Schlagwort: Steuern

  • Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Der Minister für öffentliche Finanzen sagte vor dem Senat: „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt“. Die Staatsanwaltschaft von Arras meldete, dass der mutmaßliche Täter sich anschließend „mit einer Schusswaffe das Leben genommen“ habe.

    Ein Steuerprüfer wurde am Montag, dem 21. November, „im Rahmen einer Steuerprüfung“ in Bullecourt (Pas-de-Calais) getötet, wie der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister Gabriel Attal mitteilte. Der Steuerbeamte wurde tot aufgefunden, nachdem er zusammen mit einer Kollegin von dem mutmaßlichen Täter festgehalten worden war. „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt. Er wurde im Rahmen dieser Steuerprüfung getötet“, sagte Gabriel Attal in einer Rede vor dem Senat, auf die eine Schweigeminute folgte, und sprach von einem „unsäglichen Drama“. Er erklärte, dass er sich am Dienstagmorgen an den Ort des Geschehens begeben werde, er wird um 11.30 Uhr in Bullecourt erwartet.

    Das 43-jährige Opfer, Leiter einer Prüfbrigade der Finanzbehörde im Departement Pas-de-Calais, wurde „wahrscheinlich infolge von Messerstichen“ tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Arras am Dienstag in einer Pressemitteilung bestätigte. Eine Steuerinspektorin, die den getöteten Beamten begleitete, stand unter Schock und musste von Rettungskräften versorgt werden. Ihr Leben ist nicht in Gefahr. Die beiden Steuerbeamten führten eine Prüfung durch, um die Buchhaltung des Unternehmens eines 46-jährigen Altwarenhändlers, zu überprüfen. Sie wurden von dem mann überwältigt und gefesselt, hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Täter habe sich anschliessend mit einer Schusswaffe das Leben genommen, so die Staatsanwaltschaft.

    Der 46-jährige Verdächtige war den Justizbehörden bereits wegen einiger Straftaten bekannt. Seine Leiche wurde in einem Nebengebäude des Anwesens gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle berichtet.

  • Wohnsteuer: Manche Zweitwohnsitze werden in Frankreich bald höher besteuert

    Wohnsteuer: Manche Zweitwohnsitze werden in Frankreich bald höher besteuert

    Nach der Grundsteuer wird nun auch die Wohnsteuer für Zweitwohnsitze in die Höhe schnellen. Insgesamt 5.000 französischen Gemeinden könnten bald eine Steuererhöhung einführen. Eine Maßnahme, mit der Wohnungsknappheit und steigende Hauspreise vermieden werden sollen.

    In Roquebrune-Cap-Martin (Alpes-Maritimes) ist es in letzter Zeit schwierig, eine Wohnung zu finden. Die Preise explodieren und um wieder freie Mietobjekte zu bekommen, wird die Stadtverwaltung die Steuer auf Zweitwohnsitze erhöhen. Die Erhöhung kann ab dem nächsten Jahr 40% bis 60% betragen. Eine Entscheidung, die die Einwohnern durchaus billigen. „Wenn man nicht dort wohnt, ist es normal, dass die Leute etwas mehr zahlen“, argumentiert eine Einwohnerin auf France 2. Die Hausbesitzer fühlen sich jedoch benachteiligt.

    5.000 Gemeinden könnten diese Steuererhöhung bald anwenden.
    „Wir haben unser ganzes Leben lang ziemlich viel gespart, für ein bisschen Freiheit. Und jetzt werden wir für ein Haus zur Kasse gebeten, für das wir jahrelang gespart haben“, sagt Jean-Luc Cléau, ein Hausbesitzer. Bisher konnten 1.140 Städte solche Maßnahmen anwenden, aber ein Änderungsantrag hat dies gerade auf 5.000 Gemeinden ausgeweitet. Ziel ist es, Geld einzunehmen, um Wohnungen für Bewohner zu bauen. „Vielleicht hält das einige Eigentümer davon ab und sie geben ihre Immobilien auf den Markt zur Miete“, kommentiert Hervé Chérubini, Bürgermeister von Saint-Rémy-de-Provence (Bouches-du-Rhône), der diese Maßnahme befürwortet.

