Autor: Nachrichten

  • Gegen Antisemitismus: Tausende demonstrieren am Sonntagnachmittag in ganz Frankreich

    Gegen Antisemitismus: Tausende demonstrieren am Sonntagnachmittag in ganz Frankreich

    Der Pariser Demonstrationszug, zu dem viele prominente Politiker und Abgeordnete erwartet werden, wird sich ab 15 Uhr in Bewegung setzen. Auf Initiative der Präsidentin der Nationalversammlung Yaël Braun-Pivet und des Senatspräsidenten Gérard Larcher findet um 15 Uhr in Paris ein Marsch gegen Antisemitismus statt. Die beiden Politiker wünschten sich einen „Marsch der Bürger“.Emmanuel Macron hat sich entschieden, nicht an diesem Antisemitismus-Marsch teilzunehmen. Der Staatschef veröffentlichte statdessen am Samstagabend einen offenen Brief an die Franzosen. Darin ruft er die Franzosen und Französinnen dazu auf, sich gegen das „unerträgliche Wiederaufleben eines ungezügelten Antisemitismus“ zu wehren. In Pau haben sich bereits am Mittag über 1.000 Menschen in einem Protestmarsch gegen Antisemitismus versammelt.Die Kundgebung gegen Antisemitismus in Pau am späten Vormittag wurde von mehr als 1.000 Menschen besucht, berichtet der Sender France Bleu Béarn Bigorre . Der Bürgermeister von Pa…

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  • Schrecken in Italien: Löwe entkommt aus Zirkus und läuft mehrere Stunden lang frei in der Stadt herum

    Schrecken in Italien: Löwe entkommt aus Zirkus und läuft mehrere Stunden lang frei in der Stadt herum

    Die Bewohner der Stadt Ladispoli in Italien wurden am Samstagabend aufgefordert, in ihren Häusern bleiben. Ein Löwe war aus einem Zirkus ausgebrochen. Am späten Abend konnte er schließlich wieder eingefangen werden.

    „Ein Löwe ist aus dem Zirkus ausgebrochen“. Ich wiederhole: „Ein Löwe ist aus dem Zirkus ausgebrochen“. Das war die nicht alltägliche und erschreckende Nachricht, die der Bürgermeister von Ladispoli, einer Stadt mit 40.000 Einwohnern in Italien, am Samstag in den sozialen Netzwerken veröffentlichte. Alessandro Grando forderte seine Bürger auf, nicht aus dem Haus zu gehen.

    Die Warnmeldung war alles andere als ein Scherz. Einwohner konnten den Löwen von ihrem Fenster oder ihrem Auto aus filmen, wie er gemütlich und mit königlicher Würde durch die Straßen der Stadt spazierte.

    Am späten Samstagabend teilte Bürgermeister Alessandro Grando auf Facebook mit, dass der Löwe seine Flucht beendet habe: „Der Löwe wurde sediert und eingefangen“. Er wurde von Zirkusmitarbeitern abgeholt.

    In einem gesellschaftlichen Kontext, in dem das Halten von Wildtieren in Zirkussen stark kritisiert wird, hatte der italienische Bürgermeister klar gesagt, er habe den Besuch eines Zirkus mit Löwen in seiner Gemeinde zwar nicht genehmigt, habe aber auch nicht die Macht, dies zu verhindern.

  • „Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen“: Ein seltsames Wildschwein in Südfrankreich gesichtet

    „Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen“: Ein seltsames Wildschwein in Südfrankreich gesichtet

    Ein Naturliebhaber hat im Süden Frankreichs ein Tier fotografiert, das man noch nie zuvor gesehen hat. Es ähnelte einem Wildschwein, sah aber doch ganz anders aus…

    Daniel traute seinen Augen nicht. Der passionierte Wanderer und Tierliebhaber ist regelmäßig in der Gegend um Six-Fours im südfranzösischen Departement Var unterwegs. Eines seiner Hobbys ist es, Wärmebildkameras an Bäumen anzubringen und zwei oder drei Tage später wieder vorbeizukommen, um zu kontrollieren, welche Tiere fotografiert wurden.

