Schlagwort: Benzinpreis

  • Warum bleiben die Kraftstoffpreise in Frankreich immer noch auf so hohem Niveau?

    Warum bleiben die Kraftstoffpreise in Frankreich immer noch auf so hohem Niveau?

    Seit einigen Monaten sinken die Benzinpreise in den meisten europäischen Ländern kontinuierlich. Frankreich bildet also eine Ausnahme mit Kraftstoffpreisen, die immer noch höher sind als vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine.

    Darauf könnten die Franzosen gut verzichten. Die Benzinpreise in Frankreich gehören nach wie vor zu den höchsten in den europäischen Ländern. Laut dem Ministerium für den ökologischen Übergang kostet Bleifrei 95 im Durchschnitt fast 1,90 Euro pro Liter. Das sind etwas mehr als 6 % höher als vor Beginn des Krieges in der Ukraine. Der Durchschnittspreis für bleifreies Benzin in der Eurozone liegt laut von Brüssel veröffentlichten Zahlen dagegen bei 1,79 Euro.

    Nachwirkungen der Streiks
    Der Berufsverband „Mobilians“ sieht einen der Gründe für die anhaltend hohen Preise für Bleifrei in der Abfolge von Streiks und insbesondere „der Blockade und Schließung von Raffinerien“. Diese Situation hat Frankreich dazu gezwungen, sich extern zu versorgen. „Normalerweise versorgen wir uns selbst mit bleifreiem Benzin. Aber aufgrund der Streiks mussten wir es woanders holen. Und in diesem Moment sind wir gezwungen, den von den Lieferanten festgelegten Preis zu akzeptieren“, wird Francis Pousse von Mobilians von der Zeitung La Dépêche du Midi zitiert.

    Verbrauch von Biokraftstoff
    Die Mehrkosten in Frankreich kann man auch darauf zurückführen, dass die Franzosen mehr SP95-E10 verbrauchen, das 8-9 % Biokraftstoff enthält, dessen Preis in den letzten Monaten stark angestiegen ist. In Frankreich werden sowohl im Benzin als auch im Diesel zwischen 8 und 9% Biokraftstoff beigemischt. Mit dem Krieg in der Ukraine und den Spannungen auf den Märkten für Agrarrohstoffe sind die Preise für Biokraftstoffe allerdings erheblich gestiegen.

    Die Energiesparzertifikate
    Eine weitere Erklärung für die höheren Benzinkosten in Frankreich sind die Energiesparzertifikate (CEE). Ein französisches System mit Umweltzielen, das eine Steuer auf Benzin festlegt, die von den Ölgesellschaften zu zahlen ist. Das Ziel: Der Kraftstoffhändler soll gezwungen werden, seine Kunden zu Energieeinsparungen zu bewegen. Und diese Steuer wurde kürzlich um 2 Cent erhöht, was sich zwangsläufig an der Zapfsäule bemerkbar macht.

    Als weiteres Element sind die von den großen Einzelhandelsunternehmen realisierten Gewinnmargen. Der Anstieg des Benzinpreises in Frankreich ist auf eine „Wiederherstellung der Marge“ der großen Einzelhandelsunternehmen zurückzuführen, die seit einiger Zeit nicht mehr versuchen, die Kraftstoffpreise an ihren Tankstellen nach unten zu drücken.

  • Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert die Industrie zu Benzinpreissenkungen auf

    Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert die Industrie zu Benzinpreissenkungen auf

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire stellte der Industrie am Dienstag, dem 18. April, im französischen Fernsehsender BFMTV ein Ultimatum, um die Kraftstoffpreise mit den großen Einzelhandelsketten neu und niedriger zu verhandeln. Der französische Wirtschaftsminister forderte am Dienstag, dem 18. April, die Industrie auf, die Kraftstoffpreise mit den großen Handelsketten neu und niedriger zu verhandeln. Als Gast des Fernsehsenders BFMTV versicherte Bruno Le Maire, dass er eine schnelle Reaktion von den Industriellen erwarte, die ihre Preise hochhalten, obwohl die Energie- und Rohstoffpreise an den Börsen sinken. „Wir werden nicht zulassen, dass die großen Industriellen ungerechtfertigte Gewinnspannen erzielen“. „Ich gebe ihnen ein paar Wochen Zeit, und bis Ende Mai werde ich, falls die Verhandlungen nicht wieder aufgenommen werden, im Wirtschafts- und Finanzministerium die Einzelhändler und die Industriellen einberufen, damit sie ihre Gespräche wieder aufnehmen“, erklärte er. „Wir werden…