  • Bürgermeister verwechselt Addition und Multiplikation – Grundsteuer in der Gemeinde explodiert

    Bürgermeister verwechselt Addition und Multiplikation – Grundsteuer in der Gemeinde explodiert

    In einem kleinen Dorf im Departement Meurthe-et-Moselle führte ein Rechenfehler des Bürgermeisters dazu, dass die Grundsteuer um fast 10% stieg. In Manonville im Departement Meurthe-et-Moselle hat Bürgermeister Hervé Dohr einen Rechenfehler gemacht, der die Grundsteuer seiner Bürger in die Höhe schnellen ließ, berichtet die Zeitung L’Est Républicain. Bei der Gemeinderatssitzung wurde über eine Erhöhung des Gemeindeanteils an der Grundsteuer um 1,5% abgestimmt. Beim Ausfüllen der Dokumente machte der Bürgermeister der Gemeinde jedoch einen Fehler, indem er … eine Addition statt einer Multiplikation durchführte. Während die Steuer eigentlich nur um 0,39% steigen sollte, erlebten die Einwohner einen Anstieg um 9,03%. „Im Jahr 2021 habe ich 660 Euro Grundsteuer bezahlt. Dieses Jahr wollen sie 720 Euro“, berichtet eine Bewohnerin gegenüber L’Est Républicain. „Ich werde alles tun, um die Situation bei der Besteuerung 2023 wiederherzustellen“, versicherte jetzt der Bürgermeister und verweis…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Grundsteuer: Die Steuern für Hausbesitzer schnellen in die Höhe

    Grundsteuer: Die Steuern für Hausbesitzer schnellen in die Höhe

    Die Grundsteuersätze werden in diesem Jahr durch den Anstieg der Inflation erhöht. Einige Gemeinden haben ausserdem beschlossen, ihre eigenen Steuersätze zu erhöhen, um den Wegfall der Wohnsteuer zu kompensieren. Und für 2023 sieht es noch schlimmer aus…  Achtung: Hausbesitzer in Frankreich haben bis spätestens 22. Oktober Zeit, die Grundsteuer zu bezahlen. Die Bescheide wurden von der Direction des finances publiques bereits Ende August verschickt und brachten in diesem Jahr einige Überraschungen mit sich. Die Grundsteuer, die nur Eigentümer  und nicht die Mieter betrifft, ist im Jahr 2022 sprunghaft angestiegen, viel stärker als im Jahr 2021. Laut einer Studie haben die französischen Großstädte die Grundsteuer (bebaute und unbebaute Grundstücke) im Jahr 2022 um 1,9% erhöht. Insgesamt hat ein Viertel der französischen Großstädte und Ballungsräume ihre Steuersätze in diesem Jahr erhöht. Ein Anstieg der Steuergrundlagen um 3,4%. Auch wenn nicht alle Steuerzahler gleichermassen betroff…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: Die Steuertabelle wurde neu berechnet

    Frankreich: Die Steuertabelle wurde neu berechnet

    Eine gute Nachricht für französische Haushalte. Die Steuertabelle wurde überarbeitet, um sArbeitnehmer nicht zu benachteiligen, die von einer Gehaltserhöhung profitiert haben, um der Inflation zu begegnen. Die Journalistin Sophie Lanson zieht auf dem Sender France 3 Bilanz. Die Steuertabelle wurde von der Regierung überarbeitet. „Es gibt mehrere Einkommensstufen, die einer Tabelle folgend unterschiedlich besteuert werden. Zum Beispiel stehen auf der ersten Stufe 0%, keine Steuern. Auf der zweiten Stufe sind es 11%, auf der dritten Stufe 30%. Nur: Um die Inflation und den Preisanstieg von 5,4 Prozent auszugleichen, sind die Löhne im Durchschnitt etwa um 3,4 Prozent gestiegen“, erklärt die Journalistin Sophie Lanson, die am Montag, dem 26. September, in der Sendung 12/13 auf dem Sender France 3 zu Gast war. Wenn die Steuertabelle nicht an die Inflation angepasst wird, kann dies dazu führen, dass einige Franzosen automatisch in eine höhere Steuergruppe fallen. Ein Arbeitnehmer mit Mindes…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Steuererhöhungen von bis zu 60% für französische Zweitwohnungsbesitzer

