Schlagwort: Marseille

  • Eingestürzte Gebäude in Marseille: Rettungskräfte suchen noch immer nach mehreren vermissten Bewohnern

    Eingestürzte Gebäude in Marseille: Rettungskräfte suchen noch immer nach mehreren vermissten Bewohnern

    Bisher wurden sechs Leichen aus den Trümmern der zwei Gebäude in der Rue de Tivoli geborgen. Erst vier von ihnen konnten identifiziert werden.

    Drei Tage nach dem Einsturz von zwei Gebäuden in Marseille waren die Rettungsarbeiten am Mittwoch, dem 12. April, noch immer im Gange, um die noch vermissten Personen in den Trümmern zu finden. Rund 950 Kubikmeter Schutt wurden bereits von der Baustelle entfernt, und die Feuerwehrleute schätzen die noch verbleibende Masse auf etwa 500 Kubikmeter. Die Suche wird erschwert, da die an die Rue de Tivoli 17 angrenzenden Gebäude auch einsturzgefährdet sind, wie Christophe Guillemette, stellvertretender Kommandant des Feuerwehrbataillons von Marseille, am Dienstagabend gegenüber Franceinfo erläuterte.

    Vier der sechs bisher gefundenen Opfer konnten identifiziert werden. Es handelt sich um ein Ehepaar, Jacques und Anne-Marie, beide 74 Jahre alt, die „im dritten Stock des Gebäudes“ wohnten, wie die Staatsanwältin der Republik Marseille am Dienstag mitteilte. Zwei Frauen, Nicole und Antoinette, im Alter von 65 bzw. 88 Jahren, wurden ebenfalls identifiziert. Zwei weitere Leichen, die gestern aus den Trümmern geborgen wurden, konnten noch nicht identifiziert werden.

    Die Ermittlungen zu den Ursachen des Einsturzes werden fortgesetzt. Im Rahmen der gerichtlichen Ermittlungen zu den Ursachen der Katastrophe, die wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet wurden, arbeiten die Experten noch immer „an der Hypothese einer Gasexplosion“, betonte Staatsanwältin Dominique Laurens und erklärte, dass nur die Wohnungen im Erdgeschoss und im ersten Stock mit Gas ausgestattet waren.

    Mehr als 300 Personen wurden evakuiert. Insgesamt wurden 302 Bewohner evakuiert, so Yannick Ohanessian, stellvertretender Bürgermeister von Marseille und zuständig für das Feuerwehrbataillon und die Sicherheit. „Für 89 von ihnen, darunter 12 Minderjährige, wurden Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels der Stadt geschaffen“, erklärte der Politiker am Dienstagabend, während die anderen „die Wahl getroffen haben, bei Familie oder Freunden unterzukommen“.

  • Eingestürzte Gebäude in Marseille: 302 Personen evakuiert – 89 vorübergehend umquartiert

    Eingestürzte Gebäude in Marseille: 302 Personen evakuiert – 89 vorübergehend umquartiert

    Es sei unmöglich zu wissen, wann die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können, sagt Yannick Ohanessian, stellvertretender Bürgermeister von Marseille, gegenüber Franceinfo.

    Seit dem Einsturz von zwei Gebäuden in Marseille am vergangenen Sonntag wurden 302 Bewohner evakuiert, wie Yannick Ohanessian, stellvertretender Bürgermeister von Marseille und zuständig für das Feuerwehr-Bataillon und die Sicherheit, am Dienstagabend, dem 11. April, auf Franceinfo berichtet. „Für 89 von ihnen, darunter 12 Minderjährige, wurden Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels der Stadt geschaffen“. Andere hätten „die Wahl getroffen haben, bei Familie oder Freunden unterzukommen“.

    Es handelt sich um eine vorübergehende Umsiedlung, während die Rettungskräfte die Suche in den Trümmern fortsetzen und die umliegenden Gebäude sichern. Im Moment sei es unmöglich zu wissen, wann die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können. In der Zwischenzeit konnten am Dienstagmorgen einige der Betroffenen in ihre Häuser gehen, um „persönliche Gegenstände“ oder Haustiere, die zurück geblieben waren, herauszuholen, so Yannick Ohanessian.

