Schlagwort: Verkehr

  • Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Obwohl sie gewarnt waren, wurden viele Autofahrer von dem Schneefall, der am Dienstag, dem 17. Januar, über Hochsavoyen hereinbrach, überrascht. Die glatten Fahrbahnen führten zu zahlreichen Unfällen.

    Der Schnee war angekündigt und kam dann auch am späten Vormittag des Dienstag, 17. Januar. Die Schneefälle bedeuteten hohes Risiko für die Autofahrer auf den Straßen, zum Beispiel auf der Autobahn nach Annecy (Hochsavoyen). „Es beginnt dort zu rutschen. Es ist ein bisschen schwierig. (…) Seit einigen Kilometern muss man aufpassen“, erzählt ein Fahrer gegenüber dem Team des Senders France 2. Auf den Nebenstrecken ist die Situation noch schwieriger mit sehr rutschigen Fahrbahnen und einige Fahrer kamen von der Straße ab.

    Autos ohne Schneereifen
    In der Gegend um Annecy ist der Verkehr teilweise zum Erliegen gekommen. In dieser Region greift die neue Gesetzgebung, die vorschreibt, dass Fahrzeuge in den Wintermonaten mit Schneeausrüstung ausgestattet sein müssen. „Ich habe heute Morgen meine Kinder weggebracht, es ist ein ziemliches Chaos. Die Leute haben keine Schneereifen. Wir sind in der Haute-Savoie und es gibt immer noch einige Unverbesserliche, die sich weigern, Schneereifen aufzuziehen“, kritisiert ein Autofahrer. Dies ist erst der zweite Schneefall in der Region in diesem Winter, ein Wetter, das viele überrascht, obwohl es doch für die Menschen hier normal sein sollte.

  • Start in die Weihnachtsferien: Was an diesem Wochenende auf den Straßen Frankreichs erwartet wird

    Start in die Weihnachtsferien: Was an diesem Wochenende auf den Straßen Frankreichs erwartet wird

    Bison Futé hat seine Vorhersagen für das erste Abreisewochenende in die Weihnachtsferien veröffentlicht.

    An diesem Wochenende starten viele Franzosen in die Weihnachtsferien. Laut Bison Futé soll der Verkehr recht flüssig bleiben, da sich die Abfahrten über das ganze Wochenende verteilen, aber dennoch könnte sich der Verkehr in der Île-de-France und in den großen Ballungsgebieten am Freitag, dem 16. Dezember, nachmittags als schwierig erweisen.

    Die Tage Freitag, 16. Dezember, Samstag, 17. Dezember und Sonntag, 18. Dezember werden von Bison Futé auf nationaler Ebene in Abreise- und Rückreiserichtung als grün eingestuft. In der Île-de-France wird der Verkehr im Laufe des Freitags, dem 16. Dezember, der am Nachmittag in Abreiserichtung als „orange“ eingestuft wird, am stärksten sein. Es wird empfohlen, am Freitag vor 14 Uhr die Île-de-France und die großen Metropolen zu durchqueren. Auch die Wetterentwicklung könnte den Verkehr am Wochenende beeinflussen.

    Ganz allgemein vor Weihnachten „wird auf den Achsen, die die Einkaufszonen bedienen, ein hohes Verkehrsaufkommen herrschen. Dasselbe gilt für die Einkaufsbereiche der Großstädte“, so Bison Futé.

    Einige Baustellen könnten zu Verzögerungen führen. Über diesen Link bietet Bison Futé die Möglichkeit, die Liste der wichtigsten Baustellen des Wochenendes einzusehen, die über das nationale Straßennetz verteilt sind.

  • Kältewelle in Frankreich: Nationalstraße 118 vorsorglich gesperrt

    Kältewelle in Frankreich: Nationalstraße 118 vorsorglich gesperrt

    Angesichts der Kältewelle, die Frankreich am Mittwoch, dem 14. Dezember, heimsucht, berichtet der Sender France 2 aus Sèvres im Departement Hauts-de-Seine, wo die Nationalstraße 118 seit dem Vortabend vorsorglich geschlossen ist.

