Schlagwort: Toter Jugendlicher

  • 🔴 40.000 Polizisten: Dritte Nacht der Gewalt in ganz Frankreich

    🔴 40.000 Polizisten: Dritte Nacht der Gewalt in ganz Frankreich

    Nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der am Dienstag in Nanterre von einem Polizisten erschossen worden war, kam es in der Nacht zu Freitag in zahlreichen Städten im Großraum Paris und in der Provinz erneut zu Plünderungen, Ausschreitungen und Beschädigungen von öffentlichen Gebäuden. Mehr als 660 Personen wurden festgenommen. Emmanuel Macron wird am Freitagmittag einen weiteren Krisenstab einberufen.

    667 Festnahmen in ganz Frankreich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag.
    Innenminister Gérald Darmanin gab bekannt, dass in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Frankreich 667 Personen festgenommen wurden, nachdem es erneut zu Plünderungen, Verwüstungen und Beschädigungen von öffentlichem Eigentum gekommen war. Eine Reaktion auf den Tod des 17-jährigen Nahel am Dienstag in Nanterre, der von einem Polizisten erschossen worden war.

    „Diese Nacht haben sich unsere Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute erneut mit Mut einer unglaublichen Gewalt entgegengestellt. Gemäß meinen Anweisungen, hart durchzugreifen, haben sie 667 Festnahmen vorgenommen“, twitterte der Innenminister.

    Emmanuel Macron wird um 13 Uhr erneut einen Krisenstab leiten
    Emmanuel Macron wird am Freitag um 13 Uhr in Paris zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen einen interministeriellen Krisenstab leiten, nachdem es in der dritten Nacht in Folge in Frankreich zu Gewalttätigkeiten gekommen ist, wie der Élysée-Palast bekannt gab.

    Der Staatschef, der sich seit Donnerstag wegen eines EU-Gipfels in Brüssel aufhält, könnte aus diesem Grund seine Anwesenheit dort verkürzen und vorzeitig zurückkehren, auch wenn die Gespräche mit seinen europäischen Amtskollegen noch nicht abgeschlossen sind. Er wird eine Pressekonferenz abhalten, bevor er den Rat der Europäischen Union verlässt.

    Am Donnerstagmorgen hatte der Präsident bereits ein erstes Krisentreffen mit den betroffenen Ministern und Behördenleitern im Innenministerium einberufen, bevor er nach Brüssel aufbrach. Er hatte „nicht zu rechtfertigende“ Gewalttätigkeiten bei den Protesten kritisiert.

    Bilanz der dritten Nacht der Gewalt
    Paris und seine Vororte wurden in der vergangenen Nacht von neuen gewalttätigen Auseinandersetzungen heimgesucht, nachdem der junge Nahel am Dienstag in Nanterre von einem Polizisten erschossen worden war. Der auf einem Amateurvideo festgehaltene Schuss, den der Beamte bei einer Verkehrskontrolle aus nächster Nähe auf den Teenager abfeuerte, entzündete heftige Wut in zahlreichen Arbeitervierteln Frankreichs.

    Um der Gewalt bei den Protesten entgegen zu treten, mobilisierten die Behörden 40.000 Polizisten und Gendarmen sowie Elite-Einsatzkräfte der Polizei mit gepanzerten Fahrzeugen sowie die Groupe d’intervention de la gendarmerie nationale (GIGN), die in mehreren Städten eingesetzt wurden.

    Nächtliche Ausgangssperren wurden in Clamart und Meudon (Hauts-de-Seine), Neuilly-sur-Marne (Seine-Saint-Denis) und Compiègne (Oise) verhängt. Im Departement Nord verbot die Präfektur stellenweise jegliche Versammlung und setzte zur Überwachung einen Hubschrauber und Drohnen ein.

    Trotz dieses massiven Aufgebots wurden am Donnerstagabend aus zahlreichen Städten Gewalttätigkeiten und Sachbeschädigungen gemeldet. Gegen 3 Uhr waren nach Angaben aus dem Umfeld von Gérald Darmanin landesweit bereits mindestens 421 Personen festgenommen worden, von denen wohl die meisten zwischen 14 und 18 Jahre alt waren.

