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  • Einwanderungsgesetz: Regierung bringt den Text in die Gemischte Paritätische Kommission des Parlaments

    Einwanderungsgesetz: Regierung bringt den Text in die Gemischte Paritätische Kommission des Parlaments

    Regierungssprecher Olivier Véran gab nach der Sitzung des Ministerrats am 12. Dezember bekannt, dass die Regierung entschieden habe, das umstrittenen neue Einwanderungsgesetz, das in der Nationalversammlung schon vor der ersten Lesung scheiterte, nun einer gemischten paritätischen Kommission des Parlaments vorzulegen. Die Regierung wird eine gemischte paritätische Kommission (CMP) einberufen, dies kündigte Regierungssprecher Olivier Véran am Dienstag, dem 12. Dezember, nach der Sitzung des Ministerrats an. In einer CMP treffen sich sieben Abgeordnete und sieben Senatoren hinter verschlossenen Türen und versuchen, sich auf einen Entwurf zu einigen, bevor der Gesetzestext wieder ins Parlament geht. Bei einem Besuch in einer Polizeistation in Maisons-Alfort (Departement Val-de-Marne) sagte der Innenminister, „ich bedauere, dass wir Zeit verlieren, um die Franzosen zu schützen. Wir brauchen dieses neue Gesetz und ich möchte, dass es schnell verabschiedet wird“. Der Präsident des ultrarech…

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  • Unwetter: Weiler in Savoyen nach Felssturz evakuiert

    Unwetter: Weiler in Savoyen nach Felssturz evakuiert

    In Saint-Michel-de-Maurienne in Savoyen löste sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 11. Dezember, ein riesiger Felsbrocken vom Berg. Rund 20 Personen mussten evakuiert werden.

    In Saint-Michel-de-Maurienne in Savoyen stürzten riesige Felsblöcke nur wenige Dutzend Meter von Wohnhäusern entfernt von den Berghängen herab. Der Felssturz ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 11. Dezember. 100 bis 150 Kubikmeter Gestein lösten sich und stürzten mit einem gewaltigen Krachen das Massiv hinunter. Der Bürgermeister kann es immer noch nicht fassen. „Gegen 4 Uhr morgens hörten die Anwohner einen lauten Knall, das war der Felssturz, der stattgefunden hat. Große Felsbrocken kamen zu und herabgestürzt“, erzählt Gaëtan Mancuso, Bürgermeister der kleinen Gemeinde.

    Zuflucht in Unterkünften
    Es wurde angeordnet, den Ort zu räumen, da weitere Felsbrocken herabzufallen drohten. Etwa 20 Bewohner verließen eilig ihre Wohnungen und Häuser und suchten Zuflucht in den Unterkünften der Gemeinde. Sie hatten nur wenige Minuten Zeit, um persönliche Gegenstände einzupacken, bevor sie sich auf den Weg machten. Am Dienstagmorgen beobachteten Spezialteams und Geologen den Berg, um das Risiko weiterer Abstürze einzuschätzen. Derzeit wird eine Diagnose erstellt, bevor Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Die Bewohner wissen nicht, wann sie wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

  • Morbier, Raclettekäse, Tomme du Jura: Zahlreiche Käsesorten wegen E-Coli-Bakterien zurückgerufen

    Morbier, Raclettekäse, Tomme du Jura: Zahlreiche Käsesorten wegen E-Coli-Bakterien zurückgerufen

    Vorsicht bei den Käsesorten Morbier, Tomme du Jura oder Raclettekäse: Viele Chargen werden wegen des Vorhandenseins von Escherichia Coli Bakterien dringend zurückgerufen. Warnungen vor Eschirichia Coli. Dieses Bakterium, das dafür bekannt ist, bei Menschen Bauchschmerzen und Durchfall zu verursachen, wurde in mehreren Käsechargen in Frankreich nachgewiesen. Die Gesundheitsbehörden rufen mehrere Chargen der Käsesorten Morbier, Tomme du Jura und Raclettekäse zurück. Sie wurden in ganz Frankreich verkauft. Diese Sorten sind betroffen: Morbier AOP sélection maison Monts et TerroirsGTIN-NR.: 93048971002326Los-Nr.: alle LoseVerbrauchsdatum: zwischen dem 21.11.2023 und dem 01.02.2024. Morbier AOP PrestigeGTIN-NR.: 93048971007581Nr. der Partie: alle PartienVerbrauchsdatum: zwischen dem 21.11.2023 und dem 08.01.2024 Morbier AOP Rohmilch dégagementGTIN-NUMMER: 93048971005822Nr. der Partie: alle PartienVerbrauchsdatum: zwischen dem 22.11.2023 und dem 31.01.2024 Morbier AOP RohmilchGTIN-NR.: 93048…

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  • „Die Stimme hat es mir befohlen“: 3-jähriger Junge vom eigenen Vater erdrosselt

    „Die Stimme hat es mir befohlen“: 3-jähriger Junge vom eigenen Vater erdrosselt

    Ein dreijähriges Kind starb in Publier in der Region Haute-Savoie. Der Vater wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es wurde eine Untersuchung wegen schweren Totschlags eingeleitet.