    Am Dienstagabend, 13. Dezember, wurde die Nationalstraße 118 (N118) wegen der Gefahr von Glatteis infolge der Kältewelle komplett gesperrt. „Seit einigen Minuten schneit es wieder vor den Toren von Paris, und deshalb wurde diese kurvenreiche Nationalstraße (…) von den Behörden vorsorglich gesperrt. Die Präfektur der Île-de-France empfiehlt, die Fahrten einzuschränken“, erklärt der Journalist Florent Boutet am Mittwoch live aus Sèvres (Hauts-de-Seine).

    Mit Verkehrsstörungen ist zu rechnen
    „Die Regierung hat dazu aufgerufen, an diesem Mittwoch Telearbeit im Home-Office zu bevorzugen. Der Schwerlastverkehr ist in der gesamten Region Île-de-France untersagt, und mehrere Departements haben den betrieb der Schulbusse eingestellt“, beschreibt der Journalist die Situation und fügt hinzu, dass „20 bis 25% der Flüge auf den Flughäfen Orly und Roissy abgesagt werden könnten“. Einige Störungen seien auch bei der SNCF und der RATP zu erwarten.

  • Radikale Umweltaktivisten blockierten die Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris

    Radikale Umweltaktivisten blockierten die Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris

    Umweltaktivisten der Gruppe „Dernière rénovation“ blockierten am Freitagmorgen kurzzeitig den Verkehr auf den Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris. Sie wurden von der Polizei geräumt. Die Aktivisten wollten auf die Notwendigkeit der thermischen Gebäudesanierung aufmerksam machen.

    Es war eine konzertierte Aktion, die die Umweltaktivisten des Kollektivs „Dernière rénovation“ am Freitagmorgen auf den Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris organisierten.

    Zur Rushhour besetzten in allen drei Ballungsräumen Aktivisten die Fahrbahn, entrollten Transparente und setzten sich auf den Boden, um den Verkehr zu blockieren. Die Aktion führte zu erheblichen Verkehrsstörungen.

    In Toulouse griff die Polizei sehr schnell ein, um die Ringstraße wieder freizumachen. Der Einsatz verlief reibungslos. Dreizehn Aktivisten wurden in Polizeigewahrsam genommen. In Lyon setzten sich neun Aktivisten auf die M7 in Höhe der Anschlussstelle Pasteur-Confluence, bevor die Polizei eingriff, wie die Zeitung Le Progrès berichtete. Die Verkehrsblockade dauerte in Toulouse 15 Minuten, in Paris 30 Minuten und in Lyon 45 Minuten.

    Die Aktivisten von „Dernière rénovation“ führten diese Aktion durch, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit der energetischen Gebäudesanierung zu schärfen.

  • Wunder in der Dordogne: 72-jährige Frau gerät unter Lkw und bleibt unverletzt

    Wunder in der Dordogne: 72-jährige Frau gerät unter Lkw und bleibt unverletzt

    Eine 72-jährige Frau geriet am Donnerstagmorgen in Trélissac in der Dordogne unter einen Lastwagen. Sie kam mit einem kleinen Kratzer davon.

    Es war ihr Glückstag. Eine 72-jährige Frau überquerte die RN 21 in Trélissac in der Dordogne und wurde von einem langsam fahrenden Lastwagen erfasst. Bei dem Sturz geriet die ältere Dame unter den Lkw. Die Rettungskräfte fanden sie zwischen den Rädern, berichtet der Sender France Bleu Périgord.

    Glücklicherweise wurde sie unter dem Lkw weder eingeklemmt, noch wurde sie von den Rädern erfasst. Die Rettungskräfte konnten sie problemlos aus ihrer misslichen Lage befreien. Da das Opfer über Schmerzen in der rechten Schulter klagte, wurde sie zu Untersuchungen in das Krankenhaus von Périgueux gebracht.

