Schlagwort: EDF

  • Verdacht auf Vertuschung von Vorfällen: Atomkraftwerk Tricastin wurde im September durchsucht

    Verdacht auf Vertuschung von Vorfällen: Atomkraftwerk Tricastin wurde im September durchsucht

    Im Frühjahr 2022 war eine gerichtliche Untersuchung gegen X eingeleitet worden, nachdem ein leitender Angestellter der Anlage im Oktober 2021 eine Klage gegen den Betreiber EDF eingereicht hatte.

    Das Atomkraftwerk Tricastin in der Gemeinde Saint-Paul-Trois-Châteaux (Drôme) wurde bereits im September im Rahmen der Ermittlungen wegen „Nichtmeldung eines Zwischenfalls oder Unfalls“ und „Gefährdung Dritter“ durchsucht, wie der Sender France Bleu Drôme Ardèche am Dienstag, dem 25. Oktober berichtete.

    Das Kraftwerk wurde bereits am 27. und 28. September von Gendarmen des Office central de lutte contre les atteintes à l’environnement et à la santé publique (OCLAESP) (Zentralstelle für die Bekämpfung von Umwelt- und Gesundheitsschäden) durchsucht. Auf Antrag eines Untersuchungsrichters in Marseille wurden Dokumente beschlagnahmt.

    Im Frühjahr 2022 war eine gerichtliche Untersuchung gegen X eingeleitet worden, nachdem im Oktober 2021 ein leitender Angestellter des Standorts eine Klage gegen den Betreiber EDF eingereicht hatte. Die Klage wurde damals wegen Verstößen gegen die Vorschriften für Nuklearanlagen, das Umweltgesetzbuch und das Arbeitsrecht und Gefährdung des Lebens Dritter eingereicht.

    Lesen sie dazu auch: Atomkraft in Frankreich: Zwischenfälle ohne Folgen?

  • Streik in Atomkraftwerken: Lohnvereinbarung mit Gewerkschaften erzielt

    Streik in Atomkraftwerken: Lohnvereinbarung mit Gewerkschaften erzielt

    Die Vereinbarung, die am zweiten Tag der landesweiten Lohnverhandlungen getroffen wurde, muss noch von den Gewerkschaften ratifiziert und der Belegschaft an jedem Standort zur Abstimmung vorgelegt werden. Der EDF-Konzern bestätigte über einen Sprecher, dass die Verhandlungen „abgeschlossen“ seien.

    Die Gewerkschaften CGT und FO gaben bekannt, dass am Freitag bei der EDF nach wochenlangen Streiks in Kernkraftwerken eine landesweite Lohnvereinbarung zwischen der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften getroffen wurde. Auf diese Ankündigung hin stimmten die Beschäftigten des Kernkraftwerks Gravelines (Nord), dem leistungsstärksten in Westeuropa, für die Aussetzung ihres Streiks bis Montag.

    Die EDF-Leitung hat eine Lohnerhöhung von 5% für Geringverdiener angeboten. Den Führungskräften wurde eine Erhöhung um 2,5% angeboten, die von Prämien begleitet wird, deren Höhe noch festgelegt werden muss. Diese allgemeinen Lohnerhöhungen werden von individuellen Lohnerhöhungen von 2,45% begleitet. „Diese Vereinbarung entspricht in hohem Maße den Forderungen der CGT, indem sie eine Erhöhung für alle um 120 Euro brutto pro Monat vorsieht“, erklärt Julien Lambert, Sekretär der zuständigen Gewerkschaft FNME-CGT.

    „Die Verhandlungen sind abgeschlossen, eine Vereinbarung wird den Gewerkschaften vorgelegt, die sie dem Personal unterbreiten werden“, erklärte ein Sprecher von EDF.

    Im Atomkraftwerk Gravelines soll am Montag eine weitere Abstimmung über die Beendigung des Streiks entscheiden, falls die Vereinbarung bis dahin ratifiziert wird. „Wenn die Vereinbarung am Montag bestätigt wird, ist für uns die Angelegenheit abgeschlossen, alle gehen wieder an die Arbeit und wir strengen uns an, um die Kraftwerke für die Franzosen wieder sicher an das Netz anzuschließen“, so Franck Redondo, CGT-Funktionär. Auch in Saint-Laurent-des-Eaux (Loir-et-Cher) setzte die CGT den Streik aus, um die Abstimmung der Mitglieder abzuwarten. Im Atomkraftwerk an der Mosel, Cattenom, jedoch „geht die Bewegung vorerst weiter, die Beschäftigten wollen einen gewissen Druck aufrechterhalten, solange das Abkommen nicht unterzeichnet ist“, so eine Gewerkschaftsquelle.

