Schlagwort: Vermischtes

  • Marseille: Mit Messer bewaffneter Mann wird in Einkaufszentrum von Polizisten erschossen

    Marseille: Mit Messer bewaffneter Mann wird in Einkaufszentrum von Polizisten erschossen

    Der mit einem Messer bewaffnete Mann wurde in einem Geschäft in Marseille von der Polizei getötet.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann in einem Cultura-Geschäft in der Einkaufszone Valentine in Marseille wurde am Mittwoch von den Sicherheitskräften erschossen, wie die Zeitung 20 Minuten unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle meldet.

    Nach ersten Informationen war der Mann mit einer Stichwaffe bewaffnet in den Laden gestürmt. Die alarmierten Polizisten erreichten gegen 13 Uhr den Tatort. „Der Mann bedrohte die Polizei und rannte mit seinem Messer auf die Polizsten zu“, zitiert 20 Minuten einen Augenzeugen. Die Polizisten machten von ihren Waffen Gebrauch und verletzten den Mann tödlich. Es gab keine weiteren Verletzten. Ein terroristischer Hintergrund scheint ausgeschlossen zu sein. Für die Zeugen des Geschehens vor Ort wurde eine psychologische Betreuung eingerichtet. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei anvertraut.

  • Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    In der Rhône wurde ein 2,6 m langer und 100 kg schwerer Wels gefangen. Das Tier wurde anschließend wieder freigelassen.

    Am Sonntag, 1. Mai, erlebte der Sportangler Anthony Jeannon an der Rhône einen außergewöhnlichen Moment. Er warf seine Angel nur fünfmal aus und dann begann ein anstrengendes Duell in dem reissendem Wasser. „Der Fisch kämpft um sein Leben, er will nicht sterben. Er setzt seine ganze Kraft, seine ganze Stärke ein“, erzählt Anthony Jeannon vor der Kamera des Senders France 2. Endlich am Ufer wird das Tier zehnmal hintereinander gemessen. Es ist riesig: ein 2,62 Meter langer Wels.

    Der Wels ist ein Süßwasserfisch, manche finden ihn ekelhaft. Im glitschigen Schlamm musste Anthony Jeannon 30 Minuten lang ohne Pause mit aller Kraft kämpfen. Der Fisch wurde nach der Vermessung allerdings wieder lebend freigelassen. Anthony Jeannon hat mit diesem riesigen Wels jedoch keinen Rekord aufgestellt: Das bisher größte Exemplar wurde im Tarn gefangen. Wissenschaftler erklären diese großen Tiere mit der Fähigkeit des Welses, sich perfekt an seine Umgebung anzupassen.

  • Paris: Chanel-Boutique überfallen – Täter auf der Flucht

    Paris: Chanel-Boutique überfallen – Täter auf der Flucht

    Vier Personen raubten am Donnerstagnachmittag, 5. Mai, ein Luxusjuweliergeschäft der Marke Chanel in Paris aus. Anschließend flüchteten sie auf Motorrollern und Motorrädern.

    Der Überfall dauerte weniger als fünf Minuten am Nachmittag des 5. Mai. Während ein Mann mit Helm und einem Gewehr vor einem Chanel-Juweliergeschäft in der Nähe des Place Vendôme Wache hielt, raubten seine Komplizen das Geschäft aus. Auf Bildern des Besitzers eines benachbarten Ladens, der die Szene mit seinem Handy gefilmt hatte, sind drei Männer zu sehen, die mit Taschen aus der Chanel-Boutique herauskamen. Die Täter, die alle Helme trugen und komplett in Schwarz gekleidet waren, flüchteten auf einem Motorroller und einem Motorrad.

    Die Räuber werden noch gesucht
    „Von meinem Standort aus konnte man sehen, was vor sich ging und vor allem, wie die Männer mit Taschen und schweren Waffen aus dem Laden kamen, auf die Straße, in der wir uns befanden“, erklärte der Ladenbesitzer John Belizaire gegenüber dem sender France 3. Der Überfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr mitten in Paris. Die Rue de la Paix wurde daraufhin von der Polizei abgeriegelt. „Ich denke, wir haben es mit Leuten zu tun, die an solche Dinge gewöhnt sind“, sagt Noura B. von der Polizeigewerkschaft Alliance 75 gegenüber France 3. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt. Die Räuber wurden am Abend des Donnerstag noch gesucht.

