Autor: Nachrichten

  • 8 Jahre nach den Anschlägen vom 13. November: „Es ist da immer noch Traurigkeit, latent und permanent“

    8 Jahre nach den Anschlägen vom 13. November: „Es ist da immer noch Traurigkeit, latent und permanent“

    Saint-Denis, Petit Cambodge, Bataclan… Eine Reihe von Ehrungen und Erinnerungen an die Terroranschläge des 13.11.2015 in Paris finden am heutigen Montag in Paris statt. Acht Jahre nach den Anschlägen in Paris und Saint-Denis werden an den verschiedenen Orten der Terroranschläge Gedenkfeiern in Anwesenheit der Premierministerin und der Bürgermeisterin von Paris stattfinden. An diesem Tag im Jahr 2015 hatten 130 Menschen ihr Leben verloren. Ein Tag, um nicht zu vergessen. Am heutigen Montag werden in Paris und Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) Gedenkfeiern für die 130 Opfer der Terroranschläge vom 13. November 2015 an den verschiedenen Schauplätzen der Dramen abgehalten, genau acht Jahre nach den schrecklichen Ereignissen. Die Ehrungen werden von Premierministerin Élisabeth Borne und der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, geleitet. Die Gedenkfeiern begannen um 9 Uhr mit einer Gedenkfeier im Stade de France in Saint-Denis. Zwischen 9.40 und 10.35 Uhr wurden die Toten auf den Terrassen…

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  • Paris: Polizei verhaftet acht Minderjährige wegen antisemitischer Gesänge in der Metro

    Paris: Polizei verhaftet acht Minderjährige wegen antisemitischer Gesänge in der Metro

    Die Verdächtigen sollen zwischen 11 und 17 Jahre alt sein.

    Acht minderjährige Personen wurden festgenommen, die verdächtigt werden, in der Pariser Metro antisemitische Lieder gesungen zu haben, wie der Sender Franceinfo am Montag von der Pariser Staatsanwaltschaft erfuhr. Die acht Minderjährigen befinden sich in Polizeigewahrsam bei der für die Metro zuständigen Polizeibehörde, so die Staatsanwaltschaft. Laut Franceinfo sind die Verdächtigen zwischen 11 und 17 Jahre alt.

    Anfang November waren mehrere minderjährige Jugendliche dabei gefilmt worden, wie sie antisemitische Lieder sangen. Auf dem Video, das von einer Passagierin der Linie 3 der Pariser Metro gefilmt und auf X verbreitet wurde, sieht man eine Gruppe von Jugendlichen, die „Nique les Juifs et nique ta mère, vive la Palestine ouais ouais, nique les Juifs et les grands-mères, on est des nazis et fiers“ (Fick die Juden und fick deine Mutter, es lebe Palästina ja ja, fick die Juden und die Großmütter, wir sind Nazis und stolz) singen.

    Die Polizeipräfektur von Paris hatte daraufhin die Justiz eingeschaltet. „Schockierende, unzulässige, unwürdige Äußerungen: Der Polizeipräfekt hat sie der Pariser Staatsanwaltschaft gemeldet“, schrieb die Polizeipräfektur am 1. November auf X: „Wir werden nichts unversucht lassen. Alle Ermittlungsmittel werden eingesetzt, um die Täter schnell zu finden“. Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen „Verherrlichung des Terrorismus“, „öffentlicher Beleidigung“ und „Aufruf zu Rassenhass, Gewalt oder Diskriminierung“ eingeleitet.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Produzent der Netflix-Serie „Fauda“ Matan Meir starb Samstag im Kampf in Gaza

    Israel-Hamas-Konflikt: Produzent der Netflix-Serie „Fauda“ Matan Meir starb Samstag im Kampf in Gaza

    Der Produzent der erfolgreichen israelischen Netflix-Serie „Fauda“ (arabisch für „Chaos“) wurde am Samstag, dem 11. November, im nördlichen Gazastreifen im Straßenkampf getötet.

    Er hatte sich nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober dafür entschieden, der Israelischen Armee beizutreten, wo er als Reserveoffizier diente.

    Der 38-jährige Matan Meir starb am Samstag, dem 11. November, zusammen mit vier weiteren israelischen Soldaten bei der Explosion eines Tunnels im nördlichen Gazastreifen. Matan Meir ist bekannt als Produzent von „Fauda“, einer auf Netflix ausgestrahlten israelischen Serie. In dieser Serie, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befasst, geht es unter anderem um eine israelische Eliteeinheit, die sich in arabische Terror-Kreise einschleust, um Pläne der Hamas zu durchkreuzen.

    Vier Staffeln seit 2016 ausgestrahlt
    „Wir sind am Boden zerstört nachdem wir erfahren haben, dass ein Mitglied unserer Fauda-Familie im Kampf in Gaza gefallen ist“, hieß es auf dem offiziellen X-Account der Serie, die seit 2016 vier Staffeln umfasst. Die fünfte Staffel wurde gerade gedreht, als der Konflikt im vergangenen Monat ausbrach.

