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  • Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    „Frankreich kann eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden“, sagte der französische Präsident am Montag in Toulouse. Frankreich plant, die Forschung im Bereich des natürlichen Wasserstoffs, auch „weißer Wasserstoff“ genannt, zu beschleunigen. Dies kündigte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember, in Toulouse an. Anfang Dezember war die erste Genehmigung zur Suche nach Reserven von weißem Wasserstoff im Departement Pyrénées-Atlantiques erteilt worden. „Wir werden massive Finanzmittel bereitstellen, um weißen Wasserstoff zu erforschen“, sagte der Staatspräsident, ohne die Höhe der Beträge genauer zu nennen. „Wir können diese Ressource nicht vernachlässigen“, meinte Emmanuel Macron und bekräftigte, dass „Frankreich eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden kann“. Es ginge darum, „einen Meilenstein in Bezug auf die Verfügbarkeit von Wasserstoff zu erreichen“ und „bei den umweltfreundlichsten Abbautechniken voranzukommen“, so der Präsident. Frankrei…

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  • Migration: Auf Anordnung des Staatsrats muss Frankreich einen abgeschobenen Usbeken zurückholen

    Migration: Auf Anordnung des Staatsrats muss Frankreich einen abgeschobenen Usbeken zurückholen

    Der usbekische Staatsbürger, der der islamistischen Radikalisierung verdächtigt wurde, war am 15. November per Flugzeug abgeschoben worden, obwohl eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte es den französischen Behörden verbot. Der Staatsrat wies Frankreich am Donnerstag, dem 7. Dezember, an, einen Usbeken, der trotz einer Entscheidung der europäischen Justiz in sein Heimatland abgeschoben worden war, zurückzuholen. Die Ministerien für Inneres und Äußeres müssen „so schnell wie möglich alle zweckdienlichen Maßnahmen ergreifen“, um die Rückkehr des Mannes „auf Staatskosten“ zu ermöglichen. Der usbekische Staatsbürger, der von den französischen Sicherheitsbehörden der islamistischen Radikalisierung verdächtigt wurde, war am 15. November nach Usbekistan abgeschoben worden. Der Mann war seit März Gegenstand einer vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verhängten einstweiligen Verfügung, die seine Abschiebung verhindern sollte. Menschenrechtsorganisat…

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  • Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein Diamantring im Wert von 750.000 Euro, den eine reiche Kundin des Ritz-Hotels in Paris verloren hatte, wurde nach 24 Stunden hektischer Suche wiedergefunden. Er befand sich in einem Staubsaugerbeutel…

    Ein großes Aufatmen ging durch die Chefetage des Luxushotels Ritz in Paris. Ein Diamantring im Wert von 750 000 Euro, den eine Kundin verloren hatte, war wieder aufgetaucht. Die Kundin, eine Unternehmerin aus Malaysia, hatte den Verlust ihres wertvollen Schmuckstücks am Freitag gemeldet. Sie war zu einem Schaufensterbummel aufgebrochen und hatte das Fehlen des Rings erst bemerkt, als sie in ihr Zimmer zurückkehrte. Sie gab an, sie habe das teure Schmuckstück auf einem Tisch liegen lassen.

    Die Suche im Hotel blieb zunächst erfolglos. Die Kundin ging daraufhin zum Polizeikommissariat Paris-Centre, um Anzeige zu erstatten, da sie einen Diebstahl durch eine oder einen Angestellte(n) des Ritz für möglich hielt.

    Dank der sorgfältigen Arbeit des Personals konnte der Ring aber schließlich doch wieder gefunden werden. Er befand sich auf dem Boden eines Staubsaugerbeutels! Eine gute Nachricht, die die Leitung des Hotels sofort der Zeitung Le Parisien mitteilte.

    Die Leitung des Ritz ist mit diesem Ausgang sehr zufrieden, dankt ihren Mitarbeitern und lobt gleichzeitig „ihre Integrität und Professionalität“.

    Das Ritz ist einer der bekanntesten Hotelpaläste der Welt.

  • Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Die französischen Küsten werden offensichtlich immer beliebter bei Drogenhändlern, die Pakete mit Kokain mit Schiffen ins land bringen. Die Menge der beschlagnahmten Drogen ist an den Stränden der Normandie in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen.

