Schlagwort: Mittelmeer

  • Ein heisser Preis: Die wachsenden Kosten des Klimawandels am Mittelmeer

    Ein heisser Preis: Die wachsenden Kosten des Klimawandels am Mittelmeer

    Es knistert und brennt an den Küsten des Mittelmeers, und die Flammen verschlingen nicht nur Wälder, sondern auch die Hoffnung auf eine unbeschwerte Zukunft. Länder wie Griechenland, Italien und Spanien, die für ihre atemberaubenden Landschaften und historischen Stätten bekannt sind, sehen sich zunehmend einer düsteren Realität gegenüber: Der Klimawandel fordert einen enormen Tribut, und die Rechnung dafür ist schon jetzt höher, als viele ertragen können.

    Die Flammen der neuen Normalität

    Jeden Sommer ziehen die Bilder von brennenden Olivenhainen, zerstörten Dörfern und verzweifelten Feuerwehrleuten um die Welt. Besonders Griechenland, das Herz der antiken Welt und eine moderne Tourismushochburg, wird in den letzten Jahren immer wieder von heftigen Waldbränden heimgesucht. Diese Brände sind nicht nur intensiver, sondern auch häufiger geworden, ein unübersehbares Zeichen dafür, dass sich die Natur im Mittelmeerraum verändert – und zwar rapide.

    Doch was steckt hinter dieser zerstörerischen Entwicklung? Die Antwort ist so komplex wie beunruhigend: Der Klimawandel, der durch den Anstieg der globalen Temperaturen und die Verschiebung klimatischer Muster die Sommer immer heißer und trockener macht, liefert das perfekte Brennmaterial für diese Feuerstürme. Höhere Temperaturen führen zu längeren Dürreperioden und lassen die Vegetation austrocknen, was die Entzündungsgefahr erheblich erhöht. Wenn dann noch starke Winde hinzukommen – ein Phänomen, das in mediterranen Regionen immer häufiger auftritt – breiten sich die Brände in rasantem Tempo aus und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.

    Eine Rechnung, die niemand zahlen will

    Die ökologischen Verluste durch diese Brände sind enorm – unzählige Tierarten verlieren ihren Lebensraum, und jahrhundertealte Wälder, die oft als grüne Lungen der Region bezeichnet werden, verwandeln sich in trostlose Aschewüsten. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die finanziellen Kosten dieser Brände sind ebenso verheerend.

    In Griechenland haben die Waldbrände der letzten Jahre Milliarden von Euro an Schäden verursacht. Die unmittelbaren Kosten für die Bekämpfung der Flammen, die Evakuierung von Städten und Dörfern sowie die medizinische Versorgung der Opfer sind immens. Hinzu kommen die langfristigen wirtschaftlichen Folgen: Die Zerstörung von landwirtschaftlichen Flächen, der Verlust von Ernten und der Schaden am Tourismus – einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Region – treffen die ohnehin wirtschaftlich angeschlagenen Länder des Mittelmeerraums besonders hart.

    Es gibt eine ironische Tragik in der Tatsache, dass ausgerechnet jene Länder, die seit Jahrhunderten vom milden Klima und der fruchtbaren Erde profitieren, nun zu den ersten gehören, die den hohen Preis des Klimawandels zahlen. Doch wer übernimmt eigentlich die Rechnung? Die Kosten werden oft auf die Staaten selbst abgewälzt, die – finanziell ohnehin am Limit – Schulden aufnehmen oder internationale Hilfe suchen müssen. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger tragen die Last: durch höhere Steuern, den Verlust von Arbeitsplätzen und den Wertverlust ihrer Immobilien.

    Eine Zukunft in Flammen?

    Die Wissenschaft ist sich einig: Die Häufigkeit und Intensität von Waldbränden im Mittelmeerraum wird weiter zunehmen, wenn die globale Erwärmung nicht gestoppt wird. Wenn man bedenkt, dass der Temperaturanstieg weltweit bereits um etwa 1,2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegt und die aktuellen Maßnahmen zur Emissionsreduktion bei Weitem nicht ausreichen, um das Ziel des Pariser Abkommens – eine Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad – zu erreichen, dann kann man sich leicht ausmalen, was das für die Länder am Mittelmeer bedeutet. Noch schlimmer: Die Menschen in diesen Ländern könnten gezwungen sein, sich mit einer neuen Normalität abzufinden – einer Normalität, in der Waldbrände, Hitze und Trockenheit regelmäßig das Leben bestimmen.

