Schlagwort: Russland

  • TotalEnergies wird beschuldigt mit Kerosinlieferungen an Russland den Krieg zu unterstützen

    TotalEnergies wird beschuldigt mit Kerosinlieferungen an Russland den Krieg zu unterstützen

    Nach Ansicht der Europaabgeordneten Manon Aubry muss die Regierung reagieren und auf die Entscheidung des Konzerns, einen Teil seiner Aktivitäten in Russland aufrechtzuerhalten, zu reagieren. „Wir sehen ein französisches Unternehmen, das zum indirekten Komplizen eines mörderischen Krieges geworden ist“, kritisiert Manon Aubry, Europaabgeordnete der Partei La France insoumise, die am Donnerstag, dem 25. August, zu Gast bei Franceinfo war. Sie reagierte auf die „schockierenden Enthüllungen“ der Zeitung Le Monde über TotalEnergies. Auf der Grundlage mehrerer Dokumente und der Untersuchung der NGO Global Witness wird Terneftegaz, ein Unternehmen, das zu 49% TotalEnergies und zu 51% der russischen Novatek gehört, beschuldigt, Treibstoff für russische Kriegsflugzeuge herzustellen, die in den Konflikt in der Ukraine verwickelt sind. Total bestreitet diese Vorwürfe.

    Laut Manon Aubry sollte das Unternehmen Total „eigentlich wissen,…

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  • Marine Le Pen fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

    Marine Le Pen fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

    Die Chefin der Abgeordneten des Rassemblement National kritisierte außerdem eine „totale Untätigkeit“ der Regierung. Marine Le Pen forderte am Dienstag, dem 2. August, die Abschaffung der Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine, da sie ihrer Meinung nach „absolut nichts nützen“, außer den Europäern „Leid zuzufügen“. „Ich wünsche mir“, dass die Sanktionen „verschwinden, damit Europa nicht mit einem Blackout konfrontiert wird, insbesondere was die Gasimporte betrifft“, erklärte die Chefin der RN-Abgeordneten bei einer Pressekonferenz in der Nationalversammlung. Die Le Pen prangerte außerdem eine „totale Untätigkeit“ der Regierung seit der Wiederwahl von Emmanuel Macron im April an und meinte, dass in den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit „fast nichts“ passiert sei. „Das Einzige, was passiert ist, ist dieser Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft. (…) Und man sieht, dass es weit hinter den Bedürfnissen unserer Landsleute zurückbleibt“. Marine Le Pen, die am 2…

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  • Ukraine-Krieg: Russland stoppt alle Gasexporte nach Frankreich

    Ukraine-Krieg: Russland stoppt alle Gasexporte nach Frankreich

    Am Freitag, dem 17. Juni, hat Russland die Gaslieferungen nach Frankreich vollständig eingestellt. Dieser endgültige Stopp könnte weitreichende Folgen für das Land haben. Russland hat seine Gasexporte nach Frankreich gestoppt. Seit Mittwoch, dem 15. Juni, kommen keine russischen Gaslieferungen mehr auf französischem Gebiet an. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte dazu: „Es gibt einen Wirtschaftskrieg gegen Russland, aber die Sanktionen sind eine zweischneidige Waffe, die in beide Richtungen funktioniert.“ Um sicherzustellen, dass man auch in Zukunft über ausreichend Gas verfügt, erhöhten die französischen Behörden die Importe aus Spanien sowie Gasimporte, die über LNG-Häfen kommen. Laut GRTGaz, das für die Verwaltung der Gasressourcen in Frankreich zuständig ist, ist jedoch für den Sommer kein Engpass zu erwarten. Im nächsten Winter könnte die Situation jedoch kompliziert werden, da die Lager nur zur Hälfte gefüllt sind. …

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  • Ukraine: Dimitri Medwedew bezeichnet den französischen Präsidenten als „Froschfan“

    Ukraine: Dimitri Medwedew bezeichnet den französischen Präsidenten als „Froschfan“

    Laut dem ehemaligen russischen Präsidenten hat die Reise Macrons in die Ukraine „null Nutzen“. Der enge Vertraute von Wladirmir Putin unterstellte den französischen, italienischen und deutschen Staatsoberhäuptern außerdem, dass sie sich nur an „Horilka“, einem ukrainischen Wodka, betrinken wollten. Der ehemalige russische Präsident Dimitri Medwedew machte sich über den Besuch von Emmanuel Macron, Olaf Scholz und Mario Draghi in der Ukraine lustig und bezeichnete sie als „Fans von Fröschen, Leberwurst und Spaghetti“. Seiner Meinung nach habe diese Reise „null Nutzen“. Er deutete auch an, dass sie sich in Kiew mit „Horilka“, einem ukrainischen Wodka, betrinken würden.

    „Sie versprechen wieder einen EU-Beitritt, alte Haubitzen, und dann, voll mit Horilka, werden sie mit dem Zug nach Hause fahren, wie vor 100 Jahren“, schrieb Dimitri Medwedew, ein enger Verbündeter von Präsident Wladimir Putin, auf Twitter. Medwedew, der von 200…

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  • Großbrand auf Russlands größtem Gasfeld Urengoi in Jamal-Nenzen

    Großbrand auf Russlands größtem Gasfeld Urengoi in Jamal-Nenzen

    Medien berichten über einen Großbrand, der in Urengoi, dem größten Gasfeld Russlands in der Region Jamal-Nenzen, ausgebrochen sein soll. Hier die bisher bekannten Informationen.