    Der Streik begann am 13. September und weitete sich im Laufe der Wochen aus, bis am Freitagmorgen 12 der französischen Atomkraftwerke betroffen waren.

    Der Streik führt zu Verzögerungen im Zeitplan der Wartungsarbeiten im französischen Kernkraftwerkspark und lässt Spannungen im Stromnetz im Winter befürchten.

  • Netzbetreiber warnt: Der Streik in der Atomindustrie kann diesen Winter „schwere Folgen“ haben

    Netzbetreiber warnt: Der Streik in der Atomindustrie kann diesen Winter „schwere Folgen“ haben

    Das Betreiber des französischen Stromnetzes RTE warnte am Dienstag, dem 18. Oktober, vor den „schwerwiegenden Folgen“, die eine „Verlängerung des Arbeitskampfes“ in den Kernkraftwerken „mitten im Winter“ haben könnte. Eine Verlängerung der Streiks in den Atomkraftwerken könnte schwerwiegende Folgen für die Stromversorgung Frankreichs in den kältesten Tagen des Winters haben, so die Einschätzung der RTE, die Betreibein des französischen Stromübertragungsnetzes ist. Die RTE schätzt das Risiko für Stromausfälle in den nächsten Wochen allerdings als sehr gering bis mäßig ein, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Gefährlich könnten die kältesten Tage des Winters werden, da viele französischen Haushalte mit Strom heizen….

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  • Atomkraft: Streiks lassen das Schlimmste befürchten

    Atomkraft: Streiks lassen das Schlimmste befürchten

    Nicht nur die französischen Raffinerien sind zur Zeit von Streiks betroffen. Auch in mehreren Kernkraftwerken gibt es Arbeitskampfmaßnahmen, die das Schlimmste für die Stromversorgung im bevorstehenden Winter befürchten lassen.

    Parallel zum Streik in den Raffinerien breitet sich am Samstag, dem 15. Oktober, auch eine Streikbewegung in den französischen Atomkraftwerken aus. Das Ziel der Streikenden: „Wir werden die Wartungsarbeiten an den abgeschalteten Reaktoren verzögern, was auch eine Verzögerung der Inbetriebnahme bedeutet, die für Ende des Jahres vorgesehen ist“, erklärt Franck Redondo, FO-Gewerkschaftssekretär der Centrale de Gravelines (Nord).

    Von den 25 Reaktoren, die zur Zeit wegen Reparaturen und Wartungsarbeiten abgeschaltet sind, ist der Zeitplan für fünf bereits nicht mehr einzuhalten, wobei es an einigen Standorten zu Verzögerungen von bis zu drei Wochen kommt. Die Regierung setzt den Stromversorger EDF jedoch unter Druck, die Fristen einzuhalten und den Reaktorpark rechtzeitig wieder in Stand zu setzen und ans Netz zu bringen. Mit den Streiks könnten sich nun die Verzögerungen noch vergrößern, warnt jetzt die EDF. Manche Kraftwerke könnten diesen Winter nicht rechtzeitig wieder ans Netz gehen. Die Gewerkschaften, die 5% Lohnerhöhung fordern, stehen aber weiter zu ihrer Strategie. Die Verhandlungen werden in der nächsten Woche fortgesetzt.

  • Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Der französische Stromversorger EDF hat auf seiner Website das Datum für die Wiederinbetriebnahme mehrerer Reaktoren nach hinten verschoben. Die Verzögerungen reichen von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Die EDF hat die Wiederinbetriebnahme von fünf Atomreaktoren verschoben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag, dem 15. Oktober von dem Unternehmen erfuhr. Die anhaltenden Streiks in einigen Kraftwerken haben „Auswirkungen auf den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme bestimmter Reaktoren“, sagte eine Sprecherin des Konzerns. An sechs Standorten waren die Angestellten am Freitag im Streik. Die Mitarbeiter in den Atomkraftwerken verlängerten ihre Streiks über das Wochenende.

    „Für die in Produktion befindlichen Reaktoren kann sich dies in vorübergehenden Leistungsabsenkungen niederschlagen“, so eine Sprecherin der EDF.

    Die Verzögerungen bei den Kraftwerken Cattenom 1, Cruas 2 und 3, Saint-Alban 2 und Tricastin 3  reichen je nach Reaktor von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Mit dem derzeitigen Arbeitskampf soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen und insbesondere bei der EDF ausgeübt werden. Für Dienstag sind erste Verhandlungen angesetzt. Auch wenn der Streik derzeit keine Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit hat, belastet er den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken, die wegen dringenden Wartungsarbeiten zur Zeit ausgeschaltet sind.

    „Wir haben heute 30 von 56 Reaktoren, die funktionieren, wir werden in den nächsten Wochen bei etwa 40 liegen, das Ziel ist, im Januar 45 am Netz zu haben“, sagte Präsident Emmanuel Macron in einem Fernsehinterview am Mittwoch.