    Die Serie Fauda, die eine Vielzahl von Preisen auf der ganzen Welt gewonnen hat, wurde in einem Ranking der New York Times auf Platz 8 der 30 besten Serien des letzten Jahrzehnts eingeordnet.

  • Toulouse: Eine über einen Meter lange Python muß von der Feuerwehr auf der Straße eingefangen werden

    Toulouse: Eine über einen Meter lange Python muß von der Feuerwehr auf der Straße eingefangen werden

    Eine über einen Meter lange Schlange wurde kurz nach Mittag am Sonntag, dem 12. November, von der Feuerwehr im Stadtteil Minimes in Toulouse eingefangen.

    Die Feuerwehr von Toulouse hatte am Sonntag, den 12. November, kurz nach Mittag einen ganz besonderen Einsatz. Sie wurde von Passanten alarmiert und machte sich auf den Weg zum Chemin du Prat Long im Stadtteil Les Minimes, um eine über einen Meter lange Python einzufangen.

    Die große Würgeschlange irrte auf der Straße umher, als die Rettungskräfte gegen 13.30 Uhr vor Ort eintrafen. Das Tier, das von der Feuerwehr unverletzt eingefangen werden konnte, wurde anschließend in die Tierärztliche Hochschule von Toulouse gebracht.

    Ebenfalls in Toulouse, Anfang Oktober, hatte Patrick, ein Bewohner des Viertels Saint-Michel, die unangenehme Überraschung erlebt, als er mitten in der Nacht eine Schlange desselben Typs, aber mit 1,5 Meter Länge etwas größer (1,5 m), in seiner Toilette entdeckte. „Sie war monströs, ich hatte die Angst meines Lebens“, sagte der 50-Jährige damals.

  • Béziers: Drei Monate altes Baby auf der Straße zwischen zwei Autos ausgesetzt aufgefunden

    Béziers: Drei Monate altes Baby auf der Straße zwischen zwei Autos ausgesetzt aufgefunden

    In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein drei Monate altes Baby gefunden, das in einer Straße in Béziers zwischen zwei Autos ausgesetzt worden war. Das Kind ist am Leben.

    In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 13. November, wurde in einer Straße in Béziers im Südwesten Frankreichs ein drei Monate altes Baby gefunden, wie die Online-Zeitung Actu berichtet. Ein Passant alarmierte in der Nacht die Feuerwehr, nachdem er das Kind auf dem Boden entdeckt hatte, wo es zwischen zwei Autos abgelegt worden war. Es lebte und war offensichtlich gesund.

    Während das Baby von einem Rettungs-Team versorgt und zum Aufwärmen ins Krankenhaus gebracht wurde, tauchte eine junge Frau auf, die sich als Mutter des Kindes ausgab, wie unsere Kollegen berichten. Sie gab verwirrende und widersprüchliche Erklärungen für das Aussetzen des Kindes auf der Straße ab. Die junge Frau wird derzeit von der Polizei befragt.

  • Ukraine-Krieg: Ukrainischer Offizier soll für die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich sein

    Ukraine-Krieg: Ukrainischer Offizier soll für die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich sein

    Amerikanischen und deutschen Medienberichten zufolge wurde die Sabotageaktion an den Nord-Stream-Pipelines im September 2022 von einem Kommandeur der ukrainischen Spezialkräfte durchgeführt, der von einem sechsköpfigen Team begleitet wurde. Wolodymyr Selenskyj soll nicht informiert gewesen sein. Ein Kommandant der ukrainischen Spezialeinheiten spielte laut Enthüllungen der Washington Post und des Magazins Der Spiegel eine Schlüsselrolle bei der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines im September 2022 in der Ostsee. An der Spitze des Kommandos stand der 48-jährige Roman Tscherewinski. Er war „Koordinator“ der Sabotage der Gaspipelines. Die beiden Medien zitieren Beamte in der Ukraine sowie weitere Personen, die von der Operation wussten und sich jetzt anonym äußerten. Befehle zur Sabotage kamen von hohen ukrainischen Offizieren.Der ehemalige Kommandant überwachte die Logistik und betreute ein sechsköpfiges Team, das unter falschen Identitäten ein Segelboot mietete und Tauchausrüstung benutz…

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  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    In der Region Pas-de-Calais kommen die Bewohner nicht zur Ruhe. Von mehreren Hochwassern betroffen, machen sich die Einwohner Sorgen über eine Rückkehr des Regens.

    In einem Viertel von Blendecques (Pas-de-Calais) begann am Sonntag, dem 12. November, endlich der Rückgang der Wassermassen. Nach und nach taucht der Asphalt der Straßen wieder auf. Betroffene können endlich in ihre Häuser zurückkehren. Hier wird der Rückgang des Hochwassers wie eine Befreiung erlebt, denn zwei Tage lang war dieses Viertel völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Auch am Sonntagmorgen umschloss das Wasser immer noch Gebäude und hielt viele Bewohner in ihren Wohnungen gefangen. Während einige bereits mit den Aufräumarbeiten in ihren Häusern beginnen konnten, müssen sich andere noch gedulden.

