Schlagwort: Wintersaison

  • Dramen in den Alpen: 240 und 107 Skifahrer aus defekten Sesselliften gerettet

    Dramen in den Alpen: 240 und 107 Skifahrer aus defekten Sesselliften gerettet

    Ein Tag in den Bergen, der anders verlief als geplant: Am Nachmittag des 24. Dezembers wurden 240 Skifahrer in der Station Superdévoluy in den Hautes-Alpes von einer technischen Panne überrascht. Der Sessellift, der sie eigentlich sicher auf die Pisten bringen sollte, blieb abrupt stehen – und das Abenteuer begann.

    Eine Rettungsaktion wie aus dem Lehrbuch

    Wenn ein Sessellift ausfällt, ist das schon unangenehm genug. Aber bei über 200 Personen, die in luftiger Höhe ausharren müssen, wird es schnell zu einer logistischen Herausforderung. Doch die Einsatzkräfte hatten die Lage im Griff: Innerhalb von drei Stunden wurden alle Skifahrer sicher geborgen. Dabei kam eine bewährte, aber beeindruckende Technik zum Einsatz.

    „Ein Rettungsteam wird per Helikopter auf das Tragseil gebracht“, erklärt Lieutenant Nicolas Charon vom Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) in Briançon. „Von dort aus seilen sich die Retter bis zu den Sesseln ab, rüsten die Personen mit Sicherheitsgurten aus und lassen sie behutsam zu Boden.“ Klingt wie etwas aus einem Actionfilm, oder? Doch für die Bergretter in den Alpen ist das Routine – zumindest in der Theorie.

    Wetterglück und Teamarbeit

    Nicht zu unterschätzen: Das Wetter spielte den Rettern in die Karten. Kein starker Wind, keine eisige Kälte – Bedingungen, die entscheidend waren, um die Rettung ohne Zwischenfälle durchzuführen. Ein Team von 20 speziell ausgebildeten Bergrettern arbeitete Hand in Hand mit der lokalen Gendarmerie, unterstützt von einem Helikopter.

    Man stelle sich das vor: Hoch oben in einem Sessellift, die schneebedeckten Gipfel ringsum, während ein Retter an einem Seil auf einen zugleitet. Faszination und Erleichterung dürften für viele Skifahrer in diesem Moment Hand in Hand gegangen sein.

    Ein Weihnachtsabend, der in Erinnerung bleibt

    Für die Betroffenen endet diese Geschichte zum Glück mit einer guten Nachricht: Niemand wurde verletzt. Was bleibt, ist eine Anekdote, die sicher noch lange die Runden machen wird – vielleicht schon beim Weihnachtsessen am selben Abend.

    Eine Frage bleibt allerdings offen: Werden diese Skifahrer in Zukunft entspannter auf den Sessellift steigen können, oder wird das Erlebnis ihren Blick auf solche Situationen für immer verändern?

    Wie dem auch sei, diese Rettungsaktion zeigt einmal mehr, wie wichtig gut geschulte Einsatzkräfte und moderne Rettungstechnik sind. Und vielleicht, nur vielleicht, hat der ein oder andere in den Höhen von Superdévoluy eine neue Wertschätzung für den Boden unter den Füßen gewonnen.

    Am gleichen Tag: 107 Skifahrer nach Sessellift-Panne mit Helikoptern evakuiert

    Ein Wintertag in den französischen Alpen wurde auch für 107 Skifahrer in der Station La Norma (Savoie) zu einem unverhofften Abenteuer. Am 24. Dezember, mitten im Weihnachtsverkehr, versagte der Sessellift „Arlette“ aufgrund widriger Wetterbedingungen. Was folgte, war eine Rettungsaktion, die ihresgleichen sucht – mit zwei Helikoptern und einem perfekt abgestimmten Team.

    Technische Panne bei schlechtem Wetter

    Es war kurz nach Mittag, als der Sessellift plötzlich stehen blieb. Starke Winde und wechselhafte Wetterbedingungen machten eine Reparatur unmöglich, sodass sich die Einsatzkräfte schnell für eine groß angelegte Evakuierung entschieden. Die betroffenen Skifahrer saßen zu diesem Zeitpunkt bereits über eine Stunde in den luftigen Höhen des Lifts fest – bei Temperaturen, die niemanden kaltlassen.

