Schlagwort: Vermischtes

  • Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Der Lebensgefährte einer Patientin schoss auf den Arzt, weil es zu lange gedauert habe, bis dieser am Wohnort des Paares eintraf.

    Ein Arzt von SOS Médecins wurde am Samstag, dem 27. August, in Mulhouse Opfer eines Angriffs, als er einen Hausbesuch bei einer Patientin mit einem verstauchten Knöchel machte. Der Arzt traf etwa zwei Stunden nach dem Anruf der Patienten ein und traf auf den Lebensgefährten der verletzten Frau, der über das späte Eintreffen extrem wütend war.

    Der Mann rief dem Mediziner zu: „Hauen Sie ab oder ich mache Sie fertig“, woraufhin er eine geladene Schrotflinte zog. Der Lebensgefährte schoss zwei Mal auf den Arzt und verletzte ihn am Oberschenkel. Der Mediziner alarmierte daraufhin die Polizei. Der Schütze wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der stark geschockte Mediziner musste sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

    „Das ist eine Eskalation, die nicht tolerierbar ist!“ (Frédéric Tryniszewski, Präsident von SOS Médecins Mulhouse gegenüber Franceinfo)

    Nach diesem Vorfall kündigte SOS Médecins an, alle Hausbesuche bis Montagmorgen, 8 Uhr, auszusetzen. 

    Der Präsident von SOS Médecins Mulhouse, Frédéric Tryniszewski, machte seinem Ärger am Sonntag, 28. August, auf Franceinfo Luft. „Das Ereignis ist zu ernst, um nicht zu reagieren“. „Verbale Angriffe erleben wir regelmäßig. Aber dass es zu Todesdrohungen mit einer Waffe kommen muss, ist schon erstaunlich“, empört sich Frédéric Tryniszewski. „Die Person richtete eine Schrotflinte auf den Arzt, der zwei Kugeln in den Oberschenkel bekam. Es waren zwar nur Plastikkugeln, zum Glück für ihn. Aber dennoch gab es zwei Schüsse und der Arzt wusste nicht, um welche Art von Waffe es sich handelte“.

    Gesundheitsminister François Braun verurteilte den Angriff scharf und drückte in einem Tweet am Sonntagmorgen den Medizinern seine Unterstützung aus: „Ich verurteile den unannehmbaren Angriff auf einen Arzt von SOS Médecins gestern in Mulhouse aufs Schärfste. Ich spreche ihm, seinen Angehörigen und allen Teams meine volle Unterstützung aus“.

  • Zwei Tote bei Bootsunglück vor dem Fort de Brégançon

    Zwei Tote bei Bootsunglück vor dem Fort de Brégançon

    Das Schiff zerschellte an Felsen vor der Küste in der Nähe des Urlaubsortes der französischen Präsidenten.

    Zwei Menschen starben am Donnerstag, dem25. August, beim Untergang ihres Bootes in der Nähe des Fort de Brégançon (Var), wie France Bleu Provence am Freitag, dem 26. August, berichtete. Die beiden etwa siebzigjährigen Urlauber konnten von den Rettungskräften nicht mehr wiederbelebt werden.

    Die Rettungskräfte der Direction interrégionale de la mer Méditerranée (DIRM) wurden am Ende des Nachmittags wegen des Untergangs eines Bootes mit vier Personen an Bord alarmiert. Ersten Berichten zufolge war das Boot gegen Felsen geprallt, bevor es von anderen Bootsfahrern entdeckt wurde.

    Zwei der Schiffbrüchigen wurden von anderen Schiffen aufgenommen, die vor dem Eintreffen der Rettungskräfte anwesend waren. Von den vier Personen an Bord des verunglückten Bootes sind zwei etwa 70-Jährige, ein Mann und eine Frau, nur noch tot geborgen worden.

    Nach Angaben der Präfektur des Meeres wurde der Mann in der Bucht von Bormes und die Frau am Strand von La Galère gefunden. Sie konnten nicht mehr reanimiert werden.

  • Isère: 22-jähriger Mann gibt an, einen Mord begangen zu haben

    Isère: 22-jähriger Mann gibt an, einen Mord begangen zu haben

    Der Mann erklärte seine Tat mit „regelmäßigen Demütigungen durch das Opfer, insbesondere während eines Streits, der am Dienstag stattfand“.

