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  • Staatshilfe: Emmanuel Macron kündigt 50 Millionen Euro für die Geschädigten im Pas-de-Calais an

    Staatshilfe: Emmanuel Macron kündigt 50 Millionen Euro für die Geschädigten im Pas-de-Calais an

    Außerdem soll ein Unterstützungsfonds für Landwirte eingerichtet werden. Bei seiner Reise in die mit Hochwasser und Überschwemmungen konfrontierte Region Pas-de-Calais versprach Emmanuel Macron am Dienstag, dem 14. November, eine Hilfe in Höhe von 50 Millionen Euro, um den Gebietskörperschaften „auf außergewöhnliche Weise“ bei der Bewältigung der nötigsten Ausgaben zu helfen. Ein weiterer „außergewöhnlicher Unterstützungsfonds“ für Landwirte, auch für die von den Stürmen betroffenen Landwirte in der Bretagne und der Normandie, soll ebenfalls aufgelegt werden. Dieser wird es ermöglichen, den Investitionsbedarf und die entstandenen Verluste zu finanzieren.

    Darüber hinaus kündigte der französische Präsident an, dass ab Dienstagnachmittag, dem 14. November, 214 Gemeinden im Pas-de-Calais, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatten, und etwa 30 im benachbarten Departement Nord als Katastrophengebiete eingestuft werden. Nach Angab…

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  • Wellenenergie: Das Institut Ifremer testet im Finistère mit der Kraft der Wellen Strom zu erzeugen

    Wellenenergie: Das Institut Ifremer testet im Finistère mit der Kraft der Wellen Strom zu erzeugen

    Bisher gibt es nur Pilot- und Testeinrichtungen, aber die weltweite Vermarktung dieser neuen Wellenenergie-Generatoren könnte bis 2025 erfolgen.

    Wie kann man die Energie der Wellen nutzen, um Licht zu erzeugen oder zu heizen? Um diese Herausforderung zu meistern, testet das französische Institut Ifremer derzeit im Finistère ein neues System zur Stromerzeugung aus Wellenkraft.

    Seit einem Monat schwimmt ein seltsamer gelber Zylinder von 3,50 m Länge auf dem Testgelände des Ifremer in Saint-Anne du Portzic am Eingang der Reede von Brest in den Wellen. Er ist mit zwei Ankern am Grund befestigt. Mit dem großen gelben Zylinder lässt sich durch die Kraft der Wellen Strom erzeugen. Entwickelt wurde er von dem Start-up-Unternehmen Seaturns aus Bordeaux. Das Prinzip ist einfach: Der Zylinder wird durch die Wellen zum Schwingen gebracht, wodurch ein Luftstrom im Inneren des Gehäuses erzeugt wird, der eine Turbine antreibt, die wiederum Strom erzeugt.

    Das endgültige Modell wird viermal so groß sein wie dieser Prototyp, und zehn Zylinder, die auf offener See nebeneinander angedockt sind, könnten so viel Strom erzeugen, wie eine durchschnittliche Windkraftanlage produziert – genug, um 100 Wohnungen mit Strom und Heizung zu versorgen.

    Gigantisches Potenzial auf der ganzen Welt
    Das System wurde bereits in kleinem Maßstab in Teichen getestet, aber hier, an der Atlantikküste, geht es darum, die Robustheit des Systems unter realen Bedingungen zu testen, wo die Wellen unregelmäßiger sind als in einem Teich. Der Prototyp hat übrigens vor zwei Wochen den Test des Sturms Ciaran bestanden, bei dem er drei Meter hohen Wellen und Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h standhalten musste. Bei dem derzeitigen Test geht es auch darum, die Korrosionsbeständigkeit des Gehäuses zu überprüfen und festzustellen, ob Algen, die sich an das System haften, dessen Leistung beeinträchtigen können. Der Test vor der Küste von Brest soll 10 Monate dauern und die Energieerzeugungskästen anschließend bis 2025 auf den Markt kommen.

