Schlagwort: Marseille

  • Marseille: Mann in Wohnsiedlung erschossen

    Marseille: Mann in Wohnsiedlung erschossen

    Der 34-jährige Mann, der der Polizei wegen Drogenhandels bekannt war, konnte von den Rettungskräften nicht mehr gerettet werden. Es wurde eine Untersuchung wegen „bandenmäßigen Mordes“ und „krimineller Vereinigung“ eingeleitet.

    In Marseille forderte das Drogenmilieu ein weiteres Opfer. Ein 34-jähriger Mann, der den Behörden bereits wegen Drogenhandels bekannt war, wurde am Donnerstag, dem 3. August, in der Cité des Rosiers in Marseille erschossen. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab.

    Am späten Donnerstagnachmittag wurde die Polizei um Hilfe gerufen, weil ein Mann mit einer Schussverletzung in eine Apotheke in der Cité des Rosiers im 14. Arrondissement geflüchtet war. Der 34-Jährige, der „den Justizbehörden insbesondere wegen Drogenhandels bekannt war“, verstarb kurz darauf im Krankenhaus, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    Die Überlebenschancen des 34-Jährigen waren bereits sehr schlecht, als er am Donnerstag von den Sanitätern behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Mann starb am Freitagmorgen im Krankenhaus.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille in Zusammenhang mit dem Drogenhandel nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bereits rund 30 Menschen ums Leben gekommen.

  • Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Ein Mann fuhr in der falschen Richtung, weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Auf seiner Flucht stiess er mit einem anderen Auto zusammen. In diesem Auto befanden sich eine Mutter und ihre Tochter, die zum Glück nur leicht verletzt wurden. Der Raser wurde festgenommen.

    Wie die Zeitung La Provence berichtete, fuhr am Dienstag, dem 1. August, gegen 22.30 Uhr in Marseille ein Auto in die falsche Richtung, bevor es die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich zog. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren und schalteten ihr Blaulicht ein, um den Fahrer zum Anhalten aufzufordern.

    Das Auto beschleunigte daraufhin abrupt, um den Ordnungskräften zu entkommen und überfuhr dabei eine Ampel. Seine Fahrt wurde allerdings gestoppt, als der Flüchtende mit einem anderen Auto zusammenstiess. In dem anderen Fahrzeug befanden sich eine junge Mutter und ihre neunjährige Tochter.

    Sie wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und von den herbeigerufenen Sanitätern versorgt. Der 36-jährige Mann blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wo er die Polizisten auch noch bedrohte. Bei der durchgeführten medizinischen Kontrolle wurden erhebliche Mengen Alkohol und Drogen in seinem Blut festgestellt.

  • Dordogne: Ingenieur baut Rollstuhl für den Papst aus Holz von Notre Dame in Paris

    Dordogne: Ingenieur baut Rollstuhl für den Papst aus Holz von Notre Dame in Paris

    Der 31-jährige Paul, der selbst im Rollstuhl sitzt, wird den Rollstuhl dem Papst am 23. September bei dessen Besuch in Marseille persönlich überreichen.

    Ein Bewohner des Périgord ist dabei, einen Rollstuhl für Papst Franziskus aus dem Holz zu bauen, das aus der Kirche Notre Dame in Paris nach dem Brand gerettet wurde, berichtet France Bleu Périgord. Der 31-jährige Paul stellt in seiner Werkstatt in der Nähe von Agonac seit mehreren Jahren Rollstühle aus Holz her. Als er sich den des Papstes ansieht, fällt ihm auf, dass dieser aus Metall ist. Er will dem heiligen Vater nun einen Rollstuhl aus Holz bauen.

    Vor drei Monaten, Anfang Mai, traf der junge Ingenieur, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, den Papst im Vatikan. Inmitten der Menschenmenge begrüßte ihn der Heilige Vater und Paul hat ein paar Sekunden Zeit, um ihm von seinem Projekt zu erzählen. Er hielt ihm sein Modell hin und bemerkte das Lächeln von Papst Franziskus, der ihm sagte, dass er die Patenschaft für sein Projekt übernehmen werde.

