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  • Fluglotsenstreik am 20. November: Ein Viertel aller Flüge in Paris-Orly und anderen Flughäfen gestrichen

    Fluglotsenstreik am 20. November: Ein Viertel aller Flüge in Paris-Orly und anderen Flughäfen gestrichen

    Auch auf den Flughäfen Toulouse-Blagnac, Bordeaux-Mérignac und Marseille-Provence ist mit Störungen zu rechnen.

    Störungen in der französischen Luftfahrt. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, am Montag, dem 20. November, in Paris-Orly, dem zweitgrößten Flughafen Frankreichs, sowie in Toulouse-Blagnac auf mindestens 25% ihrer geplanten Flüge zu verzichten, da mehrere Fluglotsengewerkschaften für diesen Tag zu einem Streik aufgerufen haben.

    Die Fluggesellschaften wurden außerdem aufgefordert, ihre Flüge in Bordeaux-Mérignac und Marseille-Provence um etwa 20 % zu reduzieren. Die Gewerkschaften wollen mit ihrem Streik gegen die Verabschiedung eines Gesetzes, das Fluglotsen dazu verpflichten soll, sich 48 Stunden vor einem Arbeitskampf individuell für streikbereit oder nicht streikbereit zu erklären.

    „Trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen ist dennoch mit Störungen und Verspätungen zu rechnen“, warnt die Generaldirektion für Zivilluftfahrt und fordert „Passagiere, die es sich leisten können, auf, ihre Reise zu verschieben und sich bei ihrer Fluggesellschaft nach dem Status ihres Fluges zu erkundigen“ oder diesen umzubuchen.

  • Enkel von General de Gaulle will die russische Staatsbürgerschaft

    Enkel von General de Gaulle will die russische Staatsbürgerschaft

    Pierre de Gaulle, der vierte Sohn von Philippe de Gaulle, dem ältesten Sohn des Generals, erklärte sich am Donnerstag bereit, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen, da er der Ansicht ist, dass Russland „große Möglichkeiten“ biete. Der direkte Nachkomme des Helden des französischen Widerstands gegen Nazi-Deutschland vertritt seit Beginn des russischen Krieges in der Ukraine offen kremlfreundliche Positionen. „Es wäre mir eine Ehre, die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten“. Der offen pro-Putin eingestellte Pierre de Gaulle, ein Enkel des ehemaligen französischen Staatschefs und Helden des französischen Widerstands gegen Nazi-Deutschland, erklärte am Donnerstag, dem 16. November, dass er die russische Staatsbürgerschaft annehmen wolle, da Russland „große Möglichkeiten“ biete. „Ja, absolut“, antwortete er am Rande eines Kulturforums in St. Petersburg im Nordwesten Russlands auf die Frage eines Journalisten nach seiner Absicht, den russischen Pass zu erwerben. Russland kämpfe „fü…

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  • Umwelt: Die Europäische Union will den Tatbestand des Ökozids in ihrem Recht verankern

    Umwelt: Die Europäische Union will den Tatbestand des Ökozids in ihrem Recht verankern

    Dies soll es ermöglichen, zum Beispiel massive Ausbringung von Pestiziden, Ölverschmutzungen oder die Zerstörung von Ökosystemen als Straftatbestände zu verurteilen, erklärt die Europaabgeordnete Marie Toussaint auf dem Sender France Inter. Die Europäische Union bereitet sich darauf vor, den Begriff des Umweltverbrechens oder des Ökozids in ihrem Recht zu verankern. Das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und der Europäische Rat treffen sich am Donnerstag, dem 16. November um 15.30 Uhr zu einem Trilog, um den Gesetzestext zu bestätigen, der am 29. März von den Europaabgeordneten einstimmig angenommen wurde, berichtet der Sender France Inter. Es wird davon ausgegangen, dass der Gesetzestext bestätigt wird, was die Staaten anschließend dazu verpflichten wird, ihn auch in ihr nationales Recht zu übernehmen. Es ist „ein revolutionäres Rechtsinstrument“, freut sich die Europaabgeordnete Marie Toussaint, die diese Initiative vorangetrieben hat. Das Europäische Parlament schlägt…

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  • Frankreich: Weltrekord im Seil-Laufen unter der Erde im Departement Pyrénées-Atlantiques aufgestellt

    Frankreich: Weltrekord im Seil-Laufen unter der Erde im Departement Pyrénées-Atlantiques aufgestellt

    Extremsportler haben in der Höhle La Verna in der Nähe von Sainte-Engrâce (Departement Pyrénées-Atlantiques) einen neuen Rekord für die längste Strecke, die auf einem Seil unter der Erde zurückgelegt wurde, aufgestellt.

