Schlagwort: Vermischtes

  • Geisterfahrer auf der A16 im Pas-de-Calais: 4 Tote und 5 Verletzte

    Geisterfahrer auf der A16 im Pas-de-Calais: 4 Tote und 5 Verletzte

    Ein Auto, das auf der Autobahn A16 in die falsche Richtung fuhr, stieß in der Nacht von Freitag auf Samstag mit zwei anderen Fahrzeugen zusammen.

    Gegen 23:30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 16. Juli 2022, geriet ein Auto auf der Autobahn A16 in Höhe von Leubrighen zwischen Boulogne-sur-Mer und Calais auf die falsche Fahrbahn. Dabei stieß es mit zwei anderen Fahrzeugen zusammen. Nach Informationen von France Bleu Nord kamen bei dem Unfall vier Menschen ums Leben und fünf wurden zum Teil schwer verletzt.

    Drei Männer in den Vierzigern und ein 16-jähriger Junge starben noch am Unfallort. Zwei Männer im Alter von 20 Jahren und eine Frau im Alter von 18 Jahren wurden schwer verletzt. Sie wurden auf Krankenhäuser in Amiens, Lille und Calais verteilt. Zwei weitere, leichter verletzte Personen wurden in das Krankenhaus von Boulogne gebracht.

    Die A16 blieb die ganze Nacht über gesperrt. Am Morgen konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden.

  • Angers: Ein Teenager und zwei Erwachsene mit Stichwaffe getötet – Verdächtiger festgenommen

    Angers: Ein Teenager und zwei Erwachsene mit Stichwaffe getötet – Verdächtiger festgenommen

    Laut Staatsanwaltschaft soll es zu einer Schlägerei mit dem Verdächtigen gekommen sein, der sich von der Musik, die die Jugendgruppe auf der Esplanade Coeur de Maine in Angers abspielte, belästigt fühlte.

    Drei junge Männer, ein 16-jähriger Teenager und zwei Erwachsene im Alter von 18 und 20 Jahren, wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 16. Juli, im Zentrum von Angers mit einer Stichwaffe getötet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Drei weitere Männer wurden leicht verletzt.

    Ein 32-jähriger Verdächtiger wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Laut Staatsanwaltschaft soll gegen 1 Uhr morgens im Stadtzentrum von Angers eine Schlägerei ausgebrochen sein, die einen besonders blutigen Verlauf nahm. Die Gründe für die Auseinandersetzung seien bisher noch nicht im Detail bekannt, aber es scheint sich um eine Auseinandersetzung wegen zu lauter Musik gehandelt haben.

    Die Esplanade Coeur de Maine befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums und ist eine große Erholungsfläche am Ufer des Flusses Maine, die vor allem an warmen Sommertagen stark frequentiert ist.

  • Loiret: 25-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle von Motorrad überfahren

    Loiret: 25-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle von Motorrad überfahren

    Die Polizistin erlitt einen doppelten Schienbeinbruch sowie einen Nasenbeinbruch. Der Fahrer des Motorrads konnte zwar identifiziert werden, wird aber noch gesucht.

    Eine 25-jährige Polizeianwärterin wurde am Samstagabend, 9. Juli, in Amilly, in der Nähe von Montargis (Loiret), während einer Verkehrskontrolle von einem Motorrad angefahren, wie France Bleu Orléans am Sonntag berichtete. Die Polizistin wurde mit einem doppelten Schienbeinbruch sowie einem Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus in Montargis eingeliefert. Nach Angaben der Polizei beschleunigte der Fahrer des Zweirads absichtlich und fuhr auf die Polizistin zu, als sie ihn zum Anhalten aufforderte.

    Der Staatsanwalt von Montargis, Loïc Abrial, erklärte, der Motorradfahrer habe sich gegen 23.15 Uhr „geweigert, sich einer Überprüfung zu unterziehen und seine Fahrt fortgesetzt“. Nach ersten Erkenntnissen habe er „ein Manöver durchgeführt und sei mit Absicht auf die Polizisten zugefahren“ wobei er die junge die Polizistin anfuhr.

