Schlagwort: Marseille

  • Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    In Marseille haben es Bewohner geschafft, Drogendealer aus ihrem Viertel zu vertreiben. Nachdem sie eine Demonstration organisiert hatten, wechselten sie sich Tag und Nacht ab, um die Dealer daran zu hindern, sich in Strassen und Treppenhäusern niederzulassen.

    Die Geschichte begann im Gebäude H der Cité des Campanules im 11. Arrondissement von Marseille (Bouches-du-Rhône). Anfang Januar hatten sich dort vermummte Jugendliche niedergelassen, um Drogen zu verkaufen, und deshalb die Überwachungskameras des Gebäudes zerstört. Die Bewohner beschlossen, sich das nicht gefallen zu lassen. „Ab Mittag gehen wir runter, bis etwa 3 Uhr morgens. Wir wechseln uns alle ab und trinken Kaffee“, erklärt eine Bewohnerin auf dem Sender France 2.

    Um die Einrichtung eines sogenannten „Dealing Points“ zu verhindern, setzen die Anwohner auf ständige Präsenz. „Was wir befürchten, ist, dass sie Autos angreifen, dass sie Wohnungen angreifen“, bezeugt eine Frau und sagt, dass sie Angst vor Repressalien der Drogenhändler hat.

    Sylvain Souvestre, Bürgermeister (LR) des 11. und 12. Arrondissements von Marseille, ist gekommen, um die spontane Mobilisierung der Anwohner zu unterstützen. In der ganzen Siedlung wurden Plakate aufgehängt, die zur Wachsamkeit aufrufen, damit sich die Drogendealer nicht einnisten können.

  • Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    „Wir müssen auf der Strecke Marseille-Lyon das tun, was wir auf der Strecke Le Havre-Paris mit Haropa getan haben“, bekräftigte der Staatschef. Werden Lyon und Marseille bald um ein großes maritimes Projekt reicher sein? Emmanuel Macron kündigte am Samstag, dem 10. Dezember, in der Tageszeitung La Provence seinen Willen an, „einen großen Hafen zu schaffen, der von Marseille bis Lyon reicht“, insbesondere für den Transport von Waren und Energie. „Marseille ist ein natürliches Eingangstor, durch seine geografische Lage und durch die Präsenz seiner zukunftsorientierten Industrien“, so Emmanuel Macron. Dieser Hafen „wird das Rhône-Tal hinaufreichen, um Energien und Waren zu der Chemie-Industrie südlich von Lyon zu bringen, und er wird auch die Verbindung zu Deutschland und seinen Produktionsstandorten ermöglichen“, stellt sic der Präsident vor. „Wir müssen zwischen Marseille und Lyon das tun, was wir zwischen  Le Havre und Paris mit Haropa getan haben. Die Idee ist, den Güter- und Energiet…

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  • Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Der Mann wurde am Freitag, dem 18. November, auf der Avenue du Prado in Marseille festgenommen, als er ankündigte, einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben zu wollen.

    In der Nähe eines Restaurants in Marseille kündigte der Mann gegenüber Passanten an, dass er einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben wolle. Die Polizei wurde informiert und griff umgehend ein. Der Mann, der sich als „Verrückter“ vorstellte, der „alles für Palästina tun würde“, erklärte den Polizisten, dass er einen gefährlichen Gegenstand in der Hand halte und direkt mit dem Sondereinsatzkommando verhandeln wolle, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Er versichert, er wolle es wieder tun
    Die Polizei konnte feststellen, dass es sich bei dem „gefährlichen“ Gegenstand lediglich um ein Feuerzeug handelte und nahm den Verdächtigen daraufhin fest. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten stellten fest, dass er weder Sprengstoff noch einen anderen gefährlichen Gegenstand bei sich trug. BFMTV zufolge sagte der Mann aus, dass er Polizisten, Soldaten und Personen jüdischen Glaubens töten wolle. Er habe auch versichert, dass er es immer wieder tun wolle.

