Schlagwort: Strand

  • Hunderttausende Plastikkugeln verschmutzen die französische Atlantikküste

    Hunderttausende Plastikkugeln verschmutzen die französische Atlantikküste

    Seit November 2022 werden kleine Kugeln aus Plastik an die Strände der französischen Atlantikküste geschwemmt. Eine Lokalpolitiker haben Klage eingereicht.

    Sie bilden einen weißen Rand am Strand von Pornic (Loire-Atlantique). Tausende von kleinen Plastikkugeln werden hier seit Wochen angespült. Dutzende Freiwillige, mit ihren Augen auf den Boden gerichtet und mit Sieben und Rechen in der Hand, versuchen dieser hartnäckigen Verschmutzung Herr zu werden. Jedes Kügelchen ist weniger als fünf Millimeter groß. „Das ist sehr klein, denn man muss auch Einzelne finden. Wir wissen, dass wir nur einen Teil von ihnen finden…“, sagt Stéphane Nicolas von der Surfrider Fondation gegenüber France Télévisions.

    Eine Plage seit November 2022
    Die Kügelchen sind Industriegranulate, Rohstoffe für die Herstellung von Plastikgegenständen. Seit vergangenem November werden sie zwischen an den Küsten vom Finistère bis zur Vendée angespült. Der Staat und einige Bürgermeister haben mittlerweile beschlossen, Klage einzureichen. „Was wir wollen, ist, dass der Seeverkehr eine Methode zur Rückverfolgung dessen entwickelt, was er transportiert, dass man weiß, was drin ist, und dass, wenn es einen Unfall gibt, dieser sofort gemeldet wird“, fordert Jean-Michel Brard, Bürgermeister von Pornic.

  • Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Physalien sehen wie Medusa-Quallen aus, sind aber viel gefährlicher. Die Situation ist für die Anwohner des Küstenstreifens nicht gerade angenehm. Eine durchsichtige, rosa schimmernde Blase und leuchtend blaue Tentakel: Das ist die Physalie, eine der Qualle verwandte Art. Das Tier, das mit einem Schwimmkörper und einer Art Segel ausgestattet ist, wird seit einigen Tagen von den Westwinden an die Küste des Departement Landes getrieben. Insgesamt hat man bisher etwa 100 Exemplare gefunden. „Es handelt sich um Arten, die man normalerweise eher im tropischen Atlantik findet. Wenn es windig ist, werden Teile der Kolonie an die Küsten getrieben“, erklärt Laëtitia Odinot, Aquarientechnikerin im Aquarium von Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) auf dem Sender France 3. Ein für den Menschen gefährliches Tier Die Tentakel der Physalie sind extrem nesselnd und verursachen, selbst wenn sie tot und gestrandet sind, Verbrennungen und Atembeschwerden. In manchen Fällen können sie bei Mensch und Tier sogar…

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  • Vendée: Vorsicht vor gestrandeten Physalis-Quallen an den Stränden

    Vendée: Vorsicht vor gestrandeten Physalis-Quallen an den Stränden

    Physalis-Quallen können schwere Verbrennungen sowie Atem- und Herzlähmungen verursachen. In den vergangen Tagen wurden mehrere Exemplare an französischen Stränden angespült, vor allem in der Vendée. Sie sehen aus wie bunte Quallen, aber Physalis sind in Wirklichkeit invasive und gefährliche tropische Arten. In den letzten Tagen wurden mehrere von ihnen an den Stränden der Küste der Vendée gesichtet. Die Gemeinden warnen über soziale Netzwerke und rufen zur Vorsicht auf. Muskelschmerzen und Atemstillstand. Die Physalis-Qualle „hat sehr lange Tentakel, die zwischen 10 und 50 Meter lang sein können. sie verursacht Muskelschmerzen, (…) was sogar zu Atemstillständen führen kann“, erklärte Guillaume Éveillard, leitender Biologe im Aquarium von La Rochelle (Charente-Maritime), auf dem Sender France 3. „Selbst wenn sie tot sind, können sie noch mehrere Wochen lang stechen“. Physalis haben eine Art segelförmiger Flosse und lassen sich von den Strömungen und Winden treiben. Auch in den kommend…

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  • Seine-Maritime: Spaziergänger entdecken menschlichen Fuß am Strand