    Wie Seiltänzer versuchen die „Slackliner“ auf einem 230 Meter langen Gurtband zu laufen, ohne abzustürzen. Dabei durchqueren sie die unglaubliche Kulisse von La Verna (Sainte-Engrâce, Pyrénées-Atlantiques), die als eine der größten Höhlen der Welt gilt. „Wir wollen den Weltrekord für den längsten Lauf einem Seil brechen, der je unter der Erde gelaufen wurde“, sagte Lorenzo Etchenique, Mitglied des Vereins Slackline Pays Basque, auf dem Sender France 2.

    Ein Seil 90 Meter über der Höhle
    Das Abenteuer fand am Ende eines Tunnels statt. Die Mitglieder des Vereins Slackline Baskenland haben drei Tage in der Höhle verbracht, denn zuerst musste der Gurt 90 Meter über dem Abgrund gespannt werden. Ein ziemlich mühsames und gefährliches Unterfangen: In dieser feuchten unterirdischen Umgebung sind Orientierungspunkte für die Läufer auf dem Seil sehr schwierig. Gurt, Befestigung, Knoten… alles ist doppelt vorhanden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Am letzten Tag schließlich gelang es zwei Slackline-Läufern schließlich, die Höhle zu durchqueren, ohne abzustürzen – der Rekord war gelungen.

  • Frankreich: 2022 wurden 244.000 Opfer häuslicher Gewalt gezählt – ein Anstieg von 15%

    Frankreich: 2022 wurden 244.000 Opfer häuslicher Gewalt gezählt – ein Anstieg von 15%

    Die Verbesserung der Bedingungen für die Klageeinreichung durch Opfer bei Polizei- und Gendarmeriediensten habe sich die Zahl der registrierten Opfer seit 2016 verdoppelt, meldet das französische Innenministerium.

    Rund 244.000 Opfer häuslicher Gewalt – überwiegend Frauen – wurden im Jahr 2022 von den Polizei- und Gendarmeriekomissariaten registriert, was einem Anstieg von 15% im Vergleich zu 2021 entspricht, wie das französische Innenministerium am Donnerstag, dem 16. November bekannt gab. Der Anstieg von 15% liege nahe der durchschnittlichen jährlichen Änderungsrate, die seit 2019 festgestellt wurde.

    Vor einem Hintergrund der Verbesserung der Bedingungen bei der Behandlung und Registrierung der Opfer von häuslicher Gewalt durch die Polizei- und Gendarmeriedienste habe sich die Zahl der registrierten Opfer seit 2016 verdoppelt, heißt es aus dem Innenministerium. 87% der Opfer sind Frauen und 89% der Beschuldigten sind Männer. Nur eines von vier Opfern erstattete tatsächlich Anzeige.

    Zwei Drittel der gemeldeten Gewalt sind körperlicher Art, 30% verbaler oder psychologischer Art und 5% sind Arten sexueller Gewalt. Wie schon im Jahr 2021 sind die Departements Seine-Saint-Denis, Guyana, Pas-de-Calais, Nord und La Réunion die Regionen mit den höchsten Raten an registrierten Opfern pro 1.000 Einwohner/innen im Alter von 15 bis 64 Jahren, so das Ministerium.

  • Barcelona: Die Baustelle der Sagrada Familia wird nach mehr als 140 Jahren Arbeit bald beendet sein

    Barcelona: Die Baustelle der Sagrada Familia wird nach mehr als 140 Jahren Arbeit bald beendet sein

    Seit über 140 Jahren wird an der majestätischen Sagrada Familia in Barcelona gearbeitet. Die Bauarbeiten sollen nun aber bald beendet werden und die Einweihung der Kathedrale ist für 2025 oder spätestens 2026 geplant.

    Mehr als 140 Jahre nach Baubeginn beginnt für das Meisterwerk von Antoni Gaudí eines der letzten Kapitel seiner Baugeschichte. Am Sonntagabend wurden die vier Türme der Evangelisten der Sagrada Familia zum ersten Mal beleuchtet, nachdem sie vom Erzbischof von Barcelona in einer außergewöhnlichen Feier gesegnet worden waren. „Das ist der Anfang vom Ende der Arbeiten an der Sagrada Familia. Wir haben die wichtigste Phase abgeschlossen“, erklärte der Präsident der Stiftung der Sagrada Familia, Esteve Camps, gegenüber der Zeitung La Dépêche du Midi.

    Die beiden Fassaden, die der Geburt und die der Passion Christi, sind nun fertiggestellt. Nach der Einweihung des Marienturms vor zwei Jahren und mit diesen vier Türmen jetzt, sind auch die mittleren Türme fertiggestellt. Jetzt fehlt nur noch der Turm von Jesus Christus, der größte. Er ist 172 Meter hoch und soll, wenn alles gut geht, bis Ende 2025 oder Anfang 2026 zum hundertsten Todestag von Gaudí eingeweiht werden. Der geniale und weltberühmte katalanische Architekt war 1926 gestorben, als er auf dem Weg zur Baustelle der Kirche von einer Straßenbahn überfahren wurde.