    Der Fahrer des Motorrads wurde von der Polizei identifiziert und wird gesucht. Es handelt sich um einen 18-jährigen jungen Mann aus dem Großraum Montargis. Der junge Mann beschleunigte, wobei seine Beifahrerin vom Motorrad fiel. Anschließend flüchtete er querfeldein und ließ später sein Motorrad am Rand einer Böschung stehen. Es wurde eine Untersuchung wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

  • Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge ein.

    Ein 24-jähriger Mann wurde am späten Donnerstagnachmittag, 7. Juli, im Stadtzentrum von Grenoble (Isère) von der Polizei erschossen, wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte. Er war auf einem Motorroller mit einem bewaffneten Beifahrer unterwegs. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Roller von zwei Polizeibeamten, die gegen 18.15 Uhr zu Fuß auf Patrouille waren, gesehen. Der junge Mann, der der Polizei bereits bekannt war, starb „trotz der schnellen Versorgung durch die Rettungskräfte noch am ‚Unfallort’“. Dem Beifahrer des Motorrollers gelang es, zu flüchten.

    Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hatte eine Person auf dem Roller die Polizeibeamten mit einer Waffe bedroht. Daraufhin soll einer der beiden Beamten seine Dienstwaffe gezogen und in Richtung des Rollers geschossen haben.“

    Der Polizist wurde in Polizeigewahrsam genommen
    „Der Polizist, der von seiner Waffe Gebrauch machte, wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll von Ermittlern der IGPN vernommen werden“, sagte der Staatsanwalt Boris Duffau.

    Am Tatort wurde eine geladene Waffe vom Typ Kalaschnikow gefunden, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. 

  • Der „Vergewaltiger der Sambre“ wird wegen 54 Vergewaltigungen zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der „Vergewaltiger der Sambre“ wird wegen 54 Vergewaltigungen zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der 61-jährige Dino Scala wurde in 54 der 56 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, für die er vor Gericht stand, für schuldig befunden. Die Taten ereigneten sich zwischen 1988 und 2018.

    Auch die Entschuldigung, die er seinen Opfern gegenüber ausgesprochen hatte, konnte das Gericht nicht milder stimmen. Dino Scala, der als „Vergewaltiger der Sambre“ bekannt ist, wurde am Freitag, dem 1. Juli, zu 20 Jahren Zuchthaus mit einer Mindesthaftzeit von zwei Dritteln seiner Strafe verurteilt. Er wurde in 54 der 56 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, deren er angeklagt war, für schuldig befunden.

    Das Gericht folgte der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe für den 61-jährigen Mann, der wegen 17 Vergewaltigungen, 12 versuchten Vergewaltigungen und 27 sexuellen Übergriffen oder versuchten sexuellen Übergriffen vor Gericht stand. Die Staatsanwaltschaft hatte seine Verurteilung für alle Taten gefordert, die zwischen 1988 und 2018 in der Nähe des Wohnorts von Dino Scala, rund um den Fluss Sambre an der französisch-belgischen Grenze, begangen wurden.

    Von den 56 Opfern, die zur Tatzeit zwischen 13 und 48 Jahre alt waren, war fast die Hälfte nicht beim Prozess anwesend. Drei von ihnen sind bereits gestorben, die meisten wollten ihrem Angreifer nicht noch einmal begegnen. Die Anwältin von Dino Scala kritisierte am Donnerstag eine „schlampige Untersuchung“ und „grobmaschige“ Vergleiche zwischen tatsächlichen und unbewiesenen Fakten.

  • 27-jähriger Mann in Toulouse erschossen – Mordermittlungen eingeleitet

    27-jähriger Mann in Toulouse erschossen – Mordermittlungen eingeleitet

    Der Getötete war in der Vergangenheit bereits dreimal wegen Drogenbesitzes verurteilt worden.

    Ein 27-jähriger Mann wurde am späten Freitagabend, dem 24. Juni, im Stadtteil Reynerie in Toulouse erschossen, wie France Bleu Occitanie am Samstag von der Staatsanwaltschaft in Toulouse erfuhr. Es wurde eine Untersuchung wegen „Mordes in organisierter Bande“ eingeleitet, so die Staatsanwaltschaft.