    Angesichts des nahenden Winters ist Frankreich aufgrund der niedrigen Atomstromproduktion, die auf Wartungsarbeiten oder Reperaturen wegen Korrosionsproblemen an einem Teil seiner Atomreaktoren zurückzuführen ist, in seiner Stromversorgung geschwächt. Außerdem ist die Stromproduktion durch Wasserkraft aufgrund der Dürre des Sommers deutlich zurückgegangen.

    Der Netzbetreiber RTE hatte im September das Risiko von Ausfällen im Stromnetz für den kommenden Winter als „erhöht“, aber „dank einer starken Mobilisierung“ der Bevölkerung für Energiesparmaßnahmen als „beherrschbar“ eingestuft.

  • Atomkraft: Streikbewegung für höhere Löhne breitet sich allmählich in französischen Kraftwerken aus

    Atomkraft: Streikbewegung für höhere Löhne breitet sich allmählich in französischen Kraftwerken aus

    Seit Donnerstag beteiligt sich das Kraftwerk Gravelines (Nord) an der Streikbewegung. Die Mitarbeiter im Kraftwerk Belleville-sur-Loire (Cher) schlossen sich am Freitagmorgen ebenfalls an.

    Die Streiks in Frankreich weiten sich nach und nach aus. Mitarbeiter der Atomkraftwerke, die für höhere Löhne streiken, haben den Streik über das Wochenende verlängert, wie die Nachrichtenagentur AFP von der Gewerkschaft CGT erfuhr.

    Mehrere Atomkraftwerke sehen sich seit Tagen mit Streiks ihrer Mitarbeiter für höhere Löhne konfrontiert, darunter Tricastin (Drôme), Cruas (Ardèche), Bugey (Ain) und Cattenom (Moselle). Am Donnerstag schloss sich das Kraftwerk Gravelines (Nord), das leistungsstärkste in Westeuropa, dem Arbeitskampf an. Das Kraftwerk Belleville-sur-Loire (Cher) hat sich seit Freitagmorgen ebenfalls angeschlossen, wie die Gewerkschaft CGT am Freitag der Nachrichtenagentur AFP meldete.

    Die Bewegung soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen, insbesondere der EDF, ausüben. Ein erstes Treffen ist für Dienstag angesetzt.

    Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Streik keine Auswirkungen auf die Öffentlichkeit und belastet vor allem die Finanzen des Stromversorgers EDF. Er könnte jedoch den Zeitplan durcheinanderbringen, in dem die Kernkraftwerke nach den Wartungsarbeiten wieder ans Netz gebracht werden sollen. Die meisten der bestreikten Kraftwerke werden derzeit gewartet, wie von dem Stromversorger EDF mitgeteilt wurde.

    Es unter den bestreikten Kernkraftwerken auch solche, die sich nach den Wartungsarbeiten in der sogenannten Nachladephase befinden und anschliessend schnell wieder ans Netz gehen sollen. Derzeit durchkreuzt der Streik jedoch die Wiederinbetriebnahme. Die EDF warnt vor den Auswirkungen, die das auf die Energiemenge haben könnte, die in Frankreich im Januar und Februar, der kältesten Zeit des Winters, zur Verfügung stehen kann.

  • Energiekrise: EDF will abgeschaltete Atomkraftwerke im Winter wieder aktivieren

    Energiekrise: EDF will abgeschaltete Atomkraftwerke im Winter wieder aktivieren

    Wenn alles nach Plan verläuft, sollen die 26 französischen Kernreaktoren, die derzeit abgeschaltet sind, in den kommenden Wochen und Monaten nach und nach wieder in Betrieb genommen werden. Ein mit Spannung erwarteter Neustart. Bei einer Anhörung vor der Nationalversammlung versicherte der Vorstandsvorsitzende des Stromversorgers EDF, Jean-Bernard Lévy, am Mittwoch, dem 14. September, dass die 26 französischen Atomreaktoren, die derzeit abgeschaltet sind, voraussichtlich im Laufe des Winters die Stromproduktion wieder aufnehmen werden.