    In einigen Häusern steht das Wasser immer noch 30 cm hoch.
    In einigen Häusern schwimmt das Mobiliar immer noch auf etwa 30 cm Wasser. Um zu versuchen, die Dinge zu beschleunigen, installierte die Feuerwehr eine großen Pumpe – die einzige Möglichkeit, das Wohnviertel schneller vom Wasser zu befreien. Trotz dieser Hilfe wissen viele Bewohner, dass sie sich nach wie vor in Geduld üben müssen. Am Sonntagabend kehrte der Regen zurück, was den Rückgang des Hochwassers nochmals verlangsamen dürfte.

  • Märsche gegen Antisemitismus: Über 182.000 Menschen demonstrierten in ganz Frankreich

    Märsche gegen Antisemitismus: Über 182.000 Menschen demonstrierten in ganz Frankreich

    Alle Demonstrationen am Sonntag, dem 12. November, verliefen friedlich. Laut Innenministerium gab es „keine nennenswerten Zwischenfälle“. Tausende Franzosen gingen gegen den wachsenden Antisemitismus in Frankreich auf die Straße. Mehr als 182.000 Menschen marschierten am Sonntag, dem 12. November, gegen Antisemitismus im ganzen Land, 105.000 allein in den Straßen der Hauptstadt, wie aus Zahlen des Innenministeriums und der Polizeipräfektur hervorgeht. Bis 17:30 Uhr waren bei 110 Demonstrationen außerhalb von Paris insgesamt etwa 77.600 Personen auf den Strassen. Die größten Aktionen fanden in Marseille statt, wo 7.500 Demonstranten gezählt wurden, sowie in Straßburg (5.000 Personen), Grenoble (3.700 Personen) und Bordeaux (3.500 Personen). In den Städten Nizza und Lyon wurden jeweils 3.000 Demonstranten gezählt. In Nantes und La Rochelle marschierten etwa 2.000 Menschen gegen Antisemitismus. In der französischen Hauptstadt Paris gingen nach Angaben der Polizeipräfektur etwa 105.000 Dem…

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  • Marsch gegen Antisemitismus: Politiker an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges singen die Marseillaise

    Marsch gegen Antisemitismus: Politiker an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges singen die Marseillaise

    Die Präsidenten der beiden Parlamentskammern, Yaël Braun-Pivet und Gérard Larcher, sowie Elisabeth Borne und die ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande standen am Sonntag in der ersten Reihe der Demonstration gegen Antisemitismus in Paris. Eine Marseillaise „für die Republik und gegen den Antisemitismus“. Der Zug des Pariser Marsches gegen Antisemitismus startete am Sonntag, dem 12. November, von der Esplanade des Invalidendoms, bevor er einen ersten Halt einlegte und die von Claude-Joseph Rouget de Lisle geschriebene französische Nationalhymne anstimmte. Auf das Singen der Marseillaise folgte tosender Applaus. Zu den Politikern, die den fast zweistündigen Marsch durch die Straßen der Hauptstadt eröffneten, gehörten die beiden Parlamentspräsidenten und Initiatoren der Kundgebung, Yaël Braun-Pivet (Nationalversammlung) und Gérard Larcher (Senat), sowie Premierministerin Elisabeth Borne, die Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande und der Präsident des …

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  • Antisemitismus: Emmanuel Macron empfängt am Montagmorgen Vertreter aller Religionen im Élysée-Palast

    Antisemitismus: Emmanuel Macron empfängt am Montagmorgen Vertreter aller Religionen im Élysée-Palast

    Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt am Montagmorgen Repräsentanten aller in Frankreich vertretenen Religionen im Élysée-Palast. Am Tag nach den landesweiten Demonstrationen gegen Antisemitismus empfängt Staatspräsident Emmanuel Macron am Montagmorgen Vertreter der verschiedenen in Frankreich vertretenen Religionen im Élysée-Palast. „Im Anschluss an seinen Aufruf zur Einheit der Nation und zur Brüderlichkeit in seinem Brief an die Franzosen wird der Präsident der Republik die Vertreter der Religionen heute (Montag) um 9.30 Uhr im Élysée-Palast empfangen“, hieß es in einer Erklärung. Mehr als 180.000 Menschen partizipierten am Sonntag in Paris und Zehntausende in ganz Frankreich am „großen Marsch“ gegen Antisemitismus, an dem auch ein Großteil der politischen Klasse teilnahm. Jedoch war weder Emmanuel Macron noch die radikale linke Opposition bei den Demonstrationen anwesend. In einem offenen Brief an die Franzosen, der am Samstagabend von der Zeitung Le Parisien veröffen…

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