    Könnte es dann sein, dass das Mittelmeer, einst als Wiege der Zivilisation gefeiert, zu einer der ersten Regionen wird, die die verheerenden Folgen des Klimawandels in vollem Ausmaß zu spüren bekommt? Die Anzeichen deuten jedenfalls darauf hin.

    Der Verlust kultureller Schätze und Biodiversität

    Waldbrände sind jedoch nicht nur eine Bedrohung für die Umwelt und die Wirtschaft, sondern auch für das kulturelle Erbe der Region. Viele der betroffenen Gebiete beherbergen jahrtausendealte Monumente, die durch die Flammen unwiederbringlich zerstört werden können. Diese Stätten sind nicht nur von immensem historischen Wert, sondern auch von großer Bedeutung für den Tourismus – einem Sektor, der für Länder wie Griechenland und Italien unverzichtbar ist.

    Darüber hinaus sind die Wälder des Mittelmeerraums Hotspots der Biodiversität. Die Pflanzen- und Tierarten, die hier heimisch sind, haben sich über Jahrhunderte an das spezielle Klima angepasst. Doch diese Anpassungen sind nicht darauf ausgelegt, den sich schnell verändernden Bedingungen standzuhalten, die der Klimawandel mit sich bringt. Viele Arten werden nicht in der Lage sein, sich den neuen Herausforderungen anzupassen und könnten aussterben – ein unwiederbringlicher Verlust für die weltweite Biodiversität.

    Die Spirale der Zerstörung: Von der Naturkatastrophe zur sozialen Krise

    Die wirtschaftlichen und ökologischen Schäden sind jedoch nur ein Teil des Problems. Was oft übersehen wird, ist der soziale Preis, den diese Länder zahlen. Ganze Gemeinden werden durch die Brände zerstört, und viele Menschen verlieren ihr Zuhause, ihre Lebensgrundlage und oft auch ihre Hoffnung. In der Folge kommt es zu einer Welle von Binnenmigration – Menschen, die gezwungen sind, ihre verbrannten Dörfer zu verlassen und in die Städte zu ziehen, wo sie oft unter prekären Bedingungen leben müssen. Dies führt zu neuen sozialen Spannungen und verschärft die bereits bestehenden wirtschaftlichen Ungleichheiten in den betroffenen Ländern.

    Hinzu kommt, dass die Brände und ihre Folgen das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung und die Institutionen erschüttern. Wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie von ihrer Regierung im Stich gelassen werden – sei es durch mangelnde Prävention, unzureichende Unterstützung während der Katastrophe oder fehlende Hilfe beim Wiederaufbau – dann kann dies zu einer Destabilisierung der politischen Verhältnisse führen. In Ländern, die ohnehin mit wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen zu kämpfen haben, könnte dies katastrophale Folgen haben.

    Die Kosten des Nichtstuns

    Die Bekämpfung der Waldbrände und der Wiederaufbau der betroffenen Gebiete erfordern immense finanzielle Mittel – Mittel, die viele Länder des Mittelmeerraums einfach nicht haben. Doch die Frage ist: Können wir es uns leisten, nichts zu tun? Die Antwort ist eindeutig: Nein.

    Investitionen in den Klimaschutz und die Anpassung an die bereits unvermeidlichen Folgen des Klimawandels sind dringend notwendig. Dazu gehört nicht nur die Reduktion der Treibhausgasemissionen, sondern auch die Schaffung von Frühwarnsystemen, die Aufforstung verbrannter Gebiete und die Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen Landnutzung. Gleichzeitig müssen die betroffenen Länder internationale Unterstützung erhalten – sei es durch finanzielle Hilfen, den Transfer von Technologien oder den Austausch von Know-how.

    Natürlich ist dies leichter gesagt als getan. Doch die Alternative ist weitaus schlimmer. Wenn wir nicht jetzt handeln, dann werden die Kosten des Klimawandels in Zukunft explodieren – und das in einer Region, die bereits an der Grenze ihrer Belastbarkeit steht.

    Hoffnung inmitten der Asche?

    Trotz der düsteren Prognosen gibt es auch Grund zur Hoffnung. Die Brände der letzten Jahre haben das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes geschärft – sowohl auf politischer Ebene als auch in der Bevölkerung. Es gibt bereits zahlreiche Initiativen und Projekte, die darauf abzielen, den Mittelmeerraum widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Von der Wiederaufforstung abgebrannter Gebiete bis hin zur Förderung nachhaltiger Tourismuskonzepte – die Menschen in dieser Region sind entschlossen, sich nicht kampflos geschlagen zu geben.