  • Pas-de-Calais: Vier Tote nach Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer auf der A1

    Pas-de-Calais: Vier Tote nach Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer auf der A1

    Eine 60-jährige Frau wendete an einer Mautstelle und stiess frontal mit einem anderen Auto zusammenstieß. Die drei weiteren Opfer waren zwischen 15 und 21 Jahre alt.

    Vier Menschen starben bei einem Verkehrsunfall mit einer Geisterfahrerin am Mittwochabend gegen 22 Uhr auf der Autobahn A1 bei Izel-lès-Équerchin im Departement Pas-de-Calais, wie France Bleu Nord am Donnerstag, 5. Mai, berichtet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen verursachte eine 60-jährige Frau aus Belgien den tödlichen Unfall. Sie war in Richtung Lille-Paris unterwegs und soll an der Mautstelle Fresnes-lès-Montauban gewendet haben und die A1 in entgegengesetzter Richtung befahren zu haben.

    Sehr junge Opfer
    Die 60-Jährige starb bei dem Frontalzusammenstoß, der gegen 22 Uhr ereignete. In dem anderen Fahrzeug saßen ein 21-jähriger Mann am Steuer, eine 19-jährige Frau und ein 15-jähriger Jugendlicher, der schwer verletzt wurde. Der Jugendliche schwebte in Lebensgefahr und starb später in der Universitätsklinik von Lille. Nach Informationen von France Bleu Nord stammten die Opfer aus Hannescamps, einer Gemeinde mit 200 Einwohnern südlich von Arras.

    Die Autobahn wurde während des Rettungseinsatzes gesperrt. Rund zwanzig Feuerwehrleute aus dem Departement Pas-de-Calais waren im Einsatz. Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Unfalls zu untersuchen.

  • Zollhund frisst Teil des Drogenfundes – Dealer verlässt Gericht als freier Mann

    Zollhund frisst Teil des Drogenfundes – Dealer verlässt Gericht als freier Mann

    Nachdem der Spürhund der Zollbeamten einen Drogenvorrat erschnüffelt hatte, bediente er sich offensichtlich an der Ware. Ein Glücksfall für die Anwältin des Verdächtigen, die vor Gericht die Aufhebung der Klage beantragte und Recht erhielt. Ihr Mandant kam auf freien Fuß.

    Man kann mit 25 kg Cannabisharz aufgegriffen werden und trotzdem frei wie ein Vogel aus dem Gerichtssaal marschieren. Der Beweis wurde diese Woche in Toulouse erbracht, das berichtet die Zeitung LA DEPECHE.

    Am 17. März führen die Anti-Drogen-Behörde (OFAST) und der Zoll eine Operation in der Avenue du Pradié in Toulouse durch. Nach einigen Minuten bleibt der auf die Suche nach Drogen spezialisierte Hund der Zollbeamten vor einer Garage stehen. Seine Spürnase entdeckt eine grosse Menge Betäubungsmittel. Bei der Öffnung der Garage entdecken die Zollbeamte ganze 25,5 kg Cannabisharz.

    Nach weiteren Ermittlungen können sie den Besitzer der Substanz feststellen. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann aus dem Westen von Toulouse. Der mehrfach vorbestrafte Straftäter wird bei zahlreichen Besuchen der Garage gefilmt. Am 28. März wird er schließlich festgenommen.

    Alles scheint für den jungen Mann gelaufen zu sein. Mit einer solchen Menge verbotener Substanzen sollte er eigentlich direkt ins Gefängnis wandern. Während der Gerichtsverhandlung beantragt seine Anwältin jedoch die Einstellung des Verfahrens. Offensichtlich hatte der Zollhund einen Teil der Drogen des Dealers gefressen. Dadurch wurde das Wiegen der Drogen und damit ein Großteil der Beweise ungültig. Ihr Mandant kann schließlich als freier Mann das gericht verlassen. Die Staatsanwaltschaft will gegen die Entscheidung Berufung einlegen.