    Bisher gibt es zwar weltweit Pilotfarmen, aber noch keine groß angelegte Kommerzialisierung der Wellenenergie. Dabei ist die weltweit vorhandene und leicht erreichbare Ressource absolut gigantisch, sagt das Ifremer. Die Wellenenergie könnte in Nordeuropa, an der Atlantikküste, vor den Küsten der USA und Kanadas, in Australien, Neuseeland, Südafrika und natürlich an den Süd- West- und Nordküsten Frankreichs genutzt werden.

    Es ist ein System, das billige Energie auf abgelegene Inseln liefern könnte, oder auch Meerwasserentsalzungsanlagen an den Küsten versorgen könnte. Laut dem Weltenergierat könnte die Kraft der Wellen potenziell immerhin 10 % des weltweiten Strombedarfs decken.

  • Paris: Mann erstochen in seiner Wohnung aufgefunden – Ehefrau in Polizeigewahrsam

    Paris: Mann erstochen in seiner Wohnung aufgefunden – Ehefrau in Polizeigewahrsam

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen war es in ihrer Pariser Wohnung zu einem heftigen Ehestreit gekommen. Die verdächtige Frau wurde wegen des Verdachts auf „vorsätzliche Tötung eines Ehepartners“ in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann ist am Sonntagabend in Paris gestorben, nachdem er in einer Wohnung im 19. Arrondissement einen Messerstich erlitten hatte, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag, dem 13. November, mitteilte. Seine Lebensgefährtin wird verdächtigt, den tödlichen Stich ausgeführt zu haben.

    Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es in der Pariser Wohnung des Paares zu einem heftigen Streit gekommen war. Diese Information wurde von der Pariser Staatsanwaltschaft gegenüber dem Sender Franceinfo bestätigt. Die beschuldigte Frau – etwa 50 Jahre alt – wird verdächtigt, ihren Partner mit einem Messer in die Brust gestochen zu haben.

    Das Opfer ist trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen gegen 22 Uhr noch vor Ort gestorben. In der Nähe der Leiche wurde ein blutiges Messer gefunden. Die Hauptverdächtige wurde wegen „vorsätzlicher Tötung eines Ehepartners“ in Polizeigewahrsam genommen, so die Staatsanwaltschaft. Sie wurde zunächst zu Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht, um festzustellen, ob sie zum Zeitpunkt der Tat unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.

  • Umweltverschmutzung durch Werbung: Unter den 4 am wenigsten schönen Orten Frankreichs ist auch Paris!

    Umweltverschmutzung durch Werbung: Unter den 4 am wenigsten schönen Orten Frankreichs ist auch Paris!

    Der Verein Paysages de France, der sich seit vielen Jahren für den Landschaftsschutz und gegen den Missbrauch von Werbetafeln einsetzt, hat seine Bestenliste 2023 für den „Prix de la France moche“ (Preis des hässlichen Frankreichs) bekannt gegeben.

    Das ist ein Preis, auf den manche Gemeinden gerne verzichten würden. Jedes Jahr veröffentlicht die Vereinigung Paysages de France die Liste der hässlichsten Orte Frankreichs. Es handelt sich dabei nicht um eine Rangliste der schönsten und der hässlichsten Städte. Der Umweltverband, der gegen die visuelle Verschmutzung kämpft, zeichnet jedes Jahr besonders hässliche Orte aus, die von seinen Mitgliedern entdeckt wurden.

    Paysages de France wählte dieses Jahr die Einfahrt in die Stadt Honfleur im Département Calvados als einen der hässlichsten Orte in Frankreich aus. Dort sieht man Schilder, Fahnen und Planen – und sonst eigentlich nichts mehr. Viele Städte in Frankreich verzeichnen eine inflationäre Zunahme von Werbetafeln an ihren Ortseingängen.

    https://www.paysagesdefrance.org/actualites/306/prix-de-la-france-moche-2023-le-palmares/

    In der Einkaufszone Pré-Doué in Chavelot in den Vogesen ist die Situation nicht viel besser. Mit einer Aneinanderreihung von Geschäften und Schildern „grenzt die Aufstellung von Bannern an Missbrauch“, kommentiert die Vereinigung.