    Doch diese Bemühungen müssen weiter ausgebaut werden. Die internationale Gemeinschaft darf nicht tatenlos zusehen, wie eine der kulturell und ökologisch reichsten Regionen der Welt in Flammen aufgeht. Es ist an der Zeit, dass wir alle – Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen – unsere Verantwortung wahrnehmen und gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen.

    Ein Appell an die Vernunft

    Es gibt keine einfache Lösung für das Problem der Waldbrände am Mittelmeer, das ist klar. Aber es gibt Lösungen. Und diese Lösungen erfordern Mut, Entschlossenheit und vor allem Zusammenarbeit. Wenn wir es schaffen, die Ursachen des Klimawandels konsequent anzugehen und gleichzeitig die betroffenen Regionen bei der Bewältigung der Folgen zu unterstützen, dann können wir verhindern, dass der Mittelmeerraum zu einer verbrannten, unbewohnbaren Region wird.

    Die Uhr tickt, und die Flammen rücken näher. Es liegt an uns, zu entscheiden, ob wir untätig zusehen oder handeln – bevor es zu spät ist. Denn eines ist sicher: Die Kosten des Nichtstuns sind weitaus höher als jede Investition in den Klimaschutz.

    MAB

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Hitzealarm an der Côte d’Azur: Mittelmeer erreicht Rekordtemperaturen

    Hitzealarm an der Côte d’Azur: Mittelmeer erreicht Rekordtemperaturen

    Die Côte d’Azur erlebt eine besorgniserregende Entwicklung: Die durchschnittliche Temperatur der Mittelmeeroberfläche erreicht historische Höchststände. Anfang August werden Temperaturen registriert, die die Werte des Vorjahres noch übertreffen.

    Rekordtemperaturen

    Am Dienstag, dem 6. August, wurde eine Wassertemperatur von 29°C an der Küste von Nizza gemessen. Noch alarmierender: Am Sonntag davor, zwischen 16:30 und 17:00 Uhr, registrierte eine der Küstenbojen des Centre d’études et d’expertise sur les risques, l’environnement, la mobilité et l’aménagement (Cerema) eine Temperatur von 30°C vor der Küste Monacos. Claire Nouvian, die Gründerin der Umweltschutzorganisation Bloom, erklärte am Montag, dem 5. August, im Interview mit dem Sender RTL: „Seit einigen Jahren sehen wir, dass die Wassertemperaturen 3 bis 4°C über dem normalen Durchschnitt liegen“. Laut Nouvian erwärmt sich das Mittelmeer 20 % schneller als andere Gewässer auf der Erde.

    Gravierende Auswirkungen

    Diese deutliche Erwärmung lässt sich auf außergewöhnlich heiße atmosphärische Bedingungen und eine geringe winterliche Abkühlung zurückführen. Der Klimawandel verstärkt diese marinen Hitzewellen, die immer häufiger und anhaltender auftreten. Laut den Vereinten Nationen absorbieren die Meere und Ozeane jährlich etwa ein Viertel der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen und speichern 90 % der überschüssigen Wärme.

    Ein Rekordjahr

    Die anhaltenden Hitzewellen in der gesamten Mittelmeerregion haben die durchschnittliche Oberflächentemperatur des Meeres drastisch erhöht und am Sonntag, dem 4. August, den Rekord von 2023 übertroffen. Diese signifikante Temperaturerhöhung beschränkt sich nicht nur auf Messungen vor der Küste Monacos und Nizzas, sondern wird auch in der Adria sowie in den zentralen und östlichen Teilen des Mittelmeers beobachtet.

    Ökologische Katastrophe

    Maritime Hitzewellen haben verheerende Auswirkungen auf die Meeresfauna und -flora sowie auf die Ökosysteme. Besonders gefährdete Arten, wie Korallen, leiden unter erheblichem thermischen Stress, was zu Korallenbleiche und einem signifikanten Rückgang verschiedener Populationen führt. Die Störungen natürlicher Lebensräume und Nahrungsketten durch solche Hitzewellen können auch Veränderungen in Wanderungsmustern und eine Abnahme der Reproduktion zur Folge haben.

    Stellen wir uns einmal vor, wie diese Temperaturen die gesamte marine Welt durcheinanderbringen: Fische wandern in kühlere Gewässer ab, die Meeresbodengemeinschaften erleiden schwere Schäden – und das alles aufgrund eines einzigen, aber kraftvollen Phänomens. Wie lange können diese Ökosysteme dem noch standhalten?

  • Quallenplage an den Stränden des französischen Mittelmeers: Eine Folge des Klimawandels?

