Schlagwort: Vermischtes

  • Charente-Maritime: Teenager in Saintes von Karussell geschleudert – hirntot

    Charente-Maritime: Teenager in Saintes von Karussell geschleudert – hirntot

    Die Staatsanwaltschaft von Saintes leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmassnahme“ ein.

    Der Teenager, der bei einem Karussellunfall auf dem Jahrmarkt in Saintes (Charente-Maritime) verunglückte, ist hirntot. Das berichtete France Bleu La Rochelle am Montag, dem 10. Oktober. Am Vortag war der 16-Jährige aus einem Fahrgeschäft geschleudert worden. Seit dem Unfall liegt er im Koma.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch vorsätzliche Verletzung der Sicherheits- oder Sorgfaltspflicht“ ein. Das Fahrgeschäft „l’Himalaya Surf“ wurde unmittelbar nach dem Unfall versiegelt. Erster Schritt für die Ermittler: Überprüfung der Konformität mit den geltenden Vorschriften sowie der Einhaltung der regelmäßigen Kontrollen, denen dieser Maschinentyp unterzogen werden muss.

    Die Bauchstange steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
    Dieser Mechanismus hält die Fahrgäste auf ihrem Sitz fest, wenn das Karussell mit voller Geschwindigkeit unterwegs ist. Während einige Fahrgeschäfte mit einer automatischen Stange ausgestattet sind, muss die Stange bei dem betroffenen Gerät vom Fahrgast mechanisch eingeklinkt werden.

    In der Schule des verunglückten Jugendlichen wurde eine psychologische Beratungsstelle eingerichtet. Trotz des Unfalls wird der Jahrmarkt noch bis zum 8. November fortgesetzt.

  • Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    In Brunoy (Essonne) wurden Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein 19-jähriger Jugendlicher bei einer Schlägerei in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 8. Oktober, getötet worden war. „Die Schlägerei war von großer Gewalt geprägt“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Ein 19-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, 8. Oktober, in Brunoy im Département Essonne in der Siedlung Hautes-Mardelles getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Evry gegenüber Franceinfo bestätigte. Er war Opfer einer Schlägerei geworden, an der zahlreiche Jugendliche beteiligt waren. Die genaue Todesursache ist derzeit noch nicht bekannt. Eine „Autopsie des Leichnams wird in den kommenden Tagen stattfinden“, so die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Eine erste Schlägerei war bereits am Freitagnachmittag in dem sensiblen Viertel ausgebrochen. Am Abend kam es dann zu einer zweiten Auseinandersetzung. Dabei wurden mindestens eine Stichwaffe und eine Schusswaffe eingesetzt. „Die Auseinandersetzung war von großer Gewalt geprägt“, betont die Staatsanwaltschaft von Evry. Die Massenschlägerei forderte einen Toten und mehrere Verletzte.

    Vier junge Männer im Alter von etwa 20 Jahren wurden in Polizeigewahrsam genommen.

  • Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Der Angreifer wurde von Ordnungskräften festgenommen. Keines der Opfer befand sich in Lebensgefahr.

    Ein Mann wurde am Freitagabend, dem 8. Oktober, nach einem Messerangriff auf sechs Personen in Château-Thierry (Aisne) festgenommen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Er wird verdächtigt, gegen 22 Uhr die ersten beiden Opfer mit einem Messer angegriffen zu haben, darunter seine 46-jährige Mutter, die schwer verletzt wurde, und der 11-jährige Bruder des Verdächtigen. Vier weitere Personen wurden von dem mutmasslichen Täter wahllos auf der Straße angegriffen, darunter ein 13-jähriger Teenager, wie der Staatsanwalt von Soissons, Julien Morino-Ros, mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Soissons erklärte, dass Ermittlungen wegen „versuchten Mordes“ von der Kriminalpolizei in Creil und der Polizeistation in Château-Thierry aufgenommen wurden.

    Die Leben der Opfer sind nicht in Gefahr.
    Polizisten, die den Verdächtigen verfolgten, eröffneten das Feuer und verletzten den Mann, der daraufhin festgenommen werden konnte. „Alle Opfer wurden behandelt und ihre Zustand ist nicht lebensbedrohlich“, erklärte die Präfektur des Departements Aisne auf Twitter.

    Über das Motiv des Angreifers ist bisher noch nichts bekannt, ein terroristischer Hintergrund wird von den Ermittlern aber wohl ausgeschlossen.

    Der Bürgermeister der Gemeinde, Sébastien Eugène, lobt auf Twitter den Einsatz der Ordnungskräfte: „Schrecklicher Abend in unserer Stadt Château-Thierry, der ohne das Eingreifen der Nationalpolizei noch viel schlimmer hätte ausfallen können.“

  • Makaber: In den Weinbergen bei Cannet-des-Maures wurde ein Sarg gefunden

    Makaber: In den Weinbergen bei Cannet-des-Maures wurde ein Sarg gefunden

    Es war ein surrealer Fund. Zwischen zwei Reihen von Weinreben in der Gemeinde Cannet-des-Maures stand ein Sarg. Er von einem Angestellten gefunden, der auf der Domaine des Thermes arbeitete.

