Schlagwort: Wintersaison

  • Wetter der kommenden Woche: Regen, Schnee in den Bergen und im Flachland, starker Wind…

    Wetter der kommenden Woche: Regen, Schnee in den Bergen und im Flachland, starker Wind…

    Das Wetter wird sich ab dem kommenden Montag ändern. Es soll kältere und feuchtere Luft nach Frankreich kommen. Auf dem Programm stehen: Graupelschauer im Flachland, starker Wind und Schnee in den Bergen, auch in tieferen Lagen.

    Wird der Winter jetzt endgültig in Frankreich Einzug halten? Das milde und trockene Wetter, das seit Anfang Januar herrscht, wird ab Montag, dem 16. Januar, in ganz Frankreich kälterer und feuchterer Luft weichen. Eine nordwestliche Strömung wird unruhiges Wetter von den Britischen Inseln nach Frankreich bringen.

    Das Wetter wird unruhig mit häufigen Regenfällen, möglichem Schneegestöber im Flachland, starkem Wind und viel Schnee in den Bergen auch in tieferen Lagen, insbesondere in der Nacht von Montag auf Dienstag, berichtet La Chaîne Météo.

    Es wird erwartet, dass zum Teil starke Regenfälle über ganz Frankreich niedergehen werden. Sie werden von feuchter Luft gespeist. Nur die Region Languedoc-Roussillon wird weitgehend vom Regen verschont bleiben. Die Regenschauer werden von starkem Wind begleitet.

    Es wird erwartet, dass es ab einer Höhe von 1.500 Metern in allen französischen Gebirgen, einschließlich der Pyrenäen, zu starken Schneefällen kommen wird. Meteo Pyrenäen meldet „sehr unruhige Bedingungen mit potenziell viel Schnee in den Bergen bis in tiefe Lagen“. Am kommenden Dienstag und Mittwoch wird es weiter schneien. Weißes Gold, das von den Skigebieten in den Pyrenäen mit Ungeduld erwartet wird.
    Nach ersten Prognosen könnte es in den Ebenen im Norden und Osten Frankreichs und sogar auf den Hügeln der Normandie schneien.

    Seitens der Temperaturen wird keine Kältewelle erwartet. Dennoch werden die Höchstwerte an den Nachmittagen zeitweise etwas unter den normalen Werten für die Jahreszeit liegen. Keine Frage, es wird winterlich.

  • Nach sechs Wochen fällt endlich Schnee in den Skigebieten der Pyrenäen

    Nach sechs Wochen fällt endlich Schnee in den Skigebieten der Pyrenäen

    Es fiel Schnee, endlich, das erste Mal seit mehr als fünf Wochen. Schnee, auf den die Skigebiete der Pyrenäen so lange gewartet haben. Die ersten Flocken fielen gestern am Ende des Tages und die Schneefallgrenze lag am Montagmorgen bei 1.500 m Höhe und könnte noch ein wenig tiefer fallen.

    Seit dem 25. November hatte es nicht mehr geschneit. Vor ein paar Tagen gab es ein wenig Schnee, aber seit eineinhalb Monaten ist eigentlich nichts mehr passiert. In den Wintersportorten der Pyrenäen ist ein breites Lächeln auf den Gesichtern der Wintersportler und der Eiheimischen zu sehen. Dank einer Abkühlung, die am Sonntag die Schnee-Regen-Grenze auf 2.000m sinken ließ, wurden die Hänge in den Pyrenäen am späten Sonntagabend und in der Nacht zum Montag deutlich weißer. Die Skistationen und die Gipfel wurden winterlich dekoriert, allerdings sind die Täler der Gebirgskette von den Schneefällen kaum betroffen.

    „Die ersten Schneefälle traten bereits am Samstag im Grenzgebiet auf“, erläutert Thomas Bouffon, Prognostiker und Schneeforscher bei Météo France in Tarbes. Am Montagmorgen wurden in 1.800 m Höhe zwischen 5 und 10 cm gemessen, wie zum Beispiel in La Mongie. Météo France erwartet bis zum Ende des Tages etwa 10 cm auf 1.800 m mit einer Schneefallgrenze, die sich auf 1.300 m stabilisiert.

  • Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    2023 beginnt mit viel zu milden Temperaturen. In den Bergen bedeutet das die Rückkehr der Sommeraktivitäten. Am Sonntag, dem 1. Januar, wurden im Skigebiet Les Gets in Hochsavoyen wieder die Mountainbike-Strecken geöffnet.

    In Les Gets (Haute-Savoie) wechseln sich Schlammpfützen mit Schneeflecken ab. Auf der Nordseite versuchen die Skifahrer über Schneereste zu rutschen, auf der Südseite der Berge sind die Winterurlauber mit Mountainbikes unterwegs. Seit dem Morgen des 1. Januar sind die Abfahrtspisten für Fahrräder im Skiort wieder geöffnet und gesichert, aber das kann den Winterurlauber das Skifahren nicht wirklich ersetzen. „Sicherlich wird ein für das Radfahren geöffneter Lift das nicht ausgleichen, aber es ermöglicht uns, den Kunden etwas Nettes anzubieten“, bedauert Benjamin Mugnier, Direktor der Skilifte, gegenüber dem Sender France 3.

    Die Buchungsquote liegt trotzdem bei 81%
    Der savoyische Skiort möchte sein Angebot diversifizieren und versucht schon seit einigen Jahren sich neu erfinden. Radfahren ist im Sommer eine der Hauptaktivitäten von Les Gets und wird jetzt zu einer Vierjahreszeitenaktivität, die einigen ausländischen Gästen bereits lieb und teuer geworden ist. Puristen, die sich nach Pulverschnee sehnen, genießen statt dessen die Schönheit der Landschaft, die dieses Jahr nicht weiss werden will. Spaziergänge stehen für viele Winterurlauber auf dem Programm, wodurch zumindest bei den Skipässen gespart werden kann. Obwohl die Pisten nicht wirklich weiß sind, wird die Buchungsquote auch für die erste Woche in 2023 auf 81% geschätzt.

  • Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Auch die letzte Woche des Jahres war von milden Temperaturen geprägt – viele Skigebiete mussten etwa die Hälfte ihrer Pisten schließen -, zieht Météo-France eine Wetterbilanz für 2022. Ein historisches Jahr, eines der wärmsten, geprägt von außergewöhnlichen Perioden, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind.

    Das milde Jahresende kennzeichnet ein Jahr 2022, das das wärmste war, das Météo-France je aufgezeichnet hat. „Weihnachten 2022 war außergewöhnlich mild im ganzen Land, mit einem Wärmeindikator von 11,3 °C am 25. Dezember auf nationaler Ebene (eine Abweichung von +5,5 °C im Vergleich zur Norm), was dieses Weihnachten auf den zweiten Platz der mildesten Weihnachten nach 1997 setzt“, erklärt Météo-France und betont, dass „die Temperaturen in den letzten Jahren oft mild oder sogar extrem mild zu dieser Jahreszeit waren“.

    Nur Weihnachten 2020 war im Landesdurchschnitt kälter als normal. Von einem sehr kalten Weihnachten wie 1962, als das Thermometer in Vichy auf -17,0 °C, in Tarbes auf -9 °C, in Paris auf -7,5 °C und in Perpignan auf -4,5 °C fiel, ist Frankreich sehr weit entfernt.

    Entwicklung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit 1900 (Météo France)

    Diese milde letzte Woche zwischen den Feiertagen krönt auf jeden Fall ein außergewöhnliches Jahr 2022, es „wird das wärmste Jahr sein, das Frankreich je gemessen hat. Das Jahr 2022 ist ein Symptom des Klimawandels in Frankreich, das von Wetterextremen geprägt ist“, so Météo-France. „Im gesamten Jahr wird die Temperatur in Frankreich im Durchschnitt über 14,2 °C liegen. Je nach den Temperaturen in den letzten Tagen des Dezembers wird die Jahrestemperatur für das gesamte Jahr 2022 zwischen 14,2 °C (kalter Dezember), 14,4 °C oder sogar 14,6 °C (warmer Dezember) liegen. Damit liegt 2022 auf Platz 1 der wärmsten Jahre, deutlich vor 2020, das bisher den Rekord hielt.“

