Autor: Nachrichten

  • Die englische Atomanlage Sellafield stellt eine Bedrohung für ganz Europa dar

    Die englische Atomanlage Sellafield stellt eine Bedrohung für ganz Europa dar

    Nach Recherchen, die etwa ein Jahr dauerten, behaupten Journalisten des Guardian nun, dass die britische Atomanlage Sellafield für die Europäer gefährlich werden könnte. Die Anlage weist Lecks auf, aus denen Radioaktivität austritt und die Anlage war berits mehrfach Ziel von Cyberangriffen. Die hochsensible Atomanlage Sellafield – die als die gefährlichste in ganz Europa gilt – steht heute im Mittelpunkt des Interesses nicht nur der britischen Behörden, sondern auch der europäischen Entscheidungsträger. Es war eine einjährige Untersuchung, die von unseren Kollegen des Guardian durchgeführt wurde, die das Feuer entfachte. Die Journalisten kamen zu dem Schluss, dass die Anlage, die an der Irischen See liegt, eine nicht zu unterschätzende Bedrohung für Europa darstellt. Auf dem 6 km² großen Gelände der Anlage befindet sich unter anderem das älteste Kernkraftwerk der Welt mit 400 Gebäuden und 10.000 Angestellten. Sellafield beherbergt außerdem das größte Plutoniumlager der Welt. Hier stell…

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  • Frankreich: Carrefour bietet eine neuartige Versicherung zur Erhaltung der Kaufkraft an

    Frankreich: Carrefour bietet eine neuartige Versicherung zur Erhaltung der Kaufkraft an

    Die Carrefour-Gruppe führt eine neuartige Versicherung ein, mit der die Versicherten auch dann weiter einkaufen können, wenn besondere Lebensumstände zu einem Kaufkraftverlust führen.

    Für die Unfälle des Lebens gewappnet sein und auch bei einem schweren Schicksalsschlag und damit einem plötzlichen Verlust der Kaufkraft weiter einkaufen können? Dies soll der neue Service, den der Einzelhandelsriese Carrefour in Partnerschaft mit CNP Assurances anbietet, leisten.

    Diese Kaufkraftgarantie, wie der Carrefour die Versicherung nennt, gibt es in mehreren Formeln. Zunächst gibt es die Option „course protect“, für die eine monatliche Gebühr von 2,90 € bis 3,90 € zu entrichten ist. Im Falle einer Arbeitsunfähigkeit oder eines Arbeitsplatzverlustes erhält der Versicherte dann jeden Monat Einkaufsgutscheine in Höhe von 75 bis 150€. Bei schwerer Invalidität oder Verlust der Selbstständigkeit ist ebenfalls eine Entschädigung von 500€ vorgesehen.

    Carrefour bietet ausserdem ein weiteres Deckungssystem an, das zwar teurer ist, aber mehr Entschädigungen bietet, nämlich zwischen 300 und 500 € pro Monat. Es handelt sich um die Optionen „budget protect’“, die 5,90€ bis 8,90€ pro Monat kostet. Diese Versicherung sieht auch eine „Entschädigung von 1000 € im Falle einer schweren Behinderung oder des Verlusts der Selbstständigkeit vor, um bei Schwierigkeiten, die sich auf das Haushaltseinkommen auswirken, einkaufen und seine Ausgaben begleichen zu können“, so der Einzelhändler in seiner Pressemitteilung.

    Diese Versicherungsangebote richten sich an Personen zwischen 18 und 80 Jahren. Berechtigt sind Studierende, Arbeitnehmer im privaten und öffentlichen Sektor, Selbstständige und Rentner.

    Carrefour gibt außerdem an, einen „Inflationsbooster“ in die Garantie eingebaut zu haben. Das heißt, dass die Höhe der Einkaufsgutscheine und der Entschädigungen bis zu 10 % nach oben angepasst wird, wenn die Inflation zwischen dem Jahr der Zeichnung und dem Eintritt des Schadensfalls ansteigt.