    Der leblose Körper eines dreijährigen Jungen wurde am Montag, dem 11. Dezember, auf einem Parkplatz in Publier in Hochsavoyen am Genfer See gefunden. Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, befand sich sein Vater an der Seite des toten Kindes.

    Auf dem Weg zum Kindergarten am Montagmorgen hatte der Vater seinen Sohn erwürgt. Er erklärte, er sei „von einer Stimme geführt worden“, schrieb die Zeitung Le Dauphiné Libéré. Nach seiner schrecklichen Tat alarmierte der Vater selbst die Rettungskräfte.

    Der Mann wurde sofort verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft von Thonon-les-Bains leitete eine Untersuchung wegen schweren Totschlags ein.

    Über die Familie des Kindes, insbesondere die Mutter, sind bisher keine Informationen bekannt geworden.

    Im Kindergarten des Jungen wurde psychologische Betreuung für die Mitschüler des Kindes und die Betreuer eingerichtet.

  • Marseille: Schauspieler Dylan Robert wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen

    Marseille: Schauspieler Dylan Robert wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen

    Er wird verdächtigt, den Roller des Killerkommandos, das 2021 in Marseille einen 14-jährigen Jungen tötete, gefahren zu haben und am Drogenhandel beteiligt gewesen zu sein.

    Der Schauspieler Dylan Robert, der 2019 mit dem César für den besten männlichen Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde, wurde im November 2023 wegen „Mordes“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen, wie Franceinfo am Dienstag, dem 12. Dezember, unter Berufung auf eine Justizquelle meldete und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Monde. Der 23-jährige Schauspieler wird verdächtigt, in den Mord an dem Teenager Rayanne in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) im Jahr 2021 verwickelt zu sein.

    Dylan Robert wird verdächtigt, am 18. August 2021 den Motorroller gefahren zu haben, von dem aus der Täter den 14-jährigen Jugendlichen in der Cité des Marronniers im 14. Arrondissement von Marseille ermordet hatte. An jenem Abend schoss der Beifahrer mit einem Sturmgewehr auf einen Ort am Eingang der Siedlung, an dem Drogen verkauft wurden. Die Schüsse trafen den 14-jährigen Rayanne, der kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus verstarb. Nach Angaben seiner Familie war er in der Nähe seiner Wohnung ein Sandwich kaufen gegangen, als die Verdächtigen auf ihn schossen.

    Zwei weitere Minderjährige waren an diesem Abend ebenfalls durch die Schüsse verletzt worden: ein weiterer 14-jähriger Jugendlicher und ein 8-jähriges Kind.

    Dylan Robert war bereits Ende Januar 2022 wegen gewalttätiger Raubüberfälle zu dreißig Monaten Haft verurteilt worden. Damals befand er sich seit Februar 2021 unter richterlicher Aufsicht, nachdem er wegen zwei Fällen von bewaffnetem Raubüberfall im Jahr 2017 und weiteren gewalttätigen Raubüberfällen 13 Monate in Untersuchungshaft verbracht hatte.

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  • „Atmosphärische Flüsse“: Bis Mittwoch starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    „Atmosphärische Flüsse“: Bis Mittwoch starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    „Atmosphärische Flüsse“ ist eine Bezeichnung für 400 bis 600 km breite und bis zu mehrere tausend km lange Bänder feuchtigkeitsgesättigter Luft aus den Äquatorialregionen in ca. 1 bis 2,5 km Höhe.

    Ein „atmosphärischer Fluss“ breitet sich seit Sonntag über Frankreich aus und wird voraussichtlich bis Mitte dieser Woche in mehreren Regionen zu starken Niederschlägen führen.

    Das Wetterphänomen soll bis Mittwoch, dem 13. Dezember, andauern. Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurden zehn Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange für starke Regenfälle und Hochwasser gesetzt.

    Der in Frankreich auch als „Rhumexpress“ bezeichnete „atmosphärische Fluss“ zeichnet sich durch eine große Masse warmer und feuchter Luft aus. Wie La Chaîne Météo erklärt, handelt es sich bei dieser Masse um ein schmales, aber „im Durchschnitt 200 bis 400 km langes Band“.

    Diese feuchte Luft kommt aus wärmeren Regionen und dringt bis in unsere gemäßigten Regionen vor, wo sie sich in starken Regen verwandelt.

    In diesem Streifen, der durch Zentralfrankreich verläuft, ist also mit intensiven Niederschlägen zu rechnen. Diese Regenfälle könnten Hochwasser in den Flüssen auslösen. Laut La Chaîne météo kann es im Zentralmassiv „lokal mehr als 100 Liter / m2“ Regen geben. „In den Alpen kommen zu diesen hohen Regenmengen, die den Niederschlägen von fast einem Monat entsprechen, noch etwa 30 Liter hinzu, die durch das Schmelzen der Schneedecke unterhalb von 2.200 m entstehen“, warnte Météo-France bereits am Sonntag, dem 10. Dezember.

