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  • Benzinknappheit: CGT will am Dienstagabend über Verlauf der Streiks bei TotalEnergies entscheiden

    Benzinknappheit: CGT will am Dienstagabend über Verlauf der Streiks bei TotalEnergies entscheiden

    Die CGT-Funktionäre von TotalEnergies wollen am Dienstagabend, 18. Oktober, zusammenkommen, um über die Zukunft des Streiks zu beraten. Die CGT-Vertreter der Raffinerie-Standorte von TotalEnergies, die seit drei Wochen und auch an diesem Dienstag noch bestreikt werden, wollen am frühen Abend über das weitere Vorgehen in Bezug auf ihre Lohnforderungen beraten, wie aus Kreisen der Gewerkschaft verlautete. Die CGT-Vertreter der Raffinerien bei TotalEnergies werden sich am Dienstag um 18.00 Uhr treffen, wie der CGT-Koordinator für den Konzern, Eric Sellini, der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. „Wir werden sehen, wie es weitergeht, ob wir weitermachen oder nicht oder vielleicht nur teilweise. Das wird vor allem vom heutigen Tag abhängen, das gibt wieder Schwung und es gibt immer noch dieses Gefühl der Wut. Wir werden sehen, ob das ausreicht, um die Bewegung voranzutreiben. Und letztendlich sind es die Arbeitnehmer, die abstimmen werden“. Der Streik in den Raffinerien und Depots, zu dem di…

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  • Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Premierministerin Elisabeth Borne, die am Sonntag, dem 16. Oktober, in der 20-Uhr-Sendung von TF1 zu Gast war, forderte die streikenden Beschäftigten von TotalEnergies auf, die unterzeichneten Vereinbarungen einzuhalten, und versprach eine Verbesserung der Versorgung der Tankstellen sowie die Verlängerung des staatlichen Rabatts.

    Die Premierministerin, die wegen der Streiks in den Raffinerien und den für diese Woche angekündigten branchenübergreifenden Streiks unter Druck steht, äusserte sich in den 20 Uhr Nachrichten des Senders TF1. Elisabeth Borne gab einige Erklärungen ab, die ihrer Meinung nach die Franzosen beruhigen sollen. Die Regierung sieht sich einem steigendem sozialen Unmut konfrontiert, der sich insbesondere bei dem Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten äußerte, der am Sonntagnachmittag in Paris vom Linksbündnis Nupes organisiert wurde.

    Angesichts des Unmuts der Franzosen, die es leid sind, kilometerweit fahren oder stundenlang warten zu müssen, um Benzin tanken zu können, oder anderen, die sich Sorgen über steigende Lebensmittel- und Energierechnungen machen, erinnerte die Premierministerin zunächst an die Maßnahmen der Regierung: Requirierungen von Mitarbeitern im Tanklager Dünkirchen und die Öffnung der strategischen Vorräte des Staates sowie ein Druck von Seiten der Regierung, damit es bei den Ölkonzernen Verhandlungen gibt.

    „Wir haben unsere Verantwortung mit Requisitionen von Mitarbeitern wahrgenommen. Jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Requisitionen kein alltägliches Instrument sind. Ich fordere die Arbeitnehmer, die trotz der geschlossenen Mehrheitsvereinbarung weiter streiken, auf, diese Mehrheitsvereinbarung zu respektieren und das Land nicht zu blockieren, mit all den Schwierigkeiten, die das heute für die Franzosen mit sich bringt“, sagte Borne und forderte die streikenden Arbeitnehmer dringend dazu auf, „die Arbeit wieder aufzunehmen“.

    „Mit den Entscheidungen, die wir bereits getroffen haben, den Entscheidungen, die wir noch treffen könnten, und dem beendeten Streik bei Esso wird sich die Situation nächste Woche verbessern“, versicherte die Premierministerin und kündigte an, dass neue Zwangsmassnahmen gegenüber den Streikenden im Falle einer „sehr angespannten Situationen“ in Betracht gezogen würden.

