Schlagwort: Energiekosten

  • Übergewinne: Deutscher Vorschlag für Zwangsbeitrag von Energieunternehmen entfacht Debatte in Frankreich

    Übergewinne: Deutscher Vorschlag für Zwangsbeitrag von Energieunternehmen entfacht Debatte in Frankreich

    In Frankreich begrüßt die linke Opposition den deutschen Vorschlag. Das französische Wirtschaftsministerium legt jedoch Wert darauf, klarzustellen, dass Deutschland keine Steuer vorschlägt. In der Debatte um eine Besteuerung der sogenannten  „Übergewinne“ gibt es keine beruhigung. Wenige Stunden nachdem Deutschland zugesagt hatte, die europäischen Bemühungen um eine Zwangsabgabe von Energieunternehmen zu unterstützen, stellte das französische Wirtschaftsministerium am Sonntag, dem 4. September, klar, dass es sich dabei „absolut nicht“ um eine Steuer handele. Deutschland machte diese Ankündigung im Rahmen eines 65-Milliarden-Euro-Plans, der die Auswirkungen der Inflation abmildern soll. Wenige Tage vor einem Treffen der 27 Mitgliedsstaaten zu Energiefragen weigert sich das französische Wirtschaftsministerium, der linken Opposition nachzugeben. Die Nupes-Abgeordneten schlagen seit Monaten eine Sonderbesteuerung der von Großkonzernen wie TotalEnergies oder CMA CGM durch die Energiekrise e…

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  • Gas- und Strompreise: Preisstopp bis 2023 verlängert kündigt Gabriel Attal an

    Gas- und Strompreise: Preisstopp bis 2023 verlängert kündigt Gabriel Attal an

    Angesichts des starken und anhaltenden Anstiegs der Gas- und Strompreise erwägt die Regierung, den Preisstopp für Energiekosten auch 2023 beizubehalten, um einen noch stärkeren Anstieg der Lebenshaltungskosten der Franzosen zu verhindern. Der Preisstopp, der die Franzosen vor historischen Erhöhungen für Energiepreise, insbesondere Strom und Gas, schützt, sollte eigentlich am 31. Dezember 2022 auslaufen. Ende August hatte Elisabeth Borne jedoch versprochen, dass die Exekutive den „Anstieg“ der Energiepreise auch nach dem Ende des Preisstopps durch „spezifische Bestimmungen“ für die „Schwächsten“ abfedern würde. Letztendlich wird nun der von der Regierung festgelegte Preisstopp auch im Jahr 2023 beibehalten, wie Gabriel Attal, der stellvertretende Minister für öffentliche Finanzen, am Samstag, dem 3. September, bekannt gab. Als Gast in der Sendung „On n’arrête pas l’éco“ auf France Inter versicherte er, dass die Regierung auch 2023 einen Preisstopp beibehalten werde, um den Anstieg der E…

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  • Kältere Klassenzimmer und geschlossene Schwimmbäder  – Gemeinden sparen Energiekosten

    Kältere Klassenzimmer und geschlossene Schwimmbäder – Gemeinden sparen Energiekosten

    Einige Städte und Gemeinden greifen angesichts der explodierenden Energiekosten zu drastischen Sparmaßnahmen. Energie einzusparen ist nicht immer einfach und jede Gemeinde entwickelt ihre eigenen Tricks, um die Energierechnung zu senken: die öffentliche Beleuchtung ausschalten, bestimmte Gebäude schließen – die Bürgermeister lassen sich einiges einfallen. Der sozialistische Präsident des Regionalrats der Bretagne, Loïg Chesnais-Girard, bereitet sich darauf vor, seine Region energetisch aufzurüsten: „Wir haben im Jahr 2022 zusätzliche Energiekosten in Höhe von 10 Millionen Euro“, beklagt er. In diesem Winter wird die Temperatur in den bretonischen Gymnasien um durchschnittlich ein Grad auf 19 Grad sinken. „Unsere Gymnasien umfassen 2 Millionen Quadratmeter. Die öffentlichen Bürogebäude der Region haben nur ein paar hunderttausend Quadratmeter.“ (Loïg Chesnais-Girard, Präsident des Regionalrats der Bretagne gegenüber Franceinfo). Die Sparmaßnahmen werden natürlich alle öffentlichen Gebäu…

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  • Energiepreise: Zwei Glashütten müssen Kurzarbeit anmelden

    Energiepreise: Zwei Glashütten müssen Kurzarbeit anmelden

    Die steigenden Energiepreise haben bereits direkte Auswirkungen auf einige Unternehmen in Frankreich. Die Kristallglasfabrik Arc im Departement Pas-de-Calais und die Glasfabrik Duralex im Departement Loiret kündigten beide an, einen Teil ihrer Beschäftigten vorübergehend in Kurzarbeit zu schicken.