    Quallenplage an den Stränden des französischen Mittelmeers: Eine Folge des Klimawandels?

    Stell dir vor: Du machst Urlaub an der Côte d’Azur, freust dich auf türkisblaues Wasser und weiche Sandstrände. Doch plötzlich – Autsch! – eine Qualle hat dich erwischt. Dieses Szenario ist längst keine Seltenheit mehr, sondern für viele Touristen bittere Realität. Quallen sind an den Stränden des französischen Mittelmeers auf dem Vormarsch. Doch was steckt dahinter? Und welche Rolle spielt der Klimawandel?

    Die geheimnisvolle Welt der Quallen

    Quallen, diese mysteriösen Meeresbewohner, haben seit Millionen von Jahren die Ozeane bevölkert. Mit ihren glibberigen Körpern und oft leuchtenden Farben faszinieren sie ebenso, wie sie abschrecken. Doch was wissen wir wirklich über sie? Quallen gehören zur Gruppe der Nesseltiere und kommen in verschiedensten Formen und Größen vor. Manche sind winzig, andere haben Tentakeln von mehreren Metern Länge.

    Warum aber erscheinen sie plötzlich in Massen an unseren beliebten Badestränden? Hier kommt der Klimawandel ins Spiel.

    Klimawandel und Quallen: Eine unheimliche Verbindung

    Der Klimawandel verändert die Ozeane auf vielfältige Weise. Steigende Wassertemperaturen, Versauerung und Überfischung sind nur einige der Faktoren, die das marine Ökosystem beeinflussen. Quallen scheinen davon zu profitieren – warum?

    Wassertemperaturen: Quallen bevorzugen wärmere Gewässer. Durch die Erderwärmung steigen die Temperaturen des Mittelmeers, was ideale Bedingungen für die Vermehrung der Quallen schafft. In wärmeren Gewässern können sich Quallen schneller entwickeln und vermehren. Dies führt zu regelrechten „Blüten“ – also einer massiven Zunahme der Quallenpopulation.

    Überfischung: Viele Fische, die Quallen fressen, sind aufgrund von Überfischung stark dezimiert. Dadurch fehlt ein natürlicher Feind, was zur ungehinderten Vermehrung der Quallen beiträgt. Zudem nehmen Quallen oft die ökologischen Nischen ein, die durch das Verschwinden anderer Arten frei werden.

    Verschmutzung und Eutrophierung: Abwässer und landwirtschaftliche Düngemittel, die ins Meer gelangen, fördern das Wachstum von Plankton. Quallen ernähren sich von Plankton – mehr Nahrung bedeutet mehr Quallen.

    Versauerung der Meere: Der steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre führt zur Versauerung der Ozeane. Diese Veränderung beeinträchtigt viele Meerestiere, nicht aber Quallen. Sie sind robuster gegenüber diesen Veränderungen und haben daher einen Wettbewerbsvorteil.

    Das französische Mittelmeer: Ein Hotspot für Quallen

    Besonders betroffen sind die Küsten des französischen Mittelmeers. Hier treffen sich Touristen aus aller Welt, um die Sonne und das Meer zu genießen. Doch die zunehmende Quallenplage trübt das Urlaubsvergnügen. In den letzten Jahren wurden an vielen Stränden immer wieder Quallenalarme ausgerufen. Manche Strände mussten sogar zeitweise geschlossen werden.

    Ein bekanntes Beispiel ist die Pelagia noctiluca, auch bekannt als Leuchtqualle. Diese Quallenart ist besonders schmerzhaft und verursacht starke Hautreizungen. Ihre Stiche können bei empfindlichen Personen sogar allergische Reaktionen auslösen.

    Ein Blick in die Zukunft: Was können wir tun?

    Angesichts der wachsenden Quallenpopulationen stellt sich die Frage: Was können wir dagegen tun? Hier sind einige Ansätze:

    Überwachung und Frühwarnsysteme: Wissenschaftler arbeiten an Systemen, die Quallenblüten frühzeitig erkennen. Durch Satellitenbilder und Beobachtungen vor Ort kann die Ausbreitung von Quallen vorhergesagt werden. Diese Informationen helfen, Touristen zu warnen und Strände gegebenenfalls zu sperren.

    Förderung von natürlichen Feinden: Der Schutz und die Wiederansiedlung von Fischarten, die Quallen fressen, könnte helfen, das Gleichgewicht im Ökosystem wiederherzustellen. Dies erfordert jedoch strenge Fischereiregelungen und Schutzmaßnahmen.