    „Es gibt keine gewalttätigen Zusammenstöße in direktem Kontakt mit den Ordnungskräften, aber es gibt eine Reihe von vandalisierten Geschäften, geplünderten oder sogar angezündeten Geschäften“, erklärte ein hochrangiger Beamter der Nationalpolizei.

    Brandstiftungen und Vandalismus geb es auch im Herzen von Paris, in Les Halles und auf der Rue de Rivoli, die zum Louvre führt, aber auch in den Pariser Vororten, im Großraum Rouen, in Nantes und in Brest, wo der Unterpräfekt Jean-Philippe Setbon gegenüber der Nachrichtenagentur AFP „viele Zusammenstöße zwischen Polizisten und kleinen, sehr mobilen Gruppen“ beschrieb.

    Wie am Vortag wurden auch die Ordnungskräfte ins Visier genommen und Mülltonnen, Autos und Busse angezündet, vor allem in Villeurbanne (Rhône) und in Aubervilliers (Seine-Saint-Denis).

    Erneut wurden öffentliche Gebäude von Gruppen, die oft vermummt oder unter Kapuzen versteckt waren, ins Visier genommen, wie zum Beispiel das Rathaus des Stadtviertels Argon in Orléans. Das Polizeikommissariat in Pau wurde laut der Präfektur des Departements Pyrénées-Atlantiques mit einem Molotowcocktail angegriffen.

    In Seine-Saint-Denis waren „fast alle Gemeinden“ betroffen. Oftmals waren es Blitzaktionen, wobei zahlreiche öffentliche Gebäude wie das Rathaus von Clichy-sous-Bois ins Visier genommen und Geschäfte geplündert wurden, wie eine Polizeiquelle berichtete.

    In Nanterre, der Hauptstadt des Départements Hauts-de-Seine, die zum Epizentrum der Gewalt geworden war, explodierten zahlreiche Feuerwerkskörper und Granaten in dem Viertel Pablo Picasso, in dem der getötete Jugendliche lebte.

  • „Gerechtigkeit für Nahel“: Hunderte Menschen marschieren in Nanterre

    „Gerechtigkeit für Nahel“: Hunderte Menschen marschieren in Nanterre

    Mehrere hundert Menschen nahmen am Donnerstagnachmittag in Nanterre an einemTrauermarsch zum Gedenken an Nahel teil. Die Mutter des Teenagers hatte zu dem Marsch aufgerufen. Die Staatsanwaltschaft beantragte inzwischen, den Polizisten wegen vorsätzlichen Mordes in Haft zu nehmen.

    „Keine Gerechtigkeit, kein Frieden!“, „Gerechtigkeit für Nahel“, „Alle hassen die Polizei“. Das waren die Slogans, die von der Menge skandiert wurden, die an dem Trauermarsch teilnahm, der am Donnerstagnachmittag in Nanterre im Departement Hauts-de-Seine organisiert wurde. Der Demonstrationszug startete an der Präfektur. Die Mutter des 17-jährigen Jugendlichen, der am Dienstag von einem Polizisten getötet wurde, hatte dazu aufgerufen.

    Die Mutter des Opfers saß auf einem Lieferwagen und trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Gerechtigkeit für Nahel“. Sie eröffnete die Demonstration, gefolgt von Hunderten von Teilnehmern, die hinter einem Banner mit demselben Slogan marschierten.

    Nahels Mutter hat am Donnerstag in einem Video des Online-Mediums Blast gesprochen. Die Tante des Teenagers und einer seiner besten Freunde erzählen, wer Nahel war und welche Qualitäten er besaß.

    Vertreter der Linken und der Grünen im Demonstrationszug.
    Auch Abgeordnete und Politiker waren anwesend, darunter Manuel Bompard, der Koordinator von La France insoumise, und Marine Tondelier, die Vorsitzende der französischen Grünen, EELV. „Dieser Marsch ist ein Moment der Besinnung und der Trauer für die Familie, es ist wichtig, dies zu respektieren“, sagte die Abgeordnete Sabrina Sebaihi (EELV) aus Nanterre.

