Schlagwort: Wetter

  • Mit dem Ende der Hitzewelle in Frankreich beginnen die Brände nachzulassen

    Mit dem Ende der Hitzewelle in Frankreich beginnen die Brände nachzulassen

    Das Wetter bleibt am Samstag zwar noch sehr heiß, aber die Ankunft einer Gewitterfront aus dem Südwesten sollte die Arbeit der Feuerwehrleute erleichtern, die immer noch gegen die Brände in der Gironde kämpfen.

    Die Hitze wird am Samstag, dem 13. August, in weiten Teilen Frankreichs anhalten, bevor am Abend Gewitter und Regen von Westen her eintreffen. Diese Gewitter- und Regenfront könnte den Feuerwehrleuten, die immer noch gegen die Brände in der Gironde und in den Landes kämpfen, sehr helfen.

    Achtzehn Departements vom Südwesten bis zum Finistère waren auf der Warnstufe Orange für Hitzewellen. Diese Hitzewelle sollte jedoch am Sonntag mit Gewittern in weiten Teilen Frankreichs zu Ende gehen. Für die beiden Departements auf Korsika gilt ab Samstag die Warnstufe Orange Gewitter.

    Die Auswirkungen der Gewitter auf die laufenden Brände bleiben jedoch schwer vorhersehbar, insbesondere wegen der Gefahr starker Böen, die für die Feuerwehr problematisch sein können.

    Einen Monat nach den beiden gigantischen Bränden von Landiras und La Teste-de-Buch in der Gironde hat das wieder aufgeflammte Feuer „Landiras-2“, wie es von der Feuerwehr genannt wird, sich seit mehr als 48 Stunden nicht mehr ausgebreitet. Zuvor hatte es allerdings 7.400 Hektar Kiefernwälder verwüstet.

    Am Freitagabend durften die evakuierten Bewohner bestimmter Gebiete der Gemeinden Moustey und Saugnac-et-Muret in den Landes in ihre Häuser zurückkehren, und an diesem von Bison Futé in der betroffenen Region als „rot“ eingestuftem Samstag beschlossen die Behörden, die A63, die Bordeaux mit Spanien verbindet und seit Mittwoch auf einem 20 km langen Abschnitt gesperrt war, wieder zu öffnen.

    Aber „das Feuer ist auf der Westseite immer noch aktiv“, warnte die Präfektin des Departements Gironde, Fabienne Buccio, und erinnerte daran, dass rund 1.000 Feuerwehrleute weiterhin im Einsatz sind, unterstützt von deutschen und rumänischen Kollegen.

    „Wir sind alle freiwillig hier. Wir sind ausgebildet, wir wollen helfen“, sagt Toni Neuhalfel, ein 36-jähriger deutscher Feuerwehrmann gegenüber France 24. Er habe ein „sehr beeindruckendes“ Feuer erlebt, das nicht mit denen vergleichbar sei, die er in Deutschland schon gesehen habe.

    Auf dem Luftwaffenstützpunkt Mérignac in der Nähe von Bordeaux sind am Freitag zwei italienische Canadair- und zwei griechische Canadair-Löschflugzeuge eingetroffen.

    In Hostens im Departement Gironde werden soger 21 Feuerwehrleute aus Polynesien erwartet. „Sie kommen vom anderen Ende der Welt, um ihre Kameraden zu unterstützen, die in der Gironde gegen die Flammen kämpfen: Danke an unsere Feuerwehrleute aus Polynesien für ihre Solidarität. Mauruuru!“ (Danke auf Tahitianisch), twitterte Präsident Emmanuel Macron am Nachmittag.

    In Frankreich brannten dieses Jahr dreimal so viele Hektar nieder wie im Jahresdurchschnitt der letzten zehn Jahre, und auch für die Europäische Union insgesamt war das Jahr 2022 seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006 ein Rekordjahr.

    Selbst im Jura, dessen Klima normalerweise gemäßigter ist, gab es zwei Brände.

    In der Bretagne zerstörte ein Feuer am Freitag fast 300 Hektar im Wald von Brocéliande westlich von Rennes. Am späten Nachmittag war es laut dem Präfekten des Departements Morbihan, Pascal Bolot, „zu zwei Dritteln eingedämmt“.

