Schlagwort: Migration

  • Emmanuel Macron und Giorgia Meloni betonen Notwendigkeit eines „Dialogs“

    Emmanuel Macron und Giorgia Meloni betonen Notwendigkeit eines „Dialogs“

    Die italienische Regierungschefin wurde am Dienstag zum ersten Mal seit ihrem Amtsantritt vor fast einem Jahr in Paris empfangen. Die rechtsextreme italienische Regierungschefin Giorgia Meloni und Präsident Emmanuel Macron betonten am Dienstag, dem 20. Juni, die Notwendigkeit zum „Dialog“ zwischen den beiden Ländern nach einer Reihe von Krisen im Zusammenhang mit der Einwanderung. „Italien und Frankreich sind zwei verbundene Nationen, zwei wichtige, zentrale Nationen, Protagonisten in Europa, die in einem Moment wie diesem einen Dialog brauchen, da unsere gemeinsamen Interessen sehr konvergent sind.“ Wird Giorgia Meloni, italienische Regierungschefin, von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. „Es ist wesentlich, dass Rom und Paris weiterhin sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Ebene zusammenarbeiten“, betonte  Meloni. Mehrere Monate voller SpannungenEmmanuel Macron rief seinerseits dazu auf, die bilaterale „Koordination“ in der Migrationsfrage fortzusetzen. „Italien un…

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  • Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% gestiegen. In Kalabrien versuchen Teams des Zivilschutzes, den Zustrom von Erstankömmlingen zu koordinieren.

    In den ersten vier Monaten des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% im Verglaich zum Vorjahr gestiegen. Es ist der Süden des Landes, der an vorderster Front der Migrationskrise steht. Die kleine Hafenstadt Roccella Ionica, 6.000 Einwohner, muss Hunderte von ankommenden Flüchtlingsbooten bewältigen. Auch an diesem Abend ist das vom Roten Kreuz betriebene Notaufnahmezentrum voll belegt. Die Migranten, die alle aus Libyen kamen, wurden nach sieben Tagen Irrfahrt auf dem Meer gerettet. Ein 16-jähriger junger Mann hat die Reise ganz allein von Pakistan aus angetreten. „Ich bin nach Italien gekommen, weil ich in meinem Land nicht sicher war“, erzählt er.

    Um sich zu verständigen, behelfen sich die freiwilligen Helfer mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Es gibt keine Dolmetscher, sondern nur Apps auf dem Handy. „All diese jungen Menschen tun mir leid. […] Sie sind so dankbar für das Wenige, das wir ihnen geben“, sagt Arturo Bianco, ein Freiwilliger des Zivilschutzes gegenüber dem Sender France 2. Nur haben nicht alle das Glück, lebend in Italien anzukommen. In Cutro kamen am 26. Februar 94 Menschen ums Leben und 80 überlebten. 34 Minderjährige konnten nur noch tot geborgen werden.

    Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der auf dem Mittelmeer umgekommenen Flüchtlinge wesentlich höher ist.

  • Britischer Premier Rishi Sunak wird heute Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen

    Britischer Premier Rishi Sunak wird heute Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen

    Emmanuel Macron empfängt am Freitag, dem 10. März, den britischen Premierminister Rishi Sunak im Élysée-Palast. Dieses Treffen könnte einen Neuanfang in den britisch-französischen Beziehungen darstellen. Vor allem aber wird das brennende Thema der illegalen Einwanderung behandelt werden. Der britische Premierminister Rishi Sunak wird am Freitag, dem 10. März, von Emmanuel Macron zu einem Treffen im Élysée-Palast empfangen. In einem Interview mit der Zeitung Le Figaro, das am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, beschrieb Rishi Sunak Emmanuel Macron als einen „großen Freund“. Eine Formulierung, die sich deutliche von der seiner Vorgängerin Liz Truss abhebt, die im vergangenen Sommer zögerte, ob sie Emmanuel Macron als Freund oder Feind bezeichnen solle. Das heiße Dossier der illegalen Einwanderung Rishi Sunak kommt trotzdem mit einer heißen Akte im Gepäck nach Paris: die illegalen Überquerungen des Ärmelkanals, deren Zahl in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist. Die briti…

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  • Immigration: Giorgia Melonis Politik wird immer mehr in Frage gestellt