  • Eklat wegen Einwanderungsgesetz: Gerald Darmanin bot Emmanuel Macron seinen Rücktritt an

    Eklat wegen Einwanderungsgesetz: Gerald Darmanin bot Emmanuel Macron seinen Rücktritt an

    Der französische Innenminister wurde am Montagabend von Emmanuel Macron empfangen, nachdem in der Nationalversammlung das von Gerald Darmanin vorbereitete neue Einwanderungsgesetz schon vor der ersten Lesung vom Tisch gefegt worden war. Innenminister Gérald Darmanin reichte am Montag, dem 11. Dezember, seinen Rücktritt bei Staatspräsident Emmanuel Macron ein, der diesen umgehend ablehnte. Darmanin wurde im Elysée-Palast empfangen, nachdem die Nationalversammlung die Prüfung des Entwurfs für sein neues Einwanderungsgesetz abgelehnt hatte. Die Abgeordneten der Nationalversammlung nahmen mit 270 zu 265 Stimmen den Antrag auf vorherige Ablehnung des vom Innenminister eingebrachten Textes an. Emmanuel Macron lehnte den Rücktritt von Gérald Darmanin ab, der sich sehr dafür eingesetzt hatte, eine Mehrheit für das neue Gesetz zu finden. Der Präsident der Republik beauftragte die Premierministerin und den Innenminister, bereits am Dienstag „Vorschläge“ zu unterbreiten, um die Blockade zu überwi…

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  • Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Der von der grünen Fraktion eingebrachte Ablehnungsantrag des neuen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag von 270 Abgeordneten unterstützt, zwei Stimmen mehr als die absolute Mehrheit. Der Entwurf des neuen französischen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag, den 11. Dezember, von den Abgeordneten regelrecht weggefegt, noch bevor er im Plenarsaal debattiert wurde. Die Nationalversammlung nahm mit 270 zu 265 Stimmen einen Antrag auf vorherige Ablehnung des Einwanderungsgesetzes mit den Stimmen der Linken, der Republikaner und des Rassemblement National an und fügte der Regierung damit eine sehr schwere politische Niederlage zu. Der Antrag wurde von der Fraktion der Grünen eingebracht. Seine Annahme führt dazu, dass die Prüfung des Textes abgebrochen wird, noch bevor die einzelnen Artikel des neuen Gesetzes in der Sache behandelt werden. Während die Unterstützung der Linken für den Ablehnungsantrag feststand, ließen es die Republikaner und das ultrarechte Rassemblement National den ganze…

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  • Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    „Dies wird eines der Hauptprojekte von Frankreich im Weltraum sein“, sagte der französische Präsident am Montag bei einer Rede in Toulouse, mit der er das zweijährige Bestehen des Industrieplans Frankreich 2030 würdigte. Ziel sei es, den USA, China und Indien nicht hinterherzulaufen. In einer „sich wandelnden Raumfahrtwelt“ mit dem Auftreten privater Akteure und dem für 2031 angekündigten Ende der Internationalen Raumstation ISS müssen sich Frankreich und Europa positionieren, sagte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember. Der Zugang zum Weltraum ist aus wirtschaftlichen Gründen, aus Gründen der Sicherheit und der Souveränität von entscheidender Bedeutung. „Wir müssen uns diesem Wettbewerb stellen“, sagte der französische Staatspräsident in einer Rede zur Feier des zweijährigen Bestehens des Industrieplans Frankreich 2030. In diesem Zusammenhang werde Frankreich ein Fracht-Raumschiff entwickeln, das den Transport von Waren oder Personen ermöglicht, kündigte Emmanuel Macron an. „Das…

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  • Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    In der Gastronomie in Frankreich ist der Mangel an Arbeitskräften ein weit verbreitetes Problem. Viele Restaurantbesitzer setzen auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund.

    Der Pariser Restaurantbesitzer Alain Fontaine hat Schwierigkeiten, Angestellte zu finden. Seit etwa zehn Jahren stellt er Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein. Alle Köche sind angemeldet, aber einige warten noch auf ihre Legalisierung. Ein junger Mann aus Mali hat gerade seine Papiere erhalten. Als Minderjähriger war er Lehrling im Restaurant von Alain Fontaine und hatte zwei Jahre lang versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Restaurantbesitzer half ihm bei der Beantragung seiner Aufenthaltspapiere, als er volljährig wurde.

    Die Hälfte der Köche in der Region Île-de-France sind Migranten.
    Innerhalb von zehn Jahren konnte Alain Fontaine durch unbefristete Einstellungen die Legalisierung von fünf Angestellten erreichen. „Die Leute, die in solchen Situationen sind, nehmen niemandem die Arbeit weg. Wir arbeiten am Wochenende, wir arbeiten abends, wir haben versetzte Arbeitszeiten. Folglich sind unsere Jobs wenig attraktiv“, sagt Alain Fontaine auf dem Sender Franceinfo. Die Gastronomie ist einer der Sektoren, in denen die meisten Migranten beschäftigt sind. In der Region Île-de-France stellen Migranten etwa die Hälfte aller Köche.