Schlagwort: Total

  • Übergewinne: Deutscher Vorschlag für Zwangsbeitrag von Energieunternehmen entfacht Debatte in Frankreich

    Übergewinne: Deutscher Vorschlag für Zwangsbeitrag von Energieunternehmen entfacht Debatte in Frankreich

    In Frankreich begrüßt die linke Opposition den deutschen Vorschlag. Das französische Wirtschaftsministerium legt jedoch Wert darauf, klarzustellen, dass Deutschland keine Steuer vorschlägt. In der Debatte um eine Besteuerung der sogenannten  „Übergewinne“ gibt es keine beruhigung. Wenige Stunden nachdem Deutschland zugesagt hatte, die europäischen Bemühungen um eine Zwangsabgabe von Energieunternehmen zu unterstützen, stellte das französische Wirtschaftsministerium am Sonntag, dem 4. September, klar, dass es sich dabei „absolut nicht“ um eine Steuer handele. Deutschland machte diese Ankündigung im Rahmen eines 65-Milliarden-Euro-Plans, der die Auswirkungen der Inflation abmildern soll. Wenige Tage vor einem Treffen der 27 Mitgliedsstaaten zu Energiefragen weigert sich das französische Wirtschaftsministerium, der linken Opposition nachzugeben. Die Nupes-Abgeordneten schlagen seit Monaten eine Sonderbesteuerung der von Großkonzernen wie TotalEnergies oder CMA CGM durch die Energiekrise e…

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  • TotalEnergies verkauft wegen Ukraine-Krieg Beteiligung an russischer Gesellschaft

    TotalEnergies verkauft wegen Ukraine-Krieg Beteiligung an russischer Gesellschaft

    Das französische Energieunternehmen TotalEnergies gab am Freitag bekannt, dass es seine Beteiligung an einer russischen Gesellschaft veräußert, die Berichten zufolge Treibstoff für russische Kampfjets liefert.

    Das Unternehmen teilte mit, es habe am Freitag mit seinem russischen Partner Novatek eine Vereinbarung über den Verkauf seiner 49-prozentigen Beteiligung am Termokarstowoje-Gasfeld unterzeichnet.

    Das Unternehmen teilte mit, dass die Veräußerung bereits im Juli vereinbart und Anfang August bei den russischen Behörden eingereicht worden sei und die Genehmigung am 25. August erfolgte.

    An diesem Tag erschien ein Artikel in der französischen Tageszeitung Le Monde, in dem über die angebliche Veredelung von Erdgaskondensaten aus Termokarstowoje zu Düsentreibstoff für Kampfbomber berichtet wurde, die seit Februar am russischen Angriff auf die Ukraine beteiligt sind. TotalEnergies – früher Total – besitzt 49 Prozent von Terneftegaz, dem Unternehmen, das Gas aus dem Termokarstovoye-Feld fördert. Die anderen 51 Prozent werden von Novatek gehalten, an dem das französische Unternehmen ebenfalls mit 19,4 Prozent beteiligt ist.

    TotalEnergies hatte zunächst erklärt, es habe keine Kontrolle über Tätigkeiten und Kunden seines russischen Tochterunternehmens.

    Am Freitag teilte das französische Unternehmen ausserdem mit, Novatek habe bestritten, dass seine Kondensate zu russischem Militärflugzeugbenzin verarbeitet würden. Stattdessen würden sie zur Verarbeitung in eine Raffinerie geschickt, deren Produkte ausschließlich nach außerhalb Russlands exportiert würden, so eine von der französischen Firma TotalEnergies weitergegebene Erklärung von Novatek.

    Lesen Sie auch: TotalEnergies wird beschuldigt mit Kerosinlieferungen an Russland den Krieg zu unterstützen

    TotalEnergies erklärte außerdem, dass es rechtliche Schritte erwäge, um eine unbegründete Kontroverse zu beenden, die dem Ruf des Unternehmens schade.

