Autor: Nachrichten

  • Wetter: Werden die milden Temperaturen bis Weihnachten anhalten?

    Wetter: Werden die milden Temperaturen bis Weihnachten anhalten?

    Die Temperaturen liegen in Frankreich seit einigen Tagen wieder weit über den jahreszeitlichen Normalwerten. Wie lange wird diese milde Witterung anhalten?

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, lagen die Temperaturen in Frankreich weit über den jahreszeitlichen Normalwerten. In Toulouse wurde es 16°C warm, 6°C über dem Durchschnitt. In Clermont-Ferrand waren es 16,6°C, 8°C über dem Durchschnitt und in Mulhouse 14,4°C, 9°C über dem Durchschnitt. „Alle 49 Großstädte Frankreichs, die wir untersuchten, sind betroffen“, sagt Météo France. Eine Situation, die auf „westliche und südwestliche Strömungen von sehr milder Luft, die über dem Atlantik stationiert ist“, zurückzuführen ist. Als Folge davon schmolz die Schneedecke in den Bergen stark ab.

    Ab diesem Donnerstag wird das Wetter sich wieder ändern, es werden sich Tiefdruck-Gebiete einstellen, mit trockenem Wetter in den Bergen und grauem Wetter im Flachland. Dadurch werden die Temperaturen bis zum Ende der Woche voraussichtlich wieder auf das Niveau der jahreszeitlichen Norm sinken. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es am Sonntag in Toulouse morgens 1°C und nachmittags nur noch 10°C warm wird.

    Für eine zuverlässige Prognose des Weihnachtswetters ist es aber noch zu früh. Ab dem 20. Dezember gibt es in den Wettermodellen noch zu viele Unsicherheiten, da sich Frankreich dann zwischen zwei Luftmassen befinden wird, wodurch sich die Anzahl der möglichen Szenarien vervielfacht. Ab dem kommenden Wochenende werden die Vorhersagen langsam genauer werden. Der für die Wetterfrösche wahrscheinlichste Trend: Die Temperaturen könnten während der Weihnachtszeit ziemlich nahe an dem normalen Niveau der Jahreszeit liegen.

  • Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Es ist nicht wirklich neu: Gefälschte 20-€- und 50-€-Banknoten sind mehr oder minder an der Tagesordnung. Im Departement Lot im Südwesten Frankreichs hat das Phänomen allerdings in letzter Zeit stark zugenommen und betrifft hauptsächlich gefälschte 50-€-Scheine.

    Polizei und Gendarmerie des Departements Lot beobachten das Phänomen sehr genau und nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Die Behörden rufen die Händler, vor allem Tabakhändler und Lebensmittelgeschäfte, dazu auf, alle Kontrollmöglichkeiten zu nutzen, um sich von der Echtheit der Banknoten zu überzeugen.

    Auch auf den Märkten werden reisende Händler und Landwirte aufgefordert, verstärkt auf die Echtheit der Banknoten zu achten. Denn auch ohne technische Hilfsmittel seien Augen und Ohren hervorragende Detektoren, so sagt die Gendarmerie.

    Wie aber erkennt man eine gefälschte Banknote?

    Alles muss unter die Lupe genommen werden: die eher dicke und beim Knittern geräuschvolle Textur der Banknote, der leicht erhabene Druck im Bereich der Zahlen oder Motive, die Zusatzzeichen auf der Vorder- und Rückseite, das Wasserzeichen, die man gegen das Licht erkennt, ein in das Papier eingezogener Sicherheitsfaden, die holographische Pastille – das Porträt der Prinzessin Europa – sowie der Nennwert, dessen Aufdruck je nach Neigung der Banknote eine wechselnde Farbe von grün bis dunkelblau hat.

    Wenn man ein wenig Zeit damit verbringt, eine Banknote zu inspizieren, ist besser, als sein Geld an Fälscher zu verlieren! Laut der Europäischen Zentralbank sind die 20- und 50-€-Scheine die am häufigsten gefälschten Banknote und machen etwa zwei Drittel der beschlagnahmten Fälschungen aus. Auch ein einfacher Detektorstift mit durchsichtiger Tinte oder eine UV- oder Infrarotlampe erleichtern es, einen gefälschten Geldschein zu erkennen.

