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  • Macron: Zur Vermeidung einer Ausweitung des Konflikts muß man ärmeren Ländern im Nahen Osten helfen

    Macron: Zur Vermeidung einer Ausweitung des Konflikts muß man ärmeren Ländern im Nahen Osten helfen

    Der französische Staatschef äußerte sich am zweiten Tag des Pariser Friedensforums zur Angst Jordaniens vor einem Massenzustrom palästinensischer Flüchtlinge. Wird sein Appell gehört werden? Die „verwundbaren“ Länder im Nahen Osten müssen mehr internationale Finanzhilfe erhalten, damit sie nicht in den Konflikt zwischen Israel und der Hamas hineingezogen werden, betonte Emmanuel Macron am Freitag, dem 10. November, auf dem Pariser Friedensforum. „Alles ist miteinander verbunden“, sagte der französische Präsident, der den ersten Runden Tisch des Forums leitete. „Heute haben wir sehr verwundbare Länder, die, wenn wir ihnen nicht durch internationale Solidarität helfen, von dem Konflikt, der im Nahen Osten im Gange ist, mitgerissen werden“, sagte Macron. „Die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds, insbesondere für Jordanien und Ägypten im Zusammenhang mit dem Konflikt ist absolut entscheidend“, fügte er hinzu. Der IWF hatte am Donnerstag eine Vereinbarung über eine Hilfe in Höhe…

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  • 11. Sept. 1968: Wurde Absturz des Flugs Ajaccio-Nizza durch Rakete des französischen Militärs verursacht?

    11. Sept. 1968: Wurde Absturz des Flugs Ajaccio-Nizza durch Rakete des französischen Militärs verursacht?

    Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem bisher unerklärlichen Absturz des Flugs Ajaccio-Nizza hat die Sendung „Affaires sensibles“ die Ermittlungen wieder aufgenommen. Und immer wieder taucht die heikle Frage auf: Könnte eine von einer französischen Militärfregatte abgefeuerte Rakete die Caravelle der Air France getroffen haben?

    Es ist der neueste Versuch, endlich das Geheimnis des Absturzes einer Caravelle auf dem Weg von Ajaccio nach Nizza am 11. September 1968 zu lüften: eine Kollision mit einer Rakete…

    War es ein „Fehler“ des französischen Militärs? Es steht fest, dass das Flugzeug gegen 10.30 Uhr, als es seinen Sinkflug eingeleitet hatte, an einem Gebiet entlang flog, in dem sich ein Kriegsschiff befand. Es handelte sich um die Suffren, eine 158 Meter lange Fregatte, die zum Abfeuern von U-Boot-Torpedos und Masurca-Raketen ausgerüstet ist. Hat dieses für die französische Marine strategisch wichtige Schiff eine Rakete abgefeuert, die die Caravelle getroffen hat?

    Eine Zeugenaussage widerspricht der offiziellen Version der französischen Armee.
    Die Armee hat stets behauptet, dass die Suffren am 11. September 1968 mit ihrer fast 350 Mann starken Besatzung in Toulon am Kai gelegen sei. Ist dies wirklich wahr? Für ihre Untersuchung, die in der Sendung „Affaires sensibles“ auf dem Sender France 2 zu sehen ist, haben die Journalisten einen entscheidenden Zeugen ausfindig gemacht, der, obwohl seit 2014 eine gerichtliche Untersuchung läuft, nie von offizieller Seite angehört wurde.

    Jean-François de Saint-Périer ging im Mai 1968 als Wehrpflichtiger an Bord der Suffren. An jenem 11. September befand er sich im Laderaum bei der U-Boot-Kontrolle. Und seine Erinnerungen unterscheiden sich radikal von der offiziellen Version der Armee…

    „Ich bestätige: Wir waren an diesem Tag nicht im Kai. Wir waren seit mindestens einer Woche auf dem offenen Meer. Und, wir haben eine Rakete abgefeuert, und zwar vor dem Absturz! Wir haben sie in diesem Moment abgefeuert! Das kann ich kategorisch sagen: Ich war dort. Ich war dort und ich konnte sie wegfliegen hören“. Das sagt Jean-François de Saint-Périer, ehemaliger Matrose auf der „Suffren“ in der Sendung „Sensible Affären“.

    Der ehemalige Seemann behauptet, dass ihnen „eine Viertelstunde, zehn Minuten später gesagt wurde: ‚Wir fahren zum Ort des Geschehens, weil eine Caravelle abgestürzt ist. Wir müssen an den Ort des Geschehens fahren, weil wir eventuell Überlebende oder Trümmerteile bergen müssen’…“.