    Clara Gonzales von Greenpeace Frankreich forderte das Unternehmen ausserdem auf, auch seine Beteiligung an Novatek abzustoßen, eine Firma, die „die russische Armee beliefert“.

    „Wir sind (dem französischen Präsidenten) Emmanuel Macron und dem französischen Volk für die Unterstützung der Ukraine dankbar. Vor diesem Hintergrund ist es eine Schande für Frankreich, wenn französische Unternehmen die Ermordung von Ukrainern und die Zerstörung unserer Städte unterstütze“, twitterte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba am Freitag. „TotalEnergies, zieht euch aus Russland zurück!“

    Die Zeitung Le Monde berichtete am Mittwoch, dass Kondensate aus Termokarstowoje an eine Raffinerie geliefert wurden, die von Februar bis Juli 42.700 Tonnen Treibstoff für russische Flugzeuge geliefert hat.

    Novatek teilte über TotalEnergies mit, dass alle Kondensate aus dem Gasfeld „an den Verarbeitungskomplex Ust-Luga in der Region Leningrad geliefert werden“. „Zu den Produkten, die bei der Verarbeitung im Ust-Luga-Komplex anfallen, gehört auch Flugzeugtreibstoff, der ausschließlich ins Ausland exportiert wird und nicht einmal für den Verkauf im Inland zugelassen ist“.

    TotalEnergies ist der einzige große westliche Energiekonzern, der seine Aktivitäten in Russland fortsetzt. Auf die Russland-Geschäfte entfallen 16,6 Prozent der Kohlenwasserstoffproduktion und 30 Prozent der Gasproduktion des französischen Energie-Konzerns.

    Der TotalEnergies-Vorstandsvorsitzende Patrick Pouyanne hatte im März erklärt, dass die russischen Gasfelder, die von den Joint Ventures des Unternehmens bearbeitet werden, für die Energieversorgung Europas unerlässlich seien. Ein Verkauf der Vermögenswerte von TotalEnergies zu Schleuderpreisen würde ausserdem darauf hinauslaufen, Milliarden an russische Investoren zu verschenken, argumentierte Poyanne.

    Inzwischen hat das Unternehmen jedoch einen weitgehenden Rückzug aus Russland angekündigt und unter anderem die Finanzierung des Gasprojekts Arctic LNG 2 eingestellt.

    Im Juli verkaufte TotalEnergies seine 20-prozentige Beteiligung an einem arktischen Ölfeld an die russische Zarubejneft.

  • TotalEnergies wird beschuldigt mit Kerosinlieferungen an Russland den Krieg zu unterstützen

    TotalEnergies wird beschuldigt mit Kerosinlieferungen an Russland den Krieg zu unterstützen

    Nach Ansicht der Europaabgeordneten Manon Aubry muss die Regierung reagieren und auf die Entscheidung des Konzerns, einen Teil seiner Aktivitäten in Russland aufrechtzuerhalten, zu reagieren. „Wir sehen ein französisches Unternehmen, das zum indirekten Komplizen eines mörderischen Krieges geworden ist“, kritisiert Manon Aubry, Europaabgeordnete der Partei La France insoumise, die am Donnerstag, dem 25. August, zu Gast bei Franceinfo war. Sie reagierte auf die „schockierenden Enthüllungen“ der Zeitung Le Monde über TotalEnergies. Auf der Grundlage mehrerer Dokumente und der Untersuchung der NGO Global Witness wird Terneftegaz, ein Unternehmen, das zu 49% TotalEnergies und zu 51% der russischen Novatek gehört, beschuldigt, Treibstoff für russische Kriegsflugzeuge herzustellen, die in den Konflikt in der Ukraine verwickelt sind. Total bestreitet diese Vorwürfe.

