Schlagwort: Marseille

  • Marseille: Drei Personen im 11. Arrondissement erschossen

    Marseille: Drei Personen im 11. Arrondissement erschossen

    Nach ersten Erkenntnissen eröffneten mehrere Personen in einem Auto das Feuer auf ein anderes Fahrzeug, bevor sie flüchteten.

    Drei Personen wurden am Sonntagmorgen, 21. Mai, gegen 5.10 Uhr im 11. Arrondissement von Marseille erschossen, wie die Sender Franceinfo und BFMTV meldeten. Bei den Opfern handelt es sich um „drei junge Männer im Alter von 20 Jahren“, die „aus einer Diskothek“ kamen, wie Rudy Manna, Bezirkssekretär der Gewerkschaft Alliance Police im Departement Bouches-du-Rhône gegenüber Franceinfo berichtete.

    Nach ersten Erkenntnissen eröffneten mehrere Personen in einem Auto das Feuer in Richtung des Fahrzeugs der Opfer, bevor sie flüchteten. Nach Angaben der Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône befanden sich in dem beschossenen Fahrzeug fünf Personen, von denen drei starben. Diese drei Personen „wurden mit einer Kriegswaffe, einer Kalaschnikow, erschossen“, so Rudy Manna. Eine Information, die von der Staatsanwaltschaft gegenüber Franceinfo bestätigt wurde. Das Auto der mutmaßlichen Schützen wurde später brennend aufgefunden. Die Polizeipräfektin des Departements begab sich an den Ort des Geschehens.

    21 Tote bei Schießereien in Marseille.
    Nach Angaben der Polizeipräfektur ereigneten sich die Taten am Boulevard de la Pomme. Die Kriminalpolizei in Marseille wurde eingeschaltet. Seit Anfang des Jahres sind in der Stadt nun bereits 21 Menschen bei Schießereien ums Leben gekommen, für Rudy Manna eine „apokalyptische Zahl“. Seiner Meinung nach wird 2023 „leider ein Rekordjahr sein“.

    „Wenn wir die Kräfte der Republik nicht vereinen, um dagegen zu kämpfen, werden wir es ehrlich gesagt nicht schaffen, und wir werden immer mehr Tote in den Straßen von Marseille, aber auch in den Straßen der Region Île-de-France zählen“, warnt der Bezirkssekretär der Polizeigewerkschaft.

  • Bouches-du-Rhône: 43-jährige Frau in Marseille erschossen

    Bouches-du-Rhône: 43-jährige Frau in Marseille erschossen

    Das Opfer befand sich mit ihrer Tochter in ihrem Auto, das im 14. Arrondissement geparkt war.

    Eine 43-jährige Frau wurde in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai bei einer Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreise meldete. Das Opfer befand sich mit ihrer Tochter in ihrem Auto, das auf der Traverse du Vieux-Moulin in der Nähe der Cité Saint-Joseph (14. Arrondissement) geparkt war. Die genauen Umstände des Todes der Frau sind bislang nicht bekannt.

    In den letzten Monaten häufen sich die Morde in der zweitgrößten Stadt Frankreichs. In der Nähe des Drogenumschlagplatzes Vieux-Moulin und in den Siedlungen Paternelle und Micocouliers, ereigneten sich mehrere solcher Morde. Anfang April hatte die Staatsanwältin von Marseille nach drei Schießereien, bei denen drei Menschen, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher, getötet worden waren, von einer „Logik der Vendetta“ zwischen rivalisierenden Banden gesprochen, die den Drogenhandel in Marseille beherrschen.

    Bereits das Jahr 2022 war in der Region Bouches-du-Rhône besonders tödlich verlaufen. Laut den Zahlen der Staatsanwaltschaft wurden 32 Menschen durch organisierte Bandenmorde getötet, davon 28 in Marseille. Die meisten standen direkt „mit dem Drogenhandel in Verbindung“, so die Polizeipräfektur.

  • Marseille: 18 Menschen starben seit Jahresbeginn durch Tötungsdelikte

    Marseille: 18 Menschen starben seit Jahresbeginn durch Tötungsdelikte

    In Marseille im Departement Bouches-du-Rhône wurde am Mittwochabend, dem 3. Mai, erneut ein 32-jähriger Mann erschossen. Seit Anfang des Jahres starben in der Stadt am Mittelmeer 18 Menschen durch Mord.

