Schlagwort: Mord

  • Morbihan: Leiche einer 23-jährigen Frau in Fluss gefunden

    Morbihan: Leiche einer 23-jährigen Frau in Fluss gefunden

    Die Leiche einer 23-jährigen Frau wurde am Samstag, dem 27. Mai, in einem Fluss in Morbihan gefunden. Einer der Männer, die am Abend mit ihr gesehen worden waren, wurde in Polizeigewahrsam genommen aber später ohne Anklage wieder freigelassen.

    Am Samstagmorgen, den 27. Mai, wurde die Leiche der 23-jährigen Iris in im Wasser des Flusses Blavet in Lanester (Morbihan) treibend aufgefunden. Sie war entblößt und wies Würgemale auf. Die Bewohner sind schockiert. „Es gab nie einen Übergriff, wir kennen uns alle. Also ja, das war ein großer Schock“, kommentiert eine Anwohnerin gegenüber dem Sender France 3. Die junge Iris hatte den Abend in Lorient (Morbihan) in einem irischen Pub verbracht, in dem sie gewöhnlich und oft verkehrte.

    Ein Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und später wieder freigelassen
    Die junge Frau verließ das Lokal gegen 3.30 Uhr morgens mit drei Männern, die alle offensichtlich alkoholisiert waren. Am nächsten Morgen wurde sie sechs Kilometer entfernt tot aufgefunden. „Wir haben sie schon als kleines Kind gekannt, sie war ein liebenswertes Kind, immer fröhlich. Sie hat viele Freunde, das ist katastrophal“, berichtet ihre Tante. Einer der drei Männer, die mit Iris beim Verlassen der Bar gesehen worden waren, wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen und am Montagmittag ohne Anklage wieder freigelassen. Am Dienstag wird eine Autopsie durchgeführt, um die Umstände des Todes der 23-Jährigen zu klären.

  • Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Am Donnerstagmorgen, dem 25. Mai, wurden drei Personen tot in einem Einfamilienhaus in Dreux aufgefunden. Es handelte sich um eine Frau, einen Säugling und einen 15-jährigen Jugendlichen.

    Eine Frau und zwei Kinder wurden am Donnerstagmorgen in Dreux (Département Eure-et-Loir) tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die einen kriminellen Hintergrund in Betracht zieht.

    „Eine Frau, ein 15-jähriger Jugendlicher und ein Säugling wurden in einem Einfamilienhaus in Dreux tot aufgefunden“, erklärte der Staatsanwalt von Chartres, Frédéric Chevallier, der die Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Orléans eingeschaltet hat.

    Der Staatsanwalt sprach von möglichen „Tötungsdelikten“, konnte aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine näheren Angaben zu den Umständen des Todes machen, insbesondere ob es ein Drittverschulden gegeben habe oder nicht. Wie der Sender France 3 berichtet, de sich auf den Bürgermeisters der Gemeinde beruft, sind die Opfer wohl mit durchschnittener Kehle aufgefunden worden.

    Die Kriminaltechniker haben versucht, die drei Leichen zu identifizieren, so der Staatsanwalt. Laut einer polizeilichen Quelle handelt es sich bei den drei Opfern um eine Mutter und ihre Kinder.

  • 28 Jahre nach Fund einer zerstückelten Leiche in der Seine wurde 77-jährige Frau verhaftet

    28 Jahre nach Fund einer zerstückelten Leiche in der Seine wurde 77-jährige Frau verhaftet

    Ein 28 Jahre alter Fall macht heute wieder Schlagzeilen. Es geht um den Mord an Corinne Di Dio, einer 37-jährigen Mutter, deren Leiche 1995 zerstückelt in der Seine gefunden wurde. Am Dienstag, dem 23. Mai 2023, nahm die Kriminalpolizei von Versailles (Yvelines) eine 77-jährige Frau in Gewahrsam, gegen die zahlreiche Verdachtsmomente vorliegen.

    1995 wurde ein zerstückelter Frauenkörper in einem Metalkoffer gefunden, der in der Nähe von Les Andelys im Département Eure in der Seine trieb. Erst zwei Jahre später kann die Leiche identifiziert werden. Das Opfer, die 37-jährige Corinne Di Dio, eine Vertriebsmitarbeiterin bei der Telefongesellschaft Bouygues, hatte damals seit etwa zehn Tagen kein Lebenszeichen mehr gegeben. Die Ermittler erfuhren, dass sie Anfang der 1990er Jahre eine Beziehung mit einem gewissen Antonio Marquez hatte, der der Polizei in Spanien wegen diverser Banküberfälle und Drogenhandel bekannt war. Aus ihrer kurzen Romanze ging ein Junge hervor, mit dem der Vater nach Spanien verschwand, bevor er 1994 verhaftet und ins Gefängnis gesteckt wurde.

