vom Staatsrat noch geprüft.

  • Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Am Samstag, dem 9. September, rammte ein schnelles Sportboot vor der Küste von Marseille ein Taucherboot. Dreizehn Personen wurden verletzt, vier von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Bootsführer wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Bei einem Zusammenstoß zweier Boote am späten Samstag vor der Küste von Marseille, von denen eines Taucher transportierte, wurden mehrere Personen verletzt, wie die Seepräfektur un die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärten.

    Auf einem der Schnellboote befanden sich sieben Personen und auf dem zweiten, einem ebenfalls zehn Meter langen hölzernen Boot einer Gruppe von Tauchern mit vierzehn Personen, meldete die Tageszeitung La Provence.

    Dreizehn Personen wurden bei dem Unfall, der sich etwa 900 Meter vor der Küste auf der Höhe des Cap Croisette (südlich von Marseille) ereignete, verletzt. Vier von ihnen mussten mit einem Rettungshubschrauber an Land gebracht werden und wurden anschließend in das Centre Hospitalier de la Timone transportiert.

    Nach ersten Erkenntnissen hat der Pilot eines Sportbootes, das Touristen transportierte, die Kontrolle verloren und ist dann mit dem Boot der Taucher zusammengestoßen. Das Boot, das den Zusammenstoß verursacht hat, habe sich zunächst entfernt, sei dann aber wieder an die Stelle zurückgekehrt, an der der Zusammenstoß stattgefunden hat, so die Polizei. Der Skipper wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    „Ein Boot, das mit hoher Geschwindigkeit fuhr, riss die Kabine eines Bootes, auf dem sich Taucher befanden, die Proben zur Erfassung der Arten im Mittelmeer nahmen, ab und verletzte den Steuermann“, wird Hervé Menchon, der für die Artenvielfalt im Meer zuständige Stadtrat von Marseille von der Nachrichtenagentur AFP zitiert.

    „Mehr als zwischen zwei Booten ist es der Zusammenstoß zweier Welten: auf der einen Seite eine Gruppe von Tauchern, die auf die Erhaltung des Meereslebens achtet und sich der aktuellen Herausforderungen bewusst ist, auf der anderen Seite Lärm und eine sorglose und für die Artenvielfalt gefährliche Freizeitnutzung“, so Hervé Menchon.

    Bei den Rettungsmaßnahmen waren rund 60 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Untersuchung der Verantwortlichkeiten wird nun von der Gendarmerie maritime durchgeführt.

  • Brennender Geier verursacht Großbrand im Departement Hérault

    Brennender Geier verursacht Großbrand im Departement Hérault

    In der Nähe von Lodève im Departement Hérault fing ein Geier Feuer, nachdem er in eine Stromleitung geraten war. Als der berennende Vogel abstürzte, löste er ein Feuer auf einer Fläche von fünf Hektar aus.

    Ein höchst unwahrscheinlicher Unfall: Am Freitag, dem 8. September, brannten in der Gemeinde Saint-Michel d’Alajou in der Nähe von Lodève im Departement Hérault 5 Hektar Vegetationsfläche ab, wie die zeitung Midi Libre berichtet. Das Feuer wurde – man mag es kaum glauben – durch einen brennenden Geier ausgelöst.

    Der Greifvogel kollidierte mit einer Stromleitung, bevor er brennend auf die Erde fiel und mehrere Hektar Vegetation in Brand setzte. Die Feuerwehr war glücklicherweise schnell vor Ort und konnte den Brand eindämmen.

    Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, fanden die Feuerwehrleute den Kadaver des Tieres direkt am Fuß der Hochspannungsleitung.

  • Erdbeben in Marokko: Emmanuel Macron zeigt sich erschüttert und bietet Frankreichs Hilfe an

    Erdbeben in Marokko: Emmanuel Macron zeigt sich erschüttert und bietet Frankreichs Hilfe an

    Nach dem starken Erdbeben, das Marokko in der Nacht von Freitag auf Samstag erschütterte, äußerte sich Emmanuel Macron „erschüttert“ und bot dem Land Frankreichs Hilfe an. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Samstag, dem 9. September: „Wir sind alle erschüttert nach dem schrecklichen Erdbeben in Marokko. Frankreich steht bereit, um sofort zu helfen“, postete er auf X (ehemals Twitter) während seines Fluges zum G20-Gipfel in Neu Delhi. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1700415067227930624

    Die Zahl der Todesopfer steigt auf über 2.000, das Land trauert. Das Erdbeben, das Marokko am frühen Samstagmorgen erschütterte, forderte nach der letzten, noch vorläufigen Bilanz vom Sonntag mindestens 2012 Todesopfer. Die marokkanischen Behörden riefen eine dreitägige Staatstrauer aus. Marokko trauert am Sonntag um seine Toten nach dem schweren Erdbeben, das große Teile des Landes verwüstet hat und bei dem mehr …

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  • Toulouse: Drei Personen mit Messer angegriffen – Mann in Polizeigewahrsam