    In der Ardèche konnte ein Feuer, das mindestens 320 Hektar verwüstet hatte, unter Kontrolle gebracht werden, wie die Präfektur des Departements am Freitagnachmittag mitteilte. Es sind jedoch immer noch 150 bis 200 Feuerwehrleute im Einsatz.

    Angesichts dieser „außergewöhnlichen“ Situation haben mehrere große französische Unternehmen – Carrefour, Orange, EDF, Axa, Auchan und GRDF – Maßnahmen ergriffen, um den Einsatz ihrer Mitarbeiter, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind, zu erleichtern. Sie folgten damit einem Aufruf des Innenministers Gérald Darmanin.

    Am Freitagabend forderte der Minister außerdem die Präfekten auf, „besonders wachsam zu sein“ oder Feuerwerk, die für den 15. August geplant sind, wegen „erhöhter Brandgefahr“ abzusagen.

    Die ab Samstagabend erwarteten Niederschläge werden nicht ausreichen, um die historische Dürre im Land zu beheben, warnte Météo-France. Nach einem Monat Juli, in dem im Durchschnitt weniger als ein Zentimeter Regen fiel.

    Die Gewitter der kommenden Tage werden auf sehr trockene Böden treffen, die das Wasser nicht aufnehmen können und so die Gefahr von Überschwemmungen mit sich bringen. Ausserdem müsse mit Hagelschlag gerechnet werden, warnte Météo-France am Freitagabend.

    In weiten Teilen Frankreichs ist das Gießen von Grünflächen verboten und 73 Präfekten haben sogar den Landwirten die Wasserentnahme untersagt.

  • Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Die Hitzewelle soll sich am Mittwoch auf weitere Departements hauptsächlich im Osten Frankreichs ausdehnen. Insgesamt wurden jetzt 27 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Météo France hat am Dienstag, 2. August, für 27 französische Departements die Alarmstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen. Sechs davon befinden sich im Südwesten.

    Betroffen sind Departements vom Niederrhein über die Vaucluse bis hin zur Haute-Garonne. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Osten und Südosten des Landes. Die neue Hitzewelle wird laut Météo-France voraussichtlich kürzer sein als die Hitzewelle im Juli. Die Spitzentemperaturen sollen am Mittwoch erreicht werden und „werden auch am Donnerstag noch vorhanden sein, wobei sich die Hitze nach Osten verschiebt“, so Météo-France in einem Bulletin von 16 Uhr. Die Höchsttemperaturen „werden oft über oder bei 35°C liegen, mit Spitzenwerten von 39 oder 40°C im Südwesten“.

    Darüber hinaus wurden 41 Departements auf Hitzewarnung Gelb gesetzt. „Ein Nachlassen der Temperaturen zeichnet sich ab Freitag vom Nordwesten her ab“, so Météo-France.

  • Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Eine neue Hitzewelle sucht Frankreich in dieser Woche heim. In Okzitanien wird das Thermometer auf über 35 Grad klettern und erst ab Freitag wieder sinken.

    Diese Woche wird es im Südwesten wieder sehr heiß werden. Hier die Vorhersagen für die kommenden Tage.

    Am Dienstag, dem 2. August, wird sich die Hitzeperiode weiter intensivieren. Am Nachmittag dieses Tages sollen die Temperaturen 32°C in Tarbes , 35°C in Albi und 36°C in Carcassonne erreichen.

    Mittwoch, 3. August
    Am Mittwoch scheint die Sonne und Höchstwerte von 39 oder 40°C werden im Südwesten Frankreichs erreicht. In der Nacht sinken die Temperaturen nicht unter 20 bis 25 Grad.

    Donnerstag, 4. August
    Einige Wolken werden am Donnerstag vor allem in Lot, Gers und den Hautes-Pyrénées die Sonne verdecken, aber das wird nicht ausreichen, um die Temperaturen zu senken. Am Nachmittag werden 35°C in Toulouse, 36°C in Alès und 37°C in Carcassonne erreicht.