    Seine-Maritime: Spaziergänger entdecken menschlichen Fuß am Strand

    An einem Strand in Fécamp im Département Seine-Maritime wurde ein menschlicher Fuß entdeckt. Untersuchungen wurden eingeleitet. Sie machten eine makabre Entdeckung. Am Samstag, dem 27. November, entdeckten Spaziergänger an einem Strand in Fécamp im Département Seine-Maritime einen menschlichen Fuß. Als die Spaziergänger auf dem Strand entlang liefen, wurden sie Zeugen einer ungewöhnlichen Ansammlung von Möwen. Die Vögel beschäftigten sich mit etwas, das die Spaziergänger zunächst nicht identifizieren konnten. Als sie näher kamen, erkannten sie jedoch, dass es sich um die Überreste eines menschlichen Fußes handelte. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, die Identifizierung der Person, um deren Fuss es sich handeln könnte, gestaltet sich jedoch schwierig. Es wird zunächst nach Personen gesucht, die in letzter Zeit als vermisst gemeldet wurden, um eventuell DNS-Übereinstimmungen zu finden.
  • Urlaub: Strände in Frankreich sind voll … zu Allerheiligen!

    Urlaub: Strände in Frankreich sind voll … zu Allerheiligen!

    Unglaublich, aber wahr! Mitten in den Herbstferien mussten aufgrund des milden Wetters die Bademeister und Rettungsschwimmer wieder an die Strände Frankreichs. Viele Franzosen freuen sich auf Badeferien!

    Überfüllte Strände, dieses Ende Oktober fühlt sich in Biscarrosse (Landes) wie Juli an. Am Strand herrschen 26 °C und im Wasser 19 °C. Selbst bei bedecktem Himmel lassen es sich einige nicht nehmen, ins Wasser zu gehen, aber nicht ohne einen Anflug von Besorgnis. „Es ist schon beunruhigend, dass wir jetzt solche Temperaturen haben“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Eine Frau fügt hinzu: „Das ist nicht normal!“

    Nicht unerhebliche Kosten für die Stadtverwaltung
    Die Urlauber sind gekommen, um zu genießen. Aber auch die Aufsicht ist wichtig. Raphaël Pouey, Rettungsschwimmer, und sein Team patrouillieren daher an den vier Stränden ihrer Stadt. „Jetzt sind wir von den Osterferien bis zu den Allerheiligenferien hier“. Die Überwachung der Strände muss angepasst werden. Da nun die Überwachung durch Rettungsschwimmer bis Allerheiligen ausgedehnt werden musste, rechnet die Stadtverwaltung mit spürbaren Mehrkosten. Angesichts der Besucherzahlen bereut man diese Investition jedoch nicht.

  • Tourismusbranche Frankreichs ist mit der Sommersaison zufrieden

    Tourismusbranche Frankreichs ist mit der Sommersaison zufrieden

    Die Touristenzahlen in Frankreich haben sich trotz der Brände und der Inflation wieder erholt, wobei die Küstenorte den grössten Erfolg verzeichnen.

    Campingplätze, Hotels, möblierte Ferienwohnungen, Züge: Frankreich erlebte diesen Sommer trotz der Brände und der Inflation eine florierende Tourismussaison.

    „Wir sind ungefähr gleichauf mit 2019“, erklärte Didier Arino, Generaldirektor des Beratungsunternehmens Protourisme, gegenüber der Agentur AFP. Ihm zufolge stieg die Zahl der Hotelübernachtungen im Vergleich zur Situation vor der Pandemie um 2%, die Umsätze stiegen sogar um 17%. Auch bei Campingplätzen oder der Vermietung von möblierten Unterkünften ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen.

    Solange Escure, Direktorin von Gîtes de France, bestätigte gegenüber der AFP eine „sehr gute Saison“: Die Belegungsraten stiegen stetig an und erreichten im August 86% (+ 6 Punkte im Vergleich zu 2019). „Zwischen dem 23. Juli und dem 20. August lagen die Raten sogar bei 100%“, sagt Escure.

    „Wir sind auf dem besten Weg, dass 2022 besser wird als 2019“, was bereits ein Rekordjahr war, freut sich Nicolas Dayot, Präsident der Fédération nationale de l’hôtellerie de plein air (FNHPA). Die FNHPA rechnet für das gesamte Jahr 2022 mit 130 Millionen Übernachtungen, das wäre eine Million mehr als 2019.

    „Es ist ein Supersommer, ein Rekordsommer“, sagt auch der CEO von SNCF Voyageurs, Christophe Fanichet, der Nachrichtenagentur AFP. Das Bahnunternehmen wird im Juli und August 23 Millionen Reisende mit den TGV- und Intercités-Zügen in Frankreich befördert haben. Wenn man die internationalen Strecken (Thalys, Eurostar, Verbindungen nach Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien) mit einbezieht, sind es insgesamt 28 Millionen. „Das sind insgesamt 10% mehr Reisende im Vergleich zum Sommer 2019“.

