Schlagwort: Benzinpreis

  • Wenn das Tanken zu teuer wird – Wie steigende Spritpreise eine alte Form der Kleinkriminalität zurückbringen

    Wenn das Tanken zu teuer wird – Wie steigende Spritpreise eine alte Form der Kleinkriminalität zurückbringen

    Die Preise an den Zapfsäulen steigen – und mit ihnen eine Form der Kriminalität, die viele längst für ein Relikt vergangener Krisenzeiten hielten. In Frankreich beobachtet die Gendarmerie derzeit eine deutliche Zunahme von Kraftstoffdiebstählen. Was früher gelegentlich vorkam, entwickelt sich nun wieder zu einem spürbaren Phänomen. Betroffen sind nicht nur Privatfahrzeuge, sondern auch Schulbusse, Lieferwagen und Lastwagen. Der Zusammenhang wirkt beinahe banal: Je teurer Benzin und Diesel werden, desto attraktiver wird der Inhalt eines Tanks. Der Hintergrund dieser Entwicklung liegt auf den globalen Energiemärkten. Seit Ende Februar sorgen neue Spannungen im Nahen Osten für Unruhe im Ölhandel. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl bewegt sich inzwischen um die Marke von 100 Dollar, nachdem er zwischenzeitlich sogar deutlich darüber lag. Diese Dynamik spürt man unmittelbar an französischen Tankstellen. Innerhalb weniger Wochen kletterten die Preise für Superbenzin um mehrere Cent pro Liter,…

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  • Autofahren wird zum Luxus: Höhere Kosten für Sprit, Maut und Zulassung

    Autofahren wird zum Luxus: Höhere Kosten für Sprit, Maut und Zulassung

    Autofahrer müssen 2025 noch tiefer in die Tasche greifen. Wie jedes Jahr steigen am 1. Februar die Mautgebühren – doch damit nicht genug. Auch die Spritpreise klettern weiter nach oben, und in manchen Regionen explodieren die Kosten für die Kfz-Zulassung.

    Tanken? Lieber in kleinen Portionen

    „Ich tanke nie voll – das ist einfach zu teuer“, sagt eine Mutter an einer Tankstelle. Und sie ist nicht allein. Viele Autofahrer haben Strategien entwickelt, um die steigenden Preise irgendwie auszugleichen. Doch an den Grundfakten ändert das nichts: Autofahren wird immer teurer.

    Ein Blick auf die Zapfsäulen macht es deutlich: Diesel kostete im Dezember 2024 noch 1,65 Euro pro Liter, im Januar 2025 sind es schon 1,72 Euro. Beim Super E5 ging es von 1,71 auf 1,77 Euro – ein Anstieg, der sich Monat für Monat fortsetzen könnte. Die Ursache? Wie so oft: Schwankungen auf dem Ölmarkt, geopolitische Spannungen und hohe Steuern.

    Maut: Ein weiterer Griff ins Portemonnaie

    Als wäre das nicht genug, steigen auch die Mautgebühren. Zum 1. Februar erhöhen sich die Preise auf französischen Autobahnen um durchschnittlich 0,92 %. Ein scheinbar kleiner Prozentsatz – aber bei Viel- und Langstreckenfahrern summieren sich die Kosten schnell.

    Wer regelmäßig pendelt oder beruflich viel unterwegs ist, merkt solche Erhöhungen besonders stark. Alternativen? Die gibt es, aber sie sind oft nicht wirklich praktisch: Landstraßen kosten zwar keine Maut, dafür aber mehr Zeit und oft auch mehr Sprit.

    Kfz-Zulassung: In manchen Regionen ein echter Schock

    Ein Auto zu fahren wird nicht nur im Betrieb teurer, sondern schon bei der Anmeldung. In mehreren französischen Regionen steigen die Gebühren für die Kfz-Zulassung 2025 drastisch:

    • Bretagne und Île-de-France: +9 %
    • Grand Est: +25 %
    • Korsika: stolze +59 %

    Wer also in Korsika ein neues Auto anmeldet, muss fast 60 % mehr zahlen als noch im Vorjahr – ein enormer Sprung. Da bleibt nur die Frage: Wird das Geld in bessere Straßen oder Infrastruktur investiert?