  • Ukraine-Krieg: 315.000 russische Soldaten laut US-Geheimdienst getötet oder verwundet

    Ukraine-Krieg: 315.000 russische Soldaten laut US-Geheimdienst getötet oder verwundet

    Der US-Geheimdienst schätzt, dass seit Beginn des Krieges in der Ukraine 315.000 russische Soldaten verwundet oder getötet wurden. Die US-Geheimdienste schätzen die Zahl der verwundeten oder getöteten russischen Soldaten seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 auf 315.000. Diese Schätzung findet sich in einem Dokument, das dem Kongress anlässlich des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij in Washington vorgelegt wurde und die US-Abgeordneten davon überzeugen sollte, neuer Militärhilfe für Kiew zuzustimmen. Laut demselben Dokument, über das mehrere US-Medien berichteten, verlor Russland seit Beginn des Krieges etwa 2.200 von 3.500 Panzern. Der aktuelle russische Vorstoß in den Süden und Osten der Ukraine seit Oktober hat Moskau rund 13.000 tote oder verwundete Soldaten und über 220 verlorene Fahrzeuge an der Frontlinie gekostet, berichtete der US-Geheimdienst. Russland hat nie angegeben, wie viele Soldaten es seit Februar 2022 in der Ukraine eingesetzt h…

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  • Korruption und Günstlingswirtschaft: Hochrangige Offiziere der französischen Armee bald vor Gericht

    Korruption und Günstlingswirtschaft: Hochrangige Offiziere der französischen Armee bald vor Gericht

    Die Offiziere werden verdächtigt, in den 2010er Jahren ein bestimmtes Unternehmen bei der Vergabe mehrerer Logistikaufträge, insbesondere für Auslandseinsätze der französischen Armee, begünstigt zu haben.

    Mehrere hochrangige Offiziere der französischen Armee stehen unter dem Verdacht der Korruption und Günstlingswirtschaft, meldet der Sender Franceinfo unter Berufung auf eine Justizquelle. Auch einer der wichtigsten Subunternehmer des Militärs für Logistik bei Auslandseinsätzen wird beschuldigt. Die Verdächtigen sollen im September 2024 in Paris vor Gericht gestellt werden.

    Die Angeklagten, darunter der ehemalige Stabschef des Zentrums für Operationsunterstützung und Beförderung (Csoa), werden in unterschiedlichem Maße verdächtigt, in den 2010er Jahren das Unternehmen International Chartering systems (ICS) bei der Vergabe von Aufträgen zur Unterstützung der Auslandseinsätze der französischen Armee (Opex) begünstigt zu haben.

    „Es steht uns nicht zu, ein laufendes Verfahren zu kommentieren“, antwortete das Armeeministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

  • Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurde der Schriftsteller Frédéric Beigbeder in die Polizeistation von Pau bestellt und im Rahmen einer Voruntersuchung wegen Vergewaltigung in Polizeigewahrsam genommen. Der aus Pau stammende Schriftsteller Frédéric Beigbeder wurde am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in die …

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  • Französische Marine beschlagnahmt im Golf von Guinea mehr als fünf Tonnen Kokain

    Französische Marine beschlagnahmt im Golf von Guinea mehr als fünf Tonnen Kokain

    Bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Operation wurden mehrere Personen festgenommen. Die von der Marine beschlagnahmten Drogen wurden vor der afrikanischen Küste auf das französische Marineschiff umgeladen.

    Eine spektakuläre Operation mit einer beeindruckenden Bilanz. Mehr als fünf Tonnen Kokain wurden am 6. Dezember von der französischen Marine an Bord eines Bootes vor der afrikanischen Küste im Golf von Guinea beschlagnahmt, wie die Meerespräfektur des Atlantiks am Dienstag, dem 12. Dezember, in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Die Beschlagnahmung von 5.132 Kilogramm Kokain im Wert von rund 330 Millionen Euro erfolgte an Bord eines „15 Meter langen Festrumpfschlauchbootes vom Typ ‚go fast’“. Im Anschluss an diese im Rahmen der Mission „Corymbe“ durchgeführte Operation wurden die Betäubungsmittel auf das Hochseepatrouillenboot der französischen Marine „zur Vernichtung“ umgeladen. Die Nationalität der festgenommenen Personen wurde von der Seepräfektur nicht angegeben. Diese Mission führte zur Festnahme der „vier mutmaßlichen Drogenhändler durch die Behörden der Kapverden“.