  • Verkehrssicherheit: 295 Menschen starben im Oktober auf französischen Straßen

    Verkehrssicherheit: 295 Menschen starben im Oktober auf französischen Straßen

    Unter den Opfern waren 122 Autofahrer, 58 Fußgänger und 34 Radfahrer.

    Fast 300 Menschen haben auf den Straßen des Hexagons ihr Leben verloren. Insgesamt wurden im Oktober 2022 295 Menschen auf den Straßen des Hexagons getötet, wie Sécurité routière am Dienstag, dem 15. November, bekannt gab. Das ist ein Anstieg um 15% im Vergleich zum selben Monat im Jahr 2019, dem Bezugsjahr vor der Pandemie. Unter den Getöteten waren 122 Autofahrer, 58 Fußgänger und 34 Radfahrer. Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle ereignete sich außerhalb von Ortschaften.

    Die Zahl ist im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2021 (298 Tote) nur leicht gesunken, im Vergleich zum Jahr 2019 (257 Tote) jedoch gestiegen, so die nationale interministerielle Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit (ONISR) in einer Pressemitteilung.

    Steigende Zahlen auch in den Überseedepartements
    Die Gesamtzahl der registrierten Unfälle mit Personenschaden, die nur einen Teil der Straßenverkehrsunfälle ausmachen, ging dagegen auf 4.720 zurück, 868 weniger als im Oktober 2021 und 415 weniger als im Jahr 2019. „Selbst wenn die Pandemie noch aktiv ist, erreichen die Reisen und das Unfallgeschehen wieder einen Rhythmus, der dem vor der Pandemie nahe kommt oder sogar darüber liegt“, stellt das ONISR fest.

    In den französischen Überseegebieten starben im vergangenen Monat 33 Menschen bei Verkehrsunfällen, das sind acht mehr als im gleichen Zeitraum 2021 und zehn mehr als 2019. Die Zahl der in den Überseedepartments erfassten Unfälle mit Personenschaden belief sich auf 269 gegenüber 244 im Oktober 2021 und 259 im Oktober 2019.

  • Energiesparen: Ab jetzt dürfen Beamte auf der Autobahn nicht schneller als 110 km/h fahren

    Energiesparen: Ab jetzt dürfen Beamte auf der Autobahn nicht schneller als 110 km/h fahren

    Beamte im öffentlichen Dienst müssen in Frankreich ab sofort ihre Geschwindigkeit auf 110 km/h auf Autobahnen und 100 km/h auf Schnellstraßen beschränken. Das ist eine der Maßnahmen des Plans zur Energieeinsparung, den die Regierung letzten Monat vorgestellt hat.

    Die Regierung will den Gesamtenergieverbrauch des Landes bis 2024 im Vergleich zu 2019 um 10% senken. Ihr am 6. Oktober vorgestellter Sparplan sieht unter anderem eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h auf Autobahnen und 100 km/h auf Schnellstraßen vor … eine Maßnahme, die auf „öffentliche Bedienstete, die ihr Dienstfahrzeug bei nicht dringenden beruflichen Fahrten nutzen“ beschränkt ist. Dies betrifft fast zweieinhalb Millionen Beamte.

    Wer seine Geschwindigkeit auf Autobahnen um 20 km/h reduziert, kann seinen Kraftstoffverbrauch um 20% und seine CO2-Emissionen um 25% senken. „Es handelt sich nur um ein paar zusätzliche Minuten pro Fahrt. Die zusätzliche Zeit für die Durchführung der Fahrten, ist in der Arbeitszeit enthalten“, erklärt das Ministerium für den Energiewandel.

    Die Beamten sind allerdings nicht verpflichtet, den Fuß vom Gas zu nehmen. „Diese Maßnahmen sollen Anreize schaffen. Es geht nicht darum, einen Polizisten hinter jeden unserer Beamten zu stellen, sondern darum, ein Beispiel zu geben“, hatte das Ministerium für den öffentlichen Dienst bereits am Mittwoch, dem 5. Oktober, ausführlich dargelegt.