    Bis heute gibt es allerdings keine Neuigkeiten über den Gesundheitszustand oder das Wohlbefinden des Hundes…

  • Hauts-de-Seine: Drei tote Babys im Keller eines alten Hauses gefunden

    Hauts-de-Seine: Drei tote Babys im Keller eines alten Hauses gefunden

    Die drei Leichen wurden im Rahmen einer Nachlassverwaltung am Dienstag in einem seit Jahren leerstehenden Wohnhaus in der Gemeinde Ville-d’Avray entdeckt, wie Franceinfo meldet.

    Drei Babys wurden am Dienstag, dem 3. Mai, tot in einem Keller in der Gemeinde Ville-d’Avray im Departement Hauts-de-Seine gefunden. Dies erfuhr Franceinfo von der Staatsanwaltschaft in Nanterre und bestätigte damit eine Meldung von BFMTV, TF1 und LCI.

    Die Leichen wurden bei der Säuberung im ehemaligen Haus eines Gynäkologen entdeckt, der im November 2015 gestorben war. Sie waren in einer Flüssigkeit in drei Gefässen aufbewahrt worden, wie France Télévisions unter Berufung auf mehrere Quellen meldet. Zwei der drei kleinen Körper waren mumifiziert, der dritte befindet sich in einem guten Erhaltungszustand.

    Suche nach den Todesursachen
    Die Baby-Leichen wurden in das gerichtsmedizinische Institut in Garches überführt, wo die Gerichtsmedizin feststellen muss, ob es sich um bereits geborene Babys oder Föten handelt und wie lange sie sich schon in diesem Keller befanden.

    Es wurde eine Untersuchung zur „Ermittlung der Todesursache“ eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt die näheren Umstände.

  • Hautes-Pyrénées: Autodieb fährt mit einem Baby davon

    Hautes-Pyrénées: Autodieb fährt mit einem Baby davon

    Am Montag, dem 2. Mai, wurde im Departement Hautes-Pyrénées der Entführungsalarm ausgelöst, weil ein Kind vor einer Schule in Séméac, in der Nähe von Tarbes, entführt worden war. Das zweijährige Mädchen wurde eine Stunde später wohlbehalten im Inneren eines vor der Gendarmerie von Lannemezan verlassenen Fahrzeugs aufgefunden.

    Am späten Nachmittag des 2. Mai wurde ein Entführungsalarm ausgelöst, um die zweijährige Nina zu finden, die in Séméac im Departement Hautes-Pyrénées entführt worden war. Das Kind befand sich im Auto seiner Mutter, die das ältere Brüderchen vom Tageszentrum in Séméac abholen wollte, als ein Dieb das Fahrzeug der Mutter mit dem an Bord verbliebenen kleinen Mädchen stahl.

    Am Ende ihres Arbeitstags parkte die Mutter ihr Auto vor der Schule des Sohnes in Séméac in der Nähe von Tarbes, um den kleinen Jungen abzuholen. Währenddessen ließ sie ihre Tochter im Kindersitz auf der Rückbank im Auto zurück. Ausserdem liess die gestresste Mutter den Schlüssel im Zündschloss stecken, was einen Dieb dazu veranlasste, das Fahrzeug zu stehlen und davon zu fahren. Offensichtlich hatte der Unbekannte zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt, dass die kleine Tochter noch in ihrem Kindersitz saß.

    Er lässt das Auto und das Kind zurück
    Als die Mutter mit ihrem Sohn die Schule verließ, stellte sie fest, dass das Auto und ihre Tochter verschwunden waren, und alarmierte sofort die Polizei. Das Fahrzeug wurde kurz darauf vor der Gendarmerie von Lannemezan, ebenfalls in den Hautes-Pyrénées, etwa 40 km von Séméac entfernt, gefunden. Die kleine Nina befand sich noch im Auto und schlief.

    Nach Angaben der Polizei hatte der Dieb irgendwann bemerkt, dass sich das Mädchen auf dem Rücksitz des Autos befand, und beschlossen, das Fahrzeug vor der Tür der Gendarmerie abzustellen.

    Zuvor waren schon umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet worden, darunter auch die Suche aus der Luft durch den Hubschrauber der Luftabteilung der Gendarmerie.