    Freitag, 5. August
    Am Freitag beginnen die Temperaturen langsam wieder zu sinken, da der Himmel über dem größten Teil Süd- und Westfrankreichs bewölkt sein wird. Die Höchsttemperaturen in Saint-Gaudens sollen bei 28°C und in Rodez, Perpignan und Toulouse bei 32°C liegen.

    Samstag, 6. August
    Am Samstag sinken die Temperaturen bei bewölktem Himmel weiter. Allerdings sollen immer noch 33°C in Toulouse, 34°C in Albi und Montauban und 36°C in Nîmes erreicht werden.

    Sonntag, 7. August
    Am Sonntag werden vom Westen her zahlreiche gewittrige Schauer erwartet, vor allem in den Departements Haute-Garonne, Ariège, Aveyron und Tarn. Die Höchsttemperaturen liegen dann im Südwesten zwischen 28 und 34 Grad.

  • Werden die Temperaturen Mitte Juli im Südwesten wirklich auf 46 °C steigen, wie es einige Wettermodelle vorhersagen?

    Werden die Temperaturen Mitte Juli im Südwesten wirklich auf 46 °C steigen, wie es einige Wettermodelle vorhersagen?

    Die hohen Temperaturen sind dieses Jahr mit einem bereits besonders drückenden Monat Juni besorgniserregend. In den sozialen Medien kam es zu einem großen Ausreißer, als ein amerikanisches Wettermodell für Ende nächster Woche Temperaturen von 46 °C im Südwesten Frankreichs ankündigte. Sind diese Vorhersagen zuverlässig?

    Der Monat Juni 2022 war bereits von sehr hohen Temperaturrekorden geprägt, aber das heiße Wetter scheint in diesem Sommer noch nicht sein letztes Wort gesprochen zu haben. Soziale Netzwerke meldeten am Sonntag, dem 3. Juli, dass ein amerikanisches Prognosemodell eine sehr extreme Hitzewelle für Frankreich vorhersagte. Für das Wochenende vom 16. bis 17. Juli wird im Südwesten Hitze von bis zu 46 °C erwartet. Aber sind diese Prognosen wirklich zuverlässig?

    Das für diese Vorhersage verwendete Tool ist bekannt, es ist das Globat Forescast System (GFS), ein Tool des National Weather Service, des meteorologischen Dienstes der Vereinigten Staaten. Es ist eines der ersten Prognosemodelle, das auf die Hitzewellen aufmerksam gemacht hat, die Frankreich seit Mitte Juni heimgesucht haben. Es ist jedoch ein Instrument, das besonders in großen Gebieten wie den Vereinigten Staaten verwendet wird, so dass es in kleineren Ländern wie Frankreich weniger genau ist.

    Je weiter der Stichtag entfernt ist, desto ungenauer ist ein Prognosetool. Die Prognosen der GFS sprechen von einem Klima-Phänomen, das erst in knapp zehn Tagen eintreten soll. Man darf daher nicht vergessen, die Fehlerquote der Wetter-Daten zu berücksichtigen. Frédéric Nathan, Prognostiker bei Météo-France, erklärt: „Zehn oder fünfzehn Tage, das sind sehr lange Fristen, wir machen bei Météo-France keine so langfristigen Vorhersagen, aber die Daten erlauben es uns, eine Tendenz vorherzusehen.“ Die GFS-Daten seien daher „mit Vorsicht zu genießen“, denn „je länger die Frist, desto mehr sinkt die Zuverlässigkeit“.

    Die Vorhersagekarten von GFS werden alle sechs Stunden aktualisiert und die von den Internetnutzern am Sonntagmorgen gefundenen Vorhersagen waren bereits am Sonntagabend wieder verschwunden und die 46°C im Südwesten Frankreichs standen nicht mehr auf der Tagesordnung.

    Mehrere andere Tools versuchen, das Wetter in Frankreich über 15 Tage anzuzeigen, und keines von ihnen zeigte eine so signifikante Hitze wie das GFS-Modell.

    Hitzewellen sind in Frankreich recht häufig und nehmen ständig zu. Sehen wir uns die Zahlen von Météo-Franc an: Von 1947 bis Juni 2022 wurden 44 Hitzewellen aufgezeichnet, 9 davon fanden vor 1989 statt und seit einschließlich 2010 wurden 20 Hitzewellen aufgezeichnet.