    Foto: Paysages de France

    Auch das Vorhandensein historischer Denkmäler ist nicht immer gleichbedeutend mit einer unberührten Landschaft. Paysages de France prangert etwa eine lange Reihe von Begrenzungspfosten auf der Straße an, die an einem Feld von uralten Menhir-Steinen in Carnac im Morbihan entlangführt.

    Foto: Paysages de France

    Auch Paris entgeht dem scharfen Blick der Umweltschutzorganisation nicht. Sie prangert die visuelle Verschmutzung der Place des Vosges in Paris an, wo während der Bauarbeiten an historischen Gebäuden riesige Werbeplanen angebracht wurden.

    Foto: Paysages de France

    Paysages de France weist darauf hin, dass jeder Bürgermeister gegen diese Auswüchse vorgehen kann, indem er eine lokale Werbeordnung einführt oder ändert oder seine Polizeigewalt nutzt, um die Einhaltung des Umweltgesetzbuchs durchzusetzen. „Man darf sich nicht an die Hässlichkeit gewöhnen“, meint Paysages de France.

  • Halbnackte Leiche in der Nähe von Perpignan gefunden: Was über den grausigen Fund bekannt ist

    Halbnackte Leiche in der Nähe von Perpignan gefunden: Was über den grausigen Fund bekannt ist

    Am vergangenen Samstag, dem 11. November, wurde in der Nähe von Perpignan die halb entblößte Leiche eines Mannes gefunden.

    Am Samstag, dem 11. November, wurde in einer Gemeinde im Département Pyrénées-Orientales der leblose Körper eines Mannes entdeckt.

    Der grausige Fund wurde am frühen Morgen von einer Anwohnerin gemacht, die ihren Hund in der kleinen Gemeinde Espira-de-l’Agly ausführte. Auf der Straße lag der Körper eines teilweise nackten Mannes, der von Schlägen gezeichnet war und auch Spuren einer Strangulation aufwies.

    Die am Körper des Opfers festgestellten Verletzungen veranlasste die Gendarmerie dazu, von einem Tötungsdelikt auszugehen.

    Nach Feststellung der Identität des Opfers ist klar, dass der Mann 25 Jahre alt und nicht in der Gemeinde Espira-de-l’Agly wohnhaft war. Außerdem war er den Polizei- und Gendarmeriediensten wegen verschiedener Straftaten bereits bekannt und war wohl bereits wegen Verkehrsdelikten und schwerer Gewalttaten verurteilt worden, berichtet die Zeitung L’Indépendant.

    Am Dienstag, den 14. November, soll eine Autopsie durchgeführt werden, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

    Im Rahmen der wegen Mordes eingeleiteten Ermittlungen wurde laut Staatsanwaltschaft am Samstag eine 25-jährige Person in Polizeigewahrsam genommen und am Montag ein 31 Jahre alter Mann verhaftet.

  • Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique: Armut in Frankreich verschärft sich – insbesondere für Frauen

    Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique: Armut in Frankreich verschärft sich – insbesondere für Frauen

    Das mittlere Einkommen der Menschen, die der Verein betreut, lag im Jahr 2022 bei 538 Euro pro Monat, was einem Tagesbudget von 18 Euro für einen Haushalt entspricht.

    Eine alarmierende Situation. Die Armut in Frankreich verschärft sich und Frauen und Kinder sind besonders gefährdet, warnt die Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique in ihrem Jahresbericht, der am Dienstag, dem 14. November veröffentlicht wurde. Das Medianeinkommen der von der Organisation betreuten Personen lag im Jahr 2022 bei 538 Euro pro Monat. Die Katholische Nothilfe hat für ihre Studie die die Daten von 49.250 Personen und Haushalten analysiert, die ihr von ihren Begünstigten übermittelt wurden.