    Abweichungen der Temperaturen und der Niederschläge (Météo France)

    Eine dramatische Folge war der Regenmangel, der weite Teile des Landes betraf. „Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in Frankreich dürfte im Jahr 2022 ein Defizit von 15 bis 25% aufweisen (im Vergleich zur Norm 1991-2020). Das Jahr 1989 ist mit einem Defizit von 25% das bislang niederschlagsärmste Jahr. 2022 war gespickt mit Rekordmonaten: der Mai mit einem Defizit von 60 Prozent und der Juli mit einem Defizit von 85 Prozent waren die trockensten Monate, die seit Beginn der Messungen im Jahr 1959 in ganz Frankreich aufgezeichnet wurden.

    „Die im März beginnende Dürre 2022 im klimatologischen Sinne ist mit einer vorläufigen Dauer von 8 Monaten die drittlängste Dürre (nach der Dürre 1989-1990, die 17 Monate dauerte, und 2005, die 9 Monate dauerte). Drei Viertel des Landes waren betroffen“, so Météo-France.

    Die Hälfte der Skipisten geschlossen
    Das sehr milde Jahresende wirkt sich auch auf die Skigebiete aus, die derzeit unter akutem Schneemangel leiden: Die milde Witterung und der Regen führen laut Domaines skiables de France (DSF) derzeit dazu, dass etwa die Hälfte der französischen Skipisten geschlossen ist.

    Für Météo-France ist das Jahr 2022 ein gutes Beispiel für die Folgen der globalen Erwärmung. „Die bemerkenswerten Sommerperioden des Jahres 2022 wären ohne die Auswirkungen des Klimawandels höchst unwahrscheinlich und deutlich weniger intensiv gewesen“.

  • Französische Skigebiete erleben derzeit dramatischen Schneemangel

    Französische Skigebiete erleben derzeit dramatischen Schneemangel

    Aufgrund eines besonders milden Jahresendes fehlt in Frankreich der Schnee. Viele tiefer gelegene Skigebiete müssen daher den Urlaubern andere Aktivitäten anbieten.

    Eine dünne Schneeschicht, die zusehends abzuschmelzen scheint. Dies ist das beunruhigende Bild, das sich in einem Wintersportort im Vercors-Massiv der Voralpen bietet. Bei einer Temperatur von 10 °C ist das Ski-Fahren nur sehr eingeschränkt möglich. Die Skischule sorgt zwar für die jüngsten Urlauber, aber viele Pisten bleiben geschlossen. „Wir haben zwei Jahre mit viel Schnee erlebt, und dieses Jahr ist es halt so, das muss man akzeptieren“, sagt Fabrice Mielzarek, Leiter des Fremdenverkehrsamts von Villard-de-Lans (Isère).

    Die Ausrüstungsverleiher passen sich an
    Dieser Saisonbeginn bleibt für einige Skigebiete sehr schwierig. Im Dorf geben die Ausrüstungsverleiher ihr Bestes, um sich anzupassen. Fast alle Ski bleiben im Laden, und man holt die elektrischen Mountainbikes hervor, die man eigentlich bis zum Frühjahr weggestellt hatte. In Mont-Dore (Puy-de-Dôme) ist die Situation ähnlich. Auch hier liegen die Temperaturen weit über den normalen Werten der Saison. Aufgrund des fehlenden Schnees suchen sich die Touristen andere Aktivitäten ausserhalb der Skipisten.

  • Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Zwar sind Schneeketten, -socken oder Winterreifen seit November 2022 in 34 französischen Departements Pflicht, doch wurde das bislang nur präventiv gesehen.

    Oftmals bleiben Autofahrer ohne richtige Reifen auf verschneiten Strassen stecken. In 34 französischen Departements, von den Pyrenäen bis zu den Vogesen, sind Schneeketten, -socken und Winterreifen in der Nähe von Bergmassiven vorgeschrieben. Die Winterausrüstungen müssen aus Sicherheitsgründen vom 1. November bis zum 31. März mitgeführt oder die Winterreifen aufgezogen werden.