    Nach einer Explosion auf dem russischen Urengoi-Gasfeld in der Region Jamal-Nenzen in den frühen Morgenstunden des 16. Juni sind weitere Informationen über die Ursache der Explosion bekannt geworden.

    „Am 16. Juni 2022 um 0:30 Uhr (Moskauer Zeit) kam es auf dem Urengoi-Gasfeld zu einem Druckabfall mit einem Brand in der zweiten Leitung des Gassammlers zwischen den integrierten Gasaufbereitungsanlagen UKPG-7 und UKPG-8V. Es gab keine Verletzten“, so Gazprom Dobycha Urengoy.

    „Gazprom Dobycha Urengoy LLC ergriff umgehend Maßnahmen zur Unterbrechung des Betriebs der Produktionsanlagen, zur Umverteilung der Gasströme und zur Eindämmung und Löschung des Brandes. Um 2:05 Uhr war das Feuer gelöscht. Um 2.50 Uhr konnten die Produktionsanlagen wieder in Betrieb genommen werden.

    Das Unternehmen fügte hinzu: „Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Erreichung der Gasproduktionsziele.“

    Das Ausmass des Brandes und der Zerstörungen konnte bisher nicht unabhängig bestätigt werden.

  • Ukraine-Krieg: Das russische Fernsehen macht sich über Emmanuel Macron lustig

    Ukraine-Krieg: Das russische Fernsehen macht sich über Emmanuel Macron lustig

    Die russischen kremlfreundlichen Medien machen sich über Emmanuel Macron und seine Anrufe bei Wladimir Putin lustig. Henry Sardaryan, ein russischer politischer Analyst, bezeichnete diese Anrufe unter anderem als „Macroning“.

    So klingt es, wenn das kremlfreundliche Fernsehen Emmanuel Macron auf die Schippe nimmt. Nach mehr als 100 Tagen Krieg in der Ukraine setzen die russischen Fernsehmedien ihre Propaganda fort und greifen nun den französischen Präsidenten und seine Anrufe bei Wladimir Putin an.

    „Macron hat sehr oft angerufen, zum Glück hat Putin nicht immer den Hörer abgenommen… Es gibt jetzt den neuen Begriff: ‚Macroning‘, was bedeutet, dass man ohne jeden Grund viel anruft“, bemerkte der politische Analyst Henry Sardarian ironisch. Diese Äußerungen entgingen auch Julia Davis nicht, einer Journalistin, die in den sozialen Netzwerken ein wachsames Auge auf die russischen Medien hat:

    „Er leidet so sehr, dass ich mir Sorgen um ihn mache“.
    Der Kolumnist fuhr fort: „Ich habe kürzlich gelesen, dass der französische Staatspräsident Emmanuel Macron zählt, wie viele Stunden er mit Wladimir Putin telefoniert. Vor jedem Telefonat veröffentlicht er übrigens diese Fotos, auf denen er so sehr leidet, dass ich mir Sorgen um ihn mache.“

    Kurz vor diesem Angriff auf Emmanuel Macron hatte Henry Sardarian die europäischen Politiker insgesamt scharf kritisiert: „Es gibt keine wirklichen Anführer in Europa… Vergleichen Sie nur unseren Oberbefehlshaber mit den europäischen Führern, in Bezug auf Erfahrung, Verantwortung, Charisma, Ideologie, professionelle Vorbereitung. Wir verhandeln mit mittelmäßigen Führern. Wenn die europäischen Premierminister vor 40 Jahren gesehen hätten, wer ihre Länder führt, wären sie vorzeitig gestorben, alle an einem Herzinfarkt“.

    Man sollte hierbei beachten, dass es sich bei den zitierten Aussagen nicht um Beiträge in einer Satiresendung handelt, sondern diese als ernst zu nehmende Beiträge in einer politischen TV-Sendung gemeint waren…

  • Russischer Abgeordneter droht: „Mit zwei Sarmat-Raketen zerstören wir die Ostküste der USA“

    Russischer Abgeordneter droht: „Mit zwei Sarmat-Raketen zerstören wir die Ostküste der USA“

    Alexej Schurawlew, ein russischer Duma-Abgeordneter und Unterstützer Putins, kommentierte einen möglichen Atomangriff auf die USA und sprach über den Einsatz von Sarmat-Raketen, die den Spitznamen „Satan-2“ tragen. Ein russischer Abgeordneter sprach im staatlichen Fernsehsender Russia-1 darüber, wie man die Ostküste der USA zerstören könne. Alexej Schurawlew, der seit 2011 in der Duma sitzt, warnte die USA, und behauptete, Wladimir Putin könne die Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten mit nur vier Sarmat-Raketen auslöschen, berichtet die New York Post. „Da ich weiss, dass zwei Sarmat-Raketen ausreichen, um die gesamte Ostküste der Vereinigten Staaten zu zerstören“, sagte der Vorsitzende der Rodina-Partei am Montag, dem 30. Mai. Er bezog sich dabei auf die neuen russischen ballistischen Interkontinentalraketen, die in den NATO-Ländern unter dem Spitznamen „Satan-2“ bekannt sind. „Und das Gleiche gilt für die Westküste“, setzte Alexej Schurawlew noch einen drauf und schloss: „Vier R…