    Tankrabatte der Regierung und von TotalEnergies werden verlängert.
    Élisabeth Borne kündigte weiterhin an, dass die Regierung die Ermäßigung von 0,30 €/L für Kraftstoff, die am 1. November teilweise aufgehoben werden sollte, nun doch bis Mitte November verlängern werde. Elisabeth Borne erklärte ausserdem, dass auch TotalEnergies seinem Rabatt von 0,20 €/L weiter gewähren wird.

  • Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Die Benzinknappheit in Frankreich hält an und die Gewerkschaft CGT hat angekündigt, ihren Streik in den Raffinerien bis morgen zu verlängern. Wann wird sich die Situation an den Zapfsäulen entspannen? Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern setzt sich die Blockade der Raffinerien und Depots am Montag, dem 17. Oktober, fort. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind erheblich. Trotz einer Einigung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC erzielt wurde, fordert die CGT weiterhin 10% entsprechend der Inflation plus einem Anteil an den vom Ölkonzern erzielten Gewinnen, die sich allein im zweiten Quartal auf 5,7 Mrd. USD (5,8 Mrd. EUR) beliefen. Die Gewerkschaft will die Streiks bis Dienstag, den 18. Oktober, fortsetzen, einem Tag der berufsübergreifenden „Mobilisierung und des Streiks“, zu dem auch die Gewerkschaften FO, Solidaires und FSU aufgerufen haben. Derzeit betreffen d…

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  • Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Am Samstagmorgen, dem 15. Oktober, hatten etwas mehr als 27% der Tankstellen immer noch Schwierigkeiten, sich mit Treibstoff zu versorgen. Die Regierung versichert zwar, dass die Versorgung bis Allerheiligen wieder normal sein wird, doch es bleiben Zweifel.

    Wird es zu Allerheiligen genügend Treibstoff an den Tankstellen geben? Die Regierung versichert dies und setzt auf die Aufhebung der Streiks in den Esso-Raffinerien und auf die Requirierungen bei TotalEnergies. Letztere beginnen sich in Bezug auf die Versorgung in der Region Hauts-de-France tatsächlich auszuzahlen, wo die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsproblemen inzwischen von 50% auf 22% gesunken zu sein scheint. Ganz abgesehen davon, dass sich Frankreich auf seine Reserven, seine strategischen Vorräte, stützen kann, die für 90 Tage reichen.

    Ist die Regierung zu optimistisch?
    Mehrere Experten äußern Zweifel an den optimistischen Aussagen der Regierung. Immerhin ist eine komplexe Logistik, die neu gestartet werden muss, was Zeit braucht. Selbst wenn die größten Depots wieder offen sind, müssen anschließend über Pipelines die rund 200 französischen Nahversorgungsdepots wieder versorgt werden. Von diesen Depots aus müssen anschliessend die 11.000 französischen Tankstellen versorgt werden. Bis dahin, so das Management von Esso-ExxonMobil, werde es noch zwei bis drei Wochen dauern. Zunächst allerdings müssen die Raffinerien wieder normal arbeiten.

  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies erneut verlängert

    Die Gewerkschaftsmitglieder der CGT stimmten am Samstag für die Fortsetzung des Streiks in den Raffinerien von TotalEnergies. Die CGT, die sich zuvor aus den Lohnverhandlungen zurückgezogen hatte, nachdem TotalEnergies mit den Gewerkschaften CFDT und CFE-CGC ein neues Lohnabkommen unterzeichnet hatte, hatte bereits am Freitag angekündigt, den Streik verlängern zu wollen.

    Die CGT hält den Druck aufrecht. Der Streik in den Raffinerien von TotalEnergies wurde am Samstag, dem 15. Oktober, fortgesetzt, da keine Einigung mit der CGT über Lohnerhöhungen erzielt werden konnte. Das hat nach wie vor erhebliche Auswirkungen auf viele von der Treibstoffknappheit betroffene Menschen und Wirtschaftszweige.