    Die Türme von St. Lukas und St. Markus, die 2022 fertiggestellt werden, und der Turm von St. Matthäus und St. Johannes, der im September letzten Jahres fertiggestellt wurde, sind jeweils 135 Meter hoch und werden von einer riesigen, 4,5 Meter hohen Statue aus weißem Stein gekrönt: einem Engel, einem Adler, einem Löwen und einem Stier. Sie werden bis zum Dreikönigsfest Anfang Januar jeden Abend beleuchtet.

    „Mein Kunde hat es nicht eilig. Gott hat alle Zeit der Welt“, sagte Antoni Gaudi damals mit einem Lächeln auf den Lippen. Doch nach 141 Jahren Bauzeit rückt die Übergabe immer näher und die Kräne werden bald verschwinden. Im Jahr 2026, wenn der imposanteste der Türme, der Turm von Jesus Christus, fertiggestellt sein wird, dann wird fast die gesamte Kathedrale Sagrada Familia, die als „Hymne an Gott“ konzipiert wurde, fertiggestellt sein. Dann muss nur noch die Fassade der Herrlichkeit, der Haupteingang, gestaltet werden, was bis spätestens 2033 geplant ist.

    Nach Ende der Covid-Pandemie und der Rückkehr der Besucher, beschleunigte die erstarkte Finanzierung durch Spenden den Bau wieder. Mit der Eröffnung der Basilika im Jahr 2010 wurde die Aufnahmekapazität deutlich erhöht und die Einweihung der Kirche durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010, die in die ganze Welt übertragen wurde, war eine großartige Werbung. „Die Menschen werden von überall her kommen, um zu sehen, was wir gemacht haben“, hatte Gaudi vorausgesagt. Er hatte sich nicht geirrt: Wer heute das meistbesuchte Bauwerk Spaniens besichtigen will, muss Tage oder sogar Wochen im Voraus buchen.

  • Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    In der Nacht vom 14. auf den 15. November gingen über dem Departement Haute-Savoie sintflutartige Regenfälle nieder. Vor allem der Fluss Arve trat über die Ufer und verursachte zahlreiche Schäden.

    Stundenlange starke Regenfälle und reißende Flüsse in der Nacht vom 14. auf den 15. November in Hochsavoyen. Der Fluss Arve trat in mehreren Gemeinden über die Ufer und überflutete zahlreiche Straßen. Die Straßenschilder sind fast verschwunden. Rundherum sind die Felder überschwemmt. Ein Rinderzüchter, der auf der Suche nach seinen Tieren ist, erkennt die Gegend kaum wieder.

    Rekorde werden gebrochen
    Auf der anderen Seite des Flusses steht ein Weiler unter Wasser. In der vergangenen Nacht mussten 30 Personen von der Feuerwehr evakuiert werden, wie auch eine Anwohnerin, die von der Geschwindigkeit des Wasseranstiegs überrascht wurde. „Als ich mich umgesehen hatte, stand das Wasser plötzlich überall“, sagt sie auf dem Sender France 2. Im Erdgeschoss des Hauses stand das Wasser bis zu 1,40 m hoch, sodass die Feuerwehrleute ein Boot einsetzen mussten. Als sich das Wasser schließlich zurückzog, blieben nur noch Schlamm und Schlick übrig. Die Rekordwasserstände der Überschwemmungen von 1968 und 2015 wurden weit übertroffen. Am Mittwochabend und Donnerstag herrscht in Hochsavoyen „nur noch“ die Alarmstufe Gelb, die Präfektur ruft jedoch weiterhin zu größter Vorsicht auf.

  • Departement Oise: Emmanuel Macron „verurteilt aufs Schärfste“ Beschädigung jüdischer Gräber

    Departement Oise: Emmanuel Macron „verurteilt aufs Schärfste“ Beschädigung jüdischer Gräber

    Zehn Grabsteine wurden auf dem deutschen Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg in Moulin-sous-Touvent beschädigt, wie die Präfektur des Departements Oise am Mittwoch mitteilte. Emmanuel Macron sagte am Mittwoch, dem 15. November, dass er die Beschädigung von zehn jüdischen Grabsteinen auf einem deutschen Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg im Département Oise vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Akte aufs Schärfste verurteile. Bei einer Pressekonferenz in der Schweiz erinnerte das französische Staatsoberhaupt an sein „persönliches Engagement“, „unerbittlich und unermüdlich gegen alle Formen des Antisemitismus zu kämpfen“. Mehr als 1.500 antisemitische Taten seit dem 7. OktoberAuf dem deutschen Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg in Moulin-sous-Touvent wurden zehn beschädigte jüdische Stelen entdeckt, wie die Präfektur des Departements Oise am Mittwoch mitteilte. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen der Verletzung von Gräbern oder Denkmälern …