    Laut Manon Aubry sollte das Unternehmen Total „eigentlich wissen,…

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  • Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Samstag, dem 23. Juli, an. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sprach sich am Samstag, dem 23. Juli, dafür aus, den Rabatt pro Liter auf die Kraftstoffpreise von 18 auf 30 Cent zu erhöhen. Damit schloss er einen Kompromiss mit den Abgeordneten der Republikaner nicht mehr aus, die eigentlich noch weiter gehen wollten. „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, erklärte der Minister. Mit dem von TotalEnergies am Freitag angekündigten Rabatt von 20 Cent in Tankstellen der Total-Gruppe „bekäme man an einigen Tankstellen in Frankreich den Kraftstoff für 1,5 Euro pro Liter“. Der Ölriese TotalEnergies versprach angesichts der von den Abgeordneten der Nationalversammlung angedrohten Steuer auf „Üperprofite“ einen Rabatt an der Zapfsäule von 20 Cent pro Liter von September bis November und anschliessend 10 Cent bis zum Jahresende an. Bruno Le Maire schlug außerdem vor, die auf Vielfahrer und untere Einkommensschichten ausgerichteten Hilfsmassnahmen, die von den Abgeordneten der Republikanern heftig kritisiert wird, „aufzuschieben“. Durch die Zugeständnisse des Wirtschaftsministers ist der Widerstand der Republikaner beendet und der Weg für eine Annahme des entsprechenden Erlasses in der Nationalversammlung scheint geebnet zu sein.
  • TotalEnergies verspricht bis zum Jahresende neue Treibstoffrabatte von bis zu 20 Cent

    TotalEnergies verspricht bis zum Jahresende neue Treibstoffrabatte von bis zu 20 Cent

    Vom 1. September bis zum 1. November senkt die TotalEnergies-Gruppe den Preis der an den Tankstellen verkauften Kraftstoffe um 20 Cent pro Liter. Dieser Rabatt kommt zu den vom Staat gewährten 18 Cent hinzu.

    Der französische Gas- und Ölriese TotalEnergies wird zwischen September und November an allen seinen Tankstellen einen Rabatt von 20 Cent pro Liter gewähren, danach 10 Cent pro Liter für den Rest des Jahres. Dies wurde am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

    „Vom 1. September bis zum 1. November wird TotalEnergies die Preise der an seinen Tankstellen verkauften Erdölkraftstoffe um 20 Cent pro Liter senken und dann vom 1. November bis zum 31. Dezember um 10 Cent pro Liter“, heißt es in der Pressemitteilung.

    TotalEnergies versichert, dass die Preissenkung „ab dem ersten gekauften Liter, ohne Begrenzung des Betrags, für alle an den Stationen verkauften Erdölkraftstoffe“ gelten wird.

    Ein Rabatt, der zu dem des Staates hinzukommt.
    Dieser Rabatt kommt zu dem Rabatt in Höhe von 18 Cent pro Liter hinzu, den die Regierung gewährt, um den steigenden Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken. Der Regierungsrabatt soll im Oktober auf 12 Cent und im November auf 6 Cent gesenkt werden, bevor er im Dezember ausläuft.

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire reagierte schnell und begrüßte die Entscheidung von TotalEnergies.

    TotalEnergies wurde von mehreren Abgeordneten beschuldigt, mit den steigenden Gas- und Ölpreisen „Superprofite“ erzielt zu haben.

    Total hatte bereits im Februar an seinen Tankstellen in ländlichen Gebieten einen Rabatt von 10 Cent pro Liter angeboten, bevor das Angebot im April auf alle seine Tankstellen ausgeweitet wurde. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte Total im Juni dazu aufgeforert, den Rabatt fortzusetzen und sogar zu erhöhen. TotalEnergies hatte im Anschluss daran angekündigt, den Rabatt auf 12 Cent zu erhöhen, die Maßnahme jedoch auf seine Autobahntankstellen beschränkt.

    „Unsere Priorität liegt bei den Verbrauchern, denn wir ziehen es vor, einen unmittelbaren und direkten Beitrag für unsere Kunden zu leisten, anstatt eine Steuer zu bezahlen, die unsere Raffinerien benachteiligen würde“, kommentierte Patrick Pouyanné, CEO von TotalEnergies, in der Pressemitteilung.