    Diese ungewöhnliche Aktion wurde vom französischen Amt für Betäubungsmittel (Office français anti-stupéfiants, Ofast) und der Nationalen Direktion für Zollermittlungen (Direction nationale du renseignement des enquêtes douanières, DNRED) veranlasst. Die Aktion erfolgte auf der Basis von Informationen, die vom Centre opérationnel d’analyse du renseignement maritime, einer internationalen Agentur mit Sitz in Lissabon (Portugal), die für die Bekämpfung des illegalen Drogenhandels zuständig ist, und von der Drug Enforcement Administration (DEA), der US-Bundesbehörde zur Bekämpfung des Drogenhandels, übermittelt wurden.

  • Departement Yvelines: Lehrer eines Gymnasiums fühlen sich bedroht

    Departement Yvelines: Lehrer eines Gymnasiums fühlen sich bedroht

    Seit einigen Tagen ist eine Lehrerin des Gymnasiums Zielscheibe heftiger Kritik geworden, nachdem sie ihren Schülern ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert gezeigt hatte, auf dem fünf Musen nackt zu sehen sind. Die Situation eskaliert immer mehr.

    Ein Gemälde eines Meisters aus dem 17. Jahrhundert, auf dem nackte Nymphen dargestellt sind, sorgt für großen Ärger. Dieses Gemälde wurde einer sechsten Klasse von einer Französischlehrerin in einem Collège in Issou im Departement Yvelines gezeigt. Drei Schüler weigerten sich, das Bild anzusehen und zeigten sich schockiert. Sie hätten dies als einen Akt der Aggression gegen ihre Religion aufgefasst. „In ihrer Religion ist es nicht erlaubt, nackte Frauen zu zeigen. Sie haben gesagt, dass die Lehrerin die Muslime in der Klasse provoziert hat“, sagt eine Schülerin der Schule gegenüber Franceinfo.

    „Wir verhandeln weder über die Autorität des Lehrers noch über die Autorität unserer Regeln und Werte“.
    Die Lehrkräfte machten am Freitag von ihrem Arbeitsverweiderungsrecht Gebrauch. Die Affäre um das Gemälde sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein in einer Reihe von Problemen sagen sie. Der französische Bildungsminister Gabriel Attal besuchte am Montagnachmittag das Gymnasium und kündigte die Einstellung dreier spezialisierter Betreuer und einer Aufsichtsperson an. Attal sagt: „In der französischen Schule wird weder die Autorität des Lehrers noch die Autorität unserer Regeln und Werte verhandelt.“

  • Atomkraft: Emmanuel Macron bekräftigt Frankreichs Engagement für die Kernenergie

    Atomkraft: Emmanuel Macron bekräftigt Frankreichs Engagement für die Kernenergie

    Emmanuel Macron bekräftigte erneut die Unterstützung Frankreichs in Bezug auf die Kernenergie. Der „Plan France 2030“, ein im Jahr 2021 eingeführter Finanzierungsplan für Innovationen, war am Montag, dem 11. Dezember, Gegenstand einer Zwischenbilanz von Präsident Emmanuel Macron in Toulouse. Unter den hervorgehobenen Entwicklungsschwerpunkten wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die Kernenergie gelegt. Die Rolle des Atomstroms wird immer mehr in den Mittelpunkt der Debatten gerückt, um eine kohlenstofffreie, kostengünstigere Energie zu entwickeln. Die Forschung rund um die Kernfusion, die eine Stromproduktion in großen Mengen mit wenig radioaktiven Abfällen ermöglichen würde, wird neben anderen Technologien, darunter etwa supraleitende Magnete, an prominenter Stelle angesiedelt. Der französische Präsident wollte in Toulouse die Prioritäten des Handelns in Frankreich neu setzen. Beobachter, darunter auch Wirtschaftswissenschaftler, hatten dem Plan France 2030 vorgeworfen, die staatliche…

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  • Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Ein etwa 30-jähriger Mann wurde am Dienstagmorgen in Bayonne tot aufgefunden, sein Körper war mit mehreren Messerstichen übersät.