    Am Mittwochabend, dem 3. Mai, wurde ein 32-jähriger Mann in Marseille (Bouches-du-Rhône) mit einer Pumpgun erschossen. Er wurde an seinem Auto, das vor einem Lebensmittelgeschäft im 13. Arrondissement der Stadt geparkt war, getroffen. Das Opfer verstarb kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen hatte der Mann gerade selbst eine Gefängnisstrafe wegen Beihilfe zum Mord verbüßt. Für die Bewohner des Viertels war es ein Schock. „Wir hatten hier noch nie eine Schießerei oder Ähnliches“, sagte einer von ihnen auf dem Sender France 2.

    Seit Anfang des Jahres sind in Marseille 18 Menschen durch Tötungsdelikte im Rahmen von Abrechnungen im Drogenmilieu gestorben. Zu den am meisten betroffenen Stadtvierteln gehört die Cité Félix Pyat im dritten Arrondissement der Stadt, wo allein im letzten Monat drei Menschen ihr Leben verloren. Die Menschen des Viertels fühlen sich im Stich gelassen. Aus Solidarität mit den Opfern der Morde wurde am Mittwoch in Marseille ein Marsch organisiert.

  • Ein Mann in den Dreißigern im 13. Arrondissement von Marseille erschossen

    Ein Mann in den Dreißigern im 13. Arrondissement von Marseille erschossen

    Der oder die Täter sind auf der Flucht, die Kriminalpolizei von Marseille hat die Ermittlungen übernommen.

    Ein Mann in den Dreißigern wurde am Mittwoch, dem 3. Mai, gegen 19.30 Uhr im 13. Arrondissement von Marseille erschossen, wie France Bleu Provence und Franceinfo berichteten. Der Mann wurde beschossen, als er zu seinem Fahrzeug am Chemin de Château-Gombert zurückkehrte.

    Die herbeigerufenen Feuerwehrsanitäter konnten nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Der oder die Täter sind flüchtig und die Kriminalpolizei in Marseille wurde eingeschaltet. Nach Informationen des Senders France Bleu Provence handelte es sich diesmal wohl nicht um einen Fall im Zusammenhang mit Drogenhandel, sondern eher um die Vergangenheit des Opfers. Der Mann war erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er eine Strafe wegen Beihilfe zu einem Mord verbüßte, der 2015 im 13. Arrondissement begangen worden war.

    Seit Anfang des Jahres sind in Marseille 18 Menschen durch Mord gestorben, die meisten von ihnen laut France Bleu Provence im Zuge von Abrechnungen im Drogenmilieu. Der neue Todesfall ereignete sich just einem Zeitpunkt, als am Mittwochnachmittag im Stadtteil La Joliette ein Marsch organisiert wurde, um den Opfern von Schießereien zu gedenken, insbesondere einem 16-jährigen Jugendlichen, der vor einem Monat getötet wurde.

  • Marseille: Drei Männer nach einer Schießerei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen

    Marseille: Drei Männer nach einer Schießerei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen

    Die drei festgenommenen Personen sind 22, 24 und 25 Jahre alt und der Polizei bereits wegen Drogenhandels, Gewalttätigkeiten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt.

    Nach einer Schießerei in Marseille am Dienstagabend, dem 24. April, wurden drei Männer von der BRI (Brigade de recherche et d’intervention) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Schießerei ereignete sich gegen 23.20 Uhr auf dem Boulevard Louis Villecroze im 14. Arrondissement. Es gab keine Opfer.

    Fünfzehn Minuten später wurde im 13. Arrondissement von Marseille ein ausgebranntes Auto gefunden. Im Inneren des Wracks wurde ein AK47-Sturmgewehr gefunden. Das Auto wurde von der Kriminalpolizei bereits überwacht. Drei Verdächtige wurden anschließend festgenommen.

    Die drei festgenommenen Personen sind 22, 24 und 25 Jahre alt und den Behörden bereits wegen Drogenhandels, Gewalttätigkeiten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt. Die drei Männer befinden sich wegen versuchten Mordes in einer organisierten Bande in Polizeigewahrsam, ihr Gewahrsam kann bis zu vier Tage dauern.