    Präzision und Teamwork in der Luft

    Die Rettung selbst war eine beeindruckende Demonstration von Koordination und Professionalität. Vier Einheiten der Bergrettung (PGHM) aus Modane und Bourg-Saint-Maurice rückten aus, unterstützt von den Betreibern der Stationen La Norma und Valfréjus. Zwei Helikopter kamen zum Einsatz, um die Evakuierung effizient und sicher durchzuführen.

    Das Vorgehen war klar: Mit Seilen und Spezialgurten wurden die Skifahrer von den Sitzen abgeseilt, direkt in die Arme der Retter am Boden. Trotz der Herausforderungen durch Wind und eisige Bedingungen verlief die Aktion reibungslos. Innerhalb von 3,5 Stunden war die Rettung abgeschlossen, und alle Betroffenen in Sicherheit.

    Kleine Blessuren, große Erleichterung

    Einige Skifahrer klagten über leichte Unterkühlungen, und es gab einen Fall von Kreislaufschwäche. Doch wie die Rettungskräfte später berichteten, war keine medizinische Behandlung notwendig. Alle Betroffenen konnten wohlbehalten nach Hause zurückkehren – und vermutlich mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, wenn sie künftig Sessellifte nutzen.

    Ein Weihnachtswunder in den Alpen?

    Zur gleichen Zeit spielte sich ein weiteres Drama in den französischen Alpen ab: In Superdévoluy, in den Hautes-Alpes, mussten 240 Skifahrer aus einem defekten Lift evakuiert werden. Die simultanen Rettungsaktionen unterstreichen, wie anspruchsvoll solche Einsätze sind und wie gut die Bergretter in Frankreich auf solche Situationen vorbereitet sind.

    Eine Frage stellt sich nach solchen Ereignissen unweigerlich: Werden solche Vorfälle zukünftig weniger häufig vorkommen? Die Technik entwickelt sich weiter, doch auch extreme Wetterbedingungen nehmen durch den Klimawandel zu – eine Herausforderung, die nicht nur Skigebiete betrifft.

    Auch für die 107 Skifahrer in La Norma bleibt der Vorfall sicherlich unvergessen. Am Ende war es vielleicht doch ein Weihnachtswunder, dass niemand ernsthaft zu Schaden kam – und dass alle sicher nach Hause kehren konnten.

  • Schneesegen in den Vogesen: Weihnachtsfreude auf den Pisten

    Schneesegen in den Vogesen: Weihnachtsfreude auf den Pisten

    Die Skisaison in den Vogesen startet dieses Jahr unter idealen Bedingungen – ein Kontrast zum Vorjahr, als Schneemangel viele Pisten stilllegte. Mit der üppigen Schneedecke im Dezember 2024 dürfen sich Urlauber und Betreiber gleichermaßen freuen. Ein willkommenes Geschenk, das dem gesamten Tourismus in der Region Aufschwung gibt.

    Perfekte Bedingungen: „Ein Traum für Wintersportler“

    Auf den 17 Pisten der Station Schnepfenried im Haut-Rhin herrscht reges Treiben. Skifahrer und Snowboarder nutzen die frische Pulverschnee-Decke voll aus. Ein junger Skifahrer fasste es begeistert zusammen: „Wir haben fast alle Pisten gemacht, es war einfach großartig!“ Nach den stürmischen Winden am Sonntag schien ein solches Wintersportparadies zunächst unwahrscheinlich, doch pünktlich zur Weihnachtszeit fiel reichlich Schnee – ein wahres Wunder für die Region.

    Wirtschaftliche Bedeutung: Mehr als nur ein winterliches Vergnügen

    Die Freude über den Schnee reicht weit über die Pisten hinaus. Skigebiete in mittleren Höhenlagen wie Schnepfenried sind zunehmend auf solche Wetterglücksfälle angewiesen, da der Klimawandel die Schneesicherheit stark beeinträchtigt. „Der Weihnachtsmann hat uns den Schnee unter den Baum gelegt“, scherzte die Betreiberin der Station. Hinter der Leichtigkeit dieser Worte verbirgt sich jedoch die ernsthafte Realität: Ohne Schnee leidet der gesamte Wirtschaftszweig, von den Liften bis hin zu den umliegenden Restaurants und Hotels.