    Ein 22-jähriger Mann hat den Mord an einem anderen, ebenfalls 22-jährigen Mann in L’Isle-d’Abeau im Departement Isère zugegeben, berichtet der Sender France Bleu Isère. Der Verdächtige hatte sich selbst bei der Gendarmerie gestellt und die Gendarmen zu der Leiche des Opfers geführt.

    Der mutmaßliche Mörder wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er erklärte, dass er bewaffnet zu einer Verabredung mit seinem Opfer in Villefontaine gegangen sei, bevor er zweimal auf ihn geschossen habe. Anschließend schoss er ein drittes Mal auf das Opfer.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Vienne erklärte der Mann seine Tat mit „regelmäßigen Demütigungen, die ihm das Opfer zugefügt habe, insbesondere bei einer Auseinandersetzung, die am Dienstag, dem 23. August stattfand“, so France Bleu. Der mutmaßliche Mörder soll am Freitag einem Untersuchungsrichter in Grenoble vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

  • Lot: Feuerwehr rettet Kuh aus einem Schwimmbad

    Lot: Feuerwehr rettet Kuh aus einem Schwimmbad

    Eine Kuh, die ihre Weide verlassen hatte und in dem Ort Rudelle spazierte, machte einen unfreiwilligen Sprung in den Swimmingpool eines Anwohners. Der verblüffte Besitzer rief die Feuerwehr, um die Kuh aus seinem Schwimmbad zu retten.

    Die Feuerwehr des Departements Lot wurde am Mittwoch kurz nach 8 Uhr zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Gemeinde Rudelle gerufen.

    Ein Hausbesitzer hatte sie alarmiert, weil eine Kuh in seinem Swimmingpool Abkühlung gesucht hatte.

    Die Feuerwehrleute liessen als erste Maßnahme das Wasser aus dem Pool ab und bereiteten einen Hebekonstruktion vor, um die Kuh aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

    Das 600 kg schwere Tier wurde angeschirrt, um aus dem Pool gehoben zu werden zu werden.

    Die Mitglieder eines herbeigerufenen Spezialteams schirrten das 600 kg schwere Tier an, um es sicher aus dem Becken zu heben und wieder auf den festen Boden des normalen Lebens zu stellen.

    Am späten Vormittag konnte das Tier sicher an seinen Besitzer zurückgegeben werden.

    Die Kuh wurde am Mittwochmorgen aus dem Swimmingpool befreit. Foto Die Feuerwehr des Lot
  • Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Das Opfer war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt.

    Ein 20-jähriger junger Mann wurde am Samstagabend in Nizza erschossen. Er wurde im Viertel Moulins, einem westlichen Vorort der Stadt, erschossen, wie eine Polizeiquelle berichtete und damit erste Informationen von France Bleu Azur bestätigte. Der Schütze ist am Sonntag, dem 7. August, noch auf der Flucht.

    Am Ort der Tat, die sich gegen 23 Uhr ereignete, wurden sechs Patronenhülsen gefunden, wie France Télévisions von einer Polizeiquelle erfuhr. Das Opfer war der Polizei wegen Diebstahls bereits bekannt.

    Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war der junge Mann bereits tot und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Nizza übernommen.

  • Loire: Frau tötete ihren Mann mit dem Auto

    Loire: Frau tötete ihren Mann mit dem Auto

    Die Frau bestreitet, dass sie ihren Mann absichtlich getötet habe, und beteuert, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat.

    Eine Frau aus Usson-en-Forez im Département Loire wurde am 5. August wegen Mordes an einem Ehepartner angeklagt und im Gefängnis von La Talaudière inhaftiert, wie France Bleu Saint-Etienne Loire berichtet. Sie hatte ihren Mann mit ihrem Auto überfahren und später erklärt, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe.