    Auch die Stadt Paris profitierte von der Rückkehr von ausländischen Touristen, insbesondere von Amerikanern: Laut dem Pariser Fremdenverkehrsamt besuchten seit Anfang Juni 9,9 Millionen Menschen die Hauptstadt (-3,5 % im Vergleich zu 2019).

    Küsten bevorzugt, ländliche Ziele vernachlässigt
    Das beliebteste Reiseziel ist nach wie vor die französische Küste, insbesondere die Mittelmeerküste, aber die Branche berichtet auch sehr gute Zahlen für die Normandie und die Atlantikküste – mit Ausnahme des von den Bränden betroffenen Teils.

    Die Hotels in der Region PACA haben trotz eines deutlichen Preisanstiegs von mehr als 30% fast wieder die Auslastung von 2019 erreicht, ebenso wie in der Normandie, wo der Preisanstieg laut der Beratungsfirma MKG Consulting weniger stark ausfällt – zwischen 10 und 15%.

    Die Küstenregionen, die in einem normalen Jahr 50% der Besucher empfangen, sind auch dieses Jahr wieder die grossen Gewinner. Als Beispiel sei die Bretagne genannt, wo 77% der Campingplätze melden, dass sie bessere Besucherzahlen verzeichnen konnten, als 2019.

    Schwieriger war es für ländliche Reiseziele wie zum Beispiele die Dordogne. Gebiete wie das Gers oder die Dordogne, die während der Covid-19-Jahre von Franzosen, die normalerweise ins Ausland fuhren, entdeckt wurden, konnten dieses Jahr nicht die Dynamik der Jahre 2020 und 2021 verzeichnen. Man merkt, dass viele französische Touristen im Sommer 2022 wieder ins Ausland gereist sind.

    Diejenigen französischen Urlauber, die im Land blieben, haben sich jedenfalls gut amüsiert: Die Freizeitparks waren voll belegt. Mit Besucherzahlen zwischen 750.000 und 800.000 im Juli und August verzeichnete zum Beispiel der Parc Astérix ein Wachstum von 20% im Vergleich zum Jahr 2019. Ähnliche Zuwächse gab es bei den Parks von Futuroscope, Walibi-Park oder auch dem Musée Grévin.

    Disneyland Paris gab bisher keine Zahlen bekannt, bestätigte aber gegenüber der AFP „eine sehr positive Dynamik“ in diesem Sommer.

  • Charente-Maritime: Kinder entdecken am Strand eine Granate und spielen damit

    Charente-Maritime: Kinder entdecken am Strand eine Granate und spielen damit

    Ein Bombenentschärfungskommando aus La Rochelle musste am Strand von Vaux-sur-Mer in der Region Charentes-Maritimes eingreifen. Kinder hatten beim Spielen am Meer eine Granate gefunden.

    Am Freitagnachmittag, dem 19. August, spielte eine Gruppe von Kindern friedlich am Strand von Nauzan in Vaux-sur-Mer (Charente-Maritime), als sie eine Granate entdeckten. Zunächst spielten sie damit, doch dann begann die Bombe zu rauchen, berichtet France Bleu La Rochelle.

    Kurz vor 20 Uhr wurden die Einsatzkräfte gerufen und ein Entminungsteam an den Strand entsandt. Nachdem das Restaurant „La Maison Blanche“ aus Sicherheitsgründen evakuiert worden war, machten sich die Minenräumer an die Arbeit.

    Nachdem sich der Rauch, der aus der Granate entwich, gelegt hatte, konnte sie von dem Minenräumungskommando gezielt zerstört werden. Zum Glück für alle gab es keine frühzeitige Explosion mit körperlichen oder materiellen Schäden. Es handelte sich um eine Phosphorgranate, wie sie im Zweiten Weltkrieg oft verwendet wurden.

  • Pyrénées-Orientales: Riesenqualle in der Nähe von Perpignan aus dem Meer gefischt

    Pyrénées-Orientales: Riesenqualle in der Nähe von Perpignan aus dem Meer gefischt

    In Argelès-sur-Mer wurde eine ungewöhnlich große Qualle aus dem Wasser gezogen. Nach neuesten Beobachtungen soll es an den Stränden der Pyrénées-Orientales in den letzten Tagen einen deutlichen Anstieg der Quallen-Häufigkeit gegeben haben.