    Immigration: Giorgia Melonis Politik wird immer mehr in Frage gestellt

    Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat ihren „tiefen Schmerz“ über den Untergang eines Migrantenbootes zum Ausdruck gebracht. Diese Worte reichten jedoch nicht aus, um eine aufkeimende Polemik zu ersticken, hat sie doch erst kürzlich Maßnahmen ergriffen, die die Seenotrettung erschweren. 59 Migranten sind beim Untergang ihres Bootes vor der italienischen Küste ums Leben gekommen. Eine Situation, die Giorgia Meloni nach eigenen Angaben bedauert. Aber „das Dekret, das die Regierung diese Woche erlassen hat, begünstigt diese Art von Drama. Das ist jedenfalls das, was humanitäre Organisationen und die Opposition befürchten und kritisieren“, berichtet die Journalistin Raphaële Schapira für den Sender France 2 aus Italien. NGOs im Visier des DekretsEine der Bestimmungen sieht zum Beispiel vor, dass ein Schiff, das Überlebende aufgenommen hat, keine weiteren Schiffbrüchige auf seinem Weg aufnehmen darf, jedenfalls nicht, bevor es die ersten Geretteten in einem Hafen abgesetzt h…

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  • Italien: Etwa 40 Migranten sterben bei Untergang ihres Bootes

    Italien: Etwa 40 Migranten sterben bei Untergang ihres Bootes

    Am Sonntagmorgen, 26. Februar, starben etwa 40 Migranten, darunter auch Kinder, beim Untergang ihres Bootes in der Nähe der italienischen Stadt Crotone in Kalabrien. 

    Dutzende Migranten, darunter auch Kinder, starben am Sonntagmorgen, dem 26. Februar, beim Untergang ihres Bootes in der Nähe der italienischen Stadt Crotone in Kalabrien (Italien). „Das Boot befand sich ganz in der Nähe von Kalabrien, einer Region im Südwesten Italiens, als es aufgrund des besonders rauen Seegangs gegen die Felsen schlug. Mehreren Zeugen zufolge hatten die Passagiere keine Zeit, um Hilfe zu rufen, ein Fischer schlug kurz vor 5 Uhr morgens Alarm“, erklärt die Journalistin Raphaële Schapira, die für den Sender France 3 aus Rom Italien berichtete.

    80 Personen überleben das Unglück
    „Bisher zählen die Behörden etwa 40 Opfer, darunter Kinder und ein wenige Wochen altes Neugeborenes, und 80 Personen, die den Untergang überlebt haben. Nach Angaben der Überlebenden befanden sich mehr als 200 Menschen an Bord des Bootes. Es waren Migranten aus Afghanistan, Pakistan und dem Iran, die von der Türkei aus an Bord gegangen sein sollen“, so Raphaële Schapira.

  • Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Etwa 7,5 Millionen ukrainische Flüchtlinge wurden aus ihrer Heimat getrieben, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und stuft das Land als einen der acht akuten globalen Gesundheitsnotfälle ein.

    Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wurden 7,5 Millionen Flüchtlinge aus ihrer Heimat vertrieben, schätzt die WHO.
    Ihr Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat jetzt einen Bericht über die humanitäre Krise in der Ukraine vorgelegt, berichtet die Zeitung Le Monde. Der Bericht, der dem Verwaltungsrat der Organisation, in dem sowohl Russland als auch die USA sitzen, vorgelegt wurde, deckt die Ereignisse der ersten neun Monate des Jahres 2022 ab. Die Vertreterin der USA forderte anschliessend einen aktualisierten Bericht, der die Vorfälle in der Ukraine nach September 2022 dokumentiert.

    17,7 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
    Die Situation in der Ukraine wird von der WHO als einer von acht akuten globalen Gesundheitsnotfällen eingestuft. Der Krieg soll bisher mindestens 14.000 zivile Opfer gefordert haben und 17,7 Millionen Menschen benötigen wegen des russischen Angriffs humanitäre Hilfe. Von 471 Angriffen mit schweren Waffen auf Gesundheitseinrichtungen weltweit fanden 448 in der Ukraine statt.

    Der Vertreter Russlands kritisierte den Bericht als politisiert und einseitig. Moskau bestreitet, systematisch Zivilisten ins Visier zu nehmen.