    Dieser Betrag entspricht einem Tagesbudget von 18 Euro, um alle Bedürfnisse des jeweiligen Haushalts zu decken. Und dieser Betrag entspricht weniger als der Hälfte der Armutsgrenze, die von der Organisation für das Jahr 2022 auf 1.211 Euro geschätzt wurde. Vor allem die Inflation, die sich besonders auf die Lebensmittel- und Energiepreise ausgewirkt hat, bedeutete für viele Menschen einen Einkommensrückgang um 7,6 %.

    Zur Bekämpfung der Armut empfiehlt die katholische Organisation insbesondere, die sozialen Mindestbeträge an den Mindestlohn zu koppeln und die Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen zu verhindern, indem die sozialen Dienste zugänglicher gemacht werden.

    Prekäre Situation von Frauen nimmt zu
    Laut dem Jahresbericht hat Secours Catholique im vergangenen Jahr in Frankreich eine Million Menschen betreut, die verschiedene Dienstleistungen wie Lebensmittelhilfe oder soziale Begleitung in Anspruch genommen haben. Unter diesen Personen sind Haushalte mit nur einem Erwachsenen überrepräsentiert (75%). Es handelt sich vor allem um alleinerziehende Mütter (25,7 %) und alleinstehende Frauen (20,9 %).

    Viele von ihnen klopfen nach einer Trennung oder Scheidung an die Tür der Organisation. Frauen litten stärker unter der Last von Trennungen in der Ehe und übernähmen allzu oft allein die Verantwortung für die Kinder, so der Verein. Die Armut von Frauen in Frankreich hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen, während bis Anfang der 2000er Jahre Männer und Frauen gleichermaßen von Armut betroffen waren, stellt Secours Catholique fest. Frauen machen heute 57,5 % der bedürftigen Menschen aus, mit denen die Organisation zu tun hat, gegenüber 52,6 % im Jahr 1999.

  • Paris: Verfolgungsjagd mit der Polizei fordert einen Toten und zwei Schwerverletzte

    Paris: Verfolgungsjagd mit der Polizei fordert einen Toten und zwei Schwerverletzte

    Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei kam in der Nacht von Montag auf Dienstag in Paris ein Mensch ums Leben.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in Paris eine Person getötet und zwei weitere schwer verletzt, als ein Auto von einem Polizeifahrzeug verfolgt wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 23.45 Uhr auf dem Boulevard Mortier im 20. Arrondissement der französischen Hauptstadt.

    Das Fahrzeug der drei flüchtenden Autofahrer sei gegen Stadtmobiliar gefahren, heißt es. Die genauen Umstände des Unfalls sind jedoch noch nicht bekannt. Die Pariser Polizeipräfektur und die Pariser Staatsanwaltschaft gaben bisher nichts Weiteres bekannt.

    Eine Person starb noch am Unfallort und die beiden anderen wurden „in ernstem Zustand“ in ein Krankenhaus gebracht.

    Was war passiert?
    Laut einer Pressemeldung der ereignete sich der Vorfall kurz vor Mitternacht im 20. Arrondissement von Paris, was auch die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte.

    Aus Polizeikreisen hieß es, dass gegen 23.35 Uhr eine Besatzung der Brigade Anti-Criminalité (BAC) aus Seine-Saint-Denis feststellte, dass ein mit vier Personen besetztes Fahrzeug – die Staatsanwaltschaft sprach von drei Personen – eine gefährliche Fahrweise an den Tag legte und mit sehr hoher Geschwindigkeit auf dem Boulevard périphérique, der Umgehungsautobahn von Paris, fuhr.

    Die Polizisten nahmen daraufhin die Verfolgung auf, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Fahrer flüchtete jedoch mit hoher Geschwindigkeit, um sich der Polizeikontrolle zu entziehen.