    Der Streik war bereits an zwei Standorten verlängert worden, und zwar bis Dienstag in der Normandie-Raffinerie in der Nähe von Le Havre, der größten Raffinerie Frankreichs, und bis Mittwoch in der Raffinerie Donges (Loire-Atlantique).

    Die Streikbewegung wurde jetzt auch in den drei Betrieben La Mède (Bioraffinerie im Departement Bouches-du-Rhône), Feyzin (Raffinerie im Departement Rhône) und Flandres (Department Nord) verlängert, wie die CGT am Samstagmorgen ohne weitere Einzelheiten bekannt gab.

    Die CGT geht davon aus, dass die Streiks mindestens bis kommenden Dienstag, dem 18. Oktober, an dem weitere Streiks in anderen Branchen in ganz Frankreich geplant sind, anhalten wird.

    Für den 18. Oktober wurde insbesondere im Transportwesen (SNCF, RATP, Hafenarbeiter) und im öffentlichen Dienst zu einem „Generalstreik“ aufgerufen.

    Ein Protestmarsch gegen „teures Leben und die Untätigkeit im Klimabereich“, zu dem Jean-Luc Mélenchon und das Linksbündnis Nupes aufgerufen haben, soll bereits am Sonntag, 16. Oktober, stattfinden.

    Der Streik in den Raffinerien von TotalEnergies wird trotz der Unterzeichnung einer Vereinbarung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei TotalEnergies mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC getroffen wurde, fortgesetzt.

    Die CGT verließ die Gespräche, da sie mit dem Vorschlag der Geschäftsleitung nicht zufrieden war. Es handelte sich um die ersten Verhandlungen seit Beginn des Streiks am 27. September.

    In den beiden einzigen Raffinerien des Esso-ExxonMobil-Konzerns in Frankreich, in Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) und Gravenchon in der Normandie, wurde der Streik am Donnerstag und Freitag beendet, nachdem am Dienstag eine Lohnvereinbarung getroffen worden war.

    Es werde jedoch zwei bis drei Wochen dauern, bis die Produktion der Raffinerien, die während des Streiks vollständig heruntergefahren waren, wieder normal laufen könne, meldete der Esso-Konzern.

    Die Regierung bleibt bei ihrer Aussage, dass mit einer „Rückkehr zur Normalität für die Autofahrer“, in der kommenden Woche erwartet werden kann.

    Am Freitag war die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsschwierigkeiten bis zum Mittag leicht zurückgegangen, auf 28,5% gegenüber 29,2% am Vorabend, wie das Ministerium für den Energiewandel mitteilte.

    Um die bestehenden Spannungen etwas abzubauen will die CGT sporadische Kraftstofflieferungen aus der Total-Raffinerie Donges in der Nähe von Saint-Nazaire während des Wochenendes erlauben.

  • Streik in den Raffinerien : Bruno Le Maire fordert TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen

    Streik in den Raffinerien : Bruno Le Maire fordert TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen

    Die Blockaden in den französischen Raffinerien werden fortgesetzt. Die Streiks wurden am Donnerstag, dem 13. Oktober, nochmals verlängert. In diesem Zusammenhang forderte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen. Die Gewerkschaft CGT versucht die Ausweitung der Streik-Bewegung auf andere Sektoren der französischen Wirtschaft zu erreichen. Ein nationaler, branchenübergreifender Streiktag könnte nach Aussagen der Gewerkschaft „schon nächste Woche“ stattfinden.

    https://www.youtube.com/watch?v=NPUSNT8xBDc…

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  • Streik bei TotalEnergies: Lohnkompromiss mit Gewerkschaften gefunden – CGT bezeichnet es als „Farce“

    Streik bei TotalEnergies: Lohnkompromiss mit Gewerkschaften gefunden – CGT bezeichnet es als „Farce“