    Toulouse: Drei Personen mit Messer angegriffen – Mann in Polizeigewahrsam

    Am frühen Samstagmorgen gegen 1.30 Uhr wurden im Viertel Bellefontaine in Toulouse ein Mann und zwei Frauen durch Messerstiche verletzt. Der 30-jährige Mann war bei Eintreffen der Rettungskräfte bewusstlos, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.  Zwei Frauen im Alter von 17 und 43 Jahren und ein 30-jähriger Mann wurden am frühen Samstagmorgen im Viertel Bellefontaine in Toulouse mit einem Messer angegriffen und verletzt. Drei Krankenwagen und zehn Feuerwehrsanitäter waren vor Ort, um den Verletzten zu helfen. Die Tat ereignete sich gegen 1.30 Uhr am Samstagmorgen. Ein Anwohner, der sich offensichtlich über Lärm auf der Straße ärgerte, kam aus seinem Haus gestürmt und forderte eine Gruppe Jugendlicher auf, still zu sein. Daraufhin kam es zu einer Schlägerei. Der Anwohner wurde von mindestens zwei Personen tätlich angegriffen. Seine Schwester und seine Mutter kamen ebenfalls nach draußen, um ihm zu helfen. Auch sie wurden angegriffen und geschlagen. Einer der Jugendlichen zog im Verlauf der Auseinandersetzung ein Messer und stach auf alle drei Opfer ein. Glücklicherweise trugen alle nur eher leichte Schnittverletzungen davon. Am Samstagabend wurde ein Jugendlicher, der gerade erst volljährig geworden war, von der Polizei wegen der Tat festgenommen.
  • Rugby-Weltmeisterschaft 2023: Emmanuel Macron bei Eröffnungsrede im Stadion ausgepfiffen

    Rugby-Weltmeisterschaft 2023: Emmanuel Macron bei Eröffnungsrede im Stadion ausgepfiffen

    Der französische Präsident wurde im Stade de France, in dem am Freitag das erste Spiel der Rugby-Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Neuseeland stattfand, mit Pfiffen und Buhrufen begrüßt. Als der Präsident der Republik, Emmanuel Macron, am Freitag, dem 8. September, den offiziellen Startschuss für die Rugby-Weltmeisterschaft 2023 geben wollte, wurde er von einem Teil des Publikums im Stade de France in Saint-Denis bei Paris (Seine-Saint-Denis) heftig ausgebuht.

    Macron war zunächst sichtlich überrascht über den negativen Empfang, als er zum Pult ging, um seine Rede zu halten. Später sorgte er allerdings sogar für Jubel, als er die französische und die neuseeländische Mannschaft, die im ersten Spiel der Weltmeisterschaft aufeinander trafen, beklatschen ließ. Zwei Stunden vor dem Spiel hatte der Staatschef auf seinem Twitter-Account ein ermutigendes Video für die französische Nationalmannschaft „Les Bleus“ veröffentlicht, in …

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  • Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Seit Freitag, 8. September, verhängte Météo-France für 14 Departements die Alarmstufe Orange für große Hitzebelastung. In Paris leiden Touristen und Einwohner und machen sich Sorgen um die globale Erwärmung. Die Touristen sind am Trocadéro (Paris) sehr früh dran, und das nicht nur wegen der Fotos. Wenn einige ihre Sight-Seeing-Touren in die frühen Morgenstunden vorverlegt haben, liegt das daran, dass für diese Septembertage bis zu 35 °C angekündigt sind. „Es ist besser, den Eiffelturm am frühen Morgen zu sehen, wenn es noch kühl ist“, erklärt ein Tourist gegenüber dem Sender Franceinfo. Veränderte Urlaubsplanung für die einen, und für die anderen ein früher Jogginglauf. Die Mutigsten opfern ihr morgendliches Ritual auch der derzeitigen Hitzewelle nicht. „Ich vertrage die recht hohen Temperaturen schlecht. Nachts kann ich kaum schlafen…“, sagte ein besorgter Jogger vor der Kamera. Starke LuftverschmutzungDiese Bedenken werden von einer Yoga-Anhängerin geteilt. „Ich denke, dass wir auf…

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  • Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Es gibt die Inflation, die auf den Preisschildern sichtbar ist, aber es gibt auch eine versteckte Inflation: die Shrinkflation. Bei dieser Praxis wird das Gewicht eines Artikels vom Hersteller gesenkt, während der Verkaufspreis steigt.

    Das Gewicht eines Artikels zu reduzieren und gleichzeitig den Preis zu erhöhen – das Resultat nennt sich Shrinkflation. Diese Marketingtechnik, mit der sich die Preise aufblähen lassen, wird bei grossen und namhaften Herstellern immer beliebter. In Zeiten der Inflation merken das natürlich auch die Verbraucher. „Manchmal öffne ich die gleichen Packungen, die ich normalerweise kaufe, und sehe, dass die Menge im Inneren abgenommen hat“, stellt ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo fest. Als Beispiel ein Packung Chips der Marke Lay’s. Die Menge des Produkts hat sich um 50 Gramm verringert. Der Preis pro Kilogramm ist gleichzeitig jedoch von 9,67 € auf 12,08 € gestiegen.

    Dasselbe gilt für eine Flasche Lipton: 25 Zentiliter weniger, aber der Literpreis des Getränks ist um 20 Cent gestiegen ist. Da etwa 40 Produkte von solchen Praktiken betroffen sind, beschloss jetzt die Leitung des Einzelhandelsunternehmens Carrefour, die Initiative zu ergreifen. „Wir werden verlangen, dass in allen unseren Filialen Etiketten auf den Produkten angebracht werden, bei denen wir Shrinkflation feststellen“, erklärte der CIO Alexandre Bompard. Tatsächlich ist Shrinkflation in Frankreich nicht illegal und die Begründungen der Industrie für Preiserhöhungen sind manchmal an Fantasie kaum zu überbieten.