    Fast zwei Tonnen Kokain wurden in weniger als drei Wochen an der Küste der Normandie aufgesammelt. Das ist in etwa die gleiche Menge wie vor neun Monaten in Néville-sur-Mer (Departement Manche). Damals hatten die Ordnungskräfte Bündel entdeckt, die an Schwimmkörpern und Schwimmwesten befestigt waren. Die Drogen, so heißt es, würden während ihrer Reise nach Frankreich unter Schiffe und Boote gehängt. Die französischen Küsten werden bei Drogenhändlern immer beliebter, um die gesicherten Häfen Nordeuropas zu umgehen.

    In Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) wurden mit 110 Tonnen bzw. 47,5 Tonnen etwa die Hälfte aller Kokainbeschlagnahmen auf dem europäischen Kontinent sichergestellt. In Frankreich wurde 2022 mehr als 27 Tonnen sichergestellt, eine Zahl, die sich in den letzten 20 Jahren fast verzehnfacht hat. Seit 2010 hat sich die Verbreitung von Kokain in Europa deutlich verstärkt. Insbesondere nachdem sein Preis seit einigen Jahren erheblich gesunken ist.

  • Seine-et-Marne: Bei einem Unfall während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sterben zwei Teenager

    Seine-et-Marne: Bei einem Unfall während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sterben zwei Teenager

    Die beiden 17-Jährigen waren am späten Freitagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo sie kurz darauf verstarben.

    Ein weiteres Drama mit Jugendlichen, die bei Verfolgungsjagden mit der Polizei ums Leben gekommen sind. Zwei 17-jährige Teenager kamen am Freitag, dem 8. Dezember, bei einem Unfall ums Leben, nachdem sie sich in Chelles (Departement Seine-et-Marne) geweigert hatten, für eine Polizeikontrolle anzuhalten. Sie wurden in sehr ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert und erlagen dort ihren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft leitete zwei Ermittlungsverfahren ein, eines wegen Befehlsverweigerung und ein anderes wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Meaux war eine überfahrene rote Ampel am Freitagabend gegen 23 Uhr im benachbarten Département Seine-Saint-Denis der Ausgangspunkt für die Tragödie. Eine Besatzung der Brigade anticriminalité (BAC) aus Neuilly-sur-Marne versuchte daraufhin, den Motorroller zu kontrollieren, doch der Fahrer weigerte sich anzuhalten und setzte seine Fahrt noch etwa zwei Kilometer fort.

    Die Beamten der BAC setzten daraufhin ihre „akustischen und optischen Warngeräte“ ein, um den Roller zum Anhalten zu bringen, so die Staatsanwaltschaft.

    In Chelles angekommen, „versuchte der Fahrer zu bremsen, aber meiner Meinung nach zu spät“, so der Staatsanwalt von Meaux, Jean-Baptiste Bladier, vor der Presse und erklärte, dass das Zweirad „mit einer sehr hohen Geschwindigkeit“ auf einer „sehr nassen Fahrbahn“ unterwegs war.

    Auf Bildern, die von der Körperkamera eines Polizisten aufgenommen wurden, „sieht man buchstäblich, wie das Fahrzeug unter den Füßen seiner Insassen wegrutscht. Danach geht alles extrem schnell“, so der Staatsanwalt weiter. „Die Körper rutschen und geraten unter ein Fahrzeug“, das an einer roten Ampel stand.

    Der Sturz des Motorrollers war wahrscheinlich nicht die Folge eines Zusammenstoßes mit dem verfolgenden Polizeiauto, so die ersten Ergebnisse der Ermittlungen. Die Ermittler sprechen von spontanen Aussagen von zwei verschiedenen Autofahrern, die bestätigten, keinen materiellen Kontakt zwischen dem Polizei-Fahrzeug und dem Roller gesehen zu haben. Eine genauere technische Begutachtung soll diese Aussagen nun bestätigen.

    Die beiden Jugendlichen, die im nahe gelegenen Vaires-sur-Marne (Departement Seine-et-Marne) wohnten, wurden am späten Freitagabend mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Beifahrer verstarb bereits am Samstagmorgen. Der Fahrer des Motorrollers starb am Sonntagnachmittag.

    „Niemand verdient es, wegen einer Befehlsverweigerung zu sterben“, reagierte Innenminister Gérald Darmanin in einem Interview mit dem Medium Brut am Sonntag, noch bevor der zweite Todesfall bekannt wurde.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Fahrer des Motorrollers den Polizeibehörden bisher unbekannt, besaß aber keinen Führerschein. Der Beifahrer hingegen war der Polizei wegen Diebstahls und Drogenmissbrauchs bekannt.