  • Benzinpreise: Total kündigt für diesen Sommer einen Rabatt von 12 Cent pro Liter an seinen Autobahnstationen an

    Benzinpreise: Total kündigt für diesen Sommer einen Rabatt von 12 Cent pro Liter an seinen Autobahnstationen an

    Die Kraftstoffpreise steigen immer weiter und vor diesem Hintergrund kündigt TotalEnergies an, dass die Tankstellen der Marke an den französischen Autobahnen einen zusätzlichen Rabatt von 12 Cent pro Liter Benzin gewähren werden. Diese außergewöhnliche Maßnahme soll vom 1. Juli bis zum 31. August gelten.

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise greift TotalEnergies jetzt tief in die eigene Tasche. Der Ölkonzern bestätigt am Donnerstag, dem 30. Juni, dass an allen Autobahntankstellen des Konzerns, ein zusätzlicher Rabatt von 12 Cent pro Liter Benzin eingeführt wird. Diese außergewöhnliche Maßnahme soll ab diesem Freitag, 1. Juli, in Kraft treten und bis zum 31. August andauern.

    Im April hatte TotalEnergies ein erstes Rabattangebot in Höhe von 10 Cent pro Liter Benzin gemacht. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat dies jedoch als unzureichend erachtet. „Der Konzern muss sein Angebot verbessern, entweder mit einem größeren, längeren oder auf mehr Stationen ausgedehnten Rabatt“, hatte der Minister gegenüber der Zeitung Le Parisien erklärt.

    15 Euro weniger für eine Tankfüllung von 50 Litern.
    Dieser Rabatt kommt zu dem bereits von der Regierung gewährten Rabatt von 18 Cent hinzu und soll so den französischen Haushalten laut TotalEnergies eine Ersparnis von insgesamt 30 Cent pro Liter bringen. Das entspricht immerhin 15 Euro Preissenkung bei einer Tankfüllung von 50 Litern.

    Der Rabatt, der etwa 120 Tankstellen betreffen soll, könnte dazu führen, dass etwa 17 Millionen Autofahrer entspannter auf den französischen Straßen unterwegs sind, meint TotalEnergies.

  • Streik legt Total-Tankstellen und Raffinerien lahm

    Streik legt Total-Tankstellen und Raffinerien lahm

    Viele Total-Tankstellen in ganz Frankreich bleiben am Freitag geschlossen, da das Personal streiken wird. Gewerkschaften wollen auch mehrere Ölraffinerien blockieren.

    Die Gewerkschaft CGT hat für Freitag zu einem Streik aufgerufen, um gegen die schlechte Bezahlung der Beschäftigten des französischen Energieriesen Total Energies zu protestieren. Von der Arbeitsniederlegung ist insbesondere das Tankstellennetz des Unternehmens betroffen.

    Die Raffinerien von Gonfreville-l’Orcher (Seine-Maritime), Feyzin (Rhône), die Bioraffinerie La Mède (Bouches-du-Rhône) und das Depot der ehemaligen Raffinerie Flandern bei Dünkirchen (Nord) sollen blockiert werden. Auch in der Raffinerie von Donges (Loire-Atlantique) wird mit Arbeitsniederlegungen gerechnet.

    Die Gewerkschaft geht davon aus, dass „24 Stunden lang keine Produkte an diesen Standorten eintreffen oder diese verlassen werden“ und die Produktion auf ein Minimum heruntergefahren sein wird. 

    Total Energies verfügt über ein grosses Netz von Tankstellen, sowohl an Autobahnen als auch in ländlichen Gebieten, und es wird erwartet, dass viele dieser Tankstellen am Freitag geschlossen bleiben.