  • Wetter: Kommt die nächste Hitzewelle in Frankreich schon nächste Woche?

    Wetter: Kommt die nächste Hitzewelle in Frankreich schon nächste Woche?

    Weniger als zwei Wochen nach der vergangenen Rekordhitzewelle könnte es in Frankreich ab nächster Woche wieder sehr heiß werden, vor allem im Südosten, warnt Météo France.

    Keine Zeit zum Verschnaufen. Kaum hat Frankreich eine beispiellose Hitzeperiode hinter sich, bei der mehrere Rekorde gebrochen wurden, könnte es ab nächster Woche erneut zu einer Hitzewelle kommen. Diese dürfte vor allem den Südosten und den Mittelmeerraum betreffen.

    Während das Wochenende mit Höchstwerten von bis zu 33 Grad am Sonntag in der Region PACA eher mild ausfallen wird, könnte das Thermometer ab Montag nächster Woche wieder sehr hoch steigen. Laut Météo France könnten die Temperaturen bereits am Montag in Montpellier oder Perpignan zwischen 35 und 40°C betragen.

    Für die weiteren Tage der kommenden Woche gilt das Gleiche: Am Dienstag und Mittwoch soll das Quecksilber im Südosten weit über 35 °C steigen. In den nördlichen Departements wird mit Regen und Gewittern gerechnet, so dass dort ein schwüles Klima vorherrschen könnte.

    Die Prognosen für das darauf folgende Wochenende müssen noch verfeinert werden, aber laut Météo Languedoc ist es möglich, dass sich eine „antizyklonale Kuppel hält“ und die Hitzewelle in eine Hitzeperiode verwandelt. Hitzeperioden sind definiert durch zu warme Nächte, gefolgt von sehr heißen Tagen – mindestens dreimal hintereinander.

  • Wetter: Gewitterwarnung im Südwesten – zehn Departements auf Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitterwarnung im Südwesten – zehn Departements auf Alarmstufe Orange

    Meteo France setzt zehn Departements in den regionen Okzitanien und Neu-Aquitanien auf Warnstufe Orange wegen starker Gewitter, die für den späten Freitagnachmittag, dem 3. Juni, vorhergesagt werden.

    Nach der Hitze kommen wie fast immer die Gewitter. Wie zu erwarten war, wird die Hitze der letzten Tage im Südwesten Frankreichs heute den Gewittern weichen. Meteo France setzt zehn Departements auf Alarmstufe Orange: Aveyron, Haute-Garonne, Gers, Lot, Hautes-Pyrénées, Tarn, Tarn-et-Garonne in der Region Okzitanien; Landes, Lot-et-Garonne und Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Warnung tritt am Freitag, dem 3. Juni, ab 16 Uhr in Kraft.

    Wann kommen die Gewitter?
    Im Laufe des Nachmittags beginnen sich die Gewitter über dem Béarn und dem Baskenland zu entwickeln. Sie werden schnell auf das Gers, das Midi Toulousain und schließlich am Abend auf das Quercy, das Albigeois und das Rouergue übergreifen. Diese Gewitter werden „manchmal heftig“ sein, warnt Météo France, begleitet von „starkem Hagelschlag und heftigen Sturmböen“. Lokal könnten in Aquitanien 50 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen, so La Chaîne Météo.

    Bis dahin soll der Tag in Okzitanien eher sonnig werden, wobei die Wolken am Nachmittag mit der Ankunft der Gewitterfront immer dichter werden. Meteo France erwartet Höchsttemperaturen von 30°C in Albi und Castres, 29°C in Cahors, 28°C in Toulouse, Montauban, Agen, Carcassonne und Narbonne, 26°C in Auch und Foix, 25°C in Pau und 24°C in Tarbes.

    Wie wird das Wetter an Pfingsten?
    Das gesamte Pfingstwochenende wird bis Montagabend in ganz Frankreich von mehreren Gewitterwellen geprägt sein, da ein Tiefdruckgebiet von Portugal bis nach Nordfrankreich aufsteigen wird. Am Sonntag wird kühlere Luft vom Atlantik erwartet. Dann wird es in Toulouse, Montauban, Cahors und Auch nur noch 23°C, in Tarbes 21°C oder in Foix 20°C warm sein. Am Pfingstmontag steigen die Temperaturen wieder um einige Grad.