  • Umweltschutz: Erneut Zugangsbeschränkungen für die Calanques bei Marseille

    Umweltschutz: Erneut Zugangsbeschränkungen für die Calanques bei Marseille

    Die Zugangsbeschränkungen für Touristen für den Besuch der Calanques von Marseille sind auch dieses Jahr wieder in Kraft getreten. Ziel ist es, die Natur dieses idyllischen Fleckchens Erde so weit wie möglich zu schützen.

    Eine von der Erosion geformte Landschaft, Kalksteinfelsen über kristallklarem Wasser: Die Calanque de Sugiton am Rande von Marseille (Bouches-du-Rhône) ist ein „besonderer Ort“, wie ein Besucher gegenüber dem Sender France 3 sagt. Jedes Jahr kommen fast drei Millionen Menschen, um diesen Küstenstrich zu entdecken. Nicolas Rossignol ist Ranger des Nationalparks der Calanques und patrouilliert jeden Morgen. Er stellt Verstöße fest und stellt Strafzettel aus, wie z. B. für Radfahrer, die fälschlicherweise dachten, sie dürften auf den Fußwegen auf ihren Drahteseln fahren.

    300 Bußgelder pro Jahr
    Jedes Jahr werden fast 300 Bußgelder verhängt, weil Vorschriften in dieser Postkartenlandschaft, die erhalten unbedingt werden muss, nicht eingehalten werden. Im Sommer sind die Strände regelmäßig überfüllt und seit letztem Jahr muss man einen Platz reservieren, um in den Calanques an den Strand zu dürfen. Auch in diesem Sommer werden nur 400 Personen pro Tag die Calanques durchstreifen dürfen. Um Verschmutzung und Bodenerosion zu bekämpfen, hat der Park auch komplett verbotene Orte eingerichtet und Öko-Polizisten wachen über deren Unversehrtheit.

  • Schießerei in Marseille: 4 Verletzte, 3 in ernstem Zustand, darunter ein 17-jähriger Teenager

    Schießerei in Marseille: 4 Verletzte, 3 in ernstem Zustand, darunter ein 17-jähriger Teenager

    In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden bei einer erneuten Schießerei in Marseille in der Nähe der Cité Félix Pyat im dritten Arrondissement vier Menschen verletzt. Drei von ihnen sollen sich in einem ernsten Zustand befinden. Unter den Opfern ist auch ein 17-jähriger Jugendlicher.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 18. April, wurden in der Siedlung Félix Pyat in Marseille bei einer Schießerei vier Personen verletzt. Drei der Opfer, darunter ein 17-jähriger Jugendlicher, befinden sich in Lebensgefahr, wie France 3 Provence Alpes meldet. Die Schiesserei ereignete sich gegen 2.30 Uhr morgens in der Rue Félix Pyat, nur wenige Meter von einer Polizeistation entfernt.

    Einer Polizeiquelle zufolge schoss ein mit einer automatischen Pistole bewaffneter Mann in Richtung eines Vereinslokals und einer Shisha-Bar.

    Der Teenager soll am Kopf verletzt worden sein, ein 32-jähriger Mann wurde am Brustkorb getroffen und ein weiterer an den unteren Gliedmaßen verletzt. Ein weiterer Mann soll leichte Verletzungen im Gesicht erlitten haben. Ein anderer Mann mit einer Verletzung am Arm flüchtete, als die Rettungskräfte eintrafen.

    Eskalation der Gewalt in Marseille
    Die gewalttätigen Ereignisse wiederholen sich in Marseille. Bereits am vergangenen Donnerstag war es in Marseille zu fünf Schießereien an fünf verschiedenen Orten gekommen, bei denen drei Menschen verletzt und einer getötet wurde. Vor drei Wochen waren ebenfalls drei Personen verletzt worden, darunter ein 15-jähriger Jugendlicher.

    Die Gewalt in Marseille eskaliert und hat seit Jahresbeginn bereits 15 Todesopfer gefordert.

  • Die Präfektur von Marseille wird von Explosionsgeräusch erschüttert – 13 Personen in Polizeigewahrsam

    Die Präfektur von Marseille wird von Explosionsgeräusch erschüttert – 13 Personen in Polizeigewahrsam

    Nach einer Aktion der Gewerkschaft CGT Energie vor der Präfektur in Marseille war ein sehr lauter Knall zu hören. Ein Polizist wurde leicht verletzt und 13 Personen wurden festgenommen.