    Steuererhöhungen von bis zu 60% für französische Zweitwohnungsbesitzer

    Städte und Gemeinden in ganz Frankreich erhöhen die Grundsteuer für Zweitwohnsitze, oft wurde die maximale Erhöhung von 60% beschlossen. Obwohl die Taxe d’habitation (Wohnsteuer) in Frankreich für die meisten Einwohner am Hauptwohnsitz schrittweise abgeschafft wird, muss sie für Zweitwohnsitze und Ferienhäuser weiterhin bezahlt werden. In diesem Jahr haben sich mehre Städte in Frankreich für eine Erhöhung der Steuer entschieden. Einige Gemeinden haben vor kurzem einen Zuschlag für Zweitwohnungsbesitzer eingeführt. Die französische Tageszeitung Le Parisien berichtet, dass der Gesamtbetrag der in. Frankreich erhobenen Wohnsteuer ansteigt. Gemeinden in Gebiete mit Wohnungsmangel haben die Möglichkeit, die Wohnsteuer für Zweitwohnsitze sogar um bis zu 60 Prozent zu erhöhen. Ab 2023 werden mehrere neue Gebiete – darunter auch die Stadt Nantes – in die Liste der Gebiete mit Wohnungsmangel aufgenommen, was bedeutet, dass auch sie die Möglichkeit haben werden, die Steuern für Zweitwohnsitze um bis zu 60% zu erhöhen. Dieses Jahr stimmten die Stadträte von Großstädten wie Bordeaux, Lyon, Biarritz, Arles und Saint-Jean-de-Luz für eine Erhöhung der Steuer um den Höchstsatz von 60%. Personen, die einen Zweitwohnsitz oder ein Ferienhaus in Frankreich erwerben möchten, sollten sich darüber im Klaren sein, dass auch in ihren Gemeinden in Zukunft für eine Erhöhung der Taxe d’habitation gestimmt werden könnte. Zu beachten ist: Neben der taxe d’habitation müssen Besitzer von Zweitwohnsitzen auch die separate Grundsteuer taxe foncière zahlen, die in vielen Gebieten ebenfalls ansteigt.
  • Steuern 2022: Die wichtigsten Neuerungen bei der Steuererklärung in Frankreich

    Steuern 2022: Die wichtigsten Neuerungen bei der Steuererklärung in Frankreich

    Die Zeit für die Einkommensteuererklärung 2022 beginnt am Donnerstag, 7. April. Hier die Neuerungen, die jetzt in Kraft treten.

    Der traditionelle Startschuss für die Abgabe der Einkommensteuererklärungen fällt am Donnerstag, dem 7. April. Dieses Mal treten einige Neuerungen in Kraft.

    Die Kilometertabelle wird angehoben
    Der Kilometersatz wird für die Einkommensbesteuerung 2021 um 10% angehoben. Mit dieser Erhöhung wird der starke Preisanstieg berücksichtigt, den Arbeitnehmer, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, zu tragen haben. Die Steuerbehörde schätzt, dass die 2,5 Millionen Haushalte, die sich bereits für den Abzug der tatsächlichen Kosten entscheiden, durch diese Erhöhung durchschnittlich 150 Euro pro Haushalt an Einkommensteuer einsparen. Sie sollten also vergleichen, welche Lösung zwischen dem pauschalen Abzug von 10% und dem Abzug der tatsächlichen Kosten für Sie die beste ist.

    Steuerfreie Zulagen für Telearbeit
    Wie im letzten Jahr sind aufgrund von Telearbeit und Covid-19 die Beträge, die Arbeitgeber als Entschädigung für die Kosten der Telearbeit zahlen, steuerfrei, und zwar bis zu 2,50 € pro Tag, 55 € pro Monat und 580 € pro Jahr für das Jahr 2021.

    Steuergutschrift für Aufladestationen
    Wenn Sie zu Hause eine Ladestation für ein Elektrofahrzeug installiert haben, können Sie eine neue, eigens dafür vorgesehene Steuergutschrift beanspruchen. Die Steuergutschrift beläuft sich auf 75% der Ausgaben für Lieferung und Einbau, wobei 300 € pro Ladesystem nicht überschritten werden dürfen.