    Diese neueste Tragödie reiht sich ein in die Reihe von Fällen, in denen in den letzten Monaten in Frankreich junge Menschen bei Verfolgungsjagden mit der Polizei ums Leben gekommen sind. Im Juni hatte der Tod des 17-jährigen Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) durch einen Schuss der Polizei getötet worden war, mehrere Nächte heftigster Krawalle und Gewalt im ganzen Land ausgelöst.

    Seit Freitagabend haben die Polizeikräfte im Departement Seine-et-Marne verstärkte Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

  • Französische Fregatte schießt im Roten Meer zwei Drohnen aus dem Jemen ab

    Französische Fregatte schießt im Roten Meer zwei Drohnen aus dem Jemen ab

    Zwei aus dem Jemen kommende Drohnen wurden von einer französischen Fregatte abgeschossen, die im Roten Meer patrouilliert. Es handelte sich möglicherweise um einen Angriff im Rahmen des bewaffneten Konflikts zwischen Israel und der Hamas. Eine französische Fregatte, die im Roten Meer patrouilliert, schoss in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Drohnen ab, die aus dem Norden des Jemen kamen. Der Norden des Jemen ist ein Gebiet unter der Kontrolle der Houthi-Rebellen, die damit drohen, den Verkehr auf diesem strategischen Seeweg im Rahmen des Konflikts zwischen Israel und der Hamas zu stören. Der Generalstab der Streitkräfte gab in einer Erklärung an, dass die im Roten Meer operierende Marinefregatte Languedoc die Drohnen, die direkt auf sie zuflogen, abgeschossen habe. „Das Abfangen und die Zerstörung dieser beiden charakterisierten Bedrohungen“ erfolgte in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwa 110 Kilometer vor der jemenitischen Küste auf der Höhe von Hodeida, einer Hafenstadt im N…

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  • Pädokriminalität: Bei einer großen Polizeioperation werden in Frankreich etwa 100 Personen verhaftet

    Pädokriminalität: Bei einer großen Polizeioperation werden in Frankreich etwa 100 Personen verhaftet

    Zunächst wurden etwa 100 Personen festgenommen. 13 von ihnen wurden als gefährlich eingestuft und in Untersuchungshaft genommen.

    Ein großer Schlag gegen die Kinderpornographie: Etwa 100 Männer wurden festgenommen und Hunderttausende von Bildern beschlagnahmt. Es handelt sich um die größte Operation, die jemals in Frankreich gegen Pädokriminalität durchgeführt wurde. Unter den Verhafteten befanden sich Männer, die von den Ermittlern als besonders gefährlich eingestuft wurden. Ein weiterer Grund zur Sorge war die , dass mehrere der festgenommenen Personen in Kontakt mit Kindern arbeiteten. So wird beispielsweise ein Lehrer verdächtigt, eine seiner Schülerinnen sexuell missbraucht zu haben. In seiner Wohnung wurden Fotos von Kindern gefunden, die er betreut hatte.

    Ein weiterer Verhafteter ist Aufseher in einem Heim für behinderte Kinder. Er war bereits wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden, aber eine Identitätsänderung ermöglichte es ihm, erneut mit Minderjährigen zu arbeiten.

    51 der Verhafteten wurden sofort einem Richter vorgeführt. 13 wurden als gefährlich eingestuft und in Untersuchungshaft genommen, die anderen wurden unter richterliche Aufsicht gestellt.

  • Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Im 8. Arrondissement von Paris kam es am Sonntag, dem 10. Dezember, zu einem bewaffneten Raubüberfall. Dabei wurde Schmuck im Wert von 600.000 Euro von maskierten Männern entwendet.

    Am Sonntag, dem 10. Dezember, wurde ein Geschäft für Luxusartikel, das sich im 8. Arrondissement von Paris in einem schicken Viertel der Hauptstadt nur wenige Schritte von den Champs-Élysées entfernt befindet, Opfer eines Raubüberfalls.

    Gegen 10.45 Uhr stürmen zwei Männer mit Helmen auf dem Kopf den Laden. Mit Hämmern und Tränengasbomben bewaffnet, bedrohten sie das Personal und besprühten es mit Gas. Die Täter erbeuten in kürzester Zeit ein Dutzend wertvolle Uhren und Schmuckstücke, bevor sie flüchten. Die Höhe ihrer Beute: 600 000 Euro. Ein Wachmann wurde durch das Tränengas leicht verletzt.

    In den letzten Jahren sind Juweliergeschäfte in Paris zu einem beliebten Ziel von Räubern geworden. Der Hauptgrund dafür ist die leicht zu verkaufende Beute. Im Sommer war ein anderes Geschäft mitten in Paris überfallen worden. Von den gestohlenen Uhren und Schmuckstücken im Wert von zehn Millionen Euro wurde bisher nichts wiedergefunden, obwohl sieben Personen festgenommen und inzwischen angeklagt wurden.

