Schlagwort: Gewalt gegen Frauen

  • Versuchter Frauenmord: Ehemann würgt schwangere Frau vor den Augen der 11-jährigen Tochter

    Versuchter Frauenmord: Ehemann würgt schwangere Frau vor den Augen der 11-jährigen Tochter

    Ein 39-jähriger Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 16. August, in Colomiers in der Nähe von Toulouse festgenommen. Er hatte seine im dritten Monat schwangere Frau nach einem Streit zu erdrosseln versucht. Die schreckliche Szene spielte sich vor den Augen ihrer Tochter ab.

    Die Szene ist surreal. Vor den Augen seiner 11-jährigen Tochter kniet ein Familienvater über seiner Frau, die Hände fest um ihren Hals geschlungen. Der 39-jährige Mann befindet sich derzeit in der Ausnüchterungszelle des Polizeipräsidiums. Er wird wegen „versuchten Feminizids und Widerstands gegen Polizeibeamte“ angeklagt.

    Die tat ereignete sich am Mittwoch gegen 1.10 Uhr in einer Wohnung in Colomiers, in der Nähe von Toulouse. Zu dieser späten Stunde in der Nacht streitet sich das Ehepaar. Der Ehemann, der stark alkoholisiert zu sein scheint, greift seine im dritten Monat schwangere Frau erst verbal an und wird dann auch physisch gewalttätig.

    Im Verlauf des Streits soll er seine Partnerin geschlagen und sie an den Haaren gezogen haben. Die 11-jährige Tochter der beiden wurde durch den Lärm geweckt und musste einen Teil der gewalttätigen Auseinandersetzung mit ansehen. Ihr Vater soll ihre Mutter vor ihren Augen gewürgt haben, bis er die Anwesenheit seiner Tochter bemerkte.

    Dann warf der Gewalttäter seine Frau aus dem Haus und schloss sich mit dem Mädchen allein in der Wohnung ein. Die 26-jährige Mutter machte sich Sorgen, dass er dem Kind etwas antun könnte, und alarmierte schließlich die Polizei.

    Als die Rettungskräfte eintrafen, stellten sie fest, dass die Frau Würgemale am Hals hatte. Während sie versorgt wurde, versuchte ein Polizeiteam kurz nach 1.30 Uhr, in die Wohnung einzudringen. Die Tür öffnet sich zunächst, wird dann aber plötzlich und mit heftiger Gewalt wieder geschlossen, wobei ein Beamter am Arm verletzt wird.

    Der Einsatz der Polizei endete mit der Festnahme des Ehemanns und Vaters. Nach seiner Festnahme stellten die Beamten fest, dass der Verdächtige stark angetrunken war. Er befindet sich derzeit in einer Ausnüchterungszelle und soll im Laufe des Tages von der Polizei angehört werden. Während der Mann auf seine Vernehmung wartete, unterzog sich seine Frau in der Notaufnahme des Krankenhauses einer Reihe von Untersuchungen. Sie steht unter Schock, ist glücklicherweise ansonsten aber nicht sehr schwer verletzt.

  • Gefangene Frau in Forbach: Ehemann freigelassen – Anschuldigungen der Ehefrau waren falsch

    Gefangene Frau in Forbach: Ehemann freigelassen – Anschuldigungen der Ehefrau waren falsch

    In einer Pressekonferenz am Dienstag stellte der Staatsanwalt von Sarreguemines die Anschuldigungen der Frau, die am Vortag in Forbach (Moselle) aufgefunden worden war, ernsthaft in Frage.

    „Eine nicht existierende Realität“. Mit dieser Formel beschrieb Olivier Glady, Staatsanwalt von Sarreguemines (Moselle), die Anschuldigungen der Freiheitsberaubung und Gewalt, die eine 53-jährige Frau nach einem Notruf aus Forbach (Moselle) am Montag (7. August) gegen ihren Mann erhoben hatte. Auf einer Pressekonferenz ging der Staatsanwalt Punkt für Punkt auf die Anschuldigungen ein und zeichnete das Bild eines Ehepaars, das durch die schlimme Krankheit der Frau aus den Fugen geriet.

