Schlagwort: Sturm

  • Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Am Montag, dem 16. Januar, zog der Sturm Gérard über den Westen Frankreichs hinweg. In der Gironde starb ein Mann, nachdem er mit deinem Wagen gegen einen auf die Straße gefallenen Baum geprallt war.

    Nach Böen mit Geschwindigkeiten von 160 km/h stürzten am Montag, dem 16. Januar, überall in Nordwestfrankreich Bäume um. Auch die Straßen waren gefährlich. Ein Fahrzeug landete in einem überfluteten Graben. Nördlich von Bordeaux (Gironde) starb ein 60-jähriger Autofahrer, nachdem er in der Nacht gegen einen umgestürzten Baum gefahren war. Zahlreiche Stromleitungen wurden beschädigt und 90.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

    Am Montagabend waren noch etwa 23.000 Haushalte ohne Strom. In der Vendée saßen einige Bewohner im Dunkeln, da auch ihre Fensterläden geschlossen blieben. „Man kann sie nicht öffnen, weil sie elektrisch sind“, erklärte eine Bewohnerin gegenüber France Télévisions. Im Laufe des Tages häuften sich die Einsätze der Feuerwehr, um umgestürzte Bäume zu zersägen und die Verkehrsachsen wieder freizumachen. Der Zugverkehr konnte am Nachmittag wieder aufgenommen werden, am Vormittag fuhr kein Zug mehr am Bahnhof von Caen (Calvados).

  • Sturm Fien: 4 Departements im Frankreichs Südwesten unter Alarmstufe Orange – 17 in ganz Frankreich

    Sturm Fien: 4 Departements im Frankreichs Südwesten unter Alarmstufe Orange – 17 in ganz Frankreich

    Sturm Gérard zieht sich aus Frankreich zurück, Sturm Fien „wird sehr schnell von der Biskaya bis zum Mittelmeerbecken ziehen“, so Météo France.

    Nach Gérard peitscht nun auch Fien über Frankreich. Am Dienstagmorgen, dem 17. Januar, verhängte Météo-France für die Départements Aube, Yonne, Côte-d’Or und Haute-Marne die Warnstufe Orange für Schnee- und Eisglätte. Damit schließen sich diese Departements den Departements Cantal, Lozère, Ain, Isère, Savoie und Haute-Savoie an, die bereits von solchen Wetterphänomenen betroffen waren.

    Für Dienstag werden mit dem von Spanien kommenden Sturmtief Fien sehr starke Winde im Südwesten erwartet. Das Sturmtief wird sich „sehr schnell vom Golf von Biskaya bis zum Mittelmeerbecken“ ausdehnen so Météo-France. Die Departements Gers, Landes, Pyrénées-Atlantiques und Hautes-Pyrénées wurden auf die Warnstufe Orange für starke Winde gesetzt, zum Teil auch auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmung. Derzeit bereits herrschen an der Küste Aquitaniens Windgeschwindigkeiten von 120 bis 130 km/h.

    Im Departement Haute-Corse gilt die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen, im Departement Corse-du-Sud wird zusätzlich vor sehr hohen Wellen an den Küsten gewarnt. Auch im Departement Var herrscht Warnstufe Orange für sehr hohe Wellen und Überschwemmungen an der Küste.

  • Wetter: Der nächste Sturm erreicht bereits am Dienstag den Südwesten Frankreichs

    Wetter: Der nächste Sturm erreicht bereits am Dienstag den Südwesten Frankreichs

    Nach dem für einen Monat Januar außergewöhnlich milden Wetter erlebt Frankreich in dieser Woche eine starke Abkühlung. Nach dem Sturm Gérard wird in den nächsten Tagen ein weiterer Sturm, „Fien“, vor allem auf den Südwesten treffen.

    Nach dem Sturmtief „Gérard“, das am Montag, dem 16. Januar, über Frankreich weht, erwartet der Südwesten nun die Ankunft von „Fien“. Météo France erwartet starke Winde, vor allem im Südwesten. Das Sturmtief „Fien“ erhielt seinen Namen von spanischen Météorologen. 