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  • Sturm-Tief Frederico bringt wieder Windböen von fast 120 km/h und starke Regenfälle nach Frankreich

    Sturm-Tief Frederico bringt wieder Windböen von fast 120 km/h und starke Regenfälle nach Frankreich

    Am Donnerstag wird ein neues stürmisches Tiefdruckgebiet in Frankreich erwartet. Der Sturm Frederico, der auf Nordfrankreich treffen wird, könnte Orkanwinde mit sich bringen.

    Frankreich wird – wieder einmal – an vorderster Front von einem neuen Sturm aus dem Atlantik heimgesucht. Der Sturm Frederico wird am Donnerstag, dem 16. November, über das Land ziehen, nur wenige Tage nachdem die Stürme Ciaran, Domingos und Elisa starke Schäden verursacht haben.

    Das Tief Frederico wird vor allem den Norden Frankreichs treffen. Am Mittwoch, dem 15. November, hat Météo France für rund 50 Departements die Warnstufe Gelb wegen potenziell starker Winde ausgerufen: „Die derzeit vorhergesagten Werte der Böen fallen unter die Warnstufe Gelb für den Parameter Wind, aber eine Verschlechterung auf die Stufe Orange ist nicht ausgeschlossen, wenn sich die Zugbahn des Tiefs weiterentwickelt“, so Météo France in dem heutigen Bulletin.

    Wie bei den Sturmtiefen Ciaran und Domingos werden die Bretagne und die Pays-de-la-Loire die beiden Regionen sein, die zuerst betroffen sein werden. An den Küsten rechnet Météo France mit Sturmböen zwischen 70 und 90 km/h. Im Landesinneren werden Windgeschwindigkeiten von 60 km/h und mehr erwartet.

    Gegen Mittag des Donnerstags könnten die Böen aber durchaus noch weiter an Fahrt gewinnen. Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h könnten zum Beispiel im Département Manche gemessen werden. Das Tiefdruckgebiet wird nach und nach in den Norden und Osten Frankreichs weiterwandern.

    Die Atlantikküste, die bereits von den vorangegangenen Stürmen schwer getroffen wurde, könnte auch diesmal wieder mit Sturmböen von 100 km/h zu kämpfen haben. Auch im Süden Frankreichs, auf Korsika und in der Provence werden starke Winde erwartet.

    Große Regenmengen werden erwartet
    Derzeit ist es schwierig abzuschätzen, wie viel Regen in den von Überschwemmungen betroffenen Regionen, in denen die Böden bereits mit Wasser vollgesogen sind, niedergehen wird. Derzeit gibt es noch keine genauen Angaben zu den Regenmengen, die in den überschwemmten Gebieten der Region Nord-Pas-de-Calais erwartet werden.

    Anhaltende starke Regenfälle werden in der Normandie, in der Region Hauts-de-France und im Grand-Est erwartet. Ein Ende der Niederschläge wird normalerweise für den Nachmittag des Donnerstags erwartet. Die starken Winde werden voraussichtlich erst am späten Freitagmorgen nachlassen.

  • Frankreich: Laut dem Institut Pasteur steigen derzeit die Fälle von Meningokokken-Meningitis sprunghaft an

    Frankreich: Laut dem Institut Pasteur steigen derzeit die Fälle von Meningokokken-Meningitis sprunghaft an

    Laut dem Institut Pasteur erlebt Frankreich derzeit einen „beispiellosen Aufschwung“ von Meningokokken-Meningitis-Erkrankungen, einer potenziell tödlichen Krankheit. Diese Zunahme soll zum Teil mit dem Ende der Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 zusammenhängen. Bei der Nachverfolgung der Entwicklung der Fälle von Meningokokken-Meningitis in Frankreich zwischen 2015 und 2022 hat das Institut Pasteur einen „beispiellosen Aufschwung der Krankheit nach dem Ende der während der Epidemie von Covid-19 eingeführten Gesundheitsmaßnahmen“ festgestellt. Eine Situation, die vor allem die Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen betrifft. Die Meningokokken-Meningitis ist eine Infektion der dünnen Membranen, die das Gehirn und das Rückenmark umhüllen. Sie wird „durch Tröpfchen von Atem- oder Rachensekreten“ übertragen, beschreibt die Weltgesundheitsorganisation. Enger Kontakt etwa beim Küssen, Niesen, Husten mit einer infizierten Person begünstigen die Ausbreitung der Krankheit. So hatten während des…

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