  • Verbot von „Puffs“: Die Nationalversammlung stoppt den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten

    Verbot von „Puffs“: Die Nationalversammlung stoppt den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten

    Am Montag, dem 4. Dezember, stimmte die französische Nationalversammlung einstimmig für einen Gesetzestext, um „Puffs“, elektronische Einwegzigaretten für ein junges Publikum, aus dem Verkauf zu nehmen. Die Nationalversammlung nahm am Montag, dem 4. Dezember, einstimmig ein neues Gesetz an, um „Puffs“ aus dem Verkauf zu nehmen. 104 Abgeordnete stimmten für diese Maßnahme. Diese elektronischen Einwegzigaretten, die 2020 auf dem französischen Markt erschienen, sind besonders beim jungen Publikum sehr beliebt. Eine im Oktober 2022 von der Alliance contre le tabac durchgeführte Umfrage ergab, dass 13% der 13- bis 16-Jährigen bereits „Puffs“ getestet und 9% von ihnen bereits eine solche elektronische Einwegzigarette gekauft haben. Puffs als Einstieg in den TabakkonsumMediziner sind über den Gebrauch dieser elektronischen Einwegzigaretten besorgt. Sie sind der Ansicht, dass diese Produkte ein Einstieg zum Rauchen darstellen. „Man bringt Nikotin mit sehr jungen Gehirnen in Kontakt, was zu ein…

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  • Paris 2024: Monate vor den Olympischen Spielen akzeptieren Vermieter nur noch kurzfristige Mietverträge

    Paris 2024: Monate vor den Olympischen Spielen akzeptieren Vermieter nur noch kurzfristige Mietverträge

    In Paris eine Wohnung für einen längeren Zeitraum zu finden, ist in diesem Dezember eine große Herausforderung. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Sommer setzen viele Vermieter lieber auf den „bail mobilité“, einen Kurzzeitmietvertrag, um ihre Wohnung rechtzeitig wieder frei zu bekommen und sie als Touristenunterkunft anbieten zu können.

    Der Mietwohnungsmarkt in Paris zeigt sich im Vorfeld der Olympischen Spiele immer gespannter. Immer mehr Eigentümer bevorzugen kurzfristige Mietverträge. Das Ziel ist es, sich kurz vor den Olympischen Spielen vom jeweiligen Mieter wieder trennen zu können, um die Wohnung dann während der Wettkämpfe im Sommer zu Höchstpreisen vermieten zu können.

    Diese Praxis, die in den letzten Monaten stark zugenommen hat, schränkt den Zugang zu Wohnraum für viele „normale“ Mieter in der Region Paris deutlich ein.

    Auf der spezialisierten Website PAP.fr ist die Zahl der Verträge, die in der französischen Hauptstadt als sogenannte Mobilitätsmietverträge angeboten werden, im November im Vergleich zum Vorjahr um das Vierfache gestiegen. Dies entspricht mehr als einer von zehn Anzeigen. Das Problem ist, dass ein solcher Mobilitätsmietvertrag nur für Mieter zugänglich ist, die sich in einem Praktikum, einer Ausbildung oder auf Geschäftsreise befinden.

  • Limoges: Die Stadtverwaltung organisiert kostenlose Gemüseverteilungen

    Limoges: Die Stadtverwaltung organisiert kostenlose Gemüseverteilungen

    Wie schon seit einem Jahr üblich, organisierte die Stadtverwaltung von Limoges (Departement Haute-Vienne) am Donnerstag, dem 7. Dezember, eine kostenlose Kartoffelverteilung. Am Donnerstagmorgen, 7. Dezember, eilt eine Bewohnerin von Limoges (Haute-Vienne) mit ihrer Einkaufstasche auf den Place de l’Eglise. Hier werden Kartoffeln von der Stadtverwaltung kostenlos verteilt. „Das ist eine sehr schöne Initiative“, findet sie. Den ganzen Vormittag über marschieren die Einwohner von Limoges vor der Kirche auf und gehen mit gefüllten Taschen wieder weg. Insgesamt wurden allein an dieser Ausgabestelle drei Tonnen Kartoffeln an die Bürger von Limoges verschenkt. Über 7 Tonnen Kartoffeln wurden verteilt.Seit einem Jahr organisiert die Stadtverwaltung regelmäßig kostenlose Gemüseverteilungen. „Es sind Überschüsse aus der Schulspeisung“, erklärt Nadine Rivet, stellvertretende Bürgermeisterin und Projektleiterin. Innerhalb von zwei Tagen verteilte die Stadtverwaltung von Limoges über 7 Tonnen Kart…

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  • Wirtschaft: Franzosen arbeiten anscheinend weniger als ihre europäischen Nachbarn

    Wirtschaft: Franzosen arbeiten anscheinend weniger als ihre europäischen Nachbarn