    „Montag, der 16. und Dienstag, der 17. sind unruhige Tage mit dem Risiko von sehr starken Windböen. Insbesondere sind am Dienstag Sturmböen im Südwesten zu erwarten, in Verbindung mit dem Sturmtief Fien“, so Météo France.

    „Fien“ soll zunächst Spanien am frühen Dienstagmorgen vom Atlantik kommend erreichen, wobei in der Mitte und in der Nordhälfte des Landes Schneefall in tieferen Lagen erwartet wird.

    Am Montag bereits wurden vor allem im Nordwesten Frankreichs 26 Departements wegen starker Winde im Zusammenhang mit dem Sturmtief Gérard auf die Warnstufe Orange gesetzt. Die Departements Cantal und Lozère wurden wegen Schneefällen, die am Montagmorgen einsetzten und voraussichtlich ab 600 bis 800 m Höhe liegen bleiben werden, auf Warnstufe Orange gesetzt.

  • Sturm Gérard: Zugverkehr in der Normandie unterbrochen

    Sturm Gérard: Zugverkehr in der Normandie unterbrochen

    Der Sturm Gérard weht mit voller Kraft über den Norden Frankreichs.

    Die Böen des Sturms Gérard erreichten 158 km/h an der Pointe du Raz (Finistère), 135 km/h auf Ouessant und sogar 145 km/h in der Region Cotentin. Der Sturm bläst im Westen des Frankreichs sehr stark. Es gab bisher glücklicherweise keine ernsthaft Verletzten, nur Sachschäden: vor allem umgestürzte Bäume auf Straßen und Bahngleisen.

    Die SNCF kam dem Sturm zuvor und unterbrach den Verkehr in der Normandie, insbesondere von TER-Zügen am frühen Morgen. Man schickte zunächst Erkundungszüge los, die die Gleise inspizieren sollten. Die Rückkehr zum Normalbetrieb wird erst am späten Vormittag bekannt gegeben. Der Sturm bewegt sich nach Osten. Am Montag, dem 16. Januar, herrscht in 23 Departements die Warnstufe Orange. Die Départements Val-de-Loire, Morbihan und Finistère sind dagegen nicht mehr von der Warnung betroffen, meldet France Télévisions.

  • Unwetter: Tornado trifft Saint-Sulpice-La-Forêt in der Bretagne

    Unwetter: Tornado trifft Saint-Sulpice-La-Forêt in der Bretagne

    Im Departement Ille-et-Vilaine verursachten stürmische Winde am Sonntag große Schäden.

    Am Sonntag, dem 8. Januar, fegten heftige Winde über die Bretagne. Dächer wurden heruntergerissen und ein Teil des Dachstuhls einer denkmalgeschützten Scheune wurde vom Wind weggerissen. Einige Bewohner mussten das Dach ihres Hauses in aller Eile notdürftig reparieren, um einigermassen geschützt schlafen zu können. Ein Tornado zog über die Gemeinde Saint-Sulpice-La-Forêt (Ille-et-Vilaine) hinweg. „Draußen bewegte sich alles, es gab einen großen Krach“, schildert eine Anwohnerin auf dem Sender France 2.

    Seit Montagmorgen sind die Gemeindearbeiter vor Ort, um aufzuräumen und mit Kettensägen Bäume zu fällen, die umzustürzen drohen. Einige Meter weiter muss ein aufgerissenes Wohnhaus abgesichert werden. „Es geht so schnell und es ist so unberechenbar“, kommentiert die Besitzerin schockiert. Glücklicherweise sind keine Verletzten zu beklagen. Der Schaden ist nur materiell. Der Bürgermeister von Saint-Sulpice-La-Forêt wird in den nächsten Stunden bei den Behörden die Anerkennung des Status der Naturkatastrophe beantragen.

  • Wetter: Departements Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange „Regen und Überschwemmung“

    Wetter: Departements Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange „Regen und Überschwemmung“

    Ab 14 Uhr wird in beiden Departements stürmisches Wetter erwartet, das örtlich bis zu 60 mm Regen pro Quadratmeter bringen wird.