    Der alarmierte Besitzer des Anwesens machte sich sofort auf den Weg, um den in weiße Luftpolsterfolie eingewickelten Sarg selbst in Augenschein zu nehmen.

    „Ich habe mich sofort vor Ort begeben“, erklärte der Winzer Pascal Fabre gegenüber der Zeitung Var-Matin. „Und da lag tatsächlich ein Sarg, einfach so entlang der Weinstöcke abgelegt, etwa 50 Meter von der Straße entfernt.“
    Er benachrichtigte daraufhin die Gendarmerie in Le Luc und Beamte rückten aus, um diesen außergewöhnlichen Fund zu begutachten. Sie kontaktierten das örtliche Bestattungsinstitut Pianetti, um die Herkunft des Sarges und den Grund für sein Vorhandensein in den Weinbergen zu ermitteln.

    Das Bestattungsunternehmen wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern.

    In den Weinbergen bei Cannet-des-Maures wurde ein Sarg entdeckt. Foto: Pascal Fabre
  • Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Die Schüsse der Polizei trafen die junge Frau in die Brust. Der Fahrer des flüchtenden Autos wurde ebenfalls verletzt.

    Eine 18-jährige Frau, die als Beifahrerin in einem Auto saß, wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.40 Uhr in Grenoble durch Schüsse von Polizisten getötet, wie France Bleu Isère am Mittwoch, dem 5. Oktober, von der Feuerwehr erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 2.20 Uhr zu einem Schusswechsel zwischen einem flüchtenden Fahrzeug und einem Streifenwagen der Polizei. Die Beifahrerin in dem flüchtenden Fahrzeug wurde tödlich getroffen. Der Fahrer, ein Mann in den Zwanzigern, wurde verletzt und in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

    Unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet Franceinfo schoss der Autofahrer drei Mal in Richtung der Polizisten, bevor er in eine Sackgasse in Saint-Martin-d’Hères in der Nähe von Grenoble fuhr. Er versuchte, auf die Polizeibeamten zuzufahren, die aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen waren. Die drei Polizeibeamten machten daraufhin von ihren Waffen Gebrauch. Das Fahrzeug konnte dennoch fliehen, bevor es in Grenoble von einer weiteren Polizeistreife gestoppt wurde, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte.

  • Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Zwei Männer auf einem Motorroller schossen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 2. Oktober, mit Sturmgewehren auf das Opfer.

    Ein 21-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 2. Oktober, in Marseille (Bouches-du-Rhône) erschossen, wie France Bleu Provence am Sonntag berichtet und damit eine Meldung der Zeitung La Provence bestätigt.

    Kurz vor Mitternacht schossen zwei Männer auf einem Motorroller mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, das versuchte, sich in eine Bar in der Avenue Camille Pelletan im Viertel La Villette im dritten Arrondissement zu flüchten. Zwei weitere Personen wurden verletzt.

    Die Kriminalpolizei in Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet. Seit Anfang des Jahres sind im Departement Bouches-du-Rhône, vor allem in Marseille, etwa 20 Menschen durch Feuerwaffen ums Leben gekommen, meist im Zusammenhang mit Drogenhandel.

  • Belgien: Ein Toter bei Anti-Terror-Einsatz gegen Rechtsextreme

    Belgien: Ein Toter bei Anti-Terror-Einsatz gegen Rechtsextreme

    Bei Hausdurchsuchungen im Rahmen von Ermittlungen wegen eines geplanten Anschlags lieferte sich die Polizei einen Schusswechsel.

    Die Operation richtete sich gegen Sympathisanten der extremen Rechten. Am Mittwoch, dem 28. September, wurde in Belgien eine Person bei einem Schusswechsel mit der Polizei während eines Einsatzes wegen eines geplanten Terroranschlags getötet, wie die belgische Bundesstaatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Ermittlungen werden von einem Untersuchungsrichter in Antwerpen geleitet. Sie richten sich gegen „ein mutmaßlich rechtsextremes Milieu“ und gegen „Verstöße gegen das Waffengesetz“, so die Staatsanwaltschaft. Am Mittwochmorgen wurden im flämischen Teil Belgiens, insbesondere in Gent und Antwerpen, ein Dutzend Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei einer dieser Hausdurchsuchungen kam es zu dem tödlichen Schusswechsel.

    Bei den Hausdurchsuchungen, so die Bundesstaatsanwaltschaft weiter, „wurden sehr viele Waffen und Munition beschlagnahmt, deren Zählung und Analyse in den nächsten Tagen durchgeführt werden muss“. „Einige der vor Ort befindlichen Waffen waren legal registriert“, heißt es weiter. Die Zeitung La Libre Belgique berichtet, dass sich die tödliche Schießerei in Merksem, einem Stadtteil von Antwerpen, ereignet hat.