    Und jetzt? Spartipps und Zukunftsaussichten

    Was können Autofahrer tun, um die höheren Kosten abzufedern? Ganz verzichten kommt für viele nicht infrage, also bleibt nur, den Verbrauch zu optimieren:

    • Gleichmäßiges Fahren spart Sprit – also nicht zu schnell beschleunigen und vorausschauend bremsen.
    • Fahrgemeinschaften bilden – das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Nerven im Berufsverkehr.
    • Günstige Tankstellen suchen – oft sind Preise an Autobahnen besonders hoch, in kleineren Ortschaften dagegen niedriger.

    Doch ganz ehrlich: Wer jeden Cent beim Tanken dreimal umdrehen muss, wird an diesen Maßnahmen wenig Freude haben. Langfristig bleibt nur die Hoffnung, dass die Politik Lösungen findet – oder Elektroautos irgendwann wirklich günstiger werden.

    Artikel: C. Hatty

  • Warum sind die Kraftstoffpreise auf französischen Autobahnen so hoch?

    Warum sind die Kraftstoffpreise auf französischen Autobahnen so hoch?

    Über 1.000 Kilometer Stau am späten Vormittag des 8. Mai – ein Bild, das Autofahrer zur Verzweiflung bringt. Doch nicht nur der Verkehr ist ein Ärgernis, auch die Preise für Kraftstoff, die auf französischen Autobahnen derzeit regelrecht in die Höhe schießen, sorgen für Unmut.

    In einer Autobahntankstelle bei Lyon an der A43, einer der teuersten in Frankreich, zahlen die Autofahrer mittlerweile 2,32 Euro für einen Liter Diesel und 2,52 Euro für einen Liter Super 98. „Und das obwohl wir hier direkt neben einer Raffinerie sind“, beklagt sich eine Autofahrerin.

    – Aber warum ist das so?

    Die Preise auf Autobahnstationen sind durchschnittlich höher, obwohl die Kraftstoffpreise im letzten Monat insgesamt stagnierten oder für Diesel sogar sanken. Der Preisaufschlag lässt sich durch die hohen Investitionen erklären, die für den Betrieb und die Instandhaltung der Autobahnstationen erforderlich sind. Doch viele Autofahrer sind nicht bereit, diesen Aufpreis einfach hinzunehmen. Sie entwickeln Strategien, um dem hohen Preis zu entkommen, indem sie kleine Umwege in Kauf nehmen. Nur 10 Kilometer entfernt von der Autobahntankstelle bietet ein Supermarkt den Liter Diesel 60 Cent günstiger an.

    – Wie rechtfertigen sich solche Preisunterschiede?

    Die Betreiber der Autobahntankstellen argumentieren, dass die Kosten für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur an solch zentralen Verkehrspunkten wesentlich höher sind. Dazu zählen nicht nur die direkten Betriebskosten, sondern auch die Investitionen in Annehmlichkeiten für Reisende, wie Restaurants und Shops, die das Reisen angenehmer machen sollen. Doch bei solchen Preisunterschieden fragt man sich, ob diese Rechnung wirklich so stimmt.

    Die hohen Preise an Autobahnstationen bleiben ein heißes Thema, besonders wenn sie im direkten Vergleich zu nahegelegenen Alternativen stehen. Das Dilemma zwischen Bequemlichkeit und Kostenersparnis prägt das Verhalten vieler Autofahrer, die sich oft für einen kleinen Umweg entscheiden, um ihr Portemonnaie zu schonen. In einer Welt, in der jeder Cent zählt, scheint diese Entscheidung mehr als verständlich.

  • Frankreich: Superethanol als Antwort auf steigende Kraftstoffpreise?

    Frankreich: Superethanol als Antwort auf steigende Kraftstoffpreise?

    Angesichts steigender Kraftstoffpreise in Frankreich suchen viele Autofahrer nach kostengünstigeren Alternativen. Eine solche Alternative, die zunehmend an Beliebtheit gewinnt, ist Superethanol. In einer Autowerkstatt in Seine-et-Marne installiert Thomas Lefranc einen Superethanol-Boitier (siehe Film). Dieses Gerät ermöglicht es Benzinmotoren, mit Ethanol zu fahren, das erheblich günstiger ist als herkömmlicher Kraftstoff.

    Die Installation eines solchen Boitiers kostet 300 Euro und die Miete des Gerätes beträgt weniger als 30 Euro pro Monat. Lefranc erklärt, dass, wo man normalerweise 80 Euro für eine Tankfüllung bezahlen würde, mit Ethanol nur etwa 40 Euro fällig werden. Dies stellt eine signifikante Ersparnis dar, insbesondere bei den derzeit steigenden Benzinpreisen.