    Balken, die fast 1.000 Jahre alt sind
    Der Rollstuhl für den Papst, den Paul derzeit herstellt, besteht aus Birkenholz. Er wird eine große Rückenlehne haben und mit Symbolen versehen sein. Der Ingenieur freut sich darüber, dass man ihm „Balken aus dem Dachstuhl von Notre-Dame de Paris anvertraut hat, die den Brand von 2019 überstanden haben“.

    „Diese Balken stammen von Eichen, die um das Jahr 1.200 gewachsen sind“, fährt er fort, „sie stammen aus der Zeit des Heiligen Franz von Assisi, dem Schutzheiligen des Papstes“. Das Holz dieser Balken wird für die Armlehnen des Rollstuhls verwendet. Paul wird dem Papst den Rollstuhl übergeben, wenn dieser am 23. September nach Marseille kommt.

  • Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Es ist offiziell: Papst Franziskus wird am 22. und 23. September in die Stadt Marseille reisen. Der Vatikan kündigte diesen historischen Besuch jetzt an und veröffentlichte auch das Programm des Heiligen Vaters.

    Papst Franziskus hat seinen Besuch in Marseille für den 22. und 23. September offiziell angekündigt, wie der Vatikan am Samstag, dem 29. Juli bekannt gab. Aus dem vom Vatikan veröffentlichten detaillierten Programm geht hervor, dass der Papst am Freitagnachmittag unter anderem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfangen wird. Als die Diözese Marseille den Besuch im März ankündigte, sah das Programm nur einen Tag vor.

    Nach seiner Ankunft wird er ein öffentliches Gebet in der Basilika Notre-Dame de la Garde leiten und anschließend eine religiöse Andacht am Mahnmal für auf See verschollene Migranten abhalten. Der Samstag ist einem privaten Treffen mit Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen und einem Gespräch mit Emmanuel Macron gewidmet und endet mit einer großen Messe im legendären Stade Vélodrome im Herzen der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Insgesamt werden etwa 60.000 Gläubige erwartet.

    Der argentinische Papst wird Marseille im Rahmen des sogenannten „Mittelmeertreffens“ besuchen, zu dem vom 18. bis 24. September rund 60 Kirchenvertreter von allen fünf Küsten des Mittelmeers (Nordafrika, Balkan, Südeuropa, Schwarzes Meer und Naher Osten) sowie rund 60 Jugendliche aus all diesen Ländern erwartet werden.

    Der Besuch des Papstes in Frankreich wird der erste seit dem Besuch seines Vorgängers Benedikt XVI. im Jahr 2008 sein. Papst Franziskus hatte zwar 2014 Straßburg besucht, dies jedoch anlässlich eines Besuchs der europäischen Institutionen. Offiziell ist Papst Franziskus der erste Papst, der Marseille seit Clemens VII. im Jahr 1533 besucht.

    „Mit ganz Frankreich freuen wir uns, den Heiligen Vater zu empfangen, der zusammen mit Bischöfen und Jugendlichen aus dem gesamten Mittelmeerraum an den Rencontres Méditerranéennes in Marseille teilnehmen wird“, reagierte Kardinal Jean-Marc Aveline, Erzbischof von Marseille, in einer Pressemitteilung.

  • Mann in einem Problemviertel in Marseille erschossen

    Mann in einem Problemviertel in Marseille erschossen

    Die Tat ereignete sich unweit der Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement der Stadt Marseille, wo in diesem Jahr bereits mehrere Opfer zu beklagen waren.

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 27. Juli, wurde ein Mann in der Nähe der Cité de la Paternelle in den nördlichen Stadtteilen von Marseille erschossen, die als Hochburg des Drogenhandels gilt, der die Stadt wie ein Geschwür durchzieht. Der Kabinettschef der Polizeipräfektin begab sich vor Ort und die Kriminalpolizei wurde mit den Ermittlungen beauftragt.

    Die Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement von Marseille ist laut den Ermittlern das Zentrum eines Revierkriegs zwischen rivalisierenden Banden, den Clans „Yoda“ und „DZ-Mafia“.

