Schlagwort: Marseille

  • Frankreich: Papst Franziskus wird in Marseille erwartet

    Frankreich: Papst Franziskus wird in Marseille erwartet

    Papst Franziskus wird am kommenden Samstag Marseille besuchen. Es ist der erste Besuch eines Pontifex seit 500 Jahren in der zweitgrößten Stadt Frankreichs. In den zehn Jahren seines Pontifikats hat Papst Franziskus immerhin  bereits 43 Reisen in die ganze Welt unternommen, insbesondere nach Af…

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  • Papst Franziskus will am 23. September in Marseille Messe zelebrieren – Emmanuel Macron wird da sein

    Papst Franziskus will am 23. September in Marseille Messe zelebrieren – Emmanuel Macron wird da sein

    Der Elysée-Palast teilte mit, dass der Staatschef der religiösen Zeremonie „beiwohnen, aber nicht daran teilnehmen“ wird. De Präsident wird nun doch nach Marseille reisen. Emmanuel Macron wird in Begleitung seiner Frau Brigitte am 23. September der Messe von Papst Franziskus im Stade Vélodrome in Marseille beiwohnen, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, den 14. September, bestätigte. https://twitter.com/chantal63/status/1702563321021419598 „Es ist nicht unbedingt der Platz des Präsidenten der Republik, einer Messe beizuwohnen“, meinte der Nationalsekretär der Kommunistischen Partei, Fabien Roussel, am Donnerstagmorgen im Gespräch mit dem Sender Franceinfo. „Ich respektiere den Glauben und die Gläubigen. Aber ich bin nicht damit einverstanden, dass ein gewählter Vertreter, insbesondere der Präsident der Republik, in dieser Eigenschaft an einer religiösen Zeremonie teilnimmt“, reagierte auch Alexis Corbière auf X (ehemals Twitter).

    Das U…

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  • Drogenhandel in Marseille: „10.000 Polizisten“ werden nicht ausreichen…

    Drogenhandel in Marseille: „10.000 Polizisten“ werden nicht ausreichen…

    „Man muss dieses Problem umfassender angehen“, meint Rudy Manna, nationaler Sprecher der Gewerkschaft Alliance Police nationale, am Dienstag auf dem französischen Nachrichtensender Franceinfo.

    „Die Polizei kann fast 10.000 Polizisten in Marseille stationieren, aber der Drogenhandel wird weitergehen, ganz einfach, weil man dieses Problem heute global angehen muss“, sagte Rudy Manna am Dienstag, dem 12. September, auf Franceinfo.

    Der nationale Sprecher der Gewerkschaft Alliance Police nationale reagierte damit auf die Äußerungen des Innenministers Gérald Darmanin, der als Reaktion auf die mit dem Drogenhandel verbundene Gewalt angekündigt hatte, weitere Polizeikräfte nach Marseille zu entsenden.

    Rudy Manna sagt: Auch wenn man 10.000 Polizisten in Marseille einsetzt, der Drogenhandel wird weiter bestehen, ganz einfach, weil man dieses Problem heute global angehen muss. Kinder im Alter von 12/14 Jahren sind in den Drogenhandel verwickelt obwohl sie eigentlich in die Schule gehen sollten. Es ist auch nicht normal, dass Kinder im Drogenhandel tätig sind und die Eltern das nicht verhindern. Auch in Mittelschulen und Grundschulen muss Präventionsarbeit geleistet werden, um die Schäden, die von Drogen verursacht werden, besser zu erklären. Die Polizei macht ihre Arbeit, aber man braucht auch eine Justiz, die solche Personen sehr hart bestraft, um ihnen die Lust zu nehmen, im Drogenhandel zu bleiben oder nach der Entlassung aus dem Gefängnis wieder einzusteigen.

    Außerdem sind sehr viele Waffen im Umlauf und die Drogenhändler sind ohne weiteres dazu in der Lage, auf Polizisten zu schießen. Der Waffenhandel kann natürlich durch häufige Beschlagnahmungen begrenzt werden aber auch hier braucht man eine Justiz, die sehr streng bestraft.

    Der Vertreter der Polizeigewerkschaft fordert bessere rechtliche Mittel, damit die Polizei effektiver arbeiten kann. Außerdem sei es ein Problem, dass Polizisten, wenn sie zur Arbeit gehen, wissen, dass sie verletzt oder getötet werden können, aber eben auch, dass sie ins Gefängnis gehen können. Das sei eine echte Schwierigkeit.

  • Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Das 55-jährige Opfer wurde von Kugeln durchsiebt aufgefunden. Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten auf einem Motorrad.

    Ein 55-jähriger Mann wurde am Montagabend, dem 11. September, im 16. Arrondissement von Marseille in der Siedlung L’Estaque erschossen. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 12. September, unter Berufung auf Informationen aus Polizeikreisen und der Staatsanwaltschaft.

    Aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle hieß es, das Opfer sei in einem Fahrzeug gefunden worden, das mit laufendem Motor am Straßenrand gestanden habe. Der Mann starb gegen 23 Uhr an mehreren Schussverletzungen: viermal in den Brustkorb, einmal in den Bauch, zweimal in den linken Arm, einmal in den rechten Arm und ein Treffer, der durch den linken und rechten Oberschenkel ging. Insgesamt wurden acht Geschosshülsen am Tatort gefunden.

    Die beiden mutmaßlichen Täter waren auf einem Motorrad unterwegs, als die Schüsse abgegeben wurden. Sie sind auf der Flucht. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle hieß es, dass später am Abend ein brennendes Motorrad aufgefunden wurde. In der Nähe des brennenden Motorrads wurde auch eine verbrannte Kalaschnikow gefunden.

    Diese Tat ereignete sich nur einen Tag nach der Tragödie im Viertel Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille. Am Sonntagabend, dem 10. September, wurde dort eine 24-jährige Frau von einer verirrten Kugel getroffen, als sie sich in ihrer Wohnung befand. Sie starb am Dienstagmorgen, dem 12. September, an den Folgen ihrer Verletzungen.

    Innenminister Gérald Darmanin wird am Dienstag in Marseille erwartet.

  • Verkehr in Marseille: Tempo 30 in der Nähe von Schulen und mehr Fußgängerzonen

    Verkehr in Marseille: Tempo 30 in der Nähe von Schulen und mehr Fußgängerzonen

    In Marseille gibt es insgesamt 470 Schulen, die oftmals an sehr stark befahren Straßen liegen, in denen die Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht eingehalten werden. Die Geschwindigkeit in der Nähe aller Schulen in Marseille wird auf 30 km/h begrenzt und 1.500 Tretroller werden in der Stadt abgeschafft, das erklärte Bürgermeister Benoît Payan am Montag, dem 11. September, auf dem Sender France Bleu Provence. „Ich habe die Entscheidung getroffen, die Geschwindigkeit vor allen Schulen in Marseille, zu senken. Einige Meter vor der Schule und einige Meter nach der Schule“, erklärte Benoît Payan. Erst am vergangenen Freitag wurde ein vierjähriges Mädchen schwer verletzt, als es aus einer Schule kommend in Bonneveine im 8. Arrondissement vom Marseille von einem Auto angefahren wurde. Laut dem Sender France Bleu Provence ist das kleine Mädchen inzwischen außer Lebensgefahr, aber der Bürgermeister will alles unternehmen, um solche Unfälle zu verhindern. „Man wird auch Bodenwellen einbauen. Ich …

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  • Marseille: 24-jährige Frau durch verirrte Kugel schwer am Kopf verletzt – Hirntod

    Marseille: 24-jährige Frau durch verirrte Kugel schwer am Kopf verletzt – Hirntod

    Das 24-jährige Opfer befand sich in seiner Wohnung im ersten Stock, als zwischen Drogenhändlern eine Schiesserei ausbrach.

    Eine Frau wurde am Sonntagabend im Stadtteil Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille angeschossen, wie der Sender Franceinfo am Montag, 11. September, unter Berufung auf mehrere Quellen meldete. Die Frau befindet sich in Lebensgefahr.

    Die Schüsse wurde gegen 23 Uhr abgegeben. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler handelte es sich um eine Auseinandersetzung rivalisierender Drogenhändler. Die Schüsse trafen auch das Gebäude, in dem sich die 24-jährige zu diesem Zeitpunkt in ihrer Wohnung aufhielt. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock. Die junge Frau erlitt eine schwere Kopfverletzung, als sie von einem Querschläger getroffen wurde.

    Zeugen zufolge fuhren zwei Personen auf einem Motorroller, von denen einer mit einer Kalaschnikow bewaffnet war. Sie hielten an einem als Drogenpunkt bekannten Ort an und eröffneten das Feuer, bevor sie auf dem Motorroller flüchteten. Am Tatort wurden etwa 20 Patronenhülsen gefunden.

    Am Montagnachmittag wurde bekannt, dass bei der jungen Frau „der irreversible Hirnfunktionsausfall“ festgestellt wurde. Sie ist also praktisch ihren schweren Verletzungen erlegen.

  • Marseille: Auseinandersetzungen im Drogenhandel fordern sieben Tote in zwei Wochen

    Marseille: Auseinandersetzungen im Drogenhandel fordern sieben Tote in zwei Wochen

    In den letzten Monaten ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Marseille explosionsartig angestiegen. Eine Spezialeinheit der Polizei (CRS 8) wurde entsandt, um ab dem 18. August in den betroffenen Stadtvierteln für Ruhe zu sorgen.

    Serienweise Abrechnungen in Marseille. Bereits 36 Tote seit dem 1. Januar, das sind mehr als im gesamten letzten Jahr. Hinter diesen Morden steht der Drogenhandel. Angesichts der angespannten Lage wird eine Spezialeinhait der französischen Polizei, die CRS 8, die auf die Bekämpfung städtischer Gewalt spezialisiert ist, ab dem 18. August in die betroffenen Gebiete von Marseille geschickt. Selbst die Dealer geben zu, dass die Gewalt eskaliert ist. Wer hier am Drogenhandel teilnimmt, riskiert sein Leben. Der Ursprung dieses blutigen Konflikts zwischen Drogenhändlern ist eine kleine Siedlung in den nördlichen Stadtvierteln, La Paternelle, das Epizentrum der Mordserie, die Marseille erschüttert. La Paternelle gilt als ein sehr profitabler Drogenumschlagsplatz, der von zwei Clans umkämpft wird, die jeweils das Monopol für sich beanspruchen.