  • Frankreich: Am 11. Dezember streiken im ganzen Land die Taxifahrer

    Frankreich: Am 11. Dezember streiken im ganzen Land die Taxifahrer

    Am Montag, dem 11. Dezember, finden in ganz Frankreich mehrere Protestaktionen von Taxifahrern statt. Die Fahrer demonstrieren gegen eine neue Regelung, die am 1. Januar in Kraft treten soll und von ihnen verlangt, bei medizinischen Transporten mehrere Patienten für eine Fahrt zusammenzufassen.

    Am Montag, dem 11. Dezember, finden in mehreren französischen Städten Protestaktionen der Taxiunternehmer statt, um gegen Artikel 30 des am 4. Dezember verabschiedeten neuen Gesetzes zur Finanzierung der Sozialversicherung zu protestieren.

    Dieser wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten und sieht vor, dass die für den medizinischen Transport zugelassenen Vertragstaxis verpflichtet werden, mehrere Patienten pro Fahrt zusammenzufassen. Wenn der Versicherte sich weigert oder das Taxi diese Fahrgemeinschaftsmaßnahme nicht umsetzen kann, muss der Versicherte einen Teil der Kosten selbst bezahlen, die normalerweise zu 100% von der Sozialversicherung übernommen werden.

    Zur Rechtfertigung der neuen Regel teilte die Regierung mit, dass im Jahr 2022 die Ausgaben der Krankenversicherung durch gemeinsame Transporte um 34 Millionen Euro hätten gesenkt werden können. Bisher wurden Kranke im Wesentlichen einzeln transportiert, aber von nun gilt eine Regel für gemeinsamen Transport: Patienten werden sich für die Fahrten in einer medizinischen Sammelstelle einfinden müssen, mit längeren Wartezeiten und Umwegen von manchmal 50 km, bevor sie zu Hause ankommen.

    „Wir sind nicht dagegen, Patienten in Gruppen zusammenzufassen, das tun wir bereits“, sagt Stéphane Abeilhou, Sprecher der Union nationale des taxis 31 (UNT 31). Aber dies zur Pflicht zu machen, sei unsinnig. Erstens werde möglicherweise die ärztliche Schweigepflicht verletzt. Zweitens sei die Tatsache, dass man gebrechliche Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen in ein und demselben Fahrzeug transportiere, sehr bedenklich. Und mach man das Leben der Versicherten durch solche Maßnahmen unnötig schwer.

    Es wird nur drei Ausnahmen von der Regel geben: psychiatrische Transporte, ansteckende Patienten und wenn der Arzt angibt, dass der Patient einen individualisierten Transport benötigt.

  • Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Manche sprechen von einem kleinen Wunder, was angesichts des Talents und der Kaltblütigkeit des 82-jährigen Piloten korrigiert werden muss.

    Es wird in die Annalen der Unfälle von Passagierflugzeugen eingehen. Ein zweimotoriges Flugzeug flog am 4. Dezember über Villejuif (Val-de-Marne), bevor es eine Notlandung machen musste, die an der Wand einer Garage im Hof eines Wohnhauses endete. Aus dem zertrümmerten Flugzeug stiegen der Fluglehrer und seine beiden Schüler aus, sie waren nur leicht verletzt, aber am Leben – ein Wunder.

    Der Pilot heißt Jean-Pierre Trimaille, ist 82 Jahre alt und hat in seinem Leben über 40.000 Flugstunden absolviert. „Wir haben auf dem rechten Motor Leistung verloren, der Auszubildende dachte zunächst, ich hätte eine Panne simuliert, da ich meine Zeit damit verbringe, Pannen in Flugzeugen zu beheben. Und dann fing das zweite Triebwerk auch an, Leistung zu verlieren“, erzählte der 82-Jährige Fluglehrer.

    „Ich habe diesen kleinen feien Platz entdeckt und wir sind darauf zugeflogen. Der Zufall wollte es, dass ich mit dem rechten Flügel ein Gebäudeelement streifen und das Flugzeug drehen konnte, so dass die gesamte kinetische Energie absorbiert wurde, die uns sicherlich getötet hätte, wenn wir die Mauer frontal getroffen hätten“, fügte der Pilot hinzu. Es mache ihn „stolz“, dass er Leben gerettet habe. Die Aufarbeitung des Absturzes könnte die nächsten Schulungen für junge Piloten bereichern.