Schlagwort: Migration

  • Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und die italienische Premierministerin Giorgia Meloni sind am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Unzufriedene Einwohner versuchten, die Fahrzeugkolonne am Flughafen zu blockieren. Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni trafen am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa ein, wo sich die Anlandungen von Migranten von der nordafrikanischen Küste fortsetzen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission und die italienische Regierungschefin trafen sich auf der kleinen Mittelmeerinsel, auf der diese Woche Tausende von Migranten ankamen und die heikle Debatte über die Aufteilung der Verantwortung innerhalb der Europäischen Union neu entfachten. Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi sowie die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, sind ebenfalls angereist.

    Verärgerte Einwohner empfingen den hohen Besuch am Flughafen m…

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  • Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Etwa 6.000 Migranten kamen allein am Mittwoch, dem 13. September, auf der italienischen Insel Lampedusa an. Das Rote Kreuz spricht von einer „komplexen Situation“. Französischer Innenminister Gérald Darmanin will daraufhin französisch-italienische Grenze besser sichern. Die vor der Küste Italiens gelegene Insel Lampedusa erlebte am Mittwoch eine beispiellose Migrationswelle. Allein am 13. September kamen rund 6.000 Menschen auf Booten aus Afrika kommend auf der kleinen Insel an, was ihrer üblichen Einwohnerzahl entspricht. 120 Boote landeten auf der Insel, die sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Einfallstore für Migranten aus Nordafrika nach Europa entwickelt hat. Die Behörden und das Rote Kreuz sind total überfordert.

    Einen solchen Zustrom von Migranten kann das Italienische Rote Kreuz nur schwer bewältigen. Die Auffangslager sind für weniger als 400 Personen ausgelegt. Derzeit müssen sie mehr als 6.000 Mensche…

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  • Migranten: Schwimmende Sperren gegen die Boote der Schlepper

    Migranten: Schwimmende Sperren gegen die Boote der Schlepper

    Vier mutmaßliche Schlepper wurden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, nachdem sechs Migranten bei einem Schiffbruch nahe der nordfranzösischen Küste am Samstag, 12. August, ums Leben gekommen waren. Die Tragödien häufen sich und deswegen haben die Behörden ein neues System eingeführt, um den Schleppern die Arbeit zu erschweren. Nur 50 cm trennen die Bojen, die durch eine dicke Metallkette miteinander verbunden sind. Das ist die schwimmende „Strassen“-Sperre von Étaples (Pas-de-Calais), eine neue Einrichtung der Präfektur von Pas-de-Calais. Die Sperre befindet sich in einer Flussmündung, die in den Ärmelkanal mündet. Ziel ist es, die Arbeit der Schlepper zu erschweren, die den Migranten versprechen, sie an die englische Küste zu bringen. Früher legten die Boote direkt von den Stränden ab, getragen von ihren Passagieren. Das ist heute unmöglich, da die Küsten zu stark überwacht werden. Also werden die Boote in abgelegeneren und unauffälligeren Flussmündungen zu Wasser gelassen. Trotz der Sperre von Étaples, die nur wenige Meter vom Hafen entfernt ist, war die letzte Nacht eher unruhig. „Gegen 4 Uhr morgens hörte ich Schreie. Ich öffnete die Luke und sah ein Zodiak mit vielen Migranten“, erklärt ein Skipper auf dem Sender Franceinfo. Kritiker sehen die Sperre nicht nur als ineffizient, sondern auch als gefährlich für die Exilanten. „Es ändert nichts an ihrem Willen, das Vereinigte Königreich zu erreichen, es geschieht jetzt halt von weiter weg, was die Überfahrtszeit verlängert“, erklärt Pierre Roques von der Organisation „L’auberge des migrants“ (Herberge für Migranten). Im Jahr 2022 riskierten fast 52.000 Migranten ihr Leben, um nach England zu gelangen.
  • Pas-de-Calais: Sechs Migranten sterben im Ärmelkanal auf der Überfahrt nach Grossbritannien

    Pas-de-Calais: Sechs Migranten sterben im Ärmelkanal auf der Überfahrt nach Grossbritannien

    Mindestens sechs Menschen starben am Samstag, dem 12. August, bei dem Versuch, den Ärmelkanal von Frankreich nach Grossbritannien zu überqueren. Ihr Boot war mit etwa 60 Migranten an Bord gesunken.

    Das Rettungsschiff kehrt am Samstag, dem 12. August, in den Hafen von Calais (Pas-de-Calais) zurück. Es war eines der Patrouillenboote, das eingriff, um sechzig Migranten zu retten, die versuchten, illegal nach Großbritannien zu gelangen. Die meisten von ihnen konnten gerettet werden, aber für sechs Personen kam jede Hilfe zu spät. Zwei Menschen werden noch vermisst. Das Entsetzen bei den Polizisten ist groß. „Sie wollen durchkommen. Sie versuchen alles, es sind junge Leute“, sagt einer von ihnen gegenüber dem Sender France 3.