    Die Ereignisse gehen auf den 19. Juli zurück. Gegen 2 Uhr morgens wurden die Gendarmen der Kompanie Montbrison zu einem Verkehrsunfall in der Nähe des Hauses des Ehepaars gerufen. Vor Ort erklärte die 55-jährige Frau, dass sie am Steuer ihres Dacia Duster saß, als sie mit etwas zusammenstieß. Dabei handelte es sich um ihren 54-jährigen Ehemann, der auf der Stelle verstarb.

    Die Frau bestreitet die Tat
    Die geschockte Frau war zunächst in die Psychiatrie eingeliefert worden und konnte von den Ermittlern nicht vernommen werden. Das Paar, das drei Kinder hat, lebte getrennt. Der Mann wohnte nur 30 Meter vom Haus der Eltern seiner Ex-Partnerin entfernt.

    Aus dem Bericht der Gerichtsmediziner ging mittlerweile hervor, dass der Mann zweimal angefahren wurde, zuerst an der Hüfte und dann am Kopf, bevor er schliesslich überrollt wurde. Die Frau wurde daher am Freitag, dem 5. August, in Polizeigewahrsam genommen. Sie bestreitet nach wie vor, ihren Mann absichtlich getötet zu haben und bleibt dabei, dass es sich um einen Unfall handelte. Sie erklärte den Ermittlern, dass sie zunächst dachte, sie sei mit einem Schaf zusammengestoßen.

  • Perpignan: Mann auf der Flucht, nachdem er seine Eltern verbrannt hat

    Perpignan: Mann auf der Flucht, nachdem er seine Eltern verbrannt hat

    Die Feuerwehrleute entdeckten den 50-jährigen Vater und die 71-jährige Mutter mit schweren Verletzungen. Bei einem der beiden Opfer ist „der Körper zu 80% verbrannt“, wie die Feuerwehr berichtet. Beide Opfer schweben in Lebensgefahr und wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

    Ein etwa 30-jähriger Mann ist auf der Flucht, nachdem er in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht im Viertel Saint-Jacques in der Nähe des Stadtzentrums von Perpignan seine Eltern mit einem „selbstgebastelten Brandsatz“ lebensgefährlich verletzt hat, meldet Franceinfo am Sonntag unter Berufung auf Polizeiquellen.

    Die Feuerwehr war als erste am Tatort und entdeckte den 50-jährigen Vater und die 71-jährige Mutter mit extrem schweren Verletzungen. Bei einem der beiden Opfer ist „der Körper zu 80% verbrannt“, wie die Feuerwehr gegenüber France Bleu Roussillon erklärte. Beide Opfer schwebten in Lebensgefahr, als sie in das Krankenhaus von Perpignan gebracht wurden.en

    Der Sohn, der immer noch auf der Flucht ist, ist der Polizei bereits bekannt, wie Franceinfo berichtet. Er benutzte ein Brandbeschleuniger, „wahrscheinlich Benzin“, so die Feuerwehr.

  • Paris: Junger Mann tot auf den Schienen der Metro aufgefunden.

    Paris: Junger Mann tot auf den Schienen der Metro aufgefunden.

    Zu Betriebsbeginn der Pariser Metro am frühen Samstagmorgen wurde eine verkohlte Leiche gefunden. Eine Untersuchung soll die genaue Todesursache und das Alter des Opfers ermitteln.

    Ein junger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag tot auf den Metroschienen der Linie 6 in Paris aufgefunden. Dies berichtete Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Parisien. Der Körper, der um 5.45 Uhr bei Betriebsbeginn entdeckt wurde, war neben einer Zugschiene zwischen den Stationen Pasteur und Sèvres-Lecourbe im fünfzehnten Arrondissement eingeklemmt.

    Gegen 1 Uhr nachts musste die Stadtpolizei in der Nähe des Fundorts der Leiche eingreifen, da zwei Personen in ein verlassenes Gebäude eindringen wollten. Die beiden Personen kletterten über die Absperrungen der U-Bahn und flohen über die Gleise. Trotz einer sofort eingeleiteten Suchaktion und Verstärkung durch die Nationalpolizei wurden die beiden Jugendlichen nicht gefunden und nur wenige stunden später entdeckte dann der Fahrer eines Metro-Zuges die verkohlte Leiche.