    Als er am Dienstagmorgen eine seiner Kameras kontrollierte, war er verblüfft. „Ich hatte noch nie etwas Vergleichbares gesehen“, erzählt er der Zeitung Var-Matin. „Ein ganz weißer Körper, wie ein Schaf, und der Kopf ist schwarz“. Das Tier ist voluminös. Er schätzt sein Gewicht auf 80 kg. Und obwohl das Tier wie ein Wildschwein aussieht, ist sein Kopf flacher als für diese Tiere typisch.

    Neugierig geworden, sucht Daniel zuerst im Internet nach Informationen, findet aber keine Antwort. Eine Antwort gibt es schließlich bei der örtlichen Jagdgesellschaft. Bei dem Tier handelt es sich um eine Kreuzung aus einem Wildschwein und einem Chinaschwein. „Manche Privatpersonen halten Chinaschweine. Und manchmal entwischen sie“, erzählt der Vorsitzende der Jägerschaft, Hervé Fabre. Bei einer Begegnung im Wald kopulierten also ein Wildschwein und ein chinesisches Schwein miteinander und was dabei herauskam hat Daniels Kamera entdeckt.

    Bereits in der Vergangenheit haben sich Wildschweine und Hausschweine immer mal wieder fortgepflanzt. Sie werden in Frankreich als Cochonglier, Sanglochons oder Hybriden bezeichnet. Seit 1982 versucht der französische Staat dies einzuschränken, um die genetische Reinheit des Wildschweins zu erhalten.

    Mitten in der Jagdsaison hat das gekreuzte wilde Chinaschwein derzeit allerdings keine guten Karten: Während das Chinaschwein nicht getötet werden darf – es gilt als Haustier -, können die aus Kreuzungen hervorgegangenen Tiere von den Jägern abgeschossen werden.

  • Macron verurteilt in Brief an die Franzosen das „unerträgliche Wiederaufleben des Antisemitismus“

    Macron verurteilt in Brief an die Franzosen das „unerträgliche Wiederaufleben des Antisemitismus“

    Die Stellungnahme des französischen Staatschefs erfolgte am Vorabend des großen Marsches in Paris gegen den Antisemitismus. In einem offenen Brief an die Franzosen, den die Zeitung Le Parisien am Samstag, dem 11. November veröffentlichte, prangerte Präsident Emmanuel Macron am Vorabend des großen Marsches in Paris gegen Antisemitismus das „unerträgliche Wiederaufleben eines ungezügelten Antisemitismus“ an. „Ob religiös, sozial, identitätsbezogen oder rassistisch, der Antisemitismus ist immer so, wie Émile Zola ihn dargestellt hat: abscheulich“, schrieb der Präsident der Republik. Der französische Staatschef versichert, dass „ein Frankreich, in dem unsere jüdischen Mitbürger Angst haben, nicht Frankreich ist. Ein Frankreich, in dem Franzosen aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft Angst haben, ist nicht Frankreich“. Er rief dazu auf, dass das Land „vereint hinter seinen Werten, seinem Universalismus, vereint um seiner selbst willen“ bleibe und sich für Frieden und Sicherheit für all…

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  • Gran Canaria: 8 Millionen Km auf dem Tacho – seit über 35 Jahren ist dieses Taxi im Dienst

    Gran Canaria: 8 Millionen Km auf dem Tacho – seit über 35 Jahren ist dieses Taxi im Dienst

    Ein spanisches Taxi, das auf der Insel Gran Canaria unterwegs ist, hat in 35 Jahren etwa acht Millionen Kilometer zurückgelegt, was 175 Erdumrundungen entspricht.

    Es ist ein Mercedes-Benz W123 Typ Limousine, der absolut nicht in Rente gehen will. Dieses Taxi ist inzwischen eine Institution in der Stadt Maspalomas auf den spanischen Kanarischen Inseln. Aus gutem Grund: Das Auto hat seit 1988 über acht Millionen Kilometer zurückgelegt, ohne seine Insel jemals zu verlassen. Diese Strecke entspricht der neunfachen Entfernung zwischen der Erde und dem Mond.