    Bewusstseinsbildung und Information: Touristen und Einheimische müssen über die Gefahren von Quallen informiert werden. Zudem sollten Maßnahmen bekannt gemacht werden, wie man sich im Falle eines Quallenstichs verhält. Erste-Hilfe-Maßnahmen wie das Ausspülen mit Essig oder Salzwasser können die Schmerzen lindern und die Nesselzellen deaktivieren.

    Klimaschutz: Langfristig kann nur ein konsequenter Klimaschutz die Erwärmung der Meere aufhalten. Dies erfordert globale Anstrengungen und eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Jeder von uns kann dazu beitragen – durch bewussten Konsum, Energiesparen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

    Persönliche Reflexion: Die Herausforderung annehmen

    Als ich das erste Mal von der Quallenplage hörte, war ich skeptisch. Wie konnten diese unscheinbaren Meeresbewohner plötzlich zu einer solchen Bedrohung werden? Doch je mehr ich mich damit auseinandersetzte, desto klarer wurde mir: Der Klimawandel beeinflusst unser Leben auf vielfältige und oft unerwartete Weise. Es liegt an uns, diese Herausforderungen anzunehmen und Lösungen zu finden.

    Es mag frustrierend sein, sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Doch zugleich birgt diese Krise die Chance, unser Verhalten zu überdenken und nachhaltigere Wege einzuschlagen. Die Quallen an den Stränden des französischen Mittelmeers sind ein Weckruf – nicht nur für die Tourismusbranche, sondern für uns alle.

    Hast du dich jemals gefragt, wie sich dein Verhalten auf die Umwelt auswirkt? Oder wie wir gemeinsam gegen die Bedrohungen des Klimawandels ankämpfen können? Es sind Fragen, die uns alle betreffen. Und die Antworten darauf liegen in unseren Händen.

    MAB

    Quellenangabe:

    • National Geographic: „Warum Quallen weltweit auf dem Vormarsch sind“ (2020)
    • WWF: „Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Ozeane“ (2021)
    • Wissenschaft.de: „Quallen: Die Profiteure des Klimawandels?“ (2022)
  • Alpes-Maritimes: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz über dem Meer in der Nähe von Cannes

    Alpes-Maritimes: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz über dem Meer in der Nähe von Cannes

    „Zwei Leichen wurden an Bord des Wracks gefunden“, erklärte die Meerespräfektur des Mittelmeers.

    Zwei Menschen sind beim Absturz eines kleinen Hubschraubers, der in Cannes gestartet war und vor Mandelieu-la-Napoule (Departement Alpes-Maritimes) ins Meer stürzte, ums Leben gekommen, wie die Seepräfektur des Mittelmeers am Donnerstag, dem 11. Januar, mitteilte.

    „Zwei Personen befanden sich an Bord des Hubschraubers“, der „einige hundert Meter vom Flughafen Cannes-Mandelieu entfernt“ abgestürzt sei, heißt es in der Erklärung der Präfektur. „Die beiden Leichen wurden von den Feuerwehrtauchern an Bord des Wracks gefunden“.

    Der Alarm war gegen 16 Uhr von Zeugen des Absturzes ausgelöst worden. Ein großes Such- und Rettungsteam wurde sofort mobilisiert, darunter drei Feuerwehrboote, drei weitere Boote der Seenotretter aus Cannes, Antibes und Théoules-sur-Mer sowie ein Dragon-Hubschrauber des Zivilschutzes, wie die Präfektur mitteilte. Die Küsten-Nautikbrigade der Gendarmerie aus Antibes und ein Sicherheitsboot des Flughafens von Cannes waren ebenfalls an den Bergungsmaßnahmen beteiligt.

    Dem Sender France 3zufolge handelte es sich um eine 35-jährige Pilotin und einen 27-jährigen Mann, der ihr Flugschüler war.

    Der Hubschrauber vom Typ R22 war vom Flughafen Cannes-Mandelieu aus gestartet und stürzte vor dem Strand Playa chica, einige hundert Meter vom Flughafen entfernt, ab.

    In den sozialen Netzwerken sprach Sébastien Leroy, Bürgermeister von Mandelieu-la-Napoule, den Familien und Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.

  • Russisches U-Boot mit dem Spitznamen „Das schwarze Loch“ vor der französischen Küste gesichtet

    Russisches U-Boot mit dem Spitznamen „Das schwarze Loch“ vor der französischen Küste gesichtet

    Ein mit Marschflugkörpern bestücktes russisches U-Boot ist am vergangenen Sonntag vor der französischen Küste gesichtet. Es wurde von der französischen Marine begleitet und bewacht.