    In diesem Jahr gab es dort bereits mehrere Opfer: Am 31. Mai wurde ein 35-jähriger Mann erschossen, am 29. März wurde die von Kugeln durchlöcherte Leiche eines 20-jährigen Mannes auf einem angrenzenden Ödland gefunden und am 24. Februar wurde ein 40-jähriger Mann in der Nähe eines Drogenpunktes erschossen.

  • Marseille: Wegen der starken Hitze bleibt der Strand des Catalans die ganze Nacht geöffnet

    Marseille: Wegen der starken Hitze bleibt der Strand des Catalans die ganze Nacht geöffnet

    Im Süden Frankreichs bleibt es auch in der Nacht so warm, dass der Schlaf für viele Anwohner in Marseille schwierig ist. Um den Bewohnern eine Abkühlung zu ermöglichen, blieb in Marseille (Bouches-du-Rhône) in der vergangenen Nacht der Strand des Catalans die ganze Nacht über geöffnet und bewacht.

    Normalerweise geht man an den Strand des Catalans in Marseille (Bouches-du-Rhône), um den Sonnenuntergang zu bewundern. „Das ist der Strand von Marseille schlechthin“, meint ein Anwohner. Ein Klassiker, der wegen seiner festlichen, spielerischen und familiären Atmosphäre von Anwohnern und Touristen gleichermassen geschätzt wird. „Ich selbst werde die ganze Nacht hier bleiben, ich nehme den letzten Bus“, erzählt eine Frau auf dem Sender France 3. Der Strand bleibt angesichts der Hitze jetzt tatsächlich die ganze Nacht über geöffnet. Mit immer noch 37 °C am Abend war der Mittwoch, 19. Juli, ein extrem heißer Tag. Diejenigen, die die ganze Nacht bleiben können, sind also glücklich. „In Belgien haben wir so etwas nicht“, scherzt ein Tourist.

    „Das ist Freiheit“
    „Es ist sehr gut, es ist wunderschön, es ist Freiheit“, sagt ein Mann. Langsam sinkt die Sonne tiefer, sehr zur Freude der Strandbesucher, die das Spektakel beobachten. Jeder wartet auf den richtigen Moment, den magischen Moment, um zu fotografieren. Sobald die Sonne verschwunden ist, herrscht eine andere, friedlichere Atmosphäre. Bis Mitternacht oder bis zum Ende der Nacht reiht sich am Strand der Katalanen eine Geschichte an die andere…

  • Marseille: Verlängerter Polizeigewahrsam für mehrere Polizisten nach Verdacht auf Polizeigewalt

    Marseille: Verlängerter Polizeigewahrsam für mehrere Polizisten nach Verdacht auf Polizeigewalt

    Die Polizisten werden in den Räumen der Inspektion der Nationalpolizei (IGPN) wegen des Verdachts unerlaubter Gewaltanwendung während der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel verhört.

    Der Polizeigewahrsam mehrerer Polizeibeamter wurde am Mittwoch, dem 19. Juli, verlängert, wie die Staatsanwaltschaft von Marseille gegenüber Franceinfo bestätigte, nachdem es während der Unruhen nach Nahels Tod zu möglichen Polizeiübergriffen gekommen war.

    Laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle befinden sich sieben Beamte in Polizeigewahrsam, die alle der Brigade anticriminalité (BAC) in Marseille angehören. Sie werden in den Räumlichkeiten der IGPN im Rahmen eines am 5. Juli eröffneten Ermittlungsverfahrens wegen Gewalt durch eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, befragt.

    In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli war ein 21-jähriger Mann mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er war schwer verletzt worden, befand sich aber nicht in Lebensgefahr. Der junge Mann hat die Polizisten beschuldigt, ihn geschlagen zu haben. Der Vorfall soll sich im Stadtzentrum ereignet haben, als in der Nacht Unruhen in Marseille ausbrachen.