  • Wetter: Ab Mittwoch wieder mehr als 30 °C im Südwesten erwartet

    Wetter: Ab Mittwoch wieder mehr als 30 °C im Südwesten erwartet

    Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am heutigen Mittwoch, dem 1. Juni, werden die Höchstwerte in Okzitanien auf 33 bis 35 °C geschätzt.

    Die Sonne wird sich am Mittwoch, dem 1. Juni, am Vormittag im Süden und Südwesten gegen einige hartnäckige Wolken durchsetzen und eine hochsommerliche Hitze wird am Nachmittag den Südwesten, die Region PACA und Korsika erreichen. Nur die Küstenregionen werden von der grössten Hitze verschont bleiben. Am späten Nachmittag oder Abend können sich vereinzelt Hitzegewitter entwickeln, die allerdings lokal bleiben sollen.

    In Okzitanien wird es am wärmsten werden.

    Im Norden wird es dagegen eher gemässigte Temperaturen unter einem bewölkten Himmel geben, der von der Region Hauts de France über das Pays de Loire bis zum südlichen Elsass, mit einigen sonnigen Auflockerungen, reichen wird. Die Tiefstwerte liegen zwischen 4 und 10 Grad nördlich der Loire bis nach Bourgogne Franche-Comté, 9 bis 15 Grad im Süden und 15 bis 20 Grad in der Nähe des Mittelmeers. Die Höchstwerte liegen bei 16 bis 20 Grad am Ärmelkanal, 20 bis 26 Grad nördlich einer Achse Bordeaux Lyon, im Süden steigen sie deutlich an, auf 27 bis 32 Grad, örtlich 33 bis 35 in Okzitanien.

  • Wetter im Süden: Am Samstag und Sonntag werden neue Hitzerekorde erwartet

    Wetter im Süden: Am Samstag und Sonntag werden neue Hitzerekorde erwartet

    Am Wochenende wird das Wetter im Südwesten Frankreichs wieder sehr heiß werden. Die Temperaturen werden weit über 30°C liegen. Ab Montag werden sie sinken.

    Sie mögen es heiß? Dann werden Sie sich an diesem Wochenende in Südfrankreich wohl fühlen. Die Temperaturen sollen weit über die 30°C-Marke klettern. Das Wochenende verspricht sehr heiß zu werden.

    Ab diesem Samstag wird die Sonne fast ohne Wolken in allen Departements der Region scheinen. Die erwarteten Höchsttemperaturen liegen bei 34°C in Castres, 33°C in Albi und Cahors, 32°C in Toulouse, Rodez und Auch, 31°C in Montauban und Agen, 30°C in Tarbes, Pau und Saint-Gaudens, 29°C in Carcassonne und 27°C in Narbonne. Auch im Departement Alpes Maritimes und der Region Nizza werden bis zu 33°C erwartet.

    Am Sonntag, 22. Mai, wird die Sonne den ganzen Tag über in allen Departements des Südens meist uneingeschränkt scheinen. Erst zum Ende des Tages wird sich der Himmel über dem Vorgebirge der Pyrenäen , im Lot und im Norden des Aveyron verschleiern.

    Die erwarteten Höchsttemperaturen liegen bei 35°C in Tarbes und Foix, 34°C in Albi, Castres und Cahors, 33°C in Toulouse, Rodez, Montauban und Auch, 32°C in Pau und Agen, 30°C in Carcassonne und 28°C in Narbonne.

    Am Sonntagabend können sich teils starke Gewitter im Westen Frankreichs entwickeln und bis Montagabend das ganze Land überqueren. Die Mittelmeerregionen bleiben davon verschont.

    Eine deutliche Abkühlung von Westen her wird am Montag zu spüren sein, mit Temperaturen, die kaum der Jahreszeit entsprechen oder sogar unter den normalen Werten liegen. Eine Rückkehr zu normalen Temperaturen für die Jahreszeit wird für den Donnerstag von Christi Himmelfahrt erwartet.