    Skitourismus und Klimawandel: Ein Widerspruch?

    Die Frage drängt sich auf: Wie nachhaltig ist der Skitourismus in einer Zeit, in der die Winter immer unzuverlässiger werden? Viele Stationen investieren inzwischen in künstliche Beschneiung, um sich wetterunabhängiger zu machen – eine Lösung, die jedoch nicht frei von ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ist. Der Energieverbrauch solcher Anlagen ist hoch, und mit steigenden Temperaturen schmilzt die produzierte Schneeschicht oft schneller, als sie genutzt werden kann.

    Hoffnung für die Zukunft?

    Die aktuelle Schneepracht zeigt, dass Wintersport weiterhin möglich ist – zumindest in manchen Jahren. Doch wie lange können Regionen in mittleren Höhenlagen wie die Vogesen noch auf solche Geschenke der Natur hoffen? Klar ist: Wenn der Tourismus in diesen Gebieten überleben soll, sind kreative und nachhaltige Konzepte gefragt. Vielleicht werden wir in Zukunft Wintersportarten entdecken, die weniger auf Schnee angewiesen sind – oder mehr auf Kooperation mit der Natur statt auf künstliche Lösungen.

    Dieses Jahr jedoch dürfen sich Skifreunde an der Schneedecke erfreuen. Es bleibt nur die Frage: Wird sie auch bis ins neue Jahr halten?

  • Starker Schneefall in den Alpen: Vier Départements in Alarmbereitschaft

    Starker Schneefall in den Alpen: Vier Départements in Alarmbereitschaft

    Ein intensiver Schneefall hat die Alpenregion erfasst. Météo-France meldet ein „bemerkenswertes“ Wetterereignis und hat für die Départements Ain, Savoie, Haute-Savoie und Isère die Warnstufe Orange für Schnee und Glätte ausgerufen. Für Savoie, Haute-Savoie und Isère gilt zusätzlich eine Warnung vor Lawinengefahr.

    Massive Schneemengen und stürmische Winde

    In den Bergen werden bis Montagabend Schneemengen von bis zu einem Meter ab 1.800 bis 2.000 Metern Höhe erwartet. Auf 1.000 Metern Höhe könnten bis zu 60 Zentimeter Schnee fallen. Begleitet wird der Schneefall von Sturmböen, die Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen können – eine gefährliche Kombination für Verkehr und Infrastruktur.

    Die Lawinengefahr ist ebenfalls erheblich. Laut Météo-France sind während des Schneefalls große Lawinen zu erwarten, die Straßen und Berginfrastrukturen gefährden könnten.

    Gefährliche Bedingungen für Autofahrer

    Die Behörden rufen Autofahrer in der Region zu äußerster Vorsicht auf. Fahrzeuge sollten unbedingt mit Winterreifen oder Schneeketten ausgerüstet sein. Besonders in den betroffenen Départements des Ostens, im Zentrum und Südwesten, die mit der Warnstufe Gelb ebenfalls von Schnee und Glätte bedroht sind, ist Vorsicht geboten.

    Zugang zu Skigebieten eingeschränkt

    Die starken Schneefälle und die Lawinengefahr könnten die Zufahrten zu höher gelegenen Skigebieten beeinträchtigen. Der französische Zugang zum Mont-Blanc-Tunnel wurde am Montagmorgen zwischen 6:30 und 8:00 Uhr vorsorglich geschlossen, um kontrollierte Lawinenauslösungen durchzuführen, wie der Konzessionsbetreiber Autoroutes et Tunnel du Mont-Blanc mitteilte.

    Trotz der Wetterwarnungen zeigt sich die Tourismusbranche optimistisch. Laut Anne Marty, Präsidentin der Domaines Skiables de France, sind viele Touristen bereits am Wochenende angereist. Sie betont: „Die Schneefälle kommen genau zur richtigen Zeit.“ Die Skigebiete profitieren von den perfekten Bedingungen zum Saisonstart.

    Sicherheit bleibt oberste Priorität

    Auch wenn die Schneemengen bei Wintersportlern Freude auslösen, bleibt die Lage angespannt. Lawinen und schwierige Verkehrsbedingungen erfordern Wachsamkeit. Die Behörden raten dazu, Wetterwarnungen und Verkehrshinweise genau zu beachten. Gerade in den Bergen gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht – die Natur zeigt eindrucksvoll ihre Kraft.