  • Wegen der große nHitze sind die städtischen Schwimmbäder in Marseille ab sofort kostenlos

    Wegen der große nHitze sind die städtischen Schwimmbäder in Marseille ab sofort kostenlos

    Wie neun andere Departements wurden die Bouches-du-Rhône für Mittwoch, 19. Juli, von Météo-France auf die Hitzewarnung Orange gesetzt. Um dem entgegenzuwirken, kündigt die Stadt Marseille an, dass alle Schwimmbäder mindestens bis Freitag kostenlos genutzt werden können. Die städtischen Schwimmbäder in Marseille (Bouches-du-Rhône) sind ab Mittwoch und mindestens bis Freitag kostenlos, berichtet France Bleu Provence am Dienstag, dem 18. Juli. Eine Entscheidung, die von der Stadt – die Hitzewarnstufe 3 aktiviert hat – getroffen wurde, um gegen die große Hitze anzukämpfen. Auf Twitter schrieb der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan: „Um Ihnen angesichts der Hitzewelle zu helfen, sind die städtischen Schwimmbäder von Marseille ab morgen für alle kostenlos, und zwar bis zum Ende der Hitzewelle! Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf, nehmen Sie die richtigen Verhaltensweisen an“.

    Zur Erinnerung: Ab Mittwochmittag werden drei n…

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  • Drama am Alten Hafen von Marseille: Tod eines 13-Jährigen durch Messerstiche

    Drama am Alten Hafen von Marseille: Tod eines 13-Jährigen durch Messerstiche

    Ein 13-jähriger Jugendlicher ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Opfer eines Messerstichs im Alten Hafen von Marseille geworden. Kurz nach Mitternacht des 12. Juli wurde ein Jugendlicher am Quai des Belges im ersten Arrondissement von Marseille Opfer einer Messerattacke. Laut der Zeitung la Provence könnte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden gehandelt haben. Das Opfer wurde von der Hafenfeuerwehr versorgt. Der Teenager befand sich in einem kritischen Zustand und erlag in einem Krankenhaus später seinen schweren Verletzungen Die Tat ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 12. Juli, kurz nach Mitternacht. Ein 13-jähriger Teenager wurde am Quai des Belges im Alten Hafen von Marseille mit einem Messer getötet, wie die Zeitung La Provence berichtete und die Polizeipräfektur anschliessend bestätigte. Die Tat soll auf eine Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden im Bereich des Hafens gefolgt sein. Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen, die Franceinfo erhalten hat, handelt es sich wohl um eine Abrechnung zwischen minderjährigen Ausländern.
  • 27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    Während der Unruhen wegen des Todes von Nahel wurde am Samstag, dem 1. Juli, in Marseille ein Mann getötet. Er wurde offenbar von einem Gummigeschoss getroffen. Die genauen Umstände sind noch immer unklar.

    Der Tod des jungen Mannes wurde erst am Dienstag bekannt gegeben. Während der Unruhen wegen Nahels Tod starb am Samstag, dem 1. Juli 2023, in Marseille unter noch ungeklärten Umständen ein 27-jähriger Mann. Ein Gummigeschoss traf ihn offenbar tödlich.

    Die Szene spielte sich im Stadtzentrum von Marseille ab, wo das Opfer vermutlich mit einem Motorroller unterwegs war. Der genaue Ort, an dem das Opfer getroffen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen sollen dies klären.

    Das Opfer erlitt einen „heftigen Schock im Brustbereich“, der durch „einen Schuss aus einem Projektil vom Typ Flash-Ball“ ausgelöst wurde, so die Zeitung La Marseillaise. Die Autopsie ergab, dass „der Aufprall zu einem Herzstillstand und damit zum Tod geführt hat“, erklärte der Staatsanwalt von Marseille, Dominique Laurens. Die Zeitung La Provence berichtet von einem möglichen Projektil vom Typ „gom cogne“, einem Gummigeschoss aus einer Verteidigungswaffe der Polizei.

    Das Opfer ist ein 27-jähriger Mann, dessen Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.

    Der tödliche Vorfall ereignete sich in einem Bereich von Marseille, in dem es am Samstag, dem 1. Juli, zu Unruhen und Plünderungen kam. Wie der Staatsanwalt von Marseille ausführte, ist es jedoch „nicht möglich, festzustellen, ob das Opfer daran beteiligt war“.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des tödlichen Gebrauchs einer Waffe eingeleitet. Auch die Inspektion der Nationalpolizei IGPN hat Ermittlungen aufgenommen.