    Die heute 77-Jährige Marie-Thérèse und mutmaßliche Täterin ist ins Visier der Ermittler geraten, nachdem diese erfuhren, dass es zwischen ihr und dem Opfer mehrere Spannungspunkte gab. Insbesondere die Tatsache, dass Corinne Di Dio eine Affäre mit dem damaligen Lebensgefährten von Marie-Thérèse, dem oben genannten Antonio Marquez, gehabt hatte, was diese zur Tat veranlasst oder weswegen sie den Mord in Auftrag gegeben haben könnte. Außerdem ist die 77-Jährige wegen Fälschungen und bewaffneter Raubüberfälle den Sicherheitsbehörden bekannt.

    Antonio Marquez, der mittlerweile ein neues Leben in Spanien begonnen hat, wurde nie wirklich verdächtigt.

  • Valence: Junger Mann erschossen – vierter Mord in 15 Tagen

    Valence: Junger Mann erschossen – vierter Mord in 15 Tagen

    Das Opfer wurde auf dem Parkplatz eines Supermarkts gefunden.

    Die Leiche eines jungen Mannes in den Zwanzigern wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 24. Mai, im Großraum Valence entdeckt, wie France Bleu Drôme Ardèche berichtet. Der Staatsanwalt von Valence erklärt, dass es sich um einen Mord durch Schusswaffeneinsatz handelt, den vierten innerhalb von 15 Tagen.

    Das Opfer wurde auf dem Parkplatz des Hypermarkts Leclerc in Bourg-lès-Valence (Drôme) entdeckt. Es gibt noch keine Hinweise darauf, ob sich der Mord an diesem Ort ereignet hat oder ob die Leiche dort abgelegt wurde. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Fünfzig bis 70 CRS-Polizisten werden noch bis Sonntag, in Valence patrouillieren. Sie waren am 10. Mai nach Valence entsandt worden, um in den Problemvierteln der Stadt für Sicherheit zu sorgen.

  • Grenoble: Die Feuerwehr löscht brennendes Auto und entdeckt darin einen erschossenen Mann

    Grenoble: Die Feuerwehr löscht brennendes Auto und entdeckt darin einen erschossenen Mann

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde in einem Stadtteil von Grenoble ein Mann tot in einem brennenden Auto aufgefunden. Das Opfer wies Schusswunden auf. 

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde in Grenoble gegen 3.30 Uhr ein Mann tot in einem brennenden Auto aufgefunden. Zunächst dachten die Feuerwehrleute, dass es sich um einen einfachen Autobrand im Stadtteil Eaux-Claires handelte. Während des Einsatzes entdeckten sie laut der Zeitung Dauphiné Libéré einen Mann im Innenraum des brennenden Renault Clio.

    Das Opfer wies im Bereich der Körperhälfte Wunden von mehreren Schüssen auf. Die stark verbrannte Leiche konnte noch nicht identifiziert werden.

    Die Staatsanwaltschaft von Grenoble übertrug die Ermittlungen der Kriminalpolizei.

  • Junger Mann in Saint-Herblain (Loire-Atlantique) erschossen

    Junger Mann in Saint-Herblain (Loire-Atlantique) erschossen

    In Saint-Herblain, im Département Loire-Atlantique, wurde am Mittwoch ein 23-jähriger Mann erschossen. Der Beifahrer eines Zweirads schoss auf das Opfer, berichten Polizeiquellen am Donnerstag.

    Ein 23-jähriger Mann wurde am Mittwoch, dem 17. Mai, gegen 20.30 Uhr in Saint-Herblain (Loire-Atlantique) im Stadtteil Bellevue  erschossen, wie France Bleu Loire Océan und Franceinfo am Donnerstag, dem 18. Mai, aus Polizeikreisen erfuhren. Das Opfer befand sich in der Nähe der Straßenbahn, als ein Motorrad heranfuhr. Der Beifahrer schoss auf das Opfer, bevor das Motorrad flüchtete.

    Trotz der sofortigen Intervention des Notarztes starb das Opfer noch am Tatort. Der junge Mann war der Polizei nicht bekannt. Die Kriminalpolizei wurde mit den Ermittlungen beauftragt.

    Anfang Mai war bereits ein 24-Jähriger in demselben Viertel niedergeschossen worden.

  • Gard: Ein Mann erschießt eine Frau und einen anderen Mann und tötet dann sich selbst

    Gard: Ein Mann erschießt eine Frau und einen anderen Mann und tötet dann sich selbst

    Der Mann schoss zuerst auf eine Frau vor einem Fitnesscenter, betrat dann das Fitnesscenter und erschoss dort einen Mann.