  • Marseille: Toter und Verletzter bei Schießerei

    Marseille: Toter und Verletzter bei Schießerei

    Ein 18-Jähriger wurde im Stadtteil Visitation mit einem Sturmgewehr getötet.

    Am Freitagabend, 14. Oktober, ist in Marseille (Bouches-du-Rhône) eine Person bei einer Schießerei ums Leben gekommen, wie Franceinfo meldet. Die Tat ereignete sich im Viertel La Visitation im Norden der Stadt.

    Das 18-jährige Opfer wurde mit einem Sturmgewehr erschossen. Eine weitere Person, ebenfalls 18 Jahre alt, wurde verletzt.

    29 Tote durch Schusswaffen seit Jahresbeginn
    Ohne dieses neue Opfer wurden seit Jahresbeginn bereits 28 Menschen im Département Bouches-du-Rhône durch Schusswaffen getötet. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Auseinandersetzungen im Drogenmilieu.

    Erst am vergangenen Dienstag wurde ein 33-jähriger Mann in einem Lebensmittelgeschäft in der Rue Henri Auzias 13 im dritten Arrondissement von Marseille im Stadtteil Belle de Mai erschossen. Vier vermummte Männer betraten den Laden und schossen sofort auf das Opfer. Der 30-Jährige wurde von drei Kugeln getroffen, eine davon in den Kopf. Marseille ist seit mehreren Wochen Schauplatz von solchen Attentaten.

  • Marseille: Eine nicht alltägliche Auktion brachte über 800.000 Euro ein

    Marseille: Eine nicht alltägliche Auktion brachte über 800.000 Euro ein

    In Marseille fand eine ungewöhnliche Auktion statt. 210 Besitztümer von Kriminellen und Straftätern aus Südfrankreich wurden versteigert.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) wird eine Luxusuhr für 54.000 Euro versteigert. Das Objekt ist sehr selten und wurde aus Graugold und Meteoritengestein hergestellt. Von der Justiz beschlagnahmt, wurde die Uhr jetzt von einem jungen Mann aus Marseille erstanden. Die Auktion ist in Marseille ein absolutes Novum. 210 Lose werden versteigert. Es handelt sich ausschließlich um Wertsachen, die bei Kriminellen oder Straftätern in Südfrankreich beschlagnahmt wurden. Die neuen Käufer lassen sich offensichtlich durch die Herkunft der Waren nicht irritieren.

    Die Kassen des Staates füllen
    „Das füllt die Staatskasse durch den Verkauf von Gütern, die unrechtmäßig erworben wurden, also finde ich das sehr gut“, meint ein Mann vor der Kamera von France 2. Das ist das erklärte Ziel der staatlichen Agentur, die hinter dem Verkauf steht. Der Erlös soll unter anderem in den Entschädigungsfonds für Opfer fließen. Insgesamt wurden bei der Auktion in Marseille über 800.000 Euro eingenommen.

  • Drogen: Seit Anfang 2022 wurden in Marseille mehr als 10.000 Konsumenten verwarnt

    Drogen: Seit Anfang 2022 wurden in Marseille mehr als 10.000 Konsumenten verwarnt

    Als Gast von Franceinfo erklärte Frédérique Camilleri, die Präfektin des Departements Bouches-du-Rhône, dass der Schwerpunkt „auf die Verbraucher gelegt wurde, denn ohne sie gibt es auch den ganzen Rest der Kette nicht, die mit den Morden auf offener Straße endet“. Das Département Bouches-du-Rhône und insbesondere die Stadt Marseille werden seit einigen Wochen von einem neuen „Höhepunkt der Gewalt“ erschüttert, sagt Frédérique Camilleri am Dienstag, dem 4. Oktober, auf dem Sender Franceinfo. Diese Situation ist ihrer Meinung nach das Ergebnis „zweier größerer Konflikte zwischen zwei Drogenhändler-Clans, von denen einer im dritten Arrondissement von Marseille ansässig ist“. Lesen Sie auch: Marseille: Am Wochenende insgesamt drei Männer auf offener Strasse erschossen Diese Situation „hat mich dazu veranlasst, CRS-Einheiten als Ergänzung zu den Maßnahmen der Polizei einzusetzen“, fügte die Präfektin hinzu. Insgesamt starben seit Anfang 2022 im Departement schon 25 Menschen bei Abrechnunge…