    Kein Zwang oder Strafe
    Mit dem Kälteeinbruch verdoppelte sich das Auftragsvolumen in den Werkstätten. „Wir machen keine Pause, von 8.30 Uhr bis 19 Uhr, wir haben keine Zeit zum Verschnaufen“, berichtet der Garagenbesitzer Akif Altun auf dem Sender France 3. Das sogenannte „Berggesetz“ ist nur ein Ansporn zur Vorsicht, die Fahrer können in diesem Jahr noch nicht mit dem später vorgesehenen Bußgeld von 135 Euro belegt werden. Bei einem Unfall in diesen 34 Departements sind die Autofahrer auch ohne Winterreifen oder Schneeketten dieses Jahr noch durch die Versicherungen gedeckt. Die Winterreifenpflicht bringt also vorerst keine Auflagen oder Sanktionen für die, die sich nicht daran halten, mit sich. Das Dekret zur Umsetzung des Gesetzes ist noch nicht veröffentlicht worden.

  • Wintersport: In Le Mont-Dore genießen Skifans den Neuschnee

    Wintersport: In Le Mont-Dore genießen Skifans den Neuschnee

    In Le Mont-Dore im Département Puy-de-Dôme ist die Saison eröffnet: Es gibt Neuschnee. Zur Freude der Skifans.

    Es ist ein Tag, wie man ihn zu Beginn dieses Winters in Le Mont-Dore im Puy-de-Dôme in Zentralfrankreich an einer Hand abzählen kann. Es gibt nur ein Motto: den Schnee genießen. „Pulverschnee dort oben, toll, das Beste. Das ist eine Woche, die gut anfängt“, schwärmt ein Skifahrer auf dem Sender France 2. Auf dem Parkplatz des Skigebiets sind die Frühaufsteher schon am Start. „Ich habe das ganze Wochenende den Wetterbericht angeschaut, der Schnee ist da, die Sonne auch. Die Bedingungen sind ideal, kein Glatteis, nur Spaß“, sagt Rémi.

    „Das ist in meinem ganzen Leben mein erster Tag in den Bergen“
    Auch Boris und Elsa haben viel Spaß. Sie kommen aus Limoges (Nouvelle-Aquitaine) und genießen einen Ferientag. Das Tagesprogramm: Schneeschuhwandern und erster Kontakt mit dem Schnee. Selbst für die Einheimischen ist dieser Tag etwas ganz Besonderes. „Ich wohne in Le Mont-Dore, also komme ich regelmäßig hierher. Heute bin ich mit den Schneeschuhen hochgeklettert“, berichtet ein Einheimischer. Für Simon, der aus der Bretagne stammt, wird der Tag ganz besonders in Erinnerung bleiben. „Es ist mein erster Tag in den Bergen in meinem ganzen Leben, es ist toll, ich liebe es“, sagte er vor der Kamera von France 2.

  • Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Die Wintersaison hat am Samstag, dem 3. Dezember, im Ski-Ort Les Deux Alpes offiziell begonnen. Ein vielversprechender Auftakt mit Schnee und vielen Skifahrern.

    Kälte und Wind schreckten am Samstag, dem 3. Dezember, die ersten Skitouristen nicht ab. Bei der Saisoneröffnung war Les Deux Alpes (Isère) voll ausgebucht. „Ich bin mit meinen Freunden hier, wir haben eine tolle Zeit“, schwärmt ein Mann auf dem Sender France 3. Die Saison verspricht in den Alpen vielversprechend zu werden, mit hervorragenden Buchungszahlen: durchschnittlich +20% im Vergleich zum Winter 2021.

    Sechsfach höhere Stromkosten
    „Wir spüren, dass die Leute aus ihrem Alltag ausbrechen wollen, der im Moment nicht immer sehr rosig ist“, meint Eric Bouchet, Direktor des Tourismusbüros von Les Deux Alpes. Im Bergrestaurant von Quentin Durant sind die Vorräte aufgefüllt. 15.000 Liter Bier warten auf die Touristen, und die Angestellten stehen bereit. 1.000 Essen können hier jeden Mittag serviert werden. Die Inflation bleibt jedoch der grösste Sorgenfaktor. In Les Deux Alpes steigt die Stromrechnung in diesem Jahr um das Sechsfache. Die Skipässe werden dennoch nicht teurer.