    Der Anstieg der Energiepreise hat die Kristallglasfabrik Arc in Arques (Pas-de-Calais) in Schwierigkeiten gebracht. „Zwischen 2021 und 2022 steigt die Gasrechnung für Arc in Frankreich von 19 Millionen auf 75 Millionen Euro“, erklärt Guillaume Rabel-Suquet, Kommunikationsdirektor von Arc France. Mit einer vierfach höheren Gasrechnung ist es für das Unternehmen unmöglich, ihre Produktion im gewohnten Umfang aufrechtzuerhalten. Die Kristallglasfabrik verwendet zur Herstellung ihrer Gläser Öfen, die auf über 1300 °C erhitzt werden.

    Auch das Unternehmen Duralex ist betroffen
    Man kann diese gasbetriebenen Öfen nicht von einem Tag auf den anderen abschalten. In der Not entschied sich das Unternehmen dafür, 1.600 seiner 4.600 Beschäftigten zwei Tage pro Woche in Kurzarbeit zu schicken. Angesichts der Inflation ein harter Schlag für die Belegschaft. Eine weitere historische Glasfabrik, die in Schwierigkeiten steckt, ist das Unternehmen Duralex in La Chapelle-Saint-Mesmin (Loiret). Sie wird ihren Ofen im Winter auf Standby schalten. Ab November werden keine Gläser oder Teller mehr vom Band laufen: Kurzarbeit. Die Produktion soll erst im Februar 2023 wieder aufgenommen werden, aber der Spezialist für gehärtetes Glas behauptet, über ausreichende Rücklagen und Vorräte zu verfügen, um seine Tätigkeit fortzusetzen zu können.

  • In Frankreich darf die Temperatur in Büros in diesem Winter nicht über 19°C steigen

    In Frankreich darf die Temperatur in Büros in diesem Winter nicht über 19°C steigen

    Die Temperatur in Büro- und Industriegebäuden soll in diesem Winter in Frankreich aufgrund des sehr starken Anstiegs der Energiepreise  auf 19 °C begrenzt werden.

    „Es ist das Ende des Überflusses“, warnte Emmanuel Macron vor einigen Tagen. Angesichts der Energieknappheit wird Elisabeth Borne am Montagnachmittag die Führungskräfte auffordern, den Energieverbrauch in ihren Unternehmen um 10% zu senken. Die Premierministerin wird die Unternehmensleiter zur Sparsamkeit aufrufen. Sollten sie diesen Hinweisen nicht folgen, droht die Premierministerin damit, „weitaus verbindlichere Maßnahmen zu aktivieren“, berichtet France Info. In einem Monat soll eine Bilanz gezogen werden.

    In diesem Zusammenhang könnte von den Unternehmen auch verlangt werden, dass sie in diesem Winter eine Temperatur von 19°C in Büros und Industrieräumen nicht überschreiten. Eine Maßnahme, die vom Chef der Arbeitgeber positiv aufgenommen wurde. „Die Beheizung der Räume auf 19°C, ich denke, das ist für alle akzeptabel“, reagierte der Präsident des Arbeitgeberverbands Medef, Geoffroy Roux de Bézieux, auf France Inter. Derzeit gibt es keine Verordnung, die die ideale Temperatur von Räumen in Unternehmen verbindlich regelt. „Heute macht jeder, was er will“, erklärt Geoffroy Roux de Bézieux. Es gibt jedoch ein Dekret vom 3. Dezember 1974 – zur Zeit der Ölkrise -, das eine Temperatur von 19°C vorschreibt. Ein Text, der seit fast 50 Jahren in Vergessenheit geraten ist.

    Auch in Deutschland, wo die Gaskrise für den kommenden Winter Anlass zu großer Sorge gibt, wird ab dem 1. September in Behörden und öffentlichen Gebäuden eine Temperatur von maximal 19°C vorgeschrieben. In Räumen, in denen Angestellte intensive körperliche Arbeit verrichten, wird sie sogar auf 12°C begrenzt. In Deutschland muss die Beheizung in öffentlichen Bereichen wie Fluren ausgeschaltet werden und es gibt in öffentlichen Gebäuden kein heißes Wasser mehr zum Händewaschen.