  • Ski-Saison in den Pyrenäen: Traumstart für Wintersportfans

    Ski-Saison in den Pyrenäen: Traumstart für Wintersportfans

    Mit frischem Pulverschnee und strahlendem Sonnenschein eröffnen die Pyrenäen die Wintersportsaison 2024. Besonders in der traditionsreichen Station Saint-Lary, die ihr 50-jähriges Bestehen feiert, herrscht Begeisterung – bei Besuchern ebenso wie bei den Profis der Branche.

    Frühaufsteher und beste Bedingungen

    Die ersten Skifahrer konnten es kaum erwarten: Noch vor Sonnenaufgang wagten sich Wintersportler auf die verschneiten Pisten von Saint-Lary. „Wir sind um Mitternacht angekommen und standen heute Morgen um acht Uhr schon auf der Piste“, erzählen junge Gäste aus Bordeaux. Trotz morgendlichem Nebel und Wind auf 2.300 Metern Höhe war die Stimmung ausgelassen – die frische Schneedecke machte die etwas rauen Bedingungen wett.

    Und das Beste: Die Schneeverhältnisse könnten kaum besser sein. Nach mehreren Jahren mit dürftigen Schneefällen und künstlicher Beschneiung startet die Saison diesmal mit natürlichen Schneemengen, die seit dem 7. Dezember regelmäßig nachgefüllt werden.

    Ein Grund zur Freude für Gäste und Profis

    „Es fühlt sich an wie Weihnachten, und das schon seit einer Woche“, schwärmt Hakim Boufaïd, Direktor der Station Saint-Lary. Kein Wunder: Vor zwei oder drei Jahren war die Schneelage noch deutlich schlechter, viele Pisten konnten damals nur mit technischer Hilfe geöffnet werden. Dieses Jahr jedoch sorgt die Natur selbst für perfekte Bedingungen.

    Auch die Gäste sind begeistert. „Das Schneeaufkommen ist fantastisch, so etwas hatten wir lange nicht“, freut sich ein Wintersportler. Und tatsächlich: Die schneebedeckten Hänge der Pyrenäen locken nicht nur passionierte Skifahrer, sondern auch Familien und Gelegenheitssportler in die Region.

    Ein vielversprechender Start in die Saison

    Für die Betreiber der Skigebiete ist dieser Auftakt ein Glücksfall. Nach mehreren schwierigen Jahren – mit witterungsbedingten Einschränkungen und der Pandemie – sind die Aussichten für die Saison 2024 blendend. „Die Buchungen laufen hervorragend, und die Leute freuen sich auf eine unbeschwerte Zeit in den Bergen“, verrät ein Hotelbetreiber vor Ort.

    Die Schneesicherheit spielt dabei eine Schlüsselrolle: Viele Urlauber entscheiden sich erst kurzfristig für einen Winterurlaub, wenn die Bedingungen stimmen. In diesem Jahr passt alles – eine solide Schneebasis, freundliches Wetter und die attraktive Landschaft der Pyrenäen.

    50 Jahre Saint-Lary: Ein Grund zum Feiern

    Saint-Lary, eine der bekanntesten Skistationen der Region, hat in dieser Saison noch mehr Grund zur Freude: Das 50-jährige Jubiläum wird mit besonderen Veranstaltungen und Angeboten gefeiert. Ob Skifahren, Snowboarden oder Schneeschuhwandern – das vielseitige Angebot zieht Besucher aller Altersklassen an.

    Die Region setzt dabei nicht nur auf sportliche Aktivitäten. Lokale Spezialitäten, gemütliche Berghütten und ein umfangreiches Wellnessangebot machen den Aufenthalt in den Pyrenäen zu einem Rundumerlebnis.

    Die Frage bleibt: Wie wird der Winter weitergehen?

    Die Saison hat traumhaft begonnen – doch hält der Winter, was er verspricht? In den vergangenen Jahren waren milde Temperaturen und spärlicher Schneefall immer wieder eine Herausforderung. Doch die optimistischen Wetterprognosen und die solide Grundlage stimmen die Betreiber zuversichtlich.