    Ein Mann hat am Samstag, dem 13. Mai um 13 Uhr in Saint-Dionisy im Departement Gard zwei Menschen mit einem Gewehr erschossen, bevor er sich selbst tötete. Dies erfuhren France Bleu Gard Lozère und Franceinfo von der nationalen Gendarmerie. Der Mann schoss zunächst auf eine Frau vor einem Fitnesscenter, das zum Zeitpunkt der Tat geöffnet war. Dann ging er in das Fitnessstudio und erschoss dort einen Mann. Anschließend verließ er das Gebäude wieder und richtete seine Waffe gegen sich selbst.

    Derzeit ist noch nicht bekannt, ob es mögliche Verbindungen zwischen den Opfern und dem Schützen gibt. Die Gendarmen sperrten das Gebiet für erste Ermittlungen ab. Die Präfektur hat eine medizinisch-psychologische Notfallzelle eingerichtet.

  • Bouches-du-Rhône: 43-jährige Frau in Marseille erschossen

    Bouches-du-Rhône: 43-jährige Frau in Marseille erschossen

    Das Opfer befand sich mit ihrer Tochter in ihrem Auto, das im 14. Arrondissement geparkt war.

    Eine 43-jährige Frau wurde in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai bei einer Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreise meldete. Das Opfer befand sich mit ihrer Tochter in ihrem Auto, das auf der Traverse du Vieux-Moulin in der Nähe der Cité Saint-Joseph (14. Arrondissement) geparkt war. Die genauen Umstände des Todes der Frau sind bislang nicht bekannt.

    In den letzten Monaten häufen sich die Morde in der zweitgrößten Stadt Frankreichs. In der Nähe des Drogenumschlagplatzes Vieux-Moulin und in den Siedlungen Paternelle und Micocouliers, ereigneten sich mehrere solcher Morde. Anfang April hatte die Staatsanwältin von Marseille nach drei Schießereien, bei denen drei Menschen, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher, getötet worden waren, von einer „Logik der Vendetta“ zwischen rivalisierenden Banden gesprochen, die den Drogenhandel in Marseille beherrschen.

    Bereits das Jahr 2022 war in der Region Bouches-du-Rhône besonders tödlich verlaufen. Laut den Zahlen der Staatsanwaltschaft wurden 32 Menschen durch organisierte Bandenmorde getötet, davon 28 in Marseille. Die meisten standen direkt „mit dem Drogenhandel in Verbindung“, so die Polizeipräfektur.

  • Grasse: 80-jähriges Ehepaar tot in seinem Haus aufgefunden

    Grasse: 80-jähriges Ehepaar tot in seinem Haus aufgefunden

    Ein achtzigjähriges Ehepaar wurde in seinem Haus in Grasse, Alpes-Maritimes, tot aufgefunden. Es wurde eine Untersuchung wegen zweifachen vorsätzlichen Mordes eingeleitet.

    Nachdem am Samstag, dem 6. Mai, die leblosen Körper eines achtzigjährigen Ehepaars in ihrem Haus in Grasse in den Alpes-Maritimes entdeckt worden waren, wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.

    Die Ermittlungen seien der Kriminalpolizei von Nizza übertragen worden, fügte die Staatsanwaltschaft von Grasse ohne weitere Details hinzu und bestätigte damit eine Meldung der Website Actu 17. Laut Actu 17 soll ein Verdächtiger mit dem Fahrzeug der Opfer geflüchtet sein.

  • Marseille: 18 Menschen starben seit Jahresbeginn durch Tötungsdelikte

    Marseille: 18 Menschen starben seit Jahresbeginn durch Tötungsdelikte

    In Marseille im Departement Bouches-du-Rhône wurde am Mittwochabend, dem 3. Mai, erneut ein 32-jähriger Mann erschossen. Seit Anfang des Jahres starben in der Stadt am Mittelmeer 18 Menschen durch Mord.

    Am Mittwochabend, dem 3. Mai, wurde ein 32-jähriger Mann in Marseille (Bouches-du-Rhône) mit einer Pumpgun erschossen. Er wurde an seinem Auto, das vor einem Lebensmittelgeschäft im 13. Arrondissement der Stadt geparkt war, getroffen. Das Opfer verstarb kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen hatte der Mann gerade selbst eine Gefängnisstrafe wegen Beihilfe zum Mord verbüßt. Für die Bewohner des Viertels war es ein Schock. „Wir hatten hier noch nie eine Schießerei oder Ähnliches“, sagte einer von ihnen auf dem Sender France 2.

    Seit Anfang des Jahres sind in Marseille 18 Menschen durch Tötungsdelikte im Rahmen von Abrechnungen im Drogenmilieu gestorben. Zu den am meisten betroffenen Stadtvierteln gehört die Cité Félix Pyat im dritten Arrondissement der Stadt, wo allein im letzten Monat drei Menschen ihr Leben verloren. Die Menschen des Viertels fühlen sich im Stich gelassen. Aus Solidarität mit den Opfern der Morde wurde am Mittwoch in Marseille ein Marsch organisiert.