    Ein weiteres beunruhigendes Element bietet das Logbuch der Fregatte, das nicht als geheimes Verteidigungsdokument eingestuft ist. Der Journalist Tristan Waleckx fand es 2008 in den Archiven von Toulon und stellte überrascht fest, dass beim Datum des 11. Septembers die Hälfte der Seite fehlte… Warum sollte ausgerechnet diese Seite herausgerissen worden sein? Mathieu Paoli, dem Vorsitzenden des Vereins, der die Familien der Opfer vertritt, wurde erklärt, dass Kaffee darauf verschüttet worden sei…

    Im Laufe der Jahre haben solche Elemente die Familien, die an einen militärischen „Fehler“ glauben, in ihrer Überzeugung bestärkt. Dennoch bleibt es bis heute ein Rätsel, warum das Flugzeug wenige Minuten vor der Landung mit 95 Personen an Bord abstürzte…

    Die Wiederholungen der Infomagazine von France Télévisions sind auf der Website von Franceinfo und seiner mobilen Anwendung (iOS & Android) unter der Rubrik „Magazines“ verfügbar.

  • Zeremonien zum 11. November: zum ersten Mal wird es eine öffentliche Mahnwache in Paris geben

    Zeremonien zum 11. November: zum ersten Mal wird es eine öffentliche Mahnwache in Paris geben

    Diese Mahnwache, die für alle offen ist, findet am Abend des 11. November um 18:30 Uhr statt, dem Zeitpunkt, an dem die Flamme 1923 am Grabmal des unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen in Paris zum ersten Mal entzündet wurde. In diesem Jahr wird es zum ersten Mal eine „patriotische Mahnwache“ bei den Gedenkfeiern zum 11. November geben, wie Franceinfo unter Berufung auf den Elysée-Palast meldete. Diese neuartige Mahnwache wurde angesetzt, weil es sich um den 100. Jahrestag der ersten Entzündung der Flamme des Gedenkens am Grab des unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen in Paris handelt. Diese „patriotische und volkstümliche“ Mahnwache findet am Abend um 18.30 Uhr statt, dem Zeitpunkt, an dem die Flamme 1923 zum ersten Mal entzündet wurde. Die Mahnwache „mit Ton und Licht auf dem Triumphbogen“ wird etwa 45 Minuten dauern und ist für alle offen. Der Élysée-Palast gab bekannt, dass auch die offiziellen Fahnenträger anwesend sein werden. Ausserdem wird Präsident Emmanuel Macron …

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  • Davidsterne in Paris: Kam der Auftrag für die antisemitischen Schmierereien aus Russland?

    Davidsterne in Paris: Kam der Auftrag für die antisemitischen Schmierereien aus Russland?

    Ende Oktober wurden etwa 200 Davidsterne mit Hilfe von Schablonen an Hauswände in Paris gesprüht, was in ganz Frankreich für Aufregung und Besorgnis sorgte. Die nach der Verhaftung mehrerer moldawischer Sprayer eingeleiteten Ermittlungen führten auf eine Spur zu Anatoli Prizenko, einem pro-russischen moldawischen Geschäftsmann, der als Auftraggeber in Frage kommen könnte.

    Fast zwei Wochen nach Entdeckung der antisemitischen Tags, die den Davidstern auf den Mauern von Paris zeigen, schreiten die Ermittlungen voran und führen zu dem mutmaßlichen Auftraggeber: einem Geschäftsmann moldawischer Herkunft.

    Die Polizei konnte eine Verbindung zwischen den Sprayern, die verhaftet worden waren, weil sie blaue Davidsterne auf Pariser Gebäude gesprüht hatten, und Anatoli Prizenko, einem 50-jährigen moldawischen Geschäftsmann, herstellen, wie der Sender Europe 1 berichtete. Anatoli Prizenko ist ein ehemaliger enger Vertrauter der Partei der Sozialisten der Republik Moldau (PSRM), einer Organisation, die als euroskeptisch und pro-russisch gilt.

    Wie die Zeitung Libération berichtet, war es die Untersuchung der Telefonliste eines moldauischen Paares, eines Mannes und einer Frau im Alter von 29 und 33 Jahren, die es den Ermittlern, wie es eine Justizquelle ausdrückte, ermöglichte, eine „dritte Person mit Sitz im Ausland“ ausfindig zu machen. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle handele es sich hierbei um eine durchaus ernstzunehmende Spur.

    „Die Aktion war nicht darauf ausgerichtet, irgendjemanden zu beleidigen oder seine Gefühle negativ zu verletzen, und schon gar nicht, ihn zu ängstigen. Sie war friedlich. Außerdem wurden die Sterne mit einer speziellen, abwaschbaren Farbe gesprüht, was eine Beschädigung von Eigentum ausschließt. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge und des Antisemitismus in Europa diente die Aktion einzig und allein dem Zweck, die Juden in Europa zu inspirieren und zu unterstützen und sie an die Geschichte des jüdischen Volkes zu erinnern. Und möge Gott sie immer beschützen!“, verteidigte sich Anatoli Prizenko gegenüber der Zeitung Libération, ohne jedoch zu erklären, warum er bis zu diesem Zeitpunkt geschwiegen hatte, während ganz Frankreich über die verborgenen Motive dieser Tags spekulierte. Bisher jedenfalls gibt es in den Aktivitäten des Geschäftsmannes aus Moldavien keinerlei Hinweise auf eine Unterstützung der jüdischen Gemeinden.