    Assa Traoré, eine bekannte Figur im Kampf gegen Polizeigewalt, war an der Seite von Nahels Mutter zu sehen: „Die ganze Welt muss es sehen (…). Wenn man für Nahel marschiert, marschiert man für alle, die keine Kamera hatten“, sagte sie zu Beginn des Marsches.

    Am Donnerstagmorgen gab die Staatsanwaltschaft von Nanterre bekannt, dass mittlerweile gegen den Polizisten, der den tödlichen Schuss abgegeben hatte, ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet wurde. Es wurde beantragt, ihn in Untersuchungshaft zu nehmen. „Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass die rechtlichen Voraussetzungen für den Gebrauch der Waffe nicht gegeben sind“, sagte der Staatsanwalt Pascal Prache vor der Presse. Innenminister Gérald Darmanin forderte die administrative Suspendierung des Polizisten.

  • Polizeischüsse in Nanterre: Emmanuel Macron beruft interministeriellen Krisenstab ein

    Polizeischüsse in Nanterre: Emmanuel Macron beruft interministeriellen Krisenstab ein

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in mehreren Orten der Ile-de-France zu Auseinandersetzungen, ebenso in Villeurbanne oder Toulouse. In der Nacht vom 28. auf den 29. Juni kam es in mehreren französischen Städten zu neuen Gewalttätigkeiten als Reaktion auf den Tod von Nahel. Der 17-Jährige war am Dienstag in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden. Emmanuel Macron verurteilte während einer Sitzung eines Krisenstabs im Innenministerium am Donnerstagmorgen „Szenen der Gewalt“ gegen „die Institutionen und die Republik“, die „nicht zu rechtfertigen“ seien. Innenminister Gérald Darmanin prangert „untragbare Gewalt“ an. Die Sicherheitskräfte nahmen landesweit 150 Festnahmen vor, so eine Bilanz des Innenministers auf Twitter. Darmanin beklagte „eine Nacht unerträglicher Gewalt gegen Symbole der Republik“ und sprach von „Rathäusern, Schulen und Polizeistationen, die in Brand gesteckt oder angegriffen wurden“. „Mehrere Dutzend Ve…

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  • Nahel wurde von Polizisten erschossen: Der unbescholtene Teenager war Pizzalieferant und Rugbyspieler

    Nahel wurde von Polizisten erschossen: Der unbescholtene Teenager war Pizzalieferant und Rugbyspieler

    Ein Polizist in Nanterre hat am Dienstagmorgen einen 17-jährigen Teenager erschossen, der bei einer Polizeikontrolle flüchtete. Seine Mutter ruft für Donnerstagnachmittag zu einem Trauermarsch auf.

    „Er war mein Leben, er war mein bester Freund, er war alles für mich“. Mounia, die Mutter des 17-jährigen Teenagers, der am Dienstagmorgen in Nanterre von einem Polizisten getötet wurde, ist in Tränen aufgelöst.

    De 17-jährige Nahel (Foto: Twitter)

    Ihr Sohn Nahel befand sich am Steuer eines Mercedes AMG mit zwei weiteren Personen an Bord. Als er von zwei Polizisten, die sich am Fenster auf der Fahrerseite befanden, kontrolliert werden sollte, hielt er zunächst an. Als er von einem Polizisten mit gezückter Waffe ins Visier genommen wurde, fuhr er möglicherweise in Panik wieder los. Der Polizist eröffnete im gleichen Augenblick das Feuer. Nahel wurde auf der linken Seite in die Brust getroffen und krachte ein Stück weiter in einen Pfosten.

