Schlagwort: Toter Jugendlicher

  • Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    In Brunoy (Essonne) wurden Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein 19-jähriger Jugendlicher bei einer Schlägerei in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 8. Oktober, getötet worden war. „Die Schlägerei war von großer Gewalt geprägt“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Ein 19-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, 8. Oktober, in Brunoy im Département Essonne in der Siedlung Hautes-Mardelles getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Evry gegenüber Franceinfo bestätigte. Er war Opfer einer Schlägerei geworden, an der zahlreiche Jugendliche beteiligt waren. Die genaue Todesursache ist derzeit noch nicht bekannt. Eine „Autopsie des Leichnams wird in den kommenden Tagen stattfinden“, so die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Eine erste Schlägerei war bereits am Freitagnachmittag in dem sensiblen Viertel ausgebrochen. Am Abend kam es dann zu einer zweiten Auseinandersetzung. Dabei wurden mindestens eine Stichwaffe und eine Schusswaffe eingesetzt. „Die Auseinandersetzung war von großer Gewalt geprägt“, betont die Staatsanwaltschaft von Evry. Die Massenschlägerei forderte einen Toten und mehrere Verletzte.

    Vier junge Männer im Alter von etwa 20 Jahren wurden in Polizeigewahrsam genommen.

  • Nantes: Verkohlte Leiche eines Jungen in Park entdeckt

    Nantes: Verkohlte Leiche eines Jungen in Park entdeckt

    Die verkohlte Leiche wurde am Donnerstagmorgen in einem Park in Saint-Herblain, einem Vorort von Nantes, entdeckt. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

    Der verkohlte Körper eines Jungen, der noch nicht identifiziert werden konnte, wurde am Donnerstagmorgen in einem Park am Stadtrand von Nantes entdeckt. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. „Heute Morgen gegen 7 Uhr hat ein Spaziergänger im Bois de la Bégraisière in Saint-Herblain eine teilweise verkohlte Leiche entdeckt“, erklärte der Staatsanwalt von Nantes, Renaud Gaudeul, bei einer Pressekonferenz und erklärte, dass die Leiche am Rand eines Weges gefunden wurde und „der Rumpf und der Kopf“ verkohlt waren.

    „Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, die der Kriminalpolizei anvertraut wurde“, erklärte Renaud Gaudeul. Der Ort, an dem die Leiche gefunden wurde liegt nicht in der Nähe von Wohnhäusern und die Ermittler sind sich sicher, dass sich die Leiche am Vortag noch nicht an diesem Ort befunden hat. Der Staatsanwalt sagte weiter: „Es handelt sich offensichtlich um einen Jungen, ohne dass ich Ihnen zu diesem Zeitpunkt mehr über sein genaues Alter sagen kann“, und erklärte, dass „eine Öffnung auf der Stirn des Opfers festgestellt werden konnte, bei der es sich um eine Schusswunde zu handeln scheint“.

    In der Nähe der Leiche wurde eine Patronenhülse gefunden und die Vegetation um die Leiche wies Brandspuren auf, was darauf hindeutet, dass der Fundort auch der Tatort sein könnte. Eine Autopsie wird am Freitagmorgen durchgeführt. Dieser Leichenfund erhöht die Zahl der „von den Ordnungskräften erfassten Schusswaffengebrauchsfälle“ mit oder ohne Opfer seit Beginn des Jahres 2022 im Großraum Nantes auf 39, erklärt Staatsanwalt Renaud Gaudeul. „Wir können uns vorstellen, dass auch dieser Fall, wie eine Mehrheit solcher Fälle mit dem Drogenhandel in Verbindung steht, aber wir können dies bis zum Abschluss der weiteren Ermittlungen nicht bestätigen“.

  • Vendée: Feuer in einem Industriegebiet fordert einen Toten und zwei Verletzte

    Vendée: Feuer in einem Industriegebiet fordert einen Toten und zwei Verletzte

    „Bei der verstorbenen Person handelt es sich um einen jungen Auszubildenden“, erklärte die Präfektur der Vendée. Ausserdem gibt es einen Leichtverletzten unter den Beschäftigten und einen leicht verletzten Feuerwehrmann.

    Ein Feuer in einem Industriegebiet in Montaigu (Vendée) forderte einen Toten und zwei Leichtverletzte, wie die Präfektur der Vendée am Montag, dem 8. August, mitteilte. „Die tote Person ist ein junger Auszubildender. Es gibt einen leicht verletzten Arbeitnehmer, einen leicht verletzten Feuerwehrmann, der ins Krankenhaus gebracht wurde, und fünf Arbeitnehmer, die psychologisch betreut wurden“.

    Der Brand ereignete sich in der Firma Vincent 4×4, wie France 3 Pays-de-la-Loire berichtet. 2.000 Quadratmeter Gebäudefläche sind den Flammen zum Opfer gefallen. Das Feuer breitete sich auf zwei Unternehmen aus, die sich das gleiche Gebäude teilten, L’Atelier peinture und JLP Concept.