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  • Marseille: Am Wochenende insgesamt drei Männer auf offener Strasse erschossen

    Marseille: Am Wochenende insgesamt drei Männer auf offener Strasse erschossen

    Zwei Männer wurden am Sonntagabend im dritten Bezirk von Marseille auf offener Straße erschossen. Am Vortag war bereits ein 21-Jähriger in demselben Viertel erschossen worden. Nach dem Tod von insgesamt drei Männern, die am Wochenende in Marseille erschossen wurden, kündigte die Staatsanwaltschaft am Montag, dem 3. Oktober, die Einleitung von Ermittlungen wegen „vorsätzlicher Tötung in einer organisierten Bande und der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Begehung eines Verbrechens“ an. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut. Ein Toter und zwei Leichtverletzte am Samstag Am Samstag, dem 1. Oktober, wurde ein 21-jähriger Mann Opfer eines vorsätzlichen Tötungsdelikts in der Avenue Camille Pelletan im dritten Arrondissement von Marseille. Gegen 23.20 Uhr trafen zwei Personen auf einem Motorroller am Tatort ein. Der Beifahrer stieg ab und schoss in Richtung des Opfers. Der Mann wurde zweimal getroffen und starb noch am Tatort an den Folgen seiner Verletzungen. Das Opfer war der Justiz bekannt und war bereits im Januar 2021 wegen Drogenhandels verurteilt worden. Zwei weitere Personen, die am Tatort anwesend waren, wurden ebenfalls leicht verletzt, so die Staatsanwaltschaft. Am Tatort wurden zahlreiche 7,62-mm-Hülsen gefunden. Lesen Sie auch: Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt Zwei Tote am Sonntag Bereits am nächsten Tag, Sonntag, dem 2. Oktober um 20.55 Uhr, wurden zwei Männer im Alter von 28 und 29 Jahren ebenfalls Opfer eines vorsätzlichen Mordes am Boulevard Boues, ebenfalls im dritten Arrondissement. Sie starben im Krankenhaus an ihren Schussverletzungen. Eines der Opfer war der Polizei bekannt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Verbindung zwischen den beiden Fällen, so die Staatsanwaltschaft.
  • Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Zwei Männer auf einem Motorroller schossen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 2. Oktober, mit Sturmgewehren auf das Opfer.

    Ein 21-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 2. Oktober, in Marseille (Bouches-du-Rhône) erschossen, wie France Bleu Provence am Sonntag berichtet und damit eine Meldung der Zeitung La Provence bestätigt.

    Kurz vor Mitternacht schossen zwei Männer auf einem Motorroller mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, das versuchte, sich in eine Bar in der Avenue Camille Pelletan im Viertel La Villette im dritten Arrondissement zu flüchten. Zwei weitere Personen wurden verletzt.

    Die Kriminalpolizei in Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet. Seit Anfang des Jahres sind im Departement Bouches-du-Rhône, vor allem in Marseille, etwa 20 Menschen durch Feuerwaffen ums Leben gekommen, meist im Zusammenhang mit Drogenhandel.

  • Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    In Marseille wurden am Mittwochmorgen zwei Frauen mit einem Messer getötet. Bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um den Ehemann und den Sohn der Opfer. Die Spezialeinheit Raid war am Tatort im Einsatz.