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  • TotalEnergies deckelt Benzinpreis bei 1,99 Euro pro Liter – unabhängig vom Kraftstoff

    TotalEnergies deckelt Benzinpreis bei 1,99 Euro pro Liter – unabhängig vom Kraftstoff

    Angesichts der Versorgungsschwierigkeiten und Preissteigerungen kündigt TotalEnergies an, die Preise für alle seine Kraftstoffe ab Freitag, dem 7. April, vorübergehend zu deckeln.

    TotalEnergies wird ab Freitag „vorübergehend“ seine Preisbegrenzungsmaßnahme von 1,99 Euro pro Liter auf alle Kraftstoffe (SP95, SP98, Diesel, Excellium) ausweiten, wie der Ölkonzern in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    „Die im März eingeleitete Preisstopp-Maßnahme gilt jetzt also auch für die Produktreihe Excellium (SP98 & Diesel Excellium) und zwar so lange, bis die Tankstellen keine Versorgungsschwierigkeiten mehr haben“, heißt es in der Erklärung. Seit dem 1. März betraf die Obergrenze von 1,99 € bereits die Palette der klassischen Kraftstoffe wie einfachen Diesel und SP95-Benzin.

    Am Mittwochmorgen war an 6,95 % der französischen Tankstellen mindestens einer der Kraftstoffe (Benzin und/oder Diesel), die sie normalerweise anbieten, vergriffen, wie aus der Analyse der Daten auf der Regierungswebsite für Kraftstoffpreise hervorgeht.

  • Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Der sogenannte Energiescheck 2023 wird ab dem 21. April ausgezahlt, wie die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Montag, dem 13. März, bekannt gab. Diese für das Jahr 2023 erneuerte Maßnahme kommt zu mehreren bereits eingeführten staatlichen Hilfen hinzu, um den allgemeinen Preisanstieg zu begrenzen. Da die Lebensmittel- und Energiepreise seit einigen Monaten stetig steigen, hat die französische Regierung mehrere Hilfen eingeführt, um die Haushalte in Frankreich zu unterstützen. Hier ein paar Details dazu: Energiescheck Der Energiescheck, dessen Betrag zwischen 48 Euro und 277 Euro liegt, kann bis zum 31. März 2024 beantragt werden. „Der Versand wird ab dem 21. April dieses Jahres beginnen, ohne dass die Begünstigten irgendwelche Schritte unternehmen müssen“, erklärte das Ministerium für den Energiewandel in einer Pressemitteilung. Er wird automatisch per Post „an die 20 % der einkommensschwächsten Haushalte, deren steuerliches Referenzeinkommen pro Verbraucher…

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  • Kraftstoffpreise: Französische Autofahrer tanken in Belgien

    Kraftstoffpreise: Französische Autofahrer tanken in Belgien

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise, fahren immer mehr Franzosen um Geld zu sparen über die Grenze und suchen belgische Tankstellen auf.

    An einer der ersten Tankstellen, die einem begegnet, wenn man die Grenze zwischen Frankreich und Belgien überquert, in Mouscron (Belgien), sind schon einige Franzosen zum Tanken gekommen. „Wenn man für 70 Euro tankt, spart man genau 17,60 Euro“, erklärt ein französischer Autofahrer auf dem Sender France 3. Ein Stück weiter in Mouscron sind die Preise an den Zapfsäulen noch niedriger. Hier kostet ein Liter Diesel etwas weniger als 1,60 Euro.

    Das ist immer noch gut für uns“
    „Klar, die gesparten Cents sind immer gut für uns“, sagt eine französische Autofahrerin. An der benachbarten Tankstelle sind die Preise ebenfalls gesunken, und die Franzosen drängeln sich. „Ich habe drei Tankstellen an der französischen Grenze, und überall ist der Teufel los“, erklärt Tankstellenbetreiber Xavier Van Wyinsberghe. In Belgien wird der Dieselpreis voraussichtlich erst Ende März wieder steigen.