    Thierry Defresne, CGT-Vertreter der Mitarbeiter von Total Engergies, sagte gegenüber France Info: „Wir sehen, dass für das Jahr 2021 insgesamt 10 Milliarden Dollar an die Aktionäre gezahlt wurden. Wir glauben also, dass es tatsächlich ein Ungleichgewicht gibt.“

    „Angesichts der 2,35 Prozent, die zu Beginn des Jahres an die Beschäftigten gezahlt wurden, und der 52-prozentigen Gehaltserhöhung des Vorstandsvorsitzenden sind wir der Meinung, dass die Beschäftigten in dieser Geschichte und in Anbetracht der historisch guten Bilanz von Total Energies vergessen wurden.“

  • TotalEnergies stoppt bis Jahresende den Kauf von russischem Öl und Dieselkraftstoff

    TotalEnergies stoppt bis Jahresende den Kauf von russischem Öl und Dieselkraftstoff

    Der französische Energieriese, der seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine unter Druck steht, beschloss am Dienstag, bis Ende 2022 „keine Verträge über den Kauf von russischem Öl und Ölprodukten mehr abzuschließen oder zu verlängern“. Allerdings will TotalEnergies weiterhin Erdgas aus Russland einkaufen.

    TotalEnergies, das für seinen Einkauf in Russland in der Kritik steht, hat sich nun teilweise von Russland distanziert, indem es ankündigte, bis spätestens Ende des Jahres auf den Kauf von russischem Öl oder Ölprodukten zu verzichten.

    Der französische Öl- und Gasriese veröffentlichte am Dienstag in einer Erklärung, dass er angesichts der „Verschärfung des Konflikts“ in der Ukraine, fast einen Monat nach der Invasion durch Russland, „zusätzliche Maßnahmen“ ergreifen werde.

    „TotalEnergies trifft die Entscheidung, keine Verträge über den Kauf von russischem Öl und Ölprodukten mehr abzuschließen oder zu verlängern, um jeglichen Kauf von russischem Öl oder Ölprodukten so schnell wie möglich und spätestens bis Ende 2022 einzustellen“, erklärte der Konzern.

    Konkret will TotalEnergies für seine Raffinerie in Leuna in Ostdeutschland nach alternativen Lieferungen suchen – insbesondere durch Importe über Polen.

    Die Entscheidung gilt auch für Dieselkraftstoff, der in Europa und insbesondere in Frankreich sehr verbreitet ist. Dieser soll aus anderen Ländern importiert werden, insbesondere aus seiner Satorp-Raffinerie in Saudi-Arabien (im Besitz von Saudi Aramco).

    TotalEnergies hatte bereits angekündigt, dass es kein Kapital mehr für neue Projekte in Russland bereitstellen würde, ohne sich jedoch kompülett aus dem Land zurückzuziehen, in dem es seit Anfang der 1990er Jahre tätig ist.

    Der französische Konzern ist mit 19,4% am russischen Gasriesen Novatek beteiligt und hält eine 20%ige Beteiligung an Jamal LNG, einem Projekt, das Ende 2017 in Betrieb genommen wurde und bis 2020 mehr als 18 Millionen Tonnen verflüssigtes Erdgas (LNG) produziert hat.

    Der Konzern hält außerdem eine 10-prozentige Beteiligung an Arctic LNG 2, einem Projekt, dessen erste LNG-Lieferung für 2023 geplant ist.

    Der Verbleib des Konzerns in Russland wurde unter anderem vom grünen Präsidentschaftskandidaten Yannick Jadot kritisiert, der das Unternehmen als „Komplizen“ von „Kriegsverbrechen“ bezeichnete.

    In Bezug auf ihre wichtigen Beteiligungen ist die Gruppe der Ansicht, dass es kontraproduktiv wäre, diese jetzt zun verkaufen, da sich im derzeitigen Umfeld kein nicht-russischer Käufer finde. „Diese Beteiligungen ohne finanzielle Gegenleistung aufzugeben, würde eher dazu beitragen, russische Investoren zu bereichern, was dem eigentlichen Zweck der Sanktionen widerspricht“, merkt das Unternehmen an.