    Die eigentlichen Köpfe des Netzwerks sollen jedoch weit von Marseille entfernt sein. „Die Auftraggeber sind nicht in Marseille. Sie befinden sich oft im Ausland und sind daher schwer zu neutralisieren“, erklärt Dominique Abbenanti, Direktor der Kriminalpolizei Marseille-Süd, auf dem Sender France 2. Es kommt sogar vor, dass auf Auftragskiller zurückgegriffen wird.

    Dieser Anstieg der Gewalt ist zu beobachten, obwohl die Polizei die Zahl ihrer Fahndungserfolge vervielfacht. 740 Waffen sowie 12 Millionen Euro wurden bisher bereits beschlagnahmt. 1.144 Drogenhändler wurden festgenommen. Ausserdem wurden seit Anfang des Jahres fünf mutmaßliche Killerkommandos ausgeschaltet.

  • Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille 32 Menschen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet. Die Bilanz von Mitte August übersteigt somit bereits die des gesamten letzten Jahres. „Auf welchem Niveau der Gewalt werden wir noch landen?“, fragt die Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer.

    Mit 32 Toten in knapp acht Monaten übertrifft die Bilanz der Morde vor dem Hintergrund des Drogenhandels in Marseille Mitte August bereits die Bilanz des gesamten letzten Jahres, in dem es insgesamt 31 Tote gab. Allein am letzten Wochenende gab es in Marseille zwei Tote durch Schusswaffen. Der Sommer hat die Gewalt der rivalisierenden Clans nicht gemindert. „Es gibt keine Saison“, stellt ein Polizist in Marseille fast fatalistisch fest.

    Trotz der Tatsache, dass Dutzende Mitglieder der beiden wichtigsten Clans, die um die Kontrolle des Drogenhandels kämpfen, bereits hinter Schloss und Riegel gebracht wurden, fließt im Krieg um die Aufteilung der Territorien weiterhin Blut. „Die menschlichen Ressourcen sind schier unendlich“, wird ein Ermittler von Franceinfo zitiert.

    Karima Meziene, Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer ist nicht überrascht, dass es keine Sommerpause bei der Gewalt gibt. Sie hat ihren Bruder verloren, der vor sechs Jahren erschossen wurde, und ist Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer. „Leider haben wir schon damit gerechnet, dass der Rekord in diesem Sommer gebrochen wird, und es ist passiert“, bedauert sie. „Wir hoffen, dass es sich wieder beruhigt (…) Auf welches Gewaltniveau werden wir noch kommen?“, fragt sie sich, „wenn man bedenkt, dass es jetzt fast jeden Abend eine Schießerei gibt“. Karima Meziene hofft auf die Bemühungen in den Schulen und den betroffenen Stadtvierteln.

  • Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    In Marseille schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet.

    Das Opfer wurde am Donnerstag gegen 21 Uhr schwer verletzt aufgefunden. Am Tatort wurden etwa zwanzig Hülsen aus einem oder mehreren Sturmgewehren entdeckt.

    Früher am Donnerstag, also gestern gegen 1 Uhr morgens, war bereits ein 28-jähriger Mann im 14. Arrondissement erschossen worden. Die Kriminalpolizei von Marseille ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Marseille: Mann in Wohnsiedlung erschossen

    Marseille: Mann in Wohnsiedlung erschossen

    Der 34-jährige Mann, der der Polizei wegen Drogenhandels bekannt war, konnte von den Rettungskräften nicht mehr gerettet werden. Es wurde eine Untersuchung wegen „bandenmäßigen Mordes“ und „krimineller Vereinigung“ eingeleitet.

    In Marseille forderte das Drogenmilieu ein weiteres Opfer. Ein 34-jähriger Mann, der den Behörden bereits wegen Drogenhandels bekannt war, wurde am Donnerstag, dem 3. August, in der Cité des Rosiers in Marseille erschossen. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab.

    Am späten Donnerstagnachmittag wurde die Polizei um Hilfe gerufen, weil ein Mann mit einer Schussverletzung in eine Apotheke in der Cité des Rosiers im 14. Arrondissement geflüchtet war. Der 34-Jährige, der „den Justizbehörden insbesondere wegen Drogenhandels bekannt war“, verstarb kurz darauf im Krankenhaus, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    Die Überlebenschancen des 34-Jährigen waren bereits sehr schlecht, als er am Donnerstag von den Sanitätern behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Mann starb am Freitagmorgen im Krankenhaus.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille in Zusammenhang mit dem Drogenhandel nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bereits rund 30 Menschen ums Leben gekommen.