    In der Bretagne wird es viel regnen. Météo France hat am Freitag, dem 30. Dezember, die Departements Morbihan und Finistère ab 14 Uhr auf die Warnstufe Orange für „Regen und Überschwemmung“ gesetzt. Bis zum Samstagmittag werden zwischen 50 und 80 mm Regen pro Quadratmeter erwartet, wobei starke Windböen (80 bis 100 km/h) als „erschwerende Faktoren“ hinzu kommen sollen. „Das Zusammentreffen von starken Winden und wassergesättigten Böden könnte Entwurzelungen und das Umstürzen von Bäumen erleichtern“, warnt Météo France.

    „Die Unsicherheiten betreffen vor allem die Dauer der Regenepisode, die mindestens bis Samstagmittag und möglicherweise darüber hinaus anhalten soll, und die Reaktion der Flüsse, da die Böden im Westen der Bretagne derzeit bereits gesättigt sind“, so die Meteorologen. Météo France empfiehlt den Bretonen, die Website Vigicrues zu konsultieren, um die Entwicklung der Wasserstände in den Flüsse zu verfolgen.

  • Wintersturm in den USA: Mindestens 32 Tote und Zehntausende Haushalte ohne Strom

    Wintersturm in den USA: Mindestens 32 Tote und Zehntausende Haushalte ohne Strom

    Ein Wintersturm, der eisige Winde mit sich führte und seit Tagen über das Zentrum und den Osten der USA fegt, forderte bereits mehr als 30 Todesopfer und ließ Zehntausende Amerikaner am Weihnachtstag ohne Strom in kalten Wohnungen frieren.

    „Das ist nicht das Weihnachten, das wir uns vorgestellt haben“: Ein Wintersturm mit eisigen Winden fegt schon seit Tagen über das Zentrum und den Osten der Vereinigten Staaten und hat schon mehr als 30 Menschenleben gefordert. Zehntausende Amerikaner sassen am Weihnachtstag ohne Strom in kalten Wohnungen.

    Zweiunddreißig Todesfälle wurden in neun Bundesstaaten bestätigt, darunter allein 13 in Erie County im Bundesstaat New York, zu dem auch die Stadt Buffalo gehört, wo die Schneehaufen inzwischen stellenweise bis zu drei Meter hoch sind. Einige Opfer wurden in ihren Autos gefunden, andere auf der Straße inmitten der Schneemassen.

    „Menschen sitzen seit über zwei Tagen in ihren Autos fest“
    Seit Mittwochabend werden die USA von diesem ungewöhnlich starken Wintersturm heimgesucht, dessen polare Winde vor allem in der Region der Great Lakes (Großen Seen) zu starken Schneefällen führten. „Es gibt Menschen, die seit mehr als zwei Tagen in ihren Autos festsitzen und andere in ihren Häusern mit frostigen Temperaturen“, berichtet Mark Poloncarz, ein Verwaltungsbeamter des Landkreises Erie County. Er befürchtet, dass es bald weitere Todesfälle in seinem County geben könnte.

    Trotz Fahrverbot sassen Hunderte von Menschen in ihren Fahrzeugen fest. Die Rettungskräfte gingen am Sonntag von Auto zu Auto, um zu sehen, „ob sie Leichen finden“, beschreibt Mark Poloncarz die Situation auf CNN.

    „Das ist eine große Krise“, sagt die Gouverneurin des Bundesstaates New York Kathy Hochul, selbst eine gebürtige Buffaloerin. „Ich habe alle großen Winterstürme der letzten 60 Jahre erlebt. Das hier ist der schlimmste.“

    Mehr als 48.000 Haushalte waren am Sonntag an der Ostküste der USA ohne Strom. Das Unwetter hatte laut der Website Poweroutage.us ursprünglich rund 150.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

    Mehr als 3.000 Flüge wurden am Sonntag gestrichen, zusätzlich zu den etwa 3.500 am Samstag und weiteren 6.000 am Freitag, wie die Webseite Flightaware.com berichtete.

    In Städten, wie Denver oder Chicago, wurden Notunterkünfte eröffnet, um Bedürftige aufzunehmen, damit sie sich aufwärmen können und vor Unterkühlung geschützt sind.