  • Wetter: In den kommenden Monaten soll es wärmer und trockener werden als normal

    Wetter: In den kommenden Monaten soll es wärmer und trockener werden als normal

    Meteo France sagt für die Monate April, Mai und Juni 2022 wärmeres und trockeneres Wetter in Frankreich voraus.

    „Wärmer als normal“. Das ist das Szenario, das Météo France für die kommenden drei Monate vorhergesagt hat. Die Meteorologen haben mehrere mögliche Szenarien für Frankreich im April, Mai und Juni analysiert, und ihre Schlussfolgerungen sprechen von einer Periode, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% wärmer ist als der übliche Normalwert in Frankreich.

    „Ein Quartal mit einem Durchschnitt, der wärmer als normal ist, schließt das Auftreten von kühlen Episoden nicht aus“, will Météo France aber beruhigen. Jeden Monat gibt Météo France eine Prognose für die Klimatrends der kommenden drei Monate ab. „Es handelt sich nicht um Wettervorhersagen, die Informationen über das erwartete Wetter in Frankreich an diesem oder jenem Tag liefern sollen“, warnt Météo France, „sondern darum, wahrscheinliche Trends auf europäischer Ebene aufzuzeigen.“

    Trockeneres Wetter in den kommenden Monaten
    Was die Niederschläge betrifft, so ist in Südeuropa, einschließlich Frankreich, „das wahrscheinlichste Szenario, dass die vierteljährlichen Niederschlagssummen unter den Normalwerten liegen“. Nach dem wahrscheinlichsten Szenario von Météo France wird das Wetter in den kommenden Monaten also trockener sein. Aber „ein Quartal mit einem trockeneren Durchschnitt als normal schließt das Auftreten von lokalen Episoden mit starken Niederschlägen nicht aus“.

  • Böen von bis zu 120km/h: Meteo France versetzt Tarn und Haute-Garonne in Alarmbereitschaft

    Böen von bis zu 120km/h: Meteo France versetzt Tarn und Haute-Garonne in Alarmbereitschaft

    Für den heutigen Montag hat Météo France zwei Departements auf die Warnstufe Orange gesetzt: Tarn und Haute-Garonne. In diesen beiden Departements wird ein besonders starker Autan-Wind erwartet.

    Der Wind d’autan oder Autan-Wind ist ein Wind, der im Süden/Südwesten Frankreichs aus Südost/Südsüdost weht und den östlichen Teil des Aquitanischen Beckens und den Südwesten des Zentralmassivs betrifft. In den Regionen, in denen er wütet – d. h. hauptsächlich im Languedoc in der Region Okzitanien und in der Region Nouvelle-Aquitaine – sagt man über ihn, „dass er einen in den Wahnsinn treiben kann“. Von den Bauern wird er auch als „Teufelswind“ bezeichnet, da seine Böen die Ernte vernichten können. Er weht in der Gegenrichtung eines Windes namens Tramontana.

    Vorsicht vor starken Windböen! Am Montag, dem 11. April, hat Meteo France zwei Departements wegen der Gefahr besonders starker Windböen auf die Warnstufe Orange gesetzt. „Der Autan-Wind hat seit Sonntagabend aufgefrischt und die Böen, die am Ende der Nacht beobachtet wurden, erreichten bereits 60 bis 70 km/h im Lauragais und 80 bis 90 km/h am Fuße der Montagne noire“, erklärte die Wetterbehörde in ihrem Bulletin.

    Die Windböen sollen sich im Laufe des Tages verstärken und sollen häufig 80 bis 90 km/h, lokal 100 km/h, vom südlichen Tarn bis zum Lauragais erreichen. 80 km/h werden in der Region Toulouse für heute Nachmittag erwartet.

    Die stärksten Böen werden am Abend und in der Nacht von Montag auf Dienstag erwartet. Die Höchstwerte liegen zwischen 110 und 120 km/h im Vorgebirge der Montagne Noire, im Pays Castrais und im Lauragais und bis zu 100 km/h im Midi Toulousain.

    Am Nachmittag des Dienstags, 12. April, sollte der Wind schließlich nachlassen.