    Die Geschäftsleitung von TotalEnergies und zwei Gewerkschaften haben einen Kompromiss über eine Lohnerhöhung im Konzern gefunden. Die CGT allerdings verließ den Verhandlungstisch. Der Streik in den Raffinerien geht weiter. Nach 18 Tagen Streik bei TotalEnergies und ersten Verhandlungen über die Gehälter haben zwei Gewerkschaften mit der Leitung des Ölkonzerns eine Einigung erzielt. Die CFDT und die CFE-CGC akzeptieren den Gehaltsvorschlag der Geschäftsführung von TotalEnergies. Nicht so die CGT, die den Verhandlungstisch verlassen hat und den Kompromiss als „Farce“ anprangert. CFDT und CFE-CGC vertreten eine Mehrheit von 56% der Beschäftigten. TotalEnergies bot eine Lohnerhöhung von 7% und eine Prämie zwischen 3.000 € und 6.000 € an. Die Geschäftsleitung des Ölkonzerns hatte zunächst eine Lohnerhöhung von 6% vorgeschlagen. Vier Gewerkschaften waren für Donnerstagabend um 20 Uhr zu Verhandlungen in die Unternehmenszentrale in Paris la Défense eingeladen worden. Das Treffen endete um 3 U…

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  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Kurz zuvor war auch der Streik in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme im Département Seine-Maritime verlängert worden. Die Streikbewegung lässt trotz der Drohungen der Regierung nicht nach. Der Streik wird bei TotalEnergies an allen Standorten des Konzerns verlängert, wie die CGT am Mittwoch, dem 12. Oktober, bekannt gab. „Die Raffinerie in Donges im Département Loire-Atlantique ist in den Streik eingetreten“, bestätigt Eric Sellini, der Koordinator der Gewerkschaft. Kurz zuvor war der Streik bereits in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme (Seine-Maritime) verlängert worden. Die Regierung kündigt Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern an. Premierministerin Elisabeth Borne kündigte am Dienstag die Verpflichtung von Personal an, um die Treibstoffdepots des Esso-ExxonMobil-Konzerns wieder zu aktivieren. Die Regierungschefin erwägt auch die Möglichkeit, dasselbe bei TotalEnergies zu tun. „Das ist ein Scheitern des sozialen Dialogs“, bedauert Geoffrey Caillon,…

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  • Benzinknappheit: Streikende geben trotz Druck der Regierung nicht nach

    Benzinknappheit: Streikende geben trotz Druck der Regierung nicht nach

    Die französische Regierung forderte am Dienstag die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um „die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depots und die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen“. Diese Drohung blieb jedoch wirkungslos und die Streikenden setzen sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil ihre Streiks fort.

    Die Regierung, die unter starkem Beschuss der Opposition steht, forderte am Dienstag, dem 11. Oktober, die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um die Situation zu lösen. Die Streikenden geben jedoch nicht nach und verlängerten sogar die Streiks sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil.

    „Wenn es Verhandlungsvorschläge gibt, muss man sie aufgreifen. Sonst ist es kein Streik mehr, um Ergebnisse zu erzielen, sondern ganz einfach eine Blockade des Landes, und das ist nicht akzeptabel“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire auf France Info.

    „Wenn die CGT es kategorisch ablehnt, diese Verhandlungen zu führen, werden wir kein anderes Mittel haben, als die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depotsund die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen, ganz einfach deshalb, weil unsere Landsleute nicht Kollateralopfer eines sozialen Konflikts zwischen einer Gewerkschaftsorganisation und einem Privatunternehmen sein dürfen“, betonte der Wirtschaftsminister.

    „Die Regierung ruft dazu auf, dass die Gesamtheit der Blockaden unverzüglich aufgehoben wird. Andernfalls werden wir unsere Verantwortung übernehmen, d.h. wir könnten uns veranlasst sehen, sie aufzuheben“, warnte Regierungssprecher Olivier Véran auf RTL am Tag nach einer Krisensitzung bei Premierministerin Elisabeth Borne.