    Die B-265 Krasnodar ist eines der modernsten U-Boote der russischen Marine. Da U-Boot passierte am Sonntag, dem 22. Oktober, die französische Küste. Begleitet wurde es von dem Hochseeschlepper Sergey Balk.

    Die beiden russischen Militärschiffe waren letzte Woche von der spanischen Marine in der Nähe von Mallorca, einer der Inseln des Balearen-Archipels im Mittelmeer, gesichtet worden. Sie wurden außerhalb der spanischen Hoheitsgewässer von der Spanischen Marine bis vor die Küste von Gallizien im Nordwesten Spaniens begleitet, berichtet die Tageszeitung El Periodico.

    Vor Galicien übernahm die französische Marine die Aufgabe, die B-265 Krasnodar auf ihrem Weg zurück an der französischen Küste entlang in den Atlantik zu begleiten. Nachdem das russische U-Boot im Ärmelkanal angekommen war, griff die britische Royal Navy ein, um das Militärschiff in der Straße von Pas-de-Calais zu überwachen. Die belgische Marine übernahm daraufhin mit einem ihrer Patrouillenboote, wie das belgische Verteidigungsministerium mitteilte. Der endgültige Bestimmungsort des russischen U-Boots soll ein Hafen in der Ostsee sein.

    Kein russisches U-Boot mehr im Mittelmeer?
    Die B-265 Krasnodar wurde von den Russen im Schwarzen Meer eingesetzt. Nun kann aber kein Schiff der russischen Schwarzmeerflotte mehr ins Mittelmeer einlaufen: Die Türkei hat ihre Meerengen geschlossen, in Umsetzung des Montreux-Abkommens, das ihr erlaubt, im Konfliktfall den Zugang zum Schwarzen Meer zu sperren. Laut dem belgischen Militäranalysten Frederik Van Lokeren soll es keine russischen U-Boote mehr im Mittelmeer geben. Ein von der Zeitung Var-Matin befragter Offizier, der anonym bleiben wollte, sagte: „Die Tatsache, dass sich kein russisches Tauchboot mehr im Mittelmeer befindet, ist ein Zeichen dafür, dass ihnen die Luft ausgeht. Inzwischen kann man eine Ermüdung der russischen Marine seit Beginn des Krieges in der Ukraine feststellen“.

    Dieses russische U-Boot der dritten Generation wurde 2019 vom Stapel gelassen. Mit einer Geschwindigkeit von 20 Knoten kann es bis zu 300 Meter tief tauchen und hat eine Reichweite von 45 Tagen. Es ist mit vier Kalibr-Angriffsraketen, einer Waffe, die von der russischen Marine bereits gegen die Ukraine eingesetzt wurde, 18 Torpedos und 24 Minenwerfern bewaffnet. Die US-Marine nennt es aufgrund seiner Fähigkeit, nicht von Sonaren entdeckt zu werden, „Das schwarze Loch“.

  • Sport: Surfen am Mittelmeer? Es ist möglich…

    Sport: Surfen am Mittelmeer? Es ist möglich…

    In den nächsten Tagen werden zum Beispiel in Palavas-les-Flots (Departement Hérault) Wellen von über zwei Metern Höhe erwartet. Dann ist es tatsächlich möglich, auch im Mittelmeer sehr sportlich zu surfen. Im Herbst begünstigen Wind und Temperaturschwankungen das Entstehen von hohen Wellen.

    Wenn man im Oktober in Palavas-les-Flots (Hérault) surfen will, muss man sich großen Herausforderungen stellen, mit Wellen, die leicht drei Meter hoch werden können, berichtet ein Surfer auf dem Sender France 2. Das bedeutet aber nicht, dass man zu anderen Jahreszeiten auf das Surfen verzichten müsste, aber das Gefühl ist mit den herbstlichen Wellen viel intensiver. Es gibt eine Technik, mit der man das Beste auch aus einer ruhigen See herausholen kann, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. „Man wird versuchen, sich auf seinem Brett nach vorne zu bewegen, es gleiten zu lassen und auch diesen kleinen Wellen entspannt auf seinem Brett zu stehen“, erklärt ein Surflehrer.