    Wie die spanische Zeitung Telecinco berichtet, legt das achtsitzige Taxi immer noch 700 Kilometer pro Tag zurück und befördert jährlich über eine Million Fahrgäste. Es fährt dreimal am Tag zwischen dem Flughafen und dem Hafen von Maspalomas hin und her, um Touristen zu befördern.

    Der Besitzer sagt, dass das Fahrzeug einmal im Jahr inspiziert wird und dass er in 35 langen Jahren nur einmal den Motor austauschen musste. Der betagte Mercedes-Benz ist nach wie vor sehr beliebt bei seinen Fahrgästen, die ihn einem moderneren Auto vorziehen. Derzeit möchte sein Fahrer und Besitzer auch auf keinen Fall auf ein anderes Fahrzeug umsteigen. Der W123 wird also hoffentlich noch viele Jahre auf der Insel herumfahren!

  • Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierungen in Gaza auf – Netanjahu sagt nein

    Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierungen in Gaza auf – Netanjahu sagt nein

    In einem Interview mit dem britischen Fernsehen am Freitagabend hat Emmanuel Macron Israel „dringend aufgefordert, die Bombardierungen zu beenden“, bei denen Zivilisten im Gazastreifen getötet werden. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu schiebt die Schuld auf die Hamas. „Wir fordern Israel auf, aufzuhören“. Emmanuel Macron beantwortete am Freitagabend Fragen des britischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens BBC zu dem seit über einem Monat andauernden bewaffneten Konflikt zwischen Israel und der Hamas. „Wir teilen den Schmerz Israels. Und wir teilen den Wunsch, den Terrorismus loszuwerden“. Aber „de facto werden heute Zivilisten bombardiert. Diese Babys, diese Frauen, diese älteren Menschen werden bombardiert und getötet“. Dafür gibt es „keine Rechtfertigung“ und „keine Legitimität“. „Wir fordern Israel daher nachdrücklich auf, damit aufzuhören“, forderte das französische Staatsoberhaupt.

    Die „Reaktion Israels im…

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  • Neues Einwanderungsgesetz: 3.500 französische Ärzte kündigen zivilen „Ungehorsam“ an

    Neues Einwanderungsgesetz: 3.500 französische Ärzte kündigen zivilen „Ungehorsam“ an

    Zu den Unterzeichnern gehören prominente Namen wie der Notarzt Patrick Pelloux, die Vizepräsidentin des Kollegiums für Allgemeinmedizin Julie Chastang und der pädiatrische Nephrologe Rémi Salomon. Rund 3.500 angestellte und freiberufliche Ärzte, die gegen die Abschaffung der staatlichen Krankenhilfe (AME) für illegale Migranten sind, haben sich in einem Aufruf, der am Samstag, dem 11. November der Nachrichtenagentur AFP übermittelt wurde, angekündigt, solche Patienten „weiterhin kostenlos zu behandeln“, falls die Regelung von der Nationalversammlung abgeschafft werden sollte. „Ich, ein Arzt, erkläre, dass ich gemäß dem hippokratischen Eid, den ich geleistet habe, weiterhin illegale Patienten nach ihren Bedürfnissen kostenlos behandeln werde“, heißt es in der „Erklärung des Ungehorsams“. Zu den Unterzeichnern gehören der Notarzt Patrick Pelloux, Julie Chastang, Vizepräsidentin des Kollegiums für Allgemeinmedizin, und der pädiatrische Nephrologe Rémi Salomon. Der Text wurde von den Profe…

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  • Emmanuel Macron kündigt Bau eines Forschungsschiffes für die Polarmeere an

    Emmanuel Macron kündigt Bau eines Forschungsschiffes für die Polarmeere an

    Das Schiff wird den Namen des ehemaligen französischen Premierministers Michel Rocard tragen, der der erste Botschafter Frankreichs für die Pole war, wie Macron erklärte. Ein besonderes Schiff soll helfen, die Pole zu retten. Emmanuel Macron kündigte am Freitag, dem 10. November, zum Abschluss eines Gipfeltreffens über die Pole und polaren Gletscher in Paris den Bau eines französischen Schiffes als Teil der internationalen Polarforschung an, in die Frankreich bis 2030 etwa eine Milliarde Euro investieren will.