    Kanada ebenfalls betroffen
    Der Wintersturm betraf auch Kanada, wo ein Busunfall auf einer vereisten Straße in British Columbia nach Angaben der Behörden mindestens vier Todesopfer und Dutzende Verletzte forderte. Mehr als 150.000 Menschen waren auch i9n Kanada ohne Strom, vor allem in den Provinzen Ontario und Quebec. Zudem mussten alle Züge von Toronto nach Ottawa und Montreal am Weihnachtstag nach der Entgleisung eines Zuges eingestellt werden, wie die kanadische Eisenbahngesellschaft mitteilte.

    Laut dem National Weather Service der USA sollen die Temperaturen „bis Mitte nächster Woche auf jahreszeitlich normale Werte“ zurückgehen.

    https://twitter.com/NWXweather/status/1605993104804151296
  • USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    Starker Schnee, heftiger Wind und eine „tödliche Kälte“ beeinträchtigen das Leben von Dutzenden Millionen Amerikanern am Ende des Jahres 2022. Insgesamt bestätigten die Behörden bereits mindestens 23 Todesfälle, verteilt auf acht Bundesstaaten.

    Die USA befinden sich laut dem National Weather Service (NWS) in einem „Sturm, der nur einmal pro Generation auftritt“. Die private Wetterseite AccuWeather berichtet von einer besorgniserregenden „Zyklonbombe“. Und das in einer Zeit, in der viele Millionen Amerikaner über die Feiertage Familie und Freunde besuchen wollen. Insgesamt bestätigten die Behörden mindestens 17 Todesfälle in acht Bundesstaaten. Was aber ist eine „Zyklonbombe“?

    Bei diesem Wetterphänomen handelt sich um einen Sturm, der ein bestimmtes Kriterium erfüllen muss. Laut dem amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Service (NOAA) muss der Luftdruck in seinem Inneren sehr schnell sinken, um mehr als 24 Hektopascal (hPa) in 24 Stunden, damit die Bezeichnung „Zyklonbombe“ zutreffend ist. „Der Druck fällt sehr stark und sinkt in nur 24 Stunden von 1013 hPa auf 978 hPa, also 35 bis 40 Hektopascal in nur einem Tag. So etwas nennt man eine explosive Zyklogenese“, erklärt Yann Amice, Meteorologe bei Weather’n’Co, gegenüber der Zeitung Ouest-France.

    Wie lässt sich so ein schneller Druckabfall erklären? Er kann auftreten, „wenn eine kalte Luftmasse mit einer warmen Luftmasse kollidiert, wie zum Beispiel kalte Luft über warmem Ozeanwasser“, so beschreibt es die NOAA.

    Blizzard und drastischer Temperaturabfall
    In den USA kommen mehrere Phänomene zusammen: Der NWS warnt vor starkem Schneefall, stürmischem Wind und „tödlicher Kälte“. Das Zusammenspiel der ersten beiden Elemente bildet einen sogenannten Blizzard, einen heftigen Nordwind mit Schneesturm, der den Auto- und Flugverkehr stark beeinträchtigt. Seit Mittwoch sind allein in Oklahoma bereits drei Menschen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, und landesweit wurden seit Beginn des Blizzards bereits mehrere tausend Flüge gestrichen.

    Ein weiteres Merkmal einer „Zyklonbombe“ ist der drastische Temperaturabfall. Der NWS meldete, dass man beeindruckende Temperaturstürze „innerhalb einer Stunde oder weniger“ beobachtet habe. Die gefühlte Temperatur in der Region der Great Plains soll bis zu -55°C betragen. „Eine Kälte dieses Ausmaßes könnte innerhalb von Minuten zu Erfrierungen auf der exponierten Haut führen, sowie zu Unterkühlung und Tod, wenn die Exposition länger andauert“, warnte der NWS.

    Auch wenn die Intensität und das Timing dieser „Zyklonbombe“ zum Jahresende in den USA diesmal besonders kritisch sein mögen, ist das Phänomen an sich gar nicht so selten. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2021 ergab, dass etwa 7% aller nicht tropischen Tiefdrucksysteme in Nordamerika zwischen 1979 und 2019 „Zyklonbomben“ waren, das bedeutet durchschnittlich etwa 18 pro Jahr über und in der Nähe von Nordamerika.

    Die US-Behörden rufen dien Bevölkerung dazu, äußerst wachsam zu sein. „Bitte nehmen Sie diesen Sturm extrem ernst“, forderte US-Präsident Joe Biden. Zu Weihnachten waren mindestens 240 Millionen Amerikaner, also etwa 60% der Bevölkerung, von verschiedenen Wetterwarnungen betroffen, betont der NWS.