    Der Polizeigewahrsam des Ehemanns, eines 55-jährigen Deutschen, werde am späten Dienstagnachmittag aufgehoben, so Staatsanwalt Olivier Glady. Er fügte hinzu, dass nichts darauf hindeutete, dass die Ehefrau, die ebenfalls deutsche Staatsbürgerin ist, in ihrer Wohnung in Forbach gegen ihren Willen festgehalten wurde. „Sie hatte freien Zugang zu einem Fernseher, einem Computer und einem Telefon“, sagte er. Die Frau hatte am Montag eine Polizeidienststelle in Deutschland angerufen und behauptet, ihr gewalttätiger Mann halte sie seit 2011 gegen ihren Willen in seiner Wohnung im französischen Forbach gefangen. Die deutsche Polizei hatte daraufhin sofort die französischen Behörden informiert.

    Ausserdem wurden von den Ermittlern keine Blutspuren am Tatort gefunden und auch die Gerichtsmediziner konnten keine Spuren von Knochenbrüchen, körperlicher Misshandlung oder Vergewaltigung, wie von der Frau angezeigt, feststellen. Die Ermittler zweifeln nun an der Version der Ehefrau, die laut Staatsanwalt Olivier Glady möglicherweise an einer entzündlichen Krankheit leidet. Laut Zeugenaussagen kümmerte sich der Ehemann um seine Frau, seit sich ihr Gesundheitszustand in den letzten 10 Monaten deutlich verschlechtert hatte.

    Lesen sie dazu auch: Moselle: Mann hält Frau “möglicherweise seit 2011” in seiner Wohnung gefangen

  • Makabre Entdeckung in Spanien: Frauenkörper in einer Wand gefunden – 9 Jahre nach ihrem Verschwinden

    Makabre Entdeckung in Spanien: Frauenkörper in einer Wand gefunden – 9 Jahre nach ihrem Verschwinden

    In Spanien wurde die Leiche einer Frau, die seit neun Jahren als vermisst galt, in einer Hauswand ein gemauert gefunden. Der Ex-Lebensgefährte des Opfers gestand, sie getötet zu haben.

    In Torremolinos, in der Nähe von Málaga (Spanien), kam es zu einer makabren Entdeckung. Am Dienstag, dem 6. Juni, fanden Polizeibeamte die Leiche einer Frau, die seit neun Jahren als vermisst galt. Die Leiche befand sich eingemauert in der Wand des Dachgeschoss des Hauses, das das Opfer damals mit ihrem Lebensgefährten Marco R. bewohnte.

    Der 45-jährige Mann wurde von der Polizei festgenommen, da er verdächtigt wird, seine neue Freundin am 17. Mai 2023 mit einer Stichwaffe getötet zu haben. Wie die Zeitung El Pais berichtet, soll der Verdächtige dann in Polizeiverhör gestanden haben, auch seine ehemalige Lebensgefährtin Sibora getötet zu haben. Marco R. soll außerdem angegeben haben, dass die Leiche hinter einer der Wände seiner Wohnung versteckt war.

    Versteckt in einer Holztruhe
    Bei einer ersten Hausdurchsuchung fanden die Polizeibeamten jedoch nichts. Mithilfe von Röntgengeräten und den Plänen des Hauses konnten die Ermittler schließlich den Körper des Opfers ausfindig machen. Die Leiche befand sich in einer Holzkiste, die hinter einer Wand versteckt war. Das gerichtsmedizinische Institut von Málaga wurde mit der Autopsie, um herauszufinden, wie das Opfer gestorben ist.

    Sibora war am 7. Juli 2014 von Verwandten als vermisst gemeldet worden, nachdem sie nichts mehr von der jungen Frau gehört hatten. Sie war damals 22 Jahre alt. Marco R. hatte zu dieser Zeit erklärt, dass Sibora nach Italien zu ihrer Mutter gegangen sei. Es gab jedoch keine Hinweise darauf, dass die junge Frau Spanien verlassen hatte. Außerdem hatte das Mobiltelefon des Opfers am Tag ihres Verschwindens aufgehört zu senden. Siboras Mutter glaubte nie an die von Marco R. verbreitete Version. Ihre Tochter hatte ihr vorher berichtet, dass er ihr gegenüber immer wieder gewalttätig geworden war.