  • Wintersport: Französische Ski-Gebiete bereiten sich auf die Saison vor

    Wintersport: Französische Ski-Gebiete bereiten sich auf die Saison vor

    Die Skigebiete bereiten sich auf die Eröffnung der Wintersaison vor. France 3 berichtet aus Isola 2000.

    Der Skiort Isola 2000 im Departement Alpes-Maritimes hat seine Winterfarbe erhalten: Am Montag, dem 21. November, fielen 10 cm Schnee, was die kommende Skisaison unter den besten Vorzeichen ankündigt. Während das Eröffnungsdatum immer näher rückt, erwacht der ganze Ort langsam wieder zum Leben. Die Geschäfte bereiten sich auf die Touristen vor, auch wenn sie befürchten, dass die Inflation die Verkäufe bremsen wird. „Ich denke, das wird sie ein bisschen mehr zum Nachdenken bringen“, meint Eric Spehler, Leiter eines Sportgeschäfts gegenüber France 3.

    Nur wenige Schritte entfernt sind die Profis auf den Skipisten aktiv. Alle arbeiten an den 120.000 Kubikmetern künstlich erzeugtem Schnee. Seit Freitag, dem 25. November, ist die Hälfte der über 400 Schneekanonen in Betrieb. Die Touristen müssen sich jedoch noch bis zum 3. Dezember gedulden, bis sie auf den Pisten von Isola 2000 wieder ihrem Lieblingssport fröhnen können.

  • Winterreifenpflicht: Beim Verstoss gegen die Vorschriften zahlt Versicherung möglicherweise nicht!

    Winterreifenpflicht: Beim Verstoss gegen die Vorschriften zahlt Versicherung möglicherweise nicht!

    Winterreifen oder Schneeketten: Sich nicht an die Vorschriften zu halten, kann sehr teuer werden. Die Autoversicherungen in Frankreich haben das Recht, bei einem Unfall die Kosten nicht zu übernehmen.

    Die Zeitung La Dépêche du Midi stellte die Frage: Was riskiert man versicherungstechnisch, wenn man diesen Winter in den Bergen ohne die vorgeschriebene Winterausrüstung an seinem Fahrzeug einen Verkehrsunfall hat?

    Aus Sicht der Versicherungen ist die Sache klar. Wenn ein Versicherter nicht über die richtige Ausrüstung verfügt und dadurch einen Unfall oder einen Schaden verursacht, hat die Versicherung das Recht, die Kostenübernahme zu verweigern. Im sinne des Gesetzes, ist der Fahrer in einem solchen Fall im Unrecht und die Versicherer haben daher das Recht, weder die Pannenhilfe noch die Kosten des Schadens zu übernehmen.

    Und das heißt, dass neben der Pannenhilfe, mechanische Schäden oder Schäden an der Karosserie und weitere Selbst- und Drittschäden nicht erstattet werden!

    Abgesehen von einem Bußgeld von 135 € und dem Risiko, dass sein Fahrzeug stillgelegt wird, bringt sich der Fahrer, die Fahrerin auch finanziell in grosse Gefahr, wenn das Fahrzeug nicht den Regeln des Gesetzes gemäss ausgestattet ist. Klar ist, dass die Übernahme der Kosten für Hilfeleistung und Schäden bei Eis und Schnee in den Bergen für die Versicherten keine zusätzlichen Kosten verursacht. Sie ist in allen Versicherungsverträgen enthalten, solange man sich an das Gesetz hält.

    Fachleute weisen ausserdem darauf hin, dass es auch die mangelnde Erfahrung vieler Verkehrsteilnehmer auf verschneiten Straßen Probleme bereitet. Wer nicht an die besonderen winterlichen Straßenverhältnisse gewöhnt ist, kann in Schwierigkeiten kommen, aber eine mangelhafte Ausrüstung des Fahrzeugs führt zu einem noch viel höheren Gefahren- und Risikoniveau.