    Für diejenigen, die planen, ihr Auto für weniger als zweieinhalb Jahre zu behalten, ist die Miete des Boitiers interessanter als der Kauf. Der Kauf des Geräts würde zusätzlich zur Installationsgebühr 900 Euro kosten. Daher ist die Miete finanziell sinnvoller, wenn man das Fahrzeug nur relativ kurzfristig nutzt.

    In Frankreich wurden bereits 370.000 Fahrzeuge auf Ethanol umgerüstet. Angesichts der wirtschaftlichen Vorteile und der wachsenden Infrastruktur für Ethanol könnte diese Zahl weiter steigen, da immer mehr Autofahrer nach Möglichkeiten suchen, die Betriebskosten ihrer Fahrzeuge zu senken.

  • In Frankreich stiegen Treibstoffpreise in zehn Jahren deutlich stärker als in Italien oder Deutschland

    In Frankreich stiegen Treibstoffpreise in zehn Jahren deutlich stärker als in Italien oder Deutschland

    In Frankreich haben die Treibstoffpreise in den letzten zehn Jahren deutlich stärker zugenommen als etwa in Italien oder Deutschland. Zu Beginn des Jahres 2024 setzt sich der Trend fort, dass die Preise für Benzin und Diesel ansteigen. Auffällig ist, dass diese Preiserhöhung in Frankreich im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn besonders stark ausfällt. Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

    Seit Ende Dezember 2023 erleben französische Autofahrer erneut einen Anstieg der Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen der Tankstellen. Beispielsweise ist der Preis für Bleifrei innerhalb eines Monats um 10 Cent pro Liter gestiegen und erreichte 1,881 Euro pro Liter. Für diese Entwicklung gibt es außer den Ölpreisen noch weitere Faktoren.

    Trotz der Tatsache, dass die Rohölpreise auf dem Niveau von vor zehn Jahren liegen, sind die aktuellen Preise an den Zapfsäulen weitaus höher. In den letzten zehn Jahren hat der durchschnittliche Preis für SP 95-E10 in Frankreich um 38% zugenommen, während in Deutschland der Anstieg bei 19% lag. In Italien stieg der Preis für SP 95-E10 um 16%, in Belgien um 17% und in Spanien um 24%.

    Ein wesentlicher Faktor für die hohen Preise in Frankreich sind die zusätzlichen Kosten, die durch Transport und Distribution entstehen, welche die Margen der Ölkonzerne beinhalten. Diese Kosten haben sich in den letzten zehn Jahren von 8 Cent auf 24 Cent pro Liter verdreifacht. Die Ölunternehmen begründen dies vor allem mit den Zertifikaten für Energieeinsparungen (CEE), einem Mechanismus, der in Frankreich eingeführt wurde und die Anbieter dazu verpflichtet, ihren Energieverbrauch zu senken. Diese Mehrkosten werden letztlich auf die Kraftstoffpreise (ohne Steuern) umgelegt und erklären teilweise den signifikanten Anstieg der Preise an den Zapfsäulen.

    Insgesamt zeigt sich, dass die Treibstoffpreise in Frankreich nicht nur aufgrund globaler Ölpreisschwankungen steigen, sondern auch durch nationale Regulierungen und Abgaben beeinflusst werden, die in anderen Ländern möglicherweise weniger stark ins Gewicht fallen.

  • Preise für Benzin und Diesel steigen in Frankreich immer weiter – in Andorra sinken sie seit einem Monat

    Preise für Benzin und Diesel steigen in Frankreich immer weiter – in Andorra sinken sie seit einem Monat

    Während die Kraftstoffpreise in Frankreich seit einem Monat stetig steigen, sind sie im Fürstentum Andorra seit einem Monat rückläufig, wo die ausgewiesenen Preise bereits deutlich günstiger sind als in Frankreich.

    Seit Beginn des Jahres 2024 ist es eine Konstante: Die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich steigen immer weiter an. Dies geht zumindest aus dem Lagebericht hervor, den das Ministerium für den ökologischen Übergang am Montag, dem 5. Februar, veröffentlichte. Die Preise für Benzin und Diesel sind in der dritten Woche in Folge gestiegen. Dies berichtet die spezialisierte Website carbu.com, die täglich die Preisentwicklung überwacht, über die durchschnittlichen Kraftstoffpreise in Frankreich am Sonntag, dem 11. Februar:

    Bleifrei 98 (E5): 1,913 €.
    Bleifrei 95 (E5): 1,850 €.
    Bleifrei 95 (E10): 1,825 €.
    Dieselkraftstoff (B7): 1,820 €.