    Das Schiff, das zwischen Nouméa (Neukaledonien) und Hobart (Australien) stationiert sein wird und durch das meterdicke Eis der Polarmeere navigieren kann, wird zwischen dem Westpazifik und der Antarktis pendeln. Es wird den Namen des ehemaligen Premierministers Michel Rocard tragen, der der erste Botschafter Frankreichs für die Polregionen war, wie Emmanuel Macron erklärte. Angesichts des Zusammenbruchs der Gletscher des P…

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  • Schießerei in Marseille: 2 Tote und 3 Verletzte auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale

    Schießerei in Marseille: 2 Tote und 3 Verletzte auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale

    Erneute Schießerei in Marseille. Ein Mann und eine Frau wurden getötet und drei weitere Personen wurden verletzt. Die tödlichen Schüsse wurden auf dem Parkplatz eines McDonald’s in Marseille abgefeuert.

    Es fielen sehr viele Schüsse. Wie der Sender BFMTV Marseille berichtete, eröffnete ein Mann am Samstagabend gegen 23:00 Uhr das Feuer auf ein Auto, das auf dem Parkplatz eines McDonald’s-Restaurants in Marseille im 16. Arrondissement parkte.

    Der Fahrer des beschossenen Autos, ein 23-jähriger Mann, wurde sofort getötet. Seine Beifahrerin starb kurz nach der Tat an den Folgen ihrer Verletzungen. Drei weitere Personen, die sich ebenfalls in dem Auto befanden, wurden bei der Schießerei verletzt. Einer der Mitfahrer, der in den Brustkorb getroffen wurde, schwebt in Lebensgefahr, berichtet die Zeitung La Provence.

    Der Täter benutzte offensichtlich eine Kalaschnikow. Es wurden Patronenhülsen des Kalibers 7,62 von der Kriminalpolizei auf dem Parkplatz gefunden.

    Mindestens eine der beschossenen Personen war der Polizei bereits wegen Dealerei bekannt. Die Spur einer Schießerei vor dem Hintergrund des Drogenhandels wird derzeit von den Ermittlern bevorzugt.

    Der Täter konnte nach den tödlichen Schüssen von Tatort fliehen. Ein Fahrzeug, das vermutlich von dem oder den Schützen benutzt wurde, wurde kurz nach der Schießerei in der Nähe des Tatorts brennend aufgefunden.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: 350 Rinder auf einem Bauernhof eingeschlossen

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: 350 Rinder auf einem Bauernhof eingeschlossen

    Nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Bewohner des Dorfes sind am Freitag im Einsatz, um dem völlig hilflosen Züchter zu helfen und zu versuchen, die Tiere zu retten.

    Auf einem Bauernhof im Pas-de-Calais kommt es am Freitag, dem 10. November, zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Nicht weniger als 350 Kühe sind seit 4 Uhr morgens vom Wasser eingeschlossen. An ihrer Seite steht ein völlig hilfloser Viehzüchter. Die Tiere könnten an Unterkühlung sterben, daher versuchen einige von ihnen verzweifelt, aus dem Morast und Schlamm zu kommen, während draußen die Helfer mit Traktoren und Tankwagen versuchen, so viel Wasser wie möglich abzupumpen. Die Situation ist kritisch. Angesichts der Notlage sind seit 7 Uhr auch Feuerwehrleute im Einsatz.

    Der Bauernhof ist komplett von Wasser umschlossen. „Es ist das dritte Mal in dieser Woche, es ist katastrophal (…) Finanziell werden wir nicht wieder auf die Beine kommen“, sagt der erschöpfte der Landwirt gegenüber dem Sender France 2. Um zu helfen, tun die Einwohner, was sie können. Einer von ihnen bringt Benzin mit, um eine der Pumpen betreiben zu können. Neben dem Landwirt wartet allerdings ein ganzes Dorf auf Hilfe. Am Mittag wurden die Maßnahmen weiter verstärkt, um die 350 in den Wassermassen gefangenen Rinder zu retten – koste es, was es wolle.