    Nahel war ein Einzelkind, das von seiner Mutter aufgezogen wurde
    Der 17-jährige Nahel M. lebte mit seiner Mutter Mounia in Nanterre im Stadtteil Vieux-Pont. Seinen Vater hat er nie kennengelernt. Der Teenager wurde von seiner Mutter aufgezogen. Nahel war ihr einziger Sohn. Sie hatte keine weiteren Kinder. In erzählt Mounia, wie sie ihren Sohn am Morgen der Tragödie zum letzten Mal lebend gesehen hat: „Er hat mir einen dicken Kuss gegeben, er hat gesagt: ‚Mama ich liebe dich‘. Ich habe ihm gesagt: ‚Ich liebe dich, pass auf dich auf’“.

    Nahel war im Lycée Louis-Blériot in Suresnes eingeschrieben. Er besuchte sechs Monate lang den Unterricht und ging dann aber nicht mehr zur Schule. Um Geld zu verdienen, lieferte Nahel in Nanterre Pizzas aus.

    Nahel war der Justiz bereits bekannt, insbesondere wegen Verkehrsvergehen, wie die Zeitung Express berichtet. Am Dienstagmorgen saß er am Steuer eines leistungsstarken Autos, obwohl er noch nicht alt genug war, um alleine Auto fahren zu dürfen. Die Anwälte von Nahels Mutter weisen darauf hin, dass der Teenager nicht vorbestraft war.

    Seit drei Jahren spielte Nahel leidenschaftlich gerne Rugby. Er hatte in dem Verein „Les pirates de Nanterre“ mit  dem Rugby begonnen. Der Vorsitzende Jeff Puech spricht in der Zeitung Le Parisin von Nahel als „einem Jungen, der Rugby benutzt hat, um sich zu befreien“. Er versichert, dass der Junge sich immer vorbildlich verhalten habe, ein guter Zuhörer gewesen sei und den Willen gehabt habe, aus seiner schwierigen Situation herauszukommen. 

  • Jugendlicher in Nanterre von Polizist getötet: Gewalt in den Pariser Vorstädten

    Jugendlicher in Nanterre von Polizist getötet: Gewalt in den Pariser Vorstädten

    Der Tod eines 17-jährigen Jugendlichen, der am Dienstagmorgen in Nanterre bei ein er Kontrolle durch einen Schuss eines Polizisten getötet wurde, führte zu heftigen Reaktionen und Gewalt gegen die Polizei in Nanterre, aber auch in anderen Städten im Großraum Paris. Der Polizist, der den Schuss abgegeben hatte, befindet sich zur Zeit in Polizeigewahrsam.

    Die Wut über den Tod des 17-jährigen Nahel, der am Dienstagmorgen in Nanterre westlich von Paris durch die Schüsse eines Polizisten getötet worden war, führte am Dienstagabend zu Gewalttätigkeiten. Im Viertel Vieux-Pont in Nanterre und in der Siedlung Pablo-Picasso kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften.

    Anwohner feuerten Feuerwerkskörper ab, die Sicherheitskräfte erwiderten das Feuer mit Tränengas und Gummigeschossen. Entlang der Gleise der Linie RER A zwischen Nanterre und Rueil-Malmaison wurden mehrere Feuer entzündet. Mindestens drei Autos und Mülltonnen wurden in Brand gesetzt. In einer Musikschule brach ein Feuer aus. Um 21 Uhr versammelten sich Anwohner vor einer Polizeistation und skandierten: „Die Polizei verstümmelt, die Polizei mordet“. Gegen 22.30 Uhr errichteten Anwohner sogar Barrikaden in mehreren Straßen.

    https://twitter.com/VictorStrand75/status/1673814269492690944

    In der Region Hauts-de-Seine wurden etwa 20 Personen festgenommen, so eine Bilanz der Präfektur Hauts-de-Seine um 3 Uhr morgens. Die Behörden mobilisierten für die Nacht zwei Einheiten mobiler Einsatzkräfte in Nanterre.

    Auch in Gemeinden in den nördlichen Vororten von Paris, in Asnières, Colombes, Suresnes (Hauts-de-Seine), Clichy-sous-Bois (Seine Saint-Denis) und Mantes-la-Jolie (Yvelines), kam es zu heftigen Spannungen.