    Die laufenden Ermittlungen müssen allerdings erst noch klären, ob es sich bei dem gefundenen Körper tatsächlich um einen der beiden geflüchteten Jugendlichen handelt und ob das Opfer, wie die ersten Hinweise vermuten lassen, durch einen Stromschlag starb.

    Laut Aussage der Stadtverwaltung halten sich in dem verlassenen Gebäude und der Umgebung der Gleise oft unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf.

  • Ain: Amokläufer tötet fünf Personen aus einer Familie und wird von Polizei erschossen

    Ain: Amokläufer tötet fünf Personen aus einer Familie und wird von Polizei erschossen

    Der junge Mann hatte eine Familie in Douvres im Departement Ain attackiert. Er wurde am Mittwoch, 20. Juli, von der Einsatzgruppe der Gendarmerie getötet.

    Die Einsatzgruppe der Gendarmerie, GIGN, hat am Mittwochmittag einen Mann erschossen, der sich in einem Haus in Douvres im Departement Ain verschanzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf die Gendarmerie meldet. Er tötete fünf Personen, darunter drei Kinder, die alle Mitglieder einer Familie waren.

    Die Gendarmen wurden am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr alarmiert und versuchten, mit dem Amokläufer zu sprechen, bis die GIGN aus Dijon am Mittwochmorgen kurz vor 7 Uhr am Tatort eintraf. Es folgten lange Verhandlungen bis zum späten Vormittag. Am Mittag wurde die Person von Scharfschützen neutralisiert.

    Fünf Mitglieder einer Patchworkfamilie
    Laut dem Bürgermeister der Gemeinde, der von Franceinfo befragt wurde, war der Amokläufer 22 Jahre alt. Er hatte es auf eine fünfköpfige Patchworkfamilie abgesehen, ein Ehepaar und drei Kinder, darunter zwei Mädchen im Alter von 17 und 15 Jahren und einen fünfjährigen Jungen. Der Amokläufer selbst war wohl der Sohn aus einer ersten Ehe des Vaters der Familie, der seit Juli 2021 in Dover wohnte.

  • Paris: Mann auf der Terrasse einer Bar im 11. Arrondissement erschossen – Verdächtiger festgenommen

    Paris: Mann auf der Terrasse einer Bar im 11. Arrondissement erschossen – Verdächtiger festgenommen

    Gegen 21:30 Uhr stiegen zwei Personen aus einem Auto aus und schossen auf die Besucher einer Bar, berichtete die Polizeipräfektur von Paris. Ihre Identität und die Motive für ihre Tat sind bislang nicht bekannt.

    Am Montagabend, dem 18. Juli, wurde ein Mann vor einer Shisha-Bar in der Rue Popincourt im elften Arrondissement von Paris erschossen. Gegen 21.30 Uhr stiegen zwei Personen aus einem Fahrzeug aus und schossen „auf zwei Personen, die auf der Terrasse saßen“, berichtete die Pariser Polizeipräfektur. Vier weitere Personen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Polizeipräfektur wurde einer der beiden Angreifer festgenommen, der zweite sei noch auf der Flucht. Die Identität und die Motive für ihre Tat sind bislang nicht bekannt, aber es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Racheakt handelte.

    Der Bürgermeister des Arrondissements, François Vauglin, erklärte auf Twitter, dass es die Gäste der Bar waren, die einen der beiden Täter überwältigten. „Die Nationalpolizei sucht sehr aktiv nach dem zweiten. Eine medizinisch-psychologische Betreuung wird so schnell wie möglich für die Anwohner oder Zeugen eingerichtet.“

    „Wir haben ein Auto kommen sehen, sie sind mit einer Waffe ausgestiegen – ich hätte auf ein Maschinengewehr oder eine Kalaschnikow getippt -, sie haben geschossen und sind abgehauen“, sagte Antoine, Besitzer eines nahe gelegenen Restaurants, gegenüber der Agentur AFP. „Ich hatte gerade noch Zeit, den Mitarbeitern zu sagen, dass sie ins Haus gehen sollten. Alle sind weggelaufen“. Und weiter: „Das dauerte 20-30 Sekunden. Mir war sofort klar, dass es sich um eine Abrechnung handelte und dass die anderen Lokale nicht betroffen sein würden“.