  • Kampf gegen Belästigung: Gérald Darmanins Flyer-Kampagne wird in sozialen Netzwerken verspottet

    Kampf gegen Belästigung: Gérald Darmanins Flyer-Kampagne wird in sozialen Netzwerken verspottet

    Der französische Innenminister hatte es bereits AnfangMai angekündigt: Ab dem heutigen Dienstag werden fünf Millionen Flyer zur Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum von Polizisten und Gendarmen verteilt. Die Initiative löste in den sozialen Netzwerken Spott und Gelächter aus. Belästigung auf der Straße ist ein Thema, das für die Sicherheit der Frauen in Frankreich im Jahr 2023 von immer größerer Bedeutung geworden ist. Laut dem jüngsten Bericht des Hochkommissariats für Gleichberechtigung haben acht von zehn Frauen Angst, abends allein nach Hause zu gehen. Und diese Feststellung hat den obersten Polizisten Frankreichs, Innenminister Gérald Darmanin, auf den Plan gerufen, der Anfang Mai den Start einer großen Operation für die Sicherheit von Frauen ankündigte. Ab Dienstag, dem 30. Mai, werden nun fünf Millionen Flyer von den Ordnungskräften verteilt, um das Übel der Belästigung von Frauen auf der Straße einzudämmen. Diese Aktion hat allerdings viel Kritik und Spott hervorgerufen. …

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  • Mann wegen versuchter Vergewaltigung einer deutschen Touristin am Fuße des Eiffelturms verhaftet

    Mann wegen versuchter Vergewaltigung einer deutschen Touristin am Fuße des Eiffelturms verhaftet

    Die Tat soll sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 2. April, ereignet haben. Der mutmaßliche Angreifer soll versucht haben, eine deutsche Touristin zu vergewaltigen, bevor er flüchtete. In der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, entging eine junge Frau am Fuße des Eiffelturms in Paris nur knapp einer Vergewaltigung. Laut der Zeitung Le Parisien wurde der mutmaßliche Angreifer „einige Minuten später“ von der Polizei festgenommen. Das Opfer ist eine deutsche Touristin russischer Herkunft. Sie stand zunächst unter Schock, erzählte der Polizei aber, dass der Angreifer sich mit ihr unterhalten wollte und ihr dabei Wein anbot. Die junge Frau wurde daraufhin misstrauisch und versuchte, sich zu entfernen. Der Mann riss sie zu Boden und schaffte es, sie zu fixieren, indem er sich rittlings auf sie setzte, berichtet Le Parisien. Der Mann versuchte, sie zu vergewaltigen, und öffnete ihre Hose. Das Opfer schrie, was den Angreifer dazu veranlasste, von der jungen Frau abzulassen zu flüchten. Glücklicherweise konnte ein Straßenverkäufer gegen 1 Uhr morgens eine Gruppe der Nachtkriminalitätsbrigade in der Nähe alarmieren. Er weist die Polizisten auf den offensichtlich betrunkenen Flüchtigen in einer Seitenstraße des Champ-de-Mars hin. Dieser versuchte zunächst vergeblich, die Polizisten abzuschütteln. Diese konnten ihn aber festnehmen und er wurde in der Polzeiwache des VII. Arrondissements in Polizeigewahrsam genommen. Ähnliche Vorfälle im letzten Jahr Ein anderer Vergewaltigungsfall, in den zwei brasilianische Touristinnen verwickelt waren, hatte sich „fast am selben Ort“ im Februar 2022 ereignet. Die beiden Schwestern hatten den Abend in der Gesellschaft von zwei Männern verbracht, bevor diese sie angriffen. Die jüngere der Schwestern wurde vergewaltigt.
  • Metz: Frau auf offener Straße niedergestochen – Verdächtiger festgenommen

    Metz: Frau auf offener Straße niedergestochen – Verdächtiger festgenommen

    Am Mittwoch, dem 8. März, wurde in Metz ein Mann festgenommen. Er wird verdächtigt, seine Ehefrau oder Ex-Ehefrau mitten im Stadtzentrum niedergestochen zu haben.

    Eine Frau wurde am Mittwochmorgen im Stadtzentrum vor der Kathedrale in Metz niedergestochen, wie Franceinfo meldete.