  • Benzin- und Dieselpreise: TotalEnergies kündigt eine Obergrenze von 1.99 € pro Liter an

    Benzin- und Dieselpreise: TotalEnergies kündigt eine Obergrenze von 1.99 € pro Liter an

    Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies, Patrick Pouyanné, kündigte am Mittwoch an, dass die Preise für Diesel und Benzin bis zum Ende des Jahres bei Total nicht über 2€ pro Liter steigen werden. 

    Der Preis für Kraftstoffe wird bis Ende 2023 an den Tankstellen von TotalEnergies nicht über 2 Euro pro Liter steigen, kündigte Patrick Pouyanné, Vorstandsvorsitzender von TotalEnergies, am Mittwoch, dem 22. Februar, in der 20H-Sendung des französischen Fernsehsenders TF1 an.

    Der Preisdeckel bei TotalEnergies wird ab dem 1. März für alle Benzin- und Dieselkraftstoffe (Diesel Premier B7, Diesel Premier B10, SP95-E10, SP95-E5, Superethanol E85) wirksam. Lediglich Bleifrei 98 und Diesel Excellium in Premiumqualität werden nicht betroffen sein. Dieser neue Rabatt wird an allen 3.400 Total-Tankstellen in Frankreich umgesetzt. Ab dem 25. Februar wird die Maßnahme bereits an rund 100 Tankstellen an und in der Nähe der Autobahnen in Frankreich gelten.

    20 Milliarden Euro Gewinn im Jahr 2022.
    Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen TotalEnergies mehrere Monate lang den Autofahrern in Frankreich an seinen Tankstellen einen Rabatt von 20 Cent und später von 10 Cent pro Liter Kraftstoff gewährt. Diese finanzielle Unterstützung war im Dezember letzten Jahres ausgelaufen. Im Januar stiegen die Kraftstoffpreise wieder an. Mittlerweile hatte der Konzern TotalEnergies für das Jahr 2022 einen Gewinn von fast 20 Milliarden Euro angekündigt. Die Regierung und die französischen Autofahrer erwarteten daraufhin weitere Unterstützungsmaßnahmen an den Tankstellen des Konzerns.

    Anfang Februar hatte TotalEnergies CEO Patrick Pouyanné bereits angedeutet, dass eine neue finanzielle Unterstützung angeboten werden sollte: „Wenn der Liter Dieselkraftstoff 2 € übersteigt, könnte TotalEnergies neue gezielte Rabattaktionen an der Zapfsäule durchführen“, hatte der Vorstandsvorsitzende damals in der Zeitung Le Parisien angedeutet. Er versicherte jedoch, dass der Kraftstoffpreis von 2 € pro Liter nicht zur Norm werden wird: „Auch wenn der Ölpreis derzeit hoch ist, um die 90 $, glaube ich nicht, dass er sehr lange bei diesem Preis bleiben wird. Denn unter dem Druck der Elektromobilität und der Energiewende wird der Ölverbrauch irgendwann sinken. Und damit auch die Preise“.

  • Benzinpreis: Emmanuel Macron fordert „neue Geste“ für Dieselkraftstoff

    Benzinpreis: Emmanuel Macron fordert „neue Geste“ für Dieselkraftstoff

    Bei einem Besuch auf dem nationalen Großmarkt in Rungis bei Paris bekräftigte Emmanuel Macron, dass er sich eine „neue Geste“ beim Dieselpreis wünsche. Emmanuel Macron macht Druck auf die Ölgesellschaften. Bei seinem Besuch auf dem Rungis-Großmarkt am Dienstag, dem 21. Februar, äußerte der Staatschef seinen Wunsch nach einem neuen Treibstoffrabatt. Laut dem französischen Präsidenten wurden Gespräche mit betroffenen Mineralöl-Unternehmen aufgenommen, die nun zum Abschluss gebracht werden sollen. „Ich wünsche mir, dass der Dialog zwischen dem Ministerium und den betroffenen Unternehmen abgeschlossen werden kann“, sagte Emmanuel Macron. Ein Appell an TotalEnergies? Emmanuel Macron appellierte an „den Geist der Verantwortung der Hersteller und Wiederverkäufer“. Ein indirekter Appell an TotalEnergies, die er bei seiner Pressekonferenz sogar explizit nannte, als er auf die Maßnahmen des letzten Jahres zurückkam. Zur Erinnerung: TotalEnergies hatte am 10. Februar 2023, als der Benzinpreis um …