    Seit einem Monat sind die durchschnittlichen Preise an den Zapfsäulen in Frankreich wie folgt gestiegen:

    Bleifrei 98 (E5): + 2,4 %.
    Bleifrei 95 (E5): + 2,7 %.
    Bleifrei 95 (E10): + 2,6 %.
    Dieselkraftstoff (B7): + 4,5 %.

    In Andorra hingegen sind die Preise im Monatsvergleich um durchschnittlich 1,1 % zurückgegangen. Der Preis im Januar 2024 betrug 1,432 € für Bleifrei 98, 1,370 € für Bleifrei 95 und 1,375 € für Dieselkraftstoff, wie aus den am Donnerstag von der Statistikabteilung des Fürstentums veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Es sei daran erinnert, dass in Andorra die Mehrwertsteuer auf Kraftstoff 4,5 % beträgt, während in Frankreich mehrere Steuern mehr als 60 % des Preises für einen Liter Kraftstoff ausmachen.

    Aber: Obwohl die Preise in Frankreich im Monatsvergleich gestiegen sind, sind die Preise an den Tankstellen im Vergleich zum gleichen Datum im Jahr 2023 um mehr als 6 Cent gesunken…

  • Benzin unter 1 € pro Liter: Ansturm auf eine Tankstelle in Pau – der Preis war falsch angegeben

    Benzin unter 1 € pro Liter: Ansturm auf eine Tankstelle in Pau – der Preis war falsch angegeben

    Versehentlich zeigte eine Tankstelle in Pau mehrere Kraftstoffsorten für weniger als 1 Euro pro Liter an. Sofort stürmten Autofahrer die Zapfsäulen. Die Polizei musste eingreifen.

    Am Mittwochabend zeigte eine Avia-Tankstelle in Pau mehrere ihrer Kraftstoffe für weniger als 1 Euro pro Liter an. Zum Beispiel sollte Dieselkraftstoff nur noch 0,919 € kosten. Die Preise purzlten gegen 20.30 Uhr wie von Geisterhand auf diesen Tiefstand.

    Ein Schnäppchen für Autofahrer, die an der Tankstelle vorbeifuhren und die unglaublich niedrigen Preise entdeckten. Sehr schnell bildete sich auf der Avenue Jean-Mermoz in Pau eine immer länger werdende Schlange. Einige Kunden hatten sogar Kanister dabei.

    Dutzende von Autos standen Schlange, was die Polizei stutzig machte die schließlich einschreiten musste, um Ausschreitungen zu verhindern. „Ich dachte, dass das Jahr wirklich sehr gut anfängt, ich habe noch nie für 47 Euro getankt!“, sagt ein glücklicher Autobesitzer gegenüber dem Sender France Bleu Béarn Bigorre.

    Am diesem Tag kehrte erst um 22.10 Uhr wieder Ruhe ein. Der Dieselkraftstoff, der mit 0,91 € angezeigt wurde, sollte eigentlich für 1,91 € verkauft werden.

    Ein „menschlichen Fehler“ habe zu der falschen Preisangabe geführt, kommentierte der Tankstellenbetreiber gegenüber der Zeitung La République des Pyrénées. Ein Angestellter hatte sich am Ende seiner Schicht bei der Änderung der Preise vertan, danach wurde die Tankstelle für die Nacht auf Vollautomatik umgestellt…

  • Treibstoff: Preise in Frankreich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten

    Treibstoff: Preise in Frankreich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten

    Seit mehreren Wochen sinken die Preise an den französischen Zapfsäulen. Am Dienstag, dem 28. November erreichten sie den niedrigsten Stand seit Monaten.

    Preise unter 1,80 Euro an fast allen französischen Tankstellen – das ist das erste Mal seit Januar dieses Jahres. Am Dienstag, dem 28. November, blieb die Nachricht in einer Stadt in der Nähe von Rennes (Ille-et-Vilaine) fast unbemerkt, doch die Preisentwicklung wird von den Autofahrern geschätzt. „Es ist gut. Aber ansonsten ist es immer noch zu teuer“, meint ein Tankstellenkunde gegenüber dem Sender France 2.