    Kurz vor Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 27-jähriger Mann durch einen Schuss schwer verletzt. Er starb an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus Rangueil. Das Opfer war der Polizei bekannt. Der Mann war früher bereits „dreimal verurteilt worden, insbesondere wegen Drogenbesitzes“, so die Staatsanwaltschaft von Toulouse gegenüber France Bleu Occitanie.

    Der oder die Täter sind noch noch auf der Flucht.

  • Tod eines Babys in einer Kinderkrippe in Lyon: Mitarbeiterin gibt Vergiftung des Kindes zu

    Tod eines Babys in einer Kinderkrippe in Lyon: Mitarbeiterin gibt Vergiftung des Kindes zu

    Die in Polizeigewahrsam genommene Mitarbeiterin der Kindertagesstätte gab zu, „dass sie das Kind wegen seines Schreiens besprüht und ihm dann ein ätzendes Produkt eingeflößt hat“.

    Eine Mitarbeiterin einer Lyoner Kinderkrippe wurde am Freitag, den 24. Juni, von der Staatsanwaltschaft Lyon verhaftet, um sie wegen „vorsätzlicher Tötung“ anzuklagen, nachdem am Mittwoch ein Baby gestorben war, so Nicolas Jacquet, Staatsanwalt der Republik Lyon, in einer Pressemitteilung.

    Lesen Sie auch: Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Sanitäter hatten am Mittwoch gegen 8 Uhr in der Kinderkrippe im dritten Arrondissement der Stadt das elf Monate alte bewusstlose Mädchenin Obhut genommen. Das Kind wurde in das Krankenhaus Femme Mère Enfant (HFME) in Bron (Rhône) gebracht. Dort verstarb die Kleine „trotz der eingeleiteten Wiederbelebungsversuche“.

    Von fahrlässiger zu vorsätzlicher Tötung
    Die Staatsanwaltschaft von Lyon leitete zunächst eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung ein. Die ersten Ermittlungsergebnisse stützen „die Hypothese, dass das Kind ein giftiges Produkt geschluckt hat“, so Nicolas Jacquet. Die einzige Mitarbeiterin der Kindertagesstätte, die zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesend war, wurde wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    „Die ersten Vernehmungen der Beschuldigten ließen jedoch nicht auf einen Unfall schließen“, so der Staatsanwalt. Die Festgenommene gab schließlich zu, dass sie das Kind wegen seines Schreiens bespritzt und ihm dann ein ätzendes Produkt eingeflößt hatte.

    Die Beschuldigte wurde in Untersuchungshaft genommen.

  • Korsika: Firmenchef in Restaurant erschossen

    Korsika: Firmenchef in Restaurant erschossen

    Jean-Christophe Mocchi, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Propriano, Emile Mocchi, wurde am Freitagabend erschossen, als er auf der Terrasse eines Restaurants saß.

    Der Unternehmer wurde am Freitag, dem 24. Juni, in Propriano (Corse-du-Sud) erschossen, wie France Bleu RCFM berichtet. Jean-Christophe Mocchi wurde gegen 21.25 Uhr erschossen, als er sich auf der Terrasse eines Restaurants im Viertel Quatrina niederließ.

    Auf den 56-jährigen Unternehmer, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Propriano, Emile Mocchi, war bereits am 8. Oktober 2021 in Olmeto-plage ein Attentat verübt worden. Damals wurde er am Arm und am Bein von kugeln getroffen, als er mit seinem Motorrad unterwegs war, um nach Hause zu fahren.

    Einige Monate zuvor, im Juni 2021, war seine Baustofffirma Ziel eines Brandanschlags geworden, der aber nur leichte Schäden verursachte.