    Für Anatoli Prizenko liegt das Missverständnis bei den französischen Politikern, die „eine Welle der Angst und Panik in der Gesellschaft ausgelöst“ haben, indem sie die Situation „nicht „missverstanden haben“. Er rief die Juden dazu auf, keine Angst zu haben und „einen Akt des Glaubens“ zu vollziehen, indem sie selbst dieses Symbol an ihrem „Haus, ihrem Geschäft und ihrem Auto“ anbringen.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Schulen und Kindergärten in 200 Orten bis Sonntag geschlossen

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Schulen und Kindergärten in 200 Orten bis Sonntag geschlossen

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin warnte am Donnerstag vor weiteren starken Regenfällen und weiterem Anstieg der Wasserstände.

    Die für das Departement Pas-de-Calais vorhergesagten neuen Regenfälle und Überschwemmungen beunruhigen die Menschen. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Donnerstag, dem 9. November, die Schließung von Schulen und Kindergärten in 200 Gemeinden des Pas-de-Calais bis mindestens Sonntag an. Zuvor waren bereits bisher waren es 74 Schulen geschlossen worden.

    „Wir werden sehen, ob die Schulen am Montag wieder geöffnet werden können“, sagte Gérald Darmanin aus dem Krisenzentrum des Ministeriums. Seiner Meinung nach übertreffen die derzeitigen Regenfälle und ihre Folgen alle bisherigen Prognosen.

    Alarmstufe Rot im Pas-de-Calais
    Der Innenminister rief für den Donnerstagabend und den Freitag zu größter Wachsamkeit auf. „Es ist möglich, dass die kommenden Stunden sehr angespannt sein werden, vielleicht kritischer als die, die wir in dieser Woche bereits erlebt haben“, warnte Gérald Darmanin.

    Nach tagelangen Unwettern und Überschwemmungen gilt im Departement Pas-de-Calais, in dem bereits die Alarmstufe Rot für „Hochwasser“ galt, bis Freitag 16 Uhr ebenfalls die Alarmstufe Rot für „Regen und Überschwemmung“. Météo-France warnt vor „sehr ergiebigen Niederschlägen“.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron ruft klar und deutlich zu einem Waffenstillstand auf

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron ruft klar und deutlich zu einem Waffenstillstand auf

    Der französische Staatschef kündigte am Donnerstag außerdem an, dass Frankreich seine humanitäre Hilfe für Zivilisten im Gazastreifen von 20 Millionen auf 100 Millionen Euro erhöhen werde. Emmanuel Macron forderte am Donnerstag, 9. November, bei der Eröffnung der humanitären Gaza-Konferenz in Paris in ungewohnt klaren Worten „einen Waffenstillstand“. Es ist das erste Mal seit Beginn der Militäroperation Israels in der palästinensischen Enklave, dass der französische Präsident so direkt zu einer Einstellung aller Feindseligkeiten aufruft. „In der unmittelbaren Zukunft müssen wir am Schutz der Zivilbevölkerung arbeiten. Dazu bedarf es einer sehr schnellen humanitären Pause“, sagte Emmanuel Macron in Paris. „Die Zivilisten müssen geschützt werden, das ist nicht verhandelbar, das ist eine unmittelbare Notwendigkeit“ und „eine Voraussetzung für die Wirksamkeit unseres Kampfes gegen die Terroristen“, betonte Macron in seiner Rede. Der Präsident bekräftigte jedoch auch, dass Israel „das Recht…

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  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Deich eines Nebenflusses der Canche droht zu brechen

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Deich eines Nebenflusses der Canche droht zu brechen

    Im südlichen Pas-de-Calais droht seit Mittwoch, dem 8. November, ein Damm, der sich an einem Nebenfluss der Canche befindet, zu brechen. Anwohner wurden am Mittwoch evakuiert und die Feuerwehr bereitete sich am Donnerstagnachmittag auf weitere Evakuierungen vor.

    Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Elemente. Ein Deich, der sich an einem der Nebenflüsse der Canche im südlichen Pas-de-Calais befindet, droht seit Mittwoch, dem 8. November, zu brechen. Er muss mit allen Mitteln verstärkt werden, um zu verhindern, dass noch mehr Dörfer überflutet werden. Der Fluss, für den die Alarmstufe Rot gilt, droht eine 10 Hektar große Wasserfläche über die Wohnhäuser zu ergießen.