    Steuergutschrift für ein Presseabonnement
    Steuerpflichtige, die zwischen dem 9. Mai 2021 und dem 31. Dezember 2022 ein Abonnement für mindestens 12 Monate für einen Titel der Presse mit politischen oder allgemeinen Informationen in gedruckter oder digitaler Form abschließen, haben Anspruch auf eine Steuergutschrift in Höhe von 30% der Ausgaben. Die Steuergutschrift wird nur einmal für denselben Haushalt gewährt.

    Ermäßigung von 75% für so genannte „Coluche“-Spenden
    Für jede Spende an Vereine, die Menschen in Not helfen oder gegen häusliche Gewalt kämpfen (Obergrenze 1.000 €), wird eine Steuerermäßigung von 75% gewährt.

    Ermäßigung von 75% für Spenden an religiöse Einrichtungen
    Die bestehende Steuerermäßigung für Spenden an religiöse Vereinigungen wird bis Ende 2022 von 66% auf 75% erhöht. Die Ermäßigung gilt für Spenden mit einer Obergrenze von 554 €, was einer maximalen Steuerermäßigung von 416 € entspricht.

  • Immobilien: Rekordanstieg der Grundsteuer in mehreren Gemeinden

    Immobilien: Rekordanstieg der Grundsteuer in mehreren Gemeinden

    Am Dienstag, 29. März, sorgt die rekordverdächtige Erhöhung der Grundsteuer in mehreren Gemeinden Frankeichs für Aufregung. Die Rathäuser rechtfertigen sich damit, dass die Rechnung für öffentliche Dienstleistungen höher wird.

    Die Erhöhung der Grundsteuer könnte 32 Millionen französische Hausbesitzer betreffen. In Straßburg (Bas-Rhin) stieg die Grundsteuer im Jahr 2022 um 12,6 %, ein Rekordanstieg. Die Stadtverwaltung will das frische Geld zum Beispiel für den Bau einer neuen Straßenbahnlinie verwenden. „Wir betätigen diesen Hebel, da es der letzte steuerliche Hebel ist, der den Gebietskörperschaften noch zur Verfügung steht“, argumentiert Syamak Agha Babaei, Vizepräsident der Eurometropole Straßburg und zuständig für Finanzen und Haushalt gegenüber France 2. Auf diese Weise sollen die öffentlichen Dienstleistungen der Stadt finanziert werden.

    Mehrere betroffene Städte
    Auch andere französische Städte sind betroffen wie Dijon in der Côte-d’Or (+5 %), Annecy in Hochsavoyen (+8,6 %) oder Tours in Indre-et-Loire (+15,3 %). Yvan Lubraneski, Bürgermeister von Les Molières (Essonne), hat sich ebenfalls für eine Erhöhung der Grundsteuer entschieden, um die gestiegenen Energiekosten auszugleichen. In seiner Gemeinde könnte die Rechnung für die Beheizung der Schule um etwa „200%“ steigen, erklärt er.

  • Kraftstoffpreise : Jean Castex kündigt Erhöhung des Kilometergelds um 10% an

    Kraftstoffpreise : Jean Castex kündigt Erhöhung des Kilometergelds um 10% an

    Die Regierung will angesichts der steigenden Kraftstoffpreise weitere Maßnahmen einführen. Unter anderem kündigte Jean Castex am Dienstag, dem 25. Januar, an, das Kilometergeld um 10% anzuheben. Von dieser Maßnahme sollen 2,5 Millionen Steuerzahler profitieren. Jean Castex bestätigte am Dienstag, dem 25. Januar, dass die Kilometerpauschale um 10% angehoben wird. Diese steuerliche Erleichterung richtet sich insbesondere an Vielfahrer. Lesen Sie auch: Benzinpreise: Welche Maßnahmen des Staates sind angesichts des Preisanstiegs überhaupt möglich? Die Beträge zur Berechnung der Kilometerpauschale für steuerpflichtige Haushalte, die ihre Berufsauslagen absetzen können, wird „um 10% angehoben“, um dem Anstieg der Kraftstoffpreise entgegenzuwirken, kündigte der Premierminister an. Die Änderung solle noch „ab dieser Woche“ durch einen Erlass offiziell gemacht werden, sagte der Premierminister während einer Fragestunde in der Nationalversammlung. Zweieinhalb Millionen Haushalte seien von dieser…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    ***ABONNENTEN***

    Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel treten einige Veränderungen in Kraft, die sich auf das Portemonnaie der Franzosen auswirken werden.