  • Kriminalität in Paris stieg im 1. Quartal 2022 wieder an – bleibt aber unter dem Niveau von 2019

    Kriminalität in Paris stieg im 1. Quartal 2022 wieder an – bleibt aber unter dem Niveau von 2019

    Die Entwicklung der Zahlen ist aufgrund der Gesundheitskrise in den Jahren 2020 und 2021 im Zusammenhang mit den Daten für 2019 zu sehen, sahgte die Polizeipräfektur von Paris, als die Zahlen veröffentlicht wurden.

    Die Kriminalität in Paris ist in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 wieder gestiegen, liegt aber immer noch unter dem Niveau von 2019. Das geht aus der Bilanz der Pariser Polizeipräfektur hervor, die am Montag, dem 20. Juni veröffentlicht wurde. Das Jahr 2019 gilt als Referenzjahr, da die Covid-19-Pandemie und verschiedene Gesundheitseinschränkungen die Statistiken für 2020 und 2021 „atypisch“ gemacht haben.

    Die „vorsätzlichen Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit“ steigen von Anfang 2021 bis Anfang 2022 um 17,9%. Ein Niveau, das um 7,4% unter dem von 2019 bleibt, was „877 Opfer weniger im Jahr 2022 als im Jahr 2019“ bedeutet.

    Häusliche Gewalt nimmt zu
    Dasselbe gilt für Eigentumsdelikte wie zum Beispiel Taschendiebstähle, die „den größten Teil der Pariser Kriminalität“ ausmachen und „mit der starken Frequentierung der Hauptstadt zusammenhängen“, wie die Polizeipräfektur feststellt. Sie stiegen von Anfang 2021 bis Anfang 2022 um 24,5%, lagen aber immer noch 21,1% unter dem Niveau von 2019. Lediglich die Wohnungseinbrüche erreichten wieder ein Niveau, das mit dem vor der Gesundheitskrise vergleichbar ist.

    Dagegen steigen häusliche Gewalt und sexuelle Gewalt zwischen 2019 und 2022 um 45% bzw. 25,2% und zwischen 2021 und 2022 um 27,6% bzw. 39,4%. Ein Anstieg, der „sich zum Teil durch das Bewusstsein der Opfer erklären lässt, was sich in einer Zunahme der eingereichten Anzeigen niederschlägt“, meint die Polizeipräfektur.

  • Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Gare de Lyon: Verkehr seit Sonntag wegen eines Unfalls gestört – tausende Reisende blockiert

    Etwa 50 TGVs, Intercités und der RER Züge mussten am Sonntag gestoppt werden und Tausende Reisende saßen in Paris fest.

    Der Verkehr ist auch am Montag, 20. Juni, auf den Bahnhöfen Lyon und Bercy noch gestört, mit Verspätungen zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden, berichtet France Bleu Paris. Der Verkehr war „kompliziert“, weil es am Sonntagnachmittag in Maisons-Alfort im Département Val de Marne zu einem Personenunfall gekommen war. Ein Fußgänger starb, als er gegen 18.30 Uhr von einem Ouigo-Zug erfasst wurde.

    Am Sonntagabend konnten Züge nicht wie geplant fahren. Insgesamt wurden etwa 50 TGV-Züge, Intercités und der RER Züge komplett gestoppt und Tausende Reisende saßen in Paris fest. Ab 20.30 Uhr wurde der Verkehr ganz allmählich wieder aufgenommen. Einige Züge kamen im Großraum Paris erst nach den letzten Metro- und RER-Zügen an. Pariser Taxis mussten die Passagiere nach Hause oder in Hotels bringen, wie es der von der Pariser Polizeipräfektur ausgelöste Notfallplan „Pegasus“ vorsieht, berichtet die SNCF gegenüber France Bleu Paris.

    Doch nicht alle Reisenden konnten in Hotels untergebracht oder nach Hause gebracht werden. Etwa 100 Passagiere mussten in einem „Schlafzug“ schlafen, der in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 2 Uhr morgens auf einem Bahnsteig des Gare de Lyon eingerichtet worden war. Es wurden Wasser und Rettungsdecken verteilt, berichtet eine Reisende, die ihren Anschluss nach Saint-Étienne verpasst hatte, gegenüber France Bleu Paris.