    Laut Franceinfo wurde das Opfer am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr von ihrem Freund oder Ex-Freund mit einem Messer attackiert. Sie wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige wurde festgenommen. Beide Personen sind etwa 40 Jahre alt.

    Der Bürgermeister der Stadt, François Grosdidier, schreibt auf Twitter und Facebook: „Der Tag in Metz beginnt mit dem Messerangriff auf eine Frau an der Place d’Armes.“ Eine „schreckliche“ Tat an diesem Mittwoch, dem 8. März, dem „Tag der Frauenrechte“, fügte er hinzu. „Ich bin von ganzem Herzen bei dem Opfer, dem ich sehnlichst die beste Genesung wünsche, bei seiner Mutter, einer langjährigen Freundin, und bei all seinen Angehörigen“, fuhr er fort, bevor er den Ordnungskräften und der Feuerwehr für „ihre prompte und effiziente Reaktion“ dankte. „Diese Tragödie erinnert uns einmal mehr an die schreckliche Realität, die von denen geschaffen wurde, die sich das Recht herausnehmen, über das Leben und die Freiheit von Frauen zu verfügen.“

  • Internationaler Tag der Frauenrechte: Ein andauernder und universeller Kampf

    Internationaler Tag der Frauenrechte: Ein andauernder und universeller Kampf

    Von den Protesten iranischer Frauen über afghanische Mädchen, die nicht zur Schule gehen dürfen, bis hin zu den Feminiziden in Frankreich und Europa und den verboten des Schwangerschaftsabbruchs insbesondere in den USA – selten war ein Internationaler Tag der Frauenrechte so wichtig wie in diesem Jahr. 

    Am Montag, 48 Stunden vor dem Internationalen Tag der Frauenrechte, der an diesem Mittwoch stattfindet, beklagte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Welt ein Ziel ist, das immer weiter in die Ferne rücke.

    „Die Gleichstellung der Geschlechter rückt immer weiter in die Ferne. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit des Fortschritts sieht die Organisation UN Women sie erst in 300 Jahren als erreicht“, kritisierte Antonio Guterres in einer Rede zur Eröffnung der zweiwöchigen Debatten der UN in New York über den Status der Frau. Der UN-Generalsekretär ist der Meinung, dass „die Rechte der Frauen weltweit missbraucht, bedroht und verletzt werden“ und dass „der über Jahrzehnte hinweg erzielte Fortschritt vor unseren Augen verschwindet“.

    An Beispielen für diese Rückschritte mangelt es weltweit leider nicht. Man denkt dabei natürlich sofort an Afghanistan. Die Taliban, die im August 2021 an die Macht zurückkehrten, hatten eigentlich versprochen, sich geändert zu haben. Die traurige Wahrheit ist aber: Die Lage der Frauen in Afghanistan ist schlimmer als je zuvor. Mädchen werden vom Schulunterricht ferngehalten und Frauen müssen sich wieder hinter Burkas verbergen. „Frauen und Mädchen wurden aus dem öffentlichen Leben ausgelöscht“, beklagt Antonio Guterres.

    Rückschritte bei den Rechten im Iran, in den USA und in Europa.
    Und da sind auch an die Frauen im Iran, die seit dem 16. September 2022, dem Todestag der 22-jährigen Mahsa Amini, die drei Tage nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei wegen einer unter ihrem Schleier schlecht versteckten Haarsträhne starb, für ihre Freiheit demonstrieren.

    „Frau, Leben Freiheit“, skandieren die Iranerinnen seither und viele männliche Iraner mit ihnen. Rufe, bei denen sie ihr Leben riskieren. Verhaftet, gefoltert, zum Tode verurteilt, trotzdem fordern die Iranerinnen und Iraner das Mullah-Regime zum Rücktritt auf. Vergiftungen in mehreren hundert Schulen, in denen Mädchen unterrichtet werden, verdeutlichen den Schrecken einer unerbittlichen Unterdrückung der Iranerinnen, was jedoch die Entschlossenheit der Demonstranten nicht mindert.