    Insgesamt drei Unternehmen waren von dem Brand betroffen, der am späten Montagnachmittag ausbrach und am späten Abend unter Kontrolle war. Der Brand mobilisierte etwa 80 Feuerwehrleute und etwa 20 Gendarmen, um das Gebiet zu sichern.

  • Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Das Opfer war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt.

    Ein 20-jähriger junger Mann wurde am Samstagabend in Nizza erschossen. Er wurde im Viertel Moulins, einem westlichen Vorort der Stadt, erschossen, wie eine Polizeiquelle berichtete und damit erste Informationen von France Bleu Azur bestätigte. Der Schütze ist am Sonntag, dem 7. August, noch auf der Flucht.

    Am Ort der Tat, die sich gegen 23 Uhr ereignete, wurden sechs Patronenhülsen gefunden, wie France Télévisions von einer Polizeiquelle erfuhr. Das Opfer war der Polizei wegen Diebstahls bereits bekannt.

    Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war der junge Mann bereits tot und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Nizza übernommen.

  • Paris: Junger Mann tot auf den Schienen der Metro aufgefunden.

    Paris: Junger Mann tot auf den Schienen der Metro aufgefunden.

    Zu Betriebsbeginn der Pariser Metro am frühen Samstagmorgen wurde eine verkohlte Leiche gefunden. Eine Untersuchung soll die genaue Todesursache und das Alter des Opfers ermitteln.

    Ein junger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag tot auf den Metroschienen der Linie 6 in Paris aufgefunden. Dies berichtete Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Parisien. Der Körper, der um 5.45 Uhr bei Betriebsbeginn entdeckt wurde, war neben einer Zugschiene zwischen den Stationen Pasteur und Sèvres-Lecourbe im fünfzehnten Arrondissement eingeklemmt.

    Gegen 1 Uhr nachts musste die Stadtpolizei in der Nähe des Fundorts der Leiche eingreifen, da zwei Personen in ein verlassenes Gebäude eindringen wollten. Die beiden Personen kletterten über die Absperrungen der U-Bahn und flohen über die Gleise. Trotz einer sofort eingeleiteten Suchaktion und Verstärkung durch die Nationalpolizei wurden die beiden Jugendlichen nicht gefunden und nur wenige stunden später entdeckte dann der Fahrer eines Metro-Zuges die verkohlte Leiche.

    Die laufenden Ermittlungen müssen allerdings erst noch klären, ob es sich bei dem gefundenen Körper tatsächlich um einen der beiden geflüchteten Jugendlichen handelt und ob das Opfer, wie die ersten Hinweise vermuten lassen, durch einen Stromschlag starb.

    Laut Aussage der Stadtverwaltung halten sich in dem verlassenen Gebäude und der Umgebung der Gleise oft unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf.

  • Angers: Ein Teenager und zwei Erwachsene mit Stichwaffe getötet – Verdächtiger festgenommen

    Angers: Ein Teenager und zwei Erwachsene mit Stichwaffe getötet – Verdächtiger festgenommen

    Laut Staatsanwaltschaft soll es zu einer Schlägerei mit dem Verdächtigen gekommen sein, der sich von der Musik, die die Jugendgruppe auf der Esplanade Coeur de Maine in Angers abspielte, belästigt fühlte.

    Drei junge Männer, ein 16-jähriger Teenager und zwei Erwachsene im Alter von 18 und 20 Jahren, wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 16. Juli, im Zentrum von Angers mit einer Stichwaffe getötet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Drei weitere Männer wurden leicht verletzt.

    Ein 32-jähriger Verdächtiger wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Laut Staatsanwaltschaft soll gegen 1 Uhr morgens im Stadtzentrum von Angers eine Schlägerei ausgebrochen sein, die einen besonders blutigen Verlauf nahm. Die Gründe für die Auseinandersetzung seien bisher noch nicht im Detail bekannt, aber es scheint sich um eine Auseinandersetzung wegen zu lauter Musik gehandelt haben.

    Die Esplanade Coeur de Maine befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums und ist eine große Erholungsfläche am Ufer des Flusses Maine, die vor allem an warmen Sommertagen stark frequentiert ist.

  • Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge ein.

    Ein 24-jähriger Mann wurde am späten Donnerstagnachmittag, 7. Juli, im Stadtzentrum von Grenoble (Isère) von der Polizei erschossen, wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte. Er war auf einem Motorroller mit einem bewaffneten Beifahrer unterwegs. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Roller von zwei Polizeibeamten, die gegen 18.15 Uhr zu Fuß auf Patrouille waren, gesehen. Der junge Mann, der der Polizei bereits bekannt war, starb „trotz der schnellen Versorgung durch die Rettungskräfte noch am ‚Unfallort’“. Dem Beifahrer des Motorrollers gelang es, zu flüchten.

    Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hatte eine Person auf dem Roller die Polizeibeamten mit einer Waffe bedroht. Daraufhin soll einer der beiden Beamten seine Dienstwaffe gezogen und in Richtung des Rollers geschossen haben.“

    Der Polizist wurde in Polizeigewahrsam genommen
    „Der Polizist, der von seiner Waffe Gebrauch machte, wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll von Ermittlern der IGPN vernommen werden“, sagte der Staatsanwalt Boris Duffau.

    Am Tatort wurde eine geladene Waffe vom Typ Kalaschnikow gefunden, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. 

  • 15-Jähriger Junge in Arles erschossen

    15-Jähriger Junge in Arles erschossen

    Ein 15-jähriger Teenager wurde am Sonntag, dem 26. Juni, in Arles im Département Bouches-du-Rhône erschossen.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntagabend in einem Problem-Viertel von Arles (Bouches-du-Rhône), das für Drogenhandel bekannt ist, erschossen, wie am Montag aus Polizeiquellen verlautete.

    Das Opfer, das der Polizei bisher unbekannt war, wurde gegen 22 Uhr im Viertel Griffeuille, wo die Polizei bereits am Wochenende zuvor wegen einer Schiesserei im Drogenmilieu einschreiten musste, wurde aus einem Auto heraus erschossen, wie die Polizei berichtete. Der junge Mann, der in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht wurde, überlebte seine Verletzungen nicht.

    Das Fahrzeug der Täter wurde verbrannt aufgefunden.
    Nach Angaben der Polizei näherte sich das Auto mit mehreren Personen an Bord einer Gruppe von vier Teenagern, einer von ihnen wurde von den Schüssen getroffen. Das Fahrzeug der Täter wurde später in Saint-Martin de Crau, 20 km von Arles entfernt, ausgebrannt aufgefunden.

    Seit Anfang des Jahres sind im Departement Bouches-du-Rhône bereits 16 Menschen in Verbindung mit dem Drogenhandel durch Schüsse ums Leben gekommen. Der Großteil des Drogenhandels konzentriert sich zwar auf Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, doch auch andere Städte des Departements, wie Arles mit seinen 53.000 Einwohnern, sind betroffen.

  • Lyon: Zwei Personen im Stadtteil La Duchère erschossen

    Lyon: Zwei Personen im Stadtteil La Duchère erschossen

    Die Opfer waren 16 und 20 Jahre alt. Zwei weitere Teenager wurden bei der Schießerei verletzt.

    Zwei Personen im Alter von 20 und 16 Jahren wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 15. Juni im neunten Arrondissement von Lyon erschossen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Zwei weitere Personen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden verletzt.

    Gegen 00:30 Uhr kam es im Problemviertel La Duchère auf Höhe der Avenue Andrei Sakharov zu einer Schießerei.Hier kam es bereits im März dieses Jahres zu einer Schiesserei hatte und bei der damals vier Personen verletzt worden waren.

    Bekannte Opfer aus dem Drogenmilieu
    Alle vier Opfer waren der Polizei aus dem Drogenmilieu bekannt. Der Ort, an dem sich die Schießerei ereignete, ist der Polizei als sogenannter Dealing Point bekannt. Ein großes Polizeiaufgebot wurde vor Ort eingesetzt.

    „Ich verurteile vorbehaltlos die Gewalt, die sich heute Nacht im 9. Arrondissement ereignet hat“, schrieb Grégory Doucet, der Bürgermeister von Lyon, am Morgen des Mittwochs auf Twitter.

    „Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien der Opfer“, fügte er hinzu. „Wir arbeiten mit dem Staat zusammen, damit die Täter so schnell wie möglich festgenommen werden können. Wir stehen an der Seite der Ducherois und Ducheroises“, schloss der Bürgermeister.

  • Marseille: Ein Toter und ein Verletzter nach Schüssen im 14. Arrondissement

    Marseille: Ein Toter und ein Verletzter nach Schüssen im 14. Arrondissement

    Ein 18-Jähriger wurde von einer Kalaschnikow-Kugel getötet, als er sich am Mittwochabend vor einem Lebensmittelgeschäft aufhielt.

    Ein 18-jähriger Mann wurde am Mittwochabend in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, im 14. Arrondissement, durch eine Kalaschnikow-Salve erschossen, wie Franceinfo am Donnerstag, dem 3. Februar, aus Polizeiquellen erfuhr. Ein weiterer Mann, der sich bei ihm befand, wurde durch eine Kugel am Oberschenkel verletzt. Die Täter sind noch auf der Flucht.

    Gegen 22 Uhr unterhielten sich die beiden Opfer vor einem Lebensmittelgeschäft. Ein Auto kam ihnen entgegen, ein Mann stieg aus dem Fahrzeug aus und schoss auf die beiden Männer. Der tödlich verletzte 18-Jährige war das Ziel, der zweite, der Sohn des Geschäftsführers des Lebensmittelgeschäfts, war nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen ein „Kollateralopfer“. Es wurden dreizehn Einschüsse gezählt. Die Täter flüchteten nach der Tat mit ihrem Auto.