    Auch in Spanien darf eine Temperatur von 19 °C im nächsten Winter in Büros, Geschäftsräumen, Kulturstätten, Bahnhöfen und Flughäfen nicht überschritten werden. Diese Regelung soll mindestens bis November 2023 in Kraft bleiben.

    In Frankreich hatte die Regierung Ende Juli zwei Dekrete angekündigt: Das erste soll Geschäfte dazu verpflichten, die Türen geschlossen zu halten, wenn die Heizung oder die Klimaanlage eingeschaltet ist, das zweite verbietet Lichtwerbung zwischen 1 und 6 Uhr morgens. Die Gesetzestexte sollen bis zum 21. September vorliegen.

  • Energie: Franzosen greifen nach Holz

    Energie: Franzosen greifen nach Holz

    Brennholz ist billiger als Gas und Strom und zieht immer mehr Franzosen in seinen Bann. Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres haben schon viele Haushalte ihren Holzvorrat für den Winter bestellt, und die Lieferfristen werden immer länger.

    In einem Brennholzunternehmen in Aureville (Haute-Garonne) stand die Maschine zum Spalten von Holzscheiten den ganzen Sommer über nicht still. Seit Monaten gehen Bestellungen ein. Aus Angst, zu kurz zu kommen, und um nicht den Höchstpreis für den nahenden Winter zahlen zu müssen, wollen die Kunden so früh wie möglich beliefert werden. „Für die Bestellungen gibt es (…) mindestens zwei Monate, zweieinhalb Monate Vorlaufzeit. (…) Normalerweise haben wir im Frühjahr einen grossen Vorrat für den Winter angelegt, und dieses Jahr lieferten wir den Vorrat im Frühjahr direkt an unsere Kunden aus“, erklärt der Geschäftsführer Christian Moumin gegenüber France 3.

    Billiger als Gas oder Strom
    In den letzten zwei Jahren ist der Preis für einen Ster Brennholz im Durchschnitt um 20% gestiegen. Er wird für etwa 85 Euro verkauft, das sind 10 Euro mehr als im letzten Jahr. Auch dieser Preis ist jedoch immer noch günstiger als Gas oder Strom. Ein Kunde gab Anfang Juli eine Bestellung auf: fünf Ster, für die er 425 Euro bezahlte. Er will hauptsächlich mit seinem neuen Holzofen heizen. Da die Gas- und Strompreise in die Höhe geschossen sind, dürfte der Trend zum Holz auch in naher Zukunft nicht abreißen. Der Verkauf von Kaminöfen ist 2021 um ganze 50% in die Höhe geschnellt.

  • Energie: In Wohnhäusern in Frankreich wird diesen Winter weniger geheizt

    Energie: In Wohnhäusern in Frankreich wird diesen Winter weniger geheizt

    Viele Franzosen machen sich bereits bange Gedanken über den Winter, da die Energiekosten auch hierzulande explodieren. Die Behörden fordern bereits jetzt dazu auf, die Heizung im Winter um bis zu 3 °C zu senken.

    Um die Gasabhängigkeit von Russland zu verringern, fordert Europa seine Einwohner offiziell auf, ihren Verbrauch zu senken. „Ich rate allen unseren Landsleuten (…) dringend, die Klimaanlage in diesem Sommer nicht zu stark einzuschalten und die Heiztemperatur in diesem Winter um ein, zwei oder drei Grad zu senken“, sagte Thierry Breton, der EU-Kommissar für den Binnenmarkt, am Mittwoch, dem 17. August, auf dem Sender BFM Business. Die Europäische Union hofft, dass der Gasverbrauch so zwischen dem 1. August und dem 31. März um 15% sinken wird.

    19 °C in Wohnungen nicht überschreiten
    „Ich finde das missbräuchlich. Man kann doch zu Hause machen, was man will“, ärgert sich eine Frau auf dem Sender France 3. „Wir werden frieren“, befürchtet eine andere. Derzeit macht die Heizung zwei Drittel der Energierechnung einer Wohnung in Frankreich aus. Die Temperatur im Winter um ein paar Grad zu senken, würde Geld sparen. „Die Temperatur in Gebäuden, egal ob Wohn- oder Dienstleistungsgebäude, sollte 19 °C nicht überschreiten. Im Durchschnitt liegt man in Frankreich heute (…) bei 21 °C“, stellt Olivier Sidler, Sprecher der Association négaWatt, fest. Fachleute empfehlen auch eine bessere Isolierung von Fenstern oder Rohrleitungen.

  • Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Aufgrund der Energiekrise, die Frankreich derzeit erlebt, sind die Strompreise stark gestiegen. Die Preise sind sogar stärker gestiegen als in anderen europäischen Ländern und es gibt Befürchtungen, dass es im nächsten Winter zu Engpässen bei der Stromversorgung kommen könnte. Das Szenario eines allgemeinen Stromausfalls war vor einigen Monaten noch undenkbar, doch inzwischen stellt sich die Frage ernsthaft. Wird Frankreich genug Energie für den Winter haben? Zwischen Januar und Juli 2022 stieg der Preis pro kWh von 81,08 Euro auf 526,9 Euro, das ist sechsmal so hoch. Der geopolitische Kontext spielt bei diesem Anstieg eine entscheidende Rolle und der Krieg in der Ukraine ist einer der Faktoren, die die Preise in die Höhe treiben, aber durchaus nicht der einzige. Überalterung der nuklearen AnlagenEin weiterer Faktor, der die Strompreise in Frankreich in die Höhe treibt, ist die veraltete nukleare Infrastruktur. „Heute sind weniger als 50% der Reaktoren in Betrieb, was ziemlich außergew…

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  • Welche Geräte verbrauchen bei uns zu Hause am meisten Energie und wie können wir Geld sparen?

    Welche Geräte verbrauchen bei uns zu Hause am meisten Energie und wie können wir Geld sparen?