    Parallel dazu wird die Einführung von Schulungen zum umweltbewussten Fahren beschleunigt, „für alle freiwilligen öffentlichen Bediensteten, um ihnen zu helfen, eine sparsamere Fahrweise für ihre beruflichen und privaten Fahrten anzunehmen“.

    Laut einer Umfrage der Zeitung Le Parisien, die anlässlich der Cop 27 veröffentlicht wurde, sind fast 7 von 10 Franzosen bereit, angesichts des Klimawandels mit 110 km/h auf der Autobahn zu fahren.

  • Die neuen französischen Verkehrsregeln

    Die neuen französischen Verkehrsregeln

    In den letzten Monaten wurden in Frankreich mehrere neue Regeln für den Straßenverkehr erlassen. Was man wissen muss.

    Schilder, die die Benutzung eines Tempomats verbieten, werden ab dem 1. Oktober abgeschafft.

    Außerdem wird ab Oktober auf der Straße vor Bahnübergängen eine schachbrettartige Markierung angebracht, um die Häufigkeit von Unfällen zu verringern. Dies soll den Autofahrern helfen, besser zu erkennen, wo sie nicht halten können, insbesondere wenn sie in diesem Bereich durch den Verkehr blockiert werden.

    Für Fahrer von Elektrofahrzeugen: Ab dem 1. Oktober müssen Elektrofahrzeuge, die vor einer öffentlichen Ladestation geparkt sind, angeschlossen sein und geladen werden – die Fahrer dürfen diese Plätz nicht einfach als zusätzlichen Parkplatz nutzen. Wer dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld von 58 €.

    Am 1. September bereits traten neue Gesetze in Kraft, die die Zulassung von mehr autonomen Fahrzeugen auf den französischen Straßen ermöglichen, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Diese Regeln betreffen insbesondere „halbautonome Fahrzeuge der Stufe 3“ (auf einer Skala von 1 bis 5). Solche Fahrzeuge können entweder mit einem Fahrer oder automatisch betrieben werden. Frankreich ist jedoch noch weit davon entfernt, unbemannte Fahrzeuge auf den Straßen zuzulassen, und es sei darauf hingewiesen, dass bisher nur ein einziges halbautonomes Fahrzeug für den Einsatz zugelassen wurde – die Mercedes S-Klasse. Mehrere andere Hersteller haben aber ebenfalls angekündigt, dass sie ihre eigenen Versionen auf den Markt bringen wollen.

    Mehrere Städte haben Vorschriften für Umweltzonen eingeführt oder erweitert. Die schadstoffreichsten Fahrzeuge werden auf der Grundlage des Crit’Air-Plakettensystems aus bestimmten Gebieten verbannt. Alle Fahrzeuge in Frankreich müssen eine Crit’Air-Plakette an der Windschutzscheibe haben, die je nach Schadstoffausstoß eine Nummer von 1-5 trägt.

    In Marseille zum Beispiel sind Fahrzeuge mit Crit’Air 5 in einem Teil des Stadtzentrums verboten. Das Gesetz trat am 1. September in Kraft, die Polizei wird aber erst ab dem 1. Oktober Bußgelder ausstellen.

    In Lyon wird die bereits in der Stadt und den umliegenden Vorstädten geltende Umweltzone nun auch für Privatfahrzeuge gelten – bisher galt sie nur für Nutzfahrzeuge. Sie gilt für Fahrzeuge der Klassen Crit’Air 3, 4 und 5. Bußgelder werden jedoch erst ab Januar 2023 verhängt, bis dahin wird die Polizei die Fahrer lediglich über die neuen Vorschriften informieren.

    Auch Rouen weitet seine Umweltzone, die sich auf 13 Gemeinden der Stadt und ihrer Vororte erstreckt, auf Privatfahrzeuge mit einer Crit’Air Plakette 4 oder 5 aus.

    In Paris gibt es bereits eine ähnliche Regelung für Fahrzeuge der Crit’Air-Klassen 3, 4 und 5. In mehreren anderen Städten gibt es zeitweilige Regelungen, die in Kraft treten, wenn die Schadstoffwerte steigen.