    „Die Geschäftsleitung von TotalEnergies hat Recht, wenn sie die Aufhebung der Blockaden fordert, bevor sie in die Verhandlungen geht“, so der Regierungssprecher.

    „Heute Morgen haben die Beschäftigten mit großer Mehrheit für die Fortsetzung des Streiks gestimmt, wir warten immer noch auf nähere Angaben zu den Verhandlungen seitens der TotalEnergies-Geschäftsleitung“, stellte Eric Sellini, CGT-Koordinator, seinerseits fest.

    Der TotalEnergies-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr einen Gewinn von 10,6 Milliarden US-Dollar.

    Die Raffinerie in der Normandie, das Treibstofflager Flandres in der Nähe von Dünkirchen und die Bioraffinerie La Mède (Bouches-du-Rhône) setzen den Streik fort, dem sich heute auch Autobahntankstellen des Argedis-Netzes, einer Tochtergesellschaft von TotalEnergies, anschlossen.

    „Infragestellung des Streikrechts“
    Auf Seiten von Esso-ExxonMobil verlängerten die beiden Raffinerien Notre-Dame-de-Gravenchon (Seine-Maritime) und Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) die Streiks, zu denen die Gewerkschaften FO und CGT aufgerufen hatten, obwohl am Vortag ein Lohnabkommen von zwei Organisationen unterzeichnet worden war, die auf Konzernebene, nicht aber auf Ebene der Raffinerien die Mehrheit der Angestellten vertreten, wie die CGT mitteilte.

    Im Falle einer Requirierung durch die Behörden „werden wir vor Gericht gehen, um sie annullieren zu lassen“, versichert die CGT und beklagt „eine Infragestellung des Streikrechts“.

    Von Nord- bis Südfrankreich spielten sich die gleichen Szenen ab: geschlossene Tankstellen, endlose Warteschlangen, steigende Preise und eine gedrückte Stimmung.

    „Wir sind nicht hier, um das Leben der Franzosen zu blockieren, sondern um würdige Lebensbedingungen zu fordern“, sagt Lionel Arbiol, Sprecher der CGT Esso.

    Olivier Véran seinerseits versprach die Wiederherstellung eines „normalen Betriebs innerhalb von 15 Tagen“, d. h. noch vor den französischen Herbstferien.

    Die Opposition gibt der Regierung die Schuld an der Krise: Die Rechte und die extreme Rechte kritisierten „mangelnde Antizipation“ und „Hektik“, während die Linke „Drohungen gegen die Arbeitnehmer, aber Streicheleinheiten für die Bosse“ anprangerte.

  • Benzinmangel: Regierung droht mit „Intervention“, um die Depots freizumachen

    Benzinmangel: Regierung droht mit „Intervention“, um die Depots freizumachen

    „Wir werden nicht zulassen, dass die Franzosen blockiert werden, die Blockade der Raffinerien, der Verteilerzentren darf nicht zu einer Blockade des Lebens der Franzosen werden“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am Dienstag, dem 11. Oktober. Die Regierung hat am Dienstag zur „unverzüglichen“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots aufgerufen und damit gedroht, „einzugreifen“, wenn die Blockaden weiter andauern, das sagte Regierungssprecher Olivier Véran auf dem Sender RTL. „Wir setzen alles daran, dass diese Situation aufhört“, sagte er am Tag nach einer Dringlichkeitssitzung mit Premierministerin Elisabeth Borne und erwähnte die Möglichkeit, Arbeitskräfte von Amts wegen zu requirieren oder die Zugänge zu den Depots durch die Staatsgewalt zu öffnen. „Die Regierung wacht darüber und wird auch weiterhin darauf achten, dass die Bedingungen des sozialen Dialogs eingehalten werden“. Olivier Véran äusserte sich über die Situation bei Esso-Exxon, wo es nach der Einigung zwischen de…

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