    Ein Polizist in Polizeigewahrsam, zwei Untersuchungen eingeleitet.
    Nach dem Tod von Nahel M. wurde eine Untersuchung wegen Befehlsverweigerung und versuchter vorsätzlicher Tötung einer Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, eingeleitet. Eine weitere Untersuchung, die wegen vorsätzlicher Tötung durch eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, eingeleitet wurde, wurde der IGPN (Inspection générale de la police nationale), anvertraut. Der 38-jährige Polizist, der der Abgabe des tödlichen Schusses verdächtigt wird, wurde wegen des Verdachts der vorsätzlichen Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Familie des getöteten Jugendlichen wird zwei Klagen einreichen: eine gegen den Schützen wegen Totschlags und seinen Kollegen wegen Mittäterschaft, die zweite wegen Falschaussage durch Polizisten, „die behauptet haben, der junge Mann habe versucht, einen Mord an ihnen zu begehen, indem er versucht habe, sie zu rammen, was durch die Sichtung des Videos formell widerlegt wird“, wie der Anwalt ankündigte.

    Im Jahr 2022 gab es in Frankreich 13 Todesfälle nach Befehlsverweigerungen bei Verkehrskontrollen. Das ist eine Rekordzahl.

  • 16-Jähriger badet mit seinem Handy und stirbt an einem Stromschlag

    16-Jähriger badet mit seinem Handy und stirbt an einem Stromschlag

    Ein 16-jähriger Teenager starb in Marseille durch einen Stromschlag in seiner Badewanne. Er benutzte sein Mobiltelefon, das an ein Ladegerät angeschlossen war. Seine Mutter entdeckte die Leiche.

    Es war eine schreckliche Szene für eine Mutter am Mittwochabend. Ihr 16-jähriger Sohn hatte beschlossen, ein Bad zu nehmen. Da sie fand, dass es sehr lange dauerte, bis er aus dem Badezimmer kam, rief sie ihn und klopfte mehrmals an die Tür. Ohne Erfolg. Daraufhin ging sie ins Badezimmer.

    Der Teenager lag leblos in der Badewanne neben seinem Smartphone, das immer noch an sein Ladegerät angeschlossen war. Die Mutter rief sofort die Feuerwehrleitstelle von Marseille an, die sie telefonisch anleitete, eine erste Herzmassage durchzuführen. Als die Rettungskräfte vor Ort im 14. Arrondissement von Marseille ankamen, konnten sie jedoch nur noch den Tod des Teenagers feststellen.

    Wie die Zeitung La Provence berichteten, wurden am rechten Handgelenk des jungen Mannes Brandspuren entdeckt, die darauf hindeuten könnten, dass er in der Badewanne einen Stromschlag erlitten hat, während das Telefon geladen wurde.

    Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Dramas zu ermitteln.

    Es ist nicht das erste Mal, dass ein Teenager in der Badewanne durch einen Stromschlag stirbt, weil das Mobiltelefon am Ladegerät hing. Am 5. Februar 2023 starb ein 25-jähriger Mann in der Region Haute-Loire. Eine im fünften Monat schwangere Frau hat am 10. April 2022 im Département Nièvre denselben Tod erlitten. Im Jahr 2021 war ein 13-jähriges Mädchen ebenfalls unter denselben Umständen in Mâcon im Département Saone-et-Loire ums Leben gekommen.

  • Nantua (Ain): Schießerei in einem Café fordert einen Toten und drei Verletzte

    Nantua (Ain): Schießerei in einem Café fordert einen Toten und drei Verletzte

    Der Mann, der in einem Café im Stadtzentrum von Nantua auf mehrere Menschen geschossen hat, konnte festgenommen werden. Ein 19-jähriger Mann starb am Donnerstag, dem 1. Juni, noch am Tatort, drei weitere Personen wurden verletzt.