  • Gebäudeeinsturz in Marseille: Mindestens zwei Personen noch immer gesucht

    Gebäudeeinsturz in Marseille: Mindestens zwei Personen noch immer gesucht

    In den Schuttbergen in der Rue de Tivoli wurden bisher sechs Leichen gefunden.

    Die Rettungskräfte setzen ihre Arbeit unermüdlich fort. Mehr als 48 Stunden nach dem Einsturz zweier Gebäude in Marseille in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden am Dienstag, dem 11. April, immer noch mindestens zwei Personen vermisst. „Wir haben natürlich die Hoffnung, Überlebende zu finden, das ist es, was uns antreibt“, erklärte Oberleutnant Adrien Schaller am Montagnachmittag. Bisher wurden sechs Leichen in dem Schuttberg in der Rue de Tivoli gefunden. Ihre Identifizierung ist noch nicht abgeschlossen.

    Die Familien schwanken zwischen „Zweifel, Angst und Hoffnung“. „Das Warten ist lang“ für die Familien und Angehörigen der noch vermissten Personen, berichtet Philippe Arcamone, Präsident des Roten Kreuzes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, gegenüber Franceinfo. „Es ist wichtig, dass wir bei ihnen sind, dass wir an einem geschützten Ort sind, der es ihnen ermöglicht, sich zu isolieren und mit Freiwilligen des Roten Kreuzes oder Ärzten des Samu zu sprechen.“

    Die Ermittlungen zur Klärung der Ursachen der Explosion dauern an. Am Montag konnten die forensischen Experten „mit ihrer Arbeit beginnen, um die Ursachen der Explosion zu ermitteln“, die sich am Sonntag wenige Sekunden vor dem Einsturz des Gebäudes in der Rue de Tivoli 17 ereignet hatte, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Aus Sicherheitsgründen hatten sie bislang keinen Zugang zu dem Gebäude. Die Behörden untersuchen insbesondere den Verdacht auf ein Gasleck, das die Explosion hervorgerufen haben könnte.

    Rund 200 Personen evakuiert. Insgesamt wurden rund 200 Personen, darunter mehrere Familien, vorsorglich aus umliegenden Gebäuden evakuiert. Am Montag konnte ein Teil der Bewohner in ihre Wohnungen, um einige persönliche Gegenstände abzuholen. Unklar ist, ob und wann sie endgültig zurückkehren können.

  • Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mit den drei Toten von heute Nacht sind seit Jahresbeginn in Marseille schon 13 Menschen durch Schüsse getötet worden.

    Mindestens drei Menschen starben und zwei weitere schweben zwischen Leben und Tod. In der Nacht von Sonntag, dem 2. April, auf Montag, dem 3. April, kam es in vom Drogenhandel betroffenen Vierteln im Norden von Marseille zu drei Schießereien, wie die Polizei mitteilte. Die Gewalt forderte auch sechs Verletzte, die nicht in Lebensgefahr schweben, wie die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône berichtete.

    Mit den drei Toten dieser Nacht wurden seit Jahresbeginn in der Stadt am Mittelmeer laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP schon 13 Menschen erschossen, meist in Verbindung mit dem Drogenhandel.

    Eine erste Schießerei ereignete sich gegen Mitternacht in der Nähe der Wohnanlage Castellas im 15. Arrondissement. Eine zweite Schießerei folgte nicht weit entfernt auf der anderen Seite der Autobahn A7, in der Nähe der Cité des Aygalades, die ebenfalls zu den Hochburgen des Drogenhandels gehört.

    Bei der ersten Schießerei in Le Castellas zählte die Polizei die ersten beiden Toten der Nacht. Bei beiden Schießereien wurden sechs Personen verletzt, eine davon lebensgefährlich. Kurz vor 1 Uhr morgens kam es im zweiten Arrondissement von Marseille in der Rue Vincent-Leblanc in der Nähe des Hafenviertels La Joliette zu einer dritten Schießerei. Ein Opfer, das von einer Kugel getroffen wurde, wurde für tot erklärt, zwei weitere Personen wurden verletzt, eine schwebt in Lebensgefahr.