    Das Auto verließ den Boulevard Périphérique und um 23:45 Uhr stellten die Polizisten fest, dass es gegen einen Baum an der Ausfahrt Porte de Bagnolet geprallt war.
    Einer der Passagiere auf dem Rücksitz des Fahrzeugs starb bei dem Unfall. Er war 25 Jahre alt, so die Staatsanwaltschaft. Sein Tod wurde kurz nach Mitternacht festgestellt.

    Der Fahrer ist 21 Jahre alt. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Sein Führerschein „wurde von der Präfektur im Juli 2023 für 4 Monate und 15 Tage administrativ ausgesetzt. Er ist der Justiz ansonsten nicht bekannt“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    Ein dritter Passagier, der sich auf dem Beifahrersitz des Fahrzeugs befand, wurde ebenfalls in einem ernsten, aber nicht lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus gebracht.

    Aus Polizeikreisen war zunächst von einem vierten Passagier die Rede, der „geflüchtet“ sei, doch die Staatsanwaltschaft geht nicht davon aus, dass eine vierte Person an Bord des Fahrzeugs gewesen sei.

    Die eingeleiteten Ermittlungen betreffen die Straftatbestände der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und der Befehlsverweigerung.

  • Camembertschachteln bald verboten? EU-Regelung beunruhigt französische Käseproduzenten

    Camembertschachteln bald verboten? EU-Regelung beunruhigt französische Käseproduzenten

    Eine EU-Verordnung zielt darauf ab, den Verkauf der typischen runden Holzschachteln, die als Verpackung für Camemberts verwendet werden, zu verbieten. Die französischen Käseproduzenten sind besorgt. Die neue Regelung könnte in Frankreich für viel Gesprächsstoff sorgen und den Zorn vieler französischer Produzenten hervorrufen. Eine EU-Verordnung, die derzeit geprüft wird, sieht vor, die kleinen Holzkisten, in denen seit jeher französische Camemberts verpackt werden, bis 2030 zu verbieten. Nach den EU-Vorschriften dürfen diese Holzbehälter – ein wichtiger Teil des traditionellen „Kulturerbes“ vieler Camembert-Hersteller – bals nicht mehr verwendet werden. Die Maßnahme, falls sie umgesetzt wird, beunruhigt auf jeden Fall die Hersteller, die sich seit jeher mit Problemen im Zusammenhang mit Rohmilch beschäftigen müssen. „Wir wissen, dass unsere Pappelholzkisten die organoleptischen Eigenschaften unseres Käses schützen“, sagt Emilie Fléchard, Präsidentin der Käserei Gillot, gegenüber unsere…

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  • Marseille: Wieder wurde ein Mann auf offener Straße erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann auf offener Straße erschossen

    Dieser neue Mord geschieht weniger als 48 Stunden nach einer Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, bei der zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt wurden.

    Ein Mann wurde am Montagabend im Stadtviertel Cité de la Bricarde im 15. Arrondissement von Marseille erschossen, wie der Sender France Bleu Provence berichtet. Die Tat ereignete sich gegen 21.30 Uhr, als sich das Opfer in der Nähe einer Drogenverkaufsstelle aufhielt.

    Der Mann wurde von einer Person beschossen, wie eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender France Bleu Provence berichtete. Das Opfer wurde von zwei Treffern im Brustkorb und einem weiteren im rechten Arm tödlich getroffen. Auf dem Boden wurden etwa zehn Patronenhülsen aus einer 9-mm-Waffe gefunden.

    Dieser neue Mord geschah weniger als 48 Stunden nach einer anderen tödlichen Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, bei der zwei Menschen auf dem Parkplatz eines McDonald’s-Restaurants im 16. Arrondissement.

  • Verbrauch 2023 sprunghaft angestiegen: Warum kaufen Franzosen immer mehr Eier?

    Verbrauch 2023 sprunghaft angestiegen: Warum kaufen Franzosen immer mehr Eier?