    3.300 Menschen haben allein im Juli die englische Küste erreicht.
    Im Hafen holen Leichenwagen die Verunglückten ab, vor den Augen der Freiwilligen des Vereins Utopia 56, die betrübt feststellen, dass sich die Geschichte ohne Unterlass wiederholt. „Was wir auch sehen, ist, dass die einzige Antwort (…) darin besteht, diese Grenze zu militarisieren. Tatsächlich fahren die Menschen trotz allem weiter hinüber“, erklärt Adele Stouffs. Die Situation wird auch von den Mitarbeitern der SNSM, den französischen Seenotrettern, ähnlich eingeschätzt. Allein im Juli 2023 erreichten 3.300 Menschen nach einer extrem gefährlichen Überfahrt die englische Küste.

  • Pas-de-Calais: Migranten starten vor den Augen der Touristen von Boulogne-sur-Mer Bootsfahrt nach England

    Pas-de-Calais: Migranten starten vor den Augen der Touristen von Boulogne-sur-Mer Bootsfahrt nach England

    Rund 50 Migranten kletterten am Dienstag, 18. Juli, am Strand von Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais) an Bord eines Bootes, um so an die englische Küste zu gelangen. Die gefährliche Abfahrt erfolgte unter den Augen von Urlaubern, die sich am Strand aufhielten.

    Am Strand von Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais) warteten am Dienstagmorgen, dem 18. Juli, etwa 50 Migranten in hüfthohem Wasser, um an Bord eines Zodiaks zu klettern und zu versuchen, damit nach England zu gelangen, während Urlauber und Händler, die sich am Strand befanden, zuschauten. Die makabre Szene dauerte nur etwa zehn Minuten. Auch die Polizisten vor Ort hinderten die Migranten nicht daran, an Bord des Schlauchbootes zu klettern.

    „Sie waren sich wirklich sehr nahe“
    Olivier Ternisien, Ko-Vorsitzender von Osmose 62, einem Verein zur Unterstützung von Migranten, sucht regelmäßig die Gewässer des Ärmelkanals ab. Er hat schon viele Abfahrten von Migranten mit angesehen, aber die Abfahrt am Dienstag war außergewöhnlich. „Sie waren wirklich sehr nah am Strand, obwohl sie sich normalerweise etwas außerhalb des Strandes treffen“, erklärt er gegenüber dem Sender France 3. Nur etwa 40 km trennen Boulogne-sur-Mer von der englischen Küste. Nach Angaben der Organisation soll das Boot tatsächlich in britischen Gewässern angekommen sein. Seit einigen Tagen wurden die Patrouillen an der gesamten Küste verstärkt, um die Versuche illegaler Überfahrten zu verhindern. Für die Touristen vor Ort ist es eine aussergewöhnliche Situation. Im Verlaufe des Dienstags versuchten noch sechs weitere Boote die gefährliche Überfahrt nach England.

  • Emmanuel Macron und Giorgia Meloni betonen Notwendigkeit eines „Dialogs“

    Emmanuel Macron und Giorgia Meloni betonen Notwendigkeit eines „Dialogs“

    Die italienische Regierungschefin wurde am Dienstag zum ersten Mal seit ihrem Amtsantritt vor fast einem Jahr in Paris empfangen. Die rechtsextreme italienische Regierungschefin Giorgia Meloni und Präsident Emmanuel Macron betonten am Dienstag, dem 20. Juni, die Notwendigkeit zum „Dialog“ zwischen den beiden Ländern nach einer Reihe von Krisen im Zusammenhang mit der Einwanderung. „Italien und Frankreich sind zwei verbundene Nationen, zwei wichtige, zentrale Nationen, Protagonisten in Europa, die in einem Moment wie diesem einen Dialog brauchen, da unsere gemeinsamen Interessen sehr konvergent sind.“ Wird Giorgia Meloni, italienische Regierungschefin, von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. „Es ist wesentlich, dass Rom und Paris weiterhin sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Ebene zusammenarbeiten“, betonte  Meloni. Mehrere Monate voller SpannungenEmmanuel Macron rief seinerseits dazu auf, die bilaterale „Koordination“ in der Migrationsfrage fortzusetzen. „Italien un…

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  • Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% gestiegen. In Kalabrien versuchen Teams des Zivilschutzes, den Zustrom von Erstankömmlingen zu koordinieren.

    In den ersten vier Monaten des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% im Verglaich zum Vorjahr gestiegen. Es ist der Süden des Landes, der an vorderster Front der Migrationskrise steht. Die kleine Hafenstadt Roccella Ionica, 6.000 Einwohner, muss Hunderte von ankommenden Flüchtlingsbooten bewältigen. Auch an diesem Abend ist das vom Roten Kreuz betriebene Notaufnahmezentrum voll belegt. Die Migranten, die alle aus Libyen kamen, wurden nach sieben Tagen Irrfahrt auf dem Meer gerettet. Ein 16-jähriger junger Mann hat die Reise ganz allein von Pakistan aus angetreten. „Ich bin nach Italien gekommen, weil ich in meinem Land nicht sicher war“, erzählt er.