    Laut einer Studie des Instituts Rexecode, behindert diese französische Besonderheit die Entwicklung der Wirtschaft Frankreichs. In Europa ist Frankreich das Land, in dem am wenigsten gearbeitet wird, gleich nach Finnland. Französische Vollzeiterwerbstätige arbeiten in einem Jahr im Durchschnitt 1.664 Stunden, während es im Rest des Kontinents durchschnittlich 1.792 Stunden sind. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Studie des Instituts Rexecode, das Eurostat-Daten aus dem Jahr 2022 zusammengestellt hat, also offizielle Daten, die von jedem Land übermittelt werden. Franzosen arbeiten im Jahr 65 Stunden weniger als die Spanier und bis zu drei Wochen weniger als die Deutschen. Diejenigen, die in Europa am meisten arbeiten, sind die Rumänen, Polen oder auch die Griechen. Laut dem Institut Rexecode lässt sich diese geringe Arbeitszeit durch mehrere Faktoren erklären. Zunächst einmal liegt es an der 35-Stunden-Woche, deren Auswirkungen auch mehr als 20 Jahre nach ihrer Einführung noch deutli…

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  • Französisches Einrichtungshaus Habitat unter Insolvenz-Verwaltung gestellt

    Französisches Einrichtungshaus Habitat unter Insolvenz-Verwaltung gestellt

    Die Kette mit 25 Geschäften und 450 Beschäftigten bereitet einen Sanierungsplan vor.

    Eine weitere französische Handelskette befindet sich in großen Problemen. Das Unternehmen Habitat, das auf Möbel und Haushaltswaren spezialisiert ist, wurde am Mittwoch, dem 6. Dezember vom Handelsgericht Bobigny (Seine-Saint-Denis) unter gerichtliche Aufsicht gestellt, wie die Geschäftsleitung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bekannt gab.

    Habitat, eine Kette von 25 Geschäften, die nach eigenen Angaben 450 Mitarbeiter beschäftigt, hat am Donnerstag angekündigt, dass sie aufgrund „tiefgreifender finanzieller Schwierigkeiten“ einen Antrag auf gerichtliches Sanierungsverfahren gestellt habe und erklärte, „einen Sanierungsplan durch Fortführung vorzubereiten, um dauerhaft wieder eine Rentabilität zu erreichen“.

    Am 30. November bereits versprach das Unternehmen, dass sein „oberstes Ziel“ darin bestehe, „die Bezahlung aller Lieferanten und die Auslieferung der Bestellungen an die Kunden in einem ruhigen und der Situation angepassten Rahmen zu gewährleisten“. Die Geschäftsleitung kündigte außerdem an, dass „eine kürzlich durchgeführte strategische Überprüfung, zu Maßnahmen geführt hat, um die Situation zu bereinigen, einschließlich der Kündigung des Generaldirektors von Habitat, Franck Deshayes“.

    Nach Angaben des französischen Sozial- und Wirtschaftsausschusses (CSE) wird Habitat den Beschäftigten die Novembergehälter nicht auszahlen und Thierry Le Guénic, der Eigentümer des Unternehmens, wird sich an die staatlichen Lohngarantiesysteme wenden, die „logischerweise einspringen“ müssten, hieß es in einer Mitteilung an die Beschäftigten, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

  • Umwelt: Ein Unternehmen in Nizza bietet umweltfreundliche Lieferdienste an

    Umwelt: Ein Unternehmen in Nizza bietet umweltfreundliche Lieferdienste an

    Ein Unternehmen in Nizza versucht, die CO2-Emissionen bei Zustellungen in der Stadt zu reduzieren. Die Pakete werden mit Elektro-LKWs in kleine Lagerhäuser im Stadtzentrum gebracht. Anschließend werden sie mit Cargo-Fahrrädern ausgeliefert.

    In Nizza (Departement Alpes-Maritimes) hat ein Logistikunternehmen eine neue und nachhaltige Lösung für die umweltfreundliche Auslieferung von Waren eingeführt. Zunächst kommen die Pakete wie überall mit LKWs an. Danach aber wurde die Logistik neu gestaltet, während die Lieferungen auf mehrere Schultern verteilt werden. „Wir hatten die Idee, zunächst alle Pakete für die Kunden in einem Viertel in einem einzigen Fahrzeug zusammenzufassen“, sagt Franck Cannata, Geschäftsführer des Transportunternehmens, auf dem Sender France 2.