    ACHTUNG: Die Plakettenpflicht gilt sowohl für französische als auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge.

    Motorräder

    Alle motorisierten Zweiräder müssen gemäß einer Richtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2014 kontrolliert werden müssen. In Frankreich ist das die „Contrôle technique“ – die regelmäßige Fahrzeugkontrolle, die bereits für Autos vorgeschrieben ist (ähnlich dem TÜV in Deutschland). Betroffen sind Besitzer von motorisierten Zweirädern (Motorroller, Motorräder, Mopeds) mit einem Hubraum von mehr als 50 Kubikzentimetern. Auch Autos, die keine Kennzeichen benötigen, dreirädrige Motorroller, Beiwagen und Quads sind betroffen.

    Wer ein Fahrzeug aus der Zeit vor 2016 besitzt, muss laut der Richtlinie der Europäischen Union die technische Überprüfung vor dem 1. Oktober durchführen lassen. Für Fahrzeuge, die zwischen 2016 und 2020 hergestellt wurden, hat man bis zum 1. Januar 2024 Zeit. Für neuere Fahrzeuge gibt es keinen festen Zeitrahmen.

    Diese Regelung hat schon im Vorfeld für viel Verwirrung gesorgt. Die Regierung von Präsident Emmanuel Macron hat versucht, ein Gesetz zur Aufhebung der EU-Verpflichtung zu verabschieden, ist damit aber vor dem obersten Verwaltungsgericht gescheitert. Laut Presseberichten müssen Besitzer von Zweirädern jedoch zunächst keine Geldstrafen befürchten, wenn sie der Kontrolpflicht noch nicht nachgekommen sind.

    Fahrräder

    In Frankreich gelten bereits recht strenge Regeln für Radfahrer, darunter das Verbot, während des Radfahrens Musik mit Kopfhörern zu hören. Im Zuge der Bemühungen der Regierung, den Radverkehr in Frankreich zu fördern, sind jetzt noch einige zusätzliche Regeln in Kraft getreten: Ab Oktober 2022 wird Frankreich zwei zusätzliche Fahrradkategorien einführen: das Vélomobile (Fahrräder mit Schutzverkleidung) und das Vélo Couché (liegende Fahrräder). Da diese Fahrräder tiefer liegen und von Autofahrern schwerer zu erkennen sind, werden sie auf Straßen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 50 km/h verboten sein.

    Fahrräder mit elektrischer Unterstützung, die bis zu 45 km/h schnell sind, müssen auf Straßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf einer besonderen Fahrbahn mit einem getrennten Bereich für Fußgänger und Radfahrer fahren. E-Fahrräder dürfen aus Sicherheitsgründen nicht auf Wegen fahren, die von Radfahrern und Fußgängern gemeinsam genutzt werden.

    Anfang Oktober treten auch neue Vorschriften in Kraft, die es Fahrrädern sogar erlauben, orangefarbene oder gelbe Reflektoren zu verwenden, die bisher verboten waren.

    Noch ein Hinweis: In der Stadt Paris müssen Fahrer von Motorrädern, Mopeds und Motorrollern jetzt für das Parken bezahlen. Diese neue Regel trat bereits am Donnerstag, dem 1. September, in Kraft und betrifft Motorräder, Mopeds und Motorroller.

    Jeder, der ein Motorrad, Moped oder einen Motorroller mit Verbrennungsmotor auf öffentlichen Parkplätzen im Pariser Stadtgebiet abstellt, muss zahlen.

    Emissionsarme Zweiräder, wie z. B. Elektroroller, können nach wie vor kostenlos parken – sie müssen sich jedoch extra anmelden.

  • Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Mehrere Gewerkschaften rufen die Beschäftigten am Donnerstag, dem 29. September, zum Streik auf. Im öffentlichen Dienst, in den Schulen und im Transportwesen wurde zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

    Wenn Sie mit dem Zug zur Arbeit oder in die Schule fahren müssen, wissen Sie wahrscheinlich schon Bescheid: Am Donnerstag, dem 29. September, wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Gewerkschaften CGT, FSU und Solidaires rufen die Arbeitnehmer zu einem allgemeinen und landesweiten Streik auf. Die Forderungen der Gewerkschaften betreffen die Stützung der Kaufkraft, eine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte und die anstehende Rentenreform.