    Nach einer Schießerei am Donnerstagmorgen im Stadtzentrum von Nantua wurde der 30-jährige mutmaßliche Schütze von der Gendarmerie festgenommen. Ein Mann war sofort tot und drei weitere Personen wurden verletzt.

    Ein Vater und sein Sohn, die Gäste eines Cafés im Stadtzentrum waren, wurden gegen 10.30 Uhr von mehreren Schüssen aus einer Pistole getroffen. Sie befanden sich im Inneren des Lokals in der Rue des Tanneries an der Ecke zur Rue Dr Mercier in Nantua im Departement Ain.

    Ein Mann eröffnete im Inneren des Lokals das Feuer und traf einen jungen Mann im Alter von 19 Jahren tödlich. Ein weiteres 31-jähriges Opfer wurde am Bauch verletzt und in Lebensgefahr mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus Lyon-Süd gebracht. Zwei weitere Leichtverletzte wurden nach Angaben der Feuerwehr des Departements Ain vor Ort versorgt, einer der beiden wegen Herzversagens.

    Der Schütze flüchtete zunächst zu Fuß, wie Zeugen vor Ort aussagten. Anschließend verschanzte er sich in einer Wohnung in der Rue de l’Hôtel-de-ville, die nur wenige Meter vom Ort der Schießerei entfernt ist. Rund 50 Gendarmen waren im Einsatz, ebenso wie ein Team der GIGN (mobile Einsatzgruppe der Gendarmerie).

    Die Gründe für die Tat sind derzeit noch nicht bekannt.

    Die Schüler der umliegenden Schulen wurden in ihren Klassenräumen eingeschlossen, während die Gendarmerie und die Stadtpolizei die Umgebung abriegelten. „Die Schüler werden in den Schulen in Sicherheit gehalten und mit ausreichend Nahrung versorgt“, teilte die Präfektin des Departements Ain auf ihrem Twitter-Account mit.

    Die Sicherheitskräfte empfehlen den Bewohnern, in ihren Häusern zu bleiben und die unmittelbare Umgebung des Tatorts zu meiden. Die Präfektur des Departements Ain hat einen Krisenstab gebildet.

  • Schlägerei nach Fußballpiel: Junger Berliner von Spieler aus Metz geschlagen – er stirbt

    Schlägerei nach Fußballpiel: Junger Berliner von Spieler aus Metz geschlagen – er stirbt

    Der 16-jährige französische Spieler, der verdächtigt wird, die tödlichen Schläge ausgeführt zu haben, befindet sich in Untersuchungshaft.

    Ein 15-jähriger Berliner Teenager, der bei einer Schlägerei nach einem Spiel eines internationalen Fußballturniers in Frankfurt von einem Spieler des französischen Vereins Metz sehr schwer verletzt wurde, ist tot, wie die deutsche Polizei am Mittwoch, dem 31. Mai, bekannt gab. „Nach der Schlägerei am Sonntag (…) starb der 15-jährige Jugendliche im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Gehirnverletzungen“, erklärte die deutsche Polizei in einer Pressemitteilung.

    Der 16-jährige französische Spieler, der verdächtigt wird, die tödlichen Schläge ausgeführt zu haben, befindet sich in Untersuchungshaft, so die Frankfurter Polizei, die ihre Ermittlungen zum Tathergang fortsetzt. Der Verdächtige war Mitglied in einem der Ausbildungsprogramme des französischen Zweitligisten FC Metz. „Um die Umstände des Todes des jungen Deutschen zu klären, wird in den nächsten Tagen eine Autopsie durchgeführt“, meldet die Polizei.

    Der französische Verein zeigt sich „zutiefst schockiert über diese Tragödie“.
    Der verstorbene Jugendliche, der dem deutschen Team JFC Berlin angehörte, war zunächst künstlich am Leben gehalten worden, damit er seine Organe spenden konnte, wie eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte.

    Bisher hat der französische Verein, der sich „zutiefst schockiert über diese Tragödie“ zeigte, weder das genaue Alter noch die Nationalität des beschuldigten Spielers angegeben, der im FC Metz Performance Program spielt, einer in den Verein integrierten Struktur, die es „jungen Fußballspielern oder Erziehern aus der ganzen Welt ermöglicht, Zugang zu einer Ausbildungsstruktur auf hohem Niveau zu erhalten“.

  • Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Am Donnerstagmorgen, dem 25. Mai, wurden drei Personen tot in einem Einfamilienhaus in Dreux aufgefunden. Es handelte sich um eine Frau, einen Säugling und einen 15-jährigen Jugendlichen.

    Eine Frau und zwei Kinder wurden am Donnerstagmorgen in Dreux (Département Eure-et-Loir) tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die einen kriminellen Hintergrund in Betracht zieht.

    „Eine Frau, ein 15-jähriger Jugendlicher und ein Säugling wurden in einem Einfamilienhaus in Dreux tot aufgefunden“, erklärte der Staatsanwalt von Chartres, Frédéric Chevallier, der die Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Orléans eingeschaltet hat.

    Der Staatsanwalt sprach von möglichen „Tötungsdelikten“, konnte aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine näheren Angaben zu den Umständen des Todes machen, insbesondere ob es ein Drittverschulden gegeben habe oder nicht. Wie der Sender France 3 berichtet, de sich auf den Bürgermeisters der Gemeinde beruft, sind die Opfer wohl mit durchschnittener Kehle aufgefunden worden.

    Die Kriminaltechniker haben versucht, die drei Leichen zu identifizieren, so der Staatsanwalt. Laut einer polizeilichen Quelle handelt es sich bei den drei Opfern um eine Mutter und ihre Kinder.

  • Departement Isère: Auto stürzt in Schlucht – 5 junge Männer zwischen 15 und 22 kommen ums Leben

    Departement Isère: Auto stürzt in Schlucht – 5 junge Männer zwischen 15 und 22 kommen ums Leben

    Bei einem dramatischen Verkehrsunfall in Morette im Département Isère kamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16. April, fünf junge Menschen ums Leben, darunter ein Teenager. Das Fahrzeug verfehlte eine Kurve und stürzte in eine Schlucht. Die Gruppe hatte einen Abend mit der Familie verbracht.

    Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto vollständig zermalmt. Fünf junge Männer, darunter ein Teenager, wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag getötet, als ihr Fahrzeug in Morette im Département Isère von der Straße abkam. Ihr Auto stürzte nach Angaben der Feuerwehr aus noch ungeklärter Ursache in eine Schlucht und prallte anschließend heftig gegen einen Baum. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen BMW der 1er-Serie.

    Opfer im Alter von 15 bis 22 Jahren
    Die fünf Passagiere, vier junge Männer und ein Jugendlicher, wurden durch den Aufprall getötet. Die vier jungen Männer waren nach Angaben der Gendarmen zwischen 18 und 22 Jahre alt. Der Minderjährige soll 15 Jahre alt gewesen sein, so die Zeitung Le Dauphiné Libéré, die weiter berichtet, dass die anderen vier Passagiere Soldaten waren, die wahrscheinlich dem 93eme RAM in Varces angehörten.

    „Der Fahrer kam von der Straße ab, das Auto stürzte nach unten und wickelte sich um einen Baum“, so die Gendarmerie. Die genaue Ursache des Unfalls sei „noch nicht bekannt“.

    Zwei Brüder getötet
    Le Dauphiné Libéré berichtete, dass der 15-jährige Jugendliche der Bruder eines der Soldaten sei. Die Gruppe von Soldaten hatte den Abend bei der Familie eines von ihnen in der Nachbargemeinde Cras verbracht. Als sie gegen 3 Uhr morgens zurückfahren wollten, stellten sie fest, dass sie nicht mehr genug Benzin hatten. Der Jugendliche soll sich daraufhin angeboten haben, mit ihnen zu fahren und sie zur nächsten Tankstelle zu führen, berichtet der Sender France Bleu Isère.

    Die besorgte Mutter eines der Soldaten machte sich nach einiger Zeit auf die Suche und machte die grausige Entdeckung.