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  • Wladimir Putin ernennt einen ehemaligen Leibwächter zum Minister

    Wladimir Putin ernennt einen ehemaligen Leibwächter zum Minister

    Nach dem mysteriösen Tod seines Ministers für Notfallsitutionen bei einem Unfall in einem Wasserfall ernannte der Kremlchef jetzt einen seiner ehemaligen Leibwächter zu dessen Nachfolger. Wladimir Putin hat inmitten des Krieges in der Ukraine einen ehemaligen Leibwächter zum neuen Minister für Notfälle ernannt, wie die russische Nachrichtenagentur TASS am Mittwoch meldete. Eine Neubesetzung, die unter merkwürdigen Umständen stattfindet, nachdem der letzte Mann in diesem Amt, Jewgeni Sinitschew, im September 2021 bei einem Sturz in einen Wasserfall ums Leben kam. „Sinitschew hat sich bei dem Versuch, einen Mann zu retten, selbst getötet“ Der ehemalige Minister starb unter mysteriösen Umständen, nachdem er in einen Wasserfall gestürzt war, während er versuchte, das Leben des russischen Filmemachers Aleksandr Melnik zu retten, der ebenfalls verstarb. Eine offizielle Erklärung des Ministeriums für Notfallsituationen zum Zeitpunkt des Dramas lautete nüchtern: „Sinitschew kam in Norilsk währ…

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  • Ukraine-Krieg: McDonald’s zieht sich vollständig aus Russland zurück

    Ukraine-Krieg: McDonald’s zieht sich vollständig aus Russland zurück

    Der US-amerikanische Fast-Food-Riese war seit über 30 Jahren in Russland vertreten und betreibt dort 850 Fast-Food-Restaurants.

    Es ist eine starke Entscheidung. McDonald’s hatte bereits Anfang März seine Filialen in Russland geschlossen und kündigte am Montag, dem 16. Mai, an, sich als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine endgültig aus dem Land zurückziehen und alle seine Aktivitäten verkaufen zu wollen. „Die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste humanitäre Krise und das daraus resultierende unvorhersehbare wirtschaftliche Umfeld haben McDonald’s zu dem Schluss kommen lassen, dass die Fortsetzung unserer Aktivitäten in Russland nicht mehr tragbar ist und nicht mehr mit unseren Werten übereinstimmt“, erklärte Konzernchef Chris Kempczinski heute in einer Pressemitteilung.

    McDonald’s, das in Russland 850 Restaurants betreibt und 62.000 Beschäftigte hat, schätzt, dass der Konzern durch den Rückzug einen bilanziellen verlust zwischen 1,2 Mrd. und 1,4 Mrd. US-Dollar verzeichnen wird. McDonald’s ist seit über 30 Jahren in Russland tätig und betreibt etwa 80% seiner dortigen Restaurants direkt, was 9% des Konzern-Gesamtumsatzes und 3% des operativen Gewinns ausmacht.

    Der Konzern kündigte außerdem an, sein gesamtes russisches Portfolio an einen lokalen Akteur weiterverkaufen zu wollen. Bis eine Verkaufstransaktion abgeschlossen ist, verpflichtet sich McDonald’s, seine Angestellten weiter zu bezahlen und will sicherstellen, dass sie von dem zukünftigen Käufer weiter beschäftigt werden.

  • Ukraine-Krieg: Vermögenswerte von Renault in Russland werden Staatseigentum

    Ukraine-Krieg: Vermögenswerte von Renault in Russland werden Staatseigentum

    Es wurden Vereinbarungen über eine Übertragung der russischen Vermögenswerte der Renault-Gruppe an die Russische Föderation und die Regierung in Moskau unterzeichnet.

    Die Vermögenswerte von Renault in Russland sind nun Eigentum des russischen Staates. Dies gab das russische Industrie- und Handelsministerium am Montag, dem 16. Mai bekannt, nachdem sich der französische Automobilhersteller infolge der Invasion in der Ukraine aus Russland zurückgezogen hatte. „Es wurden Vereinbarungen über eine Übertragung der russischen Vermögenswerte der Renault-Gruppe an die Russische Föderation und die Regierung in Moskau unterzeichnet“, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.

    Russland war der zweitwichtigste Markt für Renault, wo der Konzern insbesondere über die Firma AvtoVAZ vertreten war. Dieses Unternehmen, das zu 69% Renault gehört, ist mit seiner Marke Lada Marktführer in Russland.

    Der französische Automobilkonzern, der von der ukrainischen Führung und der öffentlichen Meinung schwer unter Druck gesetzt wurde, hatte am 23. März unter anderem angekündigt, alle Aktivitäten in seinem Moskauer Werk einzustellen.