    Die Suche nach dem Autodieb und unfreiwilligen Entführer laufen auf Hochtouren….

  • Bouches-du-Rhône: Ein Toter und neun Verletzte bei der Explosion eines Hauses

    Bouches-du-Rhône: Ein Toter und neun Verletzte bei der Explosion eines Hauses

    Die Explosion ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Allauch, in der Nähe von Marseille.

    Ein 50-jähriger Mann starb bei der Explosion eines Hauses in Allauch (Bouches-du-Rhône) in der Nacht von Sonntag, dem 1. Mai, auf Montag, den 2. Mai, wie die Feuerwehr des Départements Bouches-du-Rhône auf Twitter mitteilte. Neun Personen wurden verletzt.

    Der Notruf kam gegen 4 Uhr morgens und 23 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie der Brand- und Rettungsdienst (Sdis) des Départements Bouches-du-Rhône gegenüber der Agentur AFP bestätigt.

  • Bergerac: Leiche eines Neugeborenen in der Bahnhofstoilette gefunden

    Bergerac: Leiche eines Neugeborenen in der Bahnhofstoilette gefunden

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, aber es muss noch eine Autopsie durchgeführt werden, um festzustellen, „ob das Kind lebend geboren wurde oder in utero gestorben ist“, was für die Qualifizierung der Tat entscheidend sein wird.

    Nachdem am Freitagnachmittag der leblose Körper eines Neugeborenen in einer Toilette des Bahnhofs von Bergerac (Dordogne) entdeckt worden war, wurde eine Untersuchung eingeleitet, wie die Agentur AFP am Samstag, 30. April, von der Staatsanwaltschaft erfuhr.

    Der leblose kleine Körper wurde von einer Putzfrau in der Toilettenschüssel der Behindertentoilette gefunden, in der sich auch Blut und die Plazenta befanden, wie der Vize-Staatsanwalt von Bergerac, Charles Charollois, gegenüber der AFP erklärte. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache ein, mit der die von Bergerac betraut wurde.

    Eine für Dienstag in Bordeaux geplante Autopsie soll klären, „ob das männliche Kind lebend geboren wurde oder in utero gestorben ist“, was für die juristische Einstufung des Sachverhalts maßgeblich sein wird. Die Suche in den örtlichen Krankenhäusern nach der potentiellen Mutter ist bisher erfolglos geblieben.

  • Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Am Dienstag, dem 26. April, kam es im Hafen von Le Havre im Département Seine-Maritime zu einer Schießerei. Polizisten in Zivil versuchten, Drogenschmuggler zu verhaften. Der Hafen von Le Havre ist einer der wichtigsten Importhäfen für Kokain in Frankreich.

    Am Dienstagmorgen, dem 26. April, spielte sich im Hafen von Le Havre (Seine-Maritime) eine filmreife Szene ab. Bewaffnete Männer stürmten den Hafen und bedrohten den Fahrer eines weißen Transporters mit ihren Waffen. Der Lieferwagen setzte sich abrupt in Bewegung und flüchtete, wobei mehrere Schüsse von den Bewaffneten – es handelte sich bei ihnen um Polizisten in Zivil – abgefeuert wurden. Gegen 10 Uhr identifizierte die Kriminalpolizei von Rouen eine Kokainlieferung, die inmitten einer gewöhnlichen Ladung in einem blauen Container versteckt war, der von einem Lastwagen abgeholt wurde.

    Der Transporter der Schmuggler folgte dem LKW: Sie hatten geplant, die Drogen ausserhalb des Hafens umzuladen und abzutransportieren. Sie wussten nicht, dass sie von Polizisten überwacht wurden. Aber nichts lief wie geplant: Der schwere LKW hatte eine Panne und das Kokain musste an Ort und Stelle umgeladen werden. Die Polizei musste überstürzt eingreifen und die Kokain-Schmuggler flüchteten unter Beschuss. Bis zum späten Nachmittag des 26. April fehlte von den Schmugglern jede Spur.

    Im Jahr 2021 wurden fast 19 Tonnen Kokain vom Zoll beschlagnahmt.