    Für Wintersportfans ist klar: Wer die perfekten Bedingungen nutzen möchte, sollte nicht lange zögern. Die Pyrenäen präsentieren sich in diesem Winter von ihrer besten Seite – eine Gelegenheit, die man nicht verpassen sollte.

  • Wintersport: Saisonstart in Isola 2000 – Schnee, Lächeln und erste Schwünge

    Wintersport: Saisonstart in Isola 2000 – Schnee, Lächeln und erste Schwünge

    Die Wintersaison hat offiziell begonnen, und in der Station Isola 2000 in den französischen Alpen herrscht Aufbruchstimmung. Trotz knapper Schneemengen sind die ersten Pisten geöffnet, dank eines Mix aus natürlichem und künstlichem Schnee. Was erwartet die Wintersportler in dieser frühen Phase der Saison?

    Erste Abfahrten und große Emotionen

    Für viele ist es das erste Mal, dass sie die Ski anschnallen – und das merkt man. Ein Anfänger erzählt, wie er sich mit dem klassischen Schneepflug über Wasser hält: „Man macht, was man kann, und hofft, dass man stehen bleibt.“ Diese Leichtigkeit und die Freude, die mit der ersten Abfahrt einhergeht, sind überall spürbar.

    Mit einem Schneeband von gerade einmal 45 Zentimetern an den höchsten Punkten der Piste zeigt sich das Wetter derzeit noch zurückhaltend. Aber der Enthusiasmus der Besucher macht das wett: „Wir genießen es. Nach der Anstrengung am Morgen entspannen wir, trinken etwas und lassen den Tag auf uns wirken“, sagt eine Urlauberin mit einem zufriedenen Lächeln.

    Schneekanonen und Hoffnung auf Neuschnee

    Die Betreiber von Isola 2000 wollten keine Zeit verlieren und eröffneten die Saison trotz der geringen Schneemengen frühzeitig. Dabei kam künstlicher Schnee zum Einsatz, um zumindest einen Teil des Skigebiets nutzbar zu machen. Jetzt hoffen alle auf reichlich Neuschnee, um den Betrieb vollständig aufnehmen zu können.

    Die Station bleibt optimistisch. Die aktuelle Strategie, die Gäste frühzeitig anzulocken, zeigt Erfolg. Das gemütliche Ambiente in den Berghütten, der Duft von Raclette und die ersten Schneeschritte – sie schaffen eine Atmosphäre, die Wintersportfans immer wieder zurückbringt.

    Ist das der Beginn einer großartigen Saison?

    Der Saisonauftakt in Isola 2000 mag nicht perfekt sein, aber er bringt genau das, was viele in den Bergen suchen: ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Mit ein wenig Geduld und hoffentlich bald mehr natürlichem Schnee könnte die Station schon bald ihre volle Schönheit entfalten.

    Was ist schließlich schöner, als nach einem Tag auf der Piste die Aussicht auf die verschneiten Gipfel bei einem heißen Getränk zu genießen?

  • Puy-de-Dôme: Winterzauber in Mont-Dore – 40 cm Schnee überraschen Touristen und Einheimische

    Puy-de-Dôme: Winterzauber in Mont-Dore – 40 cm Schnee überraschen Touristen und Einheimische

    Im Puy-de-Dôme hat der Winter mit voller Kraft Einzug gehalten. Am Dienstag, dem 10. Dezember, verwandelten 40 Zentimeter Neuschnee die Landschaft rund um den Mont-Dore in ein wahres Wintermärchen. Eine Szenerie, die nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen gleichermaßen überrascht – und begeistert.

    „Wir wussten, dass es am Wochenende schneien würde, aber 40 Zentimeter? Damit hat wirklich keiner gerechnet. Das ist einfach gigantisch“, erzählt ein Bewohner des Bergdorfs, dessen Straßen und Dächer nun wie mit Puderzucker bestäubt aussehen. Der Anblick? Postkartenreif. Sogar die Terrassen der Restaurants wirken wie eingefroren – perfekt für die Weihnachtszeit.

    Hoffnung auf eine „normale“ Saison

    Die Freude über den frühen Wintereinbruch ist nicht nur ästhetischer Natur. Besonders die Hotel- und Restaurantbetreiber atmen auf. Nach Jahren der Unsicherheit durch milde Winter und pandemiebedingte Einbrüche in der Tourismusbranche hoffen viele auf eine stabile Saison.