    Der eintägige berufsübergreifende Streik wird sich bis Freitag um 6.30 Uhr auch auf die Flugsicherung auswirken. Die französischen Flughäfen raten den Reisenden, den Status ihrer Flüge bei den Fluggesellschaften zu überprüfen. Auch die Webseiten der Flughäfen geben oft Hinweise auf Flugannullierungen.

    Der städtische Nahverkehr
    Der Nahverkehr sollte in vielen Städten normal funktionieren. Aufgrund der geplanten Demonstrationen könnte es jedoch zu Störungen kommen. In Toulouse zum Beispiel wird der Pendelverkehr im Stadtzentrum eingestellt.

    SNCF: TGVs, Ouigo und liO
    Die SNCF hat den landesweiten Fahrplan für die TGV, Ouigo und Intercités noch nicht detailliert bekannt gegeben. Ein Teil des überarbeiteten regionalen Verkehrsplans ist hingegen bereits bekannt und kann online eingesehen werden.

  • Rückkehr aus dem Urlaub: Am Freitag und Samstag wieder stockender Verkehr

    Rückkehr aus dem Urlaub: Am Freitag und Samstag wieder stockender Verkehr

    Die Strassen werden an diesem Wochenende wird von zahlreichen Rückreisenden aus dem Sommerurlaub 2022 gefüllt sein. Bison futé hat für Freitag und Samstag Verkehrswarnstufe ROT ausgegeben.

    Der Verkehr wird an diesem Wochenende auf allen Hauptverkehrsachsen und vor allem im Südosten Frankreichs schwierig sein, warnt Bison futé und stuft die Tage Freitag und Samstag als „rot“ ein. Am Freitag „werden die Hauptschwierigkeiten ab 10 Uhr erwartet und werden bis zum frühen Abend andauern, hauptsächlich auf den Autobahnen A7 und A8 im Rhonetal und auf dem Mittelmeerbogen und auf der A10 von Bordeaux nach Paris“, so Bison futé.

    Für den Samstag, der auf nationaler Ebene ebenfalls als „rot“ eingestuft wurde, rät der öffentliche Verkehrsinformationsdienst dringend, vor 14 Uhr in die Region Ile-de-France zu fahren. Am Sonntag soll der Verkehr auf den französischen Fernstraßen wieder flüssiger laufen. In der Region Rhône-Alpes sind jedoch auch für Sonntag Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen A7 und A8 angekündigt. Am Montag wird die Region Paris wieder auf „rot“ gesetzt, da Staus auf den wichtigsten Mautstellen und Umgehungsstraßen in der Region Paris erwartet werden, die aufgrund der gleichzeitigen Rückkehr der Urlauber und der Wiederaufnahme des Berufsverkehrs überlastet sind.

    Tipps für Freitag, den 26. August
    In Richtung der Feriengebiete:

    • Vermeiden Sie die Autobahn A7 zwischen Valence und Orange von 14:00 bis 19:00 Uhr, zwischen Orange und Marseille von 11:00 bis 20:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8, zwischen Aix-en-Provence und Fréjus, von 11 bis 19 Uhr, zwischen Nizza und Italien, von 16 bis 19 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A62, zwischen Montauban und Toulouse, von 15:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A61, zwischen Carcassonne und Narbonne, von 17 bis 19 Uhr.
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Italien, von 7 bis 10 Uhr (Wartezeit von mehr als 30 Minuten).