    Am Dienstagmorgen wurde in Bayonne der leblose Körper eines Mannes entdeckt, der mit neun Messerstichen getötet worden war. Der Körper lag auf den Marine-Alleen, berichtet der Sender France bleu Pays basque. Ein Passant hatte die Leiche entdeckt.

    Bei dem Opfer handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Mann mit französischer Staatsangehörigkeit und afghanischer Herkunft. Nach ersten Erkenntnissen wurde er brutal geschlagen, erhielt neun Messerstiche und starb dann an den Folgen seiner Verletzungen.

    Die Tat soll sich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden ereignet haben. Neben der Polizei begab sich auch der Staatsanwalt von Bayonne an den Fundort der Leiche, der auch der Tatort sein könnte.

    Die Staatsanwaltschaft Bayonne leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

    Die Kriminalpolizei von Bayonne ist mit den Ermittlungen betraut und hat wenige Stunden nach dem Fund der Leiche auf einem Parkplatz der Industrie- und Handelskammer einen Verdächtigen festgenommen. „Es handelt sich um einen jungen Mann, der wie das Opfer afghanischer Herkunft und 25 Jahre alt ist“, erklärte der Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier, gegenüber dem Sender France Bleu Pays Basque. Der Verdächtige ist den Behörden außerdem wegen islamistischer Radikalisierung bekannt, wie der Sender France Bleu Pays Basque aus Polizeikreisen erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen sollen die beiden Männer, die am selben Ort arbeiteten, am Abend vor der Tat einen heftigen Streit gehabt haben.

  • Alpes-Maritimes: Mieter wegen „schlechten Betragens“ aus ihren Wohnungen geworfen

    Alpes-Maritimes: Mieter wegen „schlechten Betragens“ aus ihren Wohnungen geworfen

    Der Vermieter von Sozialwohnungen ‚Côte d’Azur Habitat‘ kann Mieter aus ihren Wohnungen werfen, wenn ihnen schlechtes Betragen und Sachbeschädigungen nachgewiesen werden oder es zu strafrechtlichen Verurteilungen kommt.

    In Nizza (Departement Alpes-Maritimes) weist ein Sozialvermieter einige seiner Mieter aus ihren Wohnungen. Der Sozialvermieter Côte d’Azur Habitat bekämpft wilde Müllkippen und schickt regelmäßig Kontrolleuere vor Ort. Ein solcher Kontrolleur erstellt Untersuchungsberichte und beobachtet juristische und streitige Verfahren. Sein Alltag ist geprägt von Nachbarschaftskonflikten, Hausbesetzungen und Auseinandersetzungen. Solche Rückmeldungen sind für Côte d’Azur Habitat, den größten sozialen Vermieter des Departements Alpes-Maritimes, unerlässlich. Einmal im Monat ziehen die Außendienstmitarbeiter Bilanz über ihre Ermittlungen.

    Eine verschärfte Hausordnung
    Die Hausordnung wurde kürzlich verschärft. „Wir erklären darin, dass beim geringsten Verstoß gegen einen Artikel in der Hausordnung ein Verfahren eingeleitet wird“, sagt Anne-Marie Camera, Leiterin der Verwaltung bei Côte d’Azur Habitat. Jede strafrechtliche Verurteilung eines Mieters oder einer Person, die mit ihm in der Wohnung lebt, kann zu einer Zwangsräumung der Sozialwohnung führen. Zuvor lädt der Vermieter den Mieter zu einem Gespräch vor, wobei ein Polizeikommissar anwesend ist. Soziale Vereine kritisieren allerdings, dass diese Zwangsräumungen anstehende Probleme nur verlagern.