    Um sich zu verständigen, behelfen sich die freiwilligen Helfer mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Es gibt keine Dolmetscher, sondern nur Apps auf dem Handy. „All diese jungen Menschen tun mir leid. […] Sie sind so dankbar für das Wenige, das wir ihnen geben“, sagt Arturo Bianco, ein Freiwilliger des Zivilschutzes gegenüber dem Sender France 2. Nur haben nicht alle das Glück, lebend in Italien anzukommen. In Cutro kamen am 26. Februar 94 Menschen ums Leben und 80 überlebten. 34 Minderjährige konnten nur noch tot geborgen werden.

    Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der auf dem Mittelmeer umgekommenen Flüchtlinge wesentlich höher ist.

  • Britischer Premier Rishi Sunak wird heute Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen

    Britischer Premier Rishi Sunak wird heute Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen

    Emmanuel Macron empfängt am Freitag, dem 10. März, den britischen Premierminister Rishi Sunak im Élysée-Palast. Dieses Treffen könnte einen Neuanfang in den britisch-französischen Beziehungen darstellen. Vor allem aber wird das brennende Thema der illegalen Einwanderung behandelt werden. Der britische Premierminister Rishi Sunak wird am Freitag, dem 10. März, von Emmanuel Macron zu einem Treffen im Élysée-Palast empfangen. In einem Interview mit der Zeitung Le Figaro, das am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, beschrieb Rishi Sunak Emmanuel Macron als einen „großen Freund“. Eine Formulierung, die sich deutliche von der seiner Vorgängerin Liz Truss abhebt, die im vergangenen Sommer zögerte, ob sie Emmanuel Macron als Freund oder Feind bezeichnen solle. Das heiße Dossier der illegalen Einwanderung Rishi Sunak kommt trotzdem mit einer heißen Akte im Gepäck nach Paris: die illegalen Überquerungen des Ärmelkanals, deren Zahl in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist. Die briti…

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  • Immigration: Giorgia Melonis Politik wird immer mehr in Frage gestellt

    Immigration: Giorgia Melonis Politik wird immer mehr in Frage gestellt

    Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat ihren „tiefen Schmerz“ über den Untergang eines Migrantenbootes zum Ausdruck gebracht. Diese Worte reichten jedoch nicht aus, um eine aufkeimende Polemik zu ersticken, hat sie doch erst kürzlich Maßnahmen ergriffen, die die Seenotrettung erschweren. 59 Migranten sind beim Untergang ihres Bootes vor der italienischen Küste ums Leben gekommen. Eine Situation, die Giorgia Meloni nach eigenen Angaben bedauert. Aber „das Dekret, das die Regierung diese Woche erlassen hat, begünstigt diese Art von Drama. Das ist jedenfalls das, was humanitäre Organisationen und die Opposition befürchten und kritisieren“, berichtet die Journalistin Raphaële Schapira für den Sender France 2 aus Italien. NGOs im Visier des DekretsEine der Bestimmungen sieht zum Beispiel vor, dass ein Schiff, das Überlebende aufgenommen hat, keine weiteren Schiffbrüchige auf seinem Weg aufnehmen darf, jedenfalls nicht, bevor es die ersten Geretteten in einem Hafen abgesetzt h…

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  • Italien: Etwa 40 Migranten sterben bei Untergang ihres Bootes

    Italien: Etwa 40 Migranten sterben bei Untergang ihres Bootes

    Am Sonntagmorgen, 26. Februar, starben etwa 40 Migranten, darunter auch Kinder, beim Untergang ihres Bootes in der Nähe der italienischen Stadt Crotone in Kalabrien. 

    Dutzende Migranten, darunter auch Kinder, starben am Sonntagmorgen, dem 26. Februar, beim Untergang ihres Bootes in der Nähe der italienischen Stadt Crotone in Kalabrien (Italien). „Das Boot befand sich ganz in der Nähe von Kalabrien, einer Region im Südwesten Italiens, als es aufgrund des besonders rauen Seegangs gegen die Felsen schlug. Mehreren Zeugen zufolge hatten die Passagiere keine Zeit, um Hilfe zu rufen, ein Fischer schlug kurz vor 5 Uhr morgens Alarm“, erklärt die Journalistin Raphaële Schapira, die für den Sender France 3 aus Rom Italien berichtete.

    80 Personen überleben das Unglück
    „Bisher zählen die Behörden etwa 40 Opfer, darunter Kinder und ein wenige Wochen altes Neugeborenes, und 80 Personen, die den Untergang überlebt haben. Nach Angaben der Überlebenden befanden sich mehr als 200 Menschen an Bord des Bootes. Es waren Migranten aus Afghanistan, Pakistan und dem Iran, die von der Türkei aus an Bord gegangen sein sollen“, so Raphaële Schapira.