  • Einwanderungsgesetz: Regierung will Quoten für Wirtschaftssektoren mit Mangel an Mitarbeitern

    Einwanderungsgesetz: Regierung will Quoten für Wirtschaftssektoren mit Mangel an Mitarbeitern

    Das von der Regierung am Mittwoch, dem 1. Februar, vorgelegte neue Einwanderungsgesetz sieht „Talentpässe“ für illegale Arbeitnehmer/innen vor, die in Berufsfeldern mit Mitarbeitermangel arbeiten. Die Regierung hat sich in ihrem Entwurf für ein neues Einwanderungsgesetz für eine „ausgewählte“ Einwanderung entschieden, um dem Mangel in bestimmten Wirtschaftssektoren entgegenzuwirken. Innenminister Gérald Darmanin und Arbeitsminister Olivier Dussopt wollen „Talentpässe“ anbieten, d. h. Aufenthaltstitel, die Arbeitnehmern ohne Aufenthaltsgenehmigung vorbehalten sind, die sich seit drei Jahren in Frankreich aufhalten, sofern sie in sogenannten „angespannten“ Berufen tätig sind. Ein weiteres Kriterium könnte das Herkunftsland sein. „Wir wollen die Arbeit für Asylbewerber erleichtern“, sagt Sacha Houlié, Abgeordneter der Präsidentenmehrheit, gegenüber France Télévisions. Es gibt allerdings Hindernisse, die die Regierung in ihrem Elan bremsen könnten. Zunächst einmal könnte eine Auswahl nach …

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  • Einwanderung: Erstanträge auf Asyl sind in Frankreich 2022 um 31% gestiegen

    Einwanderung: Erstanträge auf Asyl sind in Frankreich 2022 um 31% gestiegen

    Laut Angaben des Innenministeriums wurden in Frankreich mehr als 137.000 Erstanträge auf Asyl gestellt. Das entspricht in etwa dem Niveau vor der Pandemie. Die Asylanträge in Frankreich sind im Jahr 2022 sprunghaft angestiegen. Mehr als 137.000 Erstanträge wurden gestellt, wie aus einer vorläufigen Statistik hervorgeht, die am Donnerstag, dem 26. Januar vom Innenministerium veröffentlicht wurde. Eine Zahl, die im Vergleich zu 2021 um 31,3% gestiegen ist und nahe an dem Niveau von 2019 liegt, als 138.420 Erstanträge registriert worden waren. Die Hauptherkunftsländer der Erstantragsteller sind Afghanistan mit 22.570 Anträgen im Jahr 2022, Bangladesch, die Türkei, Georgien und die Demokratische Republik Kongo. Wenn man auch die Überprüfungsanträge mit einbezieht, wurden 2022 insgesamt 156.103 Anträge registriert, was den vor der Pandemie aufgestellten Rekord von 151.283 im Jahr 2019 übersteigt. Darüber hinaus zählte das Innenministerium 15.396 Ausweisungen von Ausländern im Jahr 2022, das sind 15 % mehr als im Jahr 2021, jedoch ein Drittel weniger als im Jahr 2019, in dem 23.746 Abschiebungen registriert wurden. „Straffälligen Ausländern wurde Priorität eingeräumt: 3.615 straffällige Ausländer wurden 2022 abgeschoben“, schrieb Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter. Fast 66.000 ukrainische Flüchtlinge unter „vorübergehendem Schutz“. Die Regularisierungen stiegen ihrerseits um 8 %, mit 34.029 „außergewöhnlichen Zulassungen zum Aufenthalt“ im Jahr 2022. Dieser Anstieg wurde mit „wirtschaftlichen Gründen für Arbeitnehmer“ begründet, d.h. den Regularisierungen von benötigten Arbeitnehmern in einer irregulären Situation. Solche Aufenthaltsgenehmigungen nahmen um 29,1% zu, wie das Innenministerium erklärte. Ausserdem erhielten bis Ende 2022 genau 65.833 ukrainische Kriegsflüchtlinge, ausgenommen von dieser Zahl sind Minderjährige, im Rahmen des „vorübergehenden Schutzes“ eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung für Frankreich. Dieser Status für ukrainische Staatsangehörige, „die einige Zeit in Frankreich bleiben möchten“, ermöglicht insbesondere den Zugang zu Unterbringungshilfen oder die Übernahme der Kosten für die medizinische Versorgung. Das Ministerium meldete dazu auch: Die Zahl der Ukrainer, die in Frankreich Asyl beantragen, ist viel geringer. Seit Februar wurden nur 2.187 Asylanträge gestellt.
  • Italienische Küstenwache rettet rund 50 Migranten aus Seenot