    Eine Organisation, die es ermöglicht, auf hunderte Lieferwagen zu verzichten.
    Für die Lieferungen in Nizza ersetzen vier LKWs 100 Kleintransporter und reduzieren die Anzahl der gefahrenen Kilometer drastisch. Diese Lkw sind elektrisch betrieben und ersetzen die bisherigen Dieselfahrzeuge. Die neuen Fahrzeuge deponieren ihre Ladung in kleinen Lagerhäusern im Stadtzentrum. Die Waren werden dann in für Lieferungen geeigneten Lastenfahrrädern zu den Kunden transportiert. 40 solcher Lastenfahrräder sind derzeit in Nizza bereits für Lieferungen im Einsatz.

  • Olympische Spiele 2024: Ausbildung von Sprengstoffspürhunden zur Verstärkung der Sicherheit

    Olympische Spiele 2024: Ausbildung von Sprengstoffspürhunden zur Verstärkung der Sicherheit

    Die französische Nationalpolizei bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris vor. Sie trainiert Spürhunde – 500 Tiere sollen bis zu den Olympischen Spielen frisch ausgebildet werden.

    King, Elite, Shivana – dies sind nur einige der Namen der Schäferhunde, die bei den Olympischen Spielen 2024 für die Sicherheit zuständig sein werden. Ausgebildet in einer Schule in Cannes-Écluse (Departement Seine et Marne), werden diese Tiere darauf trainiert, Sprengstoff zu finden. Tag für Tag wiederholen die Trainer dieselben Übungen, manchmal ernst und manchmal spielerisch. Sechs Monate Ausbildung sind nötig, bevor ein Hund in den Einsatz geschickt wird.

    Ziel: 500 Tiere für die Olympischen Spiele.
    „Wir werden auch Unterkünfte, Restaurants und die breite Öffentlichkeit überprüfen“, erklärt der Trainer und zeigt auf einen Trainingsraum, der wie ein Hotelzimmer eingerichtet ist. Hund Elite macht die Übung und begeht diesmal einen Fehler, indem er die Stelle antippt, an der der Sprengstoff versteckt ist, wodurch die Ladung ausgelöst werden könnte. Die Hunde gehen ab einem Alter von acht Jahren in den Ruhestand, die Polizei sucht ständig nach Pflegefamilien…

  • Indre-et-Loire: Wildschwein greift Rentnerin in ihrem Garten an und verletzt sie schwer

    Indre-et-Loire: Wildschwein greift Rentnerin in ihrem Garten an und verletzt sie schwer

    Eine Rentnerin wurde in ihrem Garten in Veigné im Département Indre-et-Loire von einem Wildschwein schwer verletzt. Dem Opfer wurde fast die Hälfte des Körpers in Gips gelegt. Das Tier war vermutlich vor Jägern und ihren Hunden geflohen.

    Am Samstagmorgen wollte eine Rentnerin aus Veigné, südlich von Tours, in Ruhe in ihrem Garten arbeiten. Doch die Gartenarbeit endete abrupt. Ein Wildschwein sprang auf ihr Grundstück und griff sie von hinten an.

    Es waren Nachbarn, die Alarm schlugen. Die 70-Jährige wurde von der Feuerwehr ins Trousseau-Krankenhaus in Chambray-lès-Tours gebracht. „Sie ist vom Becken bis zum Hals eingegipst“, berichtete ein Angehöriger der Zeitung La Nouvelle République. Die Rentnerin ist schwer verletzt und leidet an mehreren Brüchen. Am Mittwoch befand sie sich noch im Krankenhaus.

    Zu dem Zeitpunkt, als die Rentnerin von dem Tier angegriffen wurde, fand auf dem Gebiet der Gemeinde eine Jagd statt. Wollte das Wildschwein den Jägern und ihren Hunden entkommen? Auf seiner Flucht griff das Wildschwein auch einen Rottweiler an. Der Hund wurde von den Stosszähnen des Wildschweins auf einer Länge von etwa 15 cm aufgeschlitzt.

    Die 70-Jährige Rentnerin lebt in einem Wohngebiet am Rande eines Waldes. Die Gärten, in denen das Wildschwein erst den Hund und dann die Rentnerin angriff, befinden sich am Waldrand. „In der Gemeinde gibt es viele Naturgebiete und Waldgrundstücke. Das ist ein Zufluchtsort für Wildschweine“, sagt Bürgermeister Patrick Michaud gegenüber der Zeitung La Nouvelle République.

    Der örtliche Jagdverein hat die Tierarztkosten für den Hund übernommen und will nach der Entlassung der Rentnerin aus dem Krankenhaus auch mit ihr in Kontakt treten.