    Bei der Einschränkung der Frauenrechte denkt man aber auch an die USA, wo der ultrakonservative Oberste Gerichtshof das Recht auf Abtreibung in Frage gestellt hat, das seit 1973 auf Bundesebene Bestand hatte. Unmittelbar nach dieser Kehrtwende verabschiedeten einige Bundesstaaten Gesetze gegen das Recht der Frauen, über ihren Körper zu bestimmen.

    Neben diesen spektakulären Rückschlägen bei den Rechten der Frau gibt es in unseren europäischen Demokratien auch immer noch empörende Situationen, von denen nur ein Teil – die sexistische und sexuelle Gewalt – durch die Bewegung #MeToo nach Jahren des Schweigens ans Licht gebracht wurde. Ein Schweigen, dessen Schäden und zerstörte Leben wir heute erst langsam ermessen. Der Blick der Gesellschaft auf früher verharmloste sexuelle Gewalt ändert sich und das, was in der Welt der Politik, des Sports, der Medien und überall sonst bisher toleriert wurde, stösst endlich auf Widerstand.

    Lange Zeit wurden auch in unseren modernen Gesellschaften Frauenmorde von einigen als „Verbrechen aus Leidenschaft“ verharmlost, heute werden sie als spezifische Verbrechen gegen Frauen verstanden, Verbrechen, die eine starke Antwort der gesamten Gesellschaft und der Strafverfolgung verdienen.

    Der Tag der Frauenrechte soll auch den schwierigen Alltag von Frauen in ihrem Familien- und Berufsleben beleuchten. Ungleichheit ist immer noch an der Tagesordnung, wenn es um die Aufteilung der Hausarbeit, das Gehalt, die Rente oder den beruflichen Aufstieg geht. Die berühmte „gläserne Decke“ wurde zwar in einigen Bereichen durchbrochen, doch für die Mehrheit der Frauen ist sie immer noch sehr dick.

    „Ich bin hier, um klar und deutlich zu sagen: Die Vereinten Nationen stehen überall an der Seite von Frauen und Mädchen“, schloss Antonio Guterres am Montag seine Rede. Der Kampf der Frauen ist ein universeller Kampf für Gleichberechtigung, ein Kampf, der alle Menschen angeht und betrifft.

  • Gironde: Frau in ihrem Haus von ihrem Ex-Partner getötet

    Gironde: Frau in ihrem Haus von ihrem Ex-Partner getötet

    Am Freitag, dem 3. März, wurde einer Frau in ihrem Haus in Saint-Laurent-d’Arce (Gironde) von ihrem Ex-Lebensgefährten die Kehle durchgeschnitten. Das Opfer hatte bereits zwei Mal Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet.

    Die Leiche der 50-jährigen Cathy Martin wurde am Freitag, dem 3. März, in ihrem Haus in Saint-Laurent-d’Arce (Gironde) entdeckt. Das Opfer wurde von ihrem Ex-Lebensgefährten mit einem Messer getötet. Der Mann erhängte sich anschließend in der Garage des Hauses. Die Nachbarn sind schockiert. „Es waren sehr ruhige Leute, die nicht von sich reden machten“, sagte eine Frau gegenüber Franceinfo.

    Innenminister Gérald Darmanin fordert eine Untersuchung
    Vor der Tragödie hatte Cathy Martin bereits Alarm geschlagen und im Februar dieses Jahres zweimal Anzeige gegen ihren Ex-Mann wegen der Verbreitung von Bildern, die die Intimsphäre verletzen, und wegen häuslicher Gewalt eingereicht. Innenminister Gérald Darmanin forderte nun eine Verwaltungsuntersuchung der Generalinspektion der nationalen Gendarmerie (IGGN), um zu klären, warum die Anzeigen des Opfers nicht an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurden.

  • Calvados: Frau mit Messer getötet – flüchtiger Lebensgefährte wird von der Polizei gesucht

    Calvados: Frau mit Messer getötet – flüchtiger Lebensgefährte wird von der Polizei gesucht

    Die Leiche der 28-jährigen Frau wurde am Dienstagabend in ihrer Wohnung in Lisieux (Calvados) entdeckt.