    „Endlich wieder eine normale Wintersaison! Ich hoffe wirklich, dass der Schnee bis zu den Feiertagen hält“, sagt Michel Migayrou, ein Hotelier aus der Region. Seine Begeisterung ist greifbar – und nachvollziehbar, denn ein gut besuchtes Weihnachtsgeschäft ist für viele Betriebe existenziell.

    Sicherheit hat Priorität

    Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein – oder vielmehr Schneeglitzern. Météo France hat eine Warnung vor Schneebrettern herausgegeben, die insbesondere die steileren Bereiche der Region betreffen. David Tournadre, der Verantwortliche für die Skipisten, erklärt: „Es gibt ein erhöhtes Risiko für Lawinen. Unser Team ist bereits unterwegs, um die Lage zu analysieren.“ Sicherheit hat oberste Priorität, damit Wintersportler und Wanderer die verschneite Landschaft sorgenfrei genießen können.

    Ein Start voller Hoffnung

    Der Mont-Dore zeigt sich also von seiner besten Winterseite: Schnee in Hülle und Fülle, ein malerisches Dorf und eine hoffnungsvolle Stimmung unter Einheimischen und Touristen. Doch auch Vorsicht und Vorbereitung sind gefragt, um die Schönheit des Winters sicher erleben zu können. Wer weiß – vielleicht wird dieser Winter ja wirklich zu einem, der lange in Erinnerung bleibt?

  • Wintersport-Saison in Frankreich: Der Startschuss ist gefallen

    Wintersport-Saison in Frankreich: Der Startschuss ist gefallen

    Die Skisaison hat begonnen, und die Savoyer Station Tignes gehört zu den ersten, die ihren Skibetrieb in diesem Jahr eröffnen. Bereits am Wochenende des 23. und 24. November wagten sich die ersten Wintersportler auf die Pisten – ein Moment, den viele Fans der weißen Pracht sehnsüchtig erwartet haben.

    Endlich wieder auf den Skiern

    „Es tut einfach gut, die Skier anzuschnallen und die verschneiten Berge zu sehen“, schwärmt ein begeisterter Skifahrer, der am Sonntag seine ersten Schwünge machte. Die Vorfreude war groß, und das spiegelte sich in der Atmosphäre vor Ort wider. Einige Enthusiasten nahmen lange Anreisen in Kauf, nur um dabei zu sein, wenn die ersten Abfahrten der Saison freigegeben wurden.

    Mit 25 % des Skigebiets, die derzeit zugänglich sind, bleibt das Angebot zwar noch begrenzt, doch das hält die Fans nicht davon ab, die neue Saison mit Freude zu begrüßen.

    Eine Station erwacht zum Leben

    Die Eröffnung in Tignes markiert auch den Neustart der gesamten Infrastruktur der Station. „Wir sind hier nur sechs Monate im Jahr beschäftigt, also ist ein früher Start für uns entscheidend“, erklärt Muriel Queirard, eine Saisonkraft in der Station. Die Pistenpräparierung läuft auf Hochtouren, und rund 60 Pistenretter sind bereits im Einsatz, um die Sicherheit der Skifahrer zu gewährleisten.

    Auch in den Sportgeschäften wird emsig gearbeitet. Die Mitarbeiter aktualisieren die Ausrüstung und sorgen dafür, dass Skier, Snowboards und Zubehör bereitstehen, um den Ansturm der Wintersportler zu bewältigen.

    Ein früher Start – mit Potenzial

    Die frühe Öffnung der Skisaison in Tignes ist nicht nur für Wintersportler ein Highlight, sondern auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region. Hotels, Restaurants und Geschäfte profitieren vom ersten Schwung an Besuchern, die nicht nur die Pisten, sondern auch die lokale Gastfreundschaft genießen.

    Die Herausforderung besteht jedoch darin, auch bei begrenztem Zugang zu den Pisten ein gutes Erlebnis zu bieten. Für die kommenden Wochen bleibt abzuwarten, wie schnell weitere Teile des Skigebiets geöffnet werden können – und ob das Wetter mitspielt. Doch schon jetzt zeigt sich: Der Wintersport hat wieder seinen festen Platz im Leben der Menschen gefunden.