    Frankreich ist stark von der Kernenergie abhängig und leidet derzeit darunter, dass ein Großteil seiner Reaktoren (26 von 56) für verschiedene Wartungsarbeiten pausieren muss, von denen sich einige aufgrund der Covid-19-Pandemie stark verzögert haben. Zu allem Überfluss wurden Anfang 2022 Korrosionsprobleme festgestellt, die die EDF dazu zwangen, eine nahezu vollständige Überprüfung aller Kraftwerke vorz…

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  • Atomkraft: Streit zwischen Emmanuel Macron und dem Stromkonzern EDF

    Atomkraft: Streit zwischen Emmanuel Macron und dem Stromkonzern EDF

    Die Energiekrise ist nicht nur auf den Konflikt in der Ukraine zurückzuführen. Auch die Stromerzeugung in Frankreich wird ernsthaft gebremst, weil fast die Hälfte der Atomreaktoren des Landes abgeschaltet werden musste. Emmanuel Macron und die EDF schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Inmitten der Energiekrise sind mehr als die Hälfte der französischen Atomreaktoren wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet. Der Staatschef zeigte sich von der Situation genervt und wies mit dem Finger auf den Stromerzeuger EDF. „Es ist absolut inakzeptabel, dass die Leute, die die Verantwortung für die Wartungsarbeiten an den Atomkraftwerken hatten, heute erklären können, dass wir unsere Verantwortung nicht wahrgenommen haben“, sagte Macron am 5. September. EDF beklagt einen Mangel an Arbeitskräften und beschuldigt den StaatDie Kritik des Präsidenten ist eine Reaktion auf eine Äusserung des Vorstandsvorsitzenden der EDF. Einige Tage zuvor hatte dieser mit dem Finger auf Verantwortliche gezeigt, darunter de…

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  • Wirtschaft: Staat startet Übernahmeangebot im Wert von 9.7 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der EDF

    Wirtschaft: Staat startet Übernahmeangebot im Wert von 9.7 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der EDF

    das Wirtschaftsministerium plant, fast 10 Milliarden Euro für die Übernahme der EDF (Électricité de France) auszugeben. Der Staat hält derzeit etwa 84% des französischen Stromversorgers. Am Dienstag, dem 19. Juli, wurde bekannt gegeben, dass der Staat ein Übernahmeangebot auflegen wird, um 100% des Kapitals der EDF zu übernehmen.

    Die EDF steht wieder am Anfang. Im Jahr 2005 wurde der Konzern privatisiert. Im Jahr 2022 soll er wieder verstaatlicht werden, ein 9,7 Milliarden Euro teures Geschäft für den Staat. Um wieder die vollständige Kontrolle über EDF zu erlangen, muss das Wirtschaftsministerium die Anteile der Kleinaktionäre aufkaufen. Unter ihnen ist André-Yves Verdejo, Vizepräsident von EDF Actionnariat Salarié, der mit dem von der Regierung vorgeschlagenen Aktienpreis nicht zufrieden ist.

    Die Zukunft der EDF leichter finanzieren.
    In 17 Jahren hat André-Yves Verdejo mehrere Tausend Euro in das Unternehmen investiert und fühlt sich nun geschädigt. „Viele Kleinanleger haben in diesem Sinne investiert. Nicht um an der Börse zu spekulieren, sondern um ihre Ersparnisse als gute Familienväter zu vermehren. Heute sind sie enttäuscht“, meint er. Warum also eine solche Operation? Die EDF ist überschuldet, laut Analysten werden sich die Schulden bis Ende 2022 möglicherweise auf etwa 60 Milliarden Euro belaufen. Der Stromversorger muss einen alternden Kernkraftwerkspark verwalten und in die Zukunft investieren, insbesondere in den Bau von sechs neuen EPR-Reaktoren, deren Kosten auf über 50 Milliarden Euro geschätzt werden. Durch die Wiederverstaatlichung hofft Paris, die Zukunft der EDF leichter finanzieren zu können.

  • Der Staat will Stromversorger EDF wieder zu 100 % unter Kontrolle haben

    Der Staat will Stromversorger EDF wieder zu 100 % unter Kontrolle haben

    Am 7. April besaß der französische Staat fast 84% des Unternehmens. Nun möchte die Regierung wieder die volle Kontrolle über den Energie-Konzern erlangen, um die „Souveränität“ Frankreichs im Energiebereich zu gewährleisten. Der französische Staat hat sich zum Ziel gesetzt, „100% des Kapitals von EDF zu besitzen“ und somit den hoch verschuldeten Energieversorger, der vor der Herausforderung steht, ein neues Atomprogramm zu starten, wieder komplett zu verstaatlichen. Diese Maßnahme wurde von Premierministerin Elisabeth Borne in ihrer Rede in der Nationalversammlung am Mittwoch, den 6. Juli, angekündigt. „Die klimatische Dringlichkeit erfordert starke, radikale Entscheidungen. Wir müssen die volle Kontrolle über unsere Stromerzeugung und ihre Leistung haben“, begründete Borne gegenüber den Abgeordneten.

    „Diese Entwicklung wird es der EDF ermöglichen, ihre Fähigkeit zu stärken, in kürzester Zeit ehrgeizige und für unsere Energiezukunft unerlässliche Projekte durchzuführen“, fuhr die Prem…

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