    Das neue Jahr steht vor der Tür … und mit ihm einige schlechte und gute Nachrichten für den Geldbeutel der Franzosen.

    Mautgebühren für Autobahnen: +2%
    Die Gebühren für die wichtigsten Autobahnnetze sollen am 1. Februar 2022 um durchschnittlich 2% steigen. Das Netz der Autoroutes du Sud de la France wird seine Tarife voraussichtlich um 2,19% und APRR um 2,05% erhöhen, so die von den Autobahngesellschaften veröffentlichten Zahlen.

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Die Verträge zwischen den Autobahngesellschaften und dem Staat sehen eine automatische Erhöhung der Mautsätze jedes Jahr am 1. Februar vor, die in ihrer Höhe insbesondere von der Inflation und den Baustellen auf dem Netz abhängig ist.

    Lesen Sie auch: Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Grundsteuer: +3,4%
    Nach ersten Schätzungen des Statistik-Instituts Insee wird die Grundsteuer für das Jahr 2022 voraussichtlich um 3,4% steigen. Laut dem Wirtschaftsmagazin Capital handelt es sich dabei um den „stärksten Anstieg seit Beginn des Jahrhunderts“. Dieser Anstieg dürfte sich auch auf andere Steuern auswirken, die den Katastermietwert in ihre Berechnung mit einbeziehen. Dies betrifft insbesondere die Müllgebühren.

    Lesen Sie auch: Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren

    Preis der Briefmarke: + 8 Cent
    Die Preise für Postwertzeichen für Privatpersonen steigen ab dem 1. Januar 2022. Der Preis für die grüne Briefmarke (Brief, der innerhalb von 48 Stunden zugestellt wird) steigt von 1,08 € auf 1,16 €, der Preis für die rote Briefmarke (Prioritätsbrief, der innerhalb von 24 Stunden zugestellt wird) wird von 1,28 € auf 1,43 € angehoben.

    Mindestlohn: mindestens +0,6%
    Die automatische Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2022 dürfte laut dem vor jeder Erhöhung konsultierten Panel von Wirtschaftswissenschaftlern 0,5 bis 0,6 % betragen. der Mindestlohn würde somit auf 1.597,41 bzw. 1.599 Euro brutto im Jahr 2022 festgelegt werden. Angesichts der vorläufigen Inflationsschätzung für November (2,8 % auf ein Jahr gerechnet), die vor einigen Tagen vom Statistikamt Insee veröffentlicht wurde, erklärte Arbeitsministerin Elisabeth Borne im Sender BFM Business jedoch, sie erwarte eine Erhöhung des Mindestlohns (Smic) „über die von den Experten angekündigten 0,6 % hinaus“.

    Angesichts des derzeitigen Arbeitskräftemangels werden viele Branchen zu Beginn des Jahres 2022 von sich aus Lohnerhöhungen vornehmen, erwartet der Arbeitgeberverband.

    Grundrente: +1,1%
    Die Renten werden am 1. Januar 2022 um 1,1 % steigen. Diese Erhöhung um 1,1 % wurde nach einer Formel berechnet, die dem Verhältnis zwischen der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes von November 2019 bis Oktober 2020 und der von November 2020 bis Oktober 2021 entspricht.

    Sparbuch A: +0,2 Punkte?
    Der auf eine Obergrenze von 0,5% beschränkte Zinssatz des Sparbuchs A könnte am 1. Februar nächsten Jahres steigen, abhängig von den Verbraucherpreisen der nächsten zwei Monate, meldet die Zeitschrift Capital. Da die Inflation laut Insee-Daten von +1,4% im Juni auf +2,6% im Oktober gestiegen ist, könnte der Zinssatz des Sparbuchs A also auf 0,6% oder 0,8% festgelegt werden.