    In Richtung Heimreise:

    • Vermeiden Sie die Autobahn A13 zwischen Caen und Rouen von 17:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A10, an der Mautstelle Saint-Arnoult-en-Yvelines, von 11 bis 20 Uhr und zwischen Bordeaux und Saintes, von 11 bis 22 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A63 zwischen Spanien und Bayonne von 11:00 bis 21:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Marseille und Orange, von 11 bis 20 Uhr, zwischen Orange und Lyon, von 9 bis 22 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8, zwischen Italien und Fréjus, von 10 bis 20 Uhr, zwischen Fréjus und Aix-en-Provence, von 9 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A9, zwischen Narbonne und Montpellier, von 17:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A62, zwischen Toulouse und Montauban, von 11 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A61, zwischen Narbonne und Carcassonne, von 17 bis 19 Uhr,
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Frankreich, von 13 bis 20 Uhr (Wartezeit mehr als 1 Stunde).


    Tipps für Samstag, den 27. August
    In der Richtung Süden (Feriengebiete):

    • Vermeiden Sie die Autobahn A7 zwischen Lyon und Orange von 9 bis 17 Uhr, zwischen Orange und Marseille von 11 bis 17 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A9 zwischen Montpellier und Narbonne von 10:00 bis 15:00 Uhr,
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Italien, von 9 bis 18 Uhr (Wartezeit von mehr als 30 Minuten).

    In der Richtung Heimreise:

    • Fahren Sie vor 14 Uhr in die Île-de-France zurück oder durch diese hindurch,
    • meiden Sie die Autobahn A13 zwischen Caen und Rouen von 10:00 bis 16:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A10 zwischen Bordeaux und Poitiers von 8:00 bis 16:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A63, zwischen Bayonne und Bordeaux, von 10:00 bis 16:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Orange und Lyon, von 8:00 bis 17:00 Uhr, zwischen Marseille und Orange, von 9:00 bis 14:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A9, zwischen Narbonne und Montpellier, von 10:00 bis 13:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A75, zwischen Lodève und Millau, von 10 bis 16 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A62, zwischen Toulouse und Bordeaux, von 10:00 bis 13:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A61, zwischen Narbonne und Carcassonne, von 10 bis 12 Uhr,
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Frankreich von 10:00 bis 17:00 Uhr (Wartezeiten von mehr als 30 Minuten).


    Tipps für Sonntag, den 28. August
    In Richtung Heimreise:

    • Fahren Sie vor 12 Uhr zurück oder durch die Île-de-France,
    • vermeiden Sie die Autobahn A1 zwischen Senlis und Paris von 18:00 bis 20:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A11 zwischen Le Mans und Paris von 14 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A13, zwischen Caen und Rouen, von 11 bis 20 Uhr,
      vermeiden Sie die Autobahn A10, an der Mautstelle Saint-Arnoult-en-Yvelines, von 15 bis 20 Uhr und zwischen Bordeaux und Poitiers, von 10 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Marseille und Orange, von 10 bis 19 Uhr, zwischen Orange und Lyon, von 8 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8, zwischen Italien und Fréjus, von 10 bis 12 Uhr, zwischen Fréjus und Aix-en-Provence, von 10 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A71, zwischen Bourges und Orléans, von 11 bis 18 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A62, zwischen Toulouse und Bordeaux, von 11:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A61, zwischen Narbonne und Toulouse, von 11 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Frankreich von 16:00 bis 20:00 Uhr (Wartezeit über 30 Minuten).


    Tipps für Montag, den 29. August
    In Richtung Abreise:

    • Vermeiden Sie die Autobahn A7 zwischen Orange und Marseille von 8:00 bis 18:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8 zwischen Nizza und Italien von 8:00 bis 12:00 Uhr.

    In Richtung Heimreise:

    • Kehren Sie vor 14 Uhr in die Île-de-France zurück oder durchqueren Sie sie,
    • vermeiden Sie die Autobahn A63, zwischen Spanien und Bayonne, von 17 Uhr bis 19 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A6, zwischen Lyon und Beaune, von 11 bis 16 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Marseille und Orange, von 9 bis 19 Uhr, zwischen Orange und Lyon, von 9 bis 17 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8, zwischen Italien und Nizza, von 17 bis 19 Uhr, zwischen Fréjus und Aix-en-Provence, von 8 bis 12 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A61, zwischen Narbonne und Carcassonne, von 10 bis 12 Uhr.