    „TotalEnergies versorgt Europa weiterhin mit verflüssigtem Erdgas aus der Anlage Jamal LNG im Rahmen langfristiger Verträge, die sie erfüllen muss, solange die Regierungen russisches Gas für notwendig erachten“.

    Im Gegensatz zu den USA hat die Europäische Union den russischen Energiesektor bislang nicht sanktioniert. Sie gibt sich bis 2027 Zeit, um eine Unabhängigkeit von Russland aufzubauen, da Länder wie Deutschland sehr stark von Gas aus Russland abhängig sind.

  • Benzinpreise: Total gewährt ab 1. April Rabatt von 10 Cent an seinen französischen Tankstellen

    Benzinpreise: Total gewährt ab 1. April Rabatt von 10 Cent an seinen französischen Tankstellen

    Patrick Pouyanné, Präsident und Generaldirektor von Total, kündigte am Mittwoch, 16. März, eine geut Nachricht für Autofahrer angesichts der steigenden Treibstoffpreise an: einen Rabatt von 10 Cent pro Liter Treibstoff, der ab dem 1. April an „allen seinen Tankstellen“ gilt.

    Um den steigenden Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken, kündigte Total durch seinen Vorstandsvorsitzenden Patrick Pouyanné am Mittwoch, den 16. März, eine Entlastung für Autofahrer an. Ab dem 1. April wird „an allen TotalEnergies-Tankstellen“ ein Kassenrabatt von 10 Cent pro Liter gewährt.

    Einen solchen Rabatt gab es bereits seit Februar, betraf aber bis dahin nur über 1.000 Total-Tankstellen in ländlichen Gebieten. Ab dem 1. April soll er nun flächendeckend in ganz Frankreich eingeführt werden.

  • Chef von TotalEnergies kündigt Rabatt auf Kraftstoffe an

    Chef von TotalEnergies kündigt Rabatt auf Kraftstoffe an

    Die TotalEnergies-Gruppe kündigt zwei Maßnahmen ein, um die Franzosen angesichts der steigenden Energiepreise zu unterstützen.

    Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies kündigte am Mittwoch an, weniger wohlhabenden Franzosen etwas Gutes tun zu wollen. Als Gast in der Morgensendung von RTL nannte Patrick Pouyanné zwei Maßnahmen, die es seinen Kunden erleichtern sollen, ihre Gas- und Treibstoffrechnungen zu bezahlen.

    „Kunden, die sich in einer prekären Situation befinden, die unser Gas nutzen und deren Rechnung steigt, werden von uns einen Gas-Scheck über 100 Euro erhalten. Die Regierung hatte ihnen im Dezember einen Scheck über 100 Euro ausgezahlt, wir verdoppeln also den Scheck“, sagte Pouyanné. Der CEO von Total erklärte, dass dies 200.000 Kunden betreffe, die „bei ihrer nächsten Rechnung eine Gutschrift von 100 Euro von der Summe, die sie bezahlen müssen, abgezogen sehen“.

    Dies bedeute „etwa 20 Millionen Euro für das Unternehmen, also 30% der Marge, die wir machen“.

    Rabatt auf Kraftstoff
    Eine weitere Maßnahme kündigte der Vorstandsvorsitzende in Bezug auf Kraftstoff an: In ländlichen Gebieten wird der Konzern Kassenrabatte von 10 Cent pro Liter anbieten. „1.150 Tankstellen in ländlichen Gebieten, das heisst Gemeinden mit weniger als 6.000 Einwohnern, wo das Auto ein unverzichtbares Gut ist. Die Aktion beginnt am Montag und dauert drei Monate“. Es sollen auch 200 Tankstellen in den Überseegebieten von der Rabattaktion betroffen sind.

    Die Liste der teilnehmenden Tankstellen wird am Wochenende auf der Website von TotalEnergies veröffentlicht.