    Die Leiche einer 28-jährigen Frau wurde am Dienstag, dem 14. Februar, in ihrer Wohnung in Lisieux (Calvados) entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft von Caen am Mittwoch gegenüber France Bleu Normandie (Calvados – Orne) mitteilte. Ihr 30-jähriger Lebensgefährte, der verdächtigt wird, sie getötet zu haben, ist auf der Flucht und wird von der Polizei gesucht. Das Opfer hatte im Januar 2022 wegen häuslicher Gewalt Anzeige gegen ihren Lebensgefährten erstattet, im wurde verboten sich ihr zu nähern.

    Die Leiche wurde am Abend entdeckt, das Opfer war bereits verstorben, als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen. Die Eltern des Opfers, die sich Sorgen machten, weil sie nichts mehr von ihrer Tochter hörten, hatten die Polizei alarmiert.

    Die junge Frau ihren Eltern ihren dreijährigen Sohn über das Wochenende anvertraut und sich seit dem 6. Februar nicht mehr gemeldet. Seit dem 6. Februar erhielten die Eltern des Opfers nach eigenen Angaben zwar SMS-Nachrichten, die vom Handy ihrer Tochter gesendet wurden, zweifelten aber daran, dass diese wirklich von ihrer Tochter stammten.

    Die Polizei ermittelte zunächst in einem Vermisstenfall und orteten das Telefon der jungen Frau. Das Handy wurde am 6. Februar im Departement Oise geortet, bevor es an mehreren verschiedenen Orten in Frankreich, jedes Mal im Grenzgebiet, aufgespürt wurde: an der belgischen, schweizerischen und luxemburgischen Grenze. Zuletzt wurde das Handy am 12. Februar an der spanischen Grenze geortet.

    Schließlich begaben sich Polizisten am frühen Dienstagabend zum Haus des Opfers. Vor Ort entdeckten sie im Eingangsbereich der Wohnung starke Blutspuren und nahmen einen starken Verwesungsgeruch wahr. Das Opfer wurde in seinem Bett in Seitenlage entdeckt. Laut dem Gerichtsmediziner, der das Opfer untersuchte, wies der Körper deutliche Spuren von Gewalteinwirkung auf.

    Nach ersten Erkenntnissen starb die junge Frau an den Folgen von Schlägen und Verletzungen mit einer Stichwaffe, so die Staatsanwaltschaft von Caen gegenüber France Bleu. Die Nachbarn sagten aus, dass das Opfer wieder Kontakt zu seinem früheren Lebensgefährten aufgenommen hatte und glaubten, dass beide beschlossen hatten, wieder zusammenzuleben.

    Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau bereits im Januar 2022 Anzeige gegen den Mann wegen häuslicher Gewalt erstattet hatte. Er stand unter richterlicher Aufsicht und durfte sie eigentlich nicht mehr sehen.

    Der Mann ist der Justiz wegen zahlreicher früherer Straftaten bekannt. Insbesondere im Jahr 2020 wurde er zweimal gegen eine andere ehemalige Lebensgefährtin gewalttätig, mit der er auch ein Kind hat. Er ist derzeit auf der Flucht und wird gesucht.

  • Sohn des französischen Justizministers wegen Verdachts auf häusliche Gewalt von Richter vernommen

    Sohn des französischen Justizministers wegen Verdachts auf häusliche Gewalt von Richter vernommen

    Der Sohn von Eric Dupond-Moretti wurde wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt angeklagt, wie der Sender BFTMV berichtet. Raphaël Dupond-Moretti, Sohn des französischen Justizministers, wurde wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt verhaftet und angeklagt, wie der Sender BFMTV berichtet. Der Sohn des Ministers soll am Samstagabend, dem 28. Januar, von einem Richter vernommen worden sein, bevor er unter richterliche Aufsicht gestellt und wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Bereits Anfang der Woche war Raphaël Dupond-Moretti in Savoyen wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt in Polizeigewahrsam genommen worden, wie der Sender TF1 meldete. Schläge und Tritte Eine Nachbarin soll die Polizei alarmiert haben. Als die Gendarmen eintrafen, war Raphaël Dupond-Moretti nicht mehr am Ort des Geschehens. Seine Partnerin hatte sich zur Nachbarin geflüchtet und gab zu Protokoll, dass sie Faustschläge und Tritte erhalten habe. Wie TF1 berichtete, befand sich Raphaël Dupond-Moretti in Courchevel i…

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