    Ein Festsaal verwandelt sich in einen Schlafsaal
    Die Bewohner müssen schnell weg und sich in Sicherheit bringen. Einige finden Unterschlupf in einem Festsaal, der in einen Schlafsaal umgewandelt wurde. Einige Rentner, die bereits am Mittwoch evakuiert worden waren, verbrachten die Nacht dort und warteten gespannt auf jede noch so kleine Information über den Anstieg des Wassers. Eine unerträgliche Wartezeit auch für Micheline Grossier, eine evakuierte Betroffene, die seit 28 Jahren in einem Haus wohnt, das bislang von Überschwemmungen verschont geblieben war, wie der Sender France 2 berichtet. Ab Donnerstagmittag haben sich die Feuerwehrleute bereits für weitere Evakuierungen bereit gemacht.

  • Frankreich: Staatsrat stoppt Auflösung des Umwelt-Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“

    Frankreich: Staatsrat stoppt Auflösung des Umwelt-Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin hatte im März 2023 das Verbot und die Auflösung der militanten Umwelt-Gruppe eingeleitet. Der Minister hatte die Aktivisten beschuldigt, Urheber gewalttätiger Aktionen bei den Protesten gegen die riesigen Wasserstaubecken in Sainte-Soline gewesen zu sein. Nachdem die Umweltbewegung Soulèvements de la Terre im Juni vom Ministerrat aufgelöst wurde, hat der Staatsrat am Donnerstag, dem 9. November, die Aufhebung dieser Regierungsentscheidung bekannt gegeben. Innenminister Gérald Darmanin hatte am 28. März die Auflösung der radikalen Umweltbewegung eingeleitet, da er sie beschuldigt hatte, „Urheber der gewalttätigen Aktionen“ bei Protesten im März in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) gegen die dort geplanten Wasserbecken, gewesen zu sein. Die Auflösung der Aktivistengruppe, die mit der „Letzten Generation“ in Deutschland vergleichbar ist, war bereits im August in einem einstweiligen Verfügungsverfahren vom Staatsrat ausgesetzt worden und wird mit de…

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  • Antisemitismus: Rabbiner in der Pariser Metro angegriffen

    Antisemitismus: Rabbiner in der Pariser Metro angegriffen

    Ein Rabbiner wurde in einem Gang der Pariser U-Bahn angegriffen und mehrfach getreten. Der Angriff ereignete sich zwischen den Metro-Stationen La Chapelle und dem Gare du Nord. Ein Verdächtiger wurde festgenommen: Ein vermutlich in Syrien geborener 14 Jähriger.

    Ein Rabbiner wurde in der Pariser Metro Opfer eines Angriffs. Der jüdische Geistliche wurde am Mittwochmittag, dem 8. November, in einem Gang der Metro zwischen den Stationen La Chapelle und Gare du Nord zur Zielscheibe eines antisemitischen Angriffs, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Seiner eigenen Schilderung zufolge ging der Rabbiner in Richtung des Bahnhofs, als ihn eine Person in arabischer Sprache ansprach, ihm heftig in den Rücken trat und anschließend flüchtete. Der Sicherheitsdienst der RATP wurde telefonisch alarmiert. Die Bilder des Videoüberwachung der SNCF bestätigten den Angriff, wie der Nachrichtensender BFMTV weiter berichtete.

    Der Angreifer wurde kurze Zeit später von der Schutzbrigade der Eisenbahn entdeckt und festgenommen. Er behauptet, 14 Jahre alt und in Syrien geboren zu sein. Der Minderjährige war den Behörden nicht als radikalisiert bekannt. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Der Rabbiner will Anzeige erstatten.

  • Politik: Französische Parteien vor dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris gespalten

    Politik: Französische Parteien vor dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris gespalten

    Auf Aufruf der Präsidenten des Senats und der Nationalversammlung findet am Sonntag, den 12. November, in Paris ein Marsch gegen Antisemitismus statt. Die Teilnahme des extrem rechten Rassemblement National spaltet die Parteienlandschaft. Marine Le Pen und Jordan Bardella haben bekräftigt, dass sie am Sonntag, dem 12. November, an dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris teilnehmen werden. Ihre Teilnahme sorgt für Polemik bis in die Reihen der Regierung. „Meiner Meinung nach hat das Rassemblement National keinen Platz in dieser Demonstration. Allerdings ist es eine öffentliche Demonstration, an der jeder nach seinem Gewissen frei teilnehmen kann oder nicht“, sagte zum Beispiel der Regierungssprecher Olivier Véran. Die linke Partei „La France insoumise“ will ihrerseits nicht an einem Marsch teilnehmen, bei dem auch das Rassemblement National von Marine Le Pen teilnimmt. Am Mittwoch, dem 8. November, verurteilte Emmanuel Macron das Verhalten der beiden Parteien. Das Rassemblement Nationa…

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