    Freude und Hoffnung auf den Winter

    Für viele bedeutet die Rückkehr auf die Skier nicht nur sportliche Betätigung, sondern auch eine mentale Erholung. Die weiße Schneedecke, die klare Bergluft und das Gefühl der Freiheit auf der Abfahrt – was könnte den Winter besser einläuten? Während Tignes den ersten Schritt gemacht hat, schauen Wintersportfans gespannt darauf, welche Stationen in den Alpen als nächstes ihre Pforten öffnen.

    Vielleicht ist es auch Zeit, die eigene Winterausrüstung hervorzuholen – denn die Saison hat offiziell begonnen!

  • Vorfreude auf die Skisaison in den Alpes-Maritimes: Der Winter zieht ein!

    Vorfreude auf die Skisaison in den Alpes-Maritimes: Der Winter zieht ein!

    In den südfranzösischen Alpen, genauer gesagt den Alpes-Maritimes, sind die ersten Schneeflocken gefallen – und das Herz jedes Wintersportlers schlägt höher. Während die Natur bereits das weiße Kleid überzieht, herrscht in den Skigebieten geschäftiges Treiben. Schneekanonen laufen auf Hochtouren, Pistenraupen werden gecheckt, und jedes Detail wird überprüft, damit zur Saisoneröffnung Anfang Dezember alles perfekt ist. […]

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  • Winterurlaub: Die französischen Skigebiete füllen sich

    Winterurlaub: Die französischen Skigebiete füllen sich

    Am Samstag, dem 10. Februar, begann der große Aufbruch in die Winterferien. Tausende von Urlaubern reisen in die französischen Skigebiete und warten ungeduldig auf die für die nächsten Tage vorhergesagten Schneefälle.

    Der Samstag, der 10. Februar, war ein arbeitsreicher Tag in Les Menuires in den französischen Alpen. Bereits am Vormittag treffen die ersten Urlauber ein. Einige sind schon in der Nacht aufgebrochen, um so früh wie möglich auf den Pisten zu stehen. „Wir sind um 2 Uhr morgens losgefahren und jetzt sind wir hier“, freut sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Innerhalb weniger Stunden kamen 22.000 Menschen in den Skiort.

    Die Besucherzahlen sehen hervorragend aus
    Die traditionell geschäftigste Zeit des Winters beginnt. Die Besucherzahl versprechen, ausgezeichnet zu werden. „Wir werden in den kommenden vier Wochen eine Belegungsrate von über 90 % haben“, sagt Marlène Giacometti, Leiterin des Tourismusbüros von Les Menuires. Bei bislang frühlingshaften und sehr milden Temperaturen genießen die Glücklichen das Skifahren vom ersten Tag an. Generell ist die Schneelage in den Bergen in den höheren Lagen derzeit recht gut, für die Skiorte in den Mittelgebirgen ist die Situation jedoch wesentlich schwieriger.

  • Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    In vielen Regionen ist jetzt endlich der Schnee gekommen. Nun können auch die kleinen Skigebiete endlich in die Saison starten.

    Ein Lehrer und seine Schüler fuhren nur 10 Minuten mit dem Bus, um einen Tag auf den Skipisten von Gap-Bayard (Hautes-Alpes) zu verbringen. Nachdem das Skigebiet seit Beginn des Winters geschlossen war, konnte jetzt endlich die Schulkinder aus der Stadt zum Skifahren kommen. In zwei Tagen fielen 20 cm Pulverschnee. Das reichte aus, um 5 km Piste zu öffnen. Das ist sehr wenig, aber das macht nichts, denn für seine Stammgäste ist Bayard wie ein Naherholungsgebiet, sie kommen fast jeden Tag.

    Aber hinter der winterlichen Kulisse herrscht die Sorge ums Überleben. Trotz der Schneekanonen, die hier auf 1.200 Metern Höhe ununterbrochen laufen, bleibt die Schneelage sehr prekär. Die Entwicklung anderer Angebote stehen im Mittelpunkt von Überlegungen, die an diesem Standort, der 21 Mitarbeiter beschäftigt, für eine nachhaltige Zukunftsplanung angestellt werden. Auch in diesem Jahr wird es schwierig sein, ein finanzielles Gleichgewicht zu halten. Zunächst hofft man jedoch, dass die Kälte es ermöglicht, die Skifahrer bis zum Ende des Winters auf den Pisten empfangen zu können.