    Trotz der offiziellen Verkündung des Gesetzes durch Emmanuel Macron wenige Stunden nach der Entscheidung des Verfassungsrats, die Rentenreform im Wesentlichen für gültig zu erklären, gehen die Aktionen der Gegner der Rentenreform weiter.

    Am Montag, dem 17. April, sorgte eine Aktion der CGT Enérgie in Marseille in jeder Hinsicht für Aufsehen. Laut der Zeitung La Provence begann alles am Vormittag, als ein Lastwagen vor der Präfektur Dutzende ziemlich seltsame Pakete abkippte. Sie enthielten offensichtlich Gaszähler, die man normalerweise in Privathaushalten findet.

    Den Ordnungskräften gelang es mit einiger Mühe, die Verantwortlichen für die Aktion festzunehmen, während der LKW und seine Insassen einige Straßen weiter flüchteten. Bei einem der Pakete kam es zu einer Explosion, bei der einer der Polizisten leicht verletzt wurde, wie der Sender BFMTV berichtete.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, und 13 Personen wurden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Präfektin verurteilte „vorbehaltlos die Unverantwortlichkeit dieser Aktion, die Polizisten und Passanten hätte verletzen können“, wie sie im Nachrichtensender CNN sagte.

    Die Gewerkschaft CGT Enérgie erklärte ihrerseits, dass nicht ein Zähler explodiert sei, sondern sehr große Knallkörper. Die Gewerkschaften organisierten eine Kundgebung zur Unterstützung der verhafteten Aktivisten vor einer Polizeistation der Stadt Marseille.

  • Eingestürzte Gebäude in Marseille: Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen

    Eingestürzte Gebäude in Marseille: Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen

    Die Staatsanwaltschaft von Marseille gab am Mittwochabend, 12. April, bekannt, dass die Leichen der letzten beiden Personen gefunden wurden, die seit dem Einsturz der Wohnhäuser in der Rue de Tivoli in Marseille in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 9. April, vermisst wurden. 

    Die letzten beiden Personen, die seit dem Einsturz des Gebäudes 17 rue de Tivoli in Marseille (Bouches-du-Rhône) vermisst wurden, wurden am Mittwoch, dem 12. April, gefunden. „Die endgültige Bilanz des Einsturzes dieses Gebäudes (…) erhöht sich auf acht tote Personen. Drei Personen wurden Dienstag, 13. April, nachmittags identifiziert, und eine letzte Person wurde Mittwoch, 12. April, nachmittags identifiziert“, erklärte der Journalist Majid Khiat auf dem Sender France 3.

    Eine Gasexplosion erscheint immer wahrscheinlicher
    Der Journalist berichtet, dass die Feuerwehrmänner das bislang vermisste Ehepaar im Alter von 21 und 38 Jahren nun gefunden haben. Laut der Staatsanwaltschaft von Marseille bevorzugen die Ermittler „die Spur einer Gasexplosion“. Derzeit werden die Gaszähler im Erdgeschoss und im ersten Stock der Nummer 17 rue de Tivoli analysiert. „Rund zwanzig Ermittler der Kriminalpolizei arbeiten Tag und Nacht abwechselnd an den Ermittlungen“, berichtet der Journalist.

  • Marseille: 4 Verletzte nach mehreren Schießereien in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag

    Marseille: 4 Verletzte nach mehreren Schießereien in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag

    Bei erneuten Schießereien an verschiedenen Orten in Marseille in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden mindestens vier Personen verletzt. Einer der Verletzten befindet sich in Lebensgefahr.

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 13. April, kam es an mehreren Orten in Marseille zu Schießereien, bei denen mindestens vier Personen verletzt wurden, wie die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône mitteilte.

    Zuerst fielen Schüsse in der Rue Félix Pyat im dritten Arrondissement. Dabei wurde eine Person verletzt. Kurz darauf fielen Schüsse auf dem Boulevard Banon (4. Arrondissement), in der Cité de la Busserine (14. Arrondissement) und in der Cité Consolat (15. Arrondissement), wobei niemand verletzt wurde.

    Schließlich wurden drei Personen bei einer Schiesserei in der Rue Caussemille (3. Arrondissement) verletzt. Eine von ihnen befindet sich in Lebensgefahr, wie die Polizeipräfektur mitteilte.