  • Papst Franziskus will im September Marseille besuchen

    Papst Franziskus will im September Marseille besuchen

    Papst Franziskus wird am 23. September nach Marseille kommen. Er soll eine große öffentliche Messe feiern. Die Stadt am Mittelmeer freut sich bereits auf das Ereignis. Papst Franziskus wird im September in Marseille (Bouches-du-Rhône) sein. Er wird zur Guten Mutter hinaufsteigen, um ein Gebet im Ged…

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  • Marseille: Ein Wolfsrudel auf den Anhöhen der Stadt

    Marseille: Ein Wolfsrudel auf den Anhöhen der Stadt

    Ein Wolfsrudel hat sich auf den Anhöhen von Marseille (Bouches-du-Rhône) angesiedelt. Die unmittelbare Nähe zu den Einwohnern wirft die Frage nach einem verträglichen Zusammenleben auf.

    Die Einwohner von Marseille (Bouches-du-Rhône) haben neue Nachbarn. Ein Wolfsrudel hat sich im Parc des Calanques angesidelt. Die unmittelbare Nähe zu der Stadt und ihren Bewohnern wirft die Fragen auf und bringt Probleme mit sich. Ranger Nicolas Rossignol kennt das Rudel, das sich auf den Anhöhen von Marseille niedergelassen hat, am besten. Er sucht jede Woche nach Beweisen für ihre Anwesenheit. Nicolas Rossignol kontrolliert regelmäßig die sechs Fotofallen, um die Wege der Wölfe so gut wie möglich zu verfolgen. Heute leben sieben Wölfe im Park des Calanques.

    Die Wolfsfamilie hat sich inmitten eines Militärgbiets niedergelassen, das kaum von Menschen besucht wird. Dort findet sie Ruhe und reichlich Wild. „Die Art etabliert sich dauerhaft in dem Gebiet. Uns fehlte in dieser Region ein großes Raubtier. Die Nahrungskette ist jetzt geschlossen“, erklärt Nicolas Rossignol auf dem Sender France 2. In La Penne-sur-Huveaune, einer angrenzenden Gemeinde, sind einige Bewohner über die Nähe des Wolfs besorgt, wie Sylvie Politi, eine Besitzerin von Ziegen, die schon von den Wölfen angegriffen wurden. Seit diesem Angriff nimmt die Gemeinde die Dienste eines Försters in Anspruch. Dieser leistet insbesondere pädagogische Arbeit mit den Jugendlichen der Gemeinde. Ein solcher Dialog ist notwendig, um den bösen Wolf zu entmystifizieren.

  • Hafen von Marseille: Passagiere der Fähre nach Algerien von Streikenden blockiert

    Hafen von Marseille: Passagiere der Fähre nach Algerien von Streikenden blockiert

    Am Donnerstag, dem 16. März, sitzen in Marseille (Bouches-du-Rhône) bereits seit zwei Tagen Passagiere auf ihrem Weg nach Algerien fest. Streikende Gewerkschafter führen eine Operation „toter Hafen“ durch, um gegen die Rentenreform zu protestieren. In Marseille (Bouches-du-Rhône) wird die Überfahrt von Passagieren nach Algerien durch einen Streik gestört. Seit zwei Tagen leben und schlafen sie in ihren Autos. Mehrere Dutzend Menschen, die sich im Stich gelassen fühlen. „In meinem Alter lebe ich jetzt draußen. Sie haben uns absolut nichts gegeben, keine Informationen, um uns zu beruhigen“, bedauert eine Frau auf dem Sender France 2. Die Betreibergesellschaft der Fähre, Corsica Linea, bot den Betroffenen eine Rückerstattung des Tickets oder die Übernahme der Kosten für das Hotel in Höhe von 80 Euro pro Person an. Einige Passagiere weigerten sich jedoch, die Kosten vorzustrecken oder sich von ihrem mit Gepäck beladenen Fahrzeug zu entfernen. „Wir haben Familien in Algerien, die wir nur dr…

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  • In Marseille wird starke Ausbreitung von Wildschweinen beobachtet

    In Marseille wird starke Ausbreitung von Wildschweinen beobachtet

    Wildschweine vermehren sich im Stadtteil Luminy in Marseille, Bouches-du-Rhône, und verursachen große Schäden. Die Bewohner sind genervt.