    „Es gibt nur wenige Menschen, die glauben, dass es im Mittelmeer Wellen gibt“.
    Zwar ist es mit 50 Zentimetern Wellengang an diesem Tag nicht mit der Atlantikküste vergleichbar, aber im Herbst begünstigen der Wind und die Temperaturveränderungen das Entstehen von schönen hohen Wellen auch an der Mittelmeerküste. „Es gibt nur wenige Leute, die glauben, dass es am Mittelmeer Wellen gibt, aber hier sind wir ungefähr bis März, April unterwegs“, erklärt die Surflehrerin Cindy Jourdan. Die Surfsaison endet im Frühsommer, wenn sich das Mittelmeer beruhigt und die Touristen kommen. Bis dahin können sich die Liebhaber des sportlicheren Surfens an einem unruhigen Meer erfreuen. Nächste Woche werden in Palavas-les-Flots Wellen von über zwei Metern Höhe erwartet.

  • Die Rettung von Migranten ist „eine Pflicht der Zivilisation“ – so der Papst in Marseille

    Die Rettung von Migranten ist „eine Pflicht der Zivilisation“ – so der Papst in Marseille

    In Marseille besuchte Papst Franziskus ein Denkmal, das an die auf See Verschollenen erinnert. Für den Pontifex ist die Rettung von Migranten auf See eine „Pflicht der Menschlichkeit und der Zivilisation“.

    Wenige Stunden nach seiner Ankunft in Marseille am 22. September 2023 rief Papst Franziskus zu einem Umdenken gegenüber den Migranten im Mittelmeer auf. Er nahm an einer Andacht in der Nähe des Denkmals teil, das den auf See verschollenen Seeleuten und Migranten gewidmet ist. Vor der glitzernden Kulisse des Mittelmeers sprach sich der Papst gegen die restriktiven Maßnahmen aus, die Rettungskräfte daran hindern sollen, Leben auf See zu retten.

    Nach einem Treffen mit dem Diözesanklerus in der Basilika Notre-Dame de la Garde begab sich der 86-jährige Pontifex im Rollstuhl zu einem angrenzenden Platz mit Blick auf das Mittelmeer, um bei Sonnenuntergang vor der Skulptur, die 2008 zum Gedenken an die auf See Verschollenen errichtet wurde, zu beten.

    Der Erzbischof von Marseille, Kardinal Jean-Marc Aveline, prangerte „Verbrechen“ an, die im Mittelmeer begangen werden, wo „Männer, Frauen und Kinder“ „von unehrlichen Schleppern ihres Eigentums beraubt und regelrecht zum Tode verurteilt werden, indem sie auf alte und gefährliche Boote gesetzt werden“. „Und wenn politische Institutionen Nichtregierungsorganisationen und anderen Schiffen, die in diesen Gewässern kreuzen, verbieten, Schiffbrüchigen zu helfen, ist das ein ebenso schweres Verbrechen und eine Verletzung des grundlegendsten internationalen Seerechts“, kritisierte der Kardinal.

    Menschen zu retten, die „auf dem Meer ausgesetzt wurden“, sei „eine Pflicht der Menschlichkeit, es ist eine Pflicht der Zivilisation“, sagte Papst Franziskus in seiner Ansprache. Der Papst wendete sich anschließend direkt an die, die retten wollen: „So oft werden Sie daran gehindert, hinauszufahren, weil dem Boot dies oder jenes fehlt. Das sind Gesten des Hasses gegen den Bruder, unter dem Deckmantel des Gleichgewichts“.

    Angesichts dieses „riesigen Friedhofs“, auf dem „die Menschenwürde begraben ist“, sagte Franziskus, dass „Worte nichts nützen“. Er forderte „Taten“, „die Lähmung der Angst und das Desinteresse, das zum Tode verurteilt, zu überwinden“.

    Am Fuße des Denkmals sprach sich das Oberhaupt der katholischen Kirche auch gegen den „abscheulichen Handel und den Fanatismus der Gleichgültigkeit“ aus. „Wir können uns nicht damit abfinden, dass Menschen wie Tauschobjekte behandelt, eingesperrt und auf grausame Weise gefoltert werden“. Der 266. Papst sagte, die Menschheit befinde sich heute an einem „Scheideweg der Zivilisation“, mit „Brüderlichkeit auf der einen Seite […] und Gleichgültigkeit auf der anderen Seite, die das Mittelmeer mit Blut befleckt“. Auch die Hafenstadt Marseille befinde sich „an einem Scheideweg: Begegnung oder Konfrontation“, sei die große Frage der Gegenwart.

    Papst Franziskus begrüßte den „reichen und vielfältigen religiösen Pluralismus“ in der Hauptstadt der Provence und verurteilte den „Virus des Extremismus und die ideologische Geißel des Fundamentalismus, die das reale Leben der Gemeinden zerfressen“. Neben den Vertretern der drei monotheistischen Religionen, die ihn auf dem Podium umringten – Juden, Muslime, orthodoxe und evangelische Christen… – rief er dazu auf, „beispielhaft in der gegenseitigen und brüderlichen Aufnahme“ zu sein.