    Prognosen zufolge wird der Gesamtverbrauch an Eiern pro Kopf in Frankreich im Jahr 2023 die Rekordzahl von 229 erreichen, das sind neun Eier pro Kopf mehr als im Jahr 2022.

    Die Franzosen haben noch nie so viele Eier gegessen wie im Jahr 2023. In den ersten sieben Monaten des Jahres (Januar-Juli) ist der Verkauf von Eiern aus allen Haltungsformen laut einer Studie des Institut Technique Agricole um fast 4 Prozent in die Höhe geschnellt, berichtete der Sender France Inter am Freitag, dem 6. Oktober.

    Prognosen zufolge wird der Gesamtverbrauch an Eiern pro Kopf in Frankreich im Jahr 2023 die Rekordzahl von 229 erreichen, das sind neun Eier pro Kopf mehr als im Jahr 2022. In Zeiten der Inflation, die in Frankreich im Monat September 4,9% betrug, achten die Verbraucher außerdem zunehmend auf den Preis und immer weniger auf die Art der Tierhaltung. Laut der Studie des Institut Technique Agricole ist der Preis für 13% der Befragten das wichtigste Kriterium für die Wahl eines Eies, was einem Anstieg von 6% im Vergleich zum Jahr 2021 entspricht.

    „Das Ei ist ein Anti-Krisen-Produkt und bleibt das billigste tierische Protein, das in unseren Geschäften verkauft wird“, sagte Franck Darteil, Vertreter der Einzelhändler in der Branchenorganisation „Interprofession des œufs de France“, gegenüber dem Sender France Inter. Die französischen Verbraucher kaufen immer häufiger weniger Fleisch oder Fisch und dafür mehr Eier. Dies gilt umso mehr, als die Preise für französische Eier zur Zeit sinken, ohne jedoch auf das Niveau vor dem Inflationsbeginn zurückzukehren, so die Branche. Die Produktionskosten für Eier seien bis 2022 um 25 % in die Höhe geschnellt und tendierten nun zu einer Stabilisierung.

    Ein Rückgang von 7% bei den Verkäufen von Bio-Eiern.
    Darüber hinaus wenden sich einige Verbraucher von teureren Bio-Eiern ab. „Wir stellen einen Rückgang der Verkäufe im Bio-Segment um etwa 7 % fest. Das Preiskriterium wird auch hier zum Kaufkriterium“, erklärte Loïc Coulombel, Präsident des nationalen Verbands der Eierindustrie, auf France Inter. Der Branchenverband stellt fest, dass im Zeitraum Januar-Juli 2023 der Verkauf von Eiern aus Bodenhaltung um 17,5 %, von Eiern aus Freilandhaltung um 18 % und von Eiern aus dem Premium-Segment (Label Rouge) um 8,8 % im Vergleich zum Zeitraum Januar-Juli 2022 zugenommen hat.

    „Für uns als Erzeuger ist es nicht einfach, dem zu folgen. Wir sahen einen Wachstumstrend beim Verbrauch von Bio-Eiern und jetzt ist dies eher rückläufig. Es ist nicht einfach, unseren Bestand an Hühnerställen anzupassen, um den Wünschen der Verbraucher zu entsprechen“, meint Yves-Marie Beaudet, Vorsitzender des Comité National pour la Promotion de l’Œuf (Nationales Komitee für die Förderung von Eiern).

    Die Branche hat mit Eiern aus der Hühnerhaltung in Käfigen so gut wie abgeschlossen. Weniger als eine von vier Hennen wird in Frankreich noch in Käfigen gehalten, während es 2020 noch 44 % waren. Dieser Trend ist nach Angaben des Sektors weniger auf die Nachfrage der Verbraucher zurückzuführen, sondern vielmehr auf die schrittweise Ablehnung der Käfighaltung durch die Handelsketten. Bis 2025 sollen in Frankreich praktisch keine Eier aus Käfighaltung mehr in den Regalen stehen.