    Ist der Sommer 2022 der Sommer der Qualle? Die gallertartigen Tiere werden seit Beginn der Ferien immer häufiger an der westlichen französischen Mittelmeerküste gesichtet. In Argelès-sur-Mer, in der Nähe von Perpignan, überraschte ein Exemplar die Badegäste durch seine enorme Grösse. Laut einem Tweet von InfOccitanie, handelt es sich bei dem Exemplar um eine Rhizostoma octopus, auch „Blumenkohlqualle“ genannt, eine Art, die in letzter Zeit immer häufiger im Mittelmeerraum vorkommt.

    Die „Blumenkohlquallen“ sind eine grosse Quallen-Art, die offenbar von dem derzeitigen Temperaturanstieg im Mittelmeer profitieren und daher in diesem Sommer deutlich häufiger auftreten.

    Die von der Website Meduseo zusammengestellten Daten zeigen, dass die Zahl der Quallensichtungen in der letzten Woche um das Drei- bis Vierfache gestiegen ist, insbesondere an der Mittelmeerküste und im Departement Pyrénées-Orientales.

  • 2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    Ein Blauhai wurde vor der Mittelmeerküste bei Hyères im Departement Var gesichtet. Das Tier war etwa 2 Meter lang, soll aber für Menschen nicht gefährlich sein.

    Es ist ein Anblick, den Urlauber nicht gewohnt sind, wenn sie in den Gewässern des Mittelmeers planschen. Ein etwa zwei Meter langer Blauhai wurde in Hyères im Département Var gesichtet. Das Tier ist für Menschen nicht gefährlich und viele Neugierige kamen, um das Blauhaiweibchen zu beobachten. „Wir haben gesehen, dass er harmlos ist und wir sind baden gegangen“, reagierte eine Urlauberin auf France 2. Die Behörden sperrten trotzdem einen Bereich ab, um zu verhindern, dass sich Badende dem Hai zu sehr nähern.

    Nicht das erste Mal im Mittelmeer
    Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Hai in den Gewässern des Mittelmeeres gesichtet wurde. Haiweibchen neigen dazu, in die Nähe der Küste zu kommen, wenn sie ihre Jungen zur Welt bringen. Es sind also meist die Weibchen, die zu sehen sind. Wissenschaftler untersuchen das Verhalten dieses Blauhaiweibchens. „Wir dachten zuerst, dass sie in dem flachen Wasser gebären würde (…), aber seit sie da ist, dreht sie sich nur im Kreis, wir wissen nicht warum“, wundert sich Nicolas Mourcel, ein Taucher, der sich auf die Erforschung von Haien spezialisiert hat, gegenüber France 2.

    Lesen Sie auch: Warum man im Mittelmeer keine Angst vor Haien haben muss …

  • Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Starke Winde führten dazu, dass sich am Donnerstag, dem 28. Juli, am Strand von Argelès-sur-Mer ein Mini-Tornado aus Sand bildete. Ein seltenes Wetterereignis, das die zahlreichen anwesenden Urlauber in Erstaunen und Schrecken versetzte.

    Die Bilder stammen nicht aus einem Hollywood-Blockbuster, sondern vom Facebook-Konto eines Urlaubers in Argelès-sur-Mer im Departement Pyrénées-Orientales. Wie in einem Katastrophenfilm fegte ein Sandtornado über den Strand dieses im Sommer bei Touristen beliebten Badeortes hinweg. Die Zeitung L’Indépendant berichtete, dass das seltene Wetter-Phänomen, das sich am Donnerstag, dem 28. Juli, ereignete, nur kurz auftrat und es nur einige Leichtverletzte gab.

    Augenzeugen berichten, dass der Tornado zahlreiche Dinge vom Strand in die Luft gerissen habe, insbesondere ein zusammenklappbares Zelt, das auf über 80 Meter Höhe gerissen worden sei. Jean-Luc Bartoli aus Argelès-sur-Mer berichtete der Zeitung L’Indépendant, dass der Tornado gegen 16.45 Uhr aufgetreten sei. Er sei dann innerhalb von „drei Minuten“ über den Strand gezogen.

    Grosser Schrecken, kleiner Schaden. Wie man in dem von einem Internetnutzer veröffentlichten Video sehen kann, wurden alle Urlauber auf dem vollbesetzten Strand von dem plötzlichen Ereignis überrascht, aber nur vier Leichtverletzte mussten von den Rettungskräften versorgt werden – vor allem wegen Prellungen, die durch umherfliegende Sonnenschirme verursacht wurden.