    Die Bewohner des Stadtteils Luminy in Marseille (Bouches-du-Rhône) fühlen sich von Wildschweinen regelrecht überrannt. Man entdeckt immer wieder eines der grauen Tiere am Fuß eines Wohnhauses oder ein anderes in der Nähe der Mülltonnen. „Wir haben Angst und was mich traurig macht, ist, dass unsere Grünflächen total zerstört werden“, bedauert Christiane Alagueuzian, Vertreterin der Mieter des Wohnviertels Luminy.

    Das Problem ist die Fütterung in der Nähe
    Carla Luraghi, eine Spaziergängerin, kommt hier jeden Tag vorbei, um Katzen mit Trockenfutter zu füttern. Dadurch werden aber auch Wildtiere angelockt. „Die Wildschweine kommen, ob ich komme oder nicht“, verteidigt sie sich. Die Wildschweine richten überall grossen Schaden an. In der Natur kann das Füttern von Tieren mit einer Geldstrafe von 135 Euro belegt werden. Das Füttern in der Nähe des Wohnviertels ist ein Problem für die Behörden, die grosse Schwierigkeiten haben, die Wildschweinpopulation in den Griff zu bekommen. Bisher kannten das Wildschwein nur einen einzigen Feind, nämlich den Menschen. Seit kurzem gibt es aber wieder sieben Wölfe in den Calanques. In deren Exkrementen fand man auch Wildschweinhaare.

  • Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    In Marseille haben es Bewohner geschafft, Drogendealer aus ihrem Viertel zu vertreiben. Nachdem sie eine Demonstration organisiert hatten, wechselten sie sich Tag und Nacht ab, um die Dealer daran zu hindern, sich in Strassen und Treppenhäusern niederzulassen.

    Die Geschichte begann im Gebäude H der Cité des Campanules im 11. Arrondissement von Marseille (Bouches-du-Rhône). Anfang Januar hatten sich dort vermummte Jugendliche niedergelassen, um Drogen zu verkaufen, und deshalb die Überwachungskameras des Gebäudes zerstört. Die Bewohner beschlossen, sich das nicht gefallen zu lassen. „Ab Mittag gehen wir runter, bis etwa 3 Uhr morgens. Wir wechseln uns alle ab und trinken Kaffee“, erklärt eine Bewohnerin auf dem Sender France 2.

    Um die Einrichtung eines sogenannten „Dealing Points“ zu verhindern, setzen die Anwohner auf ständige Präsenz. „Was wir befürchten, ist, dass sie Autos angreifen, dass sie Wohnungen angreifen“, bezeugt eine Frau und sagt, dass sie Angst vor Repressalien der Drogenhändler hat.

    Sylvain Souvestre, Bürgermeister (LR) des 11. und 12. Arrondissements von Marseille, ist gekommen, um die spontane Mobilisierung der Anwohner zu unterstützen. In der ganzen Siedlung wurden Plakate aufgehängt, die zur Wachsamkeit aufrufen, damit sich die Drogendealer nicht einnisten können.

  • Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    „Wir müssen auf der Strecke Marseille-Lyon das tun, was wir auf der Strecke Le Havre-Paris mit Haropa getan haben“, bekräftigte der Staatschef. Werden Lyon und Marseille bald um ein großes maritimes Projekt reicher sein? Emmanuel Macron kündigte am Samstag, dem 10. Dezember, in der Tageszeitung La Provence seinen Willen an, „einen großen Hafen zu schaffen, der von Marseille bis Lyon reicht“, insbesondere für den Transport von Waren und Energie. „Marseille ist ein natürliches Eingangstor, durch seine geografische Lage und durch die Präsenz seiner zukunftsorientierten Industrien“, so Emmanuel Macron. Dieser Hafen „wird das Rhône-Tal hinaufreichen, um Energien und Waren zu der Chemie-Industrie südlich von Lyon zu bringen, und er wird auch die Verbindung zu Deutschland und seinen Produktionsstandorten ermöglichen“, stellt sic der Präsident vor. „Wir müssen zwischen Marseille und Lyon das tun, was wir zwischen  Le Havre und Paris mit Haropa getan haben. Die Idee ist, den Güter- und Energiet…

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