    Italienische Küstenwache rettet rund 50 Migranten aus Seenot

    Obwohl in Italien am Montag ein neues Gesetz in Kraft trat, das die Zahl der in Italien an Land gebrachten Migranten drastisch begrenzen soll, gab jetzt eine Wohltätigkeitsorganisation bekannt, dass rund 50 Migranten, die seit Sonntag in Seenot waren, von der Küstenwache gerettet wurden. Eine Wohltätigkeitsorganisation, die Migrantenboote im Mittelmeer überwacht, erklärte am Montag, dem 2. Januar, dass die italienische Küstenwache rund 50 Personen in Sicherheit gebracht habe, nachdem diese wiederholt um Hilfe gerufen hatten. Die Organisation „Alarm Phone“, die eine Notrufnummer für Migranten in Not betreibt, erklärte auf Twitter, man sei „erleichtert, bestätigen zu können, dass die italienische Küstenwache endlich die Menschen gerettet hat“, die bereits seit Sonntag um Hilfe gerufen hatten. Es wurden keine weiteren Informationen über die geretteten Personen mitgeteilt. Die NGO Ärzte ohne Grenzen hatte ursprünglich am Montag berichtet, dass sie auf dem Weg sei, um ein Migrantenboot in S…

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  • Die Ocean Viking darf mit über 100 aus Seenot geretteten Migranten an Bord in Italien anlanden

    Die Ocean Viking darf mit über 100 aus Seenot geretteten Migranten an Bord in Italien anlanden

    Das humanitäre Hilfsschiff der NGO SOS Méditerranée, das in der Nacht von Montag auf Dienstag wieder mehr als 100 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet hat, wird im Hafen von Ravenna im Nordosten Italiens anlegen können. Es war der erste Einsatz seit dem Machtkampf zwischen Frankreich und Italien im November letzten Jahres, als Rom sich geweigert hatte, von der Ocean Viking gerettete Migranten aufzunehmen.

    Italien hat der Ocean Viking, dem humanitären Schiff von SOS Méditerranée, einen sicheren Hafen zugewiesen, um die 113 Menschen an Land zu bringen, die bei der jüngsten Operation des Schiffes im Mittelmeer gerettet wurden, wie die NGO am Dienstag, dem 27. Dezember bekannt gab.

    Das Schiff steuere den Hafen von Ravenna an, der von den italienischen Behörden als sicherer Hafen zugewiesen worden war, erklärte die NGO in einer Pressemitteilung und beklagte die „vier langen Tage auf See“, die nötig sind, um dorthin zu gelangen. Das Schiff wird am 31. Dezember gegen 14:00 Uhr in Ravenna eintreffen.

    Die Migranten an Bord des Schiffes waren in der Nacht von Montag auf Dienstag in internationalen Gewässern gerettet worden, die der maltesischen Such- und Rettungszone unterstehen, die sich in der Nähe der libyschen Zone befindet, hatte die NGO mitgeteilt.

    „Während wir uns in Richtung Norden bewegen, befürchten wir, dass weitere Menschen in Seenot nicht gerettet werden können“, ist SOS Méditerranée besorgt, auch wenn man sich für die „Geretteten an Bord“ der Ocean Viking freue.

    Unter den geretteten Migranten befinden sich „23 Frauen, einige von ihnen schwanger, etwa 30 unbegleitete Minderjährige und drei Babys, von denen das jüngste erst drei Wochen alt ist“, so die NGO SOS Méditerranée mit Sitz in Marseille, im Südosten Frankreichs.

    Sie befanden sich auf „einem überfüllten schwarzen Schlauchboot, in völliger Dunkelheit“, so SOS Méditerranée weiter. Die Flüchtlinge wurden an Bord des Schiffes von Mitgliedern der NGO sowie des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds betreut.

    Mitte November war die Ocean Viking mit 230 zwischen Libyen und Italien geretteten Migranten in Toulon im Südosten Frankreichs gelandet, nachdem sie drei Wochen lang auf der Suche nach einem sicheren Hafen im nördlichen Mittelmeer umhergeirrt war.

    Die französische Regierung hatte sich damals bereit erklärt, das Schiff „ausnahmsweise“ aufzunehmen, nachdem Italien dies abgelehnt hatte, was zu erheblichen diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Ländern führte.

    Seit Anfang des Jahres sind 1.998 Migranten im Mittelmeer verschwunden, davon 1.369 im zentralen Mittelmeer, der gefährlichsten Migrationsroute der Welt, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichtet. Die Dunkelziffer ist möglicherweise wesentlich höher.

    Jedes Jahr versuchen Tausende von Menschen, die vor Konflikten oder Armut fliehen, von Libyen aus, dessen Küste etwa 300 km von Italien entfernt liegt, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.