    Ein Mann hat am Mittwochmorgen in Marseille seine Mutter und seine Ehefrau mit einem Messer getötet und eines seiner Kinder, einen Teenager, leicht verletzt, bevor er von Polizisten der Spezialeinheit Raid festgenommen wurde. Die Ehefrau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starb am späten Vormittag an den Folgen ihrer Verletzungen. Zwei weitere Kinder, die sich am Tatort im Haus ihrer Großmutter befanden, blieben unverletzt.

    Die Spezialeinheit Raid musste am Tatort im beliebten Viertel Panier im Herzen von Marseille eingreifen, nachdem ein Mann gemeldet worden war, der sich mit einer Stichwaffe verschanzt hatte. Nach Angaben von Nachbarn, war der 40-jährige Mann in dem Viertel bekannt. Der Verdächtige soll unter psychischen Problemen leiden, schreibt die Zeitung La Provence.

  • Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    In Marseille wurde eine „Null-Emissions-Fähre“ eingeweiht, die als Weltneuheit gefeiert wird. Der innovative Filter des Schiffes soll über 99 Prozent der Schadstoffpartikel im Seeverkehr reduzieren können.

    Das Flaggschiff der Reederei La Méridionale, die Piana, soll die Fähre der Zukunft werden. Sie wird auf ihrer Fahrt zwischen Marseille und Bastia auf Korsika keine Schadstoffpartikel mehr ausstoßen.

    „Das ist eine noch nie dagewesene Lösung, eine Weltneuheit“, sagte Marc Reverchon, der Präsident des Unternehmens, gegenüber dem sender BFMTV.

    Der neuartige Filter bindet Schwefel und Feinstaub-Partikel mit Natriumbikarbonat. Das System wurde an den vier Motoren der Piana installiert und soll 99 Prozent der Schwefeloxide (SO2) sowie 99,9 Prozent der feinen und ultrafeinen Partikel, die zu den Luftschadstoffen von Schiffen gehören, beseitigen.

    Das rund 16 Millionen Euro teure Projekt wurde von der französischen Agentur für den ökologischen Wandel sowie von der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Rahmen ihres regionalen Klimaplans „Une COP d’Avance“ unterstützt.

    Die Region hat bereits 30 Mio. EUR zum Ausbau der Landstromversorgung von Schiffen zugesagt, um die Luftqualität in Hafenstädten wie Nizza, Toulon und Marseille zu verbessern.

    Die Stadt Marseille will nun die Einführung der neuen Filter auf anderen Kreuzfahrtschiffen und Fähren finanziell unterstützen. Nach der Taufe des Schiffes twitterte der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan, dass er hoffe, dass andere „große Verschmutzer“ dem Beispiel der Piana folgen.

    Privatjets, die für mehr als die Hälfte der weltweiten Luftverkehrsemissionen verantwortlich verantwortlich gemacht werden, stehen derzeit im Mittelpunkt der Klimadiskussionen in Frankreich. Kreuzfahrtschiffe sind auch sehr schädlich für die Umwelt, sie sollen für mehr Verschmutzung verantwortlich sein als alle europäischen Autos zusammen.

    Schwarzer Rauch und schwefeliger Gestank von Kreuzfahrtschiffen und Fähren gehören für die Einwohner von Marseille seit einigen Jahren zum Alltag.

    Der Bürgermeister der Stadt, Benoît Payan, hat sogar eine Petition gegen die von den Schiffen verursachte Verschmutzung des Mittelmeers gestartet. Es wurden über 44.000 Unterschriften gesammelt.

    Lesen Sie auch: Marseille: “Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen emittiert so viel Schwefeldioxid wie eine Million Autos”

    Als Reaktion auf die Klimabedenken versucht die Branche, sich anzupassen, was dazu führte, dass am Montag in Marseille eine emissionsfreie Fähre vorgestellt werden konnte. Ihr Feinstaubfiltersystem gilt als weltweit einmalig.