  • Gewalt im Departement Orne: Mörserschüsse auf Sicherheitskräfte und angezündete Autos in Alençon

    Gewalt im Departement Orne: Mörserschüsse auf Sicherheitskräfte und angezündete Autos in Alençon

    In der Nacht von Dienstag, dem 27. September, auf Mittwoch, 28. September, kam es im Stadtteil Perseigne in Alençon im Departement Orne zu mehrstündigen Ausschreitungen.

    In der Nacht von Dienstag, dem 27. September, auf Mittwoch, 28. September, kam es im Stadtteil Perseigne in Alençon (Orne) zu gewalttätigen Ausschreitungen. Insgesamt wurden 24 Fahrzeuge und Mülltonnen in Brand gesetzt, wie France Bleu Normandie und Franceinfo am Mittwoch unter Berufung auf Polizeikreise melden. Rund 50 Personen feuerten etwa 40 Feuerwerkskörper auf Ordnungskräfte ab. Auch Autos wurden umgeworfen.

    Die Gewalt begann am Dienstag gegen 23.30 Uhr. 35 Polizisten und Gendarmen waren bis 2 Uhr morgens vor Ort im Einsatz. Mit Fahrzeugen wurden Straßensperren in den Straßen des Viertels errichtet. Die Ordnungskräfte wurden mit Feuerwerkskörpern beschossen, glücklicherweise wurde niemand verletzt.

    Ausschreitungen nach einer Festnahme
    Das Stadtviertel konnte gesichert werden, um wegen der brennenden Fahrzeuge und Mülltonnen den Einsatz der Feuerwehr zu ermöglichen. Um 2 Uhr morgens am Mittwoch war wieder Ruhe eingekehrt. Wie Franceinfo aus Polizeikreisen erfuhr, folgten die Ausschreitungen auf die gewaltsame Festnahme eines Mannes, der sich am Dienstagnachmittag gegen seine Verhaftung zur Wehr setzte. Der Mann hatte die Jugendlichen des Viertels zu Krawallen angestiftet.

    Schon am 27. Oktober 2021 war es in dem Viertel zu Ausschreitungen gekommen, bei denen Fahrzeuge in Brand gesetzt und Polizisten mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden.

  • Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Der Fahrer des Wagens erlag nach den Schüssen der Polizei seinen Verletzungen. Der Beifahrer des Fahrzeugs wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Fahrer eines Fahrzeugs wurde am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza von einem Polizisten getötet, weil er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Das berichtet Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Der Vorfall ereignete sich auf de Voie Mathis in Nizza. Gegen 16:30 Uhr entdeckten die Polizisten ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug auf der Schnellstraße, die in der Nähe des Flughafens von Nizza verläuft. Die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) erklärte der Nachrichtenagentur AFP, dass der Fahrer des Wagens bei einem „gefährlichen Zickzackkurs“ auf der Schnellstraße gesichtet worden war. Nachdem die Beamten vergeblich versucht hatten, das Auto anzuhalten, beschlossen sie, die Verfolgung aufzunehmen.

    Laut der DDSP gaben die Polizisten dem Fahrer Zeichen, ihnen zu folgen, doch das Fahrzeug beschleunigte und nahm eine Abbiegespur. „Im Verkehrsfluss eingeklemmt“, wendete das Fluchtfahrzeug dann und rammte das Polizeiauto „mehrmals“. Einer der Polizisten stieg aus dem Polizeifahrzeug aus und gab mindestens einen Schuss auf das gestohlene Fahrzeugs ab. Der Fahrer wurde getroffen und erlag noch am Ort des Geschehens seinen Verletzungen. Es handelte sich um einen Mann „um die 30 Jahre“, wie das Bürgermeisteramt der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der Beifahrer des gestohlenen Autos wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der Staatsanwalt von Nizza erklärte gegenüber Franceinfo, dass die Inspektion der Polizei (IGPN) eingeschaltet worden sei.

  • Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    In der Umgebung des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza fielen Schüsse. Unter den vier Verletzten befindet sich auch ein 17-jähriges Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wie France Bleu Azur berichtete.

    In der Nähe des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza wurden am Freitag, dem 2. September, kurz vor 17 Uhr mehrere Schüsse abgefeuert. Vier Personen wurden nach einer ersten Bilanz leicht verletzt. Das Viertel wurde sofort abgeriegelt.

    Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi besuchte den Ort des Geschehens und gibt sich beruhigend. Er erklärte auf Twitter, dass die Schüsse am Fuße eines Gebäudes abgefeuert wurden, das sich „weit entfernt von der Schule“ befindet. Er versichert, dass „drei der Opfer bereits nach Hause entlassen wurden und keine medizinische Versorgung mehr benötigten“. Auch bei dem 17-jährigen Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde, handele es sich laut dem Bürgermeister um eine „oberflächliche Verletzung“.

    Die nationale und die städtische Polizei „suchen aktiv nach dem Urheber der Schüsse“, fügte der Bürgermeister hinzu.