    Seit mehreren Wochen sinkt der Weltmarktpreis für ein Barrel Öl. Dies wirkt sich inzwischen auch auf die Preise an den Zapfsäulen aus: minus drei Cent für Benzin und minus zwei Cent für Diesel. Für einige Gewerbetreibende ist dieser Rückgang noch nicht signifikant genug. „Ich fahre (…) im Durchschnitt 150 bis 200 Kilometer am Tag“, erklärt eine freiberufliche Krankenschwester. Alle drei Tage tankt sie für 55 Euro. Sie hofft auf einen noch stärkeren Preisrückgang in den kommenden Wochen. Experten gehen davon aus, dass der Rückgang mindestens bis Ende des Jahres anhalten wird.

  • Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag, 19. November, im Departement Charente-Maritime festgenommen. Durch einen raffinierten Trick war es dem Duo gelungen, an einer Tankstelle auf der Insel Oléron fast 19.000 Liter Diesel zu stehlen.

    Nachdem die Kraftstoffpreise das Haushaltsbudget vieler französischer Familien immer stärker belasten, wurden in der Charente-Maritime gerade ein Vater und sein Sohn festgenommen, weil sie illegalerweise an einer Zapfsäule große Mengen Diesel entnommen hatten. Dem Duo wird vorgeworfen, innerhalb von zwei Monaten fast 19.000 Liter Diesel aus einer Intermarché-Tankstelle in Dolus auf der Île d’Oléron gestohlen zu haben.

    Der Geschäftsführer der Tankstelle, Florian Horru, sagte in einem Gespräch mit der Zeitung Le Parisien: „Ich konnte nachts nicht mehr schlafen“. Zwischen September und Mitte November hatte er sich ohne Unterlass das Hirn zermartert, um zu verstehen, wie sich 18.800 Liter anscheinend einfach in Luft auflösen konnten.

    Dank der Videoüberwachung kam der Geschäftsführer schließlich hinter die Gaunerei. „Er kam sonntags oder abends nach Feierabend und verhielt sich wie ein ganz normaler, entspannter Kunde“. Aber der unlautere Kunde wählte immer die am weitesten von der Tankstelle entfernte Zapfsäule.

    Dem festgenommenen Mann gelang es mehrfach, das Computersystem der Pumpe außer Gefecht zu setzen. Mit einem Trick, den der Chef des Supermarktes natürlich nicht näher erläutern wollte. So füllte der skrupellose Kunde, der wie sein Sohn der Polizei bereits negativ bekannt war, seinen Lieferwagen, der zudem mit zwei 1.000-Liter-Tanks ausgestattet war, bis zum Rand.

    Das Duo wurde schließlich am Sonntag, den 19. November, festgenommen. Der Gesamtschaden wird auf fast 30.000 € geschätzt. Der Vater und sein Sohn wurden zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt und werden Anfang Juni 2024 vor Gericht erscheinen müssen. Ihnen drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100.000€ wegen schweren Diebstahls.

  • Computerfehler: Leclerc-Tankstelle verkaufte den Liter Diesel zu 0.719€ –  ein Preis wie 1999

    Computerfehler: Leclerc-Tankstelle verkaufte den Liter Diesel zu 0.719€ – ein Preis wie 1999

    An einer Leclerc-Tankstelle in Angoulème kam es zu einem Computerfehler. Der Preis für einen Liter Diesel betrug zeitweilig 0,719 Euro!

    Am Dienstag, dem 14. November, erlebten die Autofahrer an der Tankstelle des Leclerc-Supermakts in Angoulême (Departement Charente) eine schöne Überraschung. Wie die Zeitung Charente Libre berichtete, lag der Preis für einen Liter Diesel aufgrund eines Computerfehlers, der „etwa eine Stunde“ gedauert habe, bei gerade mal 0,719 Euro statt 1,719 Euro. Das war in etwa der gleiche Preis wie im Oktober 1999!

    Ein Angestellter eines Transportunternehmens, der jeden Morgen an dieser Tankstelle tankt, schickte unseren Kollegen seinen Kassenzettel. Um 8.01 Uhr zahlte er knapp 43 Euro für seine Tankfüllung. Eine Stunde später hätte er wieder 103 Euro bezahlt. Eine schöne Ersparnis von 60 Euro.

    Der Fehler wurde allerdings schnell wieder korrigiert. Der Leclerc-Supermarkt in Angoulême gab jedoch nicht bekannt, wie hoch der durch den Computerfehler verursachte Schaden war.