  • Riesige Wellen, Böen von 141 km/h, 900 Haushalte ohne Strom – so wütete Sturm Denise auf Korsika

    Riesige Wellen, Böen von 141 km/h, 900 Haushalte ohne Strom – so wütete Sturm Denise auf Korsika

    Sturm Denise fegte über das Departement Corse-du-Sud hinweg. Mit Starkwinden und Stromausfällen.

    Für das Departement Corse-du-Sud galt am Dienstag, dem 22. November, bis Mitternacht Warnstufe Orange „starker Wind“ von Météo-France. 900 Haushalte auf der Insel waren laut EDF in Korsika am Dienstagnachmittag ohne Strom.

    Am späten Dienstagmorgen hatte der Wind im Norden Korsikas „bereits deutlich nachgelassen und erfordert keine besondere Beobachtung mehr“, das berichtete Météo-France am Mittag und fügte hinzu, dass „im Departement Corse-du-sud der Wind aus West-Nordwest weiterhin in Böen weht, mit zeitweiligen Spitzen zwischen 120 und 140 km/h auf den exponierten Kämmen, Pässen und Kaps sowie in der Bucht von Bonifacio“.

    Météo-France verzeichnete Böen von bis zu 141 km/h am Cap Pertusato südlich von Bonifacio oder bis zu 131 km/h in La Parata bei Ajaccio. Auch das Meer war durch die besonders heftigen Sturmwinde wie entfesselt.

    „900 Kunden weiterhin ohne Strom“
    Um 17 Uhr waren noch 900 Haushalte ohne Strom, vor allem in den Regionen südlich von Sartène, Casinca und der Sarrola-Ebene in der Umgebung von Ajaccio.

    Auf dem Höhepunkt des Sturms waren am Dienstagmorgen sogar 2.000 Kunden ohne Strom. Der Stromversorger EDF erinnerte daran, dass man sich wegen der Gefahr eines Stromschlags nicht in der Nähe von heruntergefallenen Stromkabeln aufhalten sollte.

    Die Feuerwehr in Südkorsika teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass sie am Dienstag „etwa 20 Einsätze im Zusammenhang mit dem Wetterereignis“ wegen Überschwemmungen, herabfallender Äste oder heruntergefallener Dachziegel durchgeführt habe. Bis zum Abend waren glücklicherweise keine Verletzten zu verzeichnen.

    Am Dienstag wurden laut der Website des Flughafens alle Flüge von und nach Ajaccio gestrichen.

  • Wetter: Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und Windböen mit fast 145 km/h im Nordwesten

    Wetter: Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und Windböen mit fast 145 km/h im Nordwesten

    der Nordwesten Frankreichs wurde von starken Windböen heimgesucht. Sturmböen mit 145 km/h wurden registriert. 22 französische Departements bleiben wegen des starken Windes auf Warnstufe Gelb.

    Météo France hatte gewarnt, dass starke Windböen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Norden und Westen des Landes treffen könnten. Und in der Tat: Heftige Sturmböen fegten über die gesamte Atlantikseite des Landes. Meteo France gab außerdem bekannt, dass in der Gemeinde Granville (Manche) um genau 23:01 Uhr eine Windböe mit einer Geschwindigkeit von annähernd 145 km/h gemessen wurde.

    In rund 15 Städten wurden Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. So zum Beispiel in Fécamp (Seine-Maritime), wo der Windzähler am Donnerstagmorgen um 04:04 Uhr auf 130 km/h stieg. Auf der Insel Groix (Morbihan) wurden um 20:57 Uhr Windgeschwindigkeiten von 129 km/h gemessen. Die Feuerwehr hatte viel zu tun: Allein im Departement Finistère waren die Feuerwehrleute 88 Mal im Einsatz, wie der Sender Ouest-France berichtete.

    Im Finistère konnte am Mittwoch gegen 21.30 Uhr eine junge Autofahrerin in der Nähe von Quimperlé einem Baum nicht mehr ausweichen, der auf die Fahrbahn stürzte. Sie wurde leicht verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.