    Mehrere französische Energieunternehmen haben die Franzosen dazu aufgerufen, „sofort“ Einsparungen bei ihrem Energieverbrauch vorzunehmen. Hier einige Tipps, wie man Energie sparen und die Kosten senken kann. Am Sonntag, dem 26. Juni, forderten die Geschäftsführer von TotalEnergies, EDF und Engie in einem in der französischen Zeitung JDD veröffentlichten Beitrag die Franzosen auf, ihren Verbrauch von Kraftstoff, Öl, Strom und Gas „sofort“ zu reduzieren, um der Gefahr einer Verknappung und eines Preisanstiegs zu begegnen. Eine ähnliche Aufforderung hatte Jean-François Carenco, der Vorsitzende der französischen Energieregulierungskommission (CRE), bereits im März formuliert: „In Frankreich muss ab sofort Gas und Strom eingespart werden, sonst könnte es im nächsten Winter problematisch werden“. Lesen Sie auch: Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken! Hier einige Möglichkeiten, wie man seinen Energieverbrauch im täglichen Leben senken kann. Kühlschrank / Gefrierschrank Das ist unbestreitbar das Haushaltsgerät mit dem höchsten Energieverbrauch in jeder Wohnung. Laut der Agence de la transition écologique (Ademe) verbraucht ein Kühl-/Gefrierschrank im Durchschnitt 346 Kilowattstunden (kWh). Diese Zahl variiert natürlich je nach Modell, Marke und Nutzung. Um den Verbrauch eines Kühlschranks zu senken, gibt es ein paar einfache Tricks.
    • Anordnung der Lebensmittel: Füllen Sie Ihren Kühlschrank nicht komplett mit Lebensmitteln, denn die gekühlte Luft muss im Inneren zirkulieren können.
    • Halten Sie ihn von Wärmequellen fern und stellen Sie ihn nicht in die direkte Sonneneinstrahlung. Im Sommer sollte man ihn etwas weiter von der Wand entfernt aufstellen, damit der Kondensator besser belüftet wird. Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Lüftungsöffnung nicht durch Staub verstopft ist.
    • Stellen Sie die Temperatur Ihres Geräts richtig ein: Senken Sie die Kühltemperatur nicht auf unter 4 °C. Lassen Sie außerdem die Kühlschranktür nicht zu lange offen, denn das führt zu einem übermäßigen Energieverbrauch.
    Denken Sie daran, Ihren Gefrierschrank oder das Gefrierfach regelmäßig abzutauen. Wäschetrockner und Waschmaschine Diese Geräte verbrauchen im Durchschnitt etwa 301 Kilowattstunden pro Jahr. Der Wäschetrockner ist dabei besonders energieintensiv. Wenn es möglich ist, sollte man die Wäsche bei gutem Wetter an der frischen Luft trocknen. Wenn das nicht möglich ist, schleudern Sie Ihre Wäsche vor dem Trocknen ausgiebig, damit weniger Wasser zurückbleibt das Trocknen nicht so lange dauert. Auch sollte man die Geräte nicht überladen: Sie verbrauchen viel mehr, wenn sie bis zum Rand gefüllt sind! Das gilt übrigens auch für den Geschirrspüler … Schließlich sollte man wissen, dass das Waschen von Wäsche bei 30°C dreimal weniger Energie als bei 90°C verbraucht: Bevorzugen Sie also das Waschen bei niedrigen Temperaturen. Fernseher Unser Hauskino ist ein Energiefresser! Im Durchschnitt verbraucht ein Fernseher 187 Kilowattstunden pro Jahr. Diese Zahl ist umso wichtiger, als das Fernsehen bei den Franzosen besonders beliebt ist und sie ihre TV-Geräte im Durchschnitt jeden Tag 3,5 Stunden lang laufen lassen. Der Energieverbrauch des Fernsehers hängt allerdings von mehreren Parametern ab: der Größe, seiner Auflösung, seiner Frequenz… Um wirklich Geld zu sparen, ist die Wahl des richtigen Geräts beim Kauf daher von entscheidender Bedeutung. Andere Geräte rund um den Fernseher können die Energierechnung noch weiter belasten: Set-Top-Boxen, Spielkonsolen, DVD-Player etc. All diese Geräte verbrauchen im Stand-by-Modus Energie. Wenn sie nicht benutzt werden, sollte unbedingt der Stecker gezogen werden: „Durch das komplette Ausschalten können bis zu 10% der Stromrechnung eingespart werden und auch das Material wird geschont“, erklärt die französische Umweltagentur (Ademe). Weitere nützliche Tipps Bei der derzeitigen Hitze wünschen wir uns alle eine Klimaanlage, um das Innere unserer Wohnungen angenehm zu kühlen. Aber Achtung: Diese Geräte verbrauchen meist mehr als man denkt, ohne unbedingt den erwarteten Komfort zu bieten. Eine mobile Klimaanlage der Klasse A mit einer Leistung von 2,5 kW kostet im Monat mehr als 130 € und kann bis zu 2,5 Mal mehr verbrauchen als eine fest installierte Klimaanlage und fast 30 Mal mehr als ein Ventilator! Wo möglich, sollten man daher Ventilatoren bevorzugen. Im Winter spielt oft die Heizung die Hauptrolle auf der häuslichen Energierechnung. Die Umweltagentur Ademe rät deshalb: „Senken Sie die Temperatur Ihrer Heizung während der Heizperiode um durchschnittlich ein Grad, so können Sie Ihre Rechnung um mindestens 7% senken“. Top 10 der Geräte, die in privaten Wohnungen am meisten Strom verbrauchen (Rangliste der  französischen Umweltagentur Ademe)
    • Kühl-/Gefrierkombination (346 kWh/Jahr)
    • Wäschetrockner und Waschmaschine (301 kWh/Jahr)
    • Gefrierschrank (288kWh/Jahr)
    • Fernseher (187 kWh/Jahr)
    • Kühlschrank (166 kWh/Jahr)
    • Geschirrspüler (162kWh/Jahr)
    • Elektrischer Backofen (146 kWh/Jahr)
    • Kochplatten (131 kWh/Jahr)
    • Stationärer Computer (123 kWh/Jahr)
    • Videospielkonsole (103 kWh/Jahr)
  • Energieversorgung: Regierung erwägt Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks in Saint-Avold

    Energieversorgung: Regierung erwägt Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks in Saint-Avold

    Angesichts der steigenden Gas- und Strompreise kündigte die Regierung am Sonntag, 26. Juni, an, dass sie die Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks Saint-Avold im Département Moselle erwägt. Es war erst im März dieses Jahres geschlossen worden. Dichter weißer Rauch soll bald wieder in den Himmel über Saint-Avold (Moselle) steigen. Die Regierung erwägt in einem neuen Gesetzentwurf, das Kohlekraftwerk der Stadt, das am 31. März 2022 nach 71 Jahren Betrieb geschlossen worden war, für den nächsten Winter wieder zu aktivieren. Da die russischen Gasimporte gegen Null gehen, muss die Stromversorgung Frankreichs jetzt anders gesichert werden. Der Staat hatte sich eigentlich dafür entschieden, die Kohle, die billiger und wettbewerbsfähiger als Gas ist, aufzugeben, weil sie fast dreimal so umweltschädlich ist. Es wird keine russische Kohle verwendet werden. „Wenn wir uns der Umweltgefahren der Kohle voll bewusst sind, sollten wir uns kollektiv um Sparsamkeit bemühen, indem wir unseren Stromverbrauc…

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