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  • Energiesparen: Französische Regierung will weitere Anstrengungen von den Bürgern verlangen

    Energiesparen: Französische Regierung will weitere Anstrengungen von den Bürgern verlangen

    Fünf Monate nach der Vorstellung ihres Energie-Einsparungsplans glaubt die Regierung, auf dem richtigen Weg zu sein. Doch Experten glauben, dass der schwierigste Teil noch vor den Bürgern liegt. Frankreich war „widerstandsfähig“, wie es RTE, der Betreiber des Stromübertragungsnetzes, gestern ausdrückte, warnt aber dennoch: 2022 war eines der schlechtesten Jahre in Bezug auf die Stromerzeugung, die um 15 % zurückging. Die Stromerzeugung Frankreichs befindet sich auf dem tiefsten Stand seit 30 Jahren mit einer sehr schlechten Bilanz bei der Kernenergie wie auch bei der Wasserkraft. Die gute Nachricht ist, dass auch der Verbrauch in Haushalten, Unternehmen und sogar Behörden um 10 % gesunken ist. Bei der Regierung ist man der Meinung, dass man das Schlimmste verhindert hat. Die Frage, die die Regierung jedoch umtreibt, ist die Nachhaltigkeit dieses Rückgangs. In diesem Winter hat das französische Stromsystem trotz aller Katastrophenszenarien gehalten. Die seit einigen Monaten zu beobachte…

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  • Benzinpreise: Olivier Véran fordert von TotalEnergies „so schnell wie möglich“ einen neuen Rabatt

    Benzinpreise: Olivier Véran fordert von TotalEnergies „so schnell wie möglich“ einen neuen Rabatt

    Am Dienstag, dem 14. Februar, war Regierungssprecher Olivier Véran Gast der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2. Regierungssprecher Olivier Véran war am Dienstag, dem 14. Februar, Gast der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2. Zunächst ging der Regierungssprecher auf die Polemik ein, die der LFI-Abgeordnete Aurélien Saintoul ausgelöst hat, der Olivier Dussopt als „Mörder“ bezeichnete: „Wir entdecken hier, was es heißt, wenn ein Abgeordneter den Hass sprechen lässt und nicht die politische Vernunft.“ Olivier Véran sagt über die Beratungen der Rentenreform in der Nationalversammlung: „Wir wünschen uns, dass es eine Abstimmung über diesen Gesetzentwurf gibt.“ Nachdem der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies, Patrick Pouyanné, sich in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien am 8. Februar „bereit erklärte“, einen neuen Treibstoffrabatt an Total-Tankstellen in Betracht zu ziehen, sagt Olivier Véran, dass es zwar Sache des Konzerns sei, zu bestimmen, wann dieser Rabatt ko…

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  • Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Benzinpreis: Laut Wirtschaftsminister kann die Beihilfe von 100 Euro noch bis Ende März beantragt werden

    Die Treibstoffbeihilfe von 100 €, die bereits seit dem 27. Januar ausgezahlt wird, wird bis Ende März verlängert, wie Wirtscjaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. Februar, auf RTL ankündigte. Laut dem Wirtschaftsminister hat die Hälfte der Haushalte, die Anspruch darauf haben, sie noch nicht beantragt. Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft und Finanzen, war am Montag, dem 13. Februar, zu Gast auf dem Sender RTL und kündigte an, dass die Treibstoffpauschale bis Ende März verlängert werde. „Wir haben eine Arbeiter-Treibstoffzulage eingeführt. Bis heute hat fast die Hälfte derjenigen, die Anspruch auf diese Zulage hätten, sie nicht abgeholt.“ Nach Berechnungen der Regierung betrifft diese Beihilfe 10 Millionen der einkommensschwächsten Steuerhaushalte. Die Frist für die Beantragung, die eigentlich Ende Februar auslaufen sollte, wird nun bis Ende März verlängert, kündigte der Minister an, „damit die Millionen unserer Landsleute, die Anspruch darauf haben, sie sich abholen können…

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