    Mit dem Wunsch, dass Marseille, „ein Modell der Integration“, „für Frankreich, für Europa und für die Welt ein Mosaikstein der Hoffnung“ sein möge, forderte der Pontifex dazu auf, „die Hoffnung“ nicht im „Großen Blau“ des Mittelmeeres versinken zu lassen.

    Vertreter humanitärer Organisationen – Marseille Espérance, Stella Maris, Caritas Gap-Briançon, die Diözesanstelle für Migranten und verschiedene Hilfsorganisationen für Migranten – lasen abwechselnd Gebete für die „Millionen, die durch Krieg, Elend, politische oder religiöse Verfolgung auf die Straßen und Meere der Welt geworfen werden“.

  • Frankreich „wird keine Migranten aus Lampedusa aufnehmen“ – so Innenminister Gérald Darmanin

    Frankreich „wird keine Migranten aus Lampedusa aufnehmen“ – so Innenminister Gérald Darmanin

    Der französische Innenminister bekräftigte auf dem Sender TF1, dass Frankreich keine Exilanten aufnehmen werde, die sich derzeit auf der italienischen Insel Lampedusa befänden. Präsident Macron jedoch verteidigte die „Pflicht zur europäischen Solidarität“ mit Rom. „Ich bin sehr überrascht über die Äußerungen von Gérald Darmanin, die in völligem Gegensatz zu dem stehen, was der Präsident der Republik vor einigen Tagen erklärt hat“, reagierte Damien Carême, Europaabgeordneter der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz, am Dienstag, dem 19. September, auf dem Sender Franceinfo. Frankreich „wird keine Migranten aufnehmen“, die von der italienischen Insel Lampedusa kommen, die seit mehreren Tagen einem starken Migrationsstrom ausgesetzt ist. Dies erklärte im Gegensatz dazu Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag als Gast der 20-Uhr-Sendung des französischen Fernsehsenders TF1. Emmanuel Macron hatte vor einigen Tagen eine „Pflicht zur europäischen Solidarität“ mit Italien verteidigt…

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  • Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und die italienische Premierministerin Giorgia Meloni sind am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Unzufriedene Einwohner versuchten, die Fahrzeugkolonne am Flughafen zu blockieren. Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni trafen am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa ein, wo sich die Anlandungen von Migranten von der nordafrikanischen Küste fortsetzen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission und die italienische Regierungschefin trafen sich auf der kleinen Mittelmeerinsel, auf der diese Woche Tausende von Migranten ankamen und die heikle Debatte über die Aufteilung der Verantwortung innerhalb der Europäischen Union neu entfachten. Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi sowie die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, sind ebenfalls angereist.

    Verärgerte Einwohner empfingen den hohen Besuch am Flughafen m…

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  • Italien: 30 Migranten werden vor Lampedusa im Mittelmeer vermisst

    Italien: 30 Migranten werden vor Lampedusa im Mittelmeer vermisst

    Am Wochenende ereignete sich ein weiteres Flüchtlingsdrama vor der italienischen Küste. Mindestens 30 Migranten gelten nach dem Untergang zweier Boote vor der italienischen Insel Lampedusa als vermisst. Die italienische Küstenwache konnte 57 weitere Personen bergen.

    Die Bilder der Rettungsaktion sind beeindruckend. Die Migranten schwimmen verzweifelt inmitten der stürmischen See und überleben nur dank der schwarzen Bojen, an die sie sich klammern, koste es, was es wolle. Die italienische Küstenwache versuchte, die Gruppe der Schiffbrüchigen zu erreichen, doch die Wellen waren riesig und machten die Rettung der Schiffbrüchigen fast unmöglich.

    Die Boote sind in Sfax, Tunesien, gestartet.
    Ein Rettungsschwimmer gehen ins Wasser und nach langen Minuten können einige Migranten in Sicherheit gebracht werden und klettern einer nach dem anderen auf das von den Wellen gebeutelte italienische Schiff. Die Männer und Frauen sollen bereits am vergangenen Donnerstag in Sfax, Tunesien, in unsicheren Booten aufgebrochen sein, die irgendwann kenterten. An Land angekommen, sind die geretteten Flüchtlinge erschöpft, einige haben Mühe zu laufen, andere müssen auf Tragen transportiert werden. Nach Angaben von Hilfsorganisationen hält die unruhige See die Migranten nicht davon ab, das große Risiko einzugehen, mit Booten nach Europa zu gelangen.