Schlagwort: Energiekosten

  • Sorgt endlich für Alternativen: Unsere Geldbeutel fahren längst elektrisch

    Sorgt endlich für Alternativen: Unsere Geldbeutel fahren längst elektrisch

    Es gibt Dinge, auf die man sich in Europa offenbar verlassen darf: auf Steuerbescheide, schlechtes Wetter im falschen Moment und darauf, dass irgendeine Krise irgendwo auf der Welt irgendwann direkt an der Zapfsäule nebenan landet.

    In Frankreich zeigt sich dieses alte Spiel gerade wieder in seiner besonders kostspieligen Variante. Die Kraftstoffpreise sind kräftig gestiegen. In manchen Tankstellen kostet der Liter SP95 inzwischen mehr als zwei Euro, auch Diesel verteuert sich deutlich (in Deutschland ist dieser Punkt schon längst erreicht!). Wer 50 Liter in seinen Tank laufen lässt, darf gegenüber dem Preisniveau vor Beginn des Konflikts schnell rund 15 Euro zusätzlich auf den Tresen legen.

    Herzlichen Glückwunsch.

    Nicht einmal ein besseres Auto bekommt man dafür. Nicht mehr Reichweite. Keine bequemeren Sitze. Nicht einmal einen besonders hübschen Duftbaum.

    Man bezahlt schlicht mehr dafür, exakt dasselbe zu tun wie vorher.

    Natürlich existieren handfeste Gründe für diese Entwicklung. Der Rohölpreis steigt, weil die internationalen Märkte mögliche Lieferausfälle fürchten. Besonders nervös blickt die Welt auf die Straße von Hormus. Durch diese schmale Meerenge fließt ein erheblicher Teil des international gehandelten Erdöls. Sobald dort militärische Spannungen wachsen, beginnen Händler, Unternehmen und Regierungen zu rechnen – und Autofahrer dürfen später mitrechnen.

    An der Tankstelle.

    Genau darin steckt das eigentlich Absurde unserer jahrzehntelangen Verkehrspolitik. Wir diskutieren leidenschaftlich über Tempolimits, Verbrennerverbote, Ladekabel, Reichweitenangst und darüber, ob ein Elektroauto bei minus zwölf Grad noch bis Tante Erna kommt. Gleichzeitig akzeptieren wir beinahe achselzuckend ein Verkehrssystem, dessen wichtigste Energiequelle von politischen Entwicklungen Tausende Kilometer entfernt abhängt.

    Ein paar Drohungen rund um eine Meerenge, ein Krieg, eine Förderkürzung oder eine internationale Krise – und plötzlich schaut halb Europa morgens auf die Preistafel der Tankstelle wie früher der Bauer auf den Wetterhahn.

    Vielleicht wäre jetzt ein geradezu revolutionärer Gedanke angebracht: Alternativen.

    Und zwar echte.

    Elektromobilität gehört dazu. Nicht als Religion. Nicht als moralische Erziehungsmaßnahme. Nicht als rollender Heiligenschein für Menschen mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und drei Komposttonnen.

    Sondern aus einem ziemlich banalen Grund: Sie erweitert unsere energetischen Möglichkeiten.

    Ein Elektroauto braucht kein Benzin aus Rohöl, das gefördert, über internationale Handelswege transportiert, raffiniert und anschließend durchs Land gefahren wird. Strom stammt dagegen aus unterschiedlichen Quellen – aus Wind, Sonne, Wasser, Kernenergie und anderen Bestandteilen des jeweiligen Strommixes.

    Natürlich macht das Autofahren nicht kostenlos. Strom, Netze und Ladeinfrastruktur kosten Geld. Auch Elektroautos benötigen Rohstoffe und Energie. Wer behauptet, mit dem Ladestecker beginne das finanzielle Schlaraffenland, verkauft Märchen.

    Doch beim Laden existieren verschiedene Wege: zu Hause, am Arbeitsplatz, am Supermarkt oder an öffentlichen Säulen. Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, erzeugt einen Teil seiner Energie sogar auf dem eigenen Dach.

    Versuchen Sie das einmal mit Superbenzin.

    Ein kleines Bohrloch hinter der Garage dürfte zumindest bei den Nachbarn Fragen aufwerfen.

    Gerade deshalb wirkt ein Teil der öffentlichen Debatte inzwischen reichlich grotesk. Auf der einen Seite stehen jene, die das Elektroauto zum technischen Messias erklären. Auf der anderen Seite sitzen jene, die noch beim hundertsten Stammtisch erzählen, ein E-Auto tauge grundsätzlich nichts, weil der Cousin eines Bekannten 2021 einmal an einer kaputten Ladesäule gestanden habe.

    Leute, ernsthaft?

    Elektromobilität löst weder Staus noch Parkplatznot und verwandelt Mobilität nicht über Nacht in ein ökologisches Paradies. Sie bietet aber eine zusätzliche Möglichkeit, den Straßenverkehr weniger empfindlich gegenüber internationalen Ölpreisschocks zu machen. Das allein wäre Grund genug, sie nicht länger als ideologisches Spielzeug zu behandeln.

    Die aktuelle Entwicklung in Frankreich liefert dafür Anschauungsunterricht mit Preisschild.

    Steigende Kraftstoffkosten verändern bereits das Verhalten. Menschen fahren weniger, verzichten auf nicht notwendige Wege, bilden Fahrgemeinschaften oder steigen – sofern vorhanden – auf öffentliche Verkehrsmittel um. Das klingt in politischen Sonntagsreden wunderbar nach Verkehrswende.

    Für viele Betroffene fühlt es sich allerdings weniger nach Verkehrswende als nach leerem Portemonnaie an.

    Denn wer auf dem Land lebt, früh zur Arbeit fährt oder Kinder transportieren muss, verzichtet nicht mal eben fröhlich auf sein Auto. Der Krankenpfleger im Schichtdienst braucht keine politische Predigt darüber, dass Benzin eben teuer sei. Die Verkäuferin mit 30 Kilometern Arbeitsweg benötigt eine bezahlbare Alternative.

    Genau dort beginnt vernünftige Politik.

    Elektroautos müssen erschwinglicher werden, Laden muss unkompliziert und transparent funktionieren, Mietshäuser brauchen praktikable Lösungen, ländliche Regionen eine verlässliche Infrastruktur. Gleichzeitig gehören Bahn und öffentlicher Nahverkehr ausgebaut. Technologieoffenheit sollte schließlich nicht bedeuten, am Status quo festzuhalten und jede Alternative so lange kleinzureden, bis die nächste Ölkrise vor der Tür steht.

    Bleiben die Spannungen im Nahen Osten bestehen oder verschärfen sie sich rund um die Straße von Hormus, dürfte der Druck auf die Ölpreise anhalten. Eine diplomatische Entspannung könnte die Lage dagegen wieder beruhigen und Preise sinken lassen.

    Und dann?

    Dann atmen wir erleichtert auf, tanken wieder etwas billiger und vergessen vermutlich innerhalb weniger Monate, wie abhängig unser Verkehrssystem noch immer vom Öl ist.

    Bis zur nächsten Krise.

    Vielleicht sollten wir dieses Mal etwas Schlaueres tun.

    Nicht den Verbrenner verteufeln. Nicht Autofahrer beschimpfen. Nicht Elektromobilität schönreden.

    Sondern dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen tatsächlich wählen können.

    Denn Klimaschutz ist ein starkes Argument für den Umbau unseres Verkehrs. Doch spätestens wenn der Literpreis die Zwei-Euro-Marke überschreitet, entdeckt selbst der überzeugteste Pragmatiker noch ein zweites Argument.

    Den eigenen Geldbeutel.

    Und der hält bekanntlich erstaunlich wenig von Ideologie.

    Andreas M. Brucker

  • Strompreise unter Druck: Frankreichs Regierung sucht Wege zur Senkung der Energieausgaben

    Strompreise unter Druck: Frankreichs Regierung sucht Wege zur Senkung der Energieausgaben

    Steigende Stromrechnungen sorgen in Frankreich erneut für politischen Handlungsdruck. Mit dem nahenden Winter verschärft sich die finanzielle Belastung vieler Haushalte – insbesondere jener mit niedrigem Einkommen oder Rente. Die Regierung von Premierminister Sébastien Lecornu nimmt dies zum Anlass, eine umfassende Neuausrichtung der Energiepolitik zu prüfen. Im Zentrum steht die Hoffnung auf sinkende Strompreise – für Verbraucher wie für Unternehmen. Muriels Fall ist bezeichnend. Die Rentnerin zahlt derzeit rund 60 Euro pro Monat für Strom – eine Summe, die angesichts der Teuerung der letzten Jahre zur Belastung geworden ist. Um ihre Ausgaben zu reduzieren, nutzt sie gezielt die sogenannten „heures creuses“, also die günstigeren Nachtstromzeiten, und schränkt ihren Warmwasserverbrauch drastisch ein. „Ich spare schon maximal“, erklärt sie im Gespräch mit dem Sender France 2. Ihre Situation steht exemplarisch für viele Französinnen und Franzosen, die an den Grenzen individueller Sparmaß…

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  • Duralex – Glas mit Zukunft: Wie eine Ikone der Alltagskultur zur Kooperative wurde

    Duralex – Glas mit Zukunft: Wie eine Ikone der Alltagskultur zur Kooperative wurde

    Ein Jahr nach der drohenden Schließung ist die traditionsreiche Glasmanufaktur Duralex aus La Chapelle-Saint-Mesmin zu einem Symbol des industriellen Neubeginns geworden. Die Umwandlung in eine SCOP – einer „Société coopérative et participative“, also einer Genossenschaft in Arbeitnehmerhand – hat dem Unternehmen nicht nur die Existenz gesichert, sondern ihm auch neue Dynamik verliehen. Hinter dieser Entwicklung stehen eine engagierte Belegschaft, eine mutige rechtliche Neuaufstellung und ein starkes Engagement regionaler Akteure.

    Von der Insolvenz zum Arbeitnehmerprojekt Im Sommer 2024 schien die Zukunft von Duralex endgültig besiegelt: Steigende Energiekosten, veraltete Produktionsanlagen und eine prekäre Liquidität hatten die traditionsreiche Glasmarke an den Rand der Insolvenz gedrängt. Das Verfahren vor dem Handelsgericht in Orléans hätte leicht im Aus geführt – wäre nicht die Belegschaft selbst eingesprungen. Rund 60 Prozent der Beschäftigten entschieden sich, die Firma in eine …

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  • Steigende Strom- und Gaspreise: Wie die neue Mehrwertsteuer die französischen Haushalte belastet

    Steigende Strom- und Gaspreise: Wie die neue Mehrwertsteuer die französischen Haushalte belastet

    Ab dem 1. August steigt die Mehrwertsteuer auf Strom und Gas in Frankreich drastisch an. Statt des bisherigen reduzierten Satzes von 5,5 % wird dann der volle Satz von 20 % fällig – eine Maßnahme, die durch EU-Vorgaben erzwungen wird. Doch was bedeutet das konkret für die Haushalte? Ein Beispiel aus dem Alltag: Familie unter Druck Eine vierköpfige Familie aus Colombes, einer Stadt in der Nähe von Paris, spürt die Auswirkungen der Energiekrise bereits deutlich. Ihr Haus mit 200 Quadratmetern wird mit Gas beheizt, das warme Wasser kommt aus einem elektrischen Boiler. Schon in den letzten zwölf Monaten sind die monatlichen Abschlagszahlungen für Gas von 172 auf 252 Euro gestiegen – eine Erhöhung um satte 46 %, obwohl ihr Verbrauch kaum gestiegen ist. Mit der bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer dürften die Kosten weiter in die Höhe schnellen. Doch ist diese Steuererhöhung wirklich alternativlos? Warum steigt die Mehrwertsteuer? Bisher galt in Frankreich für Strom- und Gasabonnements…

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  • Strompreise in Frankreich: Steigende Steuern, aber sinkende Tarife ab 2025

    Strompreise in Frankreich: Steigende Steuern, aber sinkende Tarife ab 2025

    Die Energiekrise hat Europa stark erschüttert, doch es gibt auch gute Nachrichten: In Frankreich sollen die Strompreise im Jahr 2025 trotz einer geplanten Steuererhöhung sinken. Aber wie passt das zusammen – höhere Steuern und trotzdem niedrigere Preise? Ein genauerer Blick auf den Strommarkt und die Preisgestaltung klärt auf. Wie setzen sich die Strompreise zusammen? Die Rechnung für Strom in Frankreich besteht aus zwei wesentlichen Komponenten: dem Großhandelspreis und den Steuern, darunter die „Taxe intérieure sur la consommation finale d’électricité“ (TICFE). Während der Energiekrise, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, stiegen die Großhandelspreise für Strom erheblich an. Um diese Preissprünge abzufedern, senkte die französische Regierung die Steuern auf Strom drastisch und führte den sogenannten „Bouclier tarifaire“ (Preisstopp) ein. Mittlerweile haben sich die Großhandelspreise wieder stabilisiert und sind deutlich gesunken. Gleichzeitig wird die TICFE schrittweise wieder angehob…

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  • Energiekosten des französischen Staates sinken um 150 Millionen Euro im Jahr 2023

    Energiekosten des französischen Staates sinken um 150 Millionen Euro im Jahr 2023

    Der französische Premierminister Gabriel Attal hat einen ehrgeizigen Plan zur „ökologischen Transformation“ des Staates vorgestellt, der bis 2024 zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um 10 Prozent im Vergleich zu 2019 führen soll. „2023 war das Jahr der Energieeffizienz“, erklärte Attal während der Präsentation des Plans am Donnerstag, dem 28. März. Dank der umgesetzten Maßnahmen konnten die Kosten für Strom und Gas für staatliche Gebäude zwischen 2022 und 2023 um beachtliche 150 Millionen Euro gesenkt werden.

    Maßnahmen zur Energieeffizienz

    Diese bemerkenswerte Senkung der Energiekosten wurde durch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung des Gas- und Stromverbrauchs der Verwaltung erreicht, die vor dem Hintergrund der Besorgnis über Versorgungsengpässe aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 eingeleitet wurden. Laut Attal konnte der Gasverbrauch des Staates um 11 Prozent und der Stromverbrauch um 7 Prozent gesenkt werden. Der Premierminister kündigte an, diese Dynamik auch 2024 fortzusetzen, um Einsparungen von bis zu 200 Millionen Euro zu erzielen.

    Langfristige Ziele und Herausforderungen

    Das langfristige Ziel des Staates besteht darin, den Gas- und Stromverbrauch bis 2027 um 25 Prozent im Vergleich zu 2022 zu reduzieren. Die Verbrauchsdaten des Staates und seiner Betreiber beliefen sich im Jahr 2019 auf 20 Terawattstunden. Trotz dieser ermutigenden Fortschritte gibt es bei der Messung des staatlichen Energieverbrauchs noch Verbesserungsbedarf. Laut dem Ministerium für den öffentlichen Dienst konnte die Anzahl der staatlichen Gebäude, deren Energieverbrauch aus der Ferne und täglich überwacht werden kann, von 5.000 im Jahr 2021 auf 25.000 im Jahr 2024 erhöht werden. Allerdings sind nur 80 Prozent dieser Gebäude an ein System angeschlossen, das eine Echtzeit-Überwachung des Energieverbrauchs ermöglicht.

    Investitionen in die thermische Sanierung

    Für das Jahr 2024 sind Investitionen in Höhe von 900 Millionen Euro für die thermische Sanierung staatlicher Gebäude vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. Der Plan zur „ökologischen Transformation“ des Staates, der von Premierminister Gabriel Attal vorgestellt wurde, verdeutlicht das Engagement Frankreichs, den Energieverbrauch zu senken und die Nachhaltigkeit staatlicher Einrichtungen zu verbessern. Dies ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren und energieeffizienteren Frankreich.

  • Energiegutscheine: Zwischen dem 2. April und dem 15. Mai erhalten 5.6 Millionen französische Haushalte Geld

    Energiegutscheine: Zwischen dem 2. April und dem 15. Mai erhalten 5.6 Millionen französische Haushalte Geld

    Der Energiegutschein ist eine wichtige finanzielle Unterstützung für die einkommensschwächsten Haushalte Frankreichs in einer Zeit steigender Strompreise. Der Versand erfolgt zwischen dem 2. April und dem 15. Mai. Fast 5,6 Millionen französische Haushalte werden einen Scheck erhalten.
    Nachdem die Strompreise In Frankreich mit einem Anstieg um 10% im Februar weiter stiegen, bietet der Energiegutschein eine wesentliche finanzielle Hilfe für die einkommensschwächsten Haushalte. Dies war auch für Schauspielerin Maïlis Jeunesse der Fall, die bereits im Jahr 2023 100 Euro vom Staat erhielt, um die Stromrechnungen für ihre 26 Quadratmeter große Wohnung zu bezahlen. Wie Maïlis Jeunesse sind fast 5,6 Millionen französische Haushalte berechtigt, den Energiegutschein zu erhalten, was etwa 20% der einkommensschwächsten Haushalte Frankreichs entspricht.

    Ein per Post versandter Scheck
    Der Betrag des Schecks variiert zwischen 48 und 277 Euro pro Jahr. Der Versand erfolgt zwischen dem 2. April und dem 15. Mai. Um ihn zu erhalten, darf das steuerpflichtige Einkommen 11.000 Euro pro Jahr und pro steuerpflichtiger Person nicht überschreiten. Wer berechtigt ist, muss nichts weiter tun. Der Scheck wird automatisch per Post zugesandt. Vorsicht ist jedoch geboten: Ein Verwaltungsfehler könnte den Versand von etwa einer Million Energiegutscheinen verzögern. Das Finanzministerium hat mitgeteilt, dass ein Beschwerdeschalter online geschaltet wird.

  • Frankreich: Wird der Strompreis im Februar um etwa 10% steigen?

    Frankreich: Wird der Strompreis im Februar um etwa 10% steigen?

    Nach den Strompreiserhöhungen im Februar und August 2023 soll möglicherweise im Februar 2024 eine weitere Erhöhung um etwa 10% erfolgen.

    Régis Dumont hat Schwierigkeiten, seine Stromrechnungen zu bezahlen, die sich auf durchschnittlich 160 Euro im Monat belaufen. „Es geht immer weiter nach oben“, beklagt er sich auf dem Sender France 2. Es wird erwartet, dass die Preise auch in Kürze weiter steigen werden. Nach einem Anstieg um 15 % im Februar 2023 und 10 % im August 2023 soll es im Februar 2024 einen weiteren Preisanstieg um 10 % geben. Der regulierte Strompreis soll zwar gleich bleiben, die Steuern könnten jedoch in die Höhe schnellen. Sie waren von der Regierung im Rahmen des Energie-Preisdeckels vorübergehend gesenkt worden.

    Verbraucherverbände kritisieren die Energiekosten.
    Für die französischen Verbraucherverbände sind nicht die Steuern das Problem, sondern die Energiekosten an sich. „Man geht ohnehin von einem regulierten Tarif aus, der im Vergleich zu den französischen Produktionskosten insgesamt viel zu hoch ist“, erklärte François Carlier von der CLCV. Der Anstieg der Strompreise ist voraussichtlich noch nicht vorbei, da der Preisdeckel noch nicht vollständig abgebaut ist.

  • Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Die Durchleitungsgebühren für Gas könnten im Juli 2024 einen großen Sprung nach oben machen, der auf den Rechnungen der Verbraucher nicht unbemerkt bleiben wird. Mit der Erhöhung des Gasdurchleitungstarifs um 30% zum 1. Juli 2024 könnte die Rechnung für Privathaushalte im nächsten Jahr nochmals weiter in die Höhe schnellen. Der Transport bis zum Heizkessel oder zum Herd macht nämlich ein Drittel des Endpreises für diesen Brennstoff aus. Dies bedeutet einen Anstieg von 6,3 % für Kunden, die Gas zum Heizen verwenden, und von 11,3 % für Kunden, die es für ihre Küche oder ihren Warmwasserbereiter nutzen, so die vorläufigen Zahlen der französischen Energie-Regulierungskommission (Commission de régulation de l’énergie, CRE). Die Zahl der Gaskunden ist gesunken.Branchenvertreter forderten sogar eine stärkere Erhöhung, um den Rückgang der Zahl der Gaskunden seit 2018 auszugleichen. Die Entscheidung wird von der Regierung getroffen. Sie ist es auch, die eine solche Preiserhöhung, die für mindes…

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  • Energie: Ein Dorf in Hochsavoyen nutzt das Wasser des Genfer Sees zum Heizen

    Energie: Ein Dorf in Hochsavoyen nutzt das Wasser des Genfer Sees zum Heizen

    Trotz steigender Energiepreise haben sich die Rechnungen für die Einwohner von Saint-Gingolph am Genfersee kaum bewegt. Die Gemeinde hatte die Idee, das Wasser des Sees zu nutzen, um einen Teil der Häuser zu heizen. Vor vier Jahren kam das Gemeindeteam von Saint-Gingolph (Haute-Savoie) auf die Idee, das Wasser des Genfer Sees zum Aufwärmen des Festsaals zu verwenden. „Daraus entstand die Idee der Ingenieurgesellschaft, das Wasser zum Heizen aller Gebäude in der Gegend zu verwenden“, erklärte Gérald Craquelin, stellvertretender Bürgermeister von Saint-Gingolph. Die Arbeiten kosteten 2,4 Millionen Euro, die zum Teil vom Staat und der Region übernommen wurden. Das Wasser wird mit zehn Grad aus der Tiefe gepumpt und fließt dann mit drei Grad weniger in den See zurück. Einsparungen für die BewohnerMit diesem System wird die notwendige Energie für den Betrieb der Fernheizung gewonnen. Eine Familie, die in einem Mehrfamilienhaus wohnt, das im Herbst 2022 an das Netz angeschlossen wurde, wird …

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