Schlagwort: Verkehr

  • Verkehr am Neujahrswochenende: Die Vorhersage für Frankreichs Straßen

    Verkehr am Neujahrswochenende: Die Vorhersage für Frankreichs Straßen

    Der amtliche Verkehrsdienst Bison futé sagt voraus, wo man während des Neujahrswochenendes am besten nicht mit dem Auto fahren sollte.

    Viele Menschen planen, an diesem Neujahrswochenende in Frankreich mit ihrem Auto zu reisen, manchmal sogar bis ans andere Ende Frankreichs. Hier finden Sie die Verkehrsvorhersagen von Bison futé für Freitag, den 29., Samstag, den 30. und Sonntag, den 31. Dezember.

    Bison futé erwartet für diesen Freitag keine besonderen Störungen auf den Straßen Frankreichs und präsentiert eine vollständig grüne Karte, sowohl in Richtung der Abreise als auch in Richtung der Rückkehr.

    Samstag, 30. Dezember
    Urlauber, die in die französischen Alpen fahren wollen, sollten darauf achten, dass sie am Samstag nicht zu jeder beliebigen Zeit auf die Straße gehen. Bison futé stuft die gesamte Region Auvergne-Rhône-Alpes in Richtung der Ferienorte und Ski-Gebiete als rot ein. Der Vorhersagedienst rät dringend, die A7 zwischen Lyon und Orange von 16.00 bis 18.00 Uhr, die A40 zwischen Mâcon und Annemasse von 14.00 bis 16.00 Uhr und die A43 zwischen Lyon und Chambéry von 10.00 bis 19.00 Uhr zu meiden. Im übrigen Frankreich wird der Tag sowohl in der Abreise- als auch in der Rückreiserichtung als grün eingestuft.

    Sonntag, 31. Dezember
    Bison futé stuft den Sonntag sowohl für die Abreise als auch für die Rückreise als grün ein, warnt jedoch vor möglichen, örtlich begrenzten, Schwierigkeiten am Abend, für diejenigen, die aus den Ferienorten wieder nach Hause reisen möchten.

  • Wetter: Der erste Schnee fällt über den Vogesen

    Wetter: Der erste Schnee fällt über den Vogesen

    In der Nacht vom 27. auf den 28. November fielen im Département Vosges fast 20 Zentimeter Schnee. Am Dienstagmorgen waren einige Autofahrer in ihren Fahrzeugen blockiert.

    Auf dem Col de la Schlucht (Vogesen) hatte ein Autofahrer am Dienstagmorgen, dem 28. November, auf dem frisch gefallenen Schnee große Probleme. „Der Herr hatte keine Schneereifen (…) Sie sehen doch den Schnee, der da liegt…“, sagt ein anderer Fahrer gegenüber dem Sender France 2. In der Nacht vom 27. auf den 28. November sind 20 Zentimeter Schnee gefallen und die Fahrbahnen werden zu glatten Pisten. Nur die, die unbedingt müssen, gehen auf die Straße. „Es ist ein Abenteuer“, sagt ein Bewohner von Xonrupt-Longemer (Vogesen), der zu einem Vorstellungsgespräch fahren muss.

    Um den Verkehr zu gewährleisten, arbeitet Stéphane Bernard seit vier Uhr morgens. „Wir haben das ganze Jahr über keinen Schnee geräumt. Man muss die Fahrzeuge in Gang setzen, um zu sehen, ob alles gut funktioniert“, erklärt der Leiter der technischen Dienste. Auch in der Stadt Gérardmer ist von Panik keine Rede. Die Störungen halten sich im Moment insgesamt in Grenzen. Es ist aber weiterhin große Vorsicht geboten.

    Aufgrund der instabilen Schneedecke warnt Météo-France vor der Gefahr von Lawinen in höheren Lagen.

  • Rückkehr aus den Herbstferien: Was ist am Wochenende auf französischen Straßen zu erwarten?

    Rückkehr aus den Herbstferien: Was ist am Wochenende auf französischen Straßen zu erwarten?

    Der staatliche Verkehrsdienst Bison Futé erwartet für das letzte Wochenende der Herbstferien eher ruhigen Verkehr im ganzen Land. In der Île-de-France, die als orange eingestuft ist, ist jedoch am Freitag, dem 3. November, und Samstag, dem 4. November, mit Schwierigkeiten in der Rückreiserichtung zu rechnen.

    Es ist bereits das Ende der Herbstferien in Frankreich. Für das letzte Wochenende der Ferien erwartet Bison Futé für Freitag, Samstag und Sonntag im ganzen Land eher ruhigen Verkehr. Dies gilt sowohl für die Abreise- als auch für die Rückreiserichtung.

    In der Region Île-de-France könnte die Situation jedoch komplizierter werden, da dort sowohl am Freitag als auch am Samstag mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Beide Tage werden lokal als orange eingestuft. Es wird empfohlen, die Region Paris vor 14 Uhr zu erreichen oder zu durchqueren.

    Bison Futé weist in seiner Prognose auch darauf hin, dass „das erhöhte Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen A6 und A10 ab dem frühen Nachmittag bis zum frühen Abend, wenn der Verkehr an den Mautstellen am stärksten sein wird, zu einigen Verkehrsstaus führen könnte“.

    Und: „Auf der Autobahn A 13 könnte es ab dem Nachmittag bis zum frühen Abend ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen kommen“.

  • Verkehrssicherheit: Wenn Bodenschwellen Anwohner und Autofahrer nerven…

    Verkehrssicherheit: Wenn Bodenschwellen Anwohner und Autofahrer nerven…

    In Frankreich gibt es etwa 450.000 Bodenschwellen, die Autofahrer dazu bringen sollen, in der Stadt langsamer zu fahren. Laut einer Assoziation, die jetzt den Staatsrat angerufen hat, sind viele davon jedoch nicht vorschriftsmäßig.

    Manche bremsen erst im letzten Moment, andere machen sich gar nicht erst die Mühe, manchmal heben sie sogar ab. Bodenschwellen sind zum Albtraum vieler Autofahrer geworden. Aber ist wirklich alles erlaubt, um die Fahrer dazu zu bringen, den Fuß vom Gas zu nehmen? Welche Regeln gibt es? In einem Dorf im Departement Seine-et-Marne überprüft Antonin Morel mit einem Zollstock in der Hand die Höhe einer Bodenschwelle, die vor einem Jahr installiert wurde. Das Ergebnis: 3 cm höher als die maximal erlaubten 10 cm. Die Bodenschwelle wäre somit illegal. Ein Verein reichte jetzt beim Staatsrat eine Klage ein.

    In Frankreich ist die Form von Fahrbahnschwellen genau vorgeschrieben, aber wer sollte die Abmessungen kontrollieren? Das geht aus dem Gesetzestext nicht hervor. Laut Untersuchungen zur Verkehrssicherheit retten Bodenschwellen zwar Leben, verursachen aber manchmal auch Unfälle, vor allem, wenn sie schlecht gewartet werden.

    Auch die Anwohner sind oft entnervt. Ein Ehepaar lebt seit eineinhalb Jahren mit Lärmbelästigung und sagt, dass sie selbst bei geschlossenen Fenstern nicht schlafen können. Sie haben sich dazu entschlossen, umzuziehen und verkaufen ihr Haus jetzt 20 % billiger – wegen der davor installierten Bodenschwelle in der Strasse.

  • Verkehrssicherheit: „Beispielloser Anstieg“ der Unfälle auf französischen Autobahnen im Jahr 2022

    Verkehrssicherheit: „Beispielloser Anstieg“ der Unfälle auf französischen Autobahnen im Jahr 2022

    Der Verband der französischen Autobahngesellschaften (Asfa) verzeichnet einen Anstieg der Zahl der Verkehrstoten auf Autobahnen und stellt fest, dass die Hauptursachen nach wie vor Alkohol, Drogen, Müdigkeit und überhöhte Geschwindigkeit sind.

    Der Verband der französischen Autobahngesellschaften (Asfa) beklagt am Mittwoch, dem 2. August, in einem Bericht „einen beispiellosen Anstieg“ der Unfälle auf Frankreichs Autobahnen im Jahr 2022. „Es ist eine besonders auffällige Bilanz, weil der Anstieg nicht mit dem Anstieg des Verkehrs korreliert“, kommentierte Christophe Boutin, Generaldelegierter des Verbands, gegenüber Franceinfo. „Im Jahr 2022 gab es 7 % mehr Verkehr im Vergleich zu 2021 aber die Zahl der Verkehrstoten ist 40 % höher.“

    Insgesamt starben im vergangenen Jahr 192 Menschen auf französischen Autobahnen, darunter vier Straßenarbeiter. In ihrer Sicherheitsbilanz zählt die Asfa 188 tote Autofahrer im Jahr 2022, das sind 57 mehr als im Jahr 2021. Im Jahr 2022 wurden 167 tödliche Unfälle gezählt. Das sind in der Tat 40% mehr als im Jahr 2021 (119 tödliche Unfälle). Auch vier Autobahn-Bedienstete kamen 2022 auf dem Autobahnnetz ums Leben: zwei Bedienstete der Autobahngesellschaften, ein Bediensteter der Gendarmerie Nationale und ein Mitarbeiter eines Pannenhilfsdienstes.

    Die Statistiken zeigen eine besorgniserregende Verschlechterung des Sicherheitsbewusstseins. „Das von einigen Fahrern eingegangene Risiko wird immer größer“, bestätigt Christophe Boutin.

    Müdigkeit als zweithäufigste Todesursache.
    Der Faktor „Alkohol, Drogen und Medikamente“ bleibt laut Asfa zwischen 2018 und 2022 die Hauptursache für tödliche Unfälle. Dieser Cocktail wird in 23 % der Fälle als Verantwortlicher genannt. Fahrer unter 35 Jahren sind dabei überrepräsentiert: Jeder zweite Fahrer, der einen solchen Unfall verursachte, war jünger als 35 Jahre. Außerdem wurde festgestellt, dass jeder zweite alkoholisierte Fahrer einen Blutalkoholspiegel von 1,2 Gramm oder mehr pro Liter Blut aufweist, obwohl die gesetzliche Grenze bei 0,5 liegt.

    Die zweithäufigste Todesursache ist Übermüdung. Müdigkeit ist für 18 % der tödlichen Unfälle verantwortlich. Das Risiko ist zwischen 0 Uhr und 9 Uhr morgens besonders hoch. Jeder zweite tödliche Unfall ereignet sich in diesem Zeitfenster. Zwischen 5 und 8 Uhr ereignen sich 23 % der Unfälle.

    An 17% der tödlichen Unfälle zwischen 2018 und 2022 waren Fußgänger beteiligt. Dabei handelt es sich in 65% der Fälle um Personen, die aus einem liegengebliebenen oder verunfallten Fahrzeug aussteigen, aber auch um Fußgänger, die die Fahrbahnen überqueren wollen (22%).

    Überhöhte Geschwindigkeit ist für 16% der Unfälle verantwortlich. Laut Afsa war überhöhte Geschwindigkeit in den letzten fünf Jahren für 16 % der tödlichen Unfälle verantwortlich, wobei sich diese Unfälle hauptsächlich nachts ereigneten. Auch hier sind Fahrer unter 35 Jahren besonders häufig vertreten. Sie sind für jeden zweiten tödlichen Unfall verantwortlich, der auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Fahrer unter 35 Jahren machen „17 % der Fahrer aus, aber sie sind dreimal so häufig bei dieser Art von Unfällen vertreten“, die auf Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind, berichtet Christophe Boutin.

    Laut Afsa ist Unaufmerksamkeit der Fahrer für 16 % der tödlichen Unfälle zwischen 2018 und 2022 verantwortlich. „Ablenkungen am Steuer“ durch Smartphones, Tablets oder das GPS stehen dabei an vorderster Stelle.

    Parallel zu dieser traurigen Bilanz stellt die Asfa jedoch auch fest, dass die Zahl der Verkehrstoten sich seit 20 Jahren halbiert hat. Das Autobahnnetz sei nach wie vor fünfmal sicherer als das nationale Straßennetz, so der Verband, der „die Arbeit der Autobahngesellschaften, die ständig für gute Verkehrsbedingungen sorgen und bei den Fahrern das richtige Verhalten fördern“, lobt.

  • Urlaub: Staus und überfüllte Autobahnen – welche Strecken sollte man an diesem Wochenende meiden?

    Urlaub: Staus und überfüllte Autobahnen – welche Strecken sollte man an diesem Wochenende meiden?

    Am Wochenende des 28. Juli wird auf den französischen Straßen eine neue Welle von Abfahrten in die Sommerferien stattfinden. Auf den Hauptverkehrsstraßen des Landes und insbesondere in Richtung Süden oder den Küstengebieten ist daher mit großem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

    Nach den Prognosen von Bison Futé werden an diesem Wochenende sehr viele Reisende auf französischen Straßen unterwegs sein. Verkehrsschwierigkeiten werden den Ankündigungen zufolge bereits am Freitag, dem 28. Juli, auftreten.

    In der Tat wird dieser Freitag für Autofahrer ein sehr schwieriger Tag werden. Der Verkehr wird landesweit als sehr hoch eingestuft und für den Grand-Ouest, den Norden und den Südwesten sogar als extrem dicht in der Richtung der Abfahrten. Für die Rückreise gilt im gesamten Land die Warnstufe Orange.

    Verkehr am Freitag, 28. Juli (Bison Futé).

    Ab dem späten Vormittag herrscht dichter Verkehr, vor allem auf den Autobahnen A6 und A10. Dieser wird sich am Nachmittag noch verstärken, vor allem wegen der Pendler, die zu den Ferienfahrern hinzukommen.

    In der Richtung der Abfahrten wird der dichte Verkehr die ganze Nacht über anhalten. Zwischen dem Nachmittag und dem frühen Abend sind auch einige Rückreisende zu erwarten, was vor allem auf der Autobahn A10 zu einigen Verkehrsbehinderungen führen könnte.

    Auch der Samstag, 29. Juli, wird von großen Verkehrsproblemen geprägt sein. In der Abreiserichtung und auf nationaler Ebene werden die Hauptverkehrsachsen mit Warnstufe Rot eingestuft. Die Rückreisestrecken bleiben relativ verschont, nur im Westen und Norden sind sie als orange eingestuft.

    Der Verkehr am Samstag, 29. Juli (BISON.FUTE.GOUV.fr)

    Die ersten Verzögerungen könnten am Samstag bereits am frühen Morgen auf den Autobahnen A86 und A6B auftreten, die auf die Autobahnen A10 und A6 zulaufen. Die Behinderungen werden zunehmen und am späten Vormittag ihren Höhepunkt erreichen. Für den Nachmittag und den frühen Abend werden einige Staus erwartet, die zu punktuellen Verkehrsbehinderungen führen, vor allem auf der Autobahn A10.

    Der Sonntag wird ruhiger

    Am Sonntag, dem 30. Juli, kehrt auf den französischen Straßen wieder Ruhe ein. Sowohl in Abfahrts- als auch Rückfahrtrichtung werden keine großen Schwierigkeiten erwartet.

  • Die schlechten Gewohnheiten der Franzosen auf der Autobahn

    Die schlechten Gewohnheiten der Franzosen auf der Autobahn

    Laut einer Studie, die am Dienstag, den 20. Juni von der Sanef-Gruppe vorgestellt wurde, fahren französische Autofahrer auf Autobahnen immer noch zu schnell, lassen aber inzwischen etwas mehr Sicherheitsabstand.

    Französische Autofahrer fahren auf Autobahnen immer noch zu schnell, lassen aber etwas mehr Sicherheitsabstand, so eine Studie, die am Dienstag von der Sanef-Gruppe vorgestellt wurde. Für die Studie filmte Sanef den Verkehr Ende März 2023 auf einem Abschnitt der Autobahn A13 (Eure) in der Richtung Caen-Paris.

    „Die Geschwindigkeit bleibt auf dem höchsten Niveau seit der Gründung der Sanef-Beobachtungsstelle für das Verhalten auf Autobahnen“ im Jahr 2012, teilen die Autoren der Studie mit. 42 % der Fahrzeuge fuhren über der zulässigen Geschwindigkeit (130 km/h), gegenüber 38 % im Jahr 2018. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 128 km/h. Auf der linken Spur betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 137 km/h, also 7 km/h mehr als erlaubt.

    3% der beobachteten Fahrer auf allen Fahrspuren überschreiten sogar die 150 km/h-Marke. Nachts an Werktagen sind es sogar 51% der Fahrer, die über 130 km/h fahren. Der Sicherheitsabstand hat sich aber verbessert: 22 % der Fahrzeuge fahren zu dicht am Vordermann, gegenüber 29 % im Jahr 2022. An Wochenenden wird der Abstand jedoch weniger eingehalten: 26 % der Autofahrer halten nicht einmal einen Abstand von zwei Sekunden zwischen ihrem Fahrzeug und dem Vordermann ein.

    Eine schlechte Angewohnheit bleibt konstant: Mehr als ein Drittel der Fahrzeuge fährt auf der mittleren Spur, obwohl die rechte Spur frei ist, so die Beobachtungsstelle. Am Wochenende bleibt sogar mehr als jeder zweite Fahrer auf der mittleren Spur. Und das Blinken wird oft als eine Option betrachtet: 28 % der Fahrer geben kein Signal, wenn sie überholen, und 39 % unterlassen das Blinken, wenn sie wieder nach rechts einscheren.

    Die Beobachtungsstelle untersuchte auch das Verhalten von Lkw auf einem Abschnitt der Autobahn A1: 25,5 % der Fahrer hielten den vorgeschriebenen Abstand von 50 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Und 4,3 % der Lkw machen Pausen sich auf dem Standstreifen und gefährden damit Autofahrer mit Pannen, Abschleppdienste und Autobahnmitarbeiter im Einsatz.

    Das Jahr 2022 war in Frankreich durch einen starken Anstieg der Todesfälle auf Autobahnen gekennzeichnet, mit 166 erfassten tödlichen Unfällen, gegenüber 119 im Jahr 2021 und 140 im Jahr 2019 (2020 war durch die Pandemie geprägt). Auf allen französischen Straßen blieb die Bilanz im Vergleich zu 2019 mit 3.260 Todesfällen im Jahr weitgehend unverändert.

  • Französischer Staat will bis 2027 8.6 Milliarden in den Regionalverkehr investieren

    Französischer Staat will bis 2027 8.6 Milliarden in den Regionalverkehr investieren

    Laut Verkehrsminister Clément Beaune stellt diese Summe eine Erhöhung „um 50 %“ im Vergleich zu den vorherigen Verträgen mit den regionalen Verwaltungen für den Zeitraum 2015-2022 dar. Der französische Staat will in den kommenden fünf Jahren 8,6 Milliarden Euro für den Regionalverkehr bereitstellen, wie der für Verkehr zuständige Minister am Dienstag, dem 6. Juni, bekannt gab. Laut Clément Beaune bedeutet diese Summe eine Erhöhung um „50 %“ im Vergleich zu den vorherigen Planverträgen, die für den Zeitraum von 2015 bis 2022 mit den regionalen Administrationen abgeschlossen wurden. „Wir beginnen die Diskussion mit den Regionen über die konkrete Umsetzung des Plans von 100 Milliarden Euro für den Schienenverkehr bis 2040“, den Premierministerin Elisabeth Borne versprochen hat, erklärte der Minister gegenüber der regionalen Tagespresse. Clément Beaune muss am Mittwoch formell noch grünes Licht vom Ministerrat erhalten, um auf dieser Grundlage die Verhandlungen mit den den Regionen und den…

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  • 86% der Franzosen lehnen laut einer Umfrage Umweltzonen in Städten ab

    86% der Franzosen lehnen laut einer Umfrage Umweltzonen in Städten ab

    Die Einführung von Umweltzonen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in Ballungsgebieten stößt in der Bevölkerung auf eine „sehr geringe Akzeptanz“. 86% der Franzosen lehnen sie ab. Die Einrichtung von Umweltzonen (Low Emission Zones, LEZ) zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in großen Ballungsräumen stößt auf starken Widerstand in der Bevölkerung, die eine Vertiefung der sozialen und territorialen Ungleichheiten befürchtet. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Senats hervor. Noch nie hat eine Bürgerbefragung des Senats so viele Meinungen gesammelt: über 51.300 Antworten in weniger als einem Monat. Auch hat sie noch nie so viele negative Stellungnahmen erhalten. „Dies zeugt von den zahlreichen Bedenken, die diese Maßnahme bei den Franzosen hervorruft, auch wenn es sich um eine Konsultation handelt, die auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruht, und nicht um eine repräsentative Umfrage“, erklärte der Senator des Departements Alpes-Maritimes Philippe Tabarot (LR),…

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  • Französischer Staat stellt 2 Milliarden für die Verbreitung von Fahrrädern zur Verfügung

    Französischer Staat stellt 2 Milliarden für die Verbreitung von Fahrrädern zur Verfügung

    Die Regierung hat am Freitag, dem 5. Mai, ihren neuen Fahrradplan für die kommenden Jahre angekündigt. Das Ziel? Mehr Radwege bauen und Kinder auf zwei Rädern ausbilden. Die französische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, das Fahrradfahren als Alternative zum Auto für kurze und mittlere Strecken zu fördern. Allerdings muss das Radfahren auch sicher sein. Dies ist im Fahrradplan vorgesehen, der am Freitag von der Regierung angekündigt wurde. Auf manchen Straßen ist die Fahrt mit dem Fahrrad nicht immer einfach, da es nicht in allen Städten gesicherte Radwege gibt. Die Regierung möchte die Länge der gesicherten Wege im Land von derzeit 57.000 Kilometern bis 2030 auf 100.000 Kilometer erhöhen. Kaufzuschüsse werden auf gebrauchte Fahrräder ausgeweitet. Der Plan will auch das Radfahren für alle zugänglich machen, und zwar schon im frühen Kindesalter. Dank des Plans werden Grundschüler mit dem Radfahren vertraut gemacht, wobei